Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 411 (14.3.1920)
- Date
- 1920-03-14
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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\ l «r. 411 Wien, Sormta- Me«e» Morgenzekt«»- Literatur u^Wisseuschaft. Uetzenschmidt, Jensschalajims Königin. Eine Tragödie, Berlin ISIS, Oesterheld L Co. WildrS „Salome" ist zu diesem krassen E'naktrr Pate gelmrdeu. Die Salome. um die es sich hier handelt. Inda Aristobuls Halt'», rst nicht minder Brunstrier als ihre NamkN?ichwester bei «in Engländer» wie btefc mtt ein hißchen Pekcophttie belastet und <aS ganze Stück, in dem eine junge Königin ihrem alten Verraten Über ihrer Sinne Bedürfnisse plaudert und nut ihrem kerbenden Gatten vor den Ohren des gesamten HoieS und des iNdlrchen Pagna schamlose Intmritäten beredet, überbietet an Normer Lüsternheit seinen wahrhaftig nicht prüden Vorgänger noch -M ein Bcträchtz cheS. Mit hem Judentum an sich hat die pgndlüng nichts zu tu«; sie benützt nur zeml'ch getreu einen ßlsiorrtchen Vorgang, der sich ebenso auch am romr'chen Kcrrserw'e hätte absvielen können. Um so wen'ger berührt es als lrschmackvoll, daß nicht nur alle geschichtlichen Namen in M b e u t e in Mitteleuropa üblichen Ansprache des Hebrä schen «geben werden, sondern auch alle Personen — wieder nach dem Vorgang des JadenquiMettS der R chard Strauß — kräftig «nu'cheln. Dcv Berfass'r wdmet das schon 1913 fertig gewordene Stück »seinen jüdischen Frcundm", ich weiß aber n>chr, ob sie 4dl Freude daran haben. Eher'kann rch mir denken, daß einen hrgeizmen Reg >ssE, dem die Mittel keiner Bühne eine prunk- 3lle Ansstatung erlauben,und der Freude an Massenszenen — Nischen Kolorits — bat./ der Versuch lockt, aus dem band'eft, ms nervenveitschende Wiikltng bin aufgebauteu Theaterstück den > kunken der Bühnenwirkung zu schlagen. Sil. Ürt«r Kahane: Die Tarnkappe, Erich Reiß, Berlin. *• DeS Verfassers Talent würde wohl zureichen, landläusige Inlerhaltungsliteratnr liervorzubringen; so gibt eS auch in die'em Luche recht hübsche Ansätze zu konventioneller Gesellschaftslchrlderung, es fehlen auch nicht aanz kleine Scherze und Ermüdungen epischer Technik. Die Fäh gke t zu unmittelbarer Erttstüng dcS Lebens. alleS wirkliche Gestalten fehlt. Selbst die teschkidenen formalen Reize, von denen wir sprachen, kommen Acht zu rechter Geltung, weil der ehrgeizige Autor wert «ehr von, sich fordert, weil er Gesestschastsprobleme zedanklich durchdringen und letzten Endes sittlich wirken will. Planche Anläufe zu sozialer und politischer Kritik sind von einer Kaivitat, dir entwaffnet. Wer zwischen und hmter den. Zeilen dfen kann, wird , dieses verunglückte Buch übrigens nicht nn- «tercsiant finden: wie die Fliege im Spinnweb. sträubt sich das Hste Wollen des Autors .gegen die notwendigen Folgerungen arrS «esem einen Motiv der Tarnkappe, das er etwas leichtsinnig «rufßegriffen hat. Der kleine, Roman, Illustrierte Wochenschrift. Verlag H. S. Hermann <L Co., Berlin. Emzelhest 30 Pfennig. vierteljährig 6 Mark. . , Diese Wochenschrift bringt in jeder Nummer ein abgeschlossenes Werk - eines - guten deutschen E> zäblers, illustriert 'von »aurhasten Künstlern Hel geradezu, vallstumlich billigem Preise, -n der Zeit der sündhaft teuren Bücher ist solch, cm Unterrehmen doppelt freudig' zu begrüßen. Heit 7 d'r Zntschnft, «elcheS vorliegt, enthält die' in süd imenkärnsche Farbenpracht gebuchte ....