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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-19 · Heft 416 (19.3.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 416 (19.3.1920)
Date
1920-03-19
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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«r. 4X5 ÄZien. Frettaft Wiener Morgenzeitung 19. Marz 1S2Ö sttet» 18. März. (Wolff.) Zwischen bewäffttklen Arbeiter» .Mb RrichSlvehrtrupprn sind L.chw r.r e. Kämpf t im Gange. f)le Verluste aüftztidm weiten sind erheblich. Die Sichetheits« »olizei kämpft auf Seite der Arbeiterschaff, welcher bereits Mehrere Dftfftn» and MMtsnSdevots in dr« Hände sefnttttt sind. Batzerischrr Landtag. ÄrSnchea» iß. März. Heute nachmiliaOrst der jfombtpö za Mer Sitzuntz NffammmgrAM. ES waren adermalt dieMm BorstchitmirHn chmdy trösten wie in bin letzten Tagen. Jeder EmitrtM ckarde nach Waffen nniersvcht. Hierauf hielt MWirpMdmt Dr. K a h r eiste Mtzdre Prdgrammrede, in der « neuerlich düs trme .Festhalten an der R e i ch su n d stnndktve^ l a s s u « g betonte und erklärte, daß scher Versuch, diese gewaltsam zu ändern, VSff der Hsttziirlwft Mit allen Mitteln bekämpft werden wird. Hierauf ßab der M»WrpMd«tt Mt MildttMft d« Atze in Layem und rrklSrlr. in München sti ttm FMetzMtz Streiks nicht M -MrÜtzev. Ruhe und ArbertSaufuahms in München. München, 18. März, In der- Sradi tzkrrscht wieder normales Heben» Die Arbeit wurde i« fast alle» Betrieben ««du ausgenommen. General d. M 8 d l steht mit du gesamten Reichswehr Bayerns yat Stuttgarter Regieruntz. GenualstaNtS» Ammistär v. W i n t e r st e i n hat, wie verlautet, über Wunsch d«Streikl«k»ng gestern noch dir ftichr Polizeistandk und Sttaßenft»erre aufgehoben. Äie drei Einigrtttgspuutte. . Bttfttt, 18. Mörz. (Kbrr.-Äur.) Ditz drei Punkte» auf welche sich Lu den gestrigen Verhandlungen die S&rttetet dEr. Rötzlerungsparteien und der beiden Rechtsparteien geernigi haben lauten richtig: 1. Die Wahlen zum Reichs' tag sollen spätestens im Juni dieses Jahres stattfinden. 2. Die Wahl des Reichspräsidenten erfolgt nach Maßgabe der Reichsverfästung durch das Volk. 3. Die alsbaldige Umbildung der Rtzjchsregierung wird für erforderlich zw" WlttzN. Nundschm! Die Besetzung Koustautiuspels. Zusammenstöße zwischen Türkest Und Engländern. London» 17. März. (Reuter.) Im Ilnterhaus erklärte Bvuar Law, die Oesr'tzung 'Kvutzltuiiushels sei ohne Schwtkchreich vor sich hkgüntzen. Rur an einem einzigen Punkte sc! cs zu rmM ZusaMMitchoß gekommen, wobei zwei britische Soldaten ft 11 $ t e i> kiff Ossizier Md tsttl MaUn verwundet würben. Die tÜt» kische Utzgiernyft sei davon verständigt worden» das; die Äesrtmnft Konstnntinvpcls b Cs z u r D n r ch f ü y r u n g der Friedcnsbedingungen dauern werde. Wen» die Gewulttätigkritru gegen die eiNftebsrenen Christen fprtdaüern, würden die FriedenSbedinftungen Noch strenger lNtsfalleit» Paris. 18. Marz. (Fnnkspruch.) Die Pariser Blätttt meldm, daß Ms Weisung der Oberkommifsäre der Alluerteu DjeMal Best, der KriegSMtnister des früheren Kabinetts Ali Riza Best, und sein Stabschef, Major Dseval Pascha, verhaftet würden. Oppojrtron dr,rch den früheren' Verkehrs Nr in ister Draskovlc del'treteil. Ns Vermittler nimmt Doktor SModlaka an den Vtthandkungen teil. V ,# .