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Wiener Morgenzeitung · 1920-02-15 · Heft 383 (15.2.1920) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 383 (15.2.1920)
Date
1920-02-15
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 38$ Wien, «onntaA «aa»'*nU. -i -. ■.- ... -■*«»•■.!■>».•.■ Wks«er MorgenzeMitF wrnmato. 18. Kvktiar iBZd Literatur ». Wissenschaft. Slßu« jüdische LiterUtur tu Amerika. T bftffl fleufttetfiftWttti Bettftft fftt tzsiekMUr, Kunst und Wlfienlchasi „R e u 5 dt" sind söiisinde Wetkö tsi jiddischer Sprüche ttschjetten„GeiattttNelte Er-- iählunaen" btt jinlgftt D KM in H i* ft b t © t u ckj „Allein", der Roma« eiyes WWlsiKKchM» Vd« Z. Oplltosru; ..Mädchen als Mütter und Siadtnarren" von O s s i p D n m o w; „Wie ich es Mr Völt P e t e r A l t e n b e r g; „Russische Lyrik, eisir Aniholökie,. lwerseK vö« B. L a tz i N, mit einem Borwort von Dr. CH. G ch i t l o tv s k y. Im Betlag ..Amerika'^ ist das zweite Hesi -er großen künstlet i'chen D r e i m o n a 1 tz s ch r i ft „Schriften" erschienen» Niit BtdttN vöN H 8 t in n N % BötiS A kt t s f e 1 d» A. Wolk 6 witsch und I. M N PU el ansgestatlesi Der litttarische Inhalt bringt unter anderem D>chtlWen von Nasialt G tL ß, Rüben ß Island, Artikel vö« Dr. S ch it l ö w s k Ü, S. R t ll 11,. Pu,Las Insin 8 wskt; «sich die iüsiftfie aMtttknnische DlchtcrgciiewttöN hüt D. biesM Hefte gtistlft gestmett. . S. W e tz e t fnjtt ittt ttaenm Virlag ein jiweibündiftes Wert „Rabbi Israel BynftSchkinrtöw" herausaeaeben; seiner - sind in Setzers Verlag eine Anzahl boü Artznien Dr. I ft H a t 8 Ws erschienen, dilrusittt ein viertM'gks Wttk „Zwischen zwkt Söttsien". eisi Band „WundkrsiMichtesi. nüs dem am« Prag" nntaein auf Grutttz dir Geschickten bis Rabbi. Nachmftnn vow.Brahtaw nusgebautes Werk „Das verborgene L>cht." Jakob Milch hat m Setzers Verlag drei Schrisien erscheinen lassen, darunter. „Dis Elitstilsiing btt NrltchSn? Asißttdetn fittb vött dem chnaen Rötnabt tt f '.‘ “ “ weite Westen'. gekommen-, In Dichtung bis jNtiätn Meten H. Le i Erhikt« dkk UibttsitzWS Nöii W i Rät hau tziuözäs v n. Vom Batte« and Wohnen im neuen Palästina. Dns Bauwesen für das wer kün die ..Te rudische SiehiluNgs» wsxrschgfrtlchcr» fo^ atci* und z rsaWMisifassM ,..... „Hm PM« Mb Wöhnen im nMN Paiäfilsift" ütif bü Seilen in GrostgUart- Das Thema wird hier», iilr den Laien nnb für de« IachmüNn gleich .nnttgend. vön allen Seiten auf das, eingehendste beleuchtet. Es wirb bri biGerigtz.Bauweise. in dAi jWschsi) Kolösiiin «Nb in öiäb schkii Lttschafien gkschllktttr M Abbikbuirüeu vsn typlschkn Pkisvidtm dtt btstjkkißm Bauweilt» m jlldWkn sowohl Wik der arabischen itt PiMiNch siert.'