Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 401 (4.3.1920)
- Date
- 1920-03-04
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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DÜen.^ Donnerstag Wkener Morgenzestung EeNe'2 A- BolLLische^AAdschau. HEH ^at Mul. r DaS tnufc ihm der Neid lassen. Er hat eS erst jüngst hem Budapester Berichterstatter der «Chicago Tribüne* gegenüber bewiesen, als ec ihm die Erklärung abgab: «In Ungarn gibt eS keinen Weißen Terror und keine Massakers. Wohl ist cs wahr, daß einzelne als Reaktion deS Bolschewismus die Rache selber in die Hand nahmen, ' gegen diese werden aber die Behörden Vorgehen. Das wird auch mit den Mördern der beiden sozialistischen Redakteure der Fall sein. Wenn die Mord-« Mitalieder meiner Armee ' sind, werden wir ihncr^gcgeriübr- -uneben, wn: dies üblich ist. Es wurde auch gemunkelt, daß die Budapester Kerker ( voll wären mit Juden, im Laufe der Untersuchung aber hat sich ergeben, daß insgesamt nur sechzig Personen in Haft und nur zehn veu diesen Juden sind/ Was den Weißen Terror betrifft, so bat der Ehe? deS ÖSztburger Detachements seinen obersten Chef einige Tage nach diesem Interview in der drastischesten Weise desavouiert,' tndem er mit seinen Leuten die c»anze ungarische Nationalversammlung terrorisierte. Die Mörder der beiden Redakteure sind wohl gefunden, aber nicht eiugeliescrt, und Ho>,th>) der Mutige hat nicht den Mut, die Mörder festzunehmen. Oder ist gerade dies der von Horthy angedeutete ..übliche" Vorgang gegen Mörder vrn mißliebigen politischen Gegnern? Genau so wahr wie alles andere, ist auch die Behauptung HorthyS, daß eine Untersuchung der Budapester Kerker nur zehn jüdisch^ Häftlinge ergeben habe. Kann sein. Aber authentische Berichte auS Budapest versichern, daß die verschleppten und mißhandelten Juden nicht in die amtlichen Kerker, sondern in die Keller der Kasernen der einzelnen Detachements gebracht und zu Tode geprügelt und verstümmelt werden. Hat Horthy, der jetzt die Verwesung Ungarils leitet, den Mut, zu erklären, daß er sich durch eu»e iinangesagte Untersuchung vom Gegenteil überzeugt hat? Oder hat er den Mut, eine uriparteiische Kommission unangekündigt eine solche Untersuchung vornehmen zu lassen? p3n Amerika werden Me Kommunisten zu Tausenden ins Meer versenkt". Mitteilung eines Budapester chriftlichnationale» Blattes. f Das Budapester Organ der Chvistlichnationalen «Uj Nemzedek" veröffentlicht ein Schreiben, das angeblich ein in Amerika lebender ungarischer Arbeiter, namens Paul Katona an seinen Taufpaten Josef ManHl r, Arbeiter in den Safgotarjaner S ahlwerken, gerichtet hat. Die Vrrö,fentlichung dieses Briefes hat' wohl den Zweck, die ungarisch.'« Mörder und Räuber zur Fo ts tznng i)res unheimlichen .Handwerkes aufzuvruntrrn, indem da auf verwiesen wird, daß die amerikanischen Bel ö d-n aus noch scheußlichere Weise sich der Kommunisten cnt'e igen, als die christlichen Magyaren rs mit ihren politischen Gegnern tun. Die betreffende Stelle des erwähnten Briefes wird in dem genannten Llatte wie so gt wiedrrgegeben: ' „Paul Katona teilt dann interessante Einzelheiten Über die amerikanischen Bolschewiken mit. Hiernach bestachen die amerikanischen N. trn zu neun Zehnteln aus Russen, der Nest rekrutiert sich aus Angehörigen verschiedener Nationalitäten. Die Roten sandten eines Tages an einzelne Abgeordnete, Richter und hohe Beamte, 32 Bomben, sie wurden aber erwischt und eingelerkert. In Amerika werden jetzt in Privath Lusern, Klu5lo7alen und Versammlungssälen ununterbrochen Razzien veranstaltet, die eingesangenen Roten in Gruppen zu 2000 bis 3000 aus Schisse gebrach ^außerhalb N.w-'Aorks geführt und der Schiffskapitän bringt sie dort an Land, wo es ihm paßt und selbstverständlich werden alle ohne Ausnahme entweder ermordet oder sie werden samt und sonders mit-dem Schiffe