* V-* ' AugMfche NMoualvörsammlung. / Frietzrlch hetzt zege» die sattzische« Fläch tttNge, Budapest, 18. März. In Fortsetzung der Debütstö Mtzr die Bürsteklung des neuen Kabinetts erklärte Mark» giraf Georg PMavieini (parteilos), daß er die Bestrebungen des Ministerpräsidenten zur Schaffung tiuit einheitlichen Mgiernügspartei wärnifteus begrüßt. Mdner findet es uübegpütchet» daß di« beiden großen Parteien her Miftmalversammlunft, obwohl ln ihrer WljLnfchaüUng Eigentlich keine Gegensätze hestekM, sich «vch immer nicht zu einer einheitlichen Partei zu» fammengeschlossen habtzn. Die Nationalversammlung werde auch nach dmMaUeu auf dem GrtzdM jeustitS der Theiß noch immer nicht die einheitliche ungarische Ration vertreten. Dies könne erst nach Wiederherstellung her alten Gebietseinheit der Fall sein» Das Verhalten gegenüber der UrMterschäst düEst nicht von dem ^Verhalten ddr Arbeiterführer abhängig ftsniacht tverseu. Per christlichnativnültz Kurs sei kein Zauberwort Mdern eine natürliche Nückwirlünft des Krieges ustd den Revolution, die sich in der gMM Mlt geltend machen werde. Rchner verlangt, der Mtuistörpväsident möge genau umschreibest, in Mchar Weise die m der Repatution und au der Pwletarterdiktatur Bewiligten zur Verantwortung gtzzvM werden sollen. Ministerpräsident SiMstyi-Semadam erwidert, die Regierung erachte ihre Lebensdauer Mr sv kurz d«^ fristet, baß bia Errichtung eines verfassungsmäßigen Organs, das die Schuldigen zur Verantwortung ziehen fvll, von ihr vorbereitet, aber nicht durchgefsthrt werden kümw.. Jedvrnmtttt köstste Hw Negierungen, die nicht legal waren, beim Staatsgerichtshvf belangest. In dieser ' Hinsicht sei es nicht notwendig^ besMer« Verfügungen zu treffen. Das brauche man nicht separat ins fe» ftierungsMMsttm auszuntzymen. Das Mcht, eine solche Mllage zu erhebest» stehe «Nch jedem MtglWe der Nationalversammlung zu. / Abgeordneter Alexander Ernst (christÜchüatwNale Vereinigung), betont,, daß die. Oöstrafunft der- M. der Mraufbdschwövuug dör Restvlutwst Schuldigen von der Mgietustg betrieben weröeu sollte. Nebster erklärt, Ws ganz« Programm des KapitattsunlS und M OyLi«M. MUS müsse hier irn HnUsa, entschieden werden und deshalb bedauere er, daß. die svzialdeniokratische Partei in der Rativstalbers-aMMlung Uichd verMten ist:.- - Mg. Stefan Friedrich: Ueber die Jickenfrage habe der MinisterprUZdent mrt werjsr Mäßigung ge»' spvvchest. Auch Rebnetz fct der Mcmung, sah die anständigen Juden rm Lande bleiben und an. dev Arvew E' Wieddtäusbcmes ttristehMSU können. W fer aber Mtwsffdig, daß ditz vleleri hiukderttauseube von GattziünöM fa schnell ttts ttlogttch aus dem Lastd<; hinausbefördert Mrdöst. Märt düöfS Nicht bloß vom christp lichött Kurs red«!'.», MnU Müsse auch handeln^ l lebhaftst Mifall.) Au4 tm T. H. 8.-Staat"". Btlgrsd, 18. März. (Körr.