Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 386 (18.2.1920)
- Date
- 1920-02-18
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Sk. 388r 'Wien. Mittwoch iiyr iiiiW/Wi iV i<Wi> mi Itrmi. Wiener MorKeuAeMrnK M?Februkk DÄ) '«■' ... <&mfp •Stottfmtsflusfcfjtdüuttg für Armenarztstellen. Im Matus des städtischen Gesundheitsamtes gelangen zwei Stellen Wdtischer Aerzte (für Armmbehandlung und TotenbeschauV in der?1I. BezugSklaffe der städtischen Beamten mit dem Gehalte von H4800.—und dem Quartiergeld von X1200.—zur Besetzung. Nähere ilvskünste über die Mit diesen Stellm verbundene Amtswirksamkeit verdrn im städtischen Gesundheitsamte lNeues Nathans, LichtenelSgasse) während der üblichen Amtsstunden erteilt.' Gesuche um. ne dezrichneten Stellen sind bis 26. d. M. rm städtischen Gevndheitsamte zu überreichen. * ZlraftstellwKgenverKehr. Ab heute werden die Elektro- Draftstellwagen. die bisher vom Schotrenkor über den Stefansckatz bis zum Praterstern verkehren, bis mm BürgerdersorgungS- »aus (Standplatz Bleichetgaffe) und bis zum Lustspirltheater veitergesührt. * Abba« der Sparmatznahmen. Wie wir schon geveldet habem ist mit Sicherheit zu erwarten, daß ab 1. März nnAbbauderSp. arm aßnah men stattstnden wird, venn die Kohlcnzusuhren aus der erwarteten Hohe sich halten. Es mrd beabsichtigt, die Lüden- und Bureaus perr e von auf 6 Uhr abends und die H a u s t'o r s p e r r t a u f > Uhr abends zu verlegen. Ebenso soll der Betrieb drr Straßenmhn mn eme Stunde verlängert werden. * Verlustanzeige. In der Räho.der Auqartenbrücke sind^ ltstern X 6000 verloren worden. Der ehrliche Finder wird ge- »eten, den Betrag, der emcm vermögenslosen Juden abhanden gekommen ist, gegen Belohnung bei der „Wiener Morgevztrtuug" M erlegen. BeerdkgunKe» am heutigen Tage. Alt er Fried* >» o f: 11 Uhr Jsak Salamander. 12 Uhr Cireilie MarkbreOer., kk e n e r Fried h o f: 8 Uhr k'0 Min. Moses Arnold, .16 Uhr Rustav Lewitner. 10 Uhr 20 Mm. Sarah Beglückter, 10 Uhr' t0 Min. Alois Schick, ll Uhr Dr. Josef Vogel, 11 Uhr 30'Min. Moses Herrmann, 11 Uhr 40 Mm. Schemdl Halprrn, 12 Uhr Rachel Horwitz. * Da» Wette«. Für dir nächste Zeit ist in mrseren Aegenden vorwiegend heiteres, nachts urtd morgens leichtes Fröst-- vetter,' tagsüber milde bei müßig lebhaften' östlichen Winden zu erwarten. . > * Stattstisches über die Juden in Italien. In dem »on Dr. S e r r> r. Direktor der Zweiwochenschrift „Vsüüjt'o lgruklitieo* in Turin heraüsgegebenen Imnariu Kalender' für )63y finden sich folgende Daten, dl-Inden in Italien betressend: Die Gesamtzahl derselben beträgt im jetzigen vergraste! ten Kvniy- ' reich 67 800. Davon entfallen auf Tripolis 12.000, Bengasi 1000. Denra 2000, T r r e st 4600, Fmme 100 Die restlichen 17.800 wohnen m etwa 16O Ortschaften m der Zahl von .8 bis 11.0(0. Diese letztere, größte Gemeinde ist R o m. lieber 1000 Frtden' finden sich in fölgenden Städten : Ancona,/ Bologna. Ferraw, Florenz- ^800), Genua, Livorno- (3006), "Martand MD), Reavrl, Tmm (5100)^ Bsnedi« -2500). . Bethäuser gibt es 57. Rabbiner (Vrzcrabbirter) 60. - Jüdische Senalvrcn gibt es 14, Deputierte 