Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 386 (18.2.1920)
- Date
- 1920-02-18
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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r%gsr Wien. MttMÄ» . , flüssigen deutschen Mittel und Fgchschulen vnd aus Erweiterung de-Mittel" und Fachschulwesens dem Kultur- und Budgetausschuß SUgewresen. . ' Hierauf verhandelte die Nationalversammlung den Besicht des Budyetausschusfts über den Pegierungsentwmf betreffend Maßnahmen m Sicherung der V.erchögensqbgäbe. Der Gesetzentwurf wurde samt der hierzu eingehrachten Resolution in erster und Zweiter Lesung angenommen. . Nächste Sitzung Donnerstag den 19. d. M. Die Prag«? Messe. Gyn», N. sschrnar, lTel,'KamP.i Für die Mangs Srv^ Ictutzer in Pr-g abmbciltrnde Mrsse wurde ein großer ArbchyaüZschuß ringrsrtzt, Die Messe syÜ auf hem alte« AMellungD- Mn-eMtWm. K H» 2Vvlf wögen Hochverrat tzersylgt» . Pst»», N. Febirrak W.sKgmv.) Nus TrMeugu.wnh gchiMtl: Gegen den früheren Abadordpetc» K. itz. W \ 1 f H drr von chm ffvrihjeryiersmWlW gchglieyen We m Mrrsuchuntz Mw.StvrW.M öffenlllcheu Ruhe und O r d n u n g und des Hochverrates eingelritet wvrhk». Mn «NLnrischr MMtzMnDMMAiW sch Weftungarn. , Bndnpest^ i7. Februar. Das Amtsblatt meldet die stmßnnung d§s Grafm M Czirgtzy zum AeglernngskommM? für Msstungarn unter gleichArtttger Betratlupg mit der Leitung der Agenden eine» Obergespans des Gissnbüxgtt Komltats. Kleine SlWrichten. . Pari«» 1?. Fsbrnax. Mmkspruch.) Nach Bvktwtstft Mrs? VWSW hst de» rumänische Mlylstemt heschjossey. da« ungarische Aebin am linke y. T h e «\ * x. 6i8 M sogwauntey CUftWfucrnitUttie zu raunu«. Die Räumung wud ruva zwn Mona«« dauern. London, 17, Februar. (Funksprnch.> Nach Telegrammen ayS Mirodl hat der gemeinsame w^hschntahrnlsche Shrgrtff gegen dch t d n e n W u l k ä h in Somali begonnen. MM M, vyn Rottkidam Wh Amsterdam sinh'm v H t sH h x ,ft vMjfl emgrsteM, Mx Härwich wird austechterhalren. ... M.E Hqfwarbeler lllsstand. Her <7 chi s i §- der Pcrsyrmiyrttchx nach Pie ^ÄHVah"pDerkstatte sn Zeyrisalßm, .. Die „Ahygh"-W.'rfft6tte in Je Usaftm. wMe in; AgW 1M8 HMch/ die ßio^stistze WuMssioü aus Mitteln des ajnerWnlschäm Jyirtt Dtsti-ibrrtisn Mm- MWz gtz^rjMhet. W MH vöy F'räM^ L'sHh'Berlin Mmtet und v-erfylgt ßirm: zweifach^, Zweck: 1. Kätzchen nutz FraU«N Urheitsgeles^nhoit zu geben, 2. GpiMx, Maisenhätlsex usw. mit MidM zü tzersttzM,. Durch tzch. Meß Mx tzs h^n Mlsenhätt^stst Mch. ankeren Jnstttuti-ottsn unmöglich, ihre Pfleg inch Mit Kfcidlmgsststcken zu versehen. An einem kurzen pW ttßseG btz MhtzA" Metz Alrß'itüsiypech tzte eK benötigten, KleidungsstM, einschließlich der BliighW schule hexen Schüler jetzt mit guhrn Khaff-Unzügen btzkleihet sinh. >■ ... ... Fm August 1918 verschaffte die zionistisch: Kom- Msssiyn her. ,Mtwh" AuMgx für »lemeeMtzM. Mische HMMWHr MV UyteWeiver sür. agWtische Urheittzrkyxps, Aus Aegypten tyM» ein Schneide? M* schickt, dem das Znfchnciden der NridüngsMcks oblag. Ws. Äkstze Urheit tvtzpde.in den WrMtten verachtet, »W. ZufriHmheit her BHörbetz' Pitz Mädchjen erhalten Stüiklvhn und können daher gleich