Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 402 (5.3.1920)
- Date
- 1920-03-05
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 . feien, Freitag _ _... — i« - >.» - i—— dringendsten Bedürfnis abhelfen sollen, werden wir 100.060 Sfttnb Sterling ausgeben müssen. Dieses Geld ist durchaus Tllchibnrigend, denn heute ist unser Budget belastet, wert ne .Zahl der Lehrer, die wir in Palästina beschäftigen, weit rrds'.cr ist, als sie der Schülerzahl entspricht. Dies ist die .< Soliic des Mangel? an cinheitlichen Schulgebäuden und des Piantul* an Lehrbüchern. Der palästinensische Lehrer ist ge-, -wunaen, den Schülern seine Vorträge zu diktiere» und dies »erschtingt eine Nirm enge Energie. Der Redner kam hierauf : ruf ric bereit? heransgegebüneN Und die in Vorbereitung befindlichen Lehrbücher?>u sprechen. Tr erwähnte die dicSbezügliche Tätigleit in Palästina und in Polen und stellte m 5ln°ficht. das', die Gründung eines Verlages in Wien reu Druck der Lehrbücher erheblich verbilligen wird. Zum Problem der Lehrer übergebend, erklärte er, daß wir nicht;cnug Lehrer haben, wenn die Einwanderung einsetzen wird. Deswegen hat das Erziehnngsdepartement sich mit den in Hx Diaspora befindlichen Lehrerseminaren in Verbindung wseet und die Zionistischen Organisationen gedrängt, daß sie -hre Seminare so sehr ausbauen als nur möglich, Die Lehrerseminare in Odessa, Wien, Wilna und Minsk sowie ein zu gründendes Seminar in Rumänien wurden von der Zentrale finanziell unterstützt., - Die polnischen Ziomstcn haben au? eigenen Kräften Seminare und Lehrerkurss errichtet. Ebenso besteht in Berlinder Anfang eines Lehrerfemhmr?. Die zionistische Organisation hat der Berufswahl der fugend viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. ES Muh unserer sttnacnd die Parole gegeben werden, daß nicht nur der landwirtschaftliche Chaluz eine nationale Pionierarbeit auf sich nimmt, sondern auch der Lehrer. Dr. Vcrnstcin-Kogcrn gab ein Bild der -kulturellen Arbeit in Bcßarabien. Während der Kriegszeit und zur Zei: der KercnSkv-Nedolütion hatte die Jugend wenig Verständnis für die Hebräisierungsarbeit. Dies hat sich jetzt sehr geändert, . In 69 Orten Beßarabiens bestehen Abteilungen des Vereines T a r b u t h. Beßarabien hat vier hebräische Gymnasien, zahlreiche volkstümliche Kurse, in welchen Religionsphilosophie, jüdische Oekonomik und Statistik, Palästnakuitde, hebräische und jüdischö Literatur vorgetragen werden. Nunmehr wird das Lehrerseminar mit Unterstützung der zionistischen Zentrale, und zwar wahrscheinlich in Czernowitz gegründet werden. Die rumänischen Zionisten werden mit den Wiener Zionisten Vereinbarpttgen' wegen gemeinsamer Herausgabe von-Büchern treffen. Cs muh eine populäre Literatur für die Jugend geschaffen werden. Herr Adolf Böhm berichtete über die Hebräisierungsarbeit in Wien. Das Pädagogium, an dem bis auf wenige Ausnahmen alle.Fächer hebräisch unterrichtet werden, wirb bereits in diesem Jahr 20 Lehrer dem Education Departement zur Verfügung stellen können. Das Pädagogium bildet derzeit Lehrer der hebräischen Sprache und der sudaistischen Facher aus, wird aber seine Tätigkeit auf. die allgemeinen ,JacheL ausdehnen. Eine Abteilung für Kindergärtnerinnen ist angeschlossen^ Pas.Verhältnis zur Orthodoxie ist sehr.gut. Da die judaistrschen Facher ganz sachlich