-r SirVlUns'sbauwei'cn in anderen .Ländern und^. zahlreicher/^ neuer Banpläne. litt .brovisor'sche Basttksi, Ärveitttbänstt AUd vvtt Häusern lüe dm Mittelstrsilb Md G WOlhäbmde beftlejtitt den Teft. G'U Voiwoit . dvsi , Prof- Silo W tz t b u r ft .M'kk Palästina üls WoWanb „ sind, Mre. Untc'.silchrmg von.Ernst H e r r m a n.n tHaiffa) iivtt die Aussichten bet Bäutöiiftstii ui den Mrschkn Nicdedaniisitzen PülWiNös ertznnM die iNtttestMM AiisfllhMk'eN des l^lsitMs. Die Arbeit Meint als krste B^östMichnnft bkr .H MiNas BE'stllschAsi^ Midist m\ -Mit lGerlisichötMski» Sttstsirt Straße 80) aegen BtzreWenbunft vön. .10 Mark M YsS'ehen» Jederr ött sich iraeNdwie mit dem Gedanken drk Uebersiedlünä Nach Pälastlsia singt, wick 6M zu diistzk UUNblkftMkN Arbiit fttttten, tlttt eist kl.sittßs Pitö 86fl tzstitn «tü. gkw-rsicch WS.s M Zusammenhänge mit dem Bau- und WohttWkseN iNl NiUM WNde sÜr rhn voU Wichtigkeit tst, Rudolf Raths, „K-itm" »Dpftt der inneren i WtzM. ÄnzeNgrüber-^erlaft, MSN. 1980. Rözu diese Ärmseligkeiten gedruckt würden» Sbetöt esi> Geheimnis des Derliiges: KalMbetgeschichten stehen schon zumeist auf weit'" höherer Stuf«, als vorliegende Müllerei Zwei Zitate: „Pfauchchid und. gischend, wie Sine wild gewordene Riesenschlange, zög. düs DanihfUNfteheuer (Nämlich der Extzteßzüg) diö süße Last (nämlich eitt Hochzeitspaar) in das Märchmtänd 8sr kSichSN Höchgeitsgcistr (nach Rom!)." ,»Dei Pfarrer säsi gerade bei ^isch und es wollte ihm heute seins'LSiVspeise, eins goldgelb knusprige ^nte» nicht recht muridSn... Ba trat auf einmal Herr Walter 9b, 1 M Tür herein . r . DeM HsartSr fiel -Sk Löffel aus dim Munde, öesagter Pfarrer^die GutzpS mit öeM MesM tztz» gsssen hat, Milt uns der Eersasser, Sin unfteiivilliger Humorist» Nicht mit. Eiii Puch für den PMierkvrS, Wm, $te Urtlbüchlr. tz ine jübistze Gchristsnfökss. SLslt-Vsrlsz, Berlin. IniK- - Der nsntzstzküttößts L s l t -B s k l s g hat öle Wsnßs gäbe einer jüdischen Bücherei bSgöttttSN, IN welcher UliS und neue Schristeil ariZ allen jüdischen KültUrgsbibEN dem einen ßütttt.AMng. Sie, btsitgen in gesiMackvMeM. Ws wände, .das sich überall äuf dent deutschell. Büchermarkt söheN lassen laNtt, wirklich wertbMs. Die Sammküng setzt isii Doppelband 1—Ä mit Moses Möndslssöhns Schrift »ArusaletN" öder „Uel'ßk religiös Macht im Iudentulü" ein. Die ersten Seiten des Büchsetns verlebendigen uns sofort eine Kulluxepüche des jüdischen Rationalismus» welche für das dtzutsche Judentum Von so großer Äedvutüttg werben sollte. Dm BMeisftthrUttg, daß ditz religiöse Macht des Jubentüms Slif der vekNunstgemüßen Eöldenz feiner Sehre beruht, welche nicht im Gknnben, sonbern im gottgesetzten Wissen Nsteyi, ist in herMsreuenö scharfe dialektischem MeNdelssohngeist herausgtzarvsitet. - Mag auch diese Auffassung Mendelssohns von der Wissöüsebidenz der jüdischen Lehre gär wenig tief sein: die wärmkevendige. Art, in der sie gebrächt wird, Und die WerlegeMbSklegMve Akt, in welcher Macht, eine Religion als Folge ttntzeweisvaren Glaubens hittgestellt. wird» der sttwnechte Ausruf i Belohnt und bestrast kerne Lehre, lockt Und bestecht zu keiner Nektaiöns» Meinung!" — «kt' das gibt dem Wchristchen fnr sinmer besonderen Reiz und denen» die es wieder an bas Licht gezoge>r haben, Anrecht auf Dank. Es wäre seht wertvoll gewesen, wenn in Setz druck von MaNasse den Israels »Wttüttg der JNden", welcher däs dritte BAiidchen der lssnunsinig bubet, such bw Borrebe Mendelssohns zu dieser Verteidtgungsschrlft, bl« h