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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-06 · Heft 403 (6.3.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 403 (6.3.1920)
Date
1920-03-06
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 403 Wien, SamstaK Wiener Vlorgenzettungf " —— ■ -- ■■■ - l-t.;ir> f«~ ' I \ rnaf$inen Größte Auswahl! Billigste Preise! r 640 Leopold Steinhart, Wie», I., Biberstraße 9. 473/80 Wiener „Bodenkultur". v Die antisemitischen Blätter Wiens melden: „In der etzten Vollversammlung der deutschest Hörerschaft auf der Hochschule für Bodenkultur wurde unter allgemeiner Zuttmmung nachstehende wichtige Entschließung gefaßt, die am i. d. M. dem Rektorat überreicht wurde: In Hinkunft dürfen Angehörige der jüdischem Rasse als akademische Lehrer, Beamte oder sonstige Bedienstete an unserer Hochschule nicht an gestellt werden. Akad emische Würd e n dürfen durch bereits vorhandene jüdische Professoren nicht bekleidet werden. Schaffung eines Numerus clausus, der Juden nur m dem Verhältnis zum Studium an unserer Hoch« Zuläßt, als ihr Prozentverhältnis der Bevölkerung Deutschosterrerchs entspricht. ■ 1 Der. Vorsitzende des Hauptausschusses, T. Wodak, Burschenschaft „Silvania") wurde wiederholt. stürmisch zuttmmend unterbrochen. Nur vier Hörer befürchteten durch Punkt 1 eine „Beeinttächtigung der Wissenschaft". C.Hahn deutsche katholische Studentenverbindung „Marko-Danubia") Pies auf die große Gefahr hin, die jüdische Professoren «n Deutschen durch das, Einimpsen jüdischen Geistes, traterialistischer Weltanschauung und jüdischerMoral jereiten. Einmütiger Beifall zeigte, wie alle von dieser tzefahr überzeugt sind. Mit erdrückender Mehrheit wurde itzr Antrag zum Beschlüsse erhoben. Auch die Erhöhung der K d Ile g ie n gelber m zur Sprache. Da Se. Magnifizenz betonte, daß die Lermeren besonders mit Erleichterungen bedacht werden, forderten die Versammlungsteilnehmer, daß die -Ausländer hasonders bei der Erhöhung der kollegiengelder heranzuziehen seien, waS nicht »ur die Wohltat der ermöglichten Studien, sondern besonders tusereValutaverhältnisse rechtfertigen. Im Namen «r Vereinigung deutscher Kriegsteilnehmer stellte st. Schüller die Forderung auf, daß alle Kriegsteilnehmer pviele Semester zu den alten JnskriPtionSbedingungen inskrineren dürfen, als sie durch rhre Milttärdienstleistung verloren haben. Der einmütige Verlauf der Versammlung zeigte, baß sie von der Verjudung unsev«Lr Hochschulen unmittelbar betroffene arische Hörerschaft die Gefahr völlig srfaßt hat und jetzt nach den Lehren der furchtbaren Kriegsleit nicht mehr gesonnen ist, die Entscheidung noch länger sinauszuschieben." Vom Friedensvertrag haben diese jungen Herren keine llhnung. Wir nehmen die Anträge yicht sehr tragisch, drucken sie aber ab, um der,Oefsentlrchkeit zu zeigen, wie die deutsch- »ationale und christlichsoziale Kultur aussieht, hierauf dem lviener Boden wächst. Vereinigte Wiener Unterrichtskurse. Za den Sprach- und kaufmännischen Libanon-Kursen. I., Flerschmakrt 16, ü., Obere Donaustraße 91, U.