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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-10 · Heft 407 (10.3.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 407 (10.3.1920)
Date
1920-03-10
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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9b. 407 Mm. Mittwoch' WZettEvMsvKenzelttMf rii»<iii<t*Mi«miiiiWfinBii<täl>ii>w KTAMIZM a8Sa^^MU^>aiBit6atawB /Rfft ölerbt, daß aber auch das Große» Ganze nicht Schaden leidet. Ich wünsche, daß diese Devise immer unsere Handlungen leite, ob wir oben, oder unten in der Hierarchie stehen. ' Präsident S e r tz; Somit sind die Verhandlungen beendet. Es wird Pflicht der Negierung sein, die entsprechenden Vorlagen der Nationalversammlung rechtzeitig zu unterbreiten und alles zu tun, um ihre parlamentarische Erledigung derart zu beschleunigen, daß die erhöhten Bezüge noch, im Monat März rechtzeitig zur Luszahlung gelangen können. Hoffen wir, daß endlich Kühe erntritt. Es ist klar, daß niemand in diesem Maate, vielleicht ganz wenige Personen ausgenommen» wirklich so leben kann, wie es einem Kulturmenschen geziemt. Eine Zwangswirtschaft, die die vorhandenen Lebensmittel und Bedarfsartikel mechanisch auf die Bevölkerung aufteilen würde, ist unter den gegenwärtigen Verhältnissen nicht durchführbar. Daher ist es selbstverstündlich, daß niemand mit dem, was ihm geboten wer« den kann, zufrieden sein kann. Der Einsichtslose mag dvS dem System oder Personen zuschreiben, aber wer dolttn trtschaftlicheS Verständnis hat, wird wissen, daß rine wirkliche Befriedigung der Lebensbedürfnisse' der Gesamtheit und der einzelnen Schichten unter diesen Verhältnissen einfach unmöglich ist. Wir haben die Pflicht, uns solange aufrecht zu erhalten, bis wir in die Lage kommen, die ganze Arbeitskraft des Volkes aufzuwenden, bis die Produktion normal funktioniert. Gegen den deutschen RadNUpatriotismus. Berlin, 9. Mörz. (Wolfs.) Die Nei'ckMgieruntz erlaßt fokgrudm Aufruf r In den letzten Tagen mehren sich dir Fälle, daß Mitglieder der fremden Mission« n, die sich auf Grund und in Ausführung des WedepSvertragtS in deutschen Stödten aufhalten, zum Gegeustaud wörtlicher und tätlicher Angriffe gemacht werde n. Die Ncichkregierung warnt auf daS eindringlichste vor dieser Verwilderung des ösfeutlichen Lebens, die Mit Va er-» landsliebe nichts zu tun und nur'zur schwersten Schädigung drS Vaterlandes führen kann. Es ist die selbstverständliche W cht jedes Deutschen, den fremdest WssiouSmitgliedern gegenüber Zurückhaltung und Würde zu bewahren. Jede andere Haltung kann unabsehbare Verwicklungen heraufbeschwöreu und die sämtheit für die Entgleisungen einzelner büßen lasten. Der N->ichswehrmimsier wird sich mit äußerster Schärfe gegen militärische Ausschreitungen « <Nt d t u, w-ilche den fremden Offizieren in der Ausübung ihrer- Ämtsobliegcuhklten in den Weg treten. Die Reichsregiernng wird cbtnsowmig zögeM, zivile Verstöße gegen Sitte und Volks-« iutrreste schonungslos zn ahndtn. Sie denkt nicht daran, ihre Politik durch einen U ad a u p a t r i v ti § MN s durchkreuzen zu lasten, der ans Kosten des gesamten Volkes sein häßliches Md SesährlicheS .Spiel treibt. Szenen» wie wir sic in den letzten Tagen erlebt haben» können nur bewirkest, daß die w entg tu Stimmen in a n ß r r b e u t s ch e n L 8 n d c r n auch noch verstummen, die sich nach und nach zum Sprecher für