Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-03-06 · Heft 403 (6.3.1920) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 403 (6.3.1920)
Date
1920-03-06
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979481--03557-2989200
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Sette - -'Wien, Vamsraff . .- „ , ,»r -,-n . W-;-;--- Aufstande in der SLd-Ukraine. Lemberg, 6. März. („Poln. Stimmen*). In der ganzen südlichen Ukraine sind A u fstände gegen die Bolschewiken ausgehrochen. Es wurde die f r e i e kra i n i^s ch e Republik proklamiert, die Bevölkerung erwartet das Emrücken der Truppen P e t l j u r a s. Rakoswüy in Verlin. Berlin, 5. März. Der „Vorwärts" meldet: Wie der Berliner Korrespondent der „Baseler Nachrichten" erfährt, ist der Lenin sehr nahestehende bolschewliische Volksbeauftragte und Mmestcr des Auswärtigen Rakowsky in Berlin ein getroffen.' Ur hatte gestern eme zweistündige Unterredung mü dem Minister.des Aeußery 2)!üller. Einberufungen in Frankreich. Paris, 5. Mä^ Funkipruch.) D:e Jahresklasse 1920 wird zwischen 15. und 18. März zu den Fahnen einberusen werden. Der Schweizerische Stände^at für den Eintritt in den Völkerbund. Vern, 8. Marz. (Schweizerische Depeschen'-Agentur.) In per Schlußabstimmung erklärte sich der Ständerat mit- 30 regen 6 Stimmen für den Eintritt in den Völkerbund unter Fallenlaffen der amerikanischen Klausel. Die Machtbefugnisse des polnischen Präsidenten. Warschau, 6. März. („Poln. Stimmen.") Die Versasiungskommission des Landtages beriet in ihrer letzten Sitzung über die Machtbefugnisse des .Präsidenten. Es wurde zum Beschluß erhoben, daß den Präsisenten der Republik der Landtagsmarschast vertritt. Ferner wurde der -Artikel des'VersaffungSentwurfeS über die Er-, iassung von Dekreten durch den Präsidenten genehmigt.' Der Präsident ist für seine Amtshandlungen weder politisch, noch zivilrechtlich verantwortlich. Wegen Staatsverrates und wegen, anderer Verbrechen kann er nach einem Landtagsbeschluß, zu dem eine Dreifünftelmajorität erforderlich ist, vor dem Staatsgerichtshof zur Verantwortung gezogen werden. Der Präsident rann die Auslösung des Landtages -verfügen, wenn sich eine Dreifünftelmajorität deS Senates dafür ausspricht. Ueberdies kann der Landtag selbst mit einer Zweidrittelmajorität seine Auflösung beschließen. In beiden Fällen erfolgt gleichzeitig die A u flösung des Senates. (?) Die Verfaffurrgsgesetze dev Tschechv-Slowskei sanktioniert. Prag, 5. Marz. (Tschecho-slowakischcs Preßbureau.) Die Veriasiungsgesetze wurden heute vormittags durch den Präsidenten der Republik sanktioniert und werden in der Sonntagsausgabe des Amtsblattes veröffentlicht werden. Die Ernahrungsschwievigkeiten in der Tscheche-Slowakei. Prag, 5. März. Eine Abordnung des Parteivorstaiches und der Gesellschaft der deutschen Sozialdemokraten sprach gestern beim Ernährungsminister vor, um stc bedrohliche Ernährungslage in den deutschen' Bezirken darzulegen, wo die Arbeiterschaft vor der Gefahr Der Hungersnot stehe. Sie erklärten, daß die Vertrauensmänner nicht in der Lage wären, für eventuelle Folgen die Verantwortung zu übernehmen. Der Minister versprach, das Möglichste zu tun, erklärte aber, daß die Regierung trotz aller Vorkehrungen nicht in der Lage sein werde, volle Rationen zur Verteilung zu bringen. * Die Olmutzer Plünderungen. Prag, 5. März. Aus den ' nachträglichen Berichten der Blätter ist zu er'ehen, daß die Plünderungen in Olmütz viel größer waren, als man nach den gestrigen Meldungen ange-ft kommen hat. Wie die „Narodni Politika" berichtet, versagte dft rmsgerückle militätische Assistenz, da die Soldaten Gewehr bei xFuß standen und die Bajonette von den Gewehren herunter nahmen, was die Plündcier nur noch ermutigte. aus der Stufe, daß sie sagt: bloß' die Wiederkäuer gehen auf eine gemeinsame Urform