Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 395 (27.2.1920)
- Date
- 1920-02-27
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Xt 395 Wien, MeittK .. Llohd George über die DUffto« Herbert } Temmels. Lorrdo«» 22. Februar. (Privat.) Auf eine Ansrage des Obersten N e w m a n, wessen Idee es ge* wesen fei, Mr. Herbert Samuel mit einer Mission 'in Palästina zu betrauen und welcher Natur diese Betrauung sei, antwortete Lloyd George: „lieber (gilt* Ädirng des Feldmarschalls Lord Ä H e n b y und mit Zustimmung des Staatssekretärs für auswärtige Angelegenheiten, ist das Arrangement getroffen worden, daß sich Herr Herbert, Samuel nach Palästina begebe, am dort als Berater in Verwaltungs-und F i n a n z a n g e l e g e n h e i t e n tätig zu sein. Eine Ukrainische Sotvistrepublik. Kopenhagen, 86. Februar. (Privat.) Die russisch» Vbter meid». daß der Teil derllkrain e, .welchen bie bol- Atürkische» Truppen besetzt haben, als ans bha n # ig.e 5 o wretre publik proklamreri werdest fvll, die durch ein SrudeBand mi der nxftndjtn Räi«epnblik «etBrntben ist. Zum Präsidenten der «damischen RäterepMfl KP etrowsk i «rSerscheu. Tesche». Lesch«» 8«. Februar. Die GntenkrkorrrMsirm hat heute Erlaß auSgegeb», wonach alle, die im Trscheuer Gebiet Itm tschecho-flowaksschm oder dem polnische« Staate den Eid ge- Met habe», von diesem Eide entbunden werden und derEntente- ««vnnission d» Eid oblegen «öffe». vnyskiewiez von den Polen verhaftet. Wien, 86. Februar. Der Ukrainische Pressedienst meldet; Die polnischen Behörden haben der ehemaligen ReichSratSrbgeordnete» OnhSkiewicz verhaftet und in daS Inter- Ljertmluger Dobie bei Krakau gebracht. Der «e«e Banns von Kroatien. Laibach» 26. Februar. (Privat.) Wie die Blätter aus Belgrad melden, ist derAbgeordnete Dr. Marko L a g i nj a M» .BanuS von Kroatien ernannt worden. Kundgobnrrgeu für Helfferich. Berlin» 26. Februar. LTel.-Komp.' Hclffench wurde heute beim Verlass» des Gerichtsgebäudes vom Publikum lebhaft Mamiert. Dre Kundgebrmgeu dauerten an, br§ Helfferich i« Uutomobck wegfuhr. SKLrrmrmg des Theitzufers durch die Rumänen. Budapest, 26. Februar-. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Die Truppe« des ungarischen nationalen Heeres haben gestern um 5 Uhr nachmittags bje Theiß im Strom»- /sb schnitt zwischen Tokaj uitb Osongrad, und zwar bei Lokas, Tiszapalkonya, Povoszlo und Szolnok über-, schritten und die Ortschaften Rakamaz, Tiszalök, Tisz<vpvkgar und Tiszafüröd sowie den Szasoler Bahnhof, besetzt. Die Rumänen haben sich aüf die Linie Körös- Münduüg, Kis-Uj-Szalles, Karcag und Llbrany zurückgezogen. . : . '' Die Minderheitsschrrhen in der Tschecho- Slowakei. Prag, 35. Februar. (Tschecho-slow. Preßbnr.) Du Derhrssungsausschuß hat dm Artikel 1 de§ SvrachengefetzeS, wonach »ie ischecho-slowakr'che Sprache als Offizielle (Staats-) Sprache der Republik erllart wird, angenommen. Weiters wurde ß 5 in folgender Fassung angenommen : Der Unterricht wird in rlle» Schulen, die für dre uatro realen Minderhei t en «rchtet werden, m der Sprache der Minderheit r r t e i 1 t und die für sie errichteten kulturelle» Institution» bedienm sich i h r e r Sprache als Amtssprache. Politische Streiks. Bewegung unter de» Sstrauer Bergarbeiter«. Prag, 