unsere Not und unser Recht gemacht haben.' Abgeordneter Sailerr In Ungarn haben Sie jetzk die starke Hand. Glauben Sie, baß jetzt dort, wenn'auchE die J«d?n eittMerkert, gchrntt r- und' interniert werden, unter dem christMsoziaken' Regime weniger geschoben, gehamstert und geschleichhaubelt wirb als es bei uns der Fall ist. Da gibt >.'s mir e.r esi AnSweg i Eine bernünsttge Crzieyuutzspvtttik. ES gibt, denke ich, eben so viele Mt Esche und gut christliche Schieber, Wacherer >. und Ksttesthändlee, wie es die Juden ans dsru Osten siMj Der, Redner kommt sodann ans die Vorgänge inNeuM. kirchen M sprechen und sagt, daß sie von rnsmaiHem gr-' billigt werdest. Dis auMttommLnett Protöwlle haben abLU gezeigt, dstß brr Arbeiter, eist Kriegskrüppel, vom Btrektoe,-, einem Hünen von Gestalt, geohrfeigt worden ist. Der Direktst hat sich an , dem ArSelwr nicht zu vergreifen» die Zetten siM vorbei. Es ist auch unwahr, und das ist erwiesen, daU die^ VolkSweyr sich geweigert hat, einzugvm-n. Der Redner stellt schließlich best Antrag, sofort nach Fertigstellung btzstj staatlichen Besoldungsvorschriften dem Landtage eine Vorlage, über die Anwendung dieser Bestimmungen auf die Angd-I stellten und Lehrer des. Landes dorzulegen. Mit der Re< gierung sind Verhandlungen über die Kosten und deren B«-! decklng zu führen. i Landesküt Müller stellt bezüglich' der vor dM 1. Mat 1919 pensionierten Kehrpersüneu einen Antrag auf eine entsprechende Erhöhung ihrer Bezüge, worauf nach b«tw§ Schlußwort des Referenten die Vorlage m feit vom Ausschuß beantragten Form angenommen wird. Die Anträge Sailer un« Müller wurden ebenfalls angsnommen, Abändernngsanträg^ des Wgevednewn Birbanmer abgelehnt. i Nach Erledigung der restlichen Referate über Notstandsbauten, den Stand der Doniruregulierurig 1911 bis 19l7j und anderem wurde die Sitzung nach, Wsstünbiger D'cvM geschlossen. Nächste Sitzung: Heute, 11 Uhr vormittags. Inland. Mederösterreichischer Landtag. Die gestrige, mehr als fünfstündige Sitzung war zum größten Teil der Beratung über die Gehalts frage btt Landesangestellten und Landeslehrpersonen gewidmet. Sie wurde bum den einzelnen Rednern, dem Gegenstand entsprechend, je nach dem Standpunkt der Parteizugehörigkeit temperamentvoll und sachlich geführt. Die Christlich sozialen allerdings hatten es sich nicht nehmen lassen, durch eine Anfrage über die »Abschiebung der unerwünschten Gäste aus dem Osten", bre Sitzung mit einer Ouvertüre einzuleiten, welche beweist, daß die Mentalität ihrer Urheber bereits in einem Stadium sich befindet, die Vernunft und Ge» rechtigkeitss'.tttt ausschließen. Wider besseres Wissen sprechen sie von Zehntausenden jüdischen Flüchtlingen auS dem Osten, welche sich, angeblich noch hier befinden, wider besseres Missen sprechen sie von jüdischen Schiebern und Äetteuhändlern, welche die Not der bodenständigen Bevölkerung angeblich vergrößern, und verschweigen wissentlich, daß es ebenso viele reinrassige arische Schieber und Kettenhändler gibt, welche gemeinsame Sache Mit jenen machen, die mit dem selbstbewußten Judentum durchaus keinen Zusammenhang haben und von diesem energisch abgeftoßen werden. Das wissen die Chriftlichsozialen und hinter ihren Hevp-Hepp-Rusen verbirgt sich nur ihre unendliche uwralische Schwäche. - Hier das Wesentlichste aus der Sitzung: Zu Beginn' der Sitzung richten bi« Abgeordneten Pfarrer, Birbaumer und Genösien au den