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Wiener Morgenzeitung · 1920-02-20 · Heft 388 (20.2.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 388 (20.2.1920)
Date
1920-02-20
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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iSBien. Freitag Wiener Mvrgenzeirung Veite 2 . tzrann. Herrn C'il? Woiz mann und den alten freund der rlonistifch;» B.'w.'gnng. N:v- Hechler, er beantragt h'cra:f, dis Ein'a u»M zu sankt'o.ck:ren, tell.stverständlich haben die D:rtr tcr der einzelne« Föderation n nicht das S.i.nmr chi. Herr J an Fischer beantragt. eine besonders Sitzung, welche über die Zu^as.un-; d;? nicht hem Akti.nZ "ou.it:e anIehörendc« Delegierten Beschluß jassen soll. Herauf wird ein Begrüß ungSte leg ramm Sv» H-.r n U sfisch ki n aus Jerusalem vcr-'sr'.r, velch'r mit seinen h:r'>iick,st:u G?.s>nr au di: Sitzung tfe tt.'tjcr euv.tni ausfp.i ht. das; sie fruchtbar sin vird Lu ch ti' Schaff nz der für die Arbeit in Palä« Kinn un ntbel^rii >en Mi'cl. Sch n f:tzi s.'i Platz ^ür rinausgedehnte Tätigkeit auf allen ArlciL.- "bi.en des Jiichmv. Die MandatserteNnnq. — Dis Lage ftr Palästina. Hi'r^'sf na^m H'rr Dr WeizmaNn dal Wort. Er ste ts f st. daß i» der allernächsten Zeit mit der Erteilung des Mandats zu rchneir 1t. def'cn P ä ifi r» g das Er'.ebn'S eirg.h:nser. sähen» tec letz'.en Ja r; ununterliroch'n g pflöge? er Lera'-ngen und Verhandlungen mit ad» zionlftlchcn O ga i a ionen und Repräsentant:» ist. welche zur Arbeit herange o en werden könn en, aber auch daS LrgebniZ ei igehend.-r Verhandlungen mit den Verwe e n der eng ifchen Reck rrng. welche sich mit dem dorli:g.n en Man .atöen warf ein?er'tan>en erklärt haben. Die w'ch i^st; Frage, deren Er' d g 'ng Noch m der Sch eb-e ^rst. ist. abgesehen von dem Mandat in sich, die F age d-:r Or; :zen. Ueb-rr diese Frage sind jo« seiten tcr Zionistischen Organisation V rfan)» iungen mit allen in Betracht konrn^end:n Regi.>runF:n zepfiogen worden, und es steht zu' hoffen, daß das Kesul at den L'len notioendig'eiien des .Indischen Navonalheiins und eirier gesunoen ökonzm scheu Entwicklung des Landes en spr chen werden. Hierauf berichtet« er üb.r die Lage in Palästina und befcmte insbeson'?ere. daß die wiaer a les Cr''arten rnsgede'sn e Ueberga-gs'eit inf.^g: der mit dem System »er Okk'paicn ve bu chenen Folg:» zu ein:r auzer- »rde» ich schrie-i^er ö'onomisch.'» Siiua io« gefiil.rr hat. Es ist aber « der letzten Z:it gelungen. d.'e Admin st:a isn in Pa.astiua für die Ann?hm: b:stimmt.r Plane zu gewinnen, welche schon jetzt, also vor der rndgülligen Regelung der politischen Fragen, die Jn- »ngrissuahme eine) ausgedehnten Dicderaufbauw.r.'es gestatten. Dadurch^wirv dem bitherigen unbefriedigende« Zustand ein Ende ber:i et. E n andere) Z 'che« für die Wendung zum Besseren, die in dem Stag- «ierungspro eß einge r:len ist., ist die Mission Herbert Samuels, dcx.n große Bedeutung Herr Dr. Weizman.r aussührt. Die finanzielle LeNtuuq der amerikanischen ZionMen. Dr. Weizmann steckt zum gvoßen Bedauern fest, daß bei der S'tz.lnz leioer die V.r.c:ter der Ziouistischcn Orga:iisa ion Amerikas fth.en, die wep« der