25. Februar. Präsident Mafarhk und Ministerpräsident Tusar erhielten heute dringende Depeschen von der vergarbeiterschast in Mährisch-Ostra«, worin angckSrrdryt wird, daß 106/Oo Bergarbeiter, darunter 30-000 Sozialdemokraten, in den Streik treten, falls der Sitz des GaneS vonMSHnsch-Osira» «ach Troppau verlegt würde. Hier ist aber von einer beabsschtigte« Verlegung nichts bekannt. Die Stadt Jrein war zu« Sch eines Gaues bestimmt worden, mußte aber zugunsten von Pardubitz darani verzichten. In Jiciu wurde heute aus diesem Grunde in allen Betrieben gestreikt. Die Läden bliebe» geschlossen. ■; Erhöhung der Kohlevpresse. Prag» 25. Februar. ^Privat.) I« einer heute im ArheitS- Ministerium abgehalteneu Kouferenz wurde die Erhöhung des Preises der Kladnoer Kohle beschlossen, und zwar um K 8.— pro Meterzentner auf ll 26.—. Die anderen Firmen dürsten unt der Erhöhung folgen. Als Gwud wird die 40V«ige Erhöhmg der Löhne der Bergarbeiter angegeben. Progrome und Lei« Ende. Paris» 22. Februar. (Privat.) Das Komitee der jüdischen Delegationen veröffentlicht das folgende Communiquö: Nach zuverlässigen Meldungen ist S ü den ß l a n d, namentlich die Gegend von Ödes s a während des-Rückzuges der fteiwilligen ukrainischen Armee der Schauplatz einer neuen Welle von blutigen Progromen geworden. Bisher wurden Progrome verzeichnet in Bogopol,Golta,Golowanewsk» Olwiopol, Kodima, Kachtschewata. Goloskow, Sawranj e, Kriwoje-Osero «rck ENsabetgrad.. Die Pogromexzeffe i» Arl«vZe-0seev. Einige aus Kriwoj e-Osero im Gouveme^ ment von Elisabethgrad nach Ode ff a ge* flüchtete Juden erzählen, daß in Küwoje-Osero ein arätzlicher Pogrom gewütet hat. Eine aus 700 Mann bestehende Bande, welche erklärte, das »Regiment von WoloÜckansL" »u bilden, kam zu Wechnachk» ins Wiener Morgenzettrmg 27. Februar 1920 Städtchen und begann alsbald in jüdischen Läden zu plündem und die jüdische Bevölkerung zu morden. Es wurden ungefähr 200 Tote festgestellt. Sämtliche Apotheken wurden ausgerauüt, w daß die Stadt vollständig ohne Arzneien geblieben ist. Zwei Tage später langte eine neue Bande an, die sich der ersten anschloß. woraus die Pogrome einen noch schrecklicheren Charakter annahmen. In Golowanewsk beträgt die Zahl der Getöteten 50. In den anderen OertlichKeiten Konnte die Zahl der Opfer noch nicht festgestellt werden. In B o g o p o l, B o l t a und Olwiopol .dauerte-ver Pogrom fünf Tage, vom 31. Dezember bis 4. Jänner. Sämtliche Häuser und Laden, welche Juden gehörten, wurden durch die Banditen geplündert. Die jüdische Bevölkerung ist all ihrer Häbe beraubt und sucht ihre Zuflucht in Odessa. Der alte Rabbiner von G o l t a wurde von den Verbrechern, welche von ihm Auskünfte über die reiche» Juden haben wollten, dreimal zum Galgen geschleppt. Aus absolut sicheren Nachrichten geht hervor, daß ein blutiger Pogrom inElisabethgrad stattgefunden hat. Unter der jüdischen Bevölkerung in der Gegend von Odeffa herrscht eine schreckliche Panik. X Eine schreckliche Statistik. Von den Pogromen, die im Mai und August in Tscherkassy stattfanden, wurden 4178 Familien betroffen, von denen 935 schutzlos blieben. 