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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-17 · Heft 414 (17.3.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 414 (17.3.1920)
Date
1920-03-17
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Dette r - West. Mittwoch. diklatnr des Proletariats in den Bezirken Niedsrrhein und Westfale«. Este«, 16. März. Grste n ncicdnmwgs fand die erste Sitzung deS im Lause des Tages gcbildelrn revolutionäre» Arbeiterrates statt. Wie von unten ichrrier Geste mstzeleilt wird, sind Besprechungen im Gangi zu einem ficmeiftfatfltt korgehen aller drei sö;ial,sii'cht« Partere« - für die Vezirst Rirderrhrin und Westfale» aus Grundlage der Diktatur des Proletariats. Ebert optimistisch. Gegen Verhandlungen mit Kapp. ' StnttWrt, 16. März. Reichspräsident Ebert i klärte einem Vertreter des Wolffschen Bureaus, :-orr einer Verständigung mit den eidbrüchigen Vep- -.issungsfeinden könne keilte Rede seist. Wik -> stehen, sä ite der. RsiHsPrä'ident, auf den b e b ittk :» nngslosen Rücktritt der Staatsstreich- >er. Die von Berlin angemeldete Deputation :m Politikern mit General Me-r ks t ist• noch nicht - ingetroffen. Die Situanon im R siche gestaltet sich immer mehr zu u n fe re n Nu n ste n. Nur in O stlöien haben die Stacks streichle r einigen'Anhang .uns der alten preußischen- Reaktion gefunden. Zn E ü d d e u t f ch l a n d, den R h« inl a n d e n und rn 'Westfalen herrscht darüber große Empörung. Dur Putschisten tragen die Verantwortung für die vorgekommenen gewaltsamen Zusammenstößefür die Störung des Wirtschaftsleben- und die Gefährdung der Ernährung. . Das Ziel der in Stuttgart LageNdsst Nä tiou alversammlnttg ist die Sicherstellung der Verfassu-nH und fchnellstt Wiederl Erstellung der öffentlichen Sicherheit. Die auführerischen Truppen müssen aus Berlin zurückgezogen und aufgelöst werden. Die überwiegende Mehrheit des deutschen Volkes, steht sicher zur Demokratie. SWbsEMa^ HM z« «Sert. . Kürrckerg. 7.6. März. (Del.-Komp.) Auf Grund einer Verfügung der Mehrheitssozialisten herrscht ' tri Nürnberg Kener älstreik. Für beu heutigen Nachmittag sind >rröße Versammlungen geplant. Die Heichstveht hat die Erklärung abgegeben, auf dem B^den 8er Verfassung \u stehen und jeden Putsch von rechts oder links rücksichtslos, fit unterdrücken. Wie aus Stuttgart gemeldet wirb, treffen dort, die öl-bgeordnsien in bedeutender Anzahl zur Morgige« Sitzung Krr der Nationalversammlung ein. Die Laze in München. Münch«, 16. März, Des Getzfralftteik wich in verschärfter Form fortgesetzt.. SäMtlichs Züge ick Nah- und Fernverkehr sind eingestellL. Die Mühlen in München und rrmgeSuttg, welche gestern ihre Betriebs e'mßeftettt haben, werden heute mit Hilfe der technischen. Nothilfe die A.