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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-17 · Heft 414 (17.3.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 414 (17.3.1920)
Date
1920-03-17
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Ht. 414 Wien, Mittwoch Wiener Morgenzeitnng 17. Mtz-lKf BÜti Potttische^undschau. Die jüdische Wahlbeweguns in der Tschechoslowakei. PrÄg. 15. März. (Korr. d.»,ZZiener Morgeuztg.") Dir Wahle» in die Prager Nationalv-ersamnÄnng. stehen bekanntlich bevor. Das Ministerium deZ Innern hat bereits -Lie Wahlen ausgeschrieben', welche mit Musschluß hes Absttmnmng^gebretes von Teschon» bet Zips und von Arva, ferner.mit Ausschluß des ss^enannten karpathd-rnfsiskhsn GebieteS. des Bezirkes H ult sch in und der Kernen GsbksLe von Fel d sberg und WeiLra am IS. Aprjt sür die Mgeord« «etenkammer und Mn 2Z. April für L^n Senat im ganzen Reiche stattstrchen sollen. Als Grundlage dienen die am 15. Jänner' ansgelegten/ WähterverzeLchnifse, welche vom/sS. März arrgsfangen in allen Gemeinden, in Lenen Wahlen stattfinden. durch vierzehn Tage zur neuerlichen Einsicht anfliegen. Nach dem neuen Wahl-«. recht für die Tschechö-Slowakei. sollen nicht mehr' die Kandidaten als solche, sondern die Parteien als Mrhlwerbev auftveten- Jede wahkwerLende Partei hat einen BevollmSchtigLen anfzustsllen, welcher Mindestens vierzehn Tage vor dem Wahltage hei den betreffenden politischen Behörden je ein Mitglied und je einen Ersatzmann für jedes Wahllokal «nmelden rund gleichzeitig die gleichen Funktionäre für die Zentralwahlkommission Leim Mnisterium des Innern Vorschlägen soll. Die Kreistvahlkvmmifsion besteht, ko ferne weniger als zehn wahlwerbende Parteien vorhanden stich, auS den Bevollmächtigten der Wahlparteien. Ist deren Zahl größer, sv wird diese Kommission vom Ministerium des Innern ernannt. ' t ^J Die Juden in her TfcheKo-SlowaLck haben be- Wlossen, auf das gemeinsame Programm der „B e reinigten jüdischen Parteien", welche auch die Mischen Gruppen der Slowakei zur Wühlarbeit in sich schließen, zu kandidieren. Die Wahlbewegung beginnt bereits allenthalben einzusetzen: Jüdische Kreiswahlkomitees sind überall in Bildung begriffen und es wird bereits an der Konstituierung dev OrtskomiteeS gearbeitet, so daß die Aufstellung der Kandidatenlisten bald Vollzügen fein dürfte. Die nunmehr veröffentlicht« Einteilung der Wahlkreise läßt bereits ungefähre Schlüffe auf Las Ergebnis der Wahlen für die vereinigten jüdischen Parteien zu. Das Wahlgesetz setzt bekanntlich di« Wahlpflicht fa rigoroser Weise fest, so daß jeder männlich« oder weißliche Wahlberechtigte, der ohne genügende Entschuldigung der Wahl fernbleibt. mit empfindlichen Geld- und sogar Freiheitsstrafen belegt werdeu kann.. Da es nun durchaus im Bereiche der Möglichkeit liegt, düst dis-,Devöinigten jüdischen Parteien" in einem der' Wahlkreise 20.000 Stimmen aufbringw werden, in welchem Kalle im Sinne des Wahlgesetzes alle aus' den Namen der „Bereinigten jüdischen Parteien" ab« gegebenen Stimmen aus sämtlichen Wahlkreisen