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Wiener Morgenzeitung · 1920-02-15 · Heft 383 (15.2.1920) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 383 (15.2.1920)
Date
1920-02-15
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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toien, Gonntag «M 8!' 1 —- P 19 FEBRUAR 1920 I Geschlossene IHAKOAH-REDOUTE ’ in den Sofiensäien | Beginn 5 Uhr nachmittags L Karten ko ÖMchrinkier Anzahl im Sekretariat, Cafe City, LjWcrdeiiorfiasse 3 l KEINE ABENDKASSA m Die Lohnforderungen der Theaterangestellten. Wie wir meldeten, haben die Organisationen der Thealerangestellten aller Kategorien den Direktoren rin Ultimatum gestellt und mit dem Streik gedroht. Heute mittags soll die Arbeit eingestellt werden. Nestern vormittags fanden in den meisten Theatern Versammlungen der Lokalverbände statt, in denen belchlossen wurde, nicht n a ch z u g e b e n. Bis zur stunde ist die Situation unverändert, so daß die heutigen Nachmittags- und Abendsorstellungen noch inFrage gesell t s i n d. __ Schauspieler gegen die Presiekritik. Im Weimarer Nationaliheattr hat sich folgender ungiwohnliche Dorfall ireignet: Am 7. Februar lag nämlich auf allen Plätzen der Bescher des Stückes ,Der nakürliche Vater", welches gelegentlich *einer Erstaufführung von der Presse eine deutliche Ablehnung erjahren hatte, ein roter Zettel, auf dem zu lese» stand: „Der Kritiker der Zeitung »Deutschland" bat über die Aufführung des .Natürlichen Vaters" von Herbert Eulenderg die Behauptung mfgestellt, daß durch schlimmes Versagen der Spielleitung dgs werk verzerrt" und die Darsteller »in einen unzweckmäßigen stahmen ringrspannt und aus einen widei stiebenden Rhythmus tingestellt worden seien" . . . Und nun folgt eine energische Der» dahrung der Darsteller gegen diese Behauptung des Kritikers und sine Erklärung zur Solidarität nul der Spielleitung ^Ernst darbt), »der wir in der Verkörverung unserer Rollen wesentliche Förderung zu danken haben." Die Kundgebung war von sämt- »chrn Darstellern unterzeichnet. „Jour bei Doktor Stieglitz". Zu dieser am 17. Februar jb der Neuen Wiener Bühne stattsindenden Nachtvorstellung bat mßer den bereits genannten Gästen auch Hann Niese ihre bestimmte Mitwirkung zugesagt. Die Nachtvorstellung beginnt pünktlich um 9 Uhr. Nerrhebraisches Konzert. Sonntag den 7. März findet «i Festsaal des Militcirkasinos ein neuhebräischer Arien- und Liederabend des Mitgliedes der Staatsover Jakob Seidel ßutt. Es gelangen Gesänge von Mendelssohn, Donizeti, Meyer- »eer, Halswh, Bizet. Grieg, Goldmark, Rubmstem und Tschallowski in hebräischer Uebertragung von I. Herzberg zur Aufführung. Mitwirkend Klaviervirtuostn Marie K o g a n. Karten in den Vereinen „Jabne", „Hapoöl Hazair" und bei Zöwit. Sport. Der Lärrderrvettkampf Niederösterreich gegen Süddeutschland. Heute nachmittags findet in München der Ländervettkampf Niederösterreich gegen Süddeutschland statt, der aber leider nicht als Maßstab für das tatsächliche Kräfteverhältnis der beiderseitigen besten Auswahlmannschaften gelten kann, da wohl die Süddeutschen mit ihrer besten Elf antreten, während die Wiener gerade znr Not elf Spieler zusammenbringen konnten. Zuerst kam die