großen Fiuan'kampa ne in Amerika zurzeit nicht abkommerr können, zum Teil a»ach aus beruflichen Gründen verhindert sind, jetzt Amerika zu verlassen. Er erinnert daran, daß es die Zion striche Organisation Amerikas war, die währ nd der ökonomisch:» und politisch.» K-ise die zsonistische Organisation ausr:chterhalten hat und noch jetzt 80 Prozent der finanziellen Ausgaben ter Gcsam.'or a Nation, speziell inPatästlna, deckt. Erst nach Amerika folgen England, Südafrika und Kanada. Herr Dr. Leizmann schätzt vor, an Brandeis und an die Zionistische Orgauisalion Amerikas den besonderen Dank für die Arbeit augzudrückrn. die von den amerikanischen Zionisten im Jn'e.esse der Bewegung und d>:r Erreichung unseres Zieles geleistet worden ist und geleistet wird. Es sei notwendig, um die groß n Arbeiten in A t. ttff zu nehmen, we'che die neu« P-:riod« der Arbeit e n e'icn sollen, die Organisierung der Arbeit des Jüdischen Nau'ona fouds und der Banltusti^ute der Organisation in die richtigen Wege zu leiten. Das Verfiä tvU z« FvattFrefchz f Hiera »f berich et Sokolow übel daS B rhäl ttiS 8er Zionisti,chen Organisation zur f anzSf schrn Krgier»:«g. Mit Rücksicht auf den letzten RezteruuAchsel in Frankreich war es «otweniig. mit den Bcrtrötern der jetz'grn f:a.rzö,i ch:n R.'^i r mg in Verbindung zn trete«, mm sie so genau als möglich Über die zionistisch: Frage zu informieren und auch ihre Unterstützung zu sichern. Sokolow hat kurz vor seiner Abreise nach Lvndon eine längere Unterredung mit d m Mtn'sterpeSstdcn en Mi.lerand geh.'.St, ebenso wie vor. kurzer Zeit mit dem fran'öst.chen G-'natsprSsidenten Leon Bourgeois, dem V.r recr Fran re'chr im Böker» bund. Er habe dir er.-r u ich; Ueo-.'-t^cUgü rg geivontren. daß die neue f auzö,i,'che Ncgierung att orr Lek.ärativn eA.jch.eden festhalte. Die T^^e^or^nirnft., Hierauf wurde folgend', vom eng.'ren AktiÄtts.- Kvmitre vor .r.e-te Ta''e:vr uu kt ge.ieimi.jt: Zunächst soll den bisl-er ersra.teten Berichten der Herren Tr. Wcizlnajln und Sokolow eine allgemeine Aussprache folgen. Hierauf sotten drei Referate über Palüst inakalouisarion und die damit zusammenhänren en Fin anzp lä ne e«startet we.den. Die drei Nef.rmten sind die Herren Julius Simon. Dr? R uppin und Boris Goldberg. Ein Uag ist dem Bericht über die Finanzen, das heißt, eineur Bericht über die f.nan'.ielle Situation und über die P äne betreffs her Finanzinst.tnte g?wiomrt. Herauf soll in die Beratung des Arbeitsgebietes der Erzieh» ng eilige re en wee"e«. Herr Dr. Lewi« wird ein arlge.neiues N.se at, H.wr Dr. Weizmann ein? Spez'al eferat über Univcrfit fit und Technik ct* sta t n Hi rau sol en i h Nesera'c von Herrn Zta top o l s k i üb r dir K u l tu r a r b e it in N u sr l a n d. von H rrn Podtijchewsti über Ku'turarteir in Polen \ n'» von Herrn Böhm über § nl t nrarbcit in .Oesterreich an ch ießen. Das Ne,erat über Organifation wri H.'rc Dr. Hantle ljalteu; das Res«rat über ti Finanzen der Organ!,« io« H.rc Goldberg. Ein besonderer Bericht ist für die Vertreter der Zünstischeu Organisaion im stomieo des Delegation s J u iveS vor esehen; H.rr Motz kin wird in i i f;in Zusammenhang über di: F:age der Diaiporaarbeit ves^ieren. Sch ies.l.ch wird Horc de L ieme m Neserat über den jüdischen Nativ na lsonds erstatt n. ES nird j doch auf Aut ag des Herrn Motzkin beschos sen, zuuächst den Mi g.ie ern des A.