Landeshauptmann eine Anfrage wegen der Mißhandlung' des Neunlirchener Fabriksdirektors durch Arbeiter und di« Abgeordneten Marounek und. Genosim wegen i Abschiebung der jüdischen FkIchtliriJr, i« welcher sie zue Begründung untre anderem folgendes anführen: Obwohl tu Wien vir Not' au LrbeuSmutrln und Wohnungen bereit einen Umfang angenommen hat, deren Folgen sich in der furchtbarsten Weise äußern, beherbergt Wien noch immer Zehntem sende fremder Parasiten, die scheu jeder produktiven Arbeit ausweichen, «sich durch Schleich- und Kettenhandel, Lebensmittelwucher Und unlautere Börsen- Musik. /. (Ro;6 QuarUtt. Adolf Busch. -— Siebente MMrr. — Philb-tnuontscher Chor.) Derderlockende Klang des Goldeö gehört auch zu den umstkalischsn Phänomenen, denen Wirkungen auf unser Kypzertlebön wohl abgeschätzt werden müssen. Sw sind leider meist negativer Natur und äußern sich noch immer im hartnäckigen Fernbleiben der ausländischen Künstler, wobei freilich. twch nicht beurteilt werden kan«, ob es gegebenenfalls nicht zu Enttäuschungen kommen konnte. Andererseits strömen mit dem Abfluß so mancher anderer Werte unsere Musiker rnS Ausland, wo sitz ohne peinliche NahrungS« und andere Sorgen ihrer Kunst ungehindert leben können.^ Für einige Zeit ist auch dasRose-Ouartött nach der Schweiz und Spanien gereist. Beinahe wäre es ein Abschied für immer gewesen, den Man Mit dem letzten Konzert feierte. Man hörte von fabelhaften Angeboten, denen Wien nichts eNtgegüttzusetzen hätte, als bis inkommensurablen Werte! seiner musikalischen Kradition und künstlerischen Atmosphäre. Dennoch bleibt uns Rose erhülieu und wird auch in der nächsten Saison seine Abende zur Omntessenz musikalischen GanießenS werden lassen. Sein Abschied brächte Wiener Musik — das Wort ist schon in Mißkredit geraten —, nämlich Haydn, Mozart und Schubert. Als die vier Künstler das berühmte D-MoÜ-Ouartett (Der Tod und das Mädchen) splekteu, fühlte man sich ins Zeitlose versetzt und dachte wenig an zeitlichen Abschied. Dir AutzlandSsperre durchbrach, als immer gern gehörte Gast freudig smpfangen, Adolf Kusch, den man «inst so leicht hatte ziehen kassw. Sr örürgt dtutsche Aeft mit. ohne di» So» staeöung philosophierender Klassizstät. .^vgendltcheö Nebsn pMsrt vielmehr in seinsm -lemperarUtntbLfiügKlwn We!, -er, LULÜndururö.reiche.ÄrsaNü [aiutt G.erge birgt itm Zauber spekulationen an der Not der bodenständigen Bevölkerung mästen und sie vom angestammten Hekmatboden verdrängen: Welche Maßnahmen gedenkt die Landesregierung zu treffen, um endlich Wien von den „unerwünschten Gästen aus dem Osten" zu befreien? Die VcMisftag« der LanhesanMMLn. Rach Dsrlesirng etniger anderer Anfragen referiert Abgeordneter Klein über dw Vorlagen betrHenb dis Erhöhung der Gehalte der Üandesangestellten und Lündsslehrpeesönen. Um aus dem sinanzielleu Elend herauSzukoMmen, meint er, sei es vor allem notwendig, die Gteuerfthraube anzuspannen und schnellstens eine zweckmäßige Vernlögensabgaoe - durchzuführen. Man werde dm: Angestellten däs geben, was jetzt menschenmöglich sei, aber auch sie müssen, wie alle anderen geistigen Arbeiter, jetzt die Rot der. Zeit an sich spüren * Abgeordneter Brrbaumer bezeichnet die Vorlage als uubefrirdrgend und wettert gegen die „jüdischen" Zentralen, Schieber und Wucherer. Abgeordneter Wolnh meint, daß der Staat einen Kampf gegen die geistigen Arbeiter auf "die Dauer nicht ausbalteir könne. Nie>uand