12. * Der Kollektivvertrag der Advokatuvsbeamten. In der am Montag statt gefundenen BoÜversammliing -brr Rechtsanwälte wurde nach längerer Debatte der Kollktlivbertrag zwischen dem im Rerchsverbarrde der Advokatursangrstellten orgarntierteü Teile der BrarntrnschaZt und der NcchtSanwaükammer mit 120 gegen 69 Stimmen angenommen/ Die Versammlung beschloß vuck gleichzeitig, den Rechtsanwälten^ dringendst nahezulegm. die Bestimmungen des TaMverträges auch gegenüber jenen Akfgestellten zur Anwendung zu ' bringen, dir der Reichsorgamsatwir nicht atuiebön'tt. . Die Lohnbewegung tm Schuhmüchergewerbe: Von Seite der Gehilfenschaft wurden der Wiener Schuhmachergenossenschaft Forderungen auf Erhöhung der Löhne um 150 Prozent für genähte und Touristenarbert und um 1.00 Prozent! für die genagelte Arbeit überreicht.. - Im Sinne des Beschlusses der Äusschüßsihung der Genossenschaft vom 5. Dezember v. I., an welchem Tage der letzte Lohnvertrag abgeschlossen wurde,' trat das in dieser Sitzung. gewählte paritätische Lohnkomiteo zusammen, um über diese Lohnforderungen zu verhandeln. In Betracht kommen zirka 2500. Gehilfen, worin die. Gehilfen des ersten Bezirkes mit eingerechnet sind^ welche jedoch mit den Arbeitgebern dieses Stadtteiles. separat in Unterhandlungen stehen. - Die gestrigen Beratungen führten zu keinem Resultat, doch rst Aussicht vorhanden,^ daß am Samstag, an welchem Tage die. Fortsetzung der Unterhandlungen stattfinden wird, zu einer Eimgung kommen dürfte. Seitens der Gehilfenschaft wurde erklärt, daß für genähte Arbeit ein Nachgeben . der Forderung ^ausgeschlossen sei. Seitens der Meister- Vertreter wurde eine 50prozevtige Lohnerhöhung zugestanden, welche von den Gehilfenhertretern als undiskutabel abgelehnt wurde. Jedenfalls wird eine Plattform gefunden werden, um SamStag-zu einer Einigung zu kommen. " ' * ,U«rn Poftvoräetzr sml West» mrd WitrelsibtsiLN« öarrt Miitcüung des Lechers der in Sibirien befindlichen Mi-sien des internationalen Rotrn Kreuzes sind all-Vcrbmdurgen westlich SS« Jrkistsk abAeschnitren. Die fiir die Gefangenen des Lagers Krasnojark bestimmte Korrcsvondelrz wird .zurnckacleitet. Es ist reimt der Postvcrkchc mit io lg enden Lagern West- und Mtttrlühirrrns unterbrochen: AkmolinSk, Atschmsl. . Banrnnü, Bffsk, Jschrm. Kamst', KraSnojarsk. Kmga», Marünsk, RowoMikoiajewSk, Omsk, Pawlodar, Peiropawlowsk, Sernipalüttnsk, Trumen, Tobolsk, Tomsk. Ust-Karnrnogorsk. * Die neue« 20-Hellerschelrrr. Der Druck der neue« Scheine, die ern größeres Format, violetten Wttecgmnd und iKwarzen Aufdruck zeigen, dürsie heute beginnen.. Die ersten .Stücke dürften kaum vor dem Ende der nächst'-n Woche in den allgemMen Verkehr kommen. Die neue Emission wird wlrdrrum 15 MlÜiotien Stück .(S Millionen Klonen) in den Verkehr setzen. 