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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-07 · Heft 404 (7.3.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 404 (7.3.1920)
Date
1920-03-07
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite V Vien. Sonntag" Miener Mkorgenzeltung Die Sitzung des Großen zionistischen Aktionskomitees. In der Debatte über Emigration stellt Stricker eine Anfrage wegen der Einwanderung jüdischer Untertanen der ehemals feindlichen Ländkl? nach Palästina. Die Anfrage wurde von Dr. Hantkß und Dr. Jacobson dahin beantwortet, daß alle Anstrengungen gemacht werden, damit kein Nntßrschieh zwischen den Inden in den Yerschfedenen Ländern in bezug auf die Einwarcherungsnidglichkolt .nach Palä, iftina gemacht wird. Es steht bestimmt zu hoffen, daß nach Hern Mandate auch die Inden aus den ehemals .feindlichen Ländern nach Palästina gelangen werden. ' * Podlisch.'WZki s'. r-ach über die Personen, welche in Polen zur Auswanderung bereit sind, Es sind eine grc*jc Menge produktiver Elemm.le, T i s ch l e r, .Schmiede, 2 i m m e r l e u t e, Töpfer. Tie Emigranten chcalchicht'gen, Uel-ersi?dlrlng^orpsmtiven , SU gründen, doch haben sie bisher die .Aegierungserlaubnis dazu nicht crhciücn. Es MUß die politische RW-Mt E)ier^-.: ^rla^gt werden. Vöhm berichtet über die Arbeit des hinter Pnliistinaarntes, Er wendet sich gegen die Ahlrennnng der Palästina Wanderung vom allgemeinen Emigwitonspxoblenx, DsZ Zsonisten gelten hcute als Vertreter des jüdischen k.^keß Und müssen alle Valksfragen zn den ihren uwchkN Ep berichtet siher die -C h a l u z i in in O e st i r r i j ch. Es sind sehr gute Erfahrungen gemacht Wordeg. ffdi-r Mischen Arbeiter sind viel arbeitswilliger gls Pich ssihW, Grundbesitzer, ja sogar die österreichischen Bk» tz ö r d e n. tuenden sich an das Palästinaa;nt mit hpx Bitte um Zuweisung j ü d i s ch e r U r b s j t e x. Dig meisten Ebalnzim haben diu'clMbalter,, lauter ihnen hßfinden sich auch zahlreiche Mädchen ggs reichen 'Häusern Wiens, welche aus Idealismus sssrbejleriun?n geworden sind. Die Organisation rmterstsivf sjß plit Büchern, Kleidern und Schuhen. Böhm verlangt auf das energischeste, daß nach der Erteilung, dos Mandates alle Beschränkungen gegen deutsche, österreichische upd Wgarische Juden wegfallen. , . * Dr. Nuppin: Das Eipwandernngsprl'Lftm ^ßrfäsit in drei Hauptfragen: 1. welche Institute und Organe st'r zchaf^en Tonnen; 2. was rann zur Vorbereitung der'Emigranten'in der Diaspora und 3. was kann in Palästina geschehen. Es jst unmöglich, die Palästinawandcrung von der übrigen Emigration zu separieren. Nuppin verweist mif die Vcdeutung der palästinensischen, Nachbarländer, Hjpr t\wt sich die Möglichkeit des Zusamm,enflrheitsns yrit die nicht für Palästina arbeiten. In hezug'auf hie Ziffern der Einwanderung läßt sich nichts Voraussagen. Iodenfesls wird die Zahl der Leute, welche Europa perlojftn wollen, größer sein, als die Zahl derer, die wir uusneh.nrn könnest, Eine planlose Einwanderung nach Palästina sann alftß zex, stpren, was wir in Palästina aufgehant haben. ffjnwgnde, rpng muß durch die Landsmannschaften r^gulisp.t W'rden und die durch Landmannschasstn empfohlenen Personen müssen gewisse -Vergünstigungen