Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 392 (24.2.1920)
- Date
- 1920-02-24
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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6efte 4 fi Me«. Dienstag ***.AAfc ** aB(,H 3*m»taafn. Metoaratnren! 11? r Bl nn,fr ®or,'nn?* Karbbändük für Lcop. Kurzer, Wien, U., Telehpon 81537. alle Saften«, erftklaMaeS Material all« Wafftn zu übergeben. 4. Den Offizieren, der. Mannschaft, v den Bediensteten und . den SchisfZbeme.nnungett her früheren sogenannten no.dru siscken Regierung wird das Leben und der freie Abzug auS Sowietruß^and zngesichert, wenn sie s^ch sofort urrd sreiwi.lig ec^,e>.n. ' PMvdski ü^er Vyken4 Gsliti?. Warfchan, 22 F bruar. (Privat.) Präsident Pilfu d s ki e.t r^te in einem J^bervraw dem Warschauer Korrespondenten des „Echo de Paris" einige Anst.'arnng'n über Po ens auswärtige Po i tf. „Sie kommen zu mir, sagte Pi.'udöki. in einem für Polen besonders schweren ent ch inenden Augenblick. Ich kann als Staatloberharlpt nicht sagen, welche Haltung Polen einnehmeu wird, wenn die Alliierten sich entschließen, wil den Bolschewiken Frieden zrr schließen oder den Krieg fortzusühren. Nur aus eines kann ich Ihre Aufmerksamkeit lenken, nämlich auf den Umftanb, daß Polen jeden alle einen raschen Entschluß braucht, wie immer dieser ansfallen rnag." Tie F'agc nach feiner Politik gegenüber Litauen, Weißrntbenien und der Ukr rine . beantwortete Pilsudski ' folgendermaßen: „Der Wille der von uns gegenwärtig besetzten Länder ist für mich einzig ausschlaggebend. Unt nichts in der Welt würde ich es wünschen, daß Polen etwa große Gebiete mit feindlich gesinnter f&t* völkerung besitze."; Dvlnische ©etst^nftu^ionen in Tesche«, 23. Februar. (Tschecho-slow. Preßbur.) Entgegen dem von der interalliierten VolkSabstimmungSkom- Mission ergangenen Verbote, Tenronstrationsumzüge zu eeranstalten, haben die Tcschcner polnischen Blätter Aufrufe ■ gu einer gestern abZuhalrenden Kundgebung in Teschen veröffentlicht. Bereits um dir Mittagsstunde bildeten sich auf ' »ern Teschener Platz Ansammlungen polnischerManr« zrstanten. Französische Truppen drängten die Menge üb snd sperrten sämtliche Zugänge zum Hauptplatz. Um zwei 'Ihr nachmittags bewegte sich vom Bahnhof ein polnischer Nanifesiationszug durch die Hauptstraße. Vor dem Hauptslatz wurde er von einem Kordon der Entente» 'ruppen aufgchalten. Wiederholte Versuche der Polen, den Kordon zu durchbrechen, blieben erfolglos. Nachdem zwei polnische Redner gesprochen hatten, hielt das Mitglied der kn'tentekommissiou»>Major de Fromout, eine Ansprache'an ne Menge. Während seiner Rede kam es zu stürmischen' kzenen. Der Kordon wurde durchbrochen und ein französischer Offizier »verletzt. Die Ententetruppen zogen sich vor das Hotel, in dem die Ententemission ihren Sitz hat, zurück, während auf dem Hauptplatz von mehrere» Rednern, darunter dym Abgeordneten Reger, Ansprachen an die Manifestanten gehalten wurden. Gegen L Uhr wurde der Platz von den Polen geräumt. VekMche Arterie. Brüssel. 23. Februar. iTel.-Komp.) Das Grschwörnenhericht von Brabant hat den Drrestar T o o w und den Krdakteur H i r a u k der Agentur Hollande-Belgique in eontumseiom lebenslänglichem Gefäng« iS -erurtrilt, weil beide wahrend der deutscher Besetzung drusichkn Zeitungen Nachrichten übermittelt haben. Beide wurden überdies Kleiner Geldstrafe von 6.100.000 Franks verurteilt. Der deutsche Geschäftsträger in London. London. 