Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 414 (17.3.1920)
- Date
- 1920-03-17
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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msr-1 ■ in. TT? iyi*f •»» ■UiTnig.Vi'iSfoiT x^irmwch Lviettev OrorgenzeitimA > ■n^twwimwtaKrMw* f n. msti iS» Mt 4» LeLegramme. Amerikanisches Mehl für Oesterreich. f W a s h i rf g L o n, 16. März. (Reuter.) Das Repräsentantenhaus hat einen Gesetzentwurf angenommen, worin die R e g i e r u n g s - G e t r eid e g esellschaff ermächtigt wird, fünf Millionen Scheffel Weizenmehl auf langfdiftiqen Kredit an Polen» Oesterreich und Armenien zu verkaufen. Lodzes neue Vorbehalts angenommen. Washington, 16. Marz. (Reuter.) Der S e n a t hat den neuen Vorbehalt Lodgcs;.um Artikel 10, der an Stelle des kn November vor^'schragencn VoibchalteZ getreten, war. mit 56 Legen 26 Stimmen a n genommen. 14 Demokraten sirmmtrn «ür den Vorbehalt. , Eine Verenngung der Mdrschen ^anvwerksl geuoffenfchaste» in Polen. f lL-embera, 16.?)?ärz. (Privat.) In Anwesenheit erner großen Zahl Delegierter, von mehr als 6g jüdischen Handwerkergenossenschaften Polens tpurde die erste Rründungskonferen) in Warschau eröffnet, welche darauf abzielt, eine^Vereinigungderjüdischeu Handwerkergenossenschaften Lurchzuführen. Dieser Zweck ist, die wirLschaftliche Orgauisatiön des jüdischen Handwerkerstandes ans genauerer genosscnfchaftlicher Grundlage zu erreichen. Beschaffung von Rohstoffen, gesunde Kreditöa'is sind die Mittel dazu. Die-Tagung' ist im Interesse produktiven Wiederaufbaues des jüdischen Lebens in Polen aufs wärmste zu begrüßen, zumal sie darangeht, wenigstens für einen Äil der jüdischen Bevölkerung die mannigfache Zersplitterung zu beheben und durch gemeinsame, richtig organisierte Arbeit zu ersetzen. Der Terror in Budapest. Budapest, 16. Mär;. (Ung. Tel.-Ko-r.-Bar.) Der Oberü-ntrollor der Budapcster H.mptanstalt der Oestzrreichisch-ungärischen Bank F a r a ft o, welcher zur Zeu der Rälrdiktatur als Stellvertreter des Gouverneurs der Bank fungierte, rst über Anordnung der Staatsanwaltschaft verhaftet und wegen Banknotcnsöllchung und fraudulosen Gebarens unter Anklage gestellt worden. Wie die Blätter müden, wurden der MacüstiatSdrrektor Dr. Grza L u n g und der fo>, aidemokratnche Führer Moritz P r e n ß, welche wählend der Räteherrschaft Führer des Landesdnndes der städt sck.en Angestellten waren, über Antrag ' der Staatsanwaltschaft unter der Auflage der Aufwieglltti; verhaftet. Die BanknotenüLerftLMpelung in Lrrgarn. Budapest, 16.Mä'.z 'Ung. Trl.-Korr.-Bur.) Dre Reg erung hat veriügt, daß die Geldinstitute in Budapest und rnderP.ovinz zum Zwecke der Vorbereitung der Banknoreuubcrst-mpelimg ihre Kaffen am 17. März geichlosten halten und am 13. März bloß rmn Zwecke der Ueberstempelung offen halten sollen. Tagesbericht. E-Nahrung der Sommerszeit. Im Kabinettsrat' wurde die Einführung der Sommerszeit für die Zeit vom 5. April bis 13. September 1920 beschlossen. Die die'b?zügllche VolHu^santo^isung der S'aaksregierung, die demnächst im StaatsgesetzblatL zur Verlautbarung gelaugt, lautet: Für die Zeit von Montag den 5. April 