9 Keine Verhöhnung von Tschechen und Jude« ' durch die AvLiftett. Wir. haben vor einkgen Tagen eS gerügt, daß in dm unterschiedlichen.V.eitznügstngölokälen die. Tschechen und'Juden durch Couplets und Pwsavortrage verhöhnt werden. Run hat-der Verbund der österreichischen Artisten beschlossen, vast «un an solche »Klurstlesttungen" zuistmterlasikn und seine Mitglreder darauf zu verpstichten. Was wild jetzt.Elsenbach lum? - ' * Auf frischer TuL.' Vorgestern früh um '/rö Uhr.bemerkte der Nayonstnspektor der Sichel hestswache- Ignaz Binder!l auf seinem Rundgange, daß das Dammklndergeschäft U n g t r, llk , Landstraße Hauptstraße 60, ^rbrochen ser. Brr e uer im Geschäfte sofort vyrgknommenen Nachschau stieß ei aut dcn16jahrigen unterstandslosen Schnhmocheilchrlmg Feiduiand Ä r a m m e r, der schon drei Ballen Stoffe und 30 Hetreichvfen UtM Fortschaffm bereit gelegt batte. Der Wert der Beute war L 20.000. Krammer fvurde dern Landrsgerlchte eingcliefcrr. . Di«r Vr»LK«rtenb8rse. .Der Schaden, der der Allgemkinhert. durch -Mißbrauch und . F 8 l.s ch u n g von- Lebensmiiteltartc« erwäckrst, bat das Kricgswücheramt veranlaßt, diesem Untug ganz besonderes Augenmcrk-zu;uw-'nden.' Es aftang die Aushebung einer welwerzwclgtcn B r o t k a r t e n b 8 r s-e, die sich im Cüö Wassermann, II, LeopoldSgajse. niedergelassen hatte. Diese Br.otlartenhörse wurde von ernem. rnelkoyffgen Konsortium veranstaltet. Wre festgestellt wurde, halte sich dieses Konsortium rm.wvhldurchdichteS Spstem zurkchtgelegt, um sich Bl 0tkarten zu verschaffen und vre sodann mißbräuchlich bezogenen Waren m dm Sckle'chbandel zu brwgm. Dre'hanpffchutdrgen funf'Mnalredrr des KousvrtramZ wmdm m Haft genommen und dcm Lgndesoerickte. cmacliefert.. EL sind dies; Franz Scho r s ch, Kellner, ll.. Große Sperlgasse 24, Joses F r h r i« g e r, Gärtner, X.. Columbusgasse 24, Leon S ch ü ß l e r. Kupferschmied, XIII,, Seifertaaffe 9, Gisela Hula, Hisssaibriterin, XM., Seisertgaffe 9, uub Marie W » z e m i l e k, Hrls-arbeiterin, untcrstandslos^ «Gi« vereitelter MiMvnenschmuggel. Aus Budapest wird gerneldet: Dre Polrzei hat den Kaufmann Moriz Schlesinger und. den Badener Hotelier Philipp 9t u fr* bäum verhaftet, dre in Budapest große Mengen von Gold, Platin und Dollarnoten im Gesamtwerte von 150 Millloueu in sieben Automobilen nach Oesterreich schmuggeln wollten. * Berhaftvng eines Briinver AntiauitLten- Händlers. Auf Anzeige des Fabrik4diLe»LorS Ernst Oppenheim aus Brünn wurde am I0.d. M. der Brünner Antiquitätenhändler Alfred' Kahn in einem Hotel 'm li. Bezuke von Kr'.mrnalbeatti»''n anSgeforscht und verhaftet. Oppenhnm beschuldigt Kahn, ibnt Möbel und Anligmiäten im Weue von Li I5.vbü tschecho*stowalischer Währung veruntreut zu haben. > . . .. Mdische GeiNei«Le. GLe KultusgLmeLndeyra?)!^ Jvdrich«»ttöri«ier-. Br-«sse«»«rinm»ew'«^ Die Neuwahlen, des..'Vorstandes der. israelitischen K.ttltttsgemeinde sind noch mW' ausgeschrieben- und schon ist die Wahlbewegung in vollem Gange. Während die Gegner des jüdischen Renaissancegedankens in geheimen Konventikeln und nnt geschlofsenen Briefen an die Wählerschaft ihre Arbeit' 'begonnen haben,' halten die Zionisten in ollen. Städfterltzn zuc Aufklärüng und Bekehrung allgemein zugängliche VMsversamnrlrtngen ab,, die überfüllt sind. Gestern referierten in einer jüdischen Massenversammlung, die im Saale des Restaurant „Körrig David" stattfand', die zionistischen Hememde-' rate