öerL w'.edet aufnehmen. Zahlreiche Plakate und Flug^ettel erscheinen in der Stadt und rufen die Bevölkerung zur Teilnahme an der technischen Nochitfe aut. Die Flugzettel betonen, bäh es sich nicht um eine Aufforderung zueinem Streikbruch handle, sondern zur Äufrechterhaltung ker lebenswichtigen Betriebe. zr'm Schutze der Kranken und Schwachen. Weitere Aufrufe bringen die nochmalige Versicherung des Generals von Moehl, gegengezeichnet vom Staatsrar v. Kahr, daß die Reichswehr hinter der verfassungsmäßigen Volksvertretung stehe. Gleichzeitig' erscheint ein Flugblatt von General v. Moehl allein ttlsirrze'.chttet, folgenden Inhaltes: Nach Berlin wird von der Rsichcwchr gemeldet: lieber die Stellung der HQrifcfyett soll kein Mißverständnis aufkvmmen. Die bayrische Relchswchr hält fest äm Reiche. Sie schützt im Einvernehmen mit der vorläufig noch hi« Geschäfte führenden und dann Ve'v gesetzlich neuzubildendett StäMregierung Ruhe, Ordnung und. Arbeit. Bis zu einer ges:tzmäß'g:n Ordnung derRsichsregiernng ist für dq« bayrischen Teil der Reichswehr der OberbefehlsiMer des Truppe kkorttmandos IV der höchst« Befehlshaber. v Wahl des neue» bayrischen Ministerprafistertten München, 16. März. Die Korrcspv'»d«ng Hdssckantt Meldet: Der b syrische Landtag ist heute vormittags pach 11 Uhr zu einer kurzen Slhuygi zusäMMttgetreten, um die Mitteilung vpM Rücktritt der bishetztM Regierung' entgegenzunehmen. « Auf Antrag Speck (bayrische Vokkspärtei) wurde däM die Sitzung bis nach 5 Uhr nachmittags vertagt, wo die Wahl des neuen Ministerpräsidenten in Aussicht genommen ist. ■ > Der Präsident gab eine Erklärung beS Oberkommandos bekannt, in welcher dieses alle Garantien übernimmt, daß heute und für die folgende Zeit von keinem Truppenteil der Münchner Garnison ein Sturz des Landtages beabsichtigt fei. Dr, v. Ztahr, der neue bayrische Mlurfterpr'Ziihent. München, 16. Marz. Der bayrische Landtag hat in der um 6 Uhr nachmittags abgehaltenen Sondersitzuüg den bisherigen Regierungspräsidenten vott OberbayerU, Dr. v. Ka h r. mit 92 Siimnren zum Ministerpräsidenten gewählt. 42 Stimmzettel waren unbeschrieben. Dr. v. 5lahr erklärte, er betrachte sich als Treuhänder der Volk-süuueränität und als Platzhalter für Um»«** W1r»t!i»5v*äüd«»Vrv. &>* Vif. CÜXWlb Jtf3 nächsten Wiener MeorgenzelttMA Wahlergebnisse- Vom LaUdtage werde zu wählen sein. Das Wahlgesetz soll möglichst bald abgeschlossen werden/ damit die Ländtagswahlen raschcstcns stattsinden können. Die nächsten dringlichen Allsgaben seien der tatkräftige . Kampf gegen Wucher, Schi ebert umrund unzeitgelnäße Schlemmerei sowie gegen die Ueberfremdung Bayerns. Die kurze PtograMckredS des keuen MiylsterpräsideMen würde vom Hause mit tebhosten Bravöruseli aufgsnomutett. Das «stte ßckhrksche 9« drm nrven Kabinett, das sich auS Berkritern VeS Zentrums, der deutschdrmvkratischen Partei und eintÄl Vrttletrr drS BaürrnbundrS Wutzldo^er) zu'ammensktzt, sind die Soziald e m o k r a t e n n ich t v e r t r 11 t u. Wie «S -echt, sollen sie unter anderem auch die Bedingung gestellt haben, daß die - Nc ich sw ehr auS gcwerk,cha!ijich