-MgKhlmlg-rMM^'voll Nvrber l Jaegue-S, ber mit «ejcm fesselnden Wrrkcken den guten Namen, den er als Erzähler tat, noch festigt'. 'Hie Illirstr,at'c>Ntir des in Dkut'ckland bekauirreu Dlakatmälers Robert N e v p a ch fügen sich .hannonisch dem Lrmpo der Erzählung ein. Die übrigen bisher errchimenen Hefte haben unter anderem von Wedekittd, Hemrich Mann, Moritz H.imann, Kail Bulckgebrack'; unter den Illustratoren «ie» Emil Orlik, Willi Ja«H Erich Büttner bervorgeboben Alle diese Namen lassest-auf künstlerische -pele des llniernebmens ichlreßen; eSsollte sich' daher — gleich der bekannten „Wellvselalnr"^- bald m weitest -n Kreisen einbürgern. —tL. 8ch. Gorelik: Fünf Jahre im Lande Neutralien. Jüdischer .Verlag, Berlin. . - > -,..M - scheint mir gleichgültig, was Gorelik früher schrieb, ltitn.tr muß stch durch dieses Buch ' allem einen guten Namen sickern .und-sich viel Freunde erwerben. - D'k einfirche, ruhige und schöne Art der Eizahlüng. hinter der jener unendlich gütige Humor steht, auS d'ssen Lichen ein Senken dringt, daS Gorcl'k »die Sprache der Erinnerungen,, die Sprache naher (»ud. fcrn-'r Verwandten, die Snracke der Nation", nennt, d e>e mhiae Selbstvrrständl'ckkert der Erzählung muß für. dieses Buch werben. Aber ruck vom künstlerischen Standpunkt geweitet, möge dieser Bei cht aus -Neütralien nicht iintergehen. denn es.sind hier Figuren.- mir wenigen. Strichen so lekbhahkg hmoestell^daß man .von gl oster Zkunst-sprechen kann, von einer Kunst äbcr> die nicht Ms. der Uebohgung, sondern aus dem Heizen kommt. Aus dem süd'schcn Herzen, das über alle Fehler hinweg, die es bald herauSfindet, besorgt fick erkundigt: »Red Jid. was ist Ihnen?" .D.'k'es „Red Jid, w«:S ist-Ihnen" ist der Grundzug von GoreltksSchallen. Iusan'm.'ngehöirgkeitsgesühl. Nachsicht und tufgegründeter 'väterlicher Spott, unendliches Mr'leidm. und die ganze große Trag'k her Heimatlosen, die einander irgendwo in der Welt begegnen, spricht ans dieser kleinen Frige. An -ihr. erkennen Ke einander» die Gehetz en, und seien 'sie dem jüdl'chen.. Milieu «och so ferne, und in ihr grüsten sie emander voll wehem Mstgefühl. ' ' Es sind m diesem Buche Geschchten, die mehr vom Lstlichen -Judentum sagen — die EiMluua der Tänzerin Drbo. ah vielleicht und noch' andere — als das Me ste. drrs br^mtii üOct Osijuden um geschrieben würde. Es sind Geschichten hier, die rin Stück-Kulkür'geschichtc geben, mit größter Eindringlichkeit, ohne einen Augendlrck nur au^dringlick z» kein, Geschichten, die. mm ohne weiteres den bestm der ostindischen Litera'ur an dre Seite Kellen kann. N«rdja Strassers Ueberiragung i»s Deiltsche