Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 392 (24.2.1920)
- Date
- 1920-02-24
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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91t 892 Wien» Dienstag Wiener Morgenzeltung 24 Februar 1920 Seite 9 Die Ernährung. Der M^yN^ericht. Die Beschickung der Märkte war gestern äußerst schlecht. Auf den Gr »«wäre «markten, sr^d selbst Nicken nur in kleinen Mengen eingelangt. Bessere Gemüsesorten fehlten gänzlich. Obst ist gleichfalls aüSgeblieben. Die Nachfrage war übrigens gestern un allgemeinen sehr schwach, so daß lebende Karpfen, die in den letzten Lagen reißend odgegangen waren^ gestern nur langsam Absatz fanden. Rindfleisch wurde auf den Märkten fast nicht gerauft. . _ Mtltetttmgsn der ^NshS". H'ute DienStaq Warmvntrale. Vlll. Piaristrnaffe 19: Abgabe von Voxjug. Oeliardinen, 0/. Kckogrammokew, Knackwürste Hompbutter. Oichcrrme.' Zwiebel. Pudding' Pulver-, Vanille imd Schololade. Cvrned-Beei. Schweizer Rtiotts. Weinirester^Eistg Mb. Toilette! cife von 8 dck tu Uhr-und von 7*8 bt§ 5 Uhr. 7l.. Nibtlunciengaffe. 7 : Abchche von Poriug. Oelsardmm. (lU Kilogramm'Do'en, (Sotnrb'Sftf, Zwiebel. Cchwerzer Boluen mn Speck, Hauspastc'e. Toi!tttese«fe, KlrM'g» feste« von »8 .bis 13 Uhr und von ^,3 bis 5 Uhr — U, IV.,- X1U. B'urk: Abgabe von Vortag. Del Vdmen ('/«Kiloyramm- §oien^ Franksurler, Knackwürste Welnttester Eisig, Honigbuitrr. chokvlade. Klemigketten/ von 8 bis 12 Uhr un'> Von HS drs S Ubr. — XVH. Bezirk: Abgabe von Frankfurter/ Knack» Würste. Weintrester-Eistg, Honigbmter,.Schokolade, Ktem.ipketten Von 9 bis 13 Ubr und von bis 5 Uhr. — XVUI.. XlX B^nk: Wemrrester-Essig. Honrgbu.ter, Kleirrrgkettetr von dl- 12 Uhr und von '/*8 b's 5 Uhr. Kartoffelabgabe. Von Dienstag den 31. bis Freitag den 37. d M werden rm XVII., XYJll., XIX und XXl. B zirke holländische Kartoffeln, und zwar Kilogramm für den Kopf E Preise von lc 6. - flu das K.kogramm gegen Ä'mrettnung Buchstabens ^0" der Knrloffettarte abgeärbtN. An kenMcn en gelangen im XX Bezirk ausländische Kartriffeln, und rwar Ve Kilogramm für den Kopf zum Preise von X 4 3«i das Kilogramm gegen Äbtrennuvg des BuchflabenZ ,0" der Kartoffclkarre wr Abgabe. - - - . . - Bühne mrd KuKß. Freie Jüdische VolkSbMme. .. . David PtnSliS Arbeiterdrama „E iftk Schefte^ wurde im Vorjahre, von Egon Brecher liebevoll inszenier^ am'Wiener KomödtenhauS in deutscher Sprache gespielt und aus diesem Anlasse eingehend gsivüMgt. Die Freie jüdische Volksbühne hat nicht nur eine Ehrenpflicht? erfüllt,, wenn sie der deutschen Aufführung-die jüdische folgen ließ. Sie gab ein Schulbeispiel für die Berechtigung, die Notwendigkeit des. jüdischen Theaters. Es wurde .eine Fülle von Gestalten lebendig, die aüs der deutschen Bühne verloren gehen mußten, weil sie eben nur. von ostjüdischen Schauspielern verkörpert werden können. Und strotz -der-mangelhaften Regreß die sich insbesondere im ersten und dritten Akt leider arg fühlbar . awAA'MaiiHKH'denkgescknAen.^vstinü einzelner Mitwirkender der Eindruck dieser Ledeubmden Dichtung grundverschieden -on jenem, derr man ans dem KoMödienharrZ mitnahm. Der köstliche jüdische Hnmor des -Stückes, dw echtjndrsche Lebensbejähung, die sichdurch Hungerlohn mrd LebeuSnot auch ich jüdischen Elendsmenscheu', nicht erschlagenläßt, brach, sieg-- durch. ^Darfst -gleich .im,.