Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 399 (2.3.1920)
- Date
- 1920-03-02
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Sette 6 Sßien, Dienstag Wiener Morgenzettrmg Dfiil^armonifckes Konzert. Die Reihe der philharmonischen Sonntagskonzerte geht j ü Ende und Weingartner bringt zum Nachtisch leichte und 1 «Efärnmlidjc Kost, wie EwetanaS Ouvertüre zur -Ver» , Lüften Skcuit", mit der das letzte Konzert eröffnet wurde. j die unnachahmliche Flüchtigkeit der Streicher iin fitgierten Koestefatz viefe» kleinen Meisterwerkes ist langst berühmt, kber gibt cS rächt andere, schwerer zugängliche, unbekanntere Nette, die man uns vorjctzen könnte? Dazu fei Aber nicht «ie folgende Novität .Hnmoreöken" von Rudolf Huber gerechnet, eines Musikers au$ jenem Wiener Orchester, das iin großes Änditorium, aber sehr wenig Zuhörer hat, mhit« ich dem des Durgtheaters, und der damit eine hübsche Be° [tibung für jene Kompositionen beweist, zu denen fich'S ange» erhm plaudert. Da- Publikum erkannte nicht, wie.es geneint war, horte angestrengt zu, um am Schluffe einen erüLterten Meinungskampf zwischen Zischer» und Klatschern nrözufechten. Wc^u der Lärm, der aus falsch angebrachter Ltille resultierte? Die vier gefällig bedachten und geschickt mstrumenticrten Stucke werden sich noch die Sympathien »teker anspruchsloser Hörer erwerberr. Beethovens Achte war der Abschluß deS auf freundliche Stimmung angelegten Konzertes. Diefe^ Heiterkeit war Ältlich und mrt den stürmisch fliegenden Rhythmen deS Atzten Satzes vergaß matt die irdische Munterkeit des Vor« rngegangenen. . Dr. K. M. A«s den Theatern. Im B tt r s t fr t o t e t gelangt morgen Mittwoch % m m? t ff t n Make Rittne'S Komödie »Die Tragödie i e Z F u m e n e §" zur Anstührung. Die Hauptrolle» sird mit;en Herren Ramdcrg. Tlumra stm, Daneager, Hödling, Forest ind mit den Damen WohigentM und Kutscher» besetzt. Beginn '/,6 Uhr. Im Operntheater geht morgen Mittwoch bei »nigehobcnem IalueSadsnurment „Dl a n o n in Szene. Er» »ohke Preise. Anfang 5 Uhr. An der Volk - oper beginnt am 15. Mär» ein; w e i t k r W « a n e r z tz k l u S, der wieder neun Vorfirklnrigm ^»stasien wird. Die Prise sind.ermäßigt. Der erste Zyklus war »»llkommrn ansveikanfl. - HanßMarr kehrt nicht inS Buratbrater ruiück. Er vurde an das D e r l i n e r G n s p i e l h a u s rngag't't. Im C a r l t h e g t e r findet am Sawskig den 6. d. Dl. eachnntkags 2 Uhr die, Fellow stellmia gMsjk'ch des 7gjäbrkgen Aednr siägcS und öthähi igen Künstln mb itänms des Cellsiöirtavsen Motessors Josef S u l % 11 statt, wobei die Damen Vertrt Kiurma-steuer. Dora Keplinger-EtbenschÄtz, Hanfi Weiner 'erner die Herren G^ö'g Rnmeis. Karl Zeska. Hubert Teuer, Kart Ziemer und Prottffor K„rt Lafike ihre Mitw rkung mgesagt -aben. Das ausführliche Programm ist an den Tagesvlalaren nucktkrch. Karlen sind an den beiden Kassen des CarllheaterS tthälilich. Ei« fchafEaufe» V»k Hakoah. Der Sportklub Hakoah versendet btc Präpositionen für ein am 14. März stattfindcndeS Manuschaftslaufen. Die Konkurrenz findet auf der Strecke Meierei Krieau (Anklerdelokal) —Kricauerstraße—Hauptallee (rechter Gehlveg) bis LusthauS, Runde um das LusthauS—Hauptallee (linker Gehweg) brS Krieauerstratze, Krieanerstraße bis