zurück. Sie, lehrt vielmehr, daß sämtliche Lebewesen auf eine Urform, auf die Zelle, zurückgeleitet werden müssen. .Das hat die Bibel übrigens schon vor langer Zeit rück,sichtlich des Menschen erklärt'. Sie führt alle Menschenrassen auf ern einziges Paar zurück. Das.erinnert fast an die bewährten Hausmittel, "welche die gelehrte Wissenschaft erst verwirft, um dann.auf einem riesigen Umwege doch wieder auf sie zurückzukommen. Es ist also kein Zweifel: es gibt verschiedene Menschen, Völker, Hcsillschastsllassen. Dos liegt aber" keinesfalls in der Rasse, sondern in dem Milieu, dem sich die einzelnen an passen müssen. Warum ist > das Weib listig? Weil es gegenüber dem Manne den körperlich schwächeren Teil darstellt: Die List ist seine Masse. Ebenso ging es ganzen Völkern. Man wirft den Slawen die „Falschheit" vor. Weswegen wurden sie falsch? Weil sie eben lange Zeit hindurch Sklaven waren. Der Unterdrückte kann sich bloß durch Hintertüren vor Vergewaltigungen schützen. Derartige Dinge gehen dann auf den Charakter über. Was die Germanen den Slawen vorwerfen, werfen sich unter den letzteren, und zwar auS denselben Ursachen, auch die einzelnen Stämme vor. Die Polen nennen die Ruthenen eine minderwertige Rasse. So fallen denn auch die den Juden angekreideten. Fehler zum. großen Teil auf die anderen zurück. Das Glück, aber auch das Unglück der Juden war es, daß ihr einstiger Staat eine reine Hierarchie war. Alle Untertanen umschloß als eigentlich einziges festes Band die Religion. Und so ist eS ja auch bis heute geblieben. Durch diese Religion kamen sie ober mit fast allen Völkern in Konflikt. Selbst der Islam, der doch vollständig auf dem Judentum' fußt, Wrsrrer MorgeyzeitmrF - ■ —- - Schwere Arbstterausschrertrmgen gegen e^nen Fabriksdirektor in Neunkirchen. / Der Mißhandelte — ein Schweizer. — Eine Beschwerde des Schweizer Gesandte«. - Dr. Nenner entschuldigt sich. - AuS Neunkirchen wird den „Deutschen Nachrichten" gemeldet: Am 3. d. M., abends, rotteten sich in Neunkirchen vor .der Wohnung des Direktors der Spinnereifabrik, El,tz Zweifeleines Schweizer Staatsangehörigen, diele Hunderte Arbeiter und Arbeiterinnen zusammen und forderten von ihm, daß'er sich sofort vor ihnen wegen einer Arbe'terangelegenheit — es Handelle sich um eine Lohndsiferenz mit einem einzelnen Arbeiter — rechtfertige. AIS Di-" ror Zweifel unter die Menge trat, wurde er mit Beschimpfungen empfangen und' durch Schläge und' Stockhiebe derart mißhandelt, daß er ohnmächtig zusammenbrach. Als er wieder zu sich kam, schleppte ihn die johlende Menge auf den Harrvtplatz und traf Anstalten, ihn mittels eines Riemens s an der Dreifaltigkertssäule aufzuhängen. Nur dem Eingreifen eines besonnenen älteren Arbeiters und einer Arbeiterin gelang eS im letzten Augenblick, die Mordtat zu verhindern. Die Polizei versagt vollkommen, die Gendarmerie, vier Mann, war viel zu schwach, um gegen die^ rasende 9.'. enge etwas auszrzxichten. Die in Neunkirchen garnisonierende Volkswehr verweigerte die Beistellung einer Assistenz mit der Begrün- , düng, daß sie noch nicht beraten habe, ob eine Assistenz notwendig ist. .... Amtlich wird gemeldet: \ ' Der Staatskanzler hat dem Gesandten der Schweiz, Herrn Dourcart, heute über den Vorfall in Neunkirchen, wo ein Schweizer Staatsbürger an seinem Leben bedroht und mißhandelt worden ist, ,sin lebhaftes Bedauern ausgesprochen und ihm versichert, daß diese Ausschreitungen strenge untersucht und die Schuldigen zur Verantwortung gezogen werden. Der Staatskanzler knüpfte die Bitte daran, die Schweizer Oeffentlichkeit wolle aus dem vereinzelten Vorkommnis auf die Denkweise und das Verhalten unseres Volkes, das trotz der entsetzlichen Not den Weg der Gesetzlichkeit nicht verläßt, keine Rückschlüsse ziehen. Razzka im Cafö Edison. Das Cafö aus vier Wochen gesperrt. Gestern nachmittags haben Organe des KriegAwücheramtes im Cafe Edison, I., Franz Josefskai, eine Revision durch§eführt. 