749 Juden wurden getötet, 202 schwer verletzt, 84 Frauen geschändet, 314 Kinder blieben Waisen. Der Schaden beträgt 138,938.951 Rubel. Zionistische Konferenz in Lemberg. Krakau, 26. Februar. (Privat.) Die Konferenz b« Zionisten in Osigalizien wird vom 14. bis 17. Marz in Lemberg stattssnden. Dr. Reich wird Über die Tätigkeit der jüdischen Delegationen in Paris, Dr. H a u S m a n n und Dr. L n st i g über Palästina, Dr. Münzer über Kulturausgaben, Doktor P. Pordes über Organisation, Finanzen und Presse und M. F r o st i g über wirtschaftliche Ausgaben nnd Anteil an der Wirdercmsbauaktiou berichten. Tagesbericht. * Ausschuß für die DerwattungSreform. Im Rathause fand gestern die vierte Sitzung des Ausschusses zur Vorberatung der Reform der Wiener Gemeindeverfassung statt. In sünfstündiger SitzMg wurde die Generaldebatte über den Entwurf der Berwaltungsre'orm abgesührt. Nach einer eiuleitenden Rede des Referenten Gemeinderales Dr. Dannebrrg gelangten d,e Gemeinderäte Dr. Kienböck. Dr. P l a i ch k e S, Schmrd, Dr. Schwärz^Hiller. Klimetch, Gaugoin, Errr/ner, Rummelhardt, Skaret und DÜrgermeistrr Reumann zu Worte. Ein Antrag des Gemeinderates Tr. K,enböck, die Brralungen bis zur Feststellung der Grundzüge der neuen Staatsverfaffung zu vertagen, wurde abgrlehnt. * Amerika« Relief Administration Warehmeses. In den wenigen Tagm seit Betrrebsbeginn des ^Amerikanischen HilsSlagerhauscs" in Wien, Parkring 8. sind rund t50.000 Postkarte» mit vorgeschriebenen Text in dresem Bureau aufgegeben worden, Ansuchen an Angehörige, Freunde und Kollegen in Amerika, um durch diese »Dollarvakete" zu erhalten. Große Mengen an Nabrnngsmitteln tznd berrrts aus dem Wege «ach Wien, der Transport erfolgt über Hamburg; die Nahrungsmittel werden m Wien, Parkring 8, paketiert und an die Inhaber der BezugSschnne auSgefvlgt. Wichtig tft auch die Sicherheit der Beförderung durch die Amerikaner bis Wien. Dre Inhaber der Bezugscheine werden durch das Bureau der Amerikaner «titelst Postkarten von der Fertigstellung ihres Paketes verständigt. * Inventarifiettms dev Kmrstfchütze. Die englischen Kunstsachverständigen Campbell Dodgson vom Br«tlfh Museum und Erst Maelagan vom Pretoria und Albertmuseum find in Wien eingrlangt, um die Jnventarrsserung der Kunstschatze zu beenden, die «ms Grund deS das Verbot der Veräußerung von GammlungSgegenstände» enthaltenden Artikels 136 deS Frudens-» vertrages stattfindet. a« henttge» Tage. Israelit. wdisunae« 'iedhof: 10 llijr: B-nbara Kohn; 11 Uhr: . * Skrrstellnns der ^Rowa Radn*. AuS 8 e m b e wird gemeldet : Die polnckche« Behörde» habe» die «kcki ' Zeitung ,N o w a R a d a" eingestellt. * Pietät. Wir daS Hamburg« ^Jüdische Kami! berichtet, hat R o n n e n w e r e r, d« HermatSort deS rm gefallepen jüdischrn Sovolistenfübrers Dr. Frank er» Gmdarweri-kommindo erhalte», «eck dort schon emige Male geg«r die - Juden mit Masch nengewrhrm und Handgranaten gezreF wurde. Die N-ujahrsnacht habe» die dortige» Jude» in dw Kellern verbracht. * Eine jüdische Schule für arabische Kinder. I« jüdischen Kolonie Rosch Pinah wurde vom Koloniedirekto»! eine Schule für die arabischen^ Kinder des benachbarten ai»*j bischen Dorfes gegründet. Der Unterricht in Hebräisch und- Arithmetik wird von einem der besten Lehrer an der jüdk»! sche» Schule von Rosch Pinah erteilt, während die -wer! ScheikS des arabischen Dorfes