Absage des größten Teiles der ausgestellten Rapidleute, die aus beruflichen Gründen nicht abkommen konnten, dann die Verletzung Köcks hu sonntägigen Cupspiel, an dessen Stelle wurde 0 ch mied (Amateure) eingestellt, der: aber absagte. So wird der Ersatzmann I st er (F. A. C.) spielen, "der aber, da er kaum am Flügel reüssieren dürfte, eine Umstellung der Mannschaft notwendig machen wird.' Vis zum letzten Augenblick war die Fahrt über-. Haupt in Frage gestellt, da der Verband nicht, in der Lage war, Fahrkarten zu verschaffen. Mit Mühe und lldot konnte schließlich die Mannschaft in einem III. Klasss- Coupe untergebracht werden. Die 20stündige. Fahrt auf Härten Bänken wird sicherlich noch ein Uebriges tun, um die Verfassung der Mannschaft zu verschlechtern. Unter diesen Umständen wird es dem österreichischen Team kaum gelingen, für die im Herbst erlittene Niederlage Revanche zu nehmen. Die Mannschaft weist auch sehr schwache Punkte auf. Abgesehen von dem ans falschem Posten stehenden Ist er sind auch der Tormann P a c i s k a und der linke Flügelmann Körner als unter dem Durchschnitt zu bezeichnen. Eine Niederlage der Wiener scheint unvermeidlich. Die heutige« Futzbakwettspiele. Mir Rücksicht auf den in München stattfindenden Länderwetlkaw.ps kommen heute durchwegs nur Freundschaftsspiele zur Austragung. " Der Sportklub Hakoah tritt in HMeldork gegen dm Sportklub Rapid an. Da die Hakoahner ihren Mittelstürmer Jszo G a u s l enibchrcn müffrn, werden sie Mühe häbm, yiit einer knappen Niederlage davonzukonrmen. In Favoriten spielt Hertha gegen den S i m m e r i n g e r Sportklub, dm sie bczwingm dürste. Die übrigen erstklassigen Vereine haben durchwegs zweitklassige zu Gaste, die höchstwahrscheinlich ohne Ausnahme unterliegen werden. Das Pogramm lautet: W. A. C.—C r i ck e t (Prater), W. Ä. F.—S l o v a n (Hütteldorf), Sportklub— Gersthof iDornbach), B i e n n a—B eweguna XX kBrigiltrnau'', F. A. C.—Ostmark (Floridsdorf), Wacker— Bewegungsspiele v (Meidlings Amateure— O b. « S t. B e i t e r A. C. (Ober-Sr. Veit). Der Sportklub U n i t a s spielt auf dem Hakoahplatz in Floridsdorf gegm Karl Marx. Em intereffanter, scharfer Kampf ist zu erwartm. Wiener Morgenzeitung - — ' —.— - ■ „m,!■■■—f — ■ Start eines Hakoahners in Italien. Die Schwimmfektion des Sportklubs Hakoah, Men, erhielt von ihrem Mitglieds Albert P o r g e s, das jetzt in Genua weilt, folgendes Schreiben: Wegen der Kürze der 'zur Verfügung stehenden Zeit war es mir nicht mehr möglich, mich mit der Sektionsleitung vorher ins Einvemehmen zu setzen, weshalb ich mir erlaubt habe, eigenmächtig für .Hakoah" bei dem großen Winterfchwimmeeting, welches am 1. Februar d. I. bei San Francesco d'Albaro (Riviera) im freien Meer stattgefunden hat, zu starten. Es ist mir gelungen, den zweiten Platz zu besetzen, Erster wurde der bekannte italienische Langstreckenmeister Mario Massa. Distanz 500 Meter, Start durch Absprung von einem großen Boot der italienischen Kriegsmarine, Wassertemperatur 5 Grad Celsius, starker Wellengang. In dem beiliegenden Zeitungsbericht hat sich ein Irrtum eirrgeschlichen, indem Hakoah, Prag, statt Wien angegeben ist. Dieses Versehen dürste aus die Bemerkung zurückzuführen sein, die