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Wiener Morgenzeitung · 1920-02-14 · Heft 382 (14.2.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 382 (14.2.1920)
Date
1920-02-14
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Sette Z * Wien. SamslaK PolMsche^undschau. Die Fol-en des Friedensvertrages. Ans 2 onddn, 13. Februar, wird. berichtet: Das Unterhaus verhandelte heute das VON den Liberalen und den Arbeiterabgeorducten clugebrochtk ' Autendement be» treffend die F o l fl c n b c 9 F r i e d e n s v e r t r a g e S. —. In VeantwortuNg mehrerer Einwürfe erklärte Dal» fou r, niemand könne voransfehcn. was Deutschland, das binnen einer'Frist von vier Monaten, eilte Gesamtsumme anbictcn könne, in 10 öder 15 fahren werde zahlen können. Ans bie 31 o r l ü o e Oesterrei rf) s überg.'b'.n-.d, faßte der Ministcri Großbritannien stehe.den Leiden Oesterreichs nicht gleichgültig gegenüber. Es habe 12.5 Millionen Pfund Sterling dorthin gesarcht. Mir werden, sagte Redner, noch w e i te r e 10 Millionen a u f w c md e n, wenn die anderen Rntimien sich ebenfalls beteiligen. Wir müssen UNS bemühen, allen Feinden oder Verbündeten, die in Slot sitld,;n Hilfe zu kommen. Mit Bezug auf Rußland sagte Dalfdnr: ES war nienrals unser Wunsch, die inneren Allgelegenheiten sUußlcmd-Z zu leiten. Redner erklärte eS für a n S g c s ch l o s s c n» daß Tnropa ein sofortiges Heilmittel für die MirtschaslSkrise finden könne, selbst wenn alle Völker der Welt gemeinsame Sache machten. Die Regierung werde sich bestreben, eitle Politik der Wohltätigkeit zu betreiben» wenn irgend» rin Mittel vorgeschlageN werden könnte» um das wirtschaftliche Gcbrcst zu heilen. Das Amendement wurde mit 250 gegen 00 Stimmen, darunter 40 Arbeitsparteilcr und Liberale, verworfen. Die Registrierung der ^FrerN-?N" in Warschau, Dtzr Wohnungsmangel kn Warschau, welcher drirch die! Nnsiedlung vieler Beamten in der Hauptstadt, die KoNzeN» , lratton einer großen Fab! von ArNntern. der freMdöN Kvtt» sulate und Kommissionen, die Einreise vüN dielen Flucht» iingen aus Rußland, welche der Bolschewikenher'rschNft. öNl» esnnen sind, hetvorgernfen wurde, hat zü Ncistcruilgdmaßaah'.nen geführt, welche die Juden Warschaus schwer treffen. Die Regierung hat eine c ft i ft r t fe t li n ft aller .Fremde n", das heißt aller derjenigen» welche Nicht int Gebiete Polens gebürtig oder beheimatet sind, aNgevrdriei. Diese sollen dann in kürzester Zeit aüSgcwiescN oder intet» inert werden Dic^e Registrierung ist bereits im GaNfte Und hat besonders Unter der jüdischen Bevölkerung eine Hrlrttk hervorgerufen. DÄin es gibt in Warschau eine große Zähl »on Inden, welche seit Jahren dort ansässig sind, jedoch »nßerhalb Polens geboren öder beheimatet sind. Dw Hin» heirnatung war.nämlich :N den Zeiten der russischen Harr» fcfjaft sehr schwierig, im Kriege während der deutschen Okkupation unmöglich und ist, seit der souveräne polnische Ltaät besteht, nüch Nicht gesetzlich rechtskräftig fixiert, Und sun droht diesen „Fremden" Ausweisung oder JnterNwki: Oft. Wohl soll, wie unter der 'erregten Jndeuschast ärschaüs rrzahlt wird, ein hoher polnischer Beamter erklärt hoben: .ES wird iliciNandcm etwas g's.hehcn; MtlssenaNö'.v0'sNllgM verden nicht stattfir.bcn." In Wirklichkeit . /er ist »chm« inlt Susweisnngen der „orrmd-1", welche sich registrieren ließen. »egonNcu worden. DcN Befehl» ''"^crh^ von 0 ch TägöN Warschau zu Verla.>ett, haben auch Personen örhülleN, welche «ehr als Zwanzig Jahre in Warschau ansässig sind, obwohl dekaniügeinacht wa", daß bei dew ' rlnlNg ded Raßregeln gegen die „Fremden" die Änsäßigftit Berück» ^chtignng finden werde. Die Wirkung der Verordnung auf däS Zellen in dev §kabt ist geradezu augenfällig.