hei Beginn dtzr Upheit Gtzld vextzienen- Die Bezahlung pro Stück bedeutet eine Neuerung für Jerusalem und verursachte zuexst Mißtrguen W ttntzüfriedentzeit; tzber als hie Mädchen sahen, baß sie aus dieser Einrichtung Nutzen zygen, wurden sw Wsrwdeu, und lehnten spätes einen 'reselmühigen BagUn M, wenn u ihnen >snge tragen tyuche. Zweiundzivanzig Mädchen können sich vO Mtzi chevdietzst tziaene NUMfclMn kaufen. DurchschNittW »rheiteten M htzv „Ähvah" I.40 Kätzchen. BW quMiziertzen Arheitermnen verdienten in -dtzr Regel 16 bis 17 Frqnkß pro Datz. / Die Ehalükkah, Von. her ein sehr großer Teff de« Bevölkerung abhängig mr, Hörle während des Kriegesfast vollständig, tzuf. Ditzs zwang tzsne^ große Anzahl Frauen und Mädchen, Berdienstmöglichkeiten zur Ex- Haltung ihrer Familien zu suchest.- Diese Frautzn, die ast die Erhaltung durch die ChaMkW gewöhnt waretz, hielten Ardeiten. nicht häuslicher Uri für Mvüchig; aber in kurzer Zeit begannen sitz darauf stolz zu sein, baß sie arbeiteten Und sich selbst erhalten' kottntzen. Heute bewerben sich viel Ehr Mätzchen bei dtzr „Ahtzäh" um Mett, als man beschäftiSM kann. Wnn für Ms unbsschäfligien Frauen Arbeitsgelegenheiten geschasfen werden könnten/ würhe dem Mißstantz de« Ehalukkah atzgehölftu werden. Die ,,Ahvsh"-Werkstätte liegt ln Auer schönen Um-, gehMg am Rantzd der Stadt. Die Zimmer sind groß uyd entsprechend beleuchtet und ventiliert. Die Gesund-, heit tzex Mädchen verbesserte sich bedeutend Und die Zahl jener, die an Malaria leiden, hat ahgeuommen. Zum Teil ist dies der Besserung der sanitären Bexhältstisse der Stadt zu verdanken, aber hauptsächlich der Arbeit und der guten Nahrung, di« die Mädchen jetzt erhalten UMtzN. /Wien^Mo?g««riWnssI . Zionismus itt dex sibirischen Gefangenschaft. . Die kriegsgefangenen Juden in japanischer .Gefangenschaft von Petipa.ja-Nietschla. haben 'sich' an ditz.HanpMtung des Jüdischen Nationalfond^ mit einem istteressänhenE SchreihtzN, getvendet, dem chix die folgenden Daten entnehmen: Fn dem genannten Lager btzsistden sich 30.0 jüdische Gefangene ästs den Z.ntralstaateü^ Diese haben tzine gäu^e Reihe von zi-nistischest ujch jüdisch.m Jnstttutionen gegründet, harunttzr einen DeMst ,Hherüth"^zur Gründung tziner Kolonie -.in Palästina. ./. In Sibirien dürften sich gegenwärtig zirsa 10 0(10 Jutz?n befindtzu, hiervon ungefähr 1000 unter japanischer Verivaltung, denen es recht, gut geht, während qlle^^'übrigen iy^' Kötzer. Not sinh. ,,'Alley gemeinsam aber ist eine tiefe seelische Depression. Die schrecklichen Nachrichten über Pogroms aus der Heimat, die Befürchtung, haß viele unseres Angehörigen umgekommen sind oder brotlos wurden, die Hefängenschäft sölbst mit ihr?n Entbehrungen und Demütigungen, diO Ms Krrüttttk unsere. Nchuen und drückt uns nieder. Hikrzü kommt noch die PöPgtz Aussichtslosigkeit, von unseren eigenen RegiernngeU oder von der Entente ist absehbarer Ztzit heim geschafft zu werden. Wir hatten nur einen einzigen Hsswungs? anker und der wa x Hasystina. Mx gsäuhttzn, düß.. einige tausend Mtitzualbewußte Juden, gewohnt an Arheit und Entbehrungen,. hem Ausbau hes