ütMisittteS <§taalLöü:tzern jtt* fMmeWW Mrde. ' Die Direinvarttttgs« der Lqndtag-parieir^ München, .16.. März. Bor drm Lanbtagsgebäud« kam t£ kväHrerch bet Sitzüttg b<3 Landtages zü einem ftetnen girsämmenstoß zwischrn de» AbsperrüngWanüschafteit und btt angesamMettett Bvtksmenge, wobei dis Ma,rnschasteN von btt Waffe Gebrauch machte». Drei Wtsötte« erlitte« Vttletzungenc . Geg«N 16 Uhr atztnbs würbe nach iSngetett BesprechMge» innerhalb der Fraktionen ein« neue Sltznng des Landtages art&erautttfc. . Präsident Schmi tt vekkas fötlgende Arlättmg: Zwischen rem neugewählte«^PrrMechtSsldenw« Dr. v. Kahr Wb de» Vertreter» der einzelne» Fraktionen ist solgendt Bebeinbarung getroffen. Wörde»:. 1. Aus GrüG Mer Verordnung vom heutigen Tage Würbe die VollzügsgewM durch ErneimUttg eine- Staatskommis säts deck Zidilderwaltüng zurückgegeben. 2. An der NeichS-nnb Landesverfassung ist Nnbecbrüchlich srftzuhalten. S. IebeM Versuch, i» Widerspruch Mit de« VersüssUngSbeskimmnttge». gewältjack r» die Lätigkeit der Kegterüttg ober SeS Landtages — fei eS von techts öbek vM Nüks elnzügteisert, Mutz mit ütleu Mittel» entgegengetretett werden. Bekfchlüngeri dieser! Att sind der Bestrafung «ach dem GeschO züLUsührech » 4. Die Solle Koalitiönssteihtit ist den Beamten, de« Ätöeitern und. de« Attgeftelktett nach wie Sör «uMgeschMti zugesichert. Sie Wird von der Regierung geschützt, Väyern verfaffung-treu. MLüche«. 16. März, (HossmanN). Amtlich wird durch Anschlag bekaunigeMacht, daß, sowohl di« Rcichrwtht wie feie Polrzeiwrhr und die Einwohnerwehren in Bayern nach wi« vor der S tu a i S r e g r e r u n g zur Aufrechtrrhalmng von Rahe nüd Oidrtttng z«t Bttsüguug stchctz Und jedw Angriff gegen sie stvwehrm werden. ' ' Die Situatkott in Dresden. Dresden, 16. März. UüßerPostgMud'e entwickelten sich gestern otich Kämpfs üüf dem Schloßplatz, ditf dem Alten Markt und vor dem Rathaus. GS ist zweifellos festgestellt, daß die Spartakisten von den Dächern aus auf die Menge Md die Reichsweht geschossen haben. Heute früh herrfchrg fast vollkommene Rühe. Der GErülstreik ist eingestellt wokdßn. Die Eisenbahnen haben den Verkehr wieder ausgenommen. Im Wesen handelte es sich UM den Versuch , der Kommunisten, sich ist den Besitz der Stadt zu setzen. Dieses Unternehmen ist als Nicht geglückt anzusehen. Die Stimwung in Dresden neigt im allgemeinen zu einem Ausgleich zwischen dm beiden Regierungen. tzsü Chemnitz und in Pirna ist dis Rät«» repub.lik ausgei:ufen worden.? - DttSdr», iS. März. (Wolfs.) Gestern Nachmittags ist .esan betschiedsneit Stellen der Stadt, besonders beim Zelegraphenamt, zü blutigeri Zusammenstöße« zwische« drm Militär und der - Volksmenge gekommen. Um *i Uhr abends ergab sich nach heißen Kämpfen di« Besatzung des TelegraphenäMtes und wurde abgesührt.' Bis 1 Ühr «achks wurdttl S6 Tote gemeldet. Das Standrecht in Sachsen aufgehoben. Dresden, 16. März. (AZolff.) Beim Minister* Präsidenten Dr.' Gtüdnüü