ist vorzüglich. Eugen H o e f l r ch. Josef Kis«: Jüdische Ballade. Aus dem Mgghaiischen über-'etzt von O t t-ö H a u s c r. AuS fiemdrn Gälten, 83. Bändchen.t Alexander Duncker Veckag. WeiMirr. ISIS. Otto Hauser, voinchm eittUiMnibcr Nmdichter siemdsprachlgen Gutes. Nlch'liide iwohlgent.rkrkh bat IN der S«rmmlung »Aus sremd n Gärten" . manches Wunder' eis südlicher Dichtung deutsch nackblüben lallen. Altbeb, ,'irfche G'dickte, eine Pialmenuackdich'ung seien nstchd/nstlichst der Beachtung tmvfohlei' Er vermittelt d esmal die Kenn uis von iüns jüdischen Ballndin deS mmhausch dichiensen Juden Jostt Ki's. Biel Nomanl t; aber solche, . die den Faden zur Vrrgang''nhrit bne ts veilon'n und gew sse konservier nte Mu'eumshm ergedanken'hat. Stets ein unangenehmes Gc'übl. DaS sich auch oft bei Franzos oder Kompm e nstcllr. Wobei KllS allcrd'ngs zum Fmnws die gewisse. anS Gmiale streikende Kiilmbeit im dichterischen Schiefsehen .jüdisch« Dekinhnt und zum Komvert die Liebe zu ihr und da^ 'Wissen uin.si'' fehlt.. Woher es denn — ulkgermaxen — kommt daß der nlcktjiidrsche litte letzer sein jüdi'ch magyarisches Ouginal in gewisir» jüd ichen D-ngen wegm fmr6 Am hoo,kziums manchmal klätttglick n.siciißübein muß. De Billstden's'lbK ve>- relben jüdischen <agmitoff und cu>ovä> che Balliid'Mno! ir ,» iiibgcstandenen Btt» von vorgestern. Verlorene Liebesmüh' Oav tar 'u£- a. g. vstiude» in Deutschland. Un'« diesem T'tel «scheint Ende März e>n Sondcrliest der »Neu n jüdischen Monatshefte", das ausschsteßlich diesem aktuellen und wichtigen Thema gewidmet rst. Es enthält Beilage von Arnold ssweig. S'ddy W,onsky. JuliuS Berg«. Dr. Martha C'schelbocher und C. Z. Klötzel. — Preis des HefieS 2 Mark. Bestellungen an den ..Beilag der »Neuen' jüdischen Monatshefte" Berlin HW- 7, Dorotheenstraße 35. Bücheresnlans. Ganz Dr. Hugo: Weltwirtschastsbund. Verlag Dr. Gustav Giünan, Bern — Wedekind Frank: Ge- 'ammelte Weite t8l, Verlag Geo>g Müll-r, Mü"ch«'n. — Löwe Heinrich: Schelme und Narren. George Henry: Mo^es. der Getetzgebrr, Wel'verlag. Berlin.. — Iacobsohn Siegsned: Das Jahr der Bühne Verlag Oesterheld & Co., Berlar. — Lamr llt?aria: Die Veigittuna, Knrnberger Ferdinand: Briefe eines politbchen Flüchtlings. V.".!aa E. P. Tal & Co., Wien-Lcipz g. — Dolior Donath Oskar: Aus Th. G- MllarhkS Leben, Verlag Polygrafia, Brünn. — Uwer Weg 1920: Verlag Paul Calfi'-er, Be>ln. — Almanach 1920: Fritz Gurl'tt. Berlin. — Mreckiewitsch: Sonette aus der Krim. Roland-Verlag, München.— Klatzkrn Jakob: Hermann Cohen. Jüdisch« Verlag. Berlin. — Frantt Anmvl: Die Jnstl der Pinguine,. Die rote L'lie, Thais. Mmarion-Berlag. München. — Prigeirsise der Aether'a von Aqu'tan^n.nach Jerwalem und den heil gen Stätten. Baedeker- Verlag. Essen. — Lepsius Dr. Johannes : Der TodeSgang des armenischen Volkes, Tempelverlag, Potsdam. HEUTE GEÖFFNET V.9-1 / EINT1UTTFEEI L, FLEISGUUARKJ 1. HBSIDBXZPALAS7 (Ä. LÖWIT VERLA.ff) GRAPHISCHES KABINETT M PRÄGER HERMA NX STR V C K REGINA MUNDLAK JOSEF RÜDKO V&IEL BIRNBAUM <U. X. Ztn- Verbreitung