ich einem Herrn der Rennleitung gegenüber machte, daß ich in Prag geboren sei. Ich werde das Mißverständnis . richtigstellen, sbzwar es möglich ist, daß in Anbetracht der noch nachwirkenden politischen Strömungen (Boykott der Mittelmächte) auch ein wenig Absicht bei diesem „Irrtum" mit dabei war. MrrLanderwettkarnpf Oesterreich- Deutschland. Der Oesterreichische Fußballverband beabsichtigt. am 11. April ein Länderwettipiel Oesterreich—Deutschland in Wien M veranstalten. Ein Teil des Reinertrages des Spieles, für Lessen Durchführung sich die Hiesige deutsche Botschaft lebhaft interessiert, soll den in Wien lebenden Kindern der Reichsdeutschen Zufließen. __ Eine Frrtzball-Olymviade in Berlin. ES sind Unter- Handlungen im Zuge, um im Laufe des Frühjahres oder Sommers im Berliner Stadion eine Fußball-Olymp'ade durchzuführen. In Aussicht genommen ist die Teilnahme Oesterreichs, Ungarns, Deutschlands und der neutralen Staaten. Damenhockey bei den Olympischen Spielen. Die Bemühungen dänischer Vereine, das Damenhockrylprrl in das Programm der Antwerpener Olympiade aufzunchmen, werden voraussichtlich von Erfolg begleitet sein. Eine Sportausstellung in Wien. Es besteht der Plan, eine große Sportausstcllung in Wien zu veranstalten. Die Ausstellung soll vornehmlich dem Körperivort gewidmet sein und besaßt sich nicht nur mit der geschichtlichen Entwicklung des Sports, sondern soll auch ein Bild über den Stand der SportaMkrlindusttle geben. Das Mariazeller Winterfportfest abgesagt. Das Wmtersportsest, das heute und morgen in Mariazell unter Teilnahme Wiener Eisläufer und Elsbockey'pieler Härte statiflndeu sollen, mußte infolge eingetretenen Tauwetters abgesagt werden. Export von Fußballspielern. Der ehemalige Svortklubspielrr Jordan betreibt einen schwunghatten Handel von Fußballspielern nach Aussig. In den letzten Tagen bat er seinem Stammverein drei der besten Spieler (Strnad, Viiu und Weiglhoker) abspenstig gemacht und nach Aussig exportiert. Da der deutsch-böhmische Verband jedes KartellverbSftms mit dem österreichischen abgrlchnt hat, besteht keinerlei Schutz gegen derartige Spielerentführungen. Heinrich Eiseubach hat den Wiener Weltmeister Steinbach herausgrfordrrt, mit chm einen Ringkamps im griechischjüdischen Stil auszutragen. Es sollen je drei Gänge zu zehn Minuten ausgetragrn werden. In den Pausen wird Eisenbach Lozelachs znnr Besten geben. Der Reingewinn wird dem Verein zur Erzeugung armer Schulkinder zugesührt. — So zu lesen im „Sport-Tagblattvon gestern.' Eine Zeitung, die so etwas abdruckt, kann keinen Anspruch erheben, ernst genommen zn werden. Sportklub Hakoah. Die Hauptversammlungen der Tennis- sowie der Touristik'ektion finden morgen Montag nn Klubheim statt. Erstere beginnt um */*6 Uhr abends, letztere um 8/,6 Uhr abends. Erscheinen aller Mitglieder Pflicht. Morgen Montag, 6 Uhr abends, wichtige Sitzung des Komiiees für die Hakoah-Rrdoute. Kartcnabrechnung sowie letzte Anordnungen. Klubleitungssitzung morgen Montag 7 Uhr abends. Heute nach dem Ravld-Wettspsi'l gesellige Zusammenkunft im Klubheim, l., Wrrdertorgaffe 3, Casü City. Hechawer. Morgen Wettspiel mit zwei Mannschaften gegen Rapid-Jungmannschast um 9 Uhr und 10 Ubr auf dem Rapidplatz m Hülteldorf. — Abends V,3 Uhr Komiteesitzung mit anschließenden Tanz im Cafs Korb, l, Tuchlauben. in allen Bnivlaaen. Revuratnre« unter Garantie. Farbbänder Iftt alle Systeme, erstklassige? Material' Lrop. Kurzer, Wien, VI!., Westbahnstraße 23. Telehpon 31537. 