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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-14 · Heft 411 (14.3.1920) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 411 (14.3.1920)
Date
1920-03-14
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Gelte 8 14 März 1VM Nr. m Älen. Tonntag ^Wiener MorgenZektung brn 1?., abends 6 Nbr. „Der Schrei nick dem Kinde"; Donnerstag den IS., abends 6 Ubr. „Der Schrei nach dem Kinde"; Freitag den 19., abends 6 Uhr, „Der Scsirer nach dem Knce"; SamZtag den 2-^., abends 6 Uhr, „D'r Schrei nach dem K'-noe"; Sonntag den 2'.. nachmittags 2 Uhr. »Nathan der Weise"; «bends 6 Uhr „Der Schrei nach dem Kinde". Die nächste Premiere des Deutschen Volks- Lheaters. Deutschen Vo!st?tbca>cr wird eine Aufführung von ..P f_cr G U n t" vorbcrciul. Den Peer wnd Herr die Svlveig Fräulen Teuer a. die Mut er Aase Jenny r spielen. Daestor Bnnmr selbst Kat die R<-gie, die Jnsr^- ruerung, die mehr als.20 Bilder bringen soll, leitet Professor Sirnad. NrauffAhrung einer Nachdichtung Hök-erlin». Das H e s s t i ch e L a n d e s t b e a t e r i n D a r m st a d t bringt zur Fcrer von Hölderlins 150. Gcduustag > "0. Mar; 19'0 de füll lieber tragung von Sophokles' „O k d rp u s d e r D v r a u u" zur Uraufführung. Dre textüche und dramaturgrfche öcurbntuug besorgte W.lhrlm M i ch e l. Siegfried Wagner hat eine nerirDver beendet, dre sich- .D e r S ch m i e d v o n M a r i e n b u r g" betitelt und an d?r Dresdener Landesbuhne die U>ausführung Hab.« wird. /Stefan Zweigs e r e mt « §" wurde von CharleS D a u d o u i n ins Franröm'che übersetzt und erscheint demnächst im Berlage der Cahiers Jdcalistrs. , Festzyklus der Wirtschaftlich-Kulturelle« Gesell« schüft. $ to m t f -vklriche Beransia! nng: 27. März, 2 Uhr, m Carl-Theater. Hur Aufführung gelangt: »Die Fledermaus". Die Rosst nde siucrt Frau Rantzau, die Adele Fräulein R u ß k a, den OrloiSki Frau K ' 1 k e 1 Aks E senstein Irin H-'rr M a r l l ch k a, als Frosch H rr Lndw g 2 t q r F aus. Den Atz red w.rd Herr M a i f l singen. In den übrigen Partim lind drc Herren B r a n d. R o l l s und Z e s k a beschäftigt. Im zweiten Akt w rkcn die Herren' Blasel, G i a w a t s ch und Tautenbayn sowie Frau N i e f1 mit. Frau Tora Keplinger singt, begleitet von Professor Ksrl L a f 11 e. Fräuiein Jo'efive W r u d b e ck arrangrer» die ^rrginal-anzernlagen im zweiten Aus-uo, und rwar mit den M't- Sstirdrrn des Dvernballel.'S, den Damen Pichler und S v u l! e r fow e den Herren D u b v i s. R a r m u n d und A a t b n « r. Küm'iler-.sche Leitung der gerammen Beranstalrung, deren Barverkauf begonnen hat: Gclreinncr Narncr S r m o ns. Julius Wolfsohn wird in seinem am 20. d- M. im mittleren Konr-nthauösaile stattnndenneu Chovtn-Abend neben ewigen Roctrunos.Prelr^kZ. Emden. Marurkas und anderen Klavierstücken des Mcrsters auf viel'eiliges Verlangen die ll-moll- Sonate zum Vorträge bringen. Karten an der Konzrrrkaffe G u t m a n u. Graphisches Kabinett Dr. Prager. D e Ausstellung moderner Graphik, I., Flcischmntt 1. Residen-Palast, rst heute vo« 9 drs 1 Uhr der fisten Besichtigung zugänglich. Blätter bes Operntheater». Das