Äftrn^Mtdiese . Krämerin Wchnei ein..erfrischender' Besuch in .Eisiks grauer Kellerstube. Frau Deutsch spielt daS kluge, neugierige, breitspurige, ewig - plappernde, seelensgute Marktweib ganz ausgezeichnet. Auch S?efig, den Komödianten, lernt man erst wirklich chrnneyl Herr Streng weiß ihn verständnisinnig m den Eychergxund zu rücken und diese urgelungene Figur znm Gegenspieler EisikS zu-machen. Und die-Herren P o d za m c-z e und N e i ß m an n schufen wiedev TsharLkrergeftalten, baß Man seine Freude hatte.-. Eine ganz besonderem Leistung die Beile der . Frau Sl ü cksm a n n. -Auch dieses, jammernde Weib ist vom. Dichter nichtgrau in grau gemalt? In ihrem Gezarrkch blitzt immer' wieder' der Mutterwitz auf. Frau Glstcksmänn. traf' bsese. Mischung von Tragik und Ironie auf dasglücklichste. «Mach Herr D e u j/ch' als (pisik 'Ächestel nicht eindringlich genug war. Dieser Held des^ Stückes hap bekanntlich sehr wenig zu-, sprechen. Damit ist nicht 'gesagt, daß auch-'diese wenigen Satze unverständlich bleiben müssen.' Herr Deutsch heck-'Wer srrüe Rolle zu viel machgedacht und sich m Details verloren.- Dev altePirrze ist Herrn W e i n b e r mMingen. Allen anderen Mitwirkenden ein Gesamtlob.Besonders - verdienstlich die Herren K a tz und Bell. O. Ä.- £r’:"-.'v, " Stella tzvhettfets. - Im Alker von 63 Fahrest ist die Hofburgschäu- - spidkerin Stella Hohenfels gs storben. Sie war eint jener Bühnensterne, die plötzlich ihren Glanz per-' stereu, weil sie nicht rechtzeitig den Uebergänz in ein ritkeres Rollenfach finden. Schon zur Direktionszeit Burckhards wurde der gepricsme „Silberklang' ihrer klimme" und ihr „rühr.nd kiirdlichdr Bli^ nicht mehr so geschätzt wie. einst. Sie spielte in Men immer selt ner und die berühmte Darstellerin, die> ehemals.so hoch gefeiert war, mußte es erleben, daß sie von der K i.ik stets unianster behandelt wurde. Als ihr.Gz:te Alfred'' V-- Borger die Burgtheaterdirektio» übernahm und das Hausg^etz ihr das weitem Wirken an. dieser Bühne unmöglich machte, hatte sich ihre Darstoltungs-- kunst längst überlebt. E§ war für sie nur vorteilhaft, baß sie dem Theater entsagen mußte. Ihren letzten unbestrittenen Erfolg feierte sie als „Monna Banna", wäh »?. sie ihre einstigen Parade rollen in Stücken, wie „Der Sohn der Wildnis" oürr „Die Schiuetterlingsschlacht" noch immer häu.ig aus P.ovinzbühnen wicderau-slrücfl. ließ. Als ihre' besten' Leistungen sind. ihr .^Hann^le" und ihr Äub Georg j« „GSH von Bercichingen" in Erinnerung. Ans de« Theater«. * Im Bur g t l, e a t e r gelangt morchn. Mittwoch, Saltcns Einacktt' chllns „K rüder d e r F r r« d e* zur Aus- "lührung. Beginn */a6 Uhr.; O p e nt theate t Wk-gm plötzlicher Eikranlnug der Frau J e r i i? a muß die iÜr den 2b d. M., «mgcsetzte Premie-e von i e G > x t \ ckt n e 1 e^ n" ver'chobcn w'rd.en. Dte für Wüte den 34. d. M. 10 Uvr vw.mittaas, angeschte Generalprobe - findet nickt» llait M titppch den 25. d. M. gelanal als Borltetllmg im Iabresabünnewent .,M a r a a r.e t e" ^<rust m't den Damen V e b m a n n. K i t t e l. H u s s a. der, H rrm M a i k l, »j e c. .K r e n n und M a d i n zur Änsfüdrulig. Awang V,d Uh'.