vorgetragen werden und es dem Gegenstände selbst überlassen wird, 'wie er auf die Schüler wirkt, ist jeder Konfliktstoff ausgeschieden. Er wies darauf hin, daß am. Pädagogium eine Wochenstunde für den Gegenstand .Jüdische Fragen und Geschichte des Zionismus" reserviert ist, und daß-er selbst an einem Lehrh^ch hierfür arbeitet, ^r berichtete hierauf über das unter der ausgezeichneten Leitung von Dr. Viktor Kellner stehende , v jüdische Realgymnasium, •cm dem eine originelle Methode des hebräischen Unterrichtes sehr gute Erfolge gezeitigt hat. Er stellte die Oründung"einer V e r l a g s a n st a l t in Aussicht.-' E» müsie eine Ku.'turkonferenz einberufen werden, in welcher von. Fachmännern alle schwebenden Fragen geklärt werden.' Die zionistische Organisation muß sich von der Wichtigkeit der Kulturarbeit durchdringen lassen. Dies gilt sowohl für Palästna wie für die Galuth. Man dürfe nicht an der Tatsache borübergehen, Latz ein allgemeiner geistiger Hunger in der zionistischrn Bewegung zu bemerken ist. Der Zionismus ist für die jüdische- Jugend nicht mehr eine Partei, sondern Ausdruck einer Lebenssehnsucht, Fortsetzung und Erfüllung einer geistigen Revolution. Herr Aaiditsch verlangte, daß die Kulturarbeit ihren Platz in der allgemeinen Galutharbeit finde. Herr Rev. Geldbtoom berichtete Über die HebräistetüngS' arbeit tn England und stellte die Gründung von Lehrerkursen in London in allernächster Zeit in Aussicht. Er beklagte/daß palästinensische Lehrer vielfach, öffentlich gegen das ReltgionL-. gefetz verstoßen. Rabbiner Nabinowttsch wandte sich gegen die Tendenz, Staat und Kirche zu trennen. Das sei bei europäischen Völkern, nicht aber bet uns möglich. Was der MlSrachr berlangt, ist nur, datz die anderen feine Kulturarbeit nicht stören. Redner mahnte alle Parteien zur Einigkeit und zur Verträglichkeit. Herr Sprinzak führt auS: Unter den Kindern in Palästina besteht eine religiöse Strömung. Aber diese hat nichts mit der religiösen Politik zu tun,'"welche' vom Misrachi! c* trieben wird. AtS in Palästina das Friedensgericht im Entstehen begriffen war, verlangten gerade die' Vertreter der extremen Linken, daß eine Synthese des Alten mit den Forderuugeu des heutigen Tages vorbereitet werde. Tr begrüßt die Gründung des Erziehungsdepartements bei der Londoner Zentrale. Die Losung müsse sein: Hebräisierung der Go-uih. . Herr LodlischelvSki berichtete über die Erziehung^ arbeit in Polen. Schwer sind dort die Kämpfe Mit den Ehassidim, die iich mit den Asstmilanten verbunden haben. Mit den Jiddischisten besteht kein Kampf, sondern nur ein Wettbewerb durch positive Arbeit. Alle nationalen Parteien mit Ausnahme des „Bunds" haben sich vereinigt und-fordern pon der Regierung die Durchführung dcS Punki-.'s 03--des/ Wiener Morgenzeitung > 5 März 1920 Nr. 402 Wie es dis MMpischen OorthyterroMen itdbetti Ein NKchfpieL Mr des Grafen GewalLsame E»ttwendm;g gravierenden Wie«, 4. März. Dle „Korrespondenz Herzog" , nrcldei: An OsWktSdetächeMnt drang in das Haus dK Advokaten deS GraM Cmerich Karolyr, Doktor Engen Kcezrik in der Karolyistratze 28 eist und saistcrte daselbst die von dem Advokaten im Aufträge des Grafen Knrolyr gesammelten Akten, welche den Krieasminister Stefan Friedrich der Teilnahme an der Vorbereitung zum Mord an dem'Grafen Stefan TiSza beschuldigen. Graf