-Büd.) Gestern suchen zwischsn NrglörUNg urrd Oppösttiött drtökte Be.i'h aft ö-! U n g t tt bsgonftlur, die die Bildung elstüZ Köst-entrtitiöNskabinetis zum Gegönstandö haben.. Dis Regierung wirb hierbei durch dtzn Mmistürpräsideüten Prütic, die Die QüalrstkurwttSÜsto des Htmx sLKdthüüprma msLtMssrtkeiktzs. Bo« »userem Kdirespsuveuir«. B n d L v <! ff. 1t Ai'ä z Vdr rimhdn.^üM wurde der bisderitztz Mef des Vudapchek MMvWchd, KM Nägy, AM ÖbLLstädthaUPMänstsiellvertreter ernannt. Twse ErstöstNUütz, AU wölchkr die gösäme VudbpZwr Preffr über Höheren Auftrüg ^üstimwende Aufsätze berüffentlkcht, criverst sich aber m Wirklichkeit als die K r ö n u n a der gewiffenlüsestkn, brutalsten, Echergendrenste, die er der FnedkichHü6zav--Hvrthh-RStzisrUttft seit dern Sturz der Räteregicrunfl gclcrstet hat. Der gegenwärtige OberstctdcharrptmaünMtvörtLsiör. war 7 Y8> tztt M nlS/Whtzf. W Detektivwrps ruhig ntit nstssth, duff ftüf nstWstme Anzeigen zur Oberstadthauptmannschast gebrachte Menschen in seiner Gegenwart zu Dutzenden z u T 0 d ö g s P Lü g s l t wutdeu. Detektivches Karl Nagst hatte es ruhig zugegeben und mitverschuldet, daß 130 Unschuld,ge M a d ch e st und F rauen Tage hindurch in einer ißelle gusamwengepfercht hungern mußtest und in umstenschlrchster Weise gepeinigt würden. Karl Nagst wußts^ ganz genau, daß die PersoNerr» von denen seine Detektivs ihn: nreldeten, daß sie Selbstmord begangen hätten, ferne Selbstruör'der waren» sondern ' von seinen Detestivs und den ^freiwilligen, Äeheilnpottzisten" zu nächt» lichcr Stunde im Hofe der Oberstadthanptmannschaft erschlagen wurden. .Karl Nagst hat es ruhig zur Kenntnis genommen» als die Führer der einzelnen Detektivgruppen, Rona» Vich rrnd andere, ihm die Meldung erstatteten, Hatz sie mit Gummi stoben und Ochsünzieruerst erfolgreiche Arbeit geleistet haben. Giftest Kavl Ragst hat. Gcüf EwmeZch Kärolstt diL Äfföstttiche Anklage erhöben, dcrß ep ist der Rsfatö des Tisza-Mordes den Detektiv ^dhüstü'Pakdh Mr Erstattung . Listös falschest NerichicZ zlr verünläffen ßetttüht war und chötz btt Detektiv, well er für eine sölchö Iftüdertkücht nicht At haben wär, aus dein Dienste östtlassen wurde. Gind eiHige der hier aufgezählten Schändtätm würde in jedem KuktUrstaät tzeNÜftSU, Utn tzisttzst Mönschöst wie Aatl Nagst unschädlich zu machcch. im christlichnatiöstawst llffgärst übtt wärden sie damit honoriert, daß derjenige, der sie verübte, zum Stellvertreter de« vbörstsN HÜtedtz dev OrduUng und der Gesetze von Budapest drhobSst wrtd. Argumrniüiloti bös Abgeordneten Stricker bewh'MZ müssen, der schon bescher ersten Lesung der Mhrvorläge nach gewiesen hatte, baß für uns aus de.m Friedens-«. Vertrag wohl die Berechtigung, nicht aber biÄ 135^4 pstichtüng erfsieße, eine Wehrlnacht auszUsteUen. . ch Die Mehrheitsparteieir hatten^ es so eilig mit dönü Gesetz» daß sie schon -nach best , beiden erstell Nednerch die Debatte schlv'sen und aUs diese Weife d<u Abgeord^ rretert Stricker ums Wort brachten. Der Inhalt desf Gvsetzes, das 'de« Staatssäckel mit etwa drei Milli^ ardeie betastet, korrnte auch schließlich kaum ornstlick/ kritisiert werde»l, da Per Au-schußbericht erst im Lauf« der Debatte an die