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Wiener Morgenzeitung · 1920-02-27 · Heft 395 (27.2.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 395 (27.2.1920)
Date
1920-02-27
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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_ggten fflettafl. . PoMlschs Rundschau. Die Bisckso^H NricchKsba. W'da^st. 36. Feh-u -r. (Na iona v r-a mkimg.) 8s.witzd her (?ef tz u w tj iiücr die W i e d e r b e rkek lu « gder Verfass ungSnäßigkeit «n 'i' rrovtsorifchL Regelllnl der Au^ü.'uni der obersten Siaat-Sgewalt in Verhandlung g'zog'n. Berich ersta kt Be o Turi ichristl chna i'^a') verveist darauf, daß die Vorlage Ms ein:m Kompromiß kr Parteien ber r^-e. in'beson ere irr der R'ch ung, daß die.Entscheidung über die Folien des Aushören) des Bandes des gemeinsamen Bestes, welches zwischen Ungarn und Oestevrich bestand, auf die Zeit nach renr F.ied>niich'."ß ver choben wer >e. Redner ie euch et tadann 'die histari che B-deu-ung der V-rage. de be» fittccPfe, eiste Brücke zwischen revolutionär'« und verkassting)mäßigen Zuständen zu scht g.'n. 5ri'o i.che Beispiele zeigten. daß dir Nation für den Fäll, als kein König da' war, stets einen Verweser bestellt hat. Man riüsse dafür- Svrge lrtgen. daß die Patina der alten Verfassen; gewährt u.d die König?wurdr wieder herzeste.'lt werde. (Leb'afer Beif.ll und HLdekla,chen.) Redner beantragt ' sch i ßlich eine Ai'änxr :n; in der Liweitung des K-sctz"ntwurseZ, lve'ch: . besagt, die Na.i.na ve.,a.nmlung als ausschließliche gesetzlich e Betretung der nationalen Souveränität stellt fest, daß die Ausübung der köuiglichcn Gewalt seit dem. 13. November 1918 aüfgehört hat. (Leb- Hafter Beisall.) Der Re. ner der Partei der kl inen Landwirt«. Rudolf Rupert, be ont. der Entwurf könne'als ein Kompromiß zN i ch m de i Pa leien n'cht allen Wünschen rntsprdche'n. Trotzdem b'rriße er ihn als Ausdruck iwr Renaisance ter ungarisch n Berfa,'sungkmäßigkeit. vie auf die Armee bezüglichen Best M'.:ru»i^en des Entwurfes wollen'den S aat wirklich zu einem Bi'rzerstaat machen, in dem - dir Armee nicht zum Scivstzwetk werden ka^n. N'cht cininal der Scha tr i eines imp rialifti,chen Saales werde nunnehr auf Ungarn salen. Die Wiedergeburt Nn^urn? mus e von der Landbevölkerung au'gehen. Die Ok.ob rr. volu ion und di: Proletarierdiktatur sn n von der städtischen Bevölkerung gemacht Worten. (Groß r Beifall b"i den klonen Landwirte». Wi>e.j^r .ch bei der chr'.st ichna i.nalen Verein'Kung. Rufe: Die Juden haben sie, gemacht!> GL sei zu. -begrüßen, daß die S lädt« heute dieselbe Politik machen wie die Lcm beoöDrung. Abg or ne er Er'eger fchrist ichna. anale Bersinigung): Bndal.est hat die Revo utlon gemacht! - " Wgsord netsr Rupcrs. entgegnet: Nun l-aoe aber auch Budapest k e n b ige^eben. Re ne:e klar! sch.i<lich, daß ec d e Vorlage im Namen seiacr Par ei anuehme. Der R.dner der christ ich a io na len Vereinigung Oifch-ss Ottokar Prohaska wird, sowie er sich von seinem Sitz erhebt/ von allen« Seitendes Hauses mit lebhaslem Händeklalschrn begrüßt. Er erklärtdaß seine Partei die Vorlage annehme mit-'dem-Wunsche, daß dem en'gül.i^en Niedergang des Landes durch die Wirderhr'stellunz der Verfassung und die Errichtung ein:r obersten 'Stciatsgewalt ein Riegel vorgeschoben und Ruhe und Ordnung wich.r in ihre Rechte eingesetzt werden- Die ehrliche christliche und nationale Michbung werde, wir zu hassen sei. das gegenseitige Einvernehmen fördern, so daß eins gemeinsame Arbeit der Pst tien mö -lih ,ein werde. (Bei all.) In der R'voluiion gibt es/ fährt Redner fort, zwei Kategorien: die englische und die fran'.