versenkt. Ihre Führer hingegen können gegen eine Kaution von zweitausend Dollar bis zur Verhandlung frei hcrumgchen; so geraten nur die von ihnen betörten grmcn Teufel in dir Schiamastik." . * i Dir iriss.'n nicht, was die amerikanische Mission kn Budapest gegen bi:fe haarsträubende Verleumdung — denn an die Wahrheit dieser furchtbaren Meldung, können wir nicht glauben — unternommen hatt Wir reproduzieren di.se Mitteilung nur aus dem Grunde, um zu zeigen, mit welchen Mitteln die christlichnrtionnlcn Bchcr.scher des heutigen Ungarn die Mordgier der „von ihnen beiö.ten armen Teufel" wach zu erhalten und zu schützen bemüht sindi —- Sir Philipp Sassoon Parlaments ftkreL«r des ' en tischen Ministerpräsidenten. f Wie ine Londoner „Dmes" berichtet, wurde Sir Philipp Sassoon zum Parlamkn!Ziekrc:är des Ministerpräsidenten ernannt. Sir Philipp hat verhältnismäßig rasch Kauere gemacht. Er begann seine politische Laufbahn als Pllvalsekrrtär des Feldrnauch.rlls Ha'.g, versah dann diesclbcn Dienste bei Sw Eue GcddrS und seine jüngste Ernennung w rd auch nur als Vorstufe |ti einer höheren, veranlworlnngSvollcn Stellung angesehen. Sir Philipp Sassoon ist rin Muglied der angeirhmen Fam sie Sassoon, die in den vetschledeucn Dominiondeenglischen IlruheS beglUert rst. _ DaS Schicksal der Tlirkei. r m% e t i t P a r l s l e n" meldet über den türkischen ynrbrnsvcrtrag, daß der Verbleib der tüikn'chen Negierung in Aviistantinovcl und die Zawci'ung Smyrnas an Griechenland MdgüUig entschieden sei. Die Verbünde«» beabsichügen seüoch nicht, die Türkei zu teilen, sondern jene Gebiete, die von Nichttiiikcn bewohnt seien, nicht mehr von Türken verwalten zu lasten. Arabien werde völlig unabhängig. Syrien autonom unter dem Mandat enrec europäischen Macht, wahr'chemsikh Franlrcrchs, die Stadt Ssnyrna unmitt-lbar yriechrschcr Kontrolle nnterstellt werden und der übiige Teil der Türkei unter der Su.eränität des Sultans bleiben, wobei jedoch für gewiste Gebiete die e>rropäischen Machte den Malis der Provinzen Bcrwaltungsbeawte beistelle« werd-n, wie im Gebiet von Aoalia italienische und in Eil cren französische. lieber - d'e asiatischen Grenzgebiete, wie Krirtsistan, sei noch nichtentschieden worden. H ngegcn meldet R e u t e r aus London: Man glaubt zu wisten. daß durch den Frr'edensvcrtraq mit der Türkei deren Bevölkerung von 80 auf 6 Millionen reduziert werden wird. Man nimmt an. daß der Türkei nur Konstanirnopcl und Anatol en verbleiben werden.. Es muß noch eine Methode gesund:n werden, um die türkische Schuld aus d'e Türken, dir Türken blerben, und jene, die von der Türkei losgelöst werden, zu verteilen. London, 3. März. (Tel -Komp.) Der ObersteRat hat gesterneine vorläustge Ent'chcidung in den prinzipiellen Fragen der -maritimen und finanziellen Bedingungen deS türkischen FriedenSvertrages getroffen. London, 3. März. (Tel-Komp.) Die .Times* meldet auS Berlin, daß E n v e r P a s cha vor einer Woche dort empetrossen sei und unter falschem Namen versucht. Sympathien für dre juriglürkrsche Bewegung zu wecke». Polens Fried ensbereitschc.st. Bon autoritativer polnischer Seite werden wir um nachstehende Feststellung ersucht, E.n Wiener Morgcnblatt vom 89. Februar gibt in einem Warschauer Privatrelegramm unter dem Titel „Polen lehnt Russlands Friedensanlrag ab* mit starken Kürzungen den Inhalt deS CommuruqriSS des LandtagSauSschusseS Me auswärtige Angelegenheiten wieder, in dem dre Richtlinien der an Rußland zu erteilenden Antwort Polenfrstgelegt erscheinen. In diesem Telegramm »st nun gerade dir entschiedenste Satz falsch wieder gegeben. Im Commun quS heißt es nämlich wörtlrch: „Polen lehnt da - FriedenSangebvtSowietrnßlands nicht a b*. In jener Privatdepesche ist aber* diesewichtigste Wort »nicht" wcgg.lasten« Inland. Aus der Nationalversammlung. Do» unserem Parlamentsberichterstatter. Dir für die gestrige S/ßüpz der Nationalversammlüng in Aussicht genommene erste Lrsung der neuen Steuervorlagcn des S.aatssekretärs Dr.Reisch mußte auf heute verschoben werden, da die Drucklegung der S:euerg.