den Unterricht in Arabisch^,' Karan und Religion besorge«. Die Schüler machen ante Foei» schrrtte und das Vertrauen der Elter» und der übrigen gx&h bischen Bevölkerung zu den jüdischen Lehrern und SchuUeittzr« ist so groß, daß nunmehr auch anbesx umliegende arabrhchs Dörfer um die Errichtung von Schulen durch die Schultnrektion von Rosch Pinah mit der Bitte um BeisteLuns jüdischer Lehrer angesucht haben. /«Das Ber«ose» h» Munde« Kaufe fayche Wh»! mtd Gebisse und zahle pro Zahn bis A 85.—. G o l d»K a i f l^, Liechlensteinstraße 19. * Der Schweizer KindertremSport Verschoben. DiL Zentralstelle zur Versorgung irischer Kcnder i« AvSland (Aktion! AMa MAler) teilt Ms mit: Infolge rineS gestern eingelangtenj TelegrammeS deS Zentralkomitees in Zürich wurde d« de» 8. März geplante KrudertrenSpoet «ff nrrbe-- stimmte Zeit verschoben. * Gterbefall.^ Mrttwoch^ nachts ist hier die Mstte^d^ ^Chefredakteurs des »Morgen", Maximilian Schrei«, Fmn Schrerer, im Mer von 68 Jahren gestorben. i * Die Armenvatowahl int XX. Bezirk«. Fa grstrrgrn StadkatSsitzung wurde die vielumflrittene ArmenriM wähl,m XX. Brziik endlich erledigt. Nach «ne« rmgchende« Referate dcs Stadtrates Dr. S ch e u, welch« de» grsetz-, ftchen Borgang bei der Wahl nachwies, «nrde sein Antrag, » n v du Wahl eines Gewählten zu amrullreren, gegen die Stimm?/ der Christlichsorialeu angenommen. . . s * Einlafung der alten nnd Ausgoda den «tsew 20 - Hellerkassenscheine. Der Magistrat macht noch««», daraut aufmerksam, daß der Termin für dir Rücklvsung der alte» 20-Hrllerscheine unwiderruflich am 28. Februar endet. D e y 29. Februar kommt als Sonntag, an dem die städtischen Kassen geschloffen sinb« für die RückwechSlung nickt «ehr in Betracht. An Stelle dieser «unmryr zur EmziehMg oelangmdtA alten 20-Hellkrsche'lne wurde bereits gestern mit der Ans . neuen 20-Hellerscheme, von denen IS Million» Stück anSgt 'wttden, begoMW.;/ .-1% ■* Staatlicher SchnldLcher»«rlas. Dir Dr»ckstM«s abtülung des österreichischen staatlich» SchulbüchnverkageS U* findet sich ab 1. März,Schwarzmbergstraße 5. storbr« fiiaße 15, H ü t t e r gestorben. * Falsche Sv-Lirenote«. Am 28. d. M. ed$faT einem hirstgen GalantniewarengeschSste «in jungrr Man» etwa 20 Jahre», von klein« Gestalt und «klarte i» fi schlechtem Deutsch, das ihn als Jralrener gelt» lass« könnte, «tz wünsche eine Brieftasche zn kamen. Er wählte rin Stück «« K 800.— aus Md bezahlte mit zwei italienische« Ba»knote« za je 50 Lire. Gr «hielt «ach Abzug belk Kaufpreises «och X 700.— zurück. Die Banknotm z» Sv xm W wieien sich ab« sy8t«hi» als ss a l s ch. In d« letztetz! Zeit find Lb«haupt in Wien falsche italienische?. 50-Lirmoten ein« Ater», ab« «och gültig» Ewnst«»' (1896) im Umlauf. Besondere Merkmale der falsch» Not» find r <«ind«wectiges, schmiegsames Papi«, während sich da» PMM der iechtr» Rote» mehr steif oder körnig anfühlt. * Beert Alter Fri Leo Morgenstern; ‘/«IO Uhr: Dr. Oskar Erdheim: */»U Uhr: Charlotte Camuely; V* 12 Uhr: Adolf Lowh; 12 Uhr: Jda Fichtman«. N e»e r 8 r! e d h o f: 10 Uhr 40 Wim.: Arnold Hesz; 11 Uhr: Bernhard Günzburg; 9 Uhr: Julie Donat; 9 Uhr 20 Min.: Marie Steiner; 10 Uhr 20 Mm.: Sabme Schmal; 11 Uhr 20 Mm.: Dr. LÄkar Halpern; 10 Uhr: Eisig Weiß. ' Bolkobildung im Technischen Mnseu«. FlihrnngSvortragr 28. Februar, S Uhr nachmittags: Ing. A. Pfass, ^ZuckttgrwmnMg/ Vorträge im großen Horsaal: 28. Februar. 