Meierei Krieau statt. Jeder dem Oesterrerchischen Länderverband angShorige Verein kann beliebig viele Starter stellen. Der Entlaufende erhält für seinen Verein so viele Punkte, als sich Tecknehmer am Start gestellt haben, der Nächste um einen Punkt weniger usw. Jener Verein ist Sieger, der die meisten Punkte erzielt. Dem siegreichen Verein wird eine Plakette, den drei Einzelsiegern Medaillen zuerkannt. Nennungen an den Sportklub Hakoah, 1. Bezirk, Werbertorgasse 3, Cafe City, bis 7. März 1820. Nemigeld pro Läufer 2 Kronen. Gleichlautende Nennungen sind inklusive 10 Heller pro Läufer an den Oesterreichischen 'Länderverband einzusenden. WochenHrogrKmm des Sportklubs Hakoah. (Erscheint jeden DnnStag.) Hsckreyseütio«: Training Mittwoch ab 2 Uhr aus dem Hakoadvtatze. Schmevakhletilrsekrion: Ningtrammg Montag und Donn.rsmg, Dort'ainmg Mittwoch ab 6 Uhr abends in der Volts'chule,.Werdertot gisse 6. , Fechtsektiott: Trammg im Fechsiaal der Nrnre'Jrhuda. rx„ Skrvttrngafse 16, Montag und Donnerstag, und zwar für Damen von 6 bis 7 Uhr abends, für Herren sAnitinger) 7vtS 8 Uhr abrndS, für Herren iVorgcschrrtirNe) S bis 8 Uhr abends. Sonntag fiir Herren lAnfäuger) von 9 b>S 10 Uhr bormiik.igö, für Diimen von 10 b's 11 Uhr vormittags, für Herren>Bor- Skfchrittrm' von 11 bis 12 Uhr vormittags. Lelchtathletiksetziion: Saaltraining Dienstag und Donnttsrag im Ersten Jüdischen Turnverein. IX., Ltcchtensteinstraße 20, ab Ubr abends. Sormiüg „Querfeidemianj^ ab 10 Uhr vormtttags, Treffpunkt Mettrei Krieau. Tennisfektio»: Es ,st der GektionSlettmig aelungen, die Tennisplätze m der Jgsefstadterstran« 51 zu günstigen Bedingungen kür d?e Saison istSO m pachten Die Eröffnung der Spielpläve findet am 1. Avnl statt. Neuanineldungen^ ,m Sekretariat. In der letzten Versammlung wurde iolgender Ausschuß gewählt: B. Sp-ra. Sekkionsteiter; W. Ehrenreich, Kassier und Dklegiertcr i« die Klublrnttng; Mananne Horfchehly. Schriftführerin; Naffan und Frankl. Zeugwartr; I H.immermaun, Beisitzer; Elfe Herschkvwch und P. Pogany, BergnügungSrrserat. Touristenselrtion: Sonntag den 14 d. M. Skttonr nach Steinhaus. Anmeldungen werden tm Sekretariat entgegengenommen. . Gin Hoheorekord. Amsterdam» 1. März. Nach der „Times* hat der amerikanische Fstegermajor Schröder dre-Nckordhöhe von 96.020 Fuß erreicht. # ' Aus ß ra j wird uns geschrieben: Im Rahmen eines äierareschen Abends las Maria G tttmann eine Aus- «ahi ostindffcher und westjüdischer Dichtungen und erntete groben Plirall. Insbesondere für die ireffüche W'evergab' von Schalom Asch' „An dem Strom" und Dichtlmgen von Gabiro! und Perez rankte das Lshlreiche Publikum. Fasst-IyKlnr Vor Wrsnee KammerKuttst.?. Abend Ssmttag den 7. p.M.?m Theater dir SiaMZakrdrnttt lKontert- ,»ans) »DsS Bolksschamp-el vom Dr. Faust" aus dem 17 Iawtundrrt nach der Rekonstruktwn von Sinnock »nd Kralik, kur die Bühne bearbeitet von Aitilro. Bltibtrrn. In den Hgnvtrollen wirken mit vom Vnrgttualer: Franz Höbling (Faust), Hermann Wowra kHans Wurst'. Fritz SüaKny lWagner. Hermann Msmicher''Charon), Maria Burg (SchutzaM. Von and.rcn vühnen: Erich Kober (Mephisto', TheophilG§y lPlutü), Maria 8,8 'Äiimirt', Hella Breßnig lGretel, ferner Nobert Pewer und Grete Remhold. Dir Inszenierung b"orgt Atlilio Dstibtreu. Karren von X 20.