- 'D r für die P -mme gelösten Karlen bchallen. vorläufig ih,e Giilttgle t lnr den Noch zn best «mmendrn Tag der Erüaussiib'M'g. Der Bk-rkanl ttti d-e Elsatzvors^llung ^Margatkie" beginnt heute um 9 Uhr-au der Tageskasse, I., BtLmierstraßr. Berichtignng. In das Vorgänge Referat über die Pttmiere t« der Rwa>fia».ce-Dülme-i.»Schöne Frauen"' bat fich ein ünnijörenl-er and peinl cher Drucks hier imgefchltchm. Gs soll statt „päpstliche DtNge" richtrg hechen „l östliche Dmge". . Syort. Woche!lproZramm d"s Sportklubs Aaköah. ■■ ‘ ' (El'cheint jeden Dienstag.) HolKeysMion r Trammg Mittwoch ab 3 Uhr aus dem Hakoabplatze. LeichtathleMfeiltto«: Saaltramivg Dünstag und DoünerSkag im Ersten Iüd scheu Turnverein. M.. tzrechtenfteim straüe 20. ab ^^8 vbr aberids. Conmag ^Quelfeldewlans" ab 1V Uhr vorm'ttags, Meierei Krieau. ToNristenfel tio«: Dir Interessenten iür den Ski-. Tomenläuf nach Aivmckitircheu Stemhaus) wollen sich Mtt'woch, - k Uhr abends, rm Klubhiim, 'I-, Wnderrsrgaffe 8, .Eäfä /Etty emstnd^n. ' v Fechtfesttto«: Training im Fechrsaal der Neure-Fehuda. IX.. Oirvttcngasse ItV---Montag und DonnerLiaa, imd zwar kür Damen von 6 bis 7 Uhr adendsi iür Herren tAntängm) 7 bis 8 Uhr abends, tür Herren? WorgUchntteni') 8 drS 9 Udr abends Sorintag für Herren Anfäng-'t-s von 9 b?s 10 Uhr vvrmi-wgs, für-Damen.vanill ws. Uhr vornnUagZ, für Hrirrn.^Bor-, geschrtt^ne ron ll bis i2.Ubr vormtttafls. SchwsrathkettkfLktion: Rmgtra".rinq Montag, und Donnerstag, Boxttainwg Mittwoch ab 6 Uhc abends iu der BoMchttle. l.. Werdcrwrg/M , FuHLaklkelrLiS'tt: 'Dienßrag nttd Donnerstag ab 8 Nbr . Tr.ü'n ng der l. nnd U. Manuschasr auf dein Hakv'ahplatz m Fiondödorf. Frettag Jungmannschaften. Die ersten Erfolze der HakonhHechiseM»«. Am Ist. - d. M. fand im R'estdcnzttcküklnb rit^ .Amitenrponlc?'ür Florett statt, an der mm ersten Male nust Hakoaboer, und ztv>.r . die Herren B i.x> F a r-k « S. G-ur K , und K-am s m a n u? tttlnahmin nud recht gwe E>'owe erzielten. Bon 2Y Fechtern, unter welchen die beste Wien r Klasse verirrten war., qualtstzierten sich acht iitv die Schlußrunde, danutter die Herren B. r x- und F a r k a s, welche in der Errdplacre'ung grme'nium den ■ vier'er» Plitz bcictzten. Auch.die anderen rwe» Herren hatten recht hübsche Sieg? über hervö raj'knde Frcktter zu verreichw En .wodes Verdienst -an diesem, schönen Er'vlg ist wohl Herrn ll u.r v e r f t-.t 8 t s f e. ch r m e »ft.O B e r g ^r zumsch-eiben, brr d'e erst sett-chrrr^MonnM.-..drstehe'nbe.- Sektionbereüsauf riue . relativ hohe Stufe fechreri'chen^ötimns-aebrach: hat. Drr M§dche«leiche im Koffer. - Im August v. I. ersta>'ete der . Pvstnntert'eantte Kort S p a n.s a u e r dre-Änzeige, daß er in seiner Wohnung, m emM' .Koster vbrb0' gen, die LeichL .eines' Mödchws' aufgeWben ba'tt.- A ls MS-''der' täme' nur, dttt' außerEk-Ä." 