Dr.Plaschkes und.Dr, Ehrlich. ‘ Getneinderat Pkaschkes ft'ihrte aus: Durch nichts loixd der Geist der heutigen Machthaber der Wiener Kultus-, gemeinde besser gekennzeichnet, als durch das Wahlrecht, das sie statuiert haben. Die. zugewanderten Ostjuden wurden vom Wahlrechte a u s gef ch I o s s e n. Es muß festgestellt werden, daß gerade der Zustrom aus dem jüdischen Osten das Wiener Judentum erhalten. hat. Der größte Teil der sogenannten „bodenständigen" Juden ist längst zum Taufbecken gegangen und auch vor den Familien '-ter Herren-. KülLusvorftände i hat das Renegatentum nicht Halt gemacht. Die Herren sägen sich selbst den Ast ab, auf dem sie sitzen, wenn sie die östlichen Juden entrechten. Wie famos, sie hie Gemeinde bis nun verwaltet haben,-geht daraus hervor; daß -sie ein Defizit von dreieinhalb Millionen, -erzielten. Bei^ gerechter Besteuerung, bei ordnungsmäßiger Heranziehung der Gememdemitglieder mit großen Vermögen chüßte, das, ist ziffernmäßig zu belegen, ein ansehnlicher Gebarungsüberschuß erzielt. werden. Programm der Ziomsten für die 'Kultüsgemeinde gipfelt in folgenden Forderungen: Beseitigsingder ltzider noch. immer bestehenden ' schmachvollen Klassengegensätze,' wie sie in den VerwäliimgszweigLn der Kültusgenieinde, üisbesondere . bei Lraunngey,' Leichenbetzängnisien und im Schulwesen zutage tretend Schafftrng wahrhaft jüdischer Schulen unter Benützung von Staatsmitteln, die uns im Sinne des Frtedensvei'trages be.reftgestellt werden müssen Errichtung ' eines jüdischen Arbeitsamtes und Kroditinstitiltes unter Aegid'e der jüdischen Gemeinde, zwecks Erziehung eines gesunden jüdischen Handwerkerstandes und Vorbereitung.jüdischer Ackerbauer für Palästina.. Gewissenhafte Negenerationsarbeit und Bekämpfung des durch die annoxmalen Verhältnisse entstandenen,/ die jüdische Sittlichkeit untergrabenden Schiebertums, Schaffung eines großzügigen Emigrationsanües, das von Wien ans, der bedeutendsten Judengemeinde Osteuropas, in die bevorstehende gewaltige jüdische Wanderbewegung , ordnend und leitend eingreist. Die -jüdische Kultüsgemernde muß ferner die Gesamtvertretung der' jüdischen Rechte vor der Oeffentlichkeit, insbesondere der Stadt, dein Lande und dem ' Staate gegenüber, übernehmen. Nichts Indisches darf der großen Wiener jüdischen KültusgWWde fremd blechen. ' Gemeinderat Dr. Ehrlich befaßte'sich, mit den Gegnern der' Zionisten und führte unter. anderem aus: Während wir früher doch gegen Repräsentanten, eines bestimmten Systems zu kämpfen hatten, ist dies bei diesem Wahlkampfe nicht der Fall. Bei aller Achtung, die man einzelnen Personen.'entgegenzubringen, hat, muß man doch feststellen: -die Hefantcheft .unserer Gegner laßt sich rnwt fassen, sie bat kein bestimmtes Programm und man kann ihr als politischem Gegner keinen' Respekt entgegenbringen. Die letzten Jahre bedeutsamer jüdischer Entwicklung sind an dieser KultusFeweindereprasentanz spurlos vorubergegangen. - ..Während sich, in, der ganzen Welt: anläßlich der denkwürdigen Erklärrmg. Balfours das Judentum organisiert hat und in unvergeßlichen Kundgebungen sein Bekenntnis