-setze infolge pa sstver Resistenz in der Staatsbruckerei sich bis heute vrr ö^ert ha^be. Die umfangreichen Vorlagen wurden erst gestern verteilt, so daß den Abgeordneten kaum vi.'l Zeit zum Studium der kömpendiöfen Gesetze übrig bl.lbt. Crßnt die dmmgogschn Anträge. Die Nationalversammlung führte zunächst die erste Lesung über den von den drei großen Parteien eingebrachten Antrag durch, daß in Hinkunft Anträge, nach welchen ein über den StaatZvo.anschlag hinausgehende finanzielle Belastung eintreten würde, der geschäftsort nungsmä^ioen Behandlung nur unter.ogen werden dürfen, nenn sie zugleich Vorschsäge darüber enthalten, wie der Mehraufwand zu bedecken ist. Dev Antrag wurde nach Befürwortung durch Dr. Adler und den Großdeutschrn Ktttinger dem Hauptausschuss« zur Berichterstattung zugewissen. Hierauf erteilte das Haus einstim mig der Negierung die nachträgliche Bewältigung für die dcn Staatsangestellten im Februar gewährte „einmalige Aushilfe. In der Debatte hierüber wurde dis Not der StaMatig.stellteii von allen Rednern anerkannt. ' .! Der Berichterstatter S ch ie g T stellte fest, baß durch die Auszahlung der Zulage bas Budgetrecht der Nationalversammlung verletzt wordcn sei, doch habe sich die Regierung in einer Zwangslage befuttb-sn.' Der Sozialdemvkrat Ulrich beantragte eine Resolution, in welcher die Regierung aufgefordert wird, eine mündliche Auseinandersetzung zwischen den Vertretern der öffentlichen Haushaltungen und den Vertretern der öffentlichen Angestellten Über die Neuregelung ihrer Be so ldungsverhLltnisse zu v'eranstalten. Der Großdeutsche Straffner bezeichnet eine solche Enquete als ein Leichsnbegängnis erster Klaffe und stellte den Gegenantrag, die Rsgierung möge mit den Vertretern dev Staats-, -Landes- und Gemeindeangcstsllten sofort in Verhandlungen treten und bis finanziellen Forderungen der StaAtsangestellteu umgehend der Nalionalverfammlnng unterbreiten. Atg. Stein eg ge r (christlichsozial) Üellagte, baß da^ D.1o.bung»Überg«ngSgef.'tz noch nicht rcst v) dnrchgeführt sei. Für die Staatsangestelttensrage sei die Mitwirkung a.'ler Siände notwendiz. Nachdem noch Aog. Zelenka und der Berichterstatter ausführlich gegen Straffner polemisiert h'.ttcn. wurde dessen Entschließung a b g e le h n t, die des So'ialden.olra en Ulrich zuin Deschlusss erhoben. Nächste Sitzung: Heute, 5,1, Utzr vorpMags., 4. März 1920 9tt «Ol I..W,. <*■.—'>— ■ .■«»i.i.n ' ■■'Aw Die Wehrvorlage. \ Der Ausschuß für Heerwesen ging gestern in dit Spezial d-botie über dre Vorlage ein. Der großdeutsche Adgeordnck Dr. Schürfst dessen Partei die Algnmentation des Abg«! ordneten Stricker akzeptiert hast hob so wie dieser, jüngst inj. Plenum der Nationalversammlung hervor, daß der Frirdlnsvev. trag keine Bervchchtung zur Ausstellung rmrr Wehrmacht enthalt» Auch aus Artikel 16 des Völkerbundstatuts kann eme solche Vor» vfiichtung nicht hrrausgelesen werden, da dort den Mitglieder, des Bundes Slrritkrüste vorgeschlagen werden lönne» Ter R.'duer beantragte, die Regierung möge mit hem Obersteis Rat in Verbindung treten, um statt eines Söldnerheeres de,' ' Ausbau und dre Verstärkung der Gendarmerie durchzufeyen.. Dd Koalition lehnte den Antrag ab. Das BeamLen-Anshirfsgefetz. Der Finanz- und Budgetausschuß erhob in seiner gestrigen Sitzung ^das Gesetz über die Bewilligung einer einmaligen, nicht wiederkehrenden Aushilfe an die Staatsangestellten zum Beschluß. Ausschuß für Handel. Gewerbe, Indnstri« und Baute». In der gestrigen AuSschoßsstzung wurde da- Gesetz betreffend die Enteignung und weitere Inanspruchnahme von Liegenschastetz'^ auS Anlaß der Sachabrüstung (SachabrüstungS-Enteignung-'f