Abgeordneten verteilt wurde. Als erster Plmkt. der Tagesordnung gelangt de^ Antrag Dr. Adlers zur Verhandlung, iu Hinkunft deM Siaat belastende. Anträgv nur dann zur Beratung zu< znlasfen, weütt MichAtzitig lV-edecknugsvorfchläge er-s stattet werden. Der A'utvag wurde debattelos genehnrigt^ HiekäNs etftätlth' Abgeordneter Dr. Matajch ichclstiichsozial) natneUs des Wehtausschnsses das Ne-i fetat über die Wehrvorlage. Er führte unter anderen«- aus. die Wehrvorlage sei ein unter hem Druck dtzW Friedensdiktats Otdofftues Kwnprglltiß von PaltebS^- grundsätzlich?t Gegn-irschaft. Wir f'nd uns einig darübshch l aß das Süldnersysteur eine unbrauchbare Gcundlagvs' ist und daß ivir alle Vas Milizsystem votziehsE würden. Das unttöe uns jedoch nicht bewilligt. Marßf drängt ums «in SMnevheer air-s.^ Abgtovdnster Friedman>l bezeichneta die Art beÄ iMhandlung des Wchrgefttzes als MbrrrumDlung Vekf' NatioUaw'crsainMlUUg UNS Ueber fall Srtf dvn Eterrk^' träger. - ' 4 M'gwrdM» Dr Seipei (christlichsozial) erklSM sich MMsiNäßl-r van dem MfStze nicht befriMfttiU es sntspMhe auch den Wünschen seiner Partei nicht»' daß das Gc setz im fttgenwärtigen Zeitpunkbr erledigt i wird. Aber auch liier;et per FriedenSvertvag VVW Saint-^rinain « u Zwang. Er verlangt von deM.neNSWi H<-er, daii di n uui W<hr näurlrr sich im. Dienste cheA VateMstM Md Nicht in H\M *\m Partei befindlick^ fühlen, Die WehrmäntiLv MüsstN so gebildet und soj ekzvgen st in, daß sie. sticht biß Werkzeug, sei es dtzri Nevolutien, sti es btt Reaktion, bilden. Wir weMch niächsaruen Auges dastehen und nicht zülasstu, d«ßi etwa bei der Durchführung tzststs Gesetzes nach c'fret Richtung hitMu-ZgSMngeu wird über die Grestzel Gssttz frltzst eistzhM Hut. ' -4 - Der G'ÄMUtM Dr. Uilger^r schloß sich «M Geü-erairedner pro) MiNHS: Gs iväke für uns sthrj gegen dir Art der Verhandlung dieses wichtigen Sfoksetze? an. J . .. Äbgsor; exc Dr. Ä'auer (So/iawernokE» DeiwtäiOrdner Uwinw: Es ivä're für uns sehr! vörwtKrrd, zu sagerr: MlrN wir Nicht die demokratische A^liz nitd die älttzaüwiü-e Vülksbewtisstmttg vttwirk-s lschm Uium\, dünn bttzichüur wir liehet überhMptl' -aus. diru Atlnee. Wir können uns über diesen Verzicht! nicht yMilben. Heun int Gefolge der Ft'.edensverträge! ''öü VersaitstZ und Saittt-GeLlNaitt reicht der BakküA jdtzi üi; an den Rhein. , *4 Wir.niüsstn uns fragen, ob unsere Grenze gägö)S gewisse llmttiebe aus dettr OsWN genügerrd geschützt ist und aus drostrn Grunde dürfen wir nicht aus eine! Armee verzrchiek. Wir hatzeu iN dän stütcu ÄLg^rst Wie Wehrvorlage erltzdi«.t. Bsn ül»sk?rm P«vr«mvuisbttkchtdkstsr^k. In der RätwuälvkrsaminMffg wurde gestern die WShMEfte A kaum VAiftüMM Getz-M dutkchgepöitfcht ÜNd liüch MteyNMtz ülltt UöMWeMnftsÄntrüW gemn dis Giimnu'u hti grüßdeutschen Opposition und des MftsMMwu Stritt er zum Beschluß srhoveu. Die ChriftttchsvziMn, die dem Entwurf ves GMtssekretärs Dr. Mmsch nnMnM lange völlig atz» leynenb geMNüverstanbech hatten schon bei der Berätttng der Vvrlttgr im Ausschuß nur ein SckstilMftcht! attsgüfMM Dev MrichieMtitt Dr. Matckja h«tw ursprünglich den wilden