des richtigen Verständnisses für jüdische Musik beabsichtige ich, einen diesbezüglichen KURS zu eröffnen. Reflektanten wollen sich zwischen 3-6 Uhr nachmittags in meiner Wohnung melden. Honorar gering. PIERMANN EHRLICH, Musils profegsor, Wien, II., Krumbauingaose Ni. xo—14 Deutsches Valkrstheate?. Drei Ernaktec Schnitzlers, die schon oft über die Bretter gingen, in irener Bindung zu einem Abend vereinigt. Der nüttlere,. „De^- grüne Kakadu", wirkte durch seine nrcrst:rliche Theatralik wie am ersten T-age, durch die große Kunst abor, .mit der in diesem unvergleichlich Men?vvN , S'.ückeine -Z it 'und ihre Menschen charakterisiert werden, heute viel tiefer als je. Die Werke gewisser neuer Dichter und Verächter Artur Schnitzlers nehmen sich einfach niedlich' -aus neben diesem „grünen Kakadu", den Schnitzler bescheiden eine Groteske nennt, mrd der doch nur ^.ine kleine Gäbe neben den großen Geschenken seiner Muse ist. Friedrich Rosen«- thal hat das Stück packend inszeniert und. Herr Onno hat sich in der Hauptvolle.einfach selbst übertroffen. Er besteht neben berührntereit Vorgängern -in vollen Ehren. Diesem .brillant gesp'elten ^MitteMück (wir nennen Noch besonders, die - Damen G.'bühr und Woiwöde,' die Herren . Schildkraut, Ranzenhoser und Homma) folgte ein.begeisterter Beifallssturmwie man ihn nicht v.ft hört. Schnitzler hielt sich in seiner Loge verborgen. Nach diesem Brand der Leidenschaften und Lüste wirkte „Komtesse Mizzi" sehr ernüchternd. Nie erschien uns diese Komödie so kalt geklügelt> wie diesmal. Dafür lernte man« in Herrn Rudolf Dietz^einen hochbegabten liebenswürdigen jungen Künstler kennen. (£t gab den anmutigen, gut angezogenen jungen Mann aus bester Wiener Familie, wie sich ihn Schnitzler nur-wünschen niag. Eingeleitet wurde.der Abend mit der nachdenklichen , und stimmungsvollen Studie „Der. Puppenspieler", die ein vollwertiger Schnitzler ist. Herr Onno gab dem genialischen Merklin zu weiche Konturen. Ver» l ienst.ich Herr N .Nv otny und Frau Trebitsch. Zum Schluß gab es eine Kundgebung für Artur Schnitzler. Er leistete demonstrativen Hervorrufen keine Folge. O. A. Alonale Musik. Ist e§ Musik ohne Ton, wie es neuerdings Tanze vhtre Musik gibt? Nein, soweit sind die Neuerer der Musik noch nicht gelangt. Der Ton macht noch immer die Musik, aber gegen die Tonalität wird Sturm gelaufen. Tie Reaktion auf die durch Jahrhunderte festgehaltene Regel, datz in jedem Musikstück eine Grundtonürt al§ herrschend zu gelten habe, hat schon seit längerer Zeit eingesetzt. Maßvolle Eegrrerschast erhob sich bei Debuffh und seiner Schule, radikaler ging Schöllberg vor, zum Extrem wurde die Verachtung der Toilalität bei dem Oesterreicher Josef Hauer, der vor kurzem mit der öffentlichen Vorführung einiger Kompositlonen die praktische Probe auf seine-Theorien oblegen wollte. Dieser . Musiker — eS wird viele geben, die chm dieses Prädikat absprechen — hat in einer Sckrist ..lieber die Klangfarbe'", einem yhvsikalifch« ästhetisch-rnusikalijchen Elaborat. Analogren