Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 417 (20.3.1920)
- Date
- 1920-03-20
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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C^lc 3 W1&&* Gamsraq n««««RS Hür nachmittag« Sttfdtttttt^tthrnff. TageSordmmg: 1. PaMlna-Scnnr.ar: Die E-Hiws>riiv!iie Palästinas. Referent tollC. Rei.Sner. 2. Presserefrrat. Referat tov6. P e r i c. — Zionistische Jngendgrupve Brsaittenau. § Mr nachmittags im Berti»?!cckale. XX. Kar! Meißclstraße 5. hebräischer KonvrrsaüouLzn.lr!. Vcittr: 9h Wundcrmann. Hrbräsichrvrechense willkommen. — R e d t* u n b Lesehalle e ii d i s ch e r H o ch s ch ii l e r. IX., Türlenstraße S. Bortrag drZ He^rn Eregsned A K e l e S. Thema: Das Problem des Bosksmärchens. Beginn 6 Uhu abends. Briefkasten der Redaktion. I. 2t. Kein Pseudo-nwu, der Autor heißt tatsächlich so. — „Sporllrsrr": 1. Ja. L. Rein. 3. Die genannten Vereine gehören dem Kreis an. 4. Unverständlich. — Schomer» Daß Fristen jüdi'che Vornamen sichren, ist nichts An fällioeS. In Euglcnrd ist dies eine sehr verbreitete Erscheinung. Die Bibel ist yi tine Grundlage des Protestantismus. Adolf Stand-Stiftung. 2-'ir nhieltkn stir die Adolf Swnd-Cti'tuna der «Wiener ar.e-tunp*' »cm Hcrrn Joachim Spinner, Nl, 8 50.—. Bisher < jndkifm X 28.236. Die Ernährung. Der Marktbericht. »** rcgner'schen Metiers war der Vermehr auf d<n §itnrtttn geste tt\ schw.rch.-' Die ^schickrnrg der Grün» innrJic mii ^rischem Gemüse ist «ach wie vor Kan«-.!ich »'...;u^,'che:w. Nutzen waren genügend vorhanden. In CS ros >n n r! i f; o 11 e standen neben dem 7-r,vor,»orten .'t'i'Ls.'ciftU elrraS Cchaffleisch und Pferdefleisch SL’c'.t»"fl'inr.. D.-r' Absatz gestaltete sich jedoch der überaus schwache m Perst-hr setz» schleppend. rocnie wird i.„:cnl,r,rischeS Nauchfleisch zu 72 Kronen bw c!ö Zahnst.» in der Grotzmarlthalle gegen den stbichirrtt Lr) des Ciuiausschcnres ausgegeben. W. I. W.?snSfl-ü,e n<ner E'nlantpbücher und Eirckchre'bling in einE -wn:c K^u-nii. arcnowanisauvn. Persönliches Erschemm deS Ge" . -^'.u'chüsters ':n c.aencn IiitereNe uoiwendig. MitmdrnaeN sind - alrc E'nkau^-!rch. die vosi---! ckim Meldrzrtlet, Enkau^* % <iüc ,m 5)iu-5tz.st - vcrpstegtrn M'.sonm. P'ontag d n 22. Ms z, von 3 tz;s 4 Nbr nars-mittaas ltzr. tzil iju; von t bis 5 Uhr nachmittags, Nr. 451' i "' 0 . . . . -bm 2*. Mär", von $ Ma 4 Ntzc nackmttays. V)'-. 501, bi4 5fiö; von 4 bs 5 Ubr nachmcktags, .SRi* 66t!:s 6w. Jentvalhirssverein der HschschLler WirnSj PorzeMN'» s^-k 8'..». Waren-'bgade m der Woche vom ^2. bis 3?. März. "T -rn?3, Uiitiwoch dm 24. von 12 bis k Uhr und >>«n 2'«. von 10 bis IS übt vormrUcigs.Abgabe yon: 2-nslaHiecchalin eure Pbicle K 9.50, Vajchsrrse «1« Stuck K 2.