werde seine Kinder mehr studieren lassen. Abgeordueter Adolf Müller: Ein bisserl weniger Scheu vor der manuellen Arbeit wird auch nicht schaden! Abgeordneter W o l n h: Es ist ein Wahnsinn, waS wir hier treiben: Lehrlinge werden bezahlt, für bis Hochschüler erhöht man die Kollegiengeldert Niemand wird zwölf und noch mehr Jahre studieren, um dann tief! unter dem Einkommen einer Waschfrau zu beginnen, Zahlen die Herren» deren (sHufontmett jetzt so viele Dau sende zählt, auch bis vtttspee^nbe Persvnaleinkontmensteuer? Abgeordnem Helmer: Der Unttvirrhmrr muß sie ja abziehenl Abgeordneter Wo ln h: Wer zahlt denn ©(tuet?. SDes Besitzer von Grund und Boden, der Jndttstrielle und der Getverbetreibeude. Abgeordneter Klein: Die Grundsteuern sind schließlich zu ertragen. Abgeordneter Sailer: Wenn die JnMigMschichren keirren günstigen Gehakt haben, so sind daran die christlichsozialen Staatssikretära ebenso schuld wie die Sozialbemokraten. Schuld sind die aus dem Umsturz resultierenden WirtschastSverhältniss«. Der Abgeordnete Birbaumer habe gemeint, es fehle in Oesterreich die starke Hand gegen die jüdischen Zentralen, Schieber und Wucherer. Abaeorbneter Christoph: And wenn man ihnen den Jansenkafsee nimmt, dann interpelliert der Birbaumer. Siehe Hotel Radetzky. echter Romantik. Es gibt heute wvhl kaum jemanden, der Bachsche Musik vollendeter spielte als er. Wenn die Pslyphonie deS Großmeisters deutscher Musik in diesen drei Kon» gerten ertönte, war es mehr als Musik, fast schon Religion. In Erinnerung <m diese schönen Stunden gedeuken wir mit besonderer Freude des Beethoven-KöMrLes und des schönen D-Moll-Konzertes von Spohr, das nach langer Pause wieder ertrmai M hören war. Einen hartnäckigen Kampf führte der Solist gegen Hörm Ksnrath, den Dirigentsu deS Be» gteitungsorchesters, der anscheinend versuchte, auf eigene Faust zu tnusizieren. Mt dem Kammerorchester im dritten Konzert Wrvsessor Wunderer) ging die Sache doch bester ab. Auch Bruno Walter bleibt den Wtsnern ttvu. Kommen galt diesmal einer GeLurtStagSfestaufführung der siebenten Mahlersymphonle. Für Mahler ist heute alles enfiammiert, was gür Musik auch nur die entfernteste Beziehung hat. Go konnten auch drei klufsührungen des einen Werkes vor erdrückend vollen Sälen vor sich gehen. Die „Siebente" hat sich die allgemeine Liebe noch nicht errungen. Mehr deskriptiver Natur als EmPfindungLdarstellung, läßt sie den sonst bei Mahler stark yervortretenden ideellen Gehalt vermissen und das ist es, was die HalbmusikrlischLtt von ihr fsrnhalten wird. Der Musiker finbet auch in diesem Werke die typischen Mahlerschen Themcnsamilieu in neuen und sesteluden Gestültuiigsn. Durch Nacht zum Licht führt hier . der Gang der musikalischen Stimmungen. Nächtliche (m* Hastigkeit lastet über dem ersten,. Mysterienartigen Sah, i»n zweiten uird vierten Lelsbt sich die Szen» mit Wundcrhornrsmantik. Bsn diesen »ingsschlsstsn rrfchsint da- Kchrriv, wienerisch in m Gstz«ttzrmLtLk, am von fewmli durchsrtz^ Diss« HruriMwot» Wird nicht »« tinm Gentcher kredLngt, ri» grimmisor LpSttsr vssgüllt d»Äi i» täuschtjM Müdsikum dis Freude dtr Grusschigkett. Destilnaue SiaKLsrattAlSe Ds. Asntrer Mer vre BörrMe^. in NM^Archerr. , X Einer DepuLation aus Neunkirchen, die verwsz Shaatskanzksr wegen der Ausschreitungen in Neun» kirchen darspruch, sagte DL. Nenner unter «ndevrmÄ. Di^ wirtschaftlichen Verhältnisse hätten das Nervenkapital