gesetz) mit einigen vom Berichterstatter S t i k a zur Negioruug-»., Vorlage beantragten Abänderungen angenommen. Abgeordneter S t i k a wrrd zum Nefrreuten für da- Haubestellt. DaS Gesetz betreffend die Fortführung der DonaurrgM lierungsarbeiten in Oesterreich unter der EnnS wird dem Ab-»» ordneten Dr. Goldemund zum Referate zugewiesen. Abgeordneter Friedmann urgiert die Abänderung kriegSwirischa'tlich-n Ermächtigungsgesetzes. Er beantragt fernytz die Regierung auszufordcrn, einen Bericht über daS Warenvedti. kehrsbureau zu erstatten, der zur Grundlage einer Erörterung ft ,Nachen wäre. Der letztere Antrag wird angeuomme». ' Die Karlsteiner Internierten. Die letzten noch in Karlstein internierten Miiglleder d» ungariichen Räteregierung trafen gestern in Wien ein und wurde», in einem Krankenhaus untergebracht. Dre Ucberwachung ihr« Personen durch uniformierte Polizeiorgane wurde ausgehohe» Bcla K u n soll «och einig» Zeit in Stockerau bleiben. Die Wiener tschechische Gesandtschaft. Gestern verlautete hier mit Bestimmtheit, daß infolg- Ernennung Zah r a d u r k S zum bevollmächtigten Minister i»i Wie» der brSherige Geschäftsträger in Men Dr. Flieder seinen Posten verlassen wnde. Demgegenüber wird nun erklär^, daß die Ernennung Zahrgdniks zum bevollmächtigten Ministej und Vertreter der Tscheche-Slowakei bei der R epa r a t i o n S ko m m i s s i o n in W ien, Mr in kür ester Zeit erfolgen dürfte, an der bisherigen Stellung M Tätigkert Dr. Flieders nichts ändern könne, da Zahradniks Ami von dem des tschecho-flowalischrn Gesandten gänzlich vttschitdt» und unabhängig sei.' __ Allizs geht nach Bern. Park-» S. Marz. (HavaS.) Wie der ^TrmpS" meldet, ist A l l i z ö zum fran'östfchen Botschafter in Bern o« Stellt D u 1 <t {t« S in Aussicht genommen, der daS Verlangen gestellthat. diesen Posten zu verlassen. Die Schweizer Regierung hat bereits-,'daS Agrement erteilt.;v ■ Et» Ka«merfieg Mtllerands. Part», S. März. In Erwiderung aus die Jnier, pellation DaudetS, welche Maßnahillen die Regierungs. zu ergreifen gedenke, um die Wiederkehr p o l i t l s che q.' und reb vluiionLre r, dem Lande schädlicher Streiks hin'anzuhallen, verwies Ministerpräsident Millerand darauf, daß taufende Eisenbahner dem Ruft, der Regierung gefolgt seien und die große Mehrzahl der Mabilifierungsorder Folge geleistet habe. Derj^ Min'sterprkifident dankte svdann allen, die während detzi Streiks sich der Regierung zur Aufrechterhallung besl, Verkehres fretwill^ zur Verfügung gestellt haben, und erklärt«, bi« Negierung werde auch in Zukunft, wenii. sich derartige Ereignisse wiederholen sollten, diese Hilfep ' leistung in Anspruch nehmen. Millecand betonte sodann, man müsse an soziale Refvrtnen denken. Die Kammer werde sich demnächst _ mit einem Gesetzentwurf zu besasfan habe«, der die Erweiterung der Befugnisse der Syndikatebeinhalte. Den Arbeitern stehe jetzt als Kampfmittel nur de« Streik zur.Verfügung, der stets Opfer von der Ste* völkerung fordere und dem Laube schade. Redner appeh» liere an die' Arbeiter, mit der Negierung Hand.1« Hand zu gehtzn, um diesen Zustand zu ändern., In diesem Laude, wo es keinen anderen Herrscher gebe alben in gesetzliche Form gebrachten Willen der übergroßen Mehrheit, sei eS unmöglich, baß eine kleine Minderheit durch Gewalt ihren Willen zur Geltung bringe. Die soziale Umwandlung könne sich nur bes Aufrechterhaltung der Ordnung und der Achtung vor jbünt Gesetze vollziehen. Bei der Abstimmung lagen der Kammer zwei Anträge vor. Die Tagesordnung Lobet»' .worin die Verstaatlichung der Eisenbahnen verlangt werde, wurde mit 49'» gegen 87 Stimmen abgelehnt, während der Antrag Rectoux. worin der Negierung dag Vertrauen aukg?spwchen und die Einführung deobligatorischen Sch.edsgerichtes zur Vermeidung ähn», licher Ereignisse gewünscht wirb* mit 5Q3 gegen Srünme^ augeliMmeH, V