— bÄ K 6.— bei Kchltüdörleq l., Krüger- Araße. FSdifche Bühne. Henke DienSkag findet an dieser BSbne;ine Benefichorstelliing des Herrn I. Deinsch statt, der sich nicht »ur durch die Wuttamkeit an dieser Bühne, fondem auch oni seine künstlerischen Lerstungen bcr den Aufführungen der Freien jüdischen Volksbühne »m Wiener Bü-gerkheater sehr verdient gemacht hat. Der Künstler tritt m PinSkS Eraakter ^Glstcksdergeffrn" auf. Ferner gelangen Svenen aus der Operette »Schosiik" zur Au'iührnng fow e Mache Volkslieder mm Vorstage, gesungen von Fmrl Weinlraub» Graf und- Herr» podzamtze. Jüdifcher Abend. (Egon D k e ch e r, I. D e«t s ch, Vrofeffor W o l s s o h n.) Samstag den t. Mürz findet mt «ittlerenKoneerthauSsaale ei» Jüdisch er Abend statt, an welchem Herr Obenemfieue Egon Brecher enter anderem Bialiks »Das letzte Wort" in jüdischer Sprache lesen wird. Außerdem spricht der Künstler Stelle» aus Sir Bibel und aus dm Dichtungen Beer-Ho.fsmannS. .ES wirken ferner mit: Herr P, sfeffor W o l s s o h n. der durchaus eigene Kompositionen, darunter seine ^Jüdische Rhapsodie" mm Vorfrage bringt, und daS Mitglied der Jkdrichen Bstbne, Herr I. D e u t f ch, welcher ausgcmählle jüdische Bslkslktdrr singt. Sport. Birr es Athletikar Clus V-rdspest. Vom jüdischen Sportvetttn tn Vudnpest erhallen wir die günftiqstcn Nachrichten. Er nimmt sportlich einen sensationellen Aufschwung. Von den letzten Resultaten der Fußballmannschaft sind die Siege gegen die Heiden erstklassigen Vereine 33.F.E., bei dem Zsäk km Tor spielt, 2:1 und T.T. E. 1:0 am bemerkenswertesten. Auf ganz besonderer Höhe stehen bke turnerischen Leistungcdi des Vereines. G zolah, Duckstein, Müller und GanLoS zählen zur heften lmgarischen Klasse. Die Schwlmmsektioff hat durch de,n Beitritt bet Brüder Kojia (N-S.Ci) eine große Verstärkung erfahren. Auch die Jecht- und Äicht-?fth«lik«d§e1lungen hoffen, im Jrühjohr schön? Erfolge zu orrlugen. Eine befoikd^rr Erfreuliche Tatsache ist dast die mastgebeuden Jude« de» Kerein «uf düß. MkrMaste MlmLüjM, Auch Holland zn den olympischen Spielen ringeladen. Nach einer > offiziellen Mitteilung des Olympischen Komitees ist nun auch Holland zu den olympischen Spielen eingeladen worden. Das Olympische Komitee entschuldigt die verspätete Einladung damit, daß sie im Herbst vergangenen Jahres versehentlich unterlassen worden ist. — Der wahre Grund für die nachträgliche Einladung dürfte jedoch auf die feste Haltung der nordischen Völker zurückzuführen sein, die beim Ausschluß Hollands vqn der Antwerpens Olympiade auch ihrerseits von einer Beschickung absehen wollten-. Die internationale Automobil-Ausstellung «ln Antwerpen findet in der Zeit vom 15. Pai biS 31. Juni unter dem Protektorat deS Königs von Belgien statt. Der Benztnmangel macht sich auch in Frankreich empfindlich fühlbar, und zwar nicht nur durch eine starke Preissteigerung, sondern auch durch die Schwierigkeit der Beschaffung an manchen Orten, die dann natürlich bas Reifen mit dem Auto behindert. So teilt ein Leser dem Pariser „Auto" mit, daß er auf einer Autofahrt im Norden Frankreichs aufeinanderfolgend m sechs größeren Städte« keinen Betriebsstoff zu erhalte» vermochte «itb schließlich' genötigt war, mit der Bahn nach Paris zurückzukehren und von dort Benzin nach Sarnt-Lunaire zu schicken, wo er den Wagen miS» "samt dem Chauffeur nach Verdunstung deS letzten Tropfens Benzin hatte zurücklassen müssen. Der Volkswirt. Eine Krone ** 2.