erhalten. Die schwierigste Frage ist die Versorgung der'Einwanderer ist Palästina, Es Müssen zunächst dort die Ex i st e n z m ö g ri ch t e i \ p r. ge, schaffen werden und zu diesem Zwecke die Mittel zur Anlage von Bauten, Pflanzungen und Werkstätten auM''rncht werden. Keinesfalls können wir den Emigranten ihre, Reisekosten ersetzen. Eine Ausnahme sind solche Fälle, wo luv: Leute nach Palästina senden. Die Arbeitsmpglichkeilcn* in Palästina Müssen solche sein, daß jeder Einwanderer nach zwei W hxßj Wochen seine Arbeitsmöglichkeit erhält. f Friedmann bestätigt, daß der Emigrationsstrom bereits Legonnrn bat. In allen Hafenstädten kann man ein hilfloses 'Hin- und Herrennen der Emigranten beobachten. ES muh dafür gesorgt werden, daß die an drei Orten geplanten Emigrationskongresse vereinigt werden. Das ist unaufschiebbar. * v Motzkin erklärt: Das 'Wort von der Beschränkung mutz aus der Welt geschafft werden. Es hat keine praktische Bedeutung. denn wir werden die Einwanderung nicht beschränken können. Die Organisation hat das Recht, für die von ihr durchzuführenden öffentlichen Arbeiten sich ihre Arbeiter auszusuchcn, aber darüber dürfen wir nicht hinausgehen. In den Einigrationsämtern müssen die' Vertreter der Arbeiter fitzen, aber nicht bestlmmter Gruppen^ sondern dse Gesamtheit der Arbeiter, welche auswaudern wollen, /.ft ' 1 Mr. Abrahams meint, man müsse die Emigration nach Palästina ermutigen.. Aus Südafrika Wollen sehr wohlhabende Personen nach Palästina kommen, Ditz Einwanderung solcher Personen wird den Arbeitern Arbeitsgelegenheit verschaffen. Theoretische Pläne dürfen nicht zik sehr diskutiert werden. , ■ . Nach einer ausführlichen Debatte wurden unter anderen folgende Anträge der Kommission angenommen: 1. Zur Verwirklichung der durch die politische Arbeit geschaffenen Möglichkeiten sind die kolonisatorischen Arbeiten in Palästina sofort in großzügiger 'Weise in Angriff jtt nehmen. Als Grundlage für dieses Werk sind vom jüdischen Volke 26 Millionen Pfund S t & 111 n'g aufzubringen. 2. DaS Aktionskomitee beschließt nach Anhörung des Berichtes 'des engeren Aktionskomitees und nach Kenntnisnähme des Gutachtens des Financial Advisorh Committee, daß bei der Aufbringung der Mitte! für die nationale Kolom- Kation grundsätzlich die .Unterscheidung einzuhalten ist: a) zwischen Mitteln, die ohne Rücksicht auf Verzinsung und Rückzahlung aufzuwenden sind uird div deshalb »als nationale Abgaben des jüdischen Volkes aufgebracht ' werddn sogen, und b) Inyßstitionsn, bet denen nach geschäftlichen Grund, sähen eine Achcrhßst für Kapital und Vskzjilsnng gegeben ist. In Hy? Nachmistagssthung vom Montag den 8S. Februar wurde die Frage pyr < Gegenwartsarbekt' in. der Diaspora behandelt und durch eilt Referat von Leo Motzkin, dem Generalsekretär des Komitees der jüdischen Delegationen bei der.Friedenskonferenz, eingeleitet, welcher tzsnßtz der 'Heiden hgn dex Londons? SiMstjskhßN Ksstsökssnz m das Komitee der jüdischen Delegationen entsartdten Vertreter ist. Motzkin erstattete einen Bericht über die vom Komltoe der' jüdischen Delegationen geleistete Arhxst. Motzkm führte Miß, paß dßr ZiorlistnuA in gttcn Ländern, in welchen er-auf ^eine lauge Entwicklung zurückblickt, sich