-K.. welch« es. wüniche,, die wich igsten Schriftstücke vorzulegen, bevor die a.lgeureine Deoatte beginnt. Dr. M^rmorek g«7en llie Le^tunq. Die zweite Sitzung wnrdnach uittig? unter Ausschluß all-:r nicht dem AkttonS-Komitee selbst angehör.nden Mi glt der erSsfuet. Es wurde die Frage der Zu ass n i der ni ht dein A K. augehörenden Federatic« d legi r'.en u:ld Sp zialgäste verhandelt und beschlo s n. für di; weier.n Sitzungen nur die Delegiert en der Föderationen, die ei.rgelndene» Experten und die let.enden Sekretäre zuzulassen. In der G.MWardsKrtte sprachen zunächst di; Herren Jacobus Kann. J:an Fischer, Dr. Friede mann uttb Dr. Aiexandee Marmorek. w lche kri.i,che Bemerkungen zu den zionistisch m V . rschlägrn für das Palästina Mandat ma?t n. H rc Ka n n beichä.tigte sich auß.'roem mit B obaci tungui uub Erfahrungen auf.seiner letzten Reif durch Palästina. H'rc Dr. Marmorek richtete eine allgemeine Kritik geg:n die Führung der zionistischn Po i ik und äuß:rte insbesondere di« Ansicht, daß die L.i ung nicht alles Notwendige getan habe, um außerhalb der Brwegung st h:nhe Kreis: für die Mitarb it hecanzuzieh/n. Die R:dner betonten die Notw.ndigkeit guter Beziehungen zu de» Arabern. H;rr Dr. W e i z ch a n n antwortete aui ki: vcr gebrachten Arzu.nente in einer ausführlichen, n.ii a ß rordrnt i.hem Bcisall aufgenomuleiren Redein welch r er H: Berbä tnisse da stellte, unter we'chen die zi. n st sch; Lrilung ih.e politische Arbeit wäifrnd des Krü'ges ausgenommen und durchgesührt hat. Cr b.'fchä..igte 'ich aüssührtich auch mit dem Verhältnis sum ara.iich n Volk und feilen Führern und verwies f i rjri a.tf die G.undsätze, die seine und feiner Koll g n Po i i' ron A rang an geleitet haben und die i» Tat und Wort zum Au druck g kommen sind. Er zeigte, w lch 'Be cut. n^ der po i i,ch' Rah.nen gewi tn.» wird, den der FriedenSvertrag schaffen sol. »venu er tur tz di; i;lbew ß e Arb it der Z'onist'.,ck)en Organisation Und des jü.i.ch:n Volkes ausgelültt wird. Stricker, Böhm «nd Ornstein etngetroffiM. Londv«, \2. F^k ruar. Die h^utigs dr'tie Sitzung, an welcher die inzwisch n cinge.ro'feuen H-'rren Abg. Ing. Stricker. Adolf V ö h m und Prof. D r n ft e i n tcUn<tf,mcn, wurde tut!) Sokolow erö'n:t, we ch;r seinerseits auf v r,'chi:.dene Pinkte in den Reden der Herren Marmorek, Fischer und Kann eirgtnz und iyr besonderen darl:-w, in welcher Weise die Leitung außerhalb de» Zior.i «.UZ steh «de jüdische Kräfte für die Mitarbeit gewonnen hat. Hstrbet charakterisierte er die politischen Schwierigkeiten. mit welchen jetzt ger chn t werden n utz und tvelche tm Auge behalte» »verden müsst». w.Nl ein rechtes Berhal'.ntZ z.vtschen de» Fotdcrunz;n und len Verwt kii hnNgs.