1920-M3 Montag den 13. September 1920 wird durch Verlegung der Zeit um eine Stunde die Sommerszeit eingeführt Darnach wird die Uhr am 5. April morgens Um 2 Uhr der bisherigen Zeitrechnung um eine Stunde vorgestellt und am 13. September 1920 morgens um 3 Uhr der in dieser Dollzugsanweisung festgesetzten besonderen Zeitrechnung um eine Stunde zurückgeftellt. Keine Einstellung des StratzeybaHnverLrhres. Eine Aeritzerung deS Bürgermeisters. Bürgermeister Neumann teilte gestern Len Kvmmuna'b^richLersta'.Lern^folgendes mit: „Vorläufig ist wegen Sparmaßnahmen und besonders wegen der Einstellung oder Einschränkung des Straßenbahnverkehres nichts verfügt worden. Es sind aber Einschränkungen zu gewärtigen, falls sich Me Zufuhren nicht bessern oder weiter verschlechtern. Bisher sind weder diesbezügliche Aufträge gegeben, noch Beschlüsse darüber gefaßt worden. Kohle und Bahnverkehr. Wie von amtlicher Seite verlautet, hat sich infolge der Klärung der deutschen Verhältnisse unsere Kvhlensituation etwas günstiger gestaltet. Die Kohlcuzuschübe halten an, sowohl aus Oberfchlesien als auch aus Ostrau. wo die Streikbewegung beigelegt ist, und 'elbst aus P.len sind Kohlen eingclangt, wenn auch xrmit der Bedarf nicht gedeckt erscheint. Mit Rück- :cht auf den gebesserten Einlauf hat das Staatsamt ir Handel und Industrie vorläufig von neuen Ein- )ränkungen Abstand genommen. Auch für die Wiener städtischen Gas- und ElektrirtsweM besteht gegenwärtig keine Gefahr, doch muß Eingesendet. „ i / „HAPO^t-HAZAIR», WIEN. Mittwoch den 17. Märx 1920 um 5 Uhr im Saal des »Bayrischen Hof«, II., Taborsirasse, findet eine Massenversammlung statt, in der die Gäste aus Palästina: A. D. Qordon, i.R. Ra^lnowilseh, E. Joffe, Zwi JeltuctagJ. Bloch, L. Le&lnsohn sprechen werden. zm Sie gegeneFSrtige Lage unserer PBlBsilMar&elt Gesprochen wird hebräisch und in anderen . Sprachen. Brillanten. Platin, Münzen Perlen Uhren, falsche Zähne, alle SÜbergegenstände verkaufen Sie am besten direkt dem Juwelier und Goldarbeiter S. Holzapfel Wien, VI., Mariahil'erstrasse 79 oder Werkstätte: 1.. Wollzeüe 17/13. o»» ZaMthfiobat« Freiito,flafaroigonoVerarliftltanar immer mit Nachdruck darauf verwiesen werden, daß wir nicht wissen, was die nächsten Tage bringen werden, und daß das Elektrizitätswerk'fortlaufend von seinem kleinen Vorrat zusetzt, der nur noch für drei bis vier Tage reicht. Dev eingestellte Bahnverkehr, Von heute ab wird, wie wir bereits gemeldet haben, her Psrsvnenver^hr auf allen Linien der deutschösterreichischen'Bahnen bis auf weiteres eingestellt/Es werden nur, wie in der Weihnachtswoche, die, Arbeits¬ und Dienstzüge verkehren. Sobald die Ereignisse in Deutschland, von denen unser Eisenbahnverkehr abhängig ist/ es zulassen, wird die Drosselung des Bahn- Verkehres aufgehoben werden. Dre Forderungen der städtischen AnesteLten. Wie verlautet, wird sich heute der Stadtrat mit den Forderungen der städtischen Angestellten befassen und über einen Antrag schlüssig werden, demzufolge den städtischen Angestellten am Donnerstag ein Vorschuß auf ihre Forderungen bewilligt werden soll. Die Ledigen sollen 450, die Verheirateten 550 Krönen erhalten. Der Rest der Märzzahlung wird gm 1. April zur Auszahlung kommen. ... -A.