durch, mannigfache -Kümpfe ßux pxinzipiettsn Anerkennung der Notwendigkeit einer ncitjonasen Gtzgenwartsaxbeij st; her Digspora durchgernngen hat, yn welcher djß Zjonisten mit ggn^pr Krafj teslneffmen müssen. Zum Schluffe dßs. KpjcgcS hat Aur rechten Zeit dqs bekannte Manifestder zionistischen Leitung durch das Kyponhallener Zionistische Kureau die Forderung^ der zionistischen Organisation sy formuliert, daß sn ihnen auch die wichtigsten Leitsätze der nationalen ' Gegenwartsarheih formuliert sind. Das Köpenhagener Dfanifkst wgr esp?lnstvtz für die Haltung der zionistifchen Organisation sfl Msstesuytz Osteuropa jg der Zeit des Mafsenstillstandcs und her Mrbercitung des Friedens, als die Juhen hipsar Länher ihr^ Föp? dexuzlgen an hie Friedenskonferenz festzuftellen haften. Ditz ^gxherungen der zionistischen Organisationen dex efnztzlnen 'Länder spiegelten sich dann in den Befchlüsfen dxx Lopdonex zioniftischen Konferenz im Fphruar upd Marz "1919 wider, An dieser Konferenz nahmen auch die Delegierten der Awni- 'stifchen Organisation Amtzrtkas fpil. In dieser wuphen grundlegende.Beschlüsse zur Frage dex politischen Gcgcnwarts? erbest insbesondere-jn bezug auf die an die Fxiehxnskonfersnz KÜ richtenhen Foxhexungen bezüglich hxx hürgexljchen Wh nationalen Gleichhofechtigunfl dex Juden und ihrex Sichexung durch internatfonale. Vorträge b?hiehunySwejstz hurch den Völkcrbunh gefaßt. ^Die zionistsschtz Kynfextznh ssi London exwählte auch zwchÄertrtzter. welche nach Paris geschickt wWen mit der Aufgabe, mit den Delegierten der^ Nätionakräte upd Kongresse Europas und der Delegation des jüdischen Kongresses in Amerika zusammenzuarbeitsn, für eins Vereinigung dieftr Helegatzonen einzutreten M'M hex tzHgssuNtz .hB ge- MinsamtzN Programms mjtMMe^. ■ v ' '; Dwse AufgOe ist gMst wprtztzn dgxch Hw Schaffung des Kymitkßß he? jühsschsn DelegatlsNßN M der Kjedentz, kpüfkxenz, . An der Arbeit hes Komitees haben Helkgatjpnen apS Amerika (Delegation des jüdischen Kongresses), auy Palästina, Zonlralrußlaud, her Ukraine, Bukowina, Kaukasus, Taurien, Rumänien, Polen, Wgqlizjen, Tschßcho-Slowafien, Jugoslawien, Siebenbürgen Italien Md der Türkei tessge, nommen, ferner außer den Heiden Bextretern her zionistischen. Organisation auch je ' ein Vertreter ^des Amersepn Jewish Committee Md des Ordens Pu ei Perith. In den Desirga? tiopon der einzelnen "Länder warm die tzivnssten außeroxhentljch stark bertxeten. / Der Referent berichtete hwsMf über die Versuche, auch die Pextreter her Attiankß Jsraelite MlipeksBß Mh des eng» lischen Evnjoint Committees zur Pertzinigung mit den übrigen Delegationen zu bewegen. Ditz Pe'rhandlungtzN mit. diesen beiden Orgamsationssn sind größtenteils durch. Herrn Laufs M arshäl^ geführt worden, hqhssn aber zu keinem Rtzsultat geführt, hg'sich dis Hexrtzn ans Parts und London nicht dazu verstohon .wollten, die von chpn gewöhltm Delogierten und Delegasiontzn dxx Juden Mittel- und Osteuropas qufgßstellts Forderung nach Anerkennung^ Mtchnslex Rechts zu unterschreiben im Gßgonsatzs zuchtzr'Dirlegatwst des jüdischen Kon- -gresies in Amerika, welcher in dieser Beziehung bestimulte Auftrags erhalten hatte. Es kam nux zur Versicherung, haß die Vertreter der Allianeö Jsraesite