- , cwutuitt utttü) Aepfei. Taschen M'ibrtNgcu! i ^oMuruuaLes. Wieuer Gemeinderat. , Eine ^ruerbestattmrgoLebattr. Die aettrigr Sitzung erweckte anfangs Pen Schein, 'als vn sie rnüiz verlausen würde, da sogenannte „Minder bei cn G'»l'häl»ssttrrke' auf der Tagesordnung standen. Aber (3 wer die Nah? vor dein S-urm, der bei der Debatte übvr t ic ErhöN-ng der (Sräbergctzützren loSbrach» den die Christlichl-'.'iaien im SiadLe.it schon vorher attgetündigt hatten. Di- '"tnHsühr-.mgc'n des S-avtratos Dr. (Ärün über die - Rohiorr'.vigleir der (Liniü'zcirng der ^-L'.rcrbestattung wurden von - stk Christlichio>ia'.sn benutzt, um ihren Staudpnult gegen dieselbe zn betonen, was ans Seite der Sozialdemokraten dringen Löideriprnch erregte und wiederholt zu turbülenten Szenen An las; gab. Die Derhnngrn für di: fran»üstschr Fvenchensttgiv«. . Gemeinderat Zcvtter hatte eine Interpellation wegen bd Ämverbungen für die französische Kremdenlegion eingeoracht, auf welche Bürgermeister Reumann mit fr-lgenoen solgenoen Aorten.antwortet: Ich tnuü von der Perlesnrtg tztnsrage im Hinblict auf die Art ihrer Textierung Umgang nehmeil. In der Sache iann ich berichten, daß ich mit dem rStaarsamre. für Aer.n.-res Jühlnnz genommen habe und last die öfter»e-ck-'s.ste tz'egicruug iii der Angelegenheit bereits 1-n der franrösischeu R-.gMrung in Verhandlungen getreten ist, die aber noch uirfjt a^stchlnssen. sind. JH habe das -- suchen gestellt, mich von dem tzLrgSlmisse dieser Berhanblun-- gen zu verständigen. Die ('Mlittorsverve. .? Gemeinderat Ern liier urgiert in einer Anfrage Pl« 10-Uhr-Sperre der Lauölor«, um so mehr, als die Hausbesorger für die Erhöhung des Sperrgeltzes auf nnindestens zwei Kronen für eiiliua'.igi'S ^liifsoerren eintreten. Rürgermeister Reuinann erwidert, daß die s^eststhüng der Sperrstunde der Haustore in Wien nicht Sache der che-ueiuoc, sondern der staatlichen Polizei fei. Die Berr^lichüung zur Bezahlung eines Sperrgelbes ist durch da3 ümilsbesorsiergefetz vom Jahre 1013 festgesetzt. Gelegentlich ocr Einführung der Sourrnr-rszeit tvrrde «ich, die Frage der Sperrstuilde ertedlgi' werden. Der Streik der tschechischen Schulktuder.. Gemcinderat Kliruesch (Tjcheä-e) fragt, wie weit die Frage der tschechischen Schiiten tu Wien gediehen ist und' was der Bürgerincister zu turr gedenkt, damit der Streik der tschechischeu Schultiudep beendet locrbcti könne. Bürgermeister N e u m a u u: Ich ' ka»tn nur abermals initteilen, dos; die koinmissivuellen Erhebungen in den, Be- :,'.d<nt abgeschlossen sind und dah das ganze Erhebungsrualerial vom Bezirlsschulraie dein Landesschulrate vorgelegt worden ist. Eine Verfügung der Schuloberbehörden ist^ dem Beürlsschuträte bisher nicht zugskommen. Ich bin daher auch nicht in der Lage gewesen, im Gemeinoerate neue Mitteilungen über den Stand der 2lngelegenheit zu machen. Im übrigfn möchte ich