4 Uhr nachmittags: Baurar Ing. R. An«: »Die mackrnelle Tabakerzeugimg." 29. Februar, 10 Uhr vormittags: General-' seketär Dr. G. Mikusch: „3)tc Zuckerindustrie." * Ein jüdischer Gerichtshof in Stew-Pork. Auf Grund einer BeschlnsseS der Versammlung jüdischer Gemeinde» Amerikas wird m Rew-Nork ein Jewish Court os Arbitration, er» sogenannter jüdischer Gerichtshof, gebildet, an den man stch in Grldstreitiakeiten und Zwistigkeiten, die Schulen, Vereine, Arbeiterfragen, Gerch8ftSangrlsg»heiten und dergleichen betrrss». «enden kan». In diese« Gerichte sind a l l r Ä l a s s e» drrj Iud» vertrete» und. unparteiische Richter werden für die RechtSsprüche sorg». Ein jeder Jude tan« an diel» Gerichtshof gelang». ÄS Nicht« fMgiereu Radbin«, stüdtiscke Richter, Aansirntr »nd and«e. Eiugeseudet. VrtNnnlea. Platin, Kkünren perlen Uhren, knlsehe Zähne, alle Sllbereegenetände verkaufen Sie am besien direkt dem Juwelier und Goldarbeiter 8. Holzapfel Wien, VI , MariahiUerstrasse 79 oder Wericstätte: I., WoUzeUe 17/13. »»» * Besserung in btn AoHleueiulLufeu. AK KoHlmbrliefernng rst, wie an zuständig« Stelle versichert wW rine' kleine Besserung einaetret», da der Gesamtrinlaüf «ach Obrrschlrsien und MaHrisch-Ostra» eine ge«8a»de Höhe, avßwies. Dem Elettrizitätswerke konnte infolgedesi» wie Mengei Mtwieftn werden, d>e üb« den Tagesbedarf hinauSging. Dase«» ist es immer «och nicht möglich, dem Gaswerke die «ölige KoHej ztzzmveism, so daß es «ach «re vor »och sehr notlndnrd rst. * ErhShung der Gifeudahutarife in Pole». U«r^ War schau wird gemeldet: DaS Elsenbahnmimsteriu» h«8 beschlössen, vom 1. März d. F. angefanaen dre Perssnen» und Güftrtarise auf den polnischen Eisenbahnen m erhöhe«. Prrfe Erhohrmg wird sich folgendermaßen darstell»: 1. Du.- Perfonentarife auf den Eisenbahnen d« Warschau-Wilna« »nd tolen« BernebSravone werden um 50 Prozent erhöht. Auf Mfe ffendahn» des Radom« RaponS Md aller kleinvvlnisch« (gaWschenl Detriebsrayone um §0 Prozent. S. Dre Götertam» ' m Klempalen werde» um 3V Prozent, in all» übrig» DetriM" rayonr» um »0 Prozent «höht.; * Dvohendee Beamtenstreik. Obzwar «esirrü de» städtischen Beamten die Zuwendungen ausbezahlt ward», «i*; kläre» sie sich unzufrieden und beharre« anf ErfNuag ihr« seinerzeit überreicht» Forderungen. Dir diesbezügliche» Verhandlungen mit dm StadtratSrefereM» haben die Beaniten bitzhev' zu femer Amderung ihr« Haltung beweg» könne» «nd sie stchm auf dem Standpunkt, daß. falls nicht dir Regelung in rhress Sinne erfolgt, ein allgemeiner AnSsiand der t städtische« Beamte» am 1. März er folge n 'werde. , Siehe «nd Er*PreH«e «tt dev Avdett. %tt DeM-a Ravpaport, Klosteru«snrge,Dvrße SS. wurden mck d« WohNMg am 8. d. M. Glosse» Wäsche Md Sills« im W«is von K 100.000.— durch Einbruch gestohlen. — Eine Pttlmschwtc mit 151 kle>«», gegen die Mute größeren weiß» Perten viÄ Platinschl>eße mit i Brillant», K 19.000.— wert, wurde am U. d. M. de« Dr. Josef S u ß m a » «, VlU., 6, eniwendrt. — Am 24. d. M. nach'- wurde das Gffchaft des nma Ouittner ck Seel, Vli^ Kiichmgassr 14, erorch-» dl» lvM«StoL «dMffdv: «Wette vv^LÄLödsM