zu- ‘ sarninengezähkt würden, so ist es bei entsprechender intensiver Aufklärungsarbeit unter den jüdischen Massen» welche den Wert einer selbstbewußten jüdischen Eigenpvlitik täglich mehr zu schätzen wissen, die namentlich angesichts der vielfach noch heiklen und ungeklärten Verhältnisse in der Gwlvakei schon darum von größtem Vorteil ist, weil sie die jüdische Wählerschaft, von der ln jedem Sinn« unerwünschten Einmengung in hie Gegensätze unter den einzelnen Parteien befreit, durchaus möglich, paß trotz den durch ihre Zusammenstellung - und Ausdehnung für die jüdischen Aussichten nicht Überall günstigen Wahlkreisen mit einem befriedigenden Nusgang dey Wahlen gerechnet werden-kann und es gelingen könnte, vier bis fünf Abgeordnete in'die Prager Nationalversammlung zu bringen. Interessant ist, daß die „Bereinigten jüdischen Parteien" damit rechnen, 'auch» in den Senat wenigstens eine^ Vertreter durchzufeyen, weil durch hie Zusammenlegung b-r beiden slowakischen Wahlkreise' von Tvnrva und Tuwe^Bt. Martin die Möglichkeit gegeben ist, daß dja nötige Mindestzahl von SOMO Stimmen für di« jüdische Liste beträchtlich stberschritten werden dirrM Die Wahlordnung für das Abgeordnetenhaussieht für die Slowakei sieben Wahlkreise vor, nämlich die Kreise von Trnava, Nove-Zamky,'Turol>St. Martin, BüNska-Bystrica, Ka schau, Presvv urch LtPto-St.Miklos mit zusammen 61 Abgeordneten. Namentlich in her Ostslvwakei dürften, die Dinge für die jüdische Sache günstig liegen. Das Zentralwalflkomtkee hat sich bereits NM 8. d. M. konstituiert und zum Präsidenten Herrn Theodor Wister (Nove-Mestv), .zum Schriftführer Doktor S. Hajdu. (Seilitz) gewählt. Auch für den Wahlfonds wird bereits in rühriger Weise gearbeitet. ES steht zu hoffen, daß die eifrige Arbeit nicht ohne entsprechende Resultate bleiben und, abgesehen von ihrem unmittelbaren Ziele, zu einer dauernden Stärkung des nationalbewußten Judentums in der TschechoMowasti beitragen wird. Lydgma» KaMdai in Heipa. Prag! Iß. März. Privat) Wr den V. Wahlkreis (Leipa> werde» von Seite der deutschen Nationalpartri' fvlgende Wahl« Werber m Aussicht gniommm; Dr- L odg m a n, der chewailge Abgeordnete B'.nzev; K r ä n & der ehemalige Landtagsohtzrordneie Hütter. Gustav S ch vlze Obplelmrm Ä ü s a l i e t n (Aussig), Gustav Michel (ÄmubmgV Burger, Mister Dr. P r o ch a S k a tLe»tmmtzX Eine Budapester Marzfeier. Antisemitische Exzesse. ' ' Dem Charakter des neuen Regimes in Ungarn entsprach auch, wie der folgend« Bericht Uiat. der Verlauf der Revolutionsseier in Bübapest. Die ungarische Revolution vom März 1848 unter Kossuth galt der Befreiung Ungarns von den Fesseln der Mtternichschen Politik. Dev Kampf wurde gemMsam mit den'freiheitlichen Elementen Wiens geführt. Der Geist von damals ist in den schmutzigen Wellen des magyarischen NöUbecriationalWmkkS vrrjchwunden . . .