Sonderheft „Die Gev'ichnrten",, dieser van den Duektoren der Oper herauSpegrbenen Ze-tschrrlt, enrhält Beiträge von Franz Sch r e k e r, Dr. R. H. H o r i m a n n, Richard S v e ch i. Prof. W. W h- 11 a l und Zahlrercke JÜusiraiionen. Verlag P. Kncpler, Wien, Sport. Die heutigen Fußdallwettspiele. Dir Mersiuschasissp ele er'abren heute eine Unierbrcchüttg, da die zweite Haupt runde des Cup zur Austragung gelaugt. Die Paarung ist eme wiche, daß in fast allen der Sieger mit großer P.'abrstb'in(ichkeit vorausgef-'gl werden kann. In HUtreldorf bat Ravro den Sporstlub Red Star ui Gaur der einer R-ede-.lage kaum entgehen wird. — Einen schwereren Stand wnd Nud'oltsb ügel gegen die Germania haben, obwohl diese mst E'.tatzleu'en antretrn muß. — ou einem rcchr eiuseiticrnr Spiele w-rd das Treffen Amateure gegen 2 r. Pol reu werden, die Po, »iiister werden e ne schwere Niederlage - w Kauf nehmen. mussei. Die H a k o a b spielt «ruf dem Prater Srrouplatz gegen die C r i ct e t e r, denen er e nr sichere, wenn auch viellerck: lnapv-' Alstnhr U' nun wird. — Bor krmer lachten Aufgabe st'bt B'- a ck e r. der :n Rurdorf gegen dcn ’ii A. C. omntt. Ter Ausgang des Spilles ist ungerv'.sr. — Der ST i nt c r 2 vort l n d und der F l o r k d s d o r s e r Ä. C. wnden kearr Mühe haben in den Treffen aegert ,V o rwärt s. beziehungsweise <5 i u t 3 t a r siegreich zu bleiben. — Schbefst st, iue't noch D o u a n st a dt aeaen Sturm wobei b?'de Mann'st'ar'-kn gleich gute Äussichten haben. Auster d es n C'w'v'elcn kommt noch ein Musterschastsspirl zwischen W Ä. C. und B renn a n'ch dmr Cupsp'el Hakoah--« Cr^cht arn dem Prater Srorivlatz uu Austragung. Ter stL. A.C. ist Favonr. — Fn?sto>!dSd,or> rprell A d m ' r a gegen Hertha cm 16Minuten währendes Nachwust zum Meisterichaitslp'el vom Herbste. Anschließend daran tragen die beiden Bneiue ciu Frenndschaststiesim uns. Tie Gursprelr b:gmneu nm 4 llhr. Das Spiel der Hakc-ah mn lUs Uhr._ Die Oster'nsttspiele irr Dsrndach.- Die Vereine Amateure, ^poriklub und Hakoah haben tiiv dir in der Osterwoche auf dem Dörnbach er Sportplatz sta't, findeie Veranstaltung das nachstehende Programm festgesetzt: 1. April: Budavester Torna Club—Amateure, Sportklub- Hakoah. — 4. Avril (Ostersonntag: Sportllub—Amateure, Ki^pesti T. C.- Hakoah. — '».April (O'irrmontag): Amateure— Hakoah. Klkpesti T- C.—Sportklub. Rach den Feiertagen findet er» Weuwiel der Sturlaarter Kickers gegen eine aus Amstcmen, Sportklub und Hakoah kombinrerte Mannschaft statt. Di^ nT^rtralerr-Lander und der Zeußballboykvt't. Auf Grund des englischen Versuch-s, erneu ntnen. mir drr BerbandZiuLchtr unistrüenden internal! onalcn Fustballbund zu gründen, haben die Fußballverbände drr neutralen Lander Täneviark, Finnland, Holland, Norwegm, Schweden. Schweiz und Spanien eine Ertlärung unterzclchnet und durch den Vorsitzenden der holländstchcn Union, M. A. Sraal, an England übersenden lassen. Es wi d betont, daß nur in dem Falle, daß die alte Union, ,F. I. F. A". die einzige internationale Fnstballorgamsarion bleibt, hie Ordnung im FußbMpiel in Eirropa kontrolliert werde« kann. Eme wirksich imernalionale Orga° niiation müfie