Mann gsmimt, den Deutschschen Entwirrf m völlig ttiibraitchbar bezeichnet, dünn stlöfl eiimu GegälMtwürs ausMedeitet, über unter de« HaE doch Mit den WziülöelWMtM Fühlung gesucht. DM > Ergebnis war ein K^nnpromiß, 'das den Wünschen der Länder eilckMittaßen entMMkvmmt/ im Wesen jedoch den Entwurf des HeeresstaatSaUrt-es unberührt läßt» Einen ütrßeren Anlaß, das Gesetz dntch die Nationaspcr'sainmlung öurchzndrückon, bot der Gerltnsv Militärputsch. Die SozialdLunckrateu ließen wieder einmal Dwhungeu Mit koinmunistifch-u WühlrreM los und das wirkte prompt». , . Die Gwßdöuischeu wüten iu VLn letzten Wochen den Vethändlüngen des Hetz res aü^ sch Ussts ferne geüistßeu und tteßöu auch gestdrn ihre Opposition gest^n <>aä Gesetz tzftrch den Abgeordneten Ungtzrer,hu£ sehr schwächlich MärkiMn, wie sitz tzienn ntz^rhaüpt seit dem Nnsalk ihre? ^lübgeuosstu Wutst uilb dem Krührveiß bei auf bst Hohenzotternschen BiilteUträüme infolge des ZllsaMmönorUches des AapiP-Lüiiiöitz-Reglrues in kPerltN siel, einen gättZ vSrdatterstit Einbruck mächieu. Sachlich haben sich auerding? dw „Whrhafstu" zur Wst neue LEHve, die/ Arustd üichr .pHi ÄvbrzMgz poliiDcher Abenierwrunstrnehmnnsten machen zu lasfeul Wir wKden jede Mäßnahnre, drö auf Grund tziästss WehtgdsttzG eAasstn werden 'wird, imt^rfnchen, ob sis die Sicherungen enthalt, daß das ÖffiMrslorps dies ihrn übertragene Macht in keiüent Fälle für die ZivdEö. dar Reaktickri mißbrauchen kann. . SÖdiit Ständpunktü der Ermöglichung dös schkussts an Deutschland Müßten äüch die GÄötz-s deutschen ebenso wie wir besorgt sein, daß nicht er«, schiva'cz-gelües und häbstzurgisch gesinntes Offiziers^ korps Daisüchen schafft, dst uüsttü Anschluß än DM'W, laud für alle ZciteU Uitmoglich machen. V c.-. V Düs Gesetz würpe hierauf' angeuo'minen. . Nach kürzet Debütst Würde sodann das Peüsiv», nistengesrtz und die Hi)rL6rbit-S.peA'öngesetzrOVLllL ernlMig zum Beschluß erhoben. •, An: Schlüsse der Sitzung tvurve noch die zwsiM Gcrichtsentlastimgsniovelle, welche. Wudernngrn des Berq fahren? in bürgerlichen Rechts«ngelegeriheiten beinhalte^ debatieloS angenommen. Durch daS Gesetz wird unter!, anderem die Ausdehnung des Einzelrichderverfahrensj VVL dvn Atichishöftll äüf Pröz^sst bis zv lOO.ÖÖÖ! KvvÜM und dst Erwilistpung ß>ev beztrksge^ichtlicheni Zustättdigktzit bei PEazessttt bi? zu 10.000 KwnM fotvw! eiM EAWHüpg m Bagüwllgrenze ÜSU 300 Shöttät Att| ■ BOO Krouen verfügt. i 'Nächste GitzUrlg Mülltllg Sen 22. März, 3 Uhr! nachmittags» . •' «OiiS treue Laub Ki-vl"» Inn»bs«ch, IFi März» (iksrr.-BUr») Jli seiner Anwmcht/ dir Landeshauptmsnn S ch k a s fl als ObMa«n des Trrvlrr BattrtNbrnidkS grsierv in der GLnkmlswmMinlung desselben hielh erkstirte er, die ftrpße Mehrheit dts Tuottr Volkes erblicke die einzige Rslitttig des ^lUrdcS in der sofortigen (Einleitung von Verhaus Ittti^eu ztuu Zwecke des wür'schajüichrn AnschlnffcS an bas Deutsche Reich, Mit dem Wuvschs eines gtoßru Erstes der Vrst>. vslttruvg auch nach dem politischen Briscklnh sei bst i^'istmz» Wb ^ehrnss^ge t'mlk mnaer^t

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