Landes Nutzen bringen können. Tatsächlich führte das. zjonifti.'chß Zentralburegu in Irkutsk vorigen Winter eM Enquete unter den' Mischen. Kriegsgefästge;:en durch, die auch eine Frage bezüglich der Palästinafahxt eM. hielt. Damals meldeten sich mehrere tausend Wir fuhren aber nicht, nach Palästina und auch unser Appell an die Fuden SGan g Hais und Amerikas hatte keinen "Erfolg. Witz verkennen jedoch nicht die pylitischen, WirtschgstliM und technischen. Hindernisse., die Ustserem Abträüspoxt nach PMstiM entgegenstehen oder, wenigstens damals entgegenstantzey, Jedmfälls.. hahtzn wir hie Hoffnung nicht aufgegehest' und stich indessen, selbst .M Mt geschritte'n- Ms unserem tiefen jüdischen Mtionalpewußtsein und aus unserer Not entsprang in uns kriegsgefangesten Juden in Perwäja-Njeschla die Idee zur „Eheruth". Die Anzahl der G-üntzer helrägt 246/. Seit damals rste^en sich sortwährenh neue Mitglieder an- Die Einsender bitten um Genehmigung ihrer heigelegtm Statuten, Um Einleitung einer Propaganda für die Sach« de« „Cheruth" untz um hie Miterleitung des Brieses an die Wiener S'.elle des Jüdischest NMonalfontzs, wo sie die Arbeit nach ihrer Heimkehr fortsetzen wollen. Die jüdische SstndwsrkerkonfSpsnz kfl Warschau^ ' schau,^1'7. Februar, Krivah) Am 10. Februar wurde in den Räumen des jüdischen Handwerker- Zentralveveines in Warschau tzhre Konferenz tzoU Mi« scheu Handwerker Polens eröffnet. 80 Gtädttz Polens waren durch 180 Delegierte vertreten, Der Klub der jüdischen Abgeordneten im Landtag hatte die geordneten Grünbaum und Hartglas, entsendet« die zionistische Organisation und eine Anzahl anderer jüdischer Organisationest begrüßten die Konferenz, Es werden noch Delegierte' aus etwa 20 Städten erwartet, Die Konferenz ist ein Beweis, daß her stz.mstn wendige Organisationsgedanke unter den Juden Polens festen Fuß faßt untz daß die SelbstLilfe ein nraß-- gebestder Faktor in den verschiedensten Ständen der jüdst- Mem die F.tzgtz der Sahbalrnhe, welche angesichts des - Gesetzes über di? Zwangssonntagsruhs in Polen für den bislang Wch nicht Mist proletaxisieWn Wischen Handwerkerstand Polens brestnststd ^worden ist. Außerdem wich die PMüug der jüdischen Handwerker zu der im Kanld'M vorbsroiteten Hand^ Werkßgtz,setzstehrzng herstitzn jxerhen, um hestFstteresftn.M jüdischen KaMerHr AtlMstck zu verleihen. Einer der wichtigsten Punkte der KÄNserenz ist jedoch die organisatorische Mitwirkung des Handwerker- Mttdes ist her wirtschaftlichen Aufhaugxheit für HW MhtzN ist Poltzst, Mävtz eW ttchtitz Wstßttz, HM -W Oxganisätion autoxihsti've Wchllnngnahme eines wichs tigen jüdischen BevükkerungseleinenteS kann ist der amerikanischen Hilfsarbeit jn Ptzlest^ Welche bisher tzinest stärk.pKiAMpiWst, Ma.rqkteh Ww stnd tu ihrem Bffekt gering War, erste zweckentsprechende AeiLerung' herbeifühven. . . 