Karolhi hatte'den genannten Advokaten mit der Sichtung dev Akten betraut gestabt. Dr. Pcezrik und mehrere Privatdetektivs, die stch zufällig in der Kanzlei befanden, wurden von den Offizieren in eine Kaserne gebracht. Graf Karolyi wollte das gesammelte Material erst in seinem bevorstehenden Prozesse gegen den Oberstadthanvtmanii M atvasovszky, den er der Vertuschung der Urheberschuft des MördeS beschuldigte.' als entscheidendes Beweismateriäl verwenden. Graf Karolvi beschwerte stch über dieses Vorgehen des Offiziersdetachements bei dem il< nisterprastdenten H n § zar und'bei dem Oberkommando nnd erreichte zwar die Freilassung der widerrechtlich verhafteten Personen, während das saisierte Material jedoch nicht znrückgegebett wurdet. ,8tt* ErmvrÄuugl des Aüftenieurs Makler. Zur Erwvrdnng des Szegediner Ingenieurs Stefan Müller wird nunmehr bekannt, daß MNer seinerzeit mit dem Oberleutnant B i b o zur Zeit, als in Szegedin noch die erste Gegenregiernug ihren Sill Hatte, ein Necontre hatte nnd dem Offizier eine Ohrfeige gab. Oberleutnant Brvo erklärte damals, es werde noch eine Zeit kommen, wo er Mit Müller abrechnen werde. Als Oberleutnant Bibo im Hotel Britannia. dem Hanvtguartier des Detachements Pr o nah,-den Szegcdiner Ingenieur Müller erkannte, liest er ans. telephonisches Aviso eine Patrouille vor das Hotel kommen, die dann spater Müller sowie die beiden Journalisten Destder Majer nnd Josef B a l a s s a in die Kelensülder Kaserne dek» schleppten, wo Müller, wie berichtet, in grausamer Weise ermordet wurde. Wie weiters gemeldet wird, wurden Joses Balgssa nnd Desider Majer in der Kaserne blutig geprügelt und später in ein Gefangenenspital gebracht, wo sie sich noch derzeit befinden. Schwere Mißhandlung der Frau eines sozialdemokratischen ParLeLfllhrers. Die Frau eines im Auslande weilenden sozialdemr». kratischen Parteiführers wurde von Offizieren deS Detachements Hegst! in die Kelenfölder Kaserne geschleppt und in der gröblichsten Weise, darunter mit einem Kaut» schnkfchlauch, mißhandelt. Die Frau wurde beschuldigt» mit den ehemaligen ungarischen Volkskommissaren in Wien die Verbindung aufrecht zu erhalten, was sie auf das lebhafteste bestritt. Die unglückliche Frau unterhielt nicht einmal mit ihrem Mann einen Briefwechsel. Personen r« SAskolez berschwünden. Die „Korrespondenz Herzog" meldet: Abgeordneter Josef B o t t l i k brachte eine Interpellation in der Nationalversammlung ein, die sich mit dem Verschwinde» von 20 Juden in Miskolcz beschäftigt, die von Am gehörigen des Detachements Osztenbnrg als Kommu. nisten verschleppt und ermordet worden sein sollen. Der Pogrom soll am 27/ v. M. in Miskolez stattgefunden haben, wo noch immer Plakate assichiert sind, die dev Juden nach 9 Uhr das Betreten der Straste verbieten. Die Besetzung dev Budapester ILniversttät. AntiM.rsche Kundgebungen. Wie berichtet, hat dkr Rektor der Universität dir im Zuge befindlichen Inskriptionen gegen Besetzung de» Universität durch Brachial gruppen, welche den Juden das Betreten der Universität verboten, sistkert. Die Aust sorderuÜK des Rektors an die Vrachialgruppen zm Räumung der Universität wurde nicht befolgt. Am schwarzen Brett der Universität wurde eine Tafel mit der Aufschrift angebracht: „Juden und Hunden ist de» Eintritt in die Universität verboten." * / Frtedensbertrages. Aach