-0 Centime». Gestern strll'e sich in Zürich die Ssierreichlsche Krone auf ... . 2M (2M am 28. Februar^ die tschechische Krone auf ..... 6.80 MO am 28. Februar) die Mark aus .......... 6.25 (6.15 am 28. Februar) Die Depotfperre in Wien und Prag auf» gehoben. Prag. 1. März. Wie die „Dohemia" erfährt, haben die Prager Banken eine Verständigung erhalten, das; nunmehr wechselseitig die Freigabe der in-Wien deponierte« Wertpapiere tschechv-slowakischer- Staatshürgee einerseits und die Freigabe der in brr Lschecho^Slowalei erliegenden Wertpapiere österreichischer Staatsbürger andererseits erfvlgt ist. ES können also ultNmShr alle Depots, die bisher gesperrt waren, Überträgen werden. Die-Kontrolle ei* , erfvlgt durch die Banken mittels Vorlage des Heimatstscheines. Juristische. Personen, deren Sitz Wien ist, die aber ihre Ün'ermhmungen in der Tschrcho-Slolvakei haben, können ihre Werte nicht übertragm, wie übee-- haupt alte Uniernehmungen, dis an der Nostrifikation ein Inrerrsse haben, vorläufig tzsn diesem zitätSverrrag nusaeschl-yssen sind. r Marz 111217 __ srr. SV» Die SchwisriZkekten der böhmischen Gla-6 iudusirie. Prag. 26. Februar. Anläßlich der Wien Beratungen der österreichischen WirtfchaftSdeleMüo» in Prag wurde, wie schont gemeldet, zwischen d:m 'Ebeuseer Salz werk und dem K o m p e.n s a t i o n s a m t vorbehaltlich der Gervehmigung durch das österreichische Staatsamt fü» Handel und Gewerbe eine Einigung über die Liefet rung von Soda erzielt. Darnach hätte die Tschecho- Slowakei 250 Waggons Kohle und 40 Wagen Koks? monatlich liefern sollen, wogegen Ebensee 95 Pvszentl der ans dieser Kohl-enntengs erzeugten Soda her Tschecho-Slowakei.abgeben sollte. Wie ich erfahre, ew hält Ebenste aber durchwegs minderwertige Falkenauer Förderkohle, die sie zur Kesselfeuerung nur in gesiebtem Zustand verwenden kann, wodurch große Abfälle ent^ stch:n und das Werk außerstande gesetzt wirf), die vereinbarten Sodamengen zu liefern. Das österreichische GLaatsamt - verweigert die Sanktion des Uebereinkommens fo lange, als nicht die im Vertrag vorgesehene gute Kohle zugewiesen wird. Aus dem Ausland ist aber Soda überhaupt nicht zu! beziehen, Frankreich läßt nichts über seine Grenzen^ die Schweiz leidet an lbohlennot und kann keine Soda erzeugen, während!K:lgien, wo die Zentrale der Solwahwerke ist, die gesamte Sobaerzeugung für dis eigene Glasindustrie braucht, die gegenwärtig bereitmit 100 Prozent ihrer Kapazität beschäftigt ist. Di« ln unserer einzigen Fabrik in Nestomitz erzeugte- Soda genügt aber kaum für den Bedarf der heimische» GlaN.idustrie; um wieviel weniger kann sie den gesamten Sotabedarf der Zucker-, Seifen-, Textilindustrie und der Bahnen decken. Bet den gegenwärtigen Kohlenzuteilungrtt erzeugt Nestomitz bei Betrieb dreier Oese» fünf Waggons täglich, also ungefähr 125 Wagen monatlich, während die Glasindustrie allein 170 WaggonSt monatlich'benötigt. Die Zuweisungen an Soda für de» Monat März sind so geringfügig, daß mtt ettvev ernsten Krise zu rechnen ist, wenn nicht