ösische. In welch: Kate o ie soll di: ungarische Revolution eiwgrr^iht werden? (S.ürmiiche Rue: Es tuar eine j üh ische Revolution!). Dir Revolution tvc: dem Geiste, hex unga. Lichen Nation gan-, fremd.. Sie war eine geistige Blutkrankheit. l Abg P ul S a n d o r: War den Johann Hock auch ein Jude? (G.'vßer Lärm.) Wenn durch Ungarn eine Tarnop oler Karawane z o g ö, so wäre si: dem u.lga ischrn Volk ebenso fremd» wi? es di: Revolution war. Was im ungaischen Blut, revoltiert hat, war nicht die Karo lyische und die Künsche Revolution, sondern die christl chnatUmole Reaktion. Zu - dieser 'christlich ..ativnalen Rcakli.n bekennen wir uns alle in,ti »em Hause. Nicht nur da- Gesetz, s ndern auch der ungarische Genius hat uns hlerhergerufen. Nicht der Ruf eines Königs, sondern der TodeSschr i des unga i chen Volkes hat uns hierhergebracht. lda: it wir das taufen'"'ährige.ung'rri'che Volk kln r l-ek'e.-en Z lknn t :n e en.ü vem Das ungari.che Volk hat int Welt'ri g die gröhten Opfer gebracht. Drbei.hat sich seine Mentalität geändert- Der demokratische St om. der das unga.i.che Volk fortrcißt. muß zur Geltung kommen. Wir brauchen ein Volksparlamcnt. (Lebhafle Zustinmnng.) Wir Mcrn HM», alle V r. nlworn y; lür i i: Bosch ü se dcr-Natirttalvea.-.,m u »g A.lch ol.ne Le a i äl. g rad. zu ent-rcgen7.der LcgaUl-ä' müssen wie den Be,chlüssen bif.c Versammlung G ltung verscha'fen. Die übertrj.eb.enen Legnlist.'n ichlüs.cn ihre Au^en vor b^r 2H k ich it. Die Na i>' a i^e ,a .«n u.:g wird rin n Ustl:r,chil' > ' mach n kö n -n zwischen ') oang und Willkür. Wie koucu;a.ie Au,nah...ssteur'».j und Kh^n 'Wiener MyrgenzoiR»«,_ uns 71 icht als revolutionäre, sondern als versaffungd- 0 b:ttvc Körperschaft., Äie gleichen psychologischen Erwägnu'.eu leiten uns bei der Beurteilung der dem prcviso i'ch'n Ctae.tco''e: Haupt cinzuräurnerrd n Gewalt. Wir brauchen ei t S aatsoberhaupt. das keine Larve ist. sondern Macht und K ast besitz'.'Wir brauchen keine Puppe, keinen Titel, sondern einen Arm und eine Macht, die der Freiheit dienlich sind. (Ru'e: So ist es!) Der Mangel an Macht rich'et bi' Freiheit ebenso zugrunde, wie der Bchitz abso'ütor Macht. Wir brauch n eine starke Hand, bie di: Züael straff hält und den Fortschritt sichert. B ss res könnest w.ic dem Lande nicht wünschen als einen starken Verweser. Er sott in erster Reihe litt i T>c K ast besitzen, denn o^n: diese ist die .physische Macht ohne W"rt. Wir brauchen eine Verfassung, die wir mit christlichen und nationalem Geist füllen können. (Nr'N'L wi.d von allen Seiten des HauseS bcg ückwünscht) . Purifchstowitfch gestorben. Kopenhagen» 25. Fcbrutr. (Puval.) I« R o st ww am Dvn tft d'r bei st'n 'e Fub er der S ch w a r z r n H « « d e r t und ehemalige