Londoner Wüster wurde in Warschau ein Departement für Erziehung.und Kultur geschaffen, das acht Abteilungen/und zwar für Kindergarten, Hcchschulen, Mittelschulen, profefsküuell.i Schnwi, Palästinakunde, Bücherderbreitung, Hygiene und- Bildung außerhalb der Schule umfaßt. .Konferenzen für. den Ausbau der Volksschulen und der Miitelschuley haben mit sehr gutem Erfolge vor.. wsnigßll Wochen. . stattgefWen. Die^ Zionistische Organisation hgt Mfi S e m t n Wt-1 tt .K o d z eröffnet. Das NehierUngtzsemiUr in- Warschau steht üntsr der Leitung von Dr. Posnanssth und zionistischem Einflüh. In Warschau nutz Lodz bestehen Kurse für Vervollkommuung der Lehrerausbildung. Sobald die Negierung es gestattet, werden in Warschau und Lublin-hebräische Lehrerseminare begründet. Ein Schulmuseum mit einer sehr guten Ausstattung wurde in Warschau eröfsnet.. ^>ie H a z e f i r a h ist nunmehr tu 10.000 Exemplaren tag iich verbreitet. Misrachi und Zeire. Zion arbeiten' im Kultur-Departement mit den Zionisten zusammen. Es fehlen, wie überall^ Lehrer und Lehrbücher. Mr. AürahamS.. berichtete über'Südafrika. Dort besteht, die Gefahr, datz infolge deS: Mangels einer jüdischen Erziehung die nächste Generation .nicht nur nichtztonistisch, sondern «tuch nichtjüdisch sein . wird. Darum muh die Universität rn Jerusalem es als ' ihre ernste Pflicht betrachten, Lehrer auszubilden. Wir brauchen Lehrbücher in guten Ausgaben. Aber unsere Schulen dürfen nicht nur BuchweiSheit geben, sondern müssen Arbeitsschulen sein. Sehr wichtig ift die 'Errichtung eines Instituts für die hebräische Sprache, das auch eine einheitliche Aussprache festzusetzen hätte. Hermann Struck stimmt voll und ganz den Resolutionen zn,"die das Education Departement vorgeschlagsn.hat. Wir müssen die vollkommene Hebräisierung der nationalen Judenbeit auch in der Diaspora mit asten Mitteln durchführen. Struck konstatiert mit großer Freude e i n e A n n ä h e r u n g zwischen allen Partei e. n durch die positive Arbeit. ,Die gemeinsame Basis ist die hebräische Sprache. In Palästina muh das Schulwesen.so gestaltet werden, daß jede religiöse Richtung ftei ist. Struck spricht zum Schluß Wetzmann seinen Dank aus. ., Dr. Auerbach berichtet über die Situation unter den \ Sefardim. Ein Drittel der jüdischen' Kinder in Konstantinovel ' ist ohne Schulen. ES bestehen in Konstantinovel hebräische ( Schulen, die vom HilfSverein geschaffen worden sind. Die j B'ne Derith ß6ge arbeitet national und hat ein Lyzeum begründet, in denc 600 Schüler lernen. Jetzt geht' man daran, Mädchenschulen' zu begründen, aber es fehlen Lehrer und Fachmännern, die Schaffung einer zentralen Zeitschrift für Kulturarbeit. Er verweist auf die vom Education Departement über die Kulturarbeit ttt den einzelnen Ländern veröffentlichten Berichte und verlangt' die Schaffung eine» Sekretariats im Osten 'für dre wsteuto' p a i s ch e n Länder. Wem» die amerikanischen Hilfsgelder, so wie cS richtig seih müßte, im Osten durch hie demokratischen ^Gemeinden zur,L3tzrwendüNg gelängten^wurden auch hebräischen ErziehMgszwecke genügend Herucksichiigt werden. Abgeordneter Ing. Stricker sagt:, In Weltanschauungen gibt es.kein Kompromiß. Geben wir den Orthodoxen volle Autonomie. Die finanzielle Ilnterstützung der Schulen vev fchiedener Richtung muh-sich Nach ihrer Schülerzahl richten Der Kampf unt die Jugend wird uns nicht erspart bleiben Redner warnt bie Misrachi.vor ihrer neuen Gefolgschaft Er fürchtet, daß sie öald nicht mehr die Führenden, sonderv die Geichobrnen sein werden.