- Praterstrabe 9, finden die Anmeldungen täglich 6 Uhr, außer Samstag, II., Obere Donaustraße 91. Jugendheim, oder schriftlich, IV^ Wohlleben- »affe 10. statt. * Der Verschwende» seines Geldes ist iedcrmann, to? die noch einzig günstige Gffegcnhe'it verabsäumt, seinen Bedarf in Herren- und Dämmstoffen, Seiden-, Weiß- und Futtervaren in der durchs gewählt erstklassige Fabrikate mnd unerreicht billiaen Preisen renommrerten Wiener Äestenmesse, VI,, Wrnd- Dtühlgaffe 2; zu besorgen.! Zionistische Bezirks - Sektion X/XI (Sekretariat: X. Favoritenstraße 130?: Vortrag Oberiabbinrr Dr. Z. P. E h a j e s. Unrversiiätsprofeffor . Dr. B. G e i a c r. Hcmrrch Weiß. (Referent der Z. B. S.- X/XI.): Lebensfragen and En t w i ckl un g sm ö gl l ch k e it en des Iu d e nt u in s. Zeit: Montag den 8. März 1920. präpse 6 Uhr. Ort: Festiaal der R o s en s L l e. X.. Favoritenstrahe 89. ' * Die Lohnbewegung der .städtischen Angestellten. Gestern nachmittags fanden in den großen Unternehmungen der Gemeinde Wien (Elektrizitätswerke, Gaswerke, Straßenbahnen und Lagerhäuser) Betriebsversammlungen statt. In allen Versammlungen kam einmütig die gleiche Resolution zur Annahme, des Inhaltes, daß sich die Unternehmungen restlos auf den Boden der Verbandstreue und der Verbandsdisziplin stellen, und einem Streikbeschluß des Präsidiums ausnahmslos Folge leisten werden. Ueberall wurde betont, daß die Angestellten den „Kollektivverträglern" ihre Löhne nicht neiden, ja diese sicherlich für noch zu gering und absolut unzureichend gegenüber den LebenSerfordernisien betrachten. * Um 760.000 Kronen Felle und Haute beschlagnahmt. AuS Ried i. I. wird gemeldet: Die Gendarmerie hat im hiesigen Bahnhof Häute und Felle verschiedener Gattung, darunter 10.000 Maulwurffelle, beschlagnahmt, die nach Brqunau geschickt und von dort nach Bayern geschmuggelt werden sollten. Nach den Fakturen betrug der Wert der Sendung 700.000 Kronen. Aufgeber waren die Produkienhändler Siegmund und Leo Seidenberg in Wien. * Uober Einladung der Ausstellung für Brennstoffersparnng hält Herr Ing. Robert Schwarz am 7. d. M. um 10 Uhr vormittags im Sitzungssaale deö GeivcrbeförderungschnteS. Wien, 9. Bezirk, Severingasse 9, einen Vortrag über „Mineralölprodükte als Brennstoffe". * Verhaftete Einbrecherbande., Zn dcr in unserem Blatte vom 4, d. M. unter dem gleichen Titel veröffentlichten Not»z wrd unS m tgeieilt, daß bte F rma richtig Hermann Engel beißt und daß 'bei den Einbrechern fjusammm Waren im Werte von X 400.— vorgefunden wurden» die getragen und gewaschen war. * KunstgewerbekyrS. Der M S d ch e n -U.n terst ü tz u n g s v e r c t n eröffnet bei genügender Anzahl von Anme'dunqen am 15. d. M. ei-en mehrmona'l chm Kunst« g e w e r b c k n r s Kailonagearbertm. Knnstbnchbinderri. Mtick n. Mont c-ungm. Bastffechtcreicn'. Au'nrlnne finden unbematrl^ isra-'l tiiche Madckm. die das 11. Leben-: jalir vollendet haben und sieb für H.rndicrtmkeNm eignen Der Lin erlicht w rd wie an allen Anstallen bicseS limnannärm Vereines y n c n ta e l l l l ch enerU. Änineldungen unter Mitbr nguua von Ge- VU'ISnun