'Sohtt femer Gattin. Karl Samuel H ä t b t n Q t r. in Betracht. Letzterer gestand auch, daß?ee'8ie.neunjährige Cdirlotte fiij.t' l die'Tochter ein-s Vefc«'° «arenerrengerS. '«.die Wohnung seines Snevalers gewckk. dort nnßbrancht und erdrosselt habe E cklieslich band er der Leiche dü Hände auf den Rücken, und steckte sie m den Holckoffer. Heute hat sich Herdinger. wegen Portes und Schandung vor dem' Schwurgerichte jyi' verantwor en. Den Borsttz »n der Verhandlung tührt der Prältdent -es Wiener Strallandesgerchirs, Hottgt D'r. A l t'm a n n, ble Anklage vertritt der Erste Staat-Zanwalt Dr. Sacher, als Verteidiger sung'.ert Dr. Valcntrn < T e i ri ich. - Wer «erden über den Verlaus und den Äusgana der Verhaudlung morgen bcr»chtcn. .? Der VolksEL. ' <&lnt Grotte 2.35 CeniLMLS. Gestern stellte sich in Zürich die 8sterre«chlsche Klone auf » . . .3.85 (3.S5 am 21. Februar? die tschechische Ku»nr auf ..... 6.70 6.50 am 2l. Februmz die Mark aus ......... .6.50 Khy am Sl. Februar) . ———V Steuerfragekasten. Wir' eröffnen mit der nächsten Sonntagsnummer unseres Blattes einen Steuerfragekasten. Wir kommen damit einem vielfach geäußerten Wunsche sowie einem dringenden Bedürsnisse nach. Jeder unserer Abonnenten (Leser) , ist berechtigt, Anfragen an die Redaktion zu richten, welche nach Maßgabe der Eignung der Anfrage, des Einlaufes und des hierfür zur Verfügung stehenden Platzes in dem Steuersragekasteni unentgeltlich beantwortet werden. Zur Bearbeitung der Fragen haben wir einen ersten Steuerfachmann gewonnen. Die Anfragen sind an die Redaktion des Blattes unter dem Schlagwort „Steuerswgekasten^ Zu richten. Die Redaktion. Die PrLmrerranrerhe. Gestern empfing der Staatssekretär der Finanzen Dr. Reisch die Vertreter der Presse. Er machte ihnen Mitteilungen über die Emission der Prämienanleihe und äußerte auch, die Hoffnung bestehe, daß die ^Bessecuna des Kronen Kurses, dienenfliöftöiimr Größte Auswahl! Billigste Preise! Zteinhart, Wien, I., Biberstraße S. 47*5/« 0 mehr begonnen hat, von Dauer sein und sich fortsetze« werde. Politisch sei man über das Aergste hinweg und man werde auch imstande sein, das Gleichgewicht im Staatshaushalt herzustellen. Es seien Aussichten für einen weitgehenden ausländischen Kredit vorhanden, auf Grund dessen Rohstoffe beschafft würden; dadurch würde unsere In du st r i e wieder in Gang gesetzt werden können» * . * Wie wir bereits gemeldet haben» muß die eine Hälfte des Kaufpreises der neuen 4^/oigen Los« anleihe 1920 in kontrollbezeichneten Stücken der . II. Kriegsanleihe oder ebensolchen Schatzscheinen der IV. 'bis VIlL Kriegsanleihe, die andere Hälfte entweder in barem oder in kontrollbezeichneter l. Kriegs^ anleihe abgestattet werden. Die Anleihe gelärmt in 400X)00 Lose n zu K 1000 zur Emission. Es werden auch Fünftellose zu kr 200 zur Aur^ gäbe kommen. Die Lose tragen 4% Zinsen vom Nennwert für das Jahr. Die Gewinnverlosungen finden während der Dauer der Anleihe (60 Jahre) am ersten Werktage des März Juni und September fiM. Am ersten Werktage des Juni gelangt ein G ewin nz usch lag von k 600.000 zur Auslosung. Don ‘ 1921 bis einschließlich 1930 werden außerdem 4000 G e w i n n e zu L 1000 ausgelost. Für den Zeichner von großem Vorteil ist die ^Bestimmung, daß dir bis einschließlich Ihm 4930 gezogenen Lose nicht ’ cnrsschieiden> sondern an den Verlosungen weiter t eil n e h m e n. Die Auszahlung der Gew inn t etfolgt o h.n e jeden Abz u g von Steuer« 'und Gebühren und die Gewinne werden in die Be'nlefiungsgrundlage der Einkommensteuer nicht einbezogen. .? Dis einzEefernden