- OÄerrabbiner Dr. Samuel Kohn. Am ly. d. M. starb, wie gemeldet, in Buda^ 80. Lebensjahr der Oberrabbiner der.Pester neolvgen Gemeinde, Hosrat Dr. Samuel K o h n. Der Verstorbene, der ferne Studien am Breslauer Raübinerfeminar unter Zacharias Fzankl absolvierte, wurde im Jahre 1868 als ungarischer Prediger Ln die Pester Neologengemeinde berufen, wo er die ungarische Predigt einsührte. Im Jahre 1908 erhielt er den Titel eines Oberrabbiners, Kaiser Franz Joseph verlieh ihm die Würde eines Hofrates. Außer einigen Bänden ungarisches Kanzelreden sind von dem Verblichene» auch mehrere trisfenschaftliche Werke erschienen, von denen seine Studien über samari'anifche Sprachdenkmäler, die Biographie Mordechai Len Hilleks, eine Anzahl kcüisch-histoLischer Quellenstudien brsondrre Erwähnung verdienen. Sein Hauptwerk aber ist die „Geschichte der ungarischen Juden", deren erster Band erschien, wahrend der zweite Band im Manuskript fertiggestellt ist und von den Erben herausgezeben werben wird. Doktor Samuel Kohn war ein übereifriger Assimilant und man kann ihm als Seelsorger nichts Besseres nachsagen, als daß er auf fine Gemeinde fast gar keinen. Einfluß hatte, denn unter seinem Einfluß wären die Pester Neologen womöglich noch mehr assimiliert, in noch größerem Maße der Taufe zug: führt worden sein. Bezeichnend für seine Stellung zur Konservierung des Judentums ist die Tatsache, daß fein Sohn Geza, der Direktor der Ungarischen Allgemeinen Kreditbank ist, mit Zustimmung, ja, wie sinerzeit behauptet wurde, über ausdrücklichen Wunf h des Vaters, den althebraischen Priesternamen Kohn in Kovacs magyarisierte. Raubmord in der Bahnpyst. Aus Miskolcz wird gemeldet: Vor einigen Tagen wurden mit dem von Kassa nach Oderberg verkehrenden Personenzug mehrere für Prag bestimmte Postsendungen, enthaltend ungefähr acht Millionen Bargeld, ^befördert: Die wertvollen Sendungen waren in den: unmittelbar hinter dem Gepäckswagen eingereihten Postambulanzwagen untergebracht." Den Dienst versahen: der Postbeamte Johann Schwarcz und der Postdiener Johann Svabah. Als der Zug in die'Station Csorba entfuhr, warteten die Organe der dortigen Post vergeblich auf die Uebergabe der für den Ort bestimmten Postsendungen. Böses ahnend, drang man in den Postwagen ein, wo der Postdiener Svabah mit zerschmettertem Schädel ausgefunden wurde, der Postbeamte Johann Schwarcz war verschwunden. Die Anzeichen wiesen darauf hin, daß auch der Postbeamte getötet und daß sein Leichnam auf den Fahrkörper geworfen wurde. Es wurde der Abgang eines '411.000 Kronen und eines 35.000 Kronen enthaltenden Postpakets festg-cftellt. Nach den Daten sofort eingeleiteter Erhebungen wurden des Raubmordes zwei Eisenbahnbedienstete' namens Johann Wittheim und Wratislav Pergmann dringend verdächtigt, weil diese seit dem Morde spurlos verschwunden sind. Man glaubt, daß die mutmaßlichen Mörder über die ungarischesGrenze geflohen find« ] * Der Jüdische Nation alfond«, Zentralstelle M Oesterreick, Wien, U. Zlpkusgaffe 88, hat in der Zeit vom LS, Februar bis IS. Mörz d. I. 8. S1.518.S1 vereinnahmt (hiervon find ^i 5634.