her Vertrag mit Ebensce streng eingehalten wird. Denn Oesterreich wird nur dann die Sanktion erteilen, wenn bas Ebcnseer Werk die vertraglich festgesetzte böhmische guttj Braunkohle erhalten wird. , , > I Eine andere schwere Gefahr für die Glasindustrie besteht in dem fortdauernden Durchfuhrverbot durch Deutschland, wodurch der Export nach! Holland, England, den nordischen Staaten und der Schweiz unterbunden ist. Ap den Grenzstationen stehen große Mengen Lschecho-sbowattschsr Waggons und ditf Bahnämter drohen den Absendern mit dem reglementmäßigen Abladen und allfälligcn Verkauf der Waren^ Andererseits liegen ganze Berge, fertiger Waren iw den Fabriken, da diese nicht Gefahr Laufen wollen, daß die Waggons ge gebe nen salks wochenlang in den Grenzstationen aufgehalten werden. Die Fachorganisation der GkakindustrieLlen. hat im Handels- und im Eisenbahn- Minlsterium Vorstellungen erhoben, die jedoch ergebnislos verliefen, da -die Jngerenz zu gering ist unds Deutschland tatsächlich zu wenig. Lokomotive» besitzt« um die Durchfuhr Lsä-echo-slowakifcher Waren zuzulassen; um so mehr, als die Wagen für Deutschland! ohne Putzen sind. Wie aus Haida berichtet wird, laufen seit einigen Tagen ununterbrochen große Auftragsab Gestellungen bei der Glasindustrie ein. tz« der Hauptsache sind eS Aufträge' deutscher Firmen^ welche wohl infolge des ungünstigen Marktkurfes zurückgezogen werden, doch häufen sich, auch die Abbestellungen ans Amerika und Italien. Das österreichische Metzhaus in Leipzig. Leipzig, 29. Februar. Seit der vergangenen Herbstmesse wurde an der Errichtung eines österreichische» Messehauses in Leipzig gearbeitet, bas nun dank de« einträchtigen Zusalnmenaebeiten zwischen dem österreichische» HanbelSmttseum, der österreichischen Kolonie' t» Leipzig uttb der österreichischen MessehandelSgesellschaft in Leipzig zustandegekommen ist und heute in Gegenwart deS Staatssekretärs für Handel und Gelverb«, Z e r d i k, anläßlich der diesjährigen Frühjahrsmesse feierlichst eröffnet wurde. Die Feier leitete Direktor Brummer, geschäftS» führender BerwaltungSrat der österreichischen MessehandelSgejellschaft in Leipzig, mit einer Ansprache ein, i« der er zunächst den Staatssekretär Zerdik, die Vertreter der Behörden und der Press« sowie die anderen Gäste auf das herzlichste begrüßte und führte sodann auS, daß das österreichische Messehaus ein Stück österreichischen Bodendarstelle. Es sei mit viel Mühe und Arbeit geschossen worden und bedürfe noch weiterer Fürsorge. Staatssekretär Zerdik dankte und betonte, daß daS bisher Erreichte nur einen allerdings vielversprechenden Anfang darstelle nnd gab der Hvssnuirg Ausdruck; daß der AuSbaw der Aktion die innigen Beziehungen, die Oesterreich mit der Stadt Leipzig und der Leipziger Messe verbinden, noch vertitfett werden. Hierauf traten die österreichischen Regierung-^ Vertreter und die Gäste unter Führung deS Direktor- Brummer «tuen Rundgang buech das Messehaus an. wobei dl« Stände und die ausgestellten Waren einer eingehende» Besichtigung unterzogen wurden. UM S . Krie^ssnlelheßmrse. An der gtsingt« Bfiv'r ueticrten: l. KritgSanleihr 66.65, tt. Krik-Soultib« 6».S0, Ul. Artt-Sanlrihk -t.SO, lV. ivjätr. Krieeßaniechr Vf* Mbr. Gchabühkine -tzchst, 1k.