doch einmal feststelten, daß die Otegclung der Sache überhaupt nicht ln drn Wirkungskreis der Äemciilde fällt, sondern den Schulbehördrn zukommt. Ich ersuch« daher den Herrn Anfragestell-r, stch in Lirrkunit in dieser Angclegemieit «ul diese Behörden zu wenden. Ich selbst habe niich bereits an diese Behörden gewendet und »verde kvüprfchelnfiw ur ,.er nächste»! Zelt eine Mitteilung. ttÜKÜ-en« ’[ $3Henec M SOEBEN ERSCHIENEN Nr* Xi der „Jüdischen Zeitung“ AFS DEM INHALT« Oer fehlende Kolonlsationsplan Die belagerte Festung JQdischer Natiönalrat fOr Oesterreich Masaryk and die Juden Die Juden in der Tschecho-Siowakei u die Wahlen Der Segen Jakobs Kunst und Literatur Von Ost und West Palästina: Das künftige Jerusalem — Amerikanische Aufbatinl&ne — Colonel Storrs an jüdische Kinder «t Hand* und Kopfarbeit — Vom BAuen und Wohnen Im neuen Palästina Vorbereitung der Jude.nwaüderung Die jüdischen Arbeitsämter in Deutschland I Sprechsaal: . Zur Krisis Im ,,Blau-Weissu <-» Die Pflicht der jüdischen Frau Anzeigen Vereinsnachrfchten Mitteilungen des Jüdischen Nationalfonds Preis der Nummer K 1.—. In edlen Trafikeft, Buchhandlung R. Ldwit* X., ROtentürmstmse 28, und iri der Administration der „Jüdischen Zeitung“, IL, Taborstraese 1—3. t\ St« bim lrdhqfte DrOattr 'über dk Erhöhrmg der Gräbertarpfe. Hierauf erstattetGemeinderat Siegel (Sozialdcmolrat) das Meserat über die Erhöhung der Grätzertarise. Er. begründet die Erhöhung mit den gesteigerten Maierialkosten und den erhöhten Lohnsätzen, die eS unmöglich machen» ein Schachtgrab mit dem heutigen Preis von jechs Kronen zu ^rechnen. Denn heute toste eine Grabstelle der Gemeinde Mbst 166 Kronen, das Äpsschauseln eines Grabes allein 100 Krönen. Nach einer mehrstündigen sehr lebhaften Debatte, in Micher die Ch^istlrchsozialen den Sozialdemokraten den Borwurf d-S Fiskalismus in der städtischen Verwaltung machen und ihr Generalredner Schmitz unter Zitierung' lirchlicher Autoritäten aller Kouftssiotien auf, das schärfste die Feuerbestattung verwirft, für die Gemeinderat Dr. Grün «US hygienischsn Gründen eintrat, wird nach den Ausführungen hes syziald«mokra!tichen Geueralredners S k a r e t (pro), welcher die Anwürfe der ChristÜchfozialen scharf zurückweist, der Reserentenantrag gegen die Stimmen der Christlichsozialen angenommen und alle Utzänberungsonirhge abgelehnt. Hierauf wird die Sitzung geschlossen. Bühne und Kunst. Freie jüdische Volksbühne. Hrüte Eamstag gelongl im Wi e « e r Bürger t h e a t e r zum ersten Male «Der Landsmanns Komödie in 3 Ähry von Schalom As ch. in jüdischcr Spruche iur Aü'sühruug. Beginn $IS Uhr. Die jübiich-dramatlscht Schule des BertineS ^Frere jüdische Aottsbübne" würde bereits er öffnet. Das Unteriichtslolal befindet sich lin de« Räume« der jüSlschen. Ärbeiterküche, ll.» BluMaurigaste 