— für bea Adolf Stand-Hat« und K 2S46.— für den Kreme n e z k v - H a i« der AufforstunaSaktion Paläst'uns brstimmy. D:e Einnahmen verteilen sich auf einzelne Speudenaattnngeu wie folgt: Banmspende« K 24.970.7t, Golden-Dttär-Euüragungrn K 18.470.—, Allgemeine Spenden kl 9839 10, Selbslbesteuenmg L3147.6Y, NalionalfondS» Büchsen L 2145.63. sonstige Spenden K 916.—. iEs partizipiert^ du P r o v i n z mit 1674.11. der Rest von, K 52.S44.5S . entfällt auf W r ön. Die Spendensumme betrug 1920 blsber L 178.467.47. * Hechschulkurse des Jxdisrben Hochschulauefchusfes. DaS Kultmamt deS Jüdn'chen HochfchulaMckuffrS gibt bekannt, daß bie Vorlesungen der Hochschulkinse im Wintersemester mit dem 15. d. M. geschloffen wurden. Nur dw Vorlesungen über „Degeneration und Regenera >on" von Herrn Dr. Kornfeld finden auch während der Ferren des auf weiteres jedru Mittwoch von 6 bis 7 Uhr aber'ds statt. Die Aiigade deS VorlefungSwogiammes undder Jnslriyttouszeit für daS Sommersemester erfolgt demnächst. "Bericht Dr. Arngsks über serneTLtigLett in Paris. Der Pressedienst der Delegation des Jüdischen National* rateS für Ostgalizlen meldet: Am 15. d. erstattete Doktor Michael R i n g e l .in der Plenarsttzutig der Deleaaliou der Büdilchen NatumalraleS für Ostgaliz'en, der auch Vertreter de§ üdi''chen Nationalrates für Deutsch 5 sten eich mrd anderer jüdischer, Körperscha len beigrwohnt haben, emen geuaueu Bericht über die Tätigkeit des CnmiU des Delegation'Juives aupres do )a Contdreneo de la Pajk tu du» letzten sechs Monaten. Der Bericht wurde vom Plenum dankend zur Kennlms genommen. * Tag««« de» B-ichSverbandeS für Wohlfahrtpflege. Im Festsaale der Handels- und, Geweibckammrr wurde gestern vormittags in Anwesenheit zahlreicher offizieller Vertreter, des Auslandes und dmtsch8sterre>chisck>er - Staatswürdrnträgrr vom Präsidenten Dr. L e t t die erste auf zwei Tage anberaumte Tagung des dentschSsterre'chisckren ReichSverbandes für Wohlsahrtpfiege eröffnet. Auf derselben sind 350 Vereine und Korporationen vertreten. * Britisches Institut für Archäologie in Zrrufale«. Aus 8 o n d du wird unS berichtet: Zum Direktor des biitrscheu Institutes für Aichäologie m Jerusalem,, über drffen Gründung wir bereits berichtetm. wurden Professor G a r st a n.g, e« de* kannter Archäologe, ernannt. Direktor Garstang wird in^ den nächsten Tagm behufs Uebernckhme der. Agenden nach Palastma reisen. Der P r r n z v v n W a 1 e S har das Protektorat über daS Institut in Jerusalem angenommen. * Glue neue Genofseuschaft. Der Magistrat beschästigk sich gegenwärtig mst der Frage der Errichtung der Genoffenschaft der P e n s r o n s r u h a b e r und Ausicheidung der PenfionS« inhaber avS dem Gremium der Hotek'ere und PenfionSinhaher, da^die Interessen der Äo elrers und PenstonSÄbaber sich nicht decken und in rechilickek und wrrlfchaflllcher Beziehung große. ' Verschiedenheit auswersen. * Dir Patzvis« für SÜdtiroL. Wie Ut „UttgemeknL Tiroler Anzeiger" meldet, genügen die von den.Zivilkommissariäten in Südtirol auf den italienischen Pässen erteilten Bi'a mit 30tägrger Gültigkeit zur beliebige« Ausreise