Schnl'n'tassnng1;e«iftni-. find n vom 6. b S 18.März, täglich zwi'chc» 11 bis 1 Uhl vormittags m der Schrckkanzlci, IX., Seegaffe 16», statt. * Wiederaufnahme des Sonntags-PersonenzngSverkehrs. Wie von zuverlässiger Seite m>tgete>lt wird, gedenkt man, in kürzester Zeit den Pcrsonenzugsverkchr an Sonntagen wieder emzniührrn. Gegenüber den in der jüngsten Zeit um-, laufenden Gerüchten über die Inbetriebsetzung gewisser Stadtbahnzüge wird versichert, daß' an eine Einfübrung des Stadtbahn- Verkehres vor der Elektrifizierung Nicht gedockt wird. . * Die Schretvmaschinenvteve in den Aerntern. In der letzten Zeit wurden aus verschiedenen öffentlichen Aerntern Schreibmaschine«, Winterröcke und was sonst noch leicht zu erreichen war, gestohlen. Die Nachforschungen das Sicherheitsbureaus ergaben, daß Schreibmaschinen dieser Herkunft' im Cafö Nostal im zweiten ^Bezirke zum Verkaufe gelangten. Ber dem Verkauf waren beteiligt: der 33jährige Privat-, beamte Rudolf Hahn, der. 21jährige Handelsangestellte Ernst Q u e tHch, der 36jährige Kaufmann. Josef D o>k t o t' und der 33jährige Kontorist Otto Fischer. Sie wurden dieser Tage in Haft genommenleugneten. aber die Diebstähle, hartnäckig. Schließlich , wurden zwei Schreibmaschinen, deren eine aus der Stäatskanzlei, die aridere aus dem liquidierenden Kri'egsministerium stammt, zustande^ebracht. Dann wurden auch ein Plachen- und ein Einbruchsdiebstahl entdeckt, die dem Konsortium zur Last fallen/ Die gestohlene' Pläche hat dsv .38jährige Privatbeamte Aritz Maier zum Verkaufe übernommen. Es wurde auch festgestellt,' daß die aus der Staats'anzler stammende Schreibmaschine Josef Doktor weiterverkauft hat. Quetsch, Majer, Hahn, Doktor und Fischer, sowie der Handlungsgehilfe Kamillo G viN, 40 Jahre alt, der den Einbruchsdieöstahl, der bei der Firma Gerold, bei der Grill bedienstet'ist, verübt hat, wurden gestern dem ' Landesgerichte eingeliesert. . * Nahpersonenzugsverkeh« Wien-Westbahnhof— Neulengbach. Ab Montag den^8. d. M. wird bis auf weiteres täglich, ausgenommen Sonntag, ent Nahversomnzua mit Abfahrt .von Nculmgbach um 6 Uhr 2ö Mm. abends. Ankunft m Wien- Wrstbahuhos 8 Uhr 2 Min. abends und >in Nabversonenzug'mit' Abiahrt von WEen-Westbahnhof um 8 Uhr 50 Min. abends und Ankunst in Neulengbach um 10 Uhr 25 Mm. abends geführt. . BriefKasLen der NedaMow. „Bücher". Wenden Sie sich an die. Bibliothek der is'arliti» schen Kultusgemcinde, H., Ferdmafidstraße 23. Adolf Sland-SLiftttNtz. Wir erhielten für die Adolf Stand'Stistung der „Wiener Morgen'.eitnng" bei Verlobung Fräulein Feiedmann aus Zalo;ce mit Feuerstein, gesammelt .dmch Fräulein Niwes und Spindel: Familie Niwcs X 20.-, Fräulein W. P wes, H. Spindel, K. Friedmann, Licht. Ab. Kabane, B. Newes. L- Horowitz. B. Feuerstein. S. Kabane, I. Feuerstein, Schöndort, I. Fricdmann ä X 10.— --- K-120.-, Schächter, Sachienhaus. Welger Welsfi'ch, R. Fellerstein ä X 5.— --- X 25.—, Birnbaum 5.—, Haber X 3.—. Zusammen X 172.—. Bisher eiugelaufen X 22.977.-. __ Vereinsnachrichterr. (Nachrichten von Vereinen e r s ch einen a u s« nahmslosuuramTagederVeransta ltung.) Heut.e: Z r o n i st i s,ch e B e z i r k s s e k t i o n L e o p oldst a dt. Iugendgruppe. 