überseht hat, anfgensinmen worben wäre. Duft Borrebe ist eigentlich der Borlütisec zu. „Jerusalem", das eigentlich aus der Polemik über diese Vorrede StUstättden ist. Dös Amsterdamer Rabbiners Manasft ben JsraSkS Schrift ist ÜN «inen hsheu Göitner ln Ättglttüd gerimet, um ben Mdsn di» Atisiedünigsmöglichkdt in tzugland ~ ein Lebknsgßdonke ManasieS -- zu erwirken. SW will zugleich, alte Vo.ruktetts und AnschnlbtgunM gegen, dis MSN. entkräften und beginnt» bözetchnend geitUg» mit der Blutlüge. DG die Juden staats- und könWtreu setöji, bätz sie nie Göttess lästerung betrieben haben, Säst sie keine PköMten Mächen, ätl' bas wird, nebst anderen Mkogettfchen Details, tsttitzetsmentöökl..beweisenddärgelegt. mSchrift desManasss» dessen von Relnbrändt gezeichnetes Bildnis im Büchlein r«> produziert wird, hat Heu« btzföndersn Wert durch die Atift Müsse über die Hältunft der. Englünder zu den Men in CköttiwM Zetten und erweist such, daß die Jüvßtt schön damals (wie Mw) tzmanzipatibn um schweken Preis, und da nur halb, erlknge>t lonnteu. Auch hies ein neugefünvener jüdischer Wekt- „Bie Rettung der Inden" und ».Jerusalem" habest Berührungspunkte in einem beiden aemeittsamen rättonal-' ttsükisiftreuden UlMktSN. JMMSgettfatz dazu sind.bis 1838 zum erstenmal erschienenen^ „Nrunzehn..Briefe übet das Judentum" dcs^ bekannten W'ÜttMktei NübbinSkß «Zamsön NsphllSt Hirsch, welche, .m .Döppelbanb {—& der Weltbücher in dankenswerter Weise wißder SN das Licht gezogen hat». lebensvollste Abtehnruig MS Reform. Hirsch kennt Nrcr eilten Weg.r ,-Verftssftn bis herabgeSrbteN Ansichten sind NichtänsichtßN Üßek Judentum; NShMeN diS Quellen des Judentums L'nsch.. Ochatz, Midrass,, sie fürs Men gelesen, studiert, tzegrifsenr daraus die Ansicht des Judentums geschöpft über Gott» Wik, Menschheit, Iissroel nach Geschick Und LehÄ. r Dieses „fürs Leben gelesen," ist eine Perke illbenbkutdurchMsM Temperamentes, das so viel, viel mehr Ganzes» Jübisches gibt, als die ganz« vor-» mit- und nschsolgende reformistische Vrttzodpxie Deutsch» lanös. Dis Ansicht >es Judeittums. schöpfen über Gott und die Welt — das ist prägnanteste Absage an die Ansichten der Anderen, auf welche die blÜhloftü Reformen ftvbäNNt horchen. Das Büchlein ist voll von jüdischer Kraft, Es ist m währender Wert, den wir bräuchen. Höfftntlich bringen die Weltbücher viel ähnliches änS Licht! r . ^tz. Kkitz Mordechüi KüttiMütt« r Bier . Dichtung und ßti Hut Bit Wt chen. Welt - B u t ä g, Sali«. ISIS (ft 13 ücht« s. über BSnv» Hier spricht jüdisches KoitüsbewUßtsein!M Blüte. Blut ist hier Leben, E. leben, nicht literarische ÄusdeutuNft öder Ausbeulung angelesener Kuiiurinhalte. Derer, die sö wtttrü koNNtN, sind wcn'ge» Nöck MniW bei uns sölche. die höttN UNv yristebcn. Tönst bätte schön KaÜsMnttns i-Ftttstutt* eins .iüdifch-gristiftk Rktzolüriött hervotrufkn tNÜssiN». Jtt den Hier Aussätzen siüd Met wundrrvölle WerWaSN jstdisW. DichtUM MbaltSN. Post M e n d e l e S D-chtung fügt KäusManU t „Gödviö tk Wst k getan hatte, begann daS Bot^. des Ostens, rm, vollere schljchere Tpramk. zü stzrechtti . „Das