1.? Aus der altdeutschen Literatur. Pie rufftznpölktschest Fanatiker hübest eist bssqnestltzs Stzftem: alles, was ihnen nicht in den Kram vatzt, wird mit dem Stigma des Judentums gestempelt. Dabei passieren den Leuten lustige Sachen. Da aus diesem engen Hotzizont verbohrter Hetzer alles ausscheidet, was irgendwie höheres Menschentum ist, so MW sich der Jude Plötzlich ist allerbester Gesellschaft. So heißt es in d?m Buche d?s alldeutschen - Rasseuapostels Haus Hexmänn;- „Das SänatoriiW her freiest ÄW" M'st Goethe: ..Sieht man nun Goethe an: diese vorquellenden dunkelbraunen- Augen,. diese an der Epitze gekrünimte MM diesen lgsigm Oberleib mit den kurzen Keinen, welchen selbst eist leicht wchmütj'get Lug mchf Mt, dann West wir gayz Paß Urbild eines MachfoMyiest AbrahaWS vöt uns. Goethe war MisMnst durch daß Blut seiner Mutter, und Mt nur in seinem Nutzeren, prägte sich seine Abstammung von den glttestamentarischeu Helden gb« WnderN auch jn stimm ganzen Wesen. Seine t8. FevW«'.IM'. M'/.' /ÜBST \ ' ■. . .. - - # -- """ . ' 1 glühende Sinnlichkeit und ewige Verliebtheit, fern« unsittliche Lebensweise und fragwürdige Ehe, der er erst ganz heimlich die Weihe geben lieh, als Napoleon, der gewrh kein Ubstinenzser .und Tugendbold war, sich eine etwas. jrpmsche. bezügliche Frag? gestattet Satt?, lein. Gerytlismus gegen Fürsten» der seinem sietfnacklgen Vqter so zuwider war. Sein völliger ALangel an Vater» lanhslie'b^ seine Feigheit dem christlichen Erkenntnisse; . seiner Zeit gegtznuber und nach ganz andere Züge reden . eins zu . deutliche Sprache, als daß ein Mensch vsn unhefangeistm Urteil 'sich der Ueberzeugpng verschließen> könnte« daß Goethe weit mehr Semit als Deutscher war." Nüst möchte man äbve auch von Wilhelm hem ZweÜen abrsticken- und das kürzlich im Kyffhäuset-Ver-' lag, München, erschienene Buch l -,L e n i n - I m y e-i rator" fiihrt den Nachweis, daß Wilhelm jüdischen Ursprunges, ist,, Dos Titelbild bringt eine Photographie deD Exkqrstrs mit dex llnterschrist: „S. M. sprecht mit der Häntz". Dann wird nqchgeipiesen: daß die englische Königsfastrilte Pom Volke Israel abstqmmt und zuletzt heißt es: ' „Nach Wilhelm dein KwDn, diesem Mtteg- und' Niederbruchskaiser, stoch einmal ein judltizer Hohenzoller, gäbe uns den allerletzten Rest; has würde ein Unter» flqnOkNstk .ftm. -7 .wch d?m tzst. deutsche Natisn aus de- Geschichte Pexschw6N.de. MNzrg und allein jüdisches Blut ist Wilhelm dem Zwesten —' diesem 8?rfttzmmsstaiscr im des Wortes, hat es ermöglicht daß dem tyumphMendkx Grchexhest aus der ganzen Lrme ßegrmi über alles Deutschtum und „VgterlyNheret", hex Deutsche auf der gairzen Erde mißachtet und verfolgt, nicht m < Herr im eigenen Hause . und . unser große? deutsch “ Baterland zur AusbeutManst Fudenslands gestochen jj Die Karriere eine- Musikers. Gin tschechischer Paganini. Jn Italien ist ein armer tschechischer Viylknch virtuoss über Nacht ans dem tiefsten Elend zu großer Verühmiheit gelangt. Vasa Prihoda hatte schon als! dreijähriges Kind b-sgonnen, sich mit den Violinen! seines Vaters, der eine Musikschule leitete, zu beschäf-, tigen. Im Alter von 5 Jahren wirkte er in einem Konzert mit und Hatto kisttzn sehr großen Erfolg, doch' GtzK kgm dem grmen. Wlftx dsdmch nicht ins Hgus.s D?r junge PrihAg stnhstkft Wetter und HntstiMW sW zn.eWm glänzestderi .Virtstysen, hoch ßin. Mttz^ ester. Wsosg MM, sich NM MftMn, I5Y