1. Unleiricht wird jeden Diertstag und Freitag von 4 bis '/»7 Uhr und Sonntag von 1» d«s 1 Ubr ertrüt. Die Ausbildung wird von bewährten Fachmärrnern befoiO, mtitt ander em von Herrn OberreMeur Egon B rech 11 und dem ariist scheu Lnter des Vereines, Herrn J.rfHb tinnreisungen wrrdm im Vereins« oder Unterncht'lk-'.t g-: gm genommen,^ Ans den TÄent2rn. . Im O p e r n t h s a t e f singr heute Kammersänger Mayr iür den erkranlien Herrn B tetio den König in »Aida* und am Sonntag den 21. d. M. den Eremrten im ^Freischütz". S p i e l v l a n d e s B u r g i h e a 1 e r 8: Sonntag dm 21.1 ,En DEM". Anf-.mg Uhr. — Montag de« 22.; „Macbeih" Äriiava Vrk> Uht. Dienstag den L3.: ..Dokior Klaus." Nniang '/-6 Uhr. Mitiwych den 84.: „Die Schwuttii,." Äutzwg b Uhr. — Donnerstag den 25.: „Die Schwcu.rm" Antaugi tz'^6 Ubi'.' -- Freitag den 26.: „Dte -Trägödir deS Nstnines.7 Anfang %& Ubr. — Samstag de« 8?.: „Mae'-e-b.^ Änfaug Uhr. — Sonntag dey 28> : chDie SchwcArn..". Anfang 6 Uhr. Im D e « t' s ch e n . V 0 l 14 t h e fl. 111 beginnt die bentige Erstausführung von Ibsens dramatischem Gedicht „P e e r >G tz n r" p ü n 1 i 11 ch u m '/?') st h t. Die GesüMlüntzstattung ist nach Entwirren des Mnlttö Bernd Stein e r htzrgestellt, d'e dekvr.Mde C'mtichtüng vom Obrr'msptk'or Maler Franz Schal! «d. In bet eve« W t e n e r DLhn e gelangt als nächste Novillit DieMng den 80.-H. Wi. «P h a t i i ö e r", Komödie in drer Akren von Frau, S l 0 d 0 d a. zur Ausführung. — Der W 0 cd r n 1 v i e l v l,ä n der Reuetr Wiener Bühne lautet: SSrilnüg den 2t. d. M., NächmiktägS Uhr. zü ermWgttN/ Preisen, „Der lrbende Leichnam"; abends Vt6 Uhr, ^Doktor .Stieglch*: Monmg den 22,, abend« Uhr. »HanneleS Himm?tsrhrl". „Das ÄermächtniS; DieNsläg den S$. h,S inllusive Donnerstag de« So,, abends Vr>6 Mr. „Dvltvr Stieglitz"; Dounerstaa dm 2ö., nachmittags '/»3 Uhr, zu ermäßigten Pxristn, «Der Wdhe'rrUhüael": Freitag den 26.. abends '/»fi Mr, „Der Fesdhrrn,si3ret": Soil'.s'ag den 27 und Sonntaa den 26.. übrnds sthr, „Däl-or S^ eplitz"; Sonntag den 28., nachni'ttagS 2 Uhr, zu timächgien Preise», ..Und daS L.cht leuchtet;N der F.njlenu^. V, Ernst ^ainlS E'liasternyUuS „D e r F r t m b e* erhielte amM tage r Deutichru Landeßchemer einen starken Pubtitumsrrwlg. AMyAlns dev „Wlrtscholtlich-kuttnrelten «Beiert* schnst". SaMLr^g &^n 27. S. M., Uhr nachmittags: zweite Äewnstastrivg nn F.üM«s eine MusttrauNübruNg „D > e F l e d e r m a u S". Byrvrrlaüt an den Kasten des Ear!