ungcwsyiilichß, äst ihm Werk weit ist» daß ev die an jüdischen Vtrlglied ächtet ü N ö si NtsümM öhne KeniiMentMät, öhsie Hong zur RöMäniik die Hierarchie .PbNnbetttN MeMeNlß' (Hifi Volksdichtung) hflif Sie wMtA. Üiöße, kill D . Völt . UMspciWtM©ptoftfL fähig SG iy akt.ktz tittah ilnd k«M Äöiprip EizähsitW -»Wb düs KkMtiMe wird geradk^ .MS ,Md du Wer.gehst ,n den ftlvßm.hrim« LI dieses Müaschs Chijtm ei», ais ietst^u es. brr in dr« MW« der Zriedhoje Wohnung nahm" — so verlevkUviftt dies kV bttz Wundtt dieser m drr WWekMk WjiMliM DMun mehr als tausend i'ttttzrische ANtzlysM. Er istMitMischem geschttßbkn. Das jMche Blüt Kausmanns sibrsust bek. Msttkt ÄkSk-^ Röt Ist, daß ÄlWNdek EliSsbktft «Nsiestrajt MkntzmS «Fischkd" MaruNdrübekletzeN _ dürf» Ndt, däß Arno. Radel;'tzb,..se^Mttlchen, wie KausmAv ist dem iit| „übtt lit tfdie Vvlksmtlsik dütligk, düs Jüdische aus Unserem Bolksl'eö atifimbctt und rs tüt tln «KtzsiMpudl.ktzm'' rmöMsiarn» Rst, daß bet boN -Stdufmanii HüsgWichNtt Snöthsitttt Pi.« kkJ, vüs noch, yör dem Är«W ist.Wilsta kischöMe Jatzrhüm ,M die W'chichte der jüdischen ßitrt'dhit Usid.Gvrache litt kulrüttÜtt Einzcsiall vleibin mußie. Diese Rot, die gkvße Rbt ÜNM«t jüdischen Kultur» aus welcher auch der Dchwindtt ftebörrn wurde, dtt Mit m gLikitbkN Wird. schM SaUsMäN« ist kMW» kraft- MiAftM EcöitttüsiM HL'Slls Mit dkk StiMM M. ffthlffl«« BlUlts» der StlMMS tztt ist W Wert» Wühthsit» »lii Müsst» Bolkskullnr bei aÜrn Mit anem Wien, wächett^Wütn .unserttjuNgeu ß tnylich den Ernst und die WahrWtigköit tzebtN, düß sie würdig wlkb. » mm ».D.e §efU ... . lii§ VittiMrift Vdtk 14»~. 4 SiÜ^ bekMtcsi fttdsigcMn AüWtlMft tzisiftM M vor^ Nthmktt Möiiütswm wiedtt m Kllö des JllMWntM M Mäkmi, Süchkttüst» Wöhnungskitüst und kÜnmÄWr Phvtös Ersts ist Uüt.'k üNttteM mmm Kit AuWe« Üdfifi D. m ü «ft i »ab . tzöftt Gchmid - F chiklbttg. . S Ä w s r L bt'Nftt einen in ertsirinft» Asiüatz'übtt de» m übrygrüde». Müncheinr Gttthtüiistktt Emil P.r i I! fi. 11 sttz, Sfr bkittb fi(§ litte! dkr hriVöMgMWIN BMÜüstltt M, Dir künsilerische Photographie .zeigt an ^chÜNtii Bitdckü btt Plft>to- « I fä 0 te 2 MÜNW Dll Aüsgnbk,, tm ätjil Ge- Wlshüüs in Iw ülHttsittches MMM NMjnbSUkN» W MÜNchMk Ätch!stkk.Petz- BikkbNhpfi \n dt« ÜnW rjites Wohnitijn Gischästsbausts ist Züttch «kkiHzind setöfl, Makkikstlistischr OT?r dir gkhstgrük WöMsimstsi vmcht- Völler JnirrieUtS, tetk übttHaupt dl^Mstztztive Dtzkstellplift Ms m HttWtiysikst GeöiÜtU döst HM ' Heftest schlßchstimnfts bSÜttlöet ist. ÄWM. tzwttftt m% AzähkMM. 1Ö2Ö, MttL-BM»S, Mrliit. n von diesen GrzaWngßN, „Episode" und „Die . wsM tn ttntzm GtzschEwübuch zu tchn» sss Zweig ist »Llttgens KkWsbÜWrN" tztzkösftzNtltthL hkt Ustd desftü ^itel-Erzählung „Dis Mstw" ttiwsi Skg dunklen Pststkt ist Zweigs KünstlersGfi sshentst- Gts. sind sßyk tzeköttttt, seelisch sehr derioatwi Bsn.Wert des Hnchrs Bttbet die dritte, mgettttich dw erst« Erzühkuttg »»Auszeichnungtzn über rtn« Fämtkle Nöpftk", wetkhs sus bem Jahre 1969 stammt. Ein jüdisches Schicksal wird s-ozüscraeil historisch gestaltet Das Schicksal ei>M ÜlstttStzteü