8«8 HIJTREPARATUR-AlßTALT Herren-u. Damenhüte werden nach neuest. Mode prompt und billigst inedemisicrt XVUIr, W&hrlager Gürtel 91 und VII., MariahllforntrasBO 86 Gerichtssaal. Die hypnotisierte Zeugin. Vor dem Einzelrichter Oberlandesgerichtsrat Doktor Khittel wurde gestern nachmittags die Verhandlung gegen das 16jährige Dienstmädchen. Anna Kattner, die in, der Vorwoche vertagt wurde, wegen falscher Zeugenaussage fortgesetzt'. Wie schon ausführlich mitgeteilt wurde, hat die Angeklagte in einer Verhandlung über die Ehrenveleidigungsklage zwischen dem Telepathen Otto Otto und dem Ingenieur Oskar Zer ko Witz als Zeugin angegeben, letzterer habe sie in feine Wohnung gelockt und dort mißbraucht. In der zweiten Verhandlung widerrief sie diese Aussage IS. ffiBmat 1920’_ -M.38», Zionist. BeiirftsseWion tcopoldstadt Wlontaß den 16. Febrnar 1920 um « Uhr abends im Restaurant „Körrig Dawid", H.f Untere Augarteustraße 8 Gross« Versammlung Referenten: die Gemeinderate Dr. Ehrlich n. De. Plaschkelittb Frau Anitta Müller. und behauptete, Zcrkowitz habe sie aus der Wohnung fortgeschickt, nachdem er von ihr erfahren, daß sie erst 15 Jahve alt sei. In der Familie des Otto Otto, wo sie bebienstet sei, habe man forttvährend erklärt, es sei sicher in der Wohnung des Zerköwitz ettvas ernsteres vorgefalleit unb sie fei durch das Drängen, insbesondere der Frau. Otto endlich dahingekomtuen, daß sie sich über den Vorfall selbst nicht ganz klar getvesen sei. Auch habe sie Otto Otto bann einmal in hypnotischen Schlaf versetzt nnd bei der ersten Bevhandluittz, als sie den ^Saal. betrat, sehr scharf angesehen, so daß sie, ohne es zu wollen, die -Unwahrheit sagen mußte. Ms erster Zeuge wurde der Margareten» Richte^ Laudesgerichtsrat Dr. Rudolf Michler, einvernommen, der angab, es sei ihm ausgefallen, daß Otto Otto die Angeklagte bei ihrem Eintritt in den Saal scharf fixiert habe. Die Schwester der Beschuldigten, Leopoldine K a t t n e r, erzählte, daß sie von. ihrer Mutter die erste Mitteilung! über die Zusammenkunft ihrer Schtvester mit dem Ingenieur Zerköwitz erhielt. Am Sonntag nach der ersten Verhandlung habe sie die Anna „ins Gebet" genommen nnd sie sagteder Zeugin, day sie von Zerköwitz verführt worden sei. Daraufhin begab sich die Zeugin selbst zn demselben und. er habe ihr bei dem Andenken seiner Mittler geschworen^' daß dies nicht der Fall sei. „Eine innere Sttmme sagt«; mir," ftrhr die Zeitgin fort, „daß der Mann die Wahrheit spricht und ich habe der Schtvester neuerlich in daS Gewissen^ geredet und sie aufgefordert, doch offen und ehrlich zn reden. Die Antwort lautete: Nein, es ist nichts vorgekommen." — Die Zeugin gibt nach diesen Worten vtyj es sei ihr vorgekommen, als habe die Schwester nach dieser Erklärung ordentlich befreit aufgeattnet. — Richter: Wie. war ihre Schwester vor unb nach dem Verlassen des Dienstplapeö bei Otto? — Zeugin: Früher war sie heiter,' nach dem Verlassen des Hauses wurde 'sie. sehr