6 Uhr abends, im Lokale der Bolks- 'bibllv bek Zion, U.. Glockengaffe 38. Versammlung der jugendlichen Muglieder. Tagesordnung: „D:e Aufgaben der Jugend".— Jüdische Inge n d Vereinigung „M e no r a h", VI.. AmerUngstraße 19, V.6 Uhr abends, Akarlin Ralhsprechcr: „Die jüdische Juaendbewegnpg. — Elektrotechnischer Kurs des P a l ä st'iin a - A m t e s. Versammlung m zronlstlschen Bureau. II., Znkusgasse 33. Tagesordnung: 1. Das Paläst'naamt und der elektrotechnische Kurs, 2. Wahl dcr iVertraucnsmänncr, 3. Eventuelles. — H e b r ä r s ch e r Konvex s a t ro n s kl u b: .6 Uhr Putimabend im Caf6 Industriellen, Kontordiaplätz. — P a l ii st i n a s e,k t r o n desakademisch e n Verernes jüdis ch e r Mediziner. 6 Uhr abends im Horsaale der Klinik Wenckcbach, IX.. Lazaretlgaffe 14. Dr. Leopold K i r s ch n e r, A fistenl am Jnstilule zur Eiforfchung dcr Jnfektronskranklieiten: „Die Berbreriung der Malarra tm syrischen Küstenlande mit besonderer Berücksichtigung P a l ä st i n a s und die Mittel zu thiec Bekämpfung" mit Demonstraiiyn von Piäprraten, L'chtbildein und mechanischen Schutzmitteln gegen d:c Malariainseltlon (Hau ermodelle). Eintritt frei. — VerernlgungjüdischerHaUdelsi b o ch s ch ii l e r, II.- Taborstrgße 1: S e m i n a r Dr. H e rm a n n Kadis ch, 1/-i3 Uhr ngchliilnaas tm Heime.. II., Taborstraße 1; Einführ ung ndie Alffggbcn der jüdischen Moder ne. — Hebräisches. S e k r e t a r r a t, 2 Uhr nachmit'ags. hebräische Konversation, 3 Ulrr n^chmi't.rgs hebtärscher Tglmudkurs Dr. N'san Goldstern, rn den Rällmcn des Hapoel Hazarr, U., Prater straßc 9/4. Eingesendet MWWU «MW' mm i-W KMWWMWW mM ■ Brillanten Platin. MHnzen Perlen'Uhren. falsciie Zähne, alle Si bersegenstäncle verkaufen Sie am besten direkt dem fuwelier und Goldarbeiter 8 Holzapfel Wien, VI., Mariahil ersti asse 79 oder Wcrkstätte: Wollzeile 17 13. sor Zahlt h6obito,PrciaO)a*rilsrül4#a«Vwftcb©ituaa ß.'MSrz 1929 Seite Zionistische Bezirkssektion „Leopoldstad Sonntag den 7. März um 4 Uhr, nachmittags, II. Praterstrasse 49 PURIMFEIER n für Leopoldstädter Kinder a v - —,— -- ...-‘...M Die ErMhrrmg. Dev Marktbericht. Auch g stern war das teure Rindfleisch in der G r o'ß^, Markthalle infolge des unerschwinglichen Preises von deh großen Masse der Besucher unbeachtet geblieben. Von den 163^ zur /Verfügung gestandenen Kilogramm konnte mehralsdie Hälflenicht ab gesetzt werden. Die sonstigen Vorrats bestanden aus 870 Kilogramm Pjerdcwürsten und Nestrn vo» Fischen. \ Heute gelangt in der Großmarkthalle rin Quantum ' von 25.000 Kilogramm Rauchfleisch gegen Abschnitt 34 des Einkaufscheines zu K 7o.— pro Kilogramm als Zubuße zur ÄuZgabe. 4 Ans den Grünwarenmärkten waren die Vorräte an frischem G-Müse wieder äußerst knapp. Das Angebot bestand^ hauptsächlich'aus Rüben. Steirrsche Aepfel waren auf demNasch-j markt sehr gegehrt. Besonders stark war der Andrang auf deur Naschmarkt um Eier trotz des bereits erhöhten Preises, dcr fidf' p r o StückaufX 6 70 st e dl t. Das zur Ausgabe gelangte Heine Quantum war im Handumdrehen vergriffen. ' ■fj j Soeben erfchierrerr: Israet Hunis Ker jüöiüHe Wiozaier,in Knez-Zlraek» Seine Hat und feine WnnöLnng. 