23. Februar. (Fuuk'pruch.) Ter dcru'che Geschäfts- ^Ltzrr in Lyndon, von S t a b m e r, bat am Samstag dem Münster beS Aeuß^n, Earl Curzv n. fern BeglaudiamrpSkfernkt* überreicht. Mc Empfang dauerte über eine halbe Stunde Somoqhrs Begräbnis. Budapest, 23. Februar. Unter großer Teilnahme de^ Nrbkiten'Last fand gcstern nachmittags das Begräbnis des et- «ordtten Redakteurs der » Bela S o m o g y r» statt. Km offenen Grabe wurden von Vertretern der Gewerkschaften rnd der Jvmnaliftrnvettmiggng Al ich-. döreden gchaben. A§ie die ungarischen Behörden „untersuchen". Budav st 23 Februar. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Die Pgli.ei hat. di" Ak:en über die wegen der Ermordung beö Redaiteurs Bela SoMoghi bisher gepflogenen Erhebungen heule der Mili.ärunwaltschaft übermittelt, da fkftgesiellL wurde, daß das bei der Ermordung ver> Weud.'te Automobil ein militärischer Kranwagen war, der,\:itfyez verschwunden ist. Im Interesse des Erfolges der weiteren Erh-'bungen können vorläu'iz keine Einzelheiten verösfentlicht werden- Im übrigen setzen die Behörden die Erhebungen mit größter Energie Hort. Leich Lttschändnug im Charlottenburger Mausoleum. Berlin» 23. Februar. (Wvlff.) Gesten» hü ein Embrnch m baS Charlottenburger Mausoleum entdeckt worden. Einbrecher jaden den Sarg derKouigi» Luise gespreugt und ieraubt. Dre Deckel der anderen Särge wderstandcn. Von dm Sargdeckeln Kaiser Wilhelms, der Ka fr, in. des Prinzen Albrecht rnd der Fürst»» L-egnitz sind goldene, silberne und vergoldete st x 5 » s t u n b Zweige geraubt worden. Bon den Em- ^echerN'tchlt verläusig sede Spur. Wiener Mvrgenzeituntzs Tagesbericht. Dre Bewegung in der Aerzteschaft. Heute findet eine Sitzung deS Wiener Zentralärzterates statt,, inwelcher, Entscheidungen von großer. Tragweite z»§^tvedfen fein werben. Bekanntlich stehen die Krankenkassenärzte in einer scharfen Lohnbewegung, die nunmehr zu einem Ausgleich mit -den Krankenkassengeführt hat, haß. den Aerzten eine Jahresgage von rund 27.000 Kronen bewilligt wurde. Als Gegenkonzession verlangen aber nun die Krankenkassen, daß das Maximaleinkommen für jene Kassenmitglieder, die für sich und ihre Familien noch die unentgrltliche ärztliche Behandlung beanspruchen können, auf 48.000 Kronen erhöht werde. Dies bedeutet praktisch eine derartige Einschränkung der Klientel beS bei keiner Kranke»»- tätigen praktischen Arztes, daßdisAnnahme dieser Bestimmurrg s in Ende bedeuten würde. Die praktischen Aerzte wünschen im Falle der Durchführung dieser Bestimmung auch die Einführung der freien Aerztewahl. Demgegenüber wird von der» festbesoldeten Krankenkassenärzien elngewendet, es gehe nicht an, daß ihr? Bestrebungen nach einem höheren Einkonunen jetzt plötzlich das Resultat haben sollten, daß «ihr festes Einkommen überhaupt aufgehoben tverde. - Die städtischen Angestellten drohen mit dem Streik am 1. Mar^ Gene»« vo»mittags wurden »m Rathaus die Derhandlungrn mit den stäbtrschcn Aogestellim fortgesetzt, ohne daß es,m e ner Entscheidung kam, da. die Negieumg dm Sta»»dpunkt ' vertritt, diese Angelegenbeck gleichzcilig mit dentFordcrungen der Staats» beamt.