auch allen ordnungsgemäß organ^ste»t^n nanoualon Verbänden, unabhängig von der politi chen Lage, osten stehen, und es streite mit dem Geist drr Satzungen, Verbände, die in der allen Union bleiben wollen, zu boykottieren. Deshalb halten eö die neutralen Verbände n>cht in Ueberemstimmung. mit den Intereffey des Fußballspieles. stehend, Mitglieder aus anderen Grlinden 'als rein sportlichen auszuschließen. Des weiteren halten sich die nemralen Verbände daS Recht vor. eine Verbindung mit alle» gegenwärtigen Mitgliedern der Fußballunro« aufrecht» rnnhaltcn. _ Das ManrifchaftSkaufen -er Hakoah. Die Leichiathletik'aison wird heute mit einem Mann'chaftS' laufen drr Hakoah eröffnet. Die Strecke führt von der Meierei Kr'cau, wo der Start um ‘/alt Uhr vormittags crfolflt, zur Hauptallee, diese entlang zum Lusthaus und retour. Da zahlr? che Nennungen eingekausen find, dürste die Konkurrenz emen sehr inkrnffantcn Verlauf nehmen. Leichtathletik s« Amerika Amerika steht im Ue'chen der Hallensvorsieste. Überall w rd schart tra'n-ert. In bester Form ist R a y, Amerikas prosne Hoffnung für Antwerpen. Die Me le länst er spielend m 4:15. Der erste Anrv8it»r AmerrkaS für dre 101 Meter dlirkte Iohny Scholr werden. Während der letz'en 2 Jahre ist er!<’0 Nards nicht ü»er 10 Sekunden gelauf n; dreimal hat er dre Strebe sogar rn 9'8 Seknud«'» sunickgelegt und andere Läufer wir Howard Drrw geschlagen. -—Der -bekannte Dalestndent Chisholm, ein Vertreter Amer kas in Stockb"lm 1912, sist dieser Tage verstorben. Ckisholms Heit tut 12 ) Nards Hürden'aufen war 15'4 Sekunden. — Der neue T-ri >>er bei für Antwerpen auserscheuen Leichtathleten heißt Dob S.mp'on, der bekannte Hürdenläufer und Mehrkämpfer. Anatole Bott« in Amerika geschlagen. Der schwedische N'kvrdkauirr Anatole Bolm, der sich zurzeit studienhalber in Ame-ika 'au'hält. traf m Broocklhn bei den dorngen Wettbewerben aus die gute Klaffe der am rikamschen Mittelst eckenlänfer. Er konnte hierbei keme Rolle spielen. Im IpO kUard- 'lauien konnte er nur den 4. Platz belcgsu. Sieger wurde der englische Me ster Homer Baker'U 3:18 2. Jüdischer Turnvereia Makkabi, Wien, N. Montag den 15. d. At. entfällt das Herrenlnri'e'i wegen Benützung des Tnrusaali's durch die Schulleitung. Statt dessen findet nm s^,7 llhr abends im Verein Pwn. ll.. Glockeagaffe 30. ein Vortrag dcs Turnberrates Jngenicur Enpl Patlatchenko über ^Willensstärke be.m Turum und Sport" statt. Hiechawer: Hmte Wettspiel acgen Bewegung XX auf dem Bew'gung XX-Pkatze um 4 Uhr nachmittags. Nachher Zusammenkunft im Industriellen Ca!6. '! m allen 3h-fi«ioatn. Redaratnren unter QVfttnntie. ivarbbäiibrr fut alle Suftfme, rrftllunrqec Material' Leop. Kurzer, Wien, M.. Weslbahusiraße 23. Telehpon 31537. 882 im UTSMRiTÜR-SmSLT ä Herren-u. Da menhütc werden nach neuest. ■ Mode prompt und biitigst modernisiert XVIII., wtbrlngroi ßhrtel 21 und VII., 3fi.