135 Personen wurden dem Kriegswucheramt überstellt. Bei diesen Personen wurden größere Geldsummen in - österreichischer und in fremden Valuten gefunden. Ge^ einem Manne allein wurden die Belege beschlqgnckhmt, betten zufolge er 800.000 ukrainische. Ruhel, die er-in der Wohnung hat, .nach Oesterreich eingeschmuggelt Haft So weit bisher' festgestellt werden konnte, haben sich viele der Gäste mit Kettenhandelsgefchäften besaßt. Man fand bei den Einzelnen Notizen, denen zufolge sie Chemikalien, Medikamente, Textilwaren, Eisenwacen, Lederwaren, Eabak und andere Waren in den Bereich ihrer unerlaubten Geschäfte zogen. Der CaseLrer Lazar Brandeis, der erst am 27. Februar wegen mehrfacher Uebertretung der Lebcnsmittelvvrschriften durch Verabreichung von Würstel» und Backwerk aus Edelmehl zu 10.0.00 Kr. Geldstrafe verurteilt worden ist, wurde überwiesen, auch weiterhin die Ernährungsvorschriften übertreten zu haben. - Er wurde -vom Kriegswucheramt neuerlich zu vierzehn Tagen Arrest und 10.000 Kr. Geldstrafe, int Nichieinbringungsfalle zu weiteren drei Monaten Arrest verurteilt. Gleichzeitig wurde wegen fortgesetzter Uebertretungen der Lebensmittelvorschriften vom Krlegswucheramte die Sperrung des Betriebes aus vier Wochen ausgesprochen. ■ * predigte den Haß gegen sie. Man verschloß den Juden alles bis auf den Handel, vexierte sie aber auch hier, so daß der jüdische Händler immer in einer gewissen Furcht arbeitete. So kam es, daßdiejpezifischjüdischen Delikte Händelsbelikte sind, also.Betrug und ähnliches. Handelsleute sind aber in der Regel nicht die Helden, wie ft?, der Soldaten-, Fischer¬ und Jägerständ hrrvorbringt. Auch Unter den Christen nicht. Man betrachte bloß die Verhältnisse in Saloniki, einer im Wesen jüdischen .Stadt. Ich sprach erst kürzlich mit . einem dortigen Polizeibeamten. In Saloniki sind auch die „Hamäls", die berühmten Hafenarbeiter mit ihren Riesenrücken, auf dem sie die unfaßbarsten Lasten auf das Land -ringen, Judem Und sirhe dal. Hier, ereignen sich dieselben Röheitsdelikte, iok. Messerstechereien,' Raüfexzesse, Totschläge Unter den Juden, wie Lei uns unter den Christen. Das Milieu macht es. Mit dem. Milieu kommt auch die Feigheit wie die Tapferkeit. Es ist ungerecht, den Juden die Vorliebe für das Wuchern vorzuwerfen. Im Mittelalter schloß man sie von jedem Handwerk aus und' zwang sie geradezu,. Geldgeschäfte-zu machen, die man den Christen verbot. So etwas vererbt sich-aber. Auch die dalmatinischen Segelschiffer starben, lieber, aus, ehe. sie Dampfschiffe bestiegen, die Bewohner der Boeche dr Cattaro plagen. sich noch heckte, lieber tagelang mit dem wenig abwerfenden Fischen, als daß sie trotz aller „Mustcrkuliuren" Bauern werden würden. Aber eine Rasseneigent ü m l 1 chkeit ist daS nicht. Alle sogenannten Fehler der Menschen verschwinden, wenn sich die Verhältnisse, die Schulung, die Umgebung, die Leben Sbeding ungen andern. Die Völker besitzen keine angeborne Psijchologic. 'Es gibt nur eine allen Menschen gemeinsame Psychologie, und wenn man will. eine «.MSrzlSÄ». . . Sk «3 | SOEBEN ERSCHIENEN Nr. 9 der „Jüdischen Zeitung“ AUS DEM INHALT* Die Sitzung des grossen zionistischen Aktionskomitees. Der Wert eines Fürsten. , Gesetzliche Anerkennung der jüdischen Nationalität in der Tschecho-Slowakei. Die Aufgabe der jüdischen Frau. Das Gesetz über die litauischen jüdischen Gemeinden. _ A Kultusgemelndewahlen In Italien: I* Frankreich und Syrien. mfö.&L, Palästina. ,, V •'* Zionistische Bewegung. Die Einweihung der jüdischen Plagge. I Rundschau. Vereinsnachricnten. | Austritte aus dem Judentum* I Preis der Nummer K l —. | In allen Trafiken, Buchhandlung R.'