« drremigeu zu wollen. Die Vertreter der Angestellten sehen in die'er Bebandlung der Frage eine Verschleppung und erklätten deshalbdaß sie nich t länger z u warten gewillt seien und befriste^m die Erjüllung rhrer Forderungen sowie die A « sz a h l »t n g ein'es entsprech enden Bo rs Ä uf f eS bis zum 1. Mär», wrdiigcnfalls sie an drefem Tage »n den Streik treten würden. •__ DemottftrsLIonszzrg der ExporLaLademiker. Gestern fand eine Demonstration aller Eportakademiker statt, dir sich gegen die von dem Kuratdri»»m der Akademie gevlame^ Erhöhung der S r u d »r n g e l d r r von K 3.H) auf K 400 für Inländer und auf K 700 für Ausländer lichtete. D'r Zug in emer Starke von 2500 Mann bewegte sich durch d»e Siadt zum llnterstaatsiekretär G l ö ck e l, bei dem eine Deputatron vorivrach. Dcr UntnstaatSiekrrtär versprach, gegen die geplante Elbähnng Stellung zu nehmen und erllärre sich veüvnlich für dre Bersiaatlichung der Anstalt. Oesterreich habe kein II nie resse, den Ausländern das Studium »u LÜlrv zu erschweren. Die Tiroler Kröpfe fordern . , . Innsbruck» LS. Februar. Gestern hat im großen Stadt« saale eine Versammlung des Antisemikenbundes stattgeiunden. In einer Entschließung Mrd. die LanveSregierung au>getordrrt, angesichts der Hcirschenden Not für die Aufbringung von Lebensmittel« zu soraen und den Schleichhandel und den Wucher zu bekämpfen. Der Antisemitenbund fordert weiters die Ausweisung all tx ft it den. dre nicht brimatSberechtigt oder erst nach dem 1. August lSl4 mDrol elngewandert sind. Schließlich wird noch eine besondere Uebcrwachung' der Einreisebewilligungen sow-e«die Bekamp'ung 'der kotmnunisttscheu Propaganda m Tnos verlaugt. 24. Februar lSM Nr. 89- ■ * Bollzugsanweisrrnz über Kvllesle»gekb« und Gewährung von Befreiungen. In dem heute zur Ausgabe gelangenden Stoatsgesetzblatt, werden fünf Vollzugsanweisungen verlautbart, durch welche die Höhe der von Studierenden an den Hochschulen zu entrichtenden Kollegierrgelder pnd' sonstigen Zahlungen sowie die Gewährung von Befreiungen geregelt wird. Das von den Studierenden für den Besuch der Vorlesungen und Uebungen an den Universitäten, zu entrichtende Kollegiengeld beträgt für da- Semester , so viel mal 10 Kronen, als hie, Vorlesung oder Uebung wöchentliche Unterrichtsstinden unifaßt. Für ausländische Studierende erhöht sich das zu.entrrchtende Kollegiengeld um die Halste, doch können einzelne ausländische Studierende bei besonders rücksichtswürdigen Umständen ausnahmsweise den österreichischen Studierenden gleichgestellt werden. Die Befreiung der Studierenden kann wie bisher vom halben oder vom gangen Kollegiengeld vom zuständigen Profefforenkollegkum bewilligt werden. Jeder ordenlliche Studiereride der Universität hat außer dem für die inskribierten Vorlesungen und Uebungen zu zahlenden KollegieNgeld ein Auditoriengeld zu ' entrichten. Welches für das Semester in folgender Wdise bemessen ist: An der rechts? und staatswissenschaftlichen Fakultät in Wien 60 Kronen, in Graz und Jnlisbruck 80 Kronen; an der V Eingesendet. Slalt ]«der beionder«» Anstlge, Esther Sotiüen ffisen Sturer u. n. empfahlen sich als Varlobt«. 'taen, Ins Pebroar W20. 2429 Reiit Tetcti leaibffrjr Karl Emuschlfz Vier» empfehlen sich als Verlobt«. Wien, Iw Februar 1920. 2248 Brillanten, Platin, Münze« Perlen Uhren, fatsche Zähne» alle Silbergegenstäade verkaufen Sie am besten direkt dem Inweller und Goldarbeiter 8. Holzapfel Wien, VI., MariahiVerstrasse 79 oder Werkstätte: L., Wollzcfle 1713, «<»» KabltWelute Froi»«,dkfllrats«a|tVaratbaltoaf Juwelier Setter XXI-, aZart&hUtoratra*«» 93, — T«d«|sbon 33099. k; X *V"E R ’Jf ürKch Ot (. 