'Prris Mar! 1.40 ' 709» Der Inner« Prozeß der mer!wiirdigcn UmwapdlungSgeschichte de! palä» stinenstschen Pioniers wird hier in seinen Gevankenflüngen klargelegt. W. Lörvit 'gterCart, I. Jteilchm^rkt 1 Bühne und Kunst. Volksoper. (Neueinstudiert: „Hans Helling" bon Ph.Ed. D'e v rierrt« ' Musik von- Heinrich Marschner.) Ü Die Geister der romantischen Oper, die von dev! Trias Spohr-Wcber-Marschner beschworen wurden und-' auch Richard Wagner nicht losließen, sind -in der Volks^ oper zu neuem Leben erwacht. „Hans Heilmg", de^ düstere Vorläufer^ des „Holländer" und Zeitgenosse des! „Freischütz", steht un'erem Empfinden ferner als diese; beiden artverwandten Opern. Um wie vieles vollstümqlicher ist, um nur ein Beispiel zu geben, ber SpujE. dcr, Wolssschlücht, als diese montanistische Gnomen«^ pves'.e, die eine Zeitlang modernste Romantik war undselbst auf Goethes Singspieltexte eingewirkt hat. Dennoch wird dieses Hauptwerk MarschnerS dank seines warmblütigen Musik und den mit menschlichem Emp* finden gestalteten Rollen nicht weniger lange leben, als! die Opern, der späteren Zeit, denen er Borbiü» ge<: wesen ist. In der Volksoper verkörpert jetzt Hervi Grand die seinerzeit durch den Textdichter selbst kreiert« Titelrolle. Er sang mi^ der sonst zu Herrn Fleischers Obliegenheiten gehörenden, Dämonie und schönem Er-' folge. Die Königin der Erdgeister, eine koloraturlose! Königin der Nacht war bei Fräulein Pfiffer ink guten Händen. Die Damen Attler und Wa gschal waren noch des weiteren in der von Herrn Auderieth in Abwesenheit Weingartners mit Sorgfalt einftudierten und geleiteten Aufführung bemerkenswert. Das „Vol^' ibtt „Volks"oper war wenig zahlreich vertreten. Be? abg:fliesten Reperivireopern pflegt es sich geschossenes! cinzufinden. __ Dr. K. M. ^Die Pfarrhauskom'ödie" gänzlich verkoke». Die Landesregierung hat gestern LautcnsackS „PfarrhaüSkomödie" zur Gänze verboten, so daßau^ch die Ausführungen „üor geladenen Gästen" nn t e'tz-> b l e i b e n m ü^s s e n. Der Direktion der Renaiffantt-Bühru steht der Rekurs an das Slaälsamt des Innern offen. Ludwig Nubiner gestorben. .Ans Berlin kommt die Nachricht, daß der Fühuer &W Aktivisten Ludwig Rubrner im Alter von 39 Jahren an Lungenentzündung gestorben ist. In Berlin als Sohn des Romanschriftstellers Wilhelm Rubiner ausgewachsen/ wurde Ludwm Rubiner erst während des Kiieges als ein Führer der aknvistischen Literaturströ'mung und Herausgeber von Jahrbücher«, und Sammelwerken weit ren Kreffen bekannt. Sein Buch „De« M e n s ch in d e r M i t t e". das 1917 im Verlag der Aktloo erschien, machte groß.S Ausichen. Ein merkwürdiges und bs» , dcuisameS Drama. »D i e G e w a l l l o s e n", ist erst vo« -kurzem vom Deutschen Theater in Stuttgart zur Aufführnn« angcnommen worden. Ein tragische- Geschick wollte eS, daß d§ ' ^rstülkbakt.^.Das junge Deutschland" Rubmer^ MMe.Tygtz tzqzs

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