\rinLl!farBtra»n« 80 . Ausfuhr «« Einfuhr WSen, i,, rgsss® Hp> 7 Int8r«rb, Tfl. 75 10. Itziogramm«Ai>r : V/sr x Vtog 167 Gerichtssaal. Ein viert8<>rgsr Schwurgerichtsprszeß.! Gegen 18 Personen. In später Nachtstunde wurde gestern der aut Mittwoch begonnene Schwurgeri'htsvrozcsi gegen die Hausmeisterin M^rie Mache k und ihre Genossen zu Ende geführt. Die ursprünglich angeklagten 16 Personen waren beschuldigt, Waren der verschredensien Tlrt, eine Viertelmillion Kronen wert/ aus Grund von Bahrraviszfcheinert, die der Telegraphettjuuge Johann Matzerhofer -gestohlen hatte, 'behoben irnd um Schleuderpreise verkartfr zu haben. Aitsierdem wurden der Ber-rechrrbattde noch zahlreiche Pserdediebstühle, Ein-- brüche und Taschendieostähl« zur Last gelegt. Bon der Anklage gegen die Handelsageutin Anna M ahnt war der Staatsanwalt im Lause der Verhandlung znrückgetreten, das Versahren grgeit den Angeklagten Wilhelm Eßler wurde zmu Zwecke weiterer Erhebungen ausgcschieben. Die Angeklagten Karl M a t g u, ch e k, Rudolf S ch u e rmann und Leopvl'rine Roß mann wurden von den ®e* schlvornen frcigesprochrn, die übrigen Angeklagten schuldig erkannt.. Der Gerichtshof verurteilte hierauf Julius Koh u zu eineinhalb Jahr«« und Johann Ecker zu *f»«4 I ahre i ch werem K e rker, Leopv'Mne Jirra z« sechs Monaten einfachem Kerker, Marte Machet p fü nf Jahren, Karl Boyerzu vi«rJahren,.iö^diSkaus S o l e k und Heinrich Schürmann zu je drei Jahr e»> Johann Matze rhofer, Friedrich Land kn t jche«, M««D Feldmann und Josef Hofer zu je zwei Jahre^ schweren Kerkers. Wir sind ja noch nicht unter Bokschewtken» Herrschaft. Der Besitzer drS WmzerhauseS Leopold D laf«4 jttb war gestern vor dem Landesgerichtsrat Dr. G1 a v e (Bezirks, gericht Lcopoldstadt' wegen Körperverletzung im Ranchandel o» geklagt, weil er einem Gaste Heinrich Kramer durch einig» Faustschläge im Gesicht dlut'ge Verletzungen beibrachte. Drr Beschuldigte gab an, daß Hnr Kramer eine Gesellschaft beschnldtgtE, einer Dame eine Geldtasche entwendet zu haben. Nachdem schrw ein Baker die Sache in Ruhe zu schlichten »ersucht habe, sei dm Anzeiger, der sich als Doktor und Reserveleutnant auSgab, ans ihn losgegangeN, als er sich da» exzedierende Benehmen verboten habe, und habe mit einem Gessel ans ihn kosschlagen wollen. Er habe dann dm Anzeiger hinauSgedrängi und ihm ein paar Ohrfeige« versetzt, habe ihn jedoch nicht die Verletzungen zugefügt, welche wohl später ih» von dcn Gästen, dre auf ihn losschlugeu. beigrfügt wurden. Wir sindja noch nicht unter derBolschtwike»« h e r r s ch a f t, daß man es sich gefallen lasten muß, in seine» e'rgrnrn Lokal mit einem Seffcl überfallen zu werben. Da mehr«» Zeugen bestätigten, daß Blasrl dem Anzeiger mehrere Schlage in» Gesicht versetzt habe, verurteilte der Richter den Angeklagten weg« fahrlässiger Körperverletzung bei Wahrung seines H^usrechfrs zu K 100.— Geldstrafe, wobei de» Richter betonte, daß dem Brschuldigtm eine Verletzungsabsicht fern« lag. Herr Blascl hirlt sich Bedeukzert offen. * Der Volkswirt. Eine Krone --- 2.68 Centimes Gestern stellte sich in Zürich die österreichische Krone auf ... . . 2.S5 (2.65 am 12, ML.rö die tschechische Krone aus 7.25 (7.25 am 12. Marzdie Mark auf ... ° .7.10 (8.15 am 12. MärH die österr. gestempelte Krone auf . ° . 8.50 (2.60 am 12. Mrzfl die alte ungestempelte Krone auf . » . 2.75 (2.90 a« 12. Märzl. Agram.. 4.— (4.20 am 19. März) Krakau.. . 