- ägiichiciten hetz«- st.llt tv r'en soll. Am SchlU.se s.iner Rede sprach it über las Verhältnis der palästinensisch:» Frage zum g son t n iÜ ische» Problem Und z i te, datz ts notnen tg ,ei. tci Zionismus in 'einer Beziehung zum gesamten jüdische» Problem zu erfasst» und zu behandein. Hierauf sp.ach Here Doktor Bvdo»l)eimer dtn Führern den Dank für die von ihnen g^istete Arbeit und die erreichie« Erfolge auS, durch di: d: ich als würdige Rächfölger Herzls i'r'.sts'en tjäilen. Gr ko. sta l rte, baß die zionistische« V.rschkäg; durchaus die Forderung be- Basler Pro» grammS entha ten u >d inhacklich mehr en Halle« aiselbst die zur Zeit Herzlausgearbeiteten koittceten Prost kte.'- ' . tzir'ert in Jerusalem. Äsvr<!g Fkb.an kP. va .' Mr Herbert-2 « « « t {<Ü t ti « ^stiu ü m an."wmm n n»tb nr rrtfllrAe« H,mvrhua»«m «. a-k egen . Die waiufe Je'« iilcmcr Pnsst w.bmetf «autnei Bcarü an-Saruk h in drnrn d-r Wich iek-'t unm M snvy. »an d r Boi vnei'ung e ncr rndiwlt sen K.nanzpokuik Aüc Patästwa uxritäua ntajuaibcitar. bctoßt wlrd. 20 Febniar 1920 ckt. 888 1■ ..' iyi i—„, ■ ■■■■ nnnipjjiipi U PolitischeNundschau. Divrlenlstaie«. Aus Paris «mb -rimld,n Die Londoper Kayierenz bat dl« Kommi'üiontn tiir o,e Orientfragen ernannt» E ne mr Bcü mmnng dtr almcnischkn rmd e liei'ch'» G»emk»r die -welle für die Nn'«rs«chnng her türk »dien Staatsschuld und de dlttte für dre Smvrnairqge, Dre Dardrueslen und ht« BcSvsmS wndku unter du Pe waltung einer franiöü'K'bltljsch« rtalienischen Komm'ision mit eigtuen Sklmtz'.rupven mstrüt. Nab dein ,Petll Vollsten* habe» stch bei Best »MMNst her Grenun deS HintkllandeS von Konstan inop { Unstirmmakrite» ^el'kn, da ein Teil ber Konferenz liit bic Lime EnvZ M dia^ der andrre für die T'ch uolm'ch.ilmit sei. D>e Bestimmung, daß der Snltan in Kon'rankmopel »nblkibe, w-rde erst »ach Eriedigui'g oüer andere« Fragen endgültig gefällt werden. FravzSfifcher Avtifemttrsmüs in Polen. Mo» fd>rnbr nn-5 anS W-mchau: Scit em'gk« Woche« «lchrint hier unter drm Nauun ^.Jo u r « a l d r P y 1 o a » e^ t'ne Zcitnng« derm Änigrbe es l.uti ihrem Programm wäre, i» Polen »>«> rn Ftonlreich die g^aerisrniae Kcrmtn-S der leide« Länder au fördern und sreundicha tl ch' B zi Hunnen »wische« de» beiden Staat « z« schaffen. .Ion „a( de Pokogne" hat nun eine merkwürd ge Art. dickem o« stch en wandlreien P»onramm gerecht ,u werde». ES scheint in Polt» E dn^rnug gegen dre FrirdtnSkons-rent und den Friedensvcttrao zu tze rschm und di s nicht etwa dcshalv, wert stch Poll» territorial und w.r'schastl.ch ver'üzt fi'chit, sondern anSschirrtztich rrttafb. wr l auch Pole» stch dnz« beousmen soll. Vertrags" mäßig die Rechte der n.rl anal v Mino'Nä.rn anznei rennen. ,DaS genannte Blatt läßt auch keinen Zweskl darüber, daß rS stch ch« nuSschlchl:ch um enm RechtSraud an den Fude» Polens handelt, dmn es iibe.tr,fsk an Hatz gegen d e Jude» «kldst dre bcriichlrgte ^Dwa GroSza". Es eiicheinr keine Rnmm« ceS ..Jonrnal de Pologne*. in der n ckt davolnischr Volt Ärmlich »n Prodromen gegen Juden verh yr und dasranchstsche Volk durch falsche und enistelire Berichte über dalte'.'c« und Trerl-en der Juden in Polen inegefillnt wüide. Ist daß bewußter sr.rnzost cher Ervort nach Polen oder polnischer Exvorß «ach Flankreich? Oder bandelt eS sich hier um da- Unwesen einer fian.wwch polnischen Ein- und AnssuhcgeseUjchaft für U»'* ^«lt.SmuS? Drr jlldNch'amerikanlsche Kongrrfi. Der amerikanische