. Löwit, I., Rotenturm- B strasse 28, und in der Administration der »Jüdischen | Zeitung“, II. Taborstrasse 1—8. ' 93 f fjutjiaimipgp miMHUM—ww——hme—B—BW Keine Erhöhung der städtischen Stvaszenbahufahrpreise. j Die „Rathaus-Korrrspondmz* meldet, daß die Nachnch! von einer beabsichtigten Erhöhung der städtische« Straßenbahnfahrpreise vollständig aut d e r L u f t g e g r i f f e n i st und daß auch keine wie immer geartete Beziehung der Fahrpreffe zu den Fordemngm der städtischen Angestellte» besteht. Heiteres aus dem Schlemiel. Wir entnehmen der jüngsten Nummer (Purimnumme^l des „Schlemiel", jüdische Blätter für Humor und Kunst die' trefflich geleitet sind, die nachstehenden Spaffe (der „Schlemiel" erscheint im Welt-Verlag, Berlin NW. 7. Bezugspreis für das Vierteljahr Mk. 5.—): Jüdischer Einfluß. Herr Dr. Sachs, Assistenzarzt am Städtischen Kranke«» haus, möchte seinem Kollegen, Herrn Dr. Richthofen — Korps-, brader alldeutsch -7pflichtschuldigst seine Glückwünsche zur Vermahlung übermttteln. Er bedient sich der Telegrammaufnahme durch Fernsprecher und bittet das Fräulein, zu schreiben: „Hochzeit. Richthofen, Kaiserhofherzlichste Glück« wünsche. . ." Die Stimme des Amtes: ..Ich Betaute, taS geht nicht. Glückwunschtelegramme dürfen r.icht befördert.!, werden. Aber vielleicht schreiben sie „Masseltof..." Unter vier Augen. „Eine Frage im Vertrauen, Herr Präsident. Am nächsten Sonntag soll ich in der Gedächtniskirche getauft werden. Können Sie mir nicht raten, was ich dazu an« ziehen soll: Frack? Smoking? Bratenrock?" «Tja, Herr Kommerzienrat, da ist schlecht raten. Bet uns fät der Täufling nur ein Hemdchen an." Magenfragen. Der Zug auS dem Osten macht auf dem Schneidemühlek Bahnhof eine Mittagpause. Zwei Juden beraten,^ was sie. bestellen könnten. Der eine, ein „Neuzeittger", schlägt Schnitzel vor. Der andere, ein Gläubiger, ruft entsetzt an-: „Wa-a-aS, Schnitzel. Ist ja trefe." «Keine Spur", sagt de« Reisegenoffe psiffig. «Ich will'S dir beweisen." Zum Kellner gewendet: „Führen Sie trefene Schnitzel?" «Nein, führen wir nicht." — «Siehst du?".. Und zum Kellner: »Bringe« Sie uns zwei Schnitzel." * . , . Elnzelpsychologie, die jedoch hier außer Betracht kommt und auf besonderer Veranlagung beruhen mag. Wenn wir eine Statistik der. Strafdelikte in Wien zusammenstellen, so figurieren die Juden in Wahrhell mit keinem unverhältnismäßig großen Prozentsatz unter br« Schwindlern, Preistreibern und Wucherern, aber man spricht mehr von ihnen. Dies mag darauf zurückzuführen fei«, baß der verdienende Christ daS Krworben« in der Regel vor der Welt^ versteckt, während der Jude eher damit prahlt. Vielleicht ist das ein „orientalischer Atavismus"? Diese Gv« scheinung kann aber auch damit erklärt werden, daß der s» lange unterdrückt gewesene Jude das Bedürfnis in sich fühlt, erworbene „Macht" augenfällig zu gestalten. Es ist im Grunde auch nur eine Milieusache. Daß der Prozentsatz der jüdischen ,^kriegsverdiener" übrigens auch nur so hoch werben konnte, geht auf das Konto der auS dem Oste»,. namentlich aus Galizien nach dem Westen getriebenen Flüchtlinge, die hier in ganz fremde Verhältnisse geraten waren. In Galizien gibt eS keine beschränkten Handelskonzessione« in unserem Sinne. Der Handelsnrann handelt dort mit allem. Daraus mußten sich hier selbstverständlich Reibungen ergeben. In dem Augenblick« aber, wo man die Gefam t statkstik^ ganz Niederösterreichs betrachtet, bilden die Juden.auch uuter de«l ,H»andelSdelinguenten" nur einen verschwindenden Bruchteil. Zieht man noch in Betracht, daß den Juden unwidersprochen au?g p.äZter Familiensinn, Sittenreinheit, Mäßigkeit in Genüssen und Altruismus nachgerühnit wird, Eigenfchasten, die sich natürlich auch auf kriminellem Getiete vorteilhaft äußern müssen, so schneiden sie keineswegs schlecht ab. wenn wir sie in die Parallele mit Nüütiuden ktelleu. j

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.