Stücke der Kriegsanleihen find mit allen noch nicht fällig gewordenen Zins« scheinen zu erlegen. Die auf den 1. April 1920 berechneten Stiickzmsen der einzuliefemden Kriegsanleihen sowie die ebenfalls auf den 1. Avril 1920 zu berechnenden 4^/yigen Zinsen des durch Kriegsanleihen gedeckten Nennwertes dex gezeichneten^ Stücke werden gegenseitig verrechnet. . ' Der Gegenwert ist bei der Anmeldung aus einmal zu entrichten. ' Die Zuteilung erfolgt nach Ernreffen des Staatsamtes. für Finanzern' Kleine Zeichnungen von 1 bis 10 Stück werden vorzugsweise berücksichtigt, Die Zeichenstellem müssen für jene-Zeichner, welche Kriegschrleihe für die - Anschaffung von ^Losanleihestücken erwerbem wollen, die im nichtamtlichen Teile des Wiener Kursblattes enthaltenen.. in-; o f f i z i e l l e n . % a g eskurfe der für die Abstattung des Zeichnungsprerfes in Betracht kommenden^ K r i e g s a n l e i h e « durch Anschlag ersichüich machen. - Die Zeichmmg beginnt am 26. Februar 1920 und wird gm 24. März 1920 geschloffen. Dre tzollättder tretsn aus dem TabakgeschLsts- Konsortium aus. Wir »ns g»me!dct wird, wrrd sich dir Grupp« der Hollandee an drm mte'nanonalen Konsottium tür das österrrichckche Tabak° geschäfc wnter nicht betrrliaen, da die Vorschläge Dr. NeischS in Paris für indiskutabel erklärt worden seien. DaS StaatSn«! der Fman;en setzt dir Verbondlungrn mit de» amcrikanrschen« enMchru Md französischen Bertretern sorr. Wirtschaftliche Nachrichte«. (Orig'natbcrichte der „Wr. Morgenztg.*) > .. Die v DanubiuSwerfte in Fiume wurde ve» rineck »tabrnilchen Konsortium angrkantt. - In London verlantrt, ^>daß die Reaierung der'Bereimglt» Staaten in Erwäpm g zicbe, dir AuSfrrhr von Petrol«»«» m verbrenn, da bte Broduknvn den eigenen Verbrauch nickt deck. Inr verflossenen Jahre liefcrrrn die Veremkgten Staaren 66*7* der Westtrzcugung, wahrend der Berbrauch ^>cr Bereinigten Staate»? ^/* der Wttterrrngung betrug Nach N^w Dorkcr Beuchten ans Jntrreffentenkreise» sandttn die britische und tranwinche Negierung 80 Millionen Dollar Gold nach den Bereinigten Staaten zur Abtos»«» der «w 15. Jänner iüllig gewordenen Sä-uld. W e es heißt, sollen nächste Woche wettere 15 Mrll.onen Dollat Gold »ach SüdameriK, verschiffe werden. Di-' Südafrikanische Union gibt eine inländische nri Jahre 19^9 rückzahlbare Anleihe zu 97'/?'» ans. Der Zns'atz 't,ir die steuerpftechtigen Siücke beträgt stir dre steriersrtM - .Stücke ü'/tz. , HaudelSnachrrchte« aus rtugar«^ ' Aus Budapest wird dem „HaudelSmuscum* grsckftrebru. Ungarische Industrie Unternehmungen stellen chre Werkstätten' zm''? Ausarbeitung ausländischen Rvhtnateriäf Äixt Verfügung gegen Uederlassung e\ne S Ttiles des Rohmaterials oder Bezahlung in anSländrsch« Valuta. Drele Bewegung wird vom ungarischen Handelsministerinw unterstützt. Die rmaarische« Waggonfabnken trachte«, ehre tr ebe ru der näml «den We>se anszünehnrnt. 'Auch im Kreck brS Kleingewerbes findet diese Bewegung Anhänger. Eine Scknridt»«' sirma soll bereits eine Lieferung m dreier Weise ausges^rl haben. Die Vorräte det Vakier» und SchreibmaterialirnhaeMfir:d guusirch erscköv r. Die D-rml v a v i r r P r e r s e erhshtev sich auf das &V dis Ätsache der FriaLen-vrestr. D« Nri«-