MköpätschM GEtteratron, welche der Dichter trach EksZ Jfrätt tzekpfkänzr tzät, die ohne Reue und Zukunst ist. Diehistöktsche Spiegelung und Wider spiegelung in dkli Stzettst. StPS GSschwistSHuares, eines „Ptolemäns tinv sttnek Gchwestsr, rnS feilte Gemahlist. ist," wurde vom Nichts Mit tiLUösemr Kittheit MÜlttt. Dab.ei jkdsch söttberbar küht. tztn Kunstgrist. gswltz- Aber tzbö» ein Küststgtifsi Aetzunft mrr kalter NM» Bon der Platts üvWoM, ist doch Vitt Wett, daraus geworden, das Ustv gewöhnlich ist» Uno beinahe staßk« Beinahe» s.S» Gsra, Göttzen ttsch'k» das Jajmahtsi btt «v6of licfi tediftittten sistb VöNi Jüdischest Ho W.t e n kttausgea Beiie« Mvna'sstAifk „E ß e a" WilU, Alittsttafli 98) öti Oöüdkkhklt unter »Dies ist n im t i «J er W ß»-» ES ist »!« Kam grgist gewisse sivnMcht Aussassangk». siin für reinett Ziüstismus eist Und wcstbtt sich m schnitt Wake Mit jügenbl chan Rad kaliß- MuS M dis Reinheit mir geiübMiMmikü zwnisitsch'N Äukmssung an. DaS Hifi bttttftt Äfi»eisin von; Adolf Bvebm, Awkkchl Hellmattst, Estgt» Hbtllich. Stilübtt MWtvütt m Wt\x Wiener. deK Leopold TtriiihiM, ML GrSßi, «uz«»htl ittiigfK Prris« l 640 , l.Mberslraße 9. ühne und Kunst. Stadttheater. ersten Mate: »M tr Ge.nerülditSktör", in fünf Akten von Richard Pstvk») Wss fort man zu blesM Msib srM^ Whr^ichs KtzüOA und Bttüttttte ÜUs Bäsikkreisssi» b.^tsiuMch siichk mmdsr zshlk^chtz UntergeböW begrüßten brn »Dichtes m schon näch mn etfm tti m mt Nainpe etschte», IHU stüWischmu Beisäll. Bte Kstlichött ZuhMk Mjdz^ btete trostlos schäte KitettantönSrbttt übsr sich ieWhSw lassen, dtese rührende Geschichte teSit dem RüchttM Wneraldtkektör. der trieft (nurülich von tzdtt» nint), der eine oen ^taat beherrschMe Gvoßbanlk schasst (natürlich nur „zum Wöhle der Allgemeinheit"), des just in VSr Börse eine gewaligs Rede schwingt wie weiland Ibsens Volksfeind (natürlich eine Neve über Nächstenliebe, tn welcher der knorrige Herr Genernte öikektvtimmer knorriger wird, tun als kräftigen M schlutz den Börfeänern den Hrntern zu zeigen) nnb m — der Kall ist ziemlich vereinzelt — feine Direktvren und Berwältnngsräte für engeteeine Kbealisten hält) für Kreunbe. die ihm bis in m Md ergeben sind (und' natürlich den Chef jämmerlich hittteLgehsN). Dieser Dialog, diese haarscharfe CyarakterisierUNg vvrMhmLH und schwieriger Geewn Und diese Milienz'kichnnngtzN gtzhen wirklich Über dte Hutschnur! Wte einzelnen Rotten jiW von solcher Qualität, daß es ^nicht der Whs rchnt, aus die Leistungen der GchauspMr eiNzNgeheN» E§küri^ bah M Künstler vom Range HüNS Mürrs diese Sache inszenierte und auch mch den tzettzen barjtetten mußte« Zases tzarnv hat das GtadtchSKter dem Mlüch Operette entwunüM, um tim ernste GchMDiekbühnö zu schaffe»- Hauptmann, Strindbetg» Echönhekk/ Gchttitzter wurden btsnNn in der neuen Wra gespielt, ein ktassifchtzs französischss Lustspiel wurde mit gutern ELsökg Lebendig ßtzmucht (»,Eitt Mund m tzrsuen") und jüngst hat sich ^dteft Bühne m durch eine bs« mrrtenswette WuinszenterüNtz der „Lustigen Weiber tzW Windstzr^ tzitt allgemein anerkanntes literarisches