vergeßliche und wollte immer schlafen. — Auf Befragen des Richters erklärt schließlich die Zeugin, daß sie nnd ihre Angehörigen, den veränderten Zustand der Anna auf die spirittstischen und hypnotischst Versuche zurückfi'ihrten, an denen die Ann«! im Hause des Otto, nach ihren Erzählungen, öfters teilgenommen haben soll.? Die Bedienerin der Hausmeisterrn im ßaufc Nr. 3t? der Alleegasse, tvo Otto Otto wohnte, Marie B e r ghammer, bestätigt über Befragen des Dr. Preßbnrger, daß Herr und Frau Otto einmal nach der Haustorsperr^ auf die Gasse hinaus seien, um „Geister" aus ihrer Wohnung zu. treiben. Herr Otto hatte damals seinen Rock und feine Weste ausgezogen. : Es soll nun der Telepathist Dr. Ludwig ThomtL als Zeuge einvernommen werden. Dagegen sprach sich der Vertreter des Privatbeteiligten Otto, Dr. Binder, auU nnd erging sich dabei in Angriffen gegen den Zeugen, dem!' er nmterielle Beweggründe für seine Handlungsweise zum. Borwurfe machte. -— Richter (streng).: Wollen Sie de« Zeugen beleidigen, das duldeich nicht. Ich erteile Ihne« einen Verweis. — Dr -Thoma, der Lei der ersten, Bern 7-andlung vor dern Bezirksgerichte Margareten der Rechtsanwalt des Zerköwitz war, deponierte, es jvi ihm aufgefallei^ daß Otto Otto sich vor der Verhatrdlung intensiv mit der! heutigen Angeklagten beschäftigt und sie während ihr«! Zeugenaussage scharf fixiert hat. Das Mädchen antwortete nicht in zusammenhängender Weise, sondern stets nur mit den Worten Ja unb Nein und sah sich häufig, wie Hilfe»- suchend, nach Otto Otto um. j Der Staatsanwalt Dr. Soos sagte einleitend', « gestehe offen, daß der in Rede stehende Straffall ein sehr bedauerlicher sei. Nicht nur des jungen Mädchens wegen, sondern auch darum, nwil die Personen, die eigentlich die Hauptschuldigen an dem Vorfälle seien, nicht auch mitaitgeklagt werben konnten. Die Mutter bringt bas Kind in die „Hölle" u,td lernt Anna Katttter, wie man die., Herren anlächelt und sie an sich fesselt, und Herr Ottq scheitt sich nicht, sein Dienstmädchen zn hypnotischen und spiritistischen Experiinenteir zu verwenden, also zu Dingen, die weitab von dem Pflichtenkreise eines einfachen Dieusd mädchens stehen. Auch das Verhalten des Herrn Zerköwitz sei durchaus kein einwandfreies. Fordert der eine von dem Mädchen so ' lange die Wahrheit, drängt er Anna Kattner so lattge, ihm alles zu sagen, bis sie wirklich lügt, so» entflainnit der andere für ein Kind, nimmt es mit sich in seine Wohnung und' traktiert eS hier mit Schnaps» „Trotzdem ich die Angeklagte als ein Opfer der Verhältnisse bettachte," fährt der Staatsanwalt fort, „muß ich bestreiten, daß sie ihre Aussagen vor Gericht unter einem nnwider^ stehlichen Ztvange abgelegt hat." , > Nach den Ausführungen der Parteienvertreter Doktor Preßbnrger, Dr. Binder und des Verteidigers Dokto, Sin »reich sprach der Richter die Angeklagte mit d«l Begründung frei, daß die Beschuldigte ihre erste AuSsagi o a a a M AKK ABI DOlSTIsTERSTAa DEN 4. MÄ JR Z (PITEIM) . Reil X£*rt«a'v’Q2rv’4»rs JCrolmTomrow-vt j&.laa?«tvsiB4e S&Q («TudSui. UL—1) aoac ^.laoratraBdie SäQ (J'udSui. XX--1) uadbol d«s» Tum- und Qpo>Hhr«f inen* um vovisi aoaa 993167

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