1» » « n li « ) ts 1c Ji u f <*> i*« medizimschen Fakultät in Wien 60 Kronrm, tn Graz und. Innsbruck 40 Kronen; an der theologischen und an dec 'bilasophischen Fakultät in Wien 40 Kronen, in Graz und wnsbruck 20 Kronen. -*• Die ordentlichen Studierenden der technischen Hochschulen und der Hochschule für Bodenkultur haben ein einheitliches UrrterrichtSgeld von 160 Kronen für das Semester zu entrichten. Außerdem haben diese Studierenden'ein Auditoriengeld von 60 Krone« für Dien und von 40 Kranen für Graz für das Semester zu leisten. Für fremdländische Studierende erhöht sich vaS' zu entrichtende UnterrichtS(Kollegien-)geld nebst Auditoriengeld um die. Hälfte. — Das von den ordentlichen Studierenden der Tlerärztlichen Hochschule in Wien zu entrichtende UnterrichtSgeld beträgt 160 Kronen für das' Semester. Außerdern haben diese Studierenden ein Auditoriengeld von 60 Kronen für das Semester zu entrichten. Für ausländische Studierende erhöht sich das. Unterrichts« und Kollegiengeld nebst Auditorierrgeld um die Hälfte, des für österreichische,Studierende, borgeschriebenen Betrages. —.Die orderstlichen Hörer der Montanistischen Hochschule^ in Leoben haben im Semester ein einheitliches Unterrichts» geld von 160 Kronen und ein Arrditoriengeld von 40 Kronew zu entrichten. Hörer, toelche nicht die österreichische Staat-, bürgerschast besitzen, haben.eist nm die HÄfte erhöhtes Unter, richts«, Kollegientmb Auditoriengeld zu entrichten. * Der JMif he RationalfandS, Zentralstelle für Oesterreich, Wien, 2. Bezirk, Zirkusgasfe 33, bittet auch auf diesem We^ alle Besitzer von N.-F.-Sammelbüchse^ daß sie die Entleerung der Büchsen rechtzeitig veranlassen, noch bevor die Zwanzighellerscheine ungAttg fiitb. Auf telephonische Verständigung (Nr. 45-3-25) wird ein Inkassant entsrndet. Auch eine . Karte genügt hierfür. Dir zionistische« BezirkssMonen, respektive deren N.-F.-Kommissionen besorge« ebenfalls die Entleerung. In der Nähe des N.-F.-BureanS Wohnende oder die den Weg dahin machen würden, möge« dis N.-F.-Büchfen zwecks Entleerung inS N.-F.-Burean »ihbringen. « Ehrung desUniversitatsprofesiors HofratDr^arl Meuger. Gestern Übcrbrackle der Rektor der Menet Universität Hosial Professor. D'r. S ch w i n d dem Jubilar Hofval Pro» sessor Dr. Karl Men g e r in feiner Wohnung akS Erstem dag n e u g e f ch a \ f 11» e Dvktoratder StaalSwlsienschaste« honori« causa. » Die Kriegsgefangenen Kehren zurück? Die Bev ernigung der Mütter rmd Frauen von Kriegsgefangenen erhielt von ihren Delegierten m London folgendes Telegramm: .Mister K e r r. Sekrelär von Lloyd George, teilt mit, daß der Oberste Rat m Par,S der Heimbelorderung der KrlegSgefangenm nicht nur kemerlei Hmderniffe ,n den Weg legt, sonder« drese Heimkehr sogar in jeder Hmücht fordern wird. * SechS-Uhr-Ladensperre. Der Dekaillistenverband Oesterreichs macht aufmerksam, daß die Annahme, die Ladem> sverre sei bis sieben Uhr h nauSgeschoben, falsch ist. Die Ladensperre muß um / e ch S Ubt ««treten.. * Beerdigungen am heutigen Tage. JfraMfchw alter Frudhof: 9 Uhr 20 Min.^ vormittags Moritz Lichtmann. 11 Uhr 2n Min. vormittag- Käthe G a n s e l. 9 Uhs 40 Min. vormittags Tberese K o h n; neuer Friedhof: st Uhr 30 Mim vormittags Paula W i e s n e r, 10 Uhr vornuttagL Joh mna Kaiser. 