- . ' Dr. Motzkivr Die Hebräisierung ist nichts Äeuhmliche» sondern bringt die Schätze des Judentums dem Rinde zum Bewusitfein. Wir müssen mit großen- Mitteln an diese Arbetz herasttretenund dem ErztehungSdepartement ein große»' Budget zur Verfügung stellen. Die Diaspora wartet daraus, datz vön hier aus die Kulturarbeit in großem Umfange durchs geführt werde. /' * Herr Rosösf berichtet, büß ist Nutzland Mn Kampf mV dem Misrachi stattfand. Die orthodoxen Schulen in Paläjttm stehen nicht auf der Höhe.' Die schlechten SäMgebaude uA die fchechte Entlohnung der Lehrer behindern die Entwicklun« unseres Schulwesens'. ' / Dr. Lewitt legte tn seinem Schkutzwort die Geschicht» der Vcrhaudlungenüber /die' orthodoxen Schulen dar. Di, Londoner Konferenz 1ms Februar hat an der einheitlicher OberkeitsiNg des gesamten Schulwesens festgehalten. Tr verwies darauf, daß auch im Lager des Miörachi dieselbe Anschauung Vertreter findet' unß-datz die misrachistische Ingen! in Berlin und in Frankfurt gegen die Beschlüsse der Amster damer Konferenz protestiert und eine Einheitsschule v^'langt Wir wollen'mit dem.Misrachi freundschaftlich.auste'.'iu.m- DteS will-auch Herr-Üsstschkin in-Palästina. Cs folgte nunmehr, die Abstimmung über. , die NvLpltttwnen. -ES wurden folgende Entschliehungen angenomme:u 1. Das Aktionskomitee billigt das ihm vorgelegte Prö'. , gramm für die Trrichtung der Universität, wonach die Ünt' , versität zunächst, mit 'naturwissenschaftlichen Forschunginstttüten -(für Physik,"Ehemie, Mtkrobtologie, Agrikulturj teinsm hebräischen Institut und. einem allgemeinen Kur/ tn den philosophischem. Fächern eröffnet «vrkxdsn .wird 'Gleichzeitig sind .Lehrstühle für Pädagogik und.judatstisch» Fächer anzugliebern, VN welchen. Lehrkräfte für die hebrät schon Seminare ' und Mittelschulen ausgcbildet wordene Dieser Kevn soll sich in naher Zeit zu einer vollen Unt versität entfalten. Die- Exekutive mutz sich hierbei vor dem Prinzip leiten-lassen, ein hohes wisscns.h -."'ichei Niveau festzuhalten und den Forderungen des Landes zr entsprechen. Das Aktionskomitee billigt die Entschließung de- Exekutive, daS Technikum, in Ha>ifa womöglta während des nächsten Schuljahres zu eröffnen, um der B-ruft-fniiseu des Landes. Nechnurlg zu tragen und. der' Lehrbücher, Die Sclmlen in d-'n lleincn Gemeindest könnten \ vollständig hebräisiert'worden».Dia Alliance kann keine j Lehrer mehr liefern. Die Ecole Normale in Paris hat keine Schüler Mehr. Konstautinopel'verlangt keine Geld- Unterstützung, nur Lehrer. Wir werden unsere jungen -Leute in die Lehrerseminare von Wien und Jorüsalem schicken, NM sie auszubilden, und später selbst eitt Lehrerseminar errichten. Was wir von der Universität erwarten, ist, datz sie uns Lehrer für unsere Lshrerfe« .inare aus- ■ bildet. Redner beklagt, dah die neuen Lesebücher ^»ch'zu sehr! an den Verstand und zu wenig an das Herz wenden. Er ' cttipfichlt die Gründung von Jugcndheiinen. 2. Dr. Ütoldstein führt aus: DaS ErziehungSdepartement < ■ hatwährend acht. Monaten sch-r-viel geleistet, mebc als wir . erwarten lonntc-n. Nottvendig ist eine ^üblunünäämr Mit