Karreipondenk der «Jiiürscheu Prebjrntreck Zürich" bcrichtet: Die lebhafte Ag'lalion sstr den baldige« ynsammmirill best jildisch.'n KongrcsteS in Amer ka war von E iolg begleuet. Bekrnn k'ch waren b sher führende P.'rsönllchkckten, unter ihnen auch Jttiia» M a ck rmd Louis M a r s h a l l. gegen den Zusammenkntt de- Kongress S vor der Unter feriigung des FllkdenSverttag'H durch Amerika. D,e von einer Reit,, von KöngtHdelegtertch e ngtleirrtr Bewegung, die Emberrrfung de- Kongr.ffe- »« berchlrnnigen, war von Erfolg begleitet. Der Kongreß wrd aller Wahrscheinlichkeit nach s v 3 t e st r n S ,« Aprrl. «nd zwar wahrscheinlich m Boston »usamnreutr te«. Auf einer i« Okstce von Mrck abgrhaltene« Beratung wurde «ach länger«« Debatten bckcl,losten, i« Verla »re der nächste« zwei Wochen ein Speualmeeting einz!i!'eru'en. welches Zeit «nd Ock des Kongresses b>.stimmen soll. Es wrrd.allgcmn« erwartet, daß Amer'ka in nicht allzuserner Zeit, allen H.ndern'sten zum Trotz» de« FüedenSv.'itrag nntri-'ertigen dürste, ,n w?lch:m Falle der Kongretz solo« «ach der Uotns-rligang embeuffen werden soll. Falles i doch «,cht zur Uatcrfertr.umg des Frieden^verirrgekommen sollte» dürste der Kongreß «rchl-drsto«.uiger Nicht später alim Aprü »usammentreien. Die Pariser Deleczation die alle!n:z; Brr» tretcrin des Judentums iu Ostiwfc ZentcaleuropStz Die Londoner Board di DeputieS, eine bisher in der N'chtung der Pariser Alliance und der Jca ta'ig gewesene jüdiich-polstische Körperschast. hat für nußenpoliri che Angelrgcnh.iie« em eigene- FviNl Föreign Committee g bilde', dosten Dtttg,e>te zur FrirdenSkooterenz nach Parien'seudet wurdcn. dort ober ihrer alle» Tradiiivn folgend, in allen ostiüd scheu Fragen nicht mit der bd der Friedenskonferenz olkredit'krten Dölögat'vn Jmve, sondern mit de« Allan« Israel«»« Universellgemeinsam vor,ringe»' Dicfes Verhalten hat, da er dr« Judentum der riss viel Schaden zvgelstgt hat, r« den Kreisen der Board sf Deputier >n bestigen Auseinander sevungen geführt. Nunmehr hat de» Board « semer S.tzung vom 9h. Jänner de« Bcschlütz gefaßt» die DÄeg erlen de» Jomr Fore gn Comnriltre in Porrz» »nstrnere«. daß ste in Hnkuulr in allen die Jude« im Osten nNd «n ZtNtroleurova berührenden Frage« Mit de« .EoMit« dcg Detsg.-t öns Juiv st" gem inlam vorzm gehen habe. Dreier Beschluß hat die Bedeutung, daß Nunmcht die Pariftt jüdisch- Delegation btt der F redcnökvnf-ieNjs d»e alleinige autorisierte Ber.rcter« der Juden de- Ostens und Zentral' eNrvpäS rst. ___ i Kie »LeLischen Grenze«. KvAdoni» ln. FcbrNctr. 'Atittcr.) Der Oberste Rot beschäf» «igte stch rn dtt ltzirN S dring M t btt Bestrmmnng btt t ft 111« sche« SkeNte «. Unterkömntikstonen bekaten dir kitlan.ielle« KlaN'eln «nd tve»deü Morgen dre Frage von S w y r n a anichntidrN. Die V:tsS^n«AgspotttIK der Entente. Nom, lS. FchrüNr. lLtb-Komp.) E n Attrlei deS.Derupo* b schä'trgr sich mir der n e u e n P o l r t i k d e r E n t t n 11, de besonders m hem Verzicht der AuSluierung de, Krieg-« schutdrgm und deS ExkrriferS ivwre m rinee steuutschastlrchev Hattuug gegenüber R « ß l a « d zum Ausdruck komme.

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