Universelle und des Earijoint Committee die Arbeit des Komitees der jüdischen Delegationen nicht st Sven würden.. Hierauf berichtete der Referent über die Tätigkeit he^KomiteeS der Ällbischo» Dologatsonen. Seine Arbeit wurde auf Grund des von ihm auch vöröffent, lichten MelnorandumS über die bürgerlichen und nationalen Rechte geführt, desgleichen' wurde eine Aktion unternommen, um einen Ersatz für Pogro'mschädon sicherzustellen. Der erste Präsident des Komitees war Judgo Mack, der Präsident, der Zionistischen Organisation' Amerikas. Sein Nachfolger war Herr Lauts M a r t h a l l, nach dessen Abreise Herr So ko low Präsident des Komitees der Jüdischen Delegationen geworden ist. Hierauf berichtete Motzkin eingehend' über die Verträge betreffs des Schutzes der Minderheiten, welche mit Polen, Rumänien und anderen Ländern geschlossen wurden. In diesen Verträgen ist allerdings nicht alles erreicht, was vom Komitee der Jüdischen Delegationen gefordert worden ist., Aber waS erreicht worden ist, ist der Steg des P r t n z i p s des Schutzeher Miroritätea und oa bürgerlichen Gleichberechtigung und der >^:chcrung beidex Mutte hurch den Volk e x b u n d. Die Bedeutung MSrz 1SÄ>" Ar.-4ör dieses Erfolges ist klar, wenn man vergleicht, in welch unvoll kommener Weife kn früheren Friedeusverträgen die jüdisch« Forderungen behandelt worden sind. - > Sodann berichtete der Referent über die vom Komttl^ der Jüdischen Delegationen grlelstew Arbeit zwecks Nnte« spchung und Vexhindörstug der gegen die Juden gericht»te< Ausschreitungen ' und P o g r ö m e in herschiedßNSX Ländern. Diese Akveit bestand in einer autzerordentlich bedeuiii samen posstischon Tätigkeit, sposiell bei den Regierungen dtzi Großmächtö und in einer wixlsamen Orientierung der öffenji lichsn Meinung aller Länder ü'm die wahre Sachlage, Dtt AufkläkUNgsarhßjt, welche geleistet wurde, hat auch zu machte vollen Kundgebungen der jüdischen Bevölkerung in atttztk Ländern, speziell auch in England und in Anlerika, goführtz Sie hat auch Repräsentanten de: öftentlichm Mein'ung, nichts jüdische Männer von Ruf in der gesamten Kulturwelt hewoge^ für das Recht des unterdrückten jüdifchsv VolkoS einzutreten. Die Arbeit des Komitees ging auch hghin, der. betroffenow jüdischen Bvvölkepung duxch Enü: sendung von Z^ommissionen bcijusteben, respektive die Entsend dimg solcher Kommrssionen von aift>-rer Sl'te zu veranlasiev und zu befördern. Hierauf he.ächtet? hxr Reserent» über die vom Komitee hxx Jüdischen DtztA'ationßN oplhereitete Grüm duüg eines Waad Haflra;ctl; Mnd'-rrat), welcher die bisher ßxcssichjW Sicherungen hpx jüdischen Rtzchte in jeder notwendigen Weift fstx hie Z^nnkt »pSh-»»eq und schützen soll, Schließlich bssjpxgch xx hft Dxggß hex allgemtzjnen jM sckM Hjlftkonftrcnz. Sofoftw spricht hierauf Wr hft Stssll'W, djft sowohl dft ziamstische Dtzlegasion als «»ch das Komitee hex Jüdjschtzü Delegatianm bei dex Fxiedonsftnftrenz eingenommen hat., i Mkicker ftollt fßst, daß SK sich nngenblicklich nutz darum handeln 'kann, in weschsv Weise die Zionistischz Opganisatlyn zu den Fpagvn bgx Gegenwartsarbesj Stellung nimmt. Die'Gleichberechtigung der- Buden ist gegenwärtig eine solche Tatsache, daß ein K a m P fum sie,nicht mehr geführt werden muß. Aber SS handelt sich darum,, diese Ms!