e k ist folgende Der' ordnung eingegangm i Die älif Stund des Artikels 43 der Äerchsverfäsjüng zur Auftechtekhültung, der öffentlichen Ordnung und Sicherheit beschlossenen Maßnahmen im FreistM Sachsen werden hiermit aufgehoben. Dez. Ebell-Ätzsbe. Breslütt ln der Hand gegenrevslntionSUer Truppen- Stuttgart, 16. März. Aus Dreslau wtr^ ga« meldet, datz sich Oberschlesieu am Samstag auf die Rach« richt vom Staatsstreich in Berlin autonom erklärte und ein ans Angehöngesi der Mehrheitsparteien sowie Unabhängigen und Kommunisten bestehendes I5gliednges Direktorium gewählt Habs. Dieses erklärt in einem Aufruf, auf dem Boden der Verfassung zu stehen und die Berliner Putschistenregierung Nicht anzu- , erkennen. D.ie leitenden Osfiziere der Reichswehr in > Breslau, jbie sich zunächst auf die Seite der Berliner Staatsstreichler gestellt hatten, wurden interniert, j Das Direktorium wurde aber vott der Reichswehr unter Führung der Offiziere, die in Freiheit, geblieben warm, .gestürzt. Ein Teil der-Mitglieder des Direktorium- und die der verfassungsmässigen Negierung treuen Reicks- und. Staatsfunktionäre find verhaltet._ 17. März lstÄß . WL 414 ’ -- — 1 - - - - •» Dröideü, .16. Mcktz- Zur tzW in BM««l Wchch man hier: Breslau ist allem Anschein noch auf Gejtß der Umsturzrcgierung. DaS Lskctl böS MhrhettSfdM listifchen BlattöS „Bölkswüchtf wurde von AnhängMi der neuen Rsgiörung zerstört. Diese hLt eine« Aukktff erlassen, wonSch iM Falls Eines ÄUsstandes ss -EH« Mann von jedem Betrieb erschössen wsrdeii sollen. Der Arrrtt in t>berfchleste« beendet. ’ Vee-laNt is MSk». Zm odeischlkMe» Kohlenrevitt wird' wi r d e r - e a -t b e i t et. doch sind die WagmvtthtzlMt ungünstig. Im Waldenbmger Revier wird gestreikt. General Merster abgksetzt. Stuttgart» 16. März. Rechsprsist^M EßdEt Witz Reichswehrm«ster NoSke baden hetzte die AdfetzOfttz d e g Generals Merker vs« Wthrfreiskvmmand» if (Dtesdtnl verfügt. DasKvmrnands wird dem General Müller Üdntragem ' ÄLgeovbneieu-Exirazsige nach Stnikgart. . Sftttftbfti«** l& Mälz. Da» EPMerhurreU «rldet «ft S t n 11 6 a 11: Der Reichsmlvistir dttItzNei« h»t NügttttMh. daff-W Oittn, wo GeNttSlsircit herrscht. E x t r a^z Ü g « für d» AbMidntte» brreltgtstellt werde» Die Ldgtvrdatte« ttrffm i n Sch a re n ei«. Der franMscho «MSstMM M tztftßWÄ muHaäü, 16. März. Der stimzSM« GrjchOA trllgtt B t ii 9111 ist hier eitttzetrossen. V Siuzlehung des VerntSgr«- pp» Koch» ptresretft. . Gettin. 16. Mürz. lWöM Dtt MaMchstt' W» öfftütlicht r« stinkt« Aushangrkqstktt sorgende Meldütztz t Da» ReichSminMm« hat i* $ tttUfti rt seM Oft sch8sit äusgenolnme«. Das MlvtstrtiliM Hai ritzt« GtsetzkMttM aurgeardM, wonach Hvchtzttcrä er Süßer frtit detz jetzt MW gtsrhetztü Lirar« auch mit dtt Eitz z i e htztztz d es VIft ttt » o i tt » tzkstrast wudm löbürtz. Es besieht di« RtzW» W Gesetz mit rÜckwtrkendetÄrast vock lb. WW zu nlaffe«. » . Ruhe» vber kein Brot, lelu Wusser, hin