2.75 2.50 am 19. MLO Budapest.2.80 (2.40 am 12, Märzü Das Wirts ch aftsmanife st" -er t&nimH und Oesterreich. Von Rcch'sauwait Dr. E«il Nollak. Der Oberste Rat hat ein Manifest über die WeltzvteLschaftslage erlaflen, in welchem die Ursachen de« vollstLriüiqa« Desorganisation der Wirtschaftslage auseinandergesetz^ und ihre Begleiterscheinungengeschildert werden. DaS Mcmisa^ befaßt sich mit allen in Betracht kommenden Problemen dex Gesundung der Weltwirtschaftslage. Diese Probleme Lab«» auch für Oesterreich Geltrmg. Die Wirkungen der mißriche« Lage der Weltwirtschaft sind bei nnS patentiert. Während die Prrisstergerung bei den Ententemächten bis?.n drei« hundert Prozent reicht, erreicht sie bei uns für die allerwich^ ligsten Lebensbedürfnisse vielfach mehrere tausend Prözent. DieS ist auf die ungemessene Noteninflation in Oesterreich, sowie auf unsere bollständrgo Entgüterung und den Tiefstand unserer Valuta zurückzuführen. Das Wirtschaftsmanifest Geklagt den Niedergang der Produktion in allen Ländern. Uns wird der traurige Ruhm zuteil, auch hie« die Rekordziffer nach unten aufzustellen. Die Entente erkennt in ihrem Manifest den vollständigen Zusammenbruch unseres Wirtschaftsleben-. WaS will sie dagegen tun? So viel wie nichts; denn in dem 10. Artikel des Manifestes heißt 'eS: ^Die Kvnferenzmächttz anerkennen, daß es notwendig syin könnte, sich für Oesterreich zu einer weitergehendon aktiveren Hilfe zu entschließen.* Damit will ausgedrückt werden, daß die Entente der. Meinung ist, schon irgendwie geholfen zu haben. 1knä ist. hiervon nichts bekannt. Denn die gewährten äebensinit^elhülfen sind im Grunde genommen, abgesehen von den nebon'- sächlichen Htlfsaktronen, bloße LebenSmittellieferungen, für welche, wir auf die eine oder andere Art Zahlung leisten müssen. Geholfen kannte uns nur mit der Gewährung von Nohstoffkrediten und Valutaanleihen werden. Nach drese-e Richtung rst bis jetzt nichts geschehen. Demzufolge dürfte eS mit der weitergehendsn Hilfe nicht anders auSfehen, als mit der bisherigen, das heißt, wir haben nach der - Richtung hm, in» welcher wir der Hilfe bedürfen. eine solche nicht zu erwarten. Per dieser Sachlage müssen wir endlich die Ueverzerlguns gewinnen, daß wir vom Auslands keine Hilfe zu erwarten haben. Wir müssen uns selbst helfen und mit der Selbsthilfe so rasch wie möglich beginnen. Den Weg I.iav.u weist uns dasselbe WirtschaftSmanisest durch Aufstellung allgemdin-'r Grundsätze für die Saniernng der Wcltwirtschaft^- lage. Diese Grundsätze gelten auch fsir uns. DaS Manifest empfiehlt neue S t e u e r n. An solchen wird uns seitens unserer Negierung ein Gegen zuteil, der unsere Wünsche übersteigt, tveil unsere Regierung, wie in vieler Richtung. LammvrL.-ii.vi8koÄo^Aanb-u Zentrale Fressbarg »Filiale Wien, L,Wippli..6erskasss 24-26 ° Isisv-.ii» 12358,18296.17408 Besorgung aller bnukpegchäftl. Transaktionen, Entgegennahme ron Geldeinlagen. Ausgabe ron Einlngsbticheru. Ucbernalime von VenniigensTenwltungen, Warenabteilung. Export von Sortonmlibeln u. Undtvlrtacbaftl, Geräten, n Import ron denisobott ttolsmaterUUea ettx 1455

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