zwischen der 14. MSrz 1920 WH» "t «lllschlse«- Größte Auswahl! Billigste Preise! Leopold SteiiihachWien, Biberstraße S. -> ... - —— 473/SO > - ... (Goetheschen) Farbenlehre und gewissen, schon von ausländischen Schriftstellern angebahnten und vom Verfasser aus gebauten Forschungen über dre Klangfarbe zu schaffen versucht, wobei er zum Resultat gelangte, daß alle Orchesterrnusik an Vollkommenheit der Klangerscheinung hinter den temperierte» Instrumenten -7das wäre das Klavier und gewisse Arten des Harmoniums — zurückstehen müsse. -^Jn einem noch unveröffentlichten Werke »Musikalische Farbenlehre" hat Hauer sodann die Summe seiner Erkenntnisse gezogen. Eines wirkt bei diesem durch manche Voreingenommenheit wandelnde» Propheten einer neuen Kunstrichtung doch mit großer Stärke: hre bewußte Abkehr von Europa, die Kraft, den Riesenbau der okzidentalen Kunst vollkommen zu negiegreren und in ähnlicher Weise wie die moderne Malerei, bei den Primitiven <m* knüpfend, von ganz anderer Seite her Aufstiege zu gewinnen. Man denke: Diese Schule kennt Leine Tonarten mehr» nichts als die zwölf Halbtöne der Klavierokiave und demgemäß auch keine Vorzeichen. Für den Uneingeweihten sind die in einer vereinfachten Notenschrift gedruckten Kompositionen nicht mehr lesbar. Doch das wäre unwesentlich. Wichtiger erscheint die Frage, ob diese atonale Musik auch losgelöst von ihrer akzeptablen theoretischen Begrürtdung ihre Berechtigung erweist. Ma» ging also hin und horchte gespannt. Hauer spielte drei „Nomoi" — vom griechische» „Nomos" (der Komponist gibt zu, daß man Musikstücke auchf anders benennen könnte) — es war nichts Erschreckendes, nichts Ungewöhnliches, der Effekt blieb aus. Wer wollte, konnte innerlich dre harmonische Grundlage für diese Ton- Verbindungen ergänzen und ..horte" dann eben da-. Atonale „tonal". Diese Aneinanderreihungen von melodischen Sprüngen in wechselnder Bewegung klangen wie geprelte, Kontrapunktarrfgaben der atonalen Schule. Vielleicht mutz; nran länger durch diese Schule gegangen sein, um den Kunstwert dieser Lösungen zu erfassen. Pro foro publico aber sind sie vorderhand abzulehnen. So sehr auch Hauer, dem, der ih» kennt, durch Ehrlichkeit des Wollens und Ttefe des Strebenfür sich einnimmt. Den Erfolg in die Breite wird er mit seiner/ganz in fremde Welten versponnenen Klangphantasie für die Gegenwart mcht erreichen können. Dr. K. M. Aus den Theatern. Der Spielplan des Op e r n t h e a t e r s vom 15. bis rnkiiisive 21. d. M. lautet: Montag den 15.: „R i g 0« l-e t t i>“ (Rigolen»: Herr Robert Korst von den Bereimate» Stadttheittcrn Barmen-Elberfttd als Gast, Anfang Uhr).' D'.enstag den 16.: „Salome." iAnfang 6 Uhr.) Mittwoch den 17.: i d e l i 0 " (Leonore: Frau Helme W i l i* (11 u n lt vom Opernhaus in Berlin als Gast, Antang V-6 Uhr.) Donners!ag den 18.: l e G e z e i ck n e t e n". (Anfang lUf) Uhr' Freitag den 19:: bei aufgehobenem Jahres- und Stammsitzrbonnrmcnt: »T r i st a n u n d I s ol d e". tJlolde: Frau Helme W 1 l d d r u n n vom Opernhaus