-- TliratkrS ^toreutUrmstra'ie rrnd Makeksti-aß-tz Küvsts.tznsche LeilUNg: Gtht'tmat Rainer S i m ö « S. Im zweit,'« Äh das O v et it dg l l er t, FauKrplinge r. .Haust Nies e. Karl B! <t f e t. F a»r G 1 0 ro a t f di und E nst T utt t e nb a y n. Ansflsbrendk der Overerte die Damen E g g e p t h. Kittelk ikaKörnt, nnd iltNsz 1 a foteitt dtt t/frtht Ä r a n d, M a 15l, M a r 1 s.ch l a, Ä v l l 4. S t ä r t und IZtSka. ' ' '20. M8rz 192D ' Rr. 4fl ■v --■ ■ . \ Die «Schfte Eupenntzv- , I« der Borstandsstyung des Niedkrösterreichischrn.Fußball«' vrrbandkS fand die Aastosuvs der nächste« Cupryntz«, bst-ach l 13. Mai zur Austragung gelangt, statt. Die FavöritS kamen dav« sehr schlecht davon. R a p i d muß in. Favoritm gkgßN ' Rud 0lsShÜgel antrrtrn. während die Amatenre iv Floridsdorf beim F. A. C. zu Gaste sind. Eine verhältnismäßig i günstige Auslosung erfuhr der W i e n er Sv 0r t k l u b. dfl in Nußdorf gegen den N. A. C. spielt. Am besten kam die H a 10 a h davon, die gegen S t« r m 0:7 an-gelöst istnbf: vnd überdies Platzwahl hat. Man steht schon jetzt der nächsten > Cupruvde «rt größtem Fnterrffe entgegen, I Der sranzöftsche ^rand rir«8\btt bedkütendstru 1 Rennen der Welt, wnd 1981 wieder zm Mstcheidimg fontmstö fr wird für Dreiliterwagev mtt einem Höchstgewicht von füll ilogramm osten sei« und auf der ,,irfa 7S0 K»l-Aestr langen Randstrecke Le, ManS—Saint-Calars—La Forte Vernarb votz sich gehen. Elf Firmen sollen sich bereit eMrl haben, das Nennen zu beschicke», und zwar für Frankreich: Ballot, Delage, Penaeotz Gnome-Rhone, Rolland-Pillam; für Jtalim : ftiat; jit «ßNO, land r Sunbram und Drntlrtz und für Amerika r Chrtzrolstj Frontenac und Packarb. Vielleicht haßen sich vis.dahm die politischen Verhältnisse schon derart gebessert die nationalen «Ptytffl sätze derart verflacht, daß auch Deutschla»d in bie SnitzMße E ßreiferr kann. . . . \ «Seuevalversammlu« haSverbnuveS. Heute naö Oesterrcichische Fußbnllverband lung' ab, auf deren m andere« ein Protz Tasesokdnung unter Donaustädts ' gegen die seinerzeltige Spieierkanbni» für bÄ Hakoahner Neuseld iNemes) stcht. . S,ortt!ii» »-»«»h. SostlBlf «SftfeM'Ä'i Der für Sonntag angekündigtr Ausflug (S Uhr Treflvunlt Änd stativn des 86er-Wagens) findet u i ch t hakt, soubem nur angekiindigte KletterkurS. — L e t ch t a t h l e t i| I. c ft ir Sonntag uni V» 10 Ubr vormittags Training ans dem Haktze Platze. — Hockeysektion. '/»II ubr VmsvÄ gegen Kats tische Fachschüler. Dr. Kolisch, Kaufmann, Svitzer. " Ru «anKlimt U, LandeSman», Steiner, Nvfstg, Koch. Training der Reserve und Dame« entsäm. Mufikseftto« des Spoettv»- -eikoatz, Sonntag" 81. d. M., präzise 0 Uhr vormittags, äußerst vichtigs Orchesterprobe im VereinSsaa!. Herr Konzertmeister Zimbley wohnt dieser Probe Sei. Mitglieder, welche den letzte« Probest ’ vor der Aufführung fernbleibe», können bei derselben ltfctyj 1 Mitwirken: — Mittwoch den 24. d. M. n« 7 Uhr abenllü wichtige Vollversammlung. Gleichzeitig Konstituiernng best c GesangchoreS. Gerichtssaal. Der Raußtnord bei Gbrelchlldvrf. Ans Wien er-Neustadk wird nns kelegraWertt Vor dem hiesigen