mihi, 16. März. (Ler,4tvmp.) tztt he» gchiO Rächtnlttasstüttde« hMrschw in dev Stadt Ruh«. Drutzhtt stt! sÄdWätzigtt Ausrüstung durchziehe« bl« Städt. ÜMra6 sammeln sich Gruppe« vott Passa«ten a«, bl« Mach Wft verzüglich von» Militär züm Wettergehe« üufßefordert wttdtttz D«r General streik ist weiterhin ick Gange. DL Vröw läve« werde« von Mensche« belagert, t» Ist jedoch keiA Brot Vorhände». Auch sonst sind Rahtungsmitttl kaM erhältlich. Während in einzelne« Stadtteile» bw Mjjeft leitung fuukttvniert, gibt e» in audere« kein Wastew Oft? KersSrAung mit Licht stockt fast vollständtg» . .; Äbmarsch der ValtfknMtüttphett an» Berlt«, 16. Mörz. Gerüchtweise verlautet, datz M Deil bet Baltikumtruppen in der Rächt iw« Äerkick ntzch Frankfurt an der Dder gebracht worden fel. AckH die Übrige» Baltikumtruppen sollen sich marschbereit UrächM; Neu« Kämpfe ln Berlin tzerltti, 16. Mäkz. (Ävlsf.) Auch heitw bSMittW ist es a« mehrere» Stelle» dev Stadt z« Reib««eie« Md Zusammenstöße« mit bit Kelchswehr gelöckwe«, Mtzer ft ganzen s^chs Personen getötet und tt«e große Anzahl lftwt icht wutdetz. . - J vl Sttg bett ÄsrfttffMK-mStzr Aett iw tzamVtttzW tzmnSueg, 16. MStz. (Wölfs.) De« blShertgeGaenWft öltest« Freiherr v. Wange« heim ist hetz« nachts zttktzK getreten. Das Kommando hat jetzt Lackpl, döt UtthMM der Versos,'ungSmässigeu Regierung ist« ÄktzglücktgS Attentat gegen Minister Harnisch, Dr.MM, 16. März. Wolfsi)^lS tzuftizminisise Dr. Ha k n i s ch geg?« Mitternacht das MinistStittk» gebäud« verließ, schoß ein unbekannter Mttntt attf ihn, Nur dem Umstaude, daß der Minister sich schnell niederwarf, verdankt ep es, daß er Unverletzt blieb- Der Täte«.entkam im Dunbsl der Rächt. 3«m Gifenbahnevsteeik in Polen. Wie wir de« heute irr Wie« eingelangten pölttlfchsn BlättttU eutnehmen. ist tatsächlich am 16. b. M iu d:u Abendstunden bei der Ära kaue«, Radhmee und Warschauer Ctsettbahndteskttstt eine Gtttib bewpguuA ausgcbrochen, die eins Verkehrsstockung voü drei Tagen zur Folge hatte, tzuzwische« ist der Verkehr tu beschräuktem Maße wieder ausgeuommeo worbe«. Die Streikbewegung hatte in erster Ütuft wirtschaftliche Motive, steht aber auch mit der äützoren pölitlscheu Lage Polens im Zusammeuhaug und richtete sich offenkundig gegen eine Aortsehuug des Krieges an der Ostfront. Mitzbandtang eines jttqoslalvifchen Ministers. Aattckch, 16. MSrz^ (Privat.) Die ueugegrützdeft ÜMMMtstische Partei hielt im Vorort« Gchtschka eine Versammlung ab, der auch der bisherige Mtntstcr, der RechtSsozkalist A. Kristnu, beiwohnte, Kkistan wurde anfangs ruhig üngehört,^später erhob sich jedoch lanttt Widerspruch, der in «inen erregten Wortwechsel über» ging. Al» Kristan tvützdeM von E:n«m Tisch nuS welttft sprechen wollte, warfen ihn di« Loutt vom Tisch herab und schlugen seinen Sohn, der dem Vattr zu Hilftt eilte, mit einer Flasche über den Kopf, so daß tt heMH A .

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