in Berlm als Gast. Aniang */24 Ubrtt Samstag den 80. r bei aufgehobmem Jahresabonnement: „A 1 d a". Radames: Herr Karl Fischer--- N i ttniniR vom Stndtlbeater m G$ta$, Amouasko: Herr Nolert'Korst von den Brrenngten Srad'theatent Barmen-' Elberfeld als Gäste, Anfang */,5 llhr.) Sonutag den 21: »Dev F r e i s ck ü tz". (Anfang 5 Uhr.) i Im Burgtheater gelangt morgm Montaz „M a c b e t h" zur Aussührung. Beginn J/a5 Uhr. Dre Gesellschaft fürdramatischeK««st Bringt im A k a d e m i e t h e a t e r demnächst Tschech 0 « § „Drei S ck w e st e f n", Byrons „M arin 0 F a l i e r i" mit W ü l l n e r in der Titelrolle. Hieraus ist eine Ansführrmg von Felix Brauns, des jungen Wiener Dichters Drama „T a n t a l 0 s", mü Herrn Onno als TatttaloZ, geplant. ... Der Srielplan des D e u t s ch e « B 0 11 3 t b e 0 t erS lautet: Montaa den 15. d. M.. abends V-6 Uhr: »Das vierte Gebot". — D:enstag den 16., abends */s6 Uhr: »Madame Sans-Göne". — Mittwoch den 17., nachmtttags 5 Ubr: „Der Puppenspieler", „Der grüne Kakadu", „Komtesse M'tzi". — Donnerstag den 18., abends 1/a6 Uhr: »Madame Sans-Gsne". Svirlplan der K a m m e r s p i«l e: Montag den IS», abends 6 Uhr: „Anatol".. — DrenNäg den 16.. abends 6 Uhr: ^Die 360 Tage". — Mittwoch drn 17.. abends 6 Uhr: ^Exzellenz". — Donnerstag den 18., abends 6 Uhr: „Die 360 Tage". Im Wiener Stadttheater wnd Freitag dm 19. b. M. die Komödie „H e r b st st u r m" von Daniel Job zum etsten Male gegeben. In der weiblichen Hauptrolle gastiert Leopoldine K 0 n ft a n t 1 n. die männlichen. Hauptrollen werde» von Josef Jarno und Paul Richte r dargestellt. Der Autor ist in Wien emgetivffen und leitet selbst die Proben. Der Beginn deS am Mittwoch den 17. d. M. in btt N e u e n W i e n e r Bühne zugunsten des Fer-alfonds stattfindenden „ll. Jour beiDoktorStiegl i tz" wurde 'ik 7*7 Uhr festgesetzt. Das reichhaltige Programm eriährt eine Vergrößerung dnrck die Mitwirkung von Lotte W »1 r. Dre Künstlerin wird englische und franzäsische Chansons singen. Spielplan der Renaissance-Bühne. Montag den 15. d. M., */46 Uhr abends: Auftreten Harry Walde«' „Komödie der Worte"; Dkenstag'den 16, Mittwoch den 17. und Donnerstag den 18., 6 Uhr abends: Auftreten Hany Waiden „Scköne Flauen".; Freitag den 19.» */a6 Uhr abends lvolksiümliche Vorstellung): Auftreten Harry Walde« ..Minna von Barnhelm"; Samstag den 2»., *ft6 Uhr abends: . Auftreten Hanv W a! d e n „Komödie der Worte"; Sonntag den 21.» 2 Ubr nachmittags, Ausirrten Harry Walde» „Kabale und Liebe"; abends 2/*6 Uhr: Auftreten Harry Walde» „Komodre der Worte". Im JosefstadterTheater wirb nächste» Mitkwoch, den 17. d. M.» neu rn Szene geletzt der Schwank „Der Schrtr nach dem Kind«" von Alex. Engel und Julius Horst gegeben. Gisela W e r b e z i rk fpidt die wrtbltche Hauptrolle. Repertoire des I 0 s e fst a dter Theaters: Heute Sonntag. nackmitiags 2 Uhr, „Nathan der Weise"; ab> nds 6 Uhr „Modlime Boccaccio"; Montao den 1ö., abends 6 Uhr, „Madame Boccaccio"; DrenS« tag dm 16abcnds tt» Uhr. .»Madame Boccacua":