> Budapest, 16. März. Die form tägige Feier zum Andenken an di« revolutionäre Erhebung vom Jahre 1848 hat, wie nicht anders zu Erwarten war; mit pogromartigen Exzessen der aufgereizten Menge gegen hie Juden geschlossen. Schon während, der Feier beim Petösidenkmal hatten der Ktlltusminiftor Haller und der berüchtigte Desider- Szabv havangurerende Reden gehalten und an hie ungeheure BolkSmasst, dis an dev Frier teilnahm, die Aufforderung gerichtet, den zur Herrschaft gelangten christlichen Kurs in die Tat umzufetzen. Kaum war mit der Msingung der Nationalhymne die Feier geschlossen, als die versammelten Massen in Mfolgung der Aufforderung unter Rufen; ' „Erschlagen wir die Juden!" über den Giselaplatz auf die Andrassystraße strömten und die jüdischen Passanten mißhandelten- Die Cafäs Miramare, Germania. Opera, Drexler, Palernm und Abbazia wurden umstellt, dort anwesende'jüdische Gäste aus die Gasse geschleppt und der blindwütigen Menge freigegeben. Bon der Andrassystraße zog die Menge auf die Ringstraße. Bor der Expedition des „Az Est" feuerte ein Redner die Menge zu neuen'„Taben" an unb erst als die Situation kritisch zu werden begann, erschien eure Abteilung beritte.netz Wache, welch'!: die Menge, zerstreute. Augenzeugen teilen uns. .mit, daß während dieser Ausschreitungen über hundert? Inder: verletzt wurden und daß es auch einige Tote gegeben habe. Urteil eines Schweizers Mer die magyarischen Pogvomhtzwen. Die „Neue Zürcher Zeitung", welch« das reältionüre Hvrthyungaru sonst wohl? wollend behandelt, vekösschttlicht den Pnes eines in Budapest weilenden Schweizers. Cr . schreibt unter Mderern: Einen btzsondaretz Punkt bildet heute in B'nöapest und in Üntzarn Überhaupt der AntistzmrtisMus- Besonders iü Ofsizrerskreisen - hat der Judenhaß derartige Formen, angenommen, daß. ein Israelit heute in den aklervornehmsten' Hotels damit rechnen .muß, öffentlich ipsultiert zu werden- Habe ich es dieser Tage doch selbst ms Le r lebt, daß ein Israelit, der sich durchaus ruhig ^erhielt, M einem. .erstkl6sfigen 'Hotelrestaurant beim Äerlaffen beSsekben von. Offizieren .bespuckt wurde,/Und als sich ein Nichtis.raelLL ins Mittel legen wolkts. Von einem Offizier derart geohrfeigt wurde, daß,«r zu Baden siel, ohn'r daß der g e r i n g st e W o r twech s e. l vorausgegangsn' wäre. Aus Schritt\m\b Tritt macht sich heut« dieser ^Antisemitismus bemerkbar. Ueösr die politische Lag2 zu orakeln, ist («i dev gegenwärtigen, politischen Konstellaiwn eine gewagte Sache. Das eine Zeigt sich allerdings als richtig, daß her Terror nur seine Farbe gewechselt Hut- Der politische Mord «in Cbeiretzakteur.des' sMialistilchen. Partei--- organs ist hierfür ein tre'ffmdeD Ki-ichiel. Die Er? regung unter der Bevölkerung ist groß; hoch «in« äußerst rigoros gehandhabtc Zensur hindert die freie Mciuungsäußerung. Die Oppvsinonsblätter (liberaker und. sözinldemokmtischer Tendenz) erhielten letzthinsogar Pie Verfügung, bei eventrwlk-Lr Strafe des Nichterscheinens jegliche ZfiMsurlückeu.auszufüsken-Mehr, über diesen Punkt zu schreiben, verbotet der-politisch« Anstand- So zeigen sich heut« noch die Verhältnisse in Ungarn als die denkbar /schlechtesten- Mit hiesen . innerpvlitischen Stverrigkeit-rn verbindet sich der Haß dev Ungarn gegen Rumänien