zum judiWn Volk und Üände äblegje,.haben die Herren des Wiener Kultusvorstandes geschwiegen, ja, nach Kräften den Bestrebungen der nationalen Errettung des Judentums entgegengearbeitet. Redner behandelt, die 'gegenwärtig, .in- Salzburg zur. Beratung stehende Bundesverfassung, diei auch, für die Juden als nationale und religiöse Gemeinschaft von größter Bedeutung ist. Der Wiener Kuliusvorstand bat es' frevelhafterweise unterlassen, zu den Vorlagen Stellung zu nehmen. Die Wiener. Juden mögen erkennen, daß die. Vernichtung des heutigen Regimes in der jüdischen Großgemeinde Wien gleichbedeutend ist mit der- Vernichtung des -Assimilationsgedankens ani der ganzen Welt, , Beide, Beden wurden mit. stürmischem. Verfall ausgenommen. %• Muschi«^ Größte Auswahl! Billigste Preise! Leopold Steinhart, Wien, l„ Biberflraße s! 4078/8 Adolf S-arrd-SLLftttng. ’ 1 ' Ä erhielren für die Adolf Stand-Stiftung der ..Wiener Mvraruzeiiung*rSammlung Lubetzkibei Ersenberarr ä Hönig 1oO.—, S. F^ Baleriestroße-Seilnstättr X 420,—, zusammen X 520.—. Bisher eingelaufen K 20,726.—. VereirrSnachrrchten. NachrichtrnvvuBereinenerschernenauK»- n a h m S l o S n u r a m T a g,e d er B e r a n st altung.) Heute: Inge n d v e r e i n fr c tt ft t fc Z i s n." « Nhr: Kam. Landau: Was wir dem Zionismus-- schulden." — IUg c n b - t ü p p e b e r j t o xt i ft H di e » B e z 11 k Sfte k t i o n B r : g i r t e» a u. V.6 llhr: Vereinsabend. Ar»«' S.'ch Werts i n g e r: »Ueber Herzische«. 8iontßmuS* ■— Z i o n i st i s ch e B e z i r k S s e k t t o n W 8 h r r u g. Z«- ' sackmcnküust im Cnsä Ecke. S Uhr abenvL. 7 ErMhrrmß. 'Der MaEbsrkcht. Da jene Schichten, auS denen sich die Marktbesuche» züm großen ^Teile zusammensetzen, jetzt vom Fleischgenußj' infolge der hohen Preise so gut wie gänzlich ausgeschlossen , sind, ist die Nachfrage in der Groß Markthalle die ganze Woche über gleich fast Null. Auch gestern blieb daS kleine Quantum von 600 Kilogramm Rindfleisch und 400 Kilogramm Würsten bis zur Mttagstunde fast un» verkauft. Um so lebhafter war die Nachfrage auf den Grünwarenmärkten, doch mußten auch gestern die Verbraucher nur mit Rüben vorlieb nehmen. OualitätSgcmüse fehlt vollständig. Jugoflawische Zwiebeln, daS Kilogramm gu X 6.90, waren in größerer Menge angeboten. Der Verkauf der sogenannten billigen Aepfei, deren Preis sich auf X 10.-^- für das Kilogramm erhöht hat, fand unter lebhaften Anstellungen, statt. Der Fischmarkt und- Geflügelmarkt Ware» unbeschickt verblieben. ' Dis MazzpthverforgungsfteLle für Oesterreichs > (Wien, I.» Seiteustettengasie 4.) Mir-Bezug auf dir erfolgte Kundmachung betresst^ ü n iti t l d u n g z u m M a z z o t h b e z u g e werden dü Parteren aufmerksam gemacht, daß die genau ousgeMtru Aumeldescheme bis?rnn 2S. d, M. bei den nachbenannten KommissisneNj und zwar wie folgt abzügeden find: Von den HauSdalte« de« Bezirke : 1. : l., Seittnstettengasje 4, II. r H., Temvelpaffe 8 ttafc 11., Große Schiffgaffe To (nur für Mitglieder der Ädaß Jlsroehj Ul. und X!. : \l\if Untere' Viaduktgasse 13. lV. und V.. ' V., Siebenbrunnengasse 1, VI. mtb yil.: VI, Schmülzhos> gasie 8, Vlll.: VlU.. Nendeagrrgosse 12, lX.: IX., Seeg affe 0. X.: X, Humbvldrgaffe 27, XU. bis XV.: XV.. Tumergasse 2A XV!. bis XVII.: XVI., Hnberaasse 8. XVIII. und XIX. XVK1., Sckiovknhauerftraße 39. XX: XX., Denisgasse 38 »n? XXl.: XX!., Holayeistergasse 12. und zwar für dw Haushakd mit den Anfangsbuchstaben: A bis F am 16. und 17. d. M. > 0 bis X am 18. und 19., L bis R am 20. und 23.» 