Schwurgerichte war gestern der Knecht LloW S i m e n i t s ch wegen Verbrechens des R a nbm o-nk e ß angeklagt. Der Angeklagte hatte in der Ra«ht von» 1. Novetnbst v. I. den beim Gastwirt Schttzhofer in Pottevdsrf angrstellteO ' Kutschet Michael B e n k S auf dev Giraße nach Münchendost durch eine« Revolverschuß iw den Kopf getötet. D« AngÄkagst war der Tat geständig, bestritt jedoch die Mordabstcht. Die Ost 1 schwvrnt« verneinte» die Frage ans täcktschen Rülchmord nüs sieben gegen fünf Stimmen Und sprachen den AngsflagieU tho» ' stimmig deS rävberischen Totschlages und ' Uebertretung des WnsienpatenirS schuldig, worauf der AngettagM - ,u ach 11 rhn Iahre» s ch w erenKerkerS verurtsttt wurde. Die gesperrten Safe» vor dem Ber»«ltMW-- gericht-hofe. Der BemalttM-SgerichtShos (ein verstärkter Senat «nttt Vorsitz deS SenattPräsidenten Dr. Schuster) »rrhantzew gestern znm erfien Male Über die Frage, ob dir StenerverwalNtnberechtigt ist, ans Grund der 8. BvllzvgSanweisnng vom April 1S1R Welche sich auf - dr «'wirtschaftliche Ermächtigungsgesetz vo» 24. Ivli 1917 stützt, ein« Verfügung zu erlassen, die did S,p tttt btt S a f e - «nd das Verbot, Me in Hu Safe» deponierten Wertgegenstände z« entnehmen, anordnet. Gräfin Hcrmine N 0 r m a n n und das Ehepaar Samuel und Jda , F e st«t i t s haben in Grazer Danken chten Schmück sowie > Gold« und Silbergegenstände von sehr hohem Werte sowie auch Goldmünzen in Safes verwahrt. Die Steuerbehörde hatteverfügt, daß auf Grund dev obgenannte« Vollzugs- Anweisung des StaatSirmteS für Finanzen, die auf dem Ä r m 8 ch t i g « n g S g e s e tz basier», die SafeS gesperrt ble,btn Ünd der Devisenzenttale in Wien nichtautgefolgt werden dürfe bizur Euischrtdungi Gegen diese Verfügung haden Gräfin Normavtt und das Ehepaar Festeticz die Beschwerde an de« Bem waltungsgerichtzhof. erhohrN, her die Beschwerde a b g e w i t (t n hat. In der Begninbung führte der Vorsitzende auS: Die Ver^ i sügüng iiezicht sich darauf» gewisse Vermögenschaften festzvstellen und ftstzuhaisin sowie sie Vermögensabgabe dörzttbereiten. Der - Zweck ist sowohl die Valutaveryältniffe alS auch im allgemeinen die Verh8liNisi>: zu sanieren. DaS Ermächtigungsgesetz entspricht auch d res tu Zwecken. " " Aebertretung der E'.tirersrvorschrifl. ' Die Privale Charlotte GchrStier aus Wien waf 'wegen Uebcrichrütiullg d«r dreitägigen Äilsc»!hä!robauer in Tirol von der Bezirkshauptittaunschast' zu z w a j W ochen ft 2l c r'c si und 4 0 0 0 r 0 n e >r is) e l b ft r e f c verurteilt, worden. D^r', Persafftungvgerichlshof iVvrsitzcnfter- Hvsrat t Dr. R i 110 ö «tl I), Lu welchen die Deschivorde wegen^ Per-' lctzüng^ber Freizügigkeit ertzrissen wurdr. enischi a. dast eins V^rlc^.utg 'des' StaalsgcuM.gr.srdeüber den' kreleu 'A'rt-feNd«/ ' halt «icht stattgejuudeu habe.