und den tschechp-flowa» kischen Staat. Der Gedanke der blirtigen Revanche, insbesonderc gegenüber Rmnänien sprkkt in allen Köpfen. Wie soll das enden?." . : Hsvthy tummskt sich, ' . Wie die Korrespondenz Osteuropa aus Kreisen, dis dev ungarischen Regierung nahHehen, ersähri, -hat diese beschlossen, einen beso «deren Vertrete r zur neuen Negierung nach Berlin zu entsenden. — In, erster Reihe wnnni di« Person d«-s. Obersten v. T a k a e s - T o l v ä y. des > srüh^reri Leiters d«r Mgarischeu LiqnldierungSkommisston in Wien und vvrmaligm' Militärb-rvosünuchtigiLn /iu Berlin, m Betrachts 7- In ttngarischsll ^WgieruirgSkreisen wie auch im Oberlpnnnando verspricht inan sich'viel von der Tatsache, daß. die mn« Berliner Regierung zrnn Leiter des Herrwesens-General v. Setzä't ernannt hat. Grnerul n. geeckt hat sich länger« Kit'uud wiederholt ir; Ungarn ansgehalterr und hat vtelsoch Veziehungen g u u n g a v i? ch? u Aristo-- krat«nkreisen. Er war über ein' Hahr GenrEstahschaf deS Erzherzogs Josef. Was nerrs mrgQrisch« K«ürnett. Das Vlwa'?-fter Amtsblatt-- vocössentlichtdie Handschreiben des $citi)ityalPC)<;E3 . Hyrthy - über , vsö'- neu« Ministerium. Es Werders 'Dr. G i m o n t; i - G c m c t> a n -um Mmisterpräsibcnten, ■ Baron Friedrich Sf o^qaöi rinn Nnanzmvüstrr, s Julius Rubine! .zum AckerVemminiM, '! Stephan Haller zum Minister für KultuK pW Unterricht, ' . / ‘ * Stephan. Sz abo. v. Na gv atab' zum Minister fitz BolksernLhrung, * Stephan SzaVv v. Szolerepatka znnl Ministep der kleinen Landwirte, beide ohne Portefeuille, , ' > \;t ernannt, Hsziehungswetse in ihren bisherigen Aemietw bcstätrgk. Weiters. werden Generalmajor So öS v. Dasvl zum LanbesverteibigungSminister, Dr. Jakob Bkeyer znm! Minister für nationale Minderheiten, der Abgeordnete dev Nationaldersämmkung Dr.Julius Ferdinandy v.Hid aSnvmetz zum Justizminister und^ der' Staatssekretär ins Ministerium für. BolkSwohksahrt und ArbeitSwesen Doktor! August Bernat v. Szilvagh zum Minister für BolkSwohl-i fahrt und Arbeitswesen ernannt. Mit der Leitung des! Ministeriums beS Innern und des Ministeriums best Äettßern wird proviforis ch der Mnisterpräsidrut^ mit der Leitung des Handelsminiswriunls provisorisch de- Finanzmimster betraut. Das Amtsblatt veröflentlicht schließlich di« Handskh'reibew dr§ .Rcichsve-rwesers an - die einzelnen neuerngunts,! Ministerü InlanÄ. Die NatrsMlversa«Mrtt«g. Heule wird di« Nationalversammlung ihre PlsnaLH sitztzngen wieder ausnehme«. Das GeratungspMgrammj ist nicht sehr Ledeutsam, doch wird diese Session, di« nur wenige Tags.bauern soll, unter dem schweren; DruckE her neuerlich verschärsien Berkehrskcise, de^ man vielfache politische Motive zugrunbelegen will, undi her Horgänge in Deutschland stehen. Die Alldeutscherq der holMzollernschen wie habsbnrgischen'Richtung, die durch den Verlauf der Ereignisse im Reich bitter cnt«j täuscht sind, wollen über das sonntägige Versaurmlunzs^ verbot interprMeren.. - - '!