Dumabeput.citc W. Purischkewitsch dem FleckyphuS erlegen. W'ad'M?r P u r i s .ch k e »v i t s ch bat als Führer der 'yMchen R^akuonnre m dem letzten FriedenSoetenmum eme Täkigkeit entwltet. du »bn dem Blnchund von Polna würdig an die Skk'e fleftt- Seine Pogromhetze und sein Emüuö aus to* a'.iückche Judenvoluik ianden chrcn N«edeckchlag m smchtbwen Mrtzcke en der Schwarzen Hund^'.t, die Pnri'chkervcksch mm Schutze des Trismus vraan ner e. In d:r Dum » st l n durch ferne gegen ,-eglichen volu schen Fo 1'chrin gerichtete» Reden auf- Er ist emrr der schariüm Wortführer der allrumichen Exp.mnonStmdenzen ftw^en und stand auch in Verbindung mir den a>i.lSsterrelchiich:n Nutiovh len. Noch Ansbruch drS Wrltkrteges änderte Pür«kchtrw l ch 'ein- H ü ung gegenüber dm Inden und trat febr lebhaft M’tr ernen Burgfrieden ein, f»fi dem man auch grwiste «a -anale Forde un en der iüdißi e« Bevölkerung erfüllen kvnnle. Tuse Fordc-una tche irrte ab-r an der Nnbeugiamke«. deS Generalr«st,nns N-koliN Nckolaj wit'ch Nach der Ke enSki-N volueon ve.'chwind Pnrischlew «sch ans Pe/cröiurg und be'aßte sich m«1 der Sammlung dcr gegenrrvolu.ionarm El-mmte >n Süorußland. Inland. Untrra'assch^f; f^lr die gro^e VrrmS^eaS^gade. Die Sve. aldebatre. wurde grster» ionge'etzt. 8 27 der Regierutirwvorl.tge nenerltch besprochen und die Gesichtspunkte ^estgestellt. nach denen de Re.^erung eine N u orruui.crung dieses Parav'oplien b'mtrrgon wird. - « Vom 8 ü der R'g eumgsvorlrg' (Abgabepflichtige Ä e r m 8 g c n i ch a s t e nl wurden rolgende Bestrmmongm mit Snm'U'nm b'heit mm B ichluü erhoben., Zthl 6: bewcgtrches Betmöteu anderer Art, und zwar: »-Gebrauch s'. Sch m n cku n d Z i e r s a ch e n, die g«mt oder terlweisaus Gl o l d. S r 1b e r. l P l a t» «, Perlen oder Edclstetne « bergcstellr sind, Kanstgeaenstände und A'tiiqaitäten . ern chlie'tlrch ntchtkursierender alter Mimzen und Denkmünzen; andere Lrixusgepenstaude und ^amm'ungcn aller Art; alle d-eir Gegenstände, wmn sie feit dem l. August 19U vom Abgab-pstrch rgen enkgclltrch angeichaffk worden sind und der Wert des ein;elnen Stückes oder der »m Verkehr als E.uheck behaudel:en Mehrzahl von Stücken K &000 üvecstergt. d) Gebraltchs-, Schmuck- und Zierfache», die ganz oder te lwcrse aus Gold. S lb r. Plat'n. Perlcn oder Etelsternrn hergestellt sind, wenn der Wert tür daS ein eine Stück oder für d«e in Verkehr als Emhert behandelte Mehrzrhl von Stücke« K r<KH—. übersteigt, auch dann, wenn sie der Abgabepstichtige nnrnigeitltch oder vor dem l. Auaust 1914 tlworben hat, m t ihrem in ihrer Gesamihelt den Betrag von K 75.000.— übersteigenden W «e. Abgeordneter Dr. B a u e r meldete zu lit. b folgende Fassung als Minoritätsvolum an: d) Gebranchs-, Schmuck- und Je«lachen. d>e ganz oder teikw ise auS Gold. Silber, Plat n, Pe len oder Edelsteinen hcrgestcllt sind; Kunstgeg nstande und Antrqmtät n rinschließl-ch nichtkurueiender al.er Münzen und Denkmünzen, ferner Sammlungen aller Art. wenn der Welt iüc daeinzelne Stück oder kür die im Vnkehr als Einheit brhandel'.e Mehrzahl von Stücken K 6000 übcrstcigt, auch dann wenn lle der Abgabepfltchlige untcntgeltlich oder vor dem 1. August Ir»l4 erworben hat. N.ichste