- DäS wirtschnflllche Leben sat schrocre Störungen erfahren; der Kurs der felinsckiöd Rark» welcher sich schon gehoben hatte,, ist in der letzten Zelt zesunkenr für bic Rcgiernngskreise ist es kein Geheimnis, daß rieS auf dte „Fremdenregistricrung" zurükkznführen tft.' oelche durch die Unsicherheit, die sie schafft, jede Produlrian lahmt. Was dies für Polens Volkswirtschaft bedeut t, ist rnschwer zu erraten. Es wäre Wohl angezeigt, wenn die Regierung, bevor U solche Maßnahmen trifft, ihre Folgen genau erwögen oürde. ES ist fraglich, ob dct angebliche Vorteil, den die kntfer.'.nng der „Litwal^ bringt, durch die wirtjchaftftchen Rückschläge» welche diese' künstliche Verminderung der jüdi« jcheN Bevölkerung hervorruft, nicht illusorisch gemacht wird. Wie das Tschecho-slowakische Prcßbnreau auS Teschen «eldet» hat die Eutcutekommisston die VenvaktungSlinie im keschener Gebiet bereits festgelegt, und zwar auf der Grund» iagtz, daß die von der Demarkationslinie berührten Orte? die nördlich von Tcschen liegen, den Tschechen» diejenigen, die iüdlich von Teschen liegen, den Polen zur Verwaltung über-;cben werden. Die Gebietsvergroßerung der Tschechen. te» tragt zwei Dörfer mit 4087, die der Polen einige Orte mit ,200 Bewohnern. Dte neutrale Zone, die durch ein Sub« iomitce der BeMreter der Ententckommissiou verwaltet wird, rmfaht alle Dörfer und Orte deS Bezirkes. Frcistadt» die östlich von der oben erwähnten Demarkationslinie liegen» Schwierige Situation in Konstantinopel. Im „Ta.ly T l gravi," brrichiet P e r z i v a l London *ij8 Aoustantinovrl, baü der 2kurz d s K.winrtls Äl> N-za jeden 'Luqrnbl ck kiwauet weide Als Anwärter auf das GrüMgerar vrce der von den Rot ovaliüen lmi.rsiiitzie I z z er Pa sch a. »er io über ttc ÜJ^oiotnät jn der Km,'Mer tmUiflf, genannt. In >tr Üamurer rcme sich derselbe Gellt dcs H o ch m u 11 6 und Wiener MorgenzeirrrnF 14 Februar lv2S Nr. 382 Der ANLerhrotstreZK in der Nationalversammlung. R"n v-s^rem Par'^me^tsi'eeichtee'ktalter. Die gesirlge Sitzung der Rationlilversammlnsig, in der es zeitwrAe sehr fiittinifcf) zugiug, war der Austragung des Streites über den Ausstand in der A n k e r ü r o t f.a b r i k gewidmet.. Die Christlichsozialen hatteli eine dringliche Anfrage gestellt, die unter Berufung auf den vqn den Süzialdmuvkrgtcn int KvnN» tiottspakt zugcsagten Schlitz der Koalitiousfreiheit vom StMsknuzlev auf folgende Fragepunkttz Atüwori verlangte: 1. Welche Verfügung haben der Staatsknnzlek, die Regierung, das Ctaatsamt für Volksernährnng oder andere Ltaatsümter in der Llugelegenheit deS Streiks in der Zlnkcrbrotfabrik getroffen? 2. Welche Maßnahmen gedenkt der StaatSkanzlcr und die Rcgiermlg zu treffen, um die durch duS Verhalten .der Arbeiter der Aukerbrotfabrlk mit Füßen getretene Koalitünwfreiheit wieder tzerzustellen» dc»u 3lrchi mid de»n Gesetz Geltung und Lluschen zu verschaffen? 3. Welche Maßuahtnet» gedenkt der Stnntskftitzlet und die Regierung zu treffen, um dir Wiederholung des schmählichen Vorfalles zu verhiubeku und die Regierung nicht in einem spateren Zeitpunkt Neuerlich in eine solche Zioangsl.lge geraten Zu lassen? _ . ' . '• Was die Regk'nlliß in ÄeaNttvöitttNft dieses Anfraftett aiigfiitjite. Wal' kütiitt nteht', als bereits ktlts den offiziellen Berössentlichlingön bekünnt gewokden ist. Der StaätE'kallzlßtötzgliff wohl zweilull! das Wödt» allein seine rechtsphilvsohhischeu Erktttse sollten wohl weniger dazll dienen. Klarheit iit der Angelegenheiten schaffen» als salblrngsvoües Del in die Höchgehenden Wogen der Erregung ZU gießen, welche die Debatte eut» facht hatte. Den Christ!ichsoZialen scheint es sich im übrigen auch nicht so sehr Uln einett Vorstoß gegen die Koalition, als mtt die agitatorische Attsuützung dös Falles gehandelt zu haben. ObZwar es überans vehemente Zusammenstöße Zwischen links und rechts gas, die einmal sogar fast ZU Handgreiflichkeiten tllhrtett. dürfte mit der Debatte der Zwischen den Köälitionsparteicn aufgetauchte Streitfall erledigt sein. Tit Christlichfvzmlen --- eine Judenschutzkkichpk» Schon bei der BegrütlduUg der drutglichöti Änftnge durch den chrisilichsozialcU Abgrörduetcu Dti Matlijü, dtt die VeröffcUlliäning der ..Llrbeitei-