\" Der Budgetausschuß empfiehlt in einem Bericht) die Veräußerung der diplomatischen Nnd. konsularischeui Gebäude her ehemaligen Monarchie im Ausland, unter; steten; Einvernehmen mit Ungarn vvrzunehmen. Dev. Justizansschuß berichtet über den .Gesetzentwurf, wo wachs hie EnLscheidungen deS im Vertrag von.Saint-Germairq vorgesehenen Gemischwn Schiedsgsrichtsyofes als ve bindlich und vollstreckbar anerkannt werden." Dis TägeÄLMdunng her hentkgen Sitzung umfaßt^ außer diesen Berichten nrrtz dem' GaranLiegesetz (siehtz '-Mylkswiri") noch die . Berlage Her bas Emsührnngs-«, gesetz ' zrrr Zivilprozeßordnung und das -. Pensionisten^ gesetz. Die 'Session soll mn 34. d. M. geschlossertz werden. - / ' ■. ,.; > ■ -7 \ AuLeparrsschtttz ,BsvmSge»H^ Ja der giffttp Sitzung .des Unirrauvschusjes zur - rgluH der VrrmögruItzbgahe wurdeM GpGaldMte fortgrsttz^ tz M, Matz 1/ wurde HWM-'FaOüS, Mchmigtj- ‘ «Die Schuldtitrcs drr. Krieksanleihe des chrwäligen österrrichischrw StaatcS, die von 8er Republik als Schuldverpflichtungen üvev-i uvmmen worden sind, werden mit dem .FeichnuvJKkurks bewertet." - . - - . 56 wurde in folgender Fassung' zutn' Beschlüsse erhöbe«; Ä r t.d.r v Eu Ir ichtnug d er-Ab tza b e. -?. Pi« PttmöMsabgabe farrit Zinsen iß gmutzWich t« Gmschrist eines WnaWerMgÄpstiwtes -8 5?) zu (Rtrlid, ‘ avxi Schatzscheinen' drr LemschSstnmchWm StaatSgylM von; Dezember l9!8 sann uttter-KrfMnWg zum Knm vyn S? ^nzWch Stüchivfen bis 2t). November istAl die Guzahluns dev Vermitgensabgabr biszu eine»» Viertel des zrw DrzahluLg pfcj langelldkn Abgabebetrasrb geleistet werden. - "In dem vsn der AcpnW übernymmknen und als iittj ländischer Besitz bezcichuetm Schukdütrln der Kriegsanleihe dcss ehenralktzerr österreichischen Stgakes kann unter Aufrechnung zu« Z-iKuttWSk«rft zu.Wich StüDnsrn bis,3v, November 1926. fjählung aus die tynytimUhobf tzeleifles werde«. FLySAAu y«h BvvseLaMchrttz. In der gsslrigkn Sitzung des Finanz- und BudgetauSschusse^ erstatierr Nbgeotdneter.S ch 8 n ft e i n e r den Bericht über die NegikrunMyüuge, Wmit Maßnahmen zur Ausscheidung dlw überzähligen Beru'smch mpstsomu aus dem yfliven MMrdirnsb-i Verhältnis geirvfsen werden (Hilitmahlrauges^) und legte ein« Rcihr von Abänderuug-uMriigin vor. . j Sohflusi rchrintr AbRSlLgsiN' K y L lma » n Lh«e eins Nsvcke zum Ncnmvckrftcüsrtztsrtz. Pi« Anträge des Refrcrntr^ ,wnrdm mit Stimmeumehrhrit z n m B e s ch l u ß echybrn. •*, - ■ . \ Zur dstz OMiHnschefs Äavtzü Die §rvrpespondenz Herzog rnesdet zur. Bsr«^ fehtchung drs GektiouschesS des Staatsamies'sürVylks^. . gesund,heit Kaup: Mit Rücksicht auf die vyn 58aup sö^ wohl in der Münchner „Medizinischen Wochenschrift^ als auch in einer gteihe anderer Blätter, öffentlich er^ hobeiren Vorwürfe, wonach sich in den Kriegsspitälerw ein grvßer.Prozentsatz fogorlcrnntee Gesundkpanker he4 findet, hie auf Kosten Lei: Allgsmernheit noch eine ir^ Brrglsichs zur Ernährung der übrigen Gevölkeung höhe^ Regkmug-die Untersuchung aller ich den. Lkriegsspitäsevu bLsindliche.n Patienwn durch ein» w'andfrsi« P^fefsoren und Aorzt-s ungeordnet. DaS Re-i sultak drr Uurrr-nchung wird '

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