GtW könnt??x. aus tzem DhächtstW stzstlen unh ßin Koh'Mtz/ ist IÜriH zu Beginn hes. sitzirtteß brgchttz ihm.MMtz Ehrtzn genug, h'vch k?in KÄ. Gr Mist.immsr mM ins Hlenh. Mit dem WM feWtz Wmögens Mist? füj, ist Begleitung eines FxeWdes nach JtstM.. . MftN wegs stab er auch in Wien untz ist West?jst HynrW AkW Mi Monaten MfenthMs in Mkftn.war. KW Geld aufgezehrt, es Weben ihm um Mge vKD Mchuachlen NU« W'ch Mn Mrr,. GchlftßW wären tzftch W stufgezeM; M 76 Uenttsimi in der Tgsche ip-NdbrM... bei HMM .SM MW nachttzseiertstge in htzu SMßtzn vyst Mffsnh >umhe^. Ist einem KssWguft spieltz etz ststM fttzychMRüMlß«. Großer Beksyllf aßest gerinnst jstäLestieUx Erfolg. Auf f eihM ein« Unft talig": KsnzeW nonrnien, spielt Mitten im Orchester, aber nicht fttngtz; Meister Pqvagnoli interessiert sich,füst ihn, dg est ssforh die phästömtznaft Begabung des WSßWMn erkenn.^ hilft ihm, ein großes KostMt zu vKranftglten, Loser-! nlstj erklärt Äsfesttlich, haß Haganjni so spielen konM wie Prihoda, aber nicht besser. Sein Glück ist gemacht) N-ylst, Genua, Turin, Paris reihen sich gm Perana staktüngen des idjährigen Künstlers. Venedig, wo est frühe? teineu Saas sittden konnte, bsetcht ihm jetzt unhest den glänzendsten Bedingungen die Veranstaltung eines, Konzertes im Malibxantheater an. Zwei Tage vorher noch als Mittagessen und Frühstück — Brot und ein Apfel aus hex Straße, jetzt einen JmPstesastW, der seine Geschäfte besorgt, unh einen Sekretär. Mailand hat ihn entheckt usth die Mailänder Zeitungen sind Poll dech Stolhes über diese Entdeckung und Tag für Lag feiert der frühere Hungerleider Triumphe übex Triumphe. A Z)er Heine Schachmeistfip. Jä Perlm errxgrn derzeit die Lnstnnge» eines lleften jüdischest Jütten. Samuel R, e s ch,e p 8 I i auS Lodz, auf dem Gebiete dtzs Schachspieles berechtigtes Aussehen, In einem WM gegea H Gchachmmahare hat ex 18 geschlagen und sich den Schachts Meistertitel erworben. Interessant ist die Mitteilung eines LMS -er ,VMchen ZeiWtz'". Dieser Weihte »Ich lststte Nzeschewsst in Paten beim Polizeipräsidium in Lodz kennen, wo ich als Beamter hex deutschen Ziyll-erwaltpng die Pylistlsachen bearbeitete und um die Äermirtlung hex Gttaubniß zur Veranstaltung einer öffentlichen Parstestnng fite dm kleinen Meister angegangen wurde. Dg hex Kleine kaum sechs Lahre ali wgx zmd sich ganz wie andere Kinder dieses Alters gab, spieste ich znr Probe mit ihm dienstlich im Kruse einer größeren Znschguust schar aus dem Amtshause eine Partie Schach. Da ich tzft stark« Spiel« galt, erregte der Versuch natürlich großes Interesse. Ich! 'atzte den kleinen Gegner rücksichtslos au, Als daß flottgesührtej Spiel, bei dem der klein« Mann sich schon als Merstex in de« Verteidigung zeigte, ans dem Punkt stand, wo!«!« der Kämpfer den Zug tun muß, der fein. Schicksal entscheidet, kniete das Kind auf seinem Stuhl nieder, faltete dst kleinen Händchen mi überlegte, dgs. Köpfchen auf die Bermchrn gestW, emiO Zeit. Dann schaute es mit seinen großen, dunklen Samtaugrn, M denen die Rätsel des Orients zu spiele» schienen, zu mir aus, aüj . wnw es i»..we.men Auaen lesev tL»sstL,M»r^