10 Uhr 15 Mm. vormittag» Id« M e»s l. 11 Uhr vormittags Franziska F i s ch e r. . * Den neuen Doktoehnt mache« .sich s p s t f at ö werbliche Geistesarbeiter aus «»tgedrachte» Material nach wenigen Leitionen selbst in der H u t rp o d e l isch u 1 e, Wren, IX., Servitengasse 18. Anmeldung trab Unterricht von 3 b s 6 Uhr. + Verhaft««» der Fra« Altma««. Me berichtet, hat die Gattrn de» nach großen Depotunter'chlagungen flüchtig ge* wo. denen BankgeschäsiSmhabers Wolf Altmann. Rosa Altmann, im Be; laufe kurzer Zeit zweimal den Versuch unternommr«, sich in dem Sanatorium, das sie ausgesucht hat, zu täten. A« 81. di M. wurde sie aus Er'uchr» deS Wiener LandeSgerichteS in dem Sanatorium verhaftet und in das Jnqurstlrnfprtail geschafft. : * 117.000 Kronen -eransaelockt «nv «ergend«». Wie berichtet,, wmde. am 13. d. M. am Kaffenschalter eine» hiesigen Bankinstitutes ein gvoster Betrug verübt. Mit «ne» Aüsfolgebrtef des HauscS E. C z e e z o w i e z k i* Sohn erschien ein junger Bursche und überreichte den vollkommen ordnungsmäßig auSgesülltrn, auf 117.060 Kronen lamenden Brief Hononernng, was auch geschah. Später stellte es stch herasS, daß der, Brief grfäl'cht'war. ES wurde festgestellt, daß der Täter der 18jäbi»ge Postenlose Kellner Max Hall e r, der bei der Firma Czeezowiezka als Ausb'siSdirner beschäftigt war, ist. Samstag wurde er verhaftet. In seinem Besitze wmden.. n« mehr 13L00 Kronen gefunden, dafehlende Geld hat er miß «nem Helfershelfer vergeudet. * Steine statt Kohle» Sw sehr. «nangenesiMe Ueberraschung erlebe am 14. d. M. der Privatdeamte Nudoli Schmidt, XX. Klosternrrrburgerstraße 88 wohnhaft. Bei fünf ihm völlig unbekannten Männern, die »hm Kohle antrrrgcn, bestellte er eine Ladung. Sw kamen mit einem Wagen, luden e r« e A n z a h l S ä.ck i ab und erb'elte» X 3500 als Pre»S. Hititer« her stellte sich heraus, daß die Sacke st a t t de r K.o h l e — Steine e»t h t eite n. Als einer der Kohlenfchw»ndler wmd« am 82. d. M. der 25jährige Kutscher Alexander S a n s e n h. XX., Vorgartenstraße 182 wohnhaft, verhaftet Md de« Landesgenchte erngeliesert. «Diebstahl ick De«tschen Volkstheater. Der Sophie Melanie K o » r a d IX.. Schwarzlpanierstdaße 15. wmden auS der Garderobe des Demfchen BollstheaterS am 14. d. M. ei« kunonoartiaer Damenvelzmantel und er« Paar Lackgalosche«, zusammen X 190.000 wert, gestohlen. 9 Spende. Wir erhielten für den armen Kranken ksiehe Feuilleton von Bruno Frei vom 19. Jänners von Herr« Ernst Kaldeck X 10.—. Josef Kaldeck K 25,—, Emil B,ß K 4.—, Stephan Guth.X 2.—, HanS Kovarz X >8 —, Bruno X 10.—. Willy K 2;—. 'Zusammen K 55.—. Totale X 455.—. * Krankenfonds für jüdische Hochschüler. Dir erhielte« für diese«-Fonds X 60.— von Herrn Fund-Pl.snrr, N. ■ i." >> - Adolf Stand-Stiftung. Wrr erhielte« für die Adolf Stand-Stistrma der .Wiener Morgenzeitüngvon Herrn Baumeister Isidor Hecht & 15Ü.-V Bisher erngrlaufe» K 81.196.—. VereinS««ichrichLerr. (Nachrichte« v o « B r r e r n e« erscheine» »rr§- «ohmsloSnuramTasederBeransta ltuntz.) Heute: Jngeubverein »Abawath-Fisn*. Teilnehmer für de» hebrärfchenKurs iÄnfänger und Borge chrittene) werden nur noch bteft Woche im Berechsheime, U.. Stuweistraße 43/3, ausgenommen. Kuife finden jede» Sonn» tag vvrmrttagS und Montag. D enStag und Donnerstag adcndS statt. Demnächst wird ein j L d i s ch r r G e i ch t tk t e l K t f von Dc. H. Müller eröffnet. tSV-»,-..