über den Brenner nicht, mehr zur Rückreise nach Südtirol während der dreißigtägigen Frist/ sondernes wird sin eigenes Visum vom. italienischen Konsulat: in Innsbruck gefordert.' Reisende ohne dieses Visum» werden am Brenner pon der.Weiterfahrt nach Südtirvh ausgeschlossen. ' » Die Wiener Messe im Hofftallgebande. Ueb«? Jntrrvemiou des Bingermeisters R e u m a n n hat da- Staatsamt für Hxerwrsen der Pollzeidneknon dir Schwarzenbrrgkasrrne rur Brrikgung gestellt, wodurch brr Pobrridirekriott m der Lage fft, aw drn größten Teil der von tbr angesprochencn Lokahtaleu des Hosstallaedäudes zu verzrckttn. Damit ist da- Pivjekt, die Wrrner Messe im Hotfialloebäude abzuhalten, wndrr um Einen große» Schrrtt nach vorwärts gekommen. , “ * Spende. Für arme jüdrsche Blinde erlegte bei unS Herr Steinhäuser, XX., K 10.—. * ibapotl Hazair» Wien. Heu t e Mittwoch den 17. d. M. um 5 Uhr nachmittagim Saale de- »Bayr scheu H-s's", Ik., Taborstraße» findet eine M a s s e n v e r s a m ml ü n g statt, m der d,e au8 Palast'na eingetroffenen Gäste A. D. G o r d o n, 8. L e w r n s v h n. E. I o f f e. I e h u d a, I. B l o ck und Jakob R a b i n o.w i c z sprechm we den Tagesordnung: Dre gegenwärtige Lage unserer Palästina» arbcit. Gesprochen wird hebra sch mrd in anderen Sprachen. * Evöfsmmg dss «Mkrokogisch.'«.Institutes der Univ-TrsbtSt. Gestern um 11 Uhr vormittags wurden die neuen Räume des neurologischen Institutes <m der Universität, die sich im Neubau, 9. Bez., Schwarzspanierstraße 17 befinden, in Gegenwart von Vertretern der Unterrichtsbehörde,. des Stäatsbauamtes sowie zahlreicher Professoren, Studierender und Aerzte feierlich erösfnet. Ä Freie Aerzleftelle». Dmch Vermittlung der.Uerzle-- ^ruppe des Palästmaamtes M zwei freie Cttllm für eine» Neurologrn-P tzchiater und Dermatologen in Palästina zu bo« setzen. R> flektiert wird auf hervorragend qualifiziertec Spezialisten, die besäbigt find, sich in lestender Strllnng zu betätigen. Bewcrdungsdnechtigl find alle Acrzte jiid'scher Nationalität.. Zuschiiitea find mit Angabe der Otralifikation an die Anz egruppe des Palast'na« amte«, Wien. H , ZirkuSgaffe 83, zu richten. * Apovoneum, l, Postgasse IS, U. Tartaroga, Gallmr- ' thpm der Großstadt, *1^ Uhr adendS. * Angehörige von Kriegsgefangenen Gruppe KraSnojarsk. Sonntag den 21. März. 8 Uhr nachmittag-. Anatomisches Institut, ix., Währingerstraße. Generalversammlung. Bnrfe und Photographien mitbrmgen! Falsche Fünfzig Lirenoten. In lchterer Zeit tauchen in sehr großer Zahl t a k s,ck r Banknoten z u fünfzig Lire auf. Die Falsifikate sind Nachahmungen der allen Ausgabe der Noten der Battca d'Jtatia; unter den bisher anigetauchten Fälschungen wurde« nur folgende Vezeichnungen festgestellt : 191, 7826*, *Q 107, 6826* und „K 218, 2826*. Alle, etwa zwanzig, bi-her beschlagnahmten Falsifikate tragen eme dieser Bczetchnungm. * Ronbzug von Bodeneinbrechern am Alsergrund, Gestern ,n den frühen NachnrittagSstundcn haben Bodeneinbreche» einen Raubzug auf den Äliergrund.unternommen. Im Haus« Kolmgasse 18 erbrachen fiefilnfBodenabterlnnger und öffnetenüberall dre Staffet und Körbe AttmolUam. Dp Schadea rk bthätfutUA»