Sitzung h e u t e 3 Uhr nachmittags. Die einmalige Aushilfe a« die Slaatsangestellten. Auf Gnmd der zwischen dm Veltrelern der Negierung und de« der par rätiichen. Lohnkomm"ston angchörendev Dekeaiert<n der O ganlsat-ov der CtaatLangestellten gepflogenen Verbandlmigsn hat d t,N«gre>ung gestern der Nationalversammlung einen Gcstzentwuls un'etb ei et. der die Bewilltgung erner einmaligen. nicht wiederkehrenden Aushilfe an d'e Sta'tS -ngsfellien rinichl etzltch der A r b e«11 c zum Ge enstande Hit Du Ant.äge der rmmaligcn AoShtlfe sind in der V rl'ge folgender ma'ren testgeirtzt: Für ledige und k ndrrlore verwitwete StaaSangestellte sowie kür verbe'rat'tc weibl che Staatsangestellle in Wi e n: ll «0.—, t« d r /mt t n Bezugsklasie K 850.— und m der dritten Bezugs- Nasse K : Für verheiratete männliche Angest<ll e in W i e n 6l 0.—, rn der znie «en Bcznaskl«rsse kl — und >n der dr t en B .n^S'.lMi'' S!'4< 0. nu ertenr für jcd S K , tr b, für das der mältriiche Staa«Kaugest^Ute nach dem Bejoldungs« 27 Febm« 1920**. stbergaugsgcirtz oder nach sonst gen allarmi-men Vorsäri ten An» spruch aus eme TenettmgS'.nlage hat: in W i e n K 100.—, i» der zweiten Bezugsttaffe st 80,-?» in der dritten BezngSklnsie K 80.-. Inwieweit^die Bestimmungen des GeietzeS ank die i» Militärdienst der kstrrre chischen Republik stehenden Personen rn-uwenden sind, wird durch besondere Bersiignngen geregelt w rdcn. Den S t y a t S v e n s i o « > st e n sowie de« Witwen und elternlosen Warien kann diele emmakige Zuwendung «n dem für ledige StaatSangestellte tkstgesetzten Ausmaße gewahrt werden. DaS StaatSamt für Jnre eS und Unterricht wird ermächtigt, katholischen Gerstlichen in berücksichigungSwütdrgen Fallen eine rntsp"-chmd b mellene r«umal'ge nicht wirderkeh'ende Aushilfe im E nvernehmm mit dem Staatsamte iiir Finanzen zu gewahren und sinngemäß auch binsichtltch dtr evangelischen und altkathok'schen Küche . vorzngebe». <Bon den jüdischen NeligipnSd e a m t e n we fi d'e Regieruna nrch'S Die Red.> Der dmch die emmal'ge Anyhitfe sich ergebende Aufwand wird auf rund 160 M r! l i o n e n geschätzt. Die 'Wehrvörsäqe. Abgeordneter Dr. M a 1 a i a erstattete gestern im Wehr» anSschnß den Bericht über die Regierungsvorlage und legte eine» Gegenentwur? vor. der die Soldatentate ln vielen «chrigen Dmgen avSrchalret, Der- Entwurf besagt unter and-rem : «Als Einrichtung des Staates ,st das H «e r v o n j e d e r p a r t e ipolitischen Betätigung und Verwendung unbedingt fernzuhalten. Die staatsdürgerlichev Rechte und Pstichten komm « den Heerekangehörigen >m keldeo Umiange r« wie den anderen Staat bürgern- Tie Doegeietztev haben da'ür z« sorgen, daß die Hceresangeböikgen die staatsbürgerlichen Rechte nach Maßgabe des Dienstes ungehindert auSÜben können. Im D i e n st e ist auch den ernulnen .HeereKangehorigen jede varte'volttische Betat gnng n « t e r s a g t. Die Abhal ung politischer Verkammlungen ist im gesamten Kasernen-, Lager- oder Beanarirerungsbereich verboten." Das Voldswehrbataillon Nr. 26. ImW hraus'chn'r kam g-stern Sma'-'ekretärDr. De«tkch nochmals aut dre Jndra-Ackä'e zn-ük. Er erklärt, drß dre Eruennung Indr rS mm Volksivehro st'ier vom