8 bis 2 am 24. und 8b. von 2 bis 6 Uhr nachmittags bei der Anmeldestelle,!!., Tenrpelgasse 3 auch von 9 bis 12 Uhr vormittags.' Bei Abgabe der Anmeldescheine ist der Brotbezugschein, der Meld» zertel und eventuell der Mindestbemitteltenschein vorzuweisen. Mitteilungen der ^Noh3". Warenzentrale. A^IN., Piaristrngasse 19: Abgabe vor fuschen Zwiebeln, Honigbutter, Cvrned-Beef, Schweizer Risotto Weintrester, Essig von 8 brs 18 Uhr und von '/,9 bis h Uhr. — l., Nibelungengasse 7 : Schokolade, Corned-Berf, Honigbutteq frische Zwieb-l, Schweizer Dolmen mit Speck, Hauspasteto Lnxnstoiletteskife, Frankfurter und Knackwürste von 8 bi! 12 Uhr mW von V,3biS bUhr. — U., XIII. Bezirk: Honigbutte« Odstcreme, Schokolade. Corned-Becf, Schweizer R'fotto, Bohnen HauSpastere und Kleinigkeiten von 8 bis 12 Uhr und vo» V-3 blS5Uhr. — IV. Bezirk: Honig butter, Corned-Beef, Schot» lade. Schwerer-Motto und Kleinigketten von 8 bis 12 Uh> und'von V«3 bis 5 Uhr. — XVU. Bezirk: Honigbulter, Schweiz«! Äirsorro, Paprika. HanSpastete, Eisig, i Reibtücher und Reck ‘ bürsten von 8 bis 12 Uhr und von V,3 brS 5 Uhr. — XVII!. un'« XlX. Bezirk: Honigbutler, Schokolade, Cvrned-Beei. Luxustsiletto . seift, Essig. Swso-Kaffee-Ersatz, Repasok von 8 bis 12 Uhr u*5. von %% bis 5 Uhr. - Erster Wiener Ksnfumverek«. Die Abgabe der cinaeteilten Artikel erfolgt in dieser Woch für die erste Gruppe der Mttfttieder am Mritwoch^für die zweiam Donnerstag und für dre dutte Gruppe am Freitag »ist' Samstag. Zur Abgabe gelangen: Mehl, Margarine, Sardinerr Marmelade, Cvtned-Becf, Ktnderzubußen, Zucker. Die Dezembeu. gno.te: iowett die Adfubr drS Zuckers noch in dieser Wock wöglich ist, wird mit der Abgabe in den letzten Tagen der Wochi / b'gvnncn. In allen Veftchleihstellen: gebrannter Kaffee, Tee' Rosinen,' Feigen.- Haselnüsse.Bohvenansstrlch, srrLuchertrr Lachs» ' Hering,.Salzgurken^ Oberfeltcrs. : Kartoffelabsadr. Von Mittwoch RS SamStag werd>r im XlX., XX. und XXl. Bezirk gegen Abtrennung des Buck stabenS JI* und im I. Bezirk gegen Abtrennung deS Buchsiabeni „0* bolländische Kerrtoffeln zum Preise von X 6.- - für das Kilggramm, werden. und zwar Vd Kilogramm für den Kopf abgegebr, SMgemeim: Saechanknavgabe. Eine allgemeine AuK gäbe dr-n Saccharin findet in der Zeit vom 19. bis einfchließlick 38. d. M. statt. Bezugsberechtigt sind alle Haushaltungen oh«? Rücksicht auf die Anzchl der HaushaltungSangeh-rigen. Auf jeder Einkaufschcin wird eine Packung Kristallsaccharin zu 1'8 Gram« rum.Preise von X 2.50 abgegeben. Verbrauch« mit gelben Mehl« vezngskartcn beziehen das Saccharin bei dm städtischen Mehtz abgeb'.-stküt'r'. die Mnglieder von Konsumenteuorganisatrone» bei Äerichlechstellw rhcer Organrsatron. .