der Bevölkerung aufgezehrt. Im sechsten JuhrÄ Nach Kriegsbeginn hätten manche Kreise der Bevöl-s kerung ihre Besonnenheit und Ruhe verloren. Duheyj sei auch dis staatliche Autorität ziemlich schwach, uM auch die parlamentarischen Verhältnisse tragen nichä! sonderlich zur Stärkung der Negierungsairtorität beü! Der Staatskanzler verwies auch auf dis Schwierig«^ feiten, wellche die Tatsache bereitet, daß sich Vorfälle^; wie die in Neun kirchen häufen, es seien auch' jetzt im EnzerssM, in Wels und Unter - Lanzendorf be« düuerlich- Vorfälle borgebommen und diese Häufung von solchen Vorkommnissen mache es der Regierung? unmk glich. Überallhin die gewünschten GendarmervSM Verstärkungen zu entsenden. Keine Nor, keine Ver4 ztveislung sagte StaatZkanMr Dr. Nenner -- rsM fertige svlM anarchische Zustände. ‘ Dtt Passus sit den voigsn AusMrintgen DoktvÄ Nenners üblich Wels bezieht sich darauf, daß im Wels ftmmunistische Arbeiter, die gegen den Fabriks-j direftor Hinter schweig er demonstrierten, in dH' Wohnung desselben eittdrangen mb alles. demolicrheNZ * H>' Zn Unter»Lanzendorf ist -ein ganz ungerechtsertigbe^ Streik ansLSbrvchen. Die Arbeiter haben dis Zugänge zu den Wrrken abLssYerrt und laflan auch nicht dtzlf- Beamten hinein. ' ....;; Gle ÄNschtLrtzbswSZmrg. Salzburg, 9. März. Dvr Gemeinderat rahm truftimcki^ den DiingÜchkeitsaUwag des GeMtiudtt-ütrS Dr. Troyer an, dttr> dm GtadiMüMrüt austörderk, alle Schutte behufs ehester Verwirklichung des Anschlusses Oesterreichs an Deuischtond M uttterürhmen. ' '4 leiten battn lärmend bas Finale ein. Eine Stimmung wie^ im Schlußsatz der «rheinischen" Schuntannsymphonie. DaS/ Leben fordert wieder seine Rechte und Mahler spiegelt es iitisj ■ höchsten Glanz irdischer Freuden. Gelten findet matt bei: 1 diesem reflektierenden Komponisten diu (o fröhliches Jn«sageri zu irdischen Angelegenheiten. Die Ausführungen unter Waltet gaben dein Werke «lleS, was reproduzierende Meisterschaft hervorhgleu konnte. Mün dknkte dem Dirigenten dafür nütz; Begeisterung. ‘j Das Konzert des tzhtlharmonischen LhoeS wa§! entgegen der sonstigen Gepflogenheit seines Dirigenten. Fmnz SchrekerS auf ältere Werke geringeren Umfanges, gestellt, wo man gewohnt war, den großen Ncuschopfunge» der modernen Chorliieratur zu begegnen. Eine anNgezeichnete. Chvrleistung stellte dis Wiedergabe des Brahms'schen. SchicksaMüdes dar. Was folgte, die „Lieber eiueö sahrendkU GeftllLu" zeigte Dutz am in vollster Neisterschaft als Mahler« fänger. ES ist hier der Geist, der den Sänger macht. DkV, Ehrenname eines neuen MeSchaert kann ihm ohne Bedenken beigelegt werden. Schrekers tlß, Psalm, ans akademischem. Neifheitsgsfühl entsturinnend, bot Linen interessanten Matz-, stab für die Wegstrecke, die der Kornpi-ilist seit diesem impo-, niersudeu Artfaug zurückgelegt hat. Ein Richard Strauß kam an den Schluß des Konzertes zu stehen, iW> aber keine Steigerung bedeutete. Sein „Taillcser" klirrt teclH Lalladerch int Blechharnisch daher, enthüllt aber weder viel nwnschliches/ noch musikalischLs Eigenleben.. ^iu Nälurgeircueu Wüten deö, NorManNönfchlacht eriärnpfto sich Hv.rv GalloS als reifigip Tenor sisgre.ch Gehör. Der Chor und die 8U Ochuluttg flchtuch gLLLiftS ibti ^eprtinstimMe #Uti® G <8 rLkerS hatzttr «M AttiÄl sn dr»U KwtstM HxfSlDs Kd»ntz v.e i & t {?. der In® WM r'':'-.'.rde Kouz-.-rc urckj

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