Soldgrrttrat deä Bat-r llonS n-'unengm wurde. D e Ernennung ha^e nicht er. sonder« sein Bar ganger Mayer vollzogen. Telegramme. spr^n'Sstscher SszralrsLenkv»ir:tz. L6. Fcbrtrar. Der fran ösi'ch: So-ial'stdtzdongretz ist fest rn vor .i iais im S'-raßburger Fcst-- palast eröffnet wortzen. Unge ä r 250 fran ösi.ch: Delegiere sind abwesend. Auch die englische, die belgi.'che, di« hollän ifche und die schwedische Partei sind vertreten. Miß Sn o w de n ftUjrte aus, die Labvur Party beda ere bie Un ä'igk.'it der zweite» Jnt.rnationale, werde aber doch nrch Genf g2hen. um nicht die interna'ionttcn Be i.'Hungen ab'Ubrechrn. Die Labour Pariy sei n'chi für den nn-nittelbaren Anschluß an die dritte JnteLtta.i.n.t'e ohne vorh.rgehLnde Verhandlungen. Gl ichwohl habe k'ine Partei soviel für die russische Revo"u ion g^tan. Di' L rbour Party hoffe auch. du.'ch ihr Wirken dem weißen Te rvr und der Eegenv.'vo"usivn in Ungarn Einhalt zu gebieten. Miß Snowden schloß ihre - Rede, die g öß es Aufs.'hen h^rvorrief, mit einem flammenden Aufruf für die notleidenden Kinder in Mi^e'eu.'0i.a. in L-so rdere aber in Oest.rre'ch. Theoretische Beitriit.'erk är n^en zur dr'tten Jnt.r-a'iionale, sagte sie, werden wenig bedeuten, wenn wir untätig blriöen angesichts dieses furchtbaren Elends. D-r lrinzSAsche Ei'enba'nerstrelk. Paris, 86. Februar. (Havas.) Bis Mitternacht war im Eisr ndahnarbei erionflikt noch k-in?rlei Aenderung einge.reten. Der Bo.lzugZau.^chuß des Eisenbahn-' arbeiterbundes hat die Hoffnung auf eine baldige Lösung tes Krnf ik es noch n'cht. a fMeb n. Sontermaß!Ä'-meNi wie Tewachung der Schienenstränge, sind Vvtt der Reg'erung getroffen wotden. Der Streik ist nicht so allgemein, wie zuerst angenommen wurde. Die Zahl derer, die die Webeit wieder aufnehmen, steigt. Matt faßt die Möglichkeit ins Auge, die Postsendungen durch Automobile befördern zu lassen. Die wirtschaftliche» Berhandlange« mit Sowietrutzland. Iftrtfe», 86. Februar. (Funkspruch ) Der Vorsitzende der russischen G.'nossenschastvvereiurgungen. Lezhava, hat den Pariser Vertretern der Genossent» schäften Morosoff und Borkenheim mitgeteilt, daß dbe von Parts entsendeten Vextreter bereits in Moskau eingetrofsen sind. Als Abgesandte der Moskauer Ver-- ri. ignngen für Westeuropa fern gewählt worden Kraisin, Lttwinofs, Rogi» RysowSky und Chiutschuk. Wcn:i bi-^ EinrcirebewittiZuni eingelangt sein werde, würden di.' gena nten Abgesandten, mi: weitestgehen^ den Vollmachten zum Abschluß aller Lieferungen versahen, aüreisen. Die Drrhandlttngen zwischen Deutschland «ud Sowietrußland. Berttn» 86. Februar. (Tel »Komv.' Die .Vo'sisebe Zeitung* elkäbtt von maagebenoer Stelle, daß d,e Verhandlungen zwischen der deul'cken Regierung und den Bevollmächtigten der Sowjet» »eaierung gestern begonnen ha un. Es wurde in der Hauptsache über de« AuS'ankch von Ge anpenen und Gütern vnhandel», ftn ErgekmiS jedoch nicht «reicht. Der russische B vollmächiigte schlug »« Namen irrer Regie-urg vor, zweimal wöchentlich einen An 7>au'chzug zwischen MöSkan und Be l-n ve kch-en zu lasten ur-d '«nee zum Warenaustautch die Schrffsliute Hamburg-Odcffa einzutichtm.

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