/-'crechfigung unter hitz Garantie der «MM Menschheit m stMest. ha sich ganz klax ccw'lchn hat, daß ohne dftsß internationale Gsirgntie hie pW den einzelnen Staates vUsprgchene Eleichhexechtsgung njG g.sichext unh wähpsßistpt ist. De; Nedstep htexauf hie ftthrungen, biß doZ i - - s Judentum in >7 ciftrpeich dur'chgemq'cht hat und den G ,i fen dort die ngtipnaleltz Forderungen hes jüdischen Voffes ßpzjest haben. Er ßpi wghnt, dssb daß stomitee dex Wdischen Deftgatinen bek der Fpftd°nßkonftponz in Huri s durch hie Tossache seine« 'WsiMA und duxch seine Lei.fingen dem öfterrßichischßn Judentum in schwerer-Zeit unendlich' genützt hat unh haß die Juden PestsxxcichZ hierfür Komitee tief dankbar sind, kkx daß dis Beschlüfsg den ^üuschm unh Bedürfnissi'N der Zionistischen Oxgani» satkon Tmorikas gexrÄtz'hon msts'rn und -sprichtdie Hoffnung auß. daß dies auch mit Bezug Mjf .die vor^ geschlagene Resolution tatsächlich dop Fall ist, die anderer, seijs den unerläßlichen Notwendig eiten der Zionistischen Organisation- Eurppatz nnh ihxetz Verhältnisses zu den , Fragen der NiMora-AMd für die nächste Zukunft entsprach m.. - 1 PodslfchowSki brückt hier.mf namens des Zlönkstifcherß Zentralkomitees für Polen dem Komitee der Jüdischen Delegationen in Paris den Dank für die unermüdliche und e» solgrciche Tätigkeit auS, welche das Komitee im Jnftresse « Juden Polens entwickelt bat. Hierauf gelangen die folgenden von Motzkin vorgeschlaganen X - Nef-lntione» 1 ztrr einstimmigen Annahme: 1, Das Aktions-Komitee her Zionistischen Organisation billigt den Btzschlsth der Londoner Zionistischen Konferenz vom Febrnax-März 1019, eine Delegation nach Paris zu, entftnden, um die verschiedenen Delegationen, welche von Nationalräten oder Organisationen zur Frichßnskonferenz entsandt waren, genleinsajnen Körperschaft bis Zum Schluß dev Friedenskonferenz teilzunehmen. \ 8. Das Aktions-Komitee erblickt in. den bisherigen W rungenschäften hes Komitees hex Jüdischen Delegationen namentlich mit Bezug auf dix Herträge mit Polen, Rumäniefl, Tschecho-Slowakei, Jugoslawien und in der Deklaration M litauischen Regierung einen wesentlichen Fortschritt auf dem Wege zur Erreichung' der nationalen Gleichberechtigung dex Juden in der Diaspora. j y. Das Aktions-Komitee nimmt mit Befriedigung tzon hetz Tatsache Kenntnis, daß has Komitee der Jüdischen Delegationen Heu Forderungen der Zianistischen Organisation hinsichtlich Palästinas sich angeschlosftn und sie vor der Friedens^ konferenz vertreten hat.... , tz. Das Aktions-Komitee fordert die Zionistischen Jedes ratiönen auf, für die Perwirklichung des Waod Haarazyth einzutreten und sowohl die Propaganda als die Organisierung; dieser allgemein jüdischen Körperschaft ' zü fordern. Das Aktions-Komitee geht dabei von dem Gesichtspunkte aus, daß diese Körperschaft durch einen demokratischen Wahlmodus zustande kommen muß und nur den Bolkswillen der jüdischen Massen hinsichtlich des SchuheS der nationalen Aufgaben in dev Diaspora repräsentieren soll. j B. DaS Zionistische Aktions-Komitee begrüßt mit ShvdH pathie die Idee der Einberufung einer allgemeinen jüdische» HUfskovftrwch. -

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