WA dienst erworben. # Wenn aber die Direkteon so kommt, bann wixd' man sich nach der noch iMMk besseren Operettenzeit zu sehnen beginnen. Oder stehen auch heute noch einem dichtenden BüNkMäUtt ftlöst bei TPattzröirektersn NSA Geschmack, Verantwortungsgefühl UNd kritischem Sinn bereitwilligst die Tüten offen? D. A. Atchmd Sr-atttzMö«zßdkk BMtätltzkbst gab dm Rahmen für Mtzn ftWchßtt Richakd Mrüuß-Ubend, der die rn Gien mnge nrchi m ktiWeNtz ÄtpensWphöiüs zum MUstkMschett MuptpuM halte. Die Mundsk der Bekgmetl blls der RieftMM dieses TonpanorÄMSs saNdstt gleich MlhUsiästischS ÄS» wunderer wie zu ftnsr ZM» dü Mn tze zum ersten MuLe hörte. Unter Stmuß svuvsrsnsr Orchesterlßiiuntz leuchteten die FreilichLbüder des UlpMekkebttlssss in de« Wbernder Frische und Lrugsn dis tzllustsn Ländkichs« MiltzMens m die Herzen der zum MMdssein mr» Uktemen Hörer. Ms Orchester überltäf sich selbst und dis Zöisdsrgäbs staub der berühmten Uussührung smch die MlyäkMöMksr nicht Met nach. Bertä KiuriNL. die hier einen Schritt ins dkSMatische Käch tctt, sang dann in ichlackenlöser Reinheit des stimmlichen Autzr drucks eine Gzene aus dem nach im Wsgnerstil M harrenden „Guntküm" und dm Orchestekliedsr, vsn denen dis »KLeilie" zur Eieöerholuns kömmen mutzts, Baß „Festliche PMudium"» mit dem dss Könzerthaus eingsweiht wsrdm wsr, Mächte den Gchlutz» Mit seinem Msgeböt ällsr Kräfte der Orgel und der Eewülten der Bläser rüttelte es such diesmsl dss Publikum äuf» wenn such weniger kür dss Herz dsrrn zu finden ist, skß für die Ginne. Richsrb Mrantz» der mit der Härtung sss Grssidfeigntzurs sslchen Bsranftäktunsen zu präsidisksn versteht, wurde stürmisch gefeiert. Wie das Publikum mit dem künstlerischen Ertrag, ss dürfte die Rettungst gesellschaft, der dies Ms gült, Such Mit dem jUaiskiellO Ergebnis zufrieden sein, Dr, K. M. Au» dt» Theats»«. FmBükjjlhtiil-r ftk!ai>gt tnetäen NiMi,» „_ V ets ch w «ndetft. zur. Attstübrusia^Befttttn S uhk, Bit MMtusig m M a t bt WtMU bm 18. b» M. findet Mtz roßen Pro fielt state Das ZWügisiZ Am dem FsntzS zür BNf^kUNtz des Schickfsit der österreichische« Stjj l ft s ft r t d h j t« ll« ik Stvirtenz 11. — Bit «Schür Rmhiit des BNtSihteterL R 1 t t n e r S ^.D i t T t ü S 5 b L i d k S E U «i ft N e S* iß \k bin S8» h» M. andttamm^ Der ^tz.eipta« brs Bpssnthsater köMMM Wöche laMet: t ä O tz e ru t h s ä t t r»Mo«täft bttf 18. d- M. i (lU Mt.d Ditestag ötri 11» ,vtt ertzöhiM Mise« i.l/§jS Uhr.'^ Mmwöch bin 19., h« «höhten Pt Mln", Eltejat. KäMMttsüttfter Oitliam Miller W Uhr.) - Baüettb^t.^. PriiskN: „Der Nisift Kammersänger William Woimantz Küknftvld alt bet elMHM Pttlsr«: „Miattön". Phtlme, Ftu» tzvm RasivyLUhrsitt m Mannheim «iS Gast. (7*8 Uhr.) .Im 8 o Han« p> 11 fl u 8»L h i a ter braivnM j AbendoarÜrluwLLir Bon buiie an um Ulm. _ üttft DonNtteiüo di« ts.il für bii „TösM j®| « Bürdttt- «öfi ©afiböb j , den Ste, btt Mhtw slyktSteS', »H.otanta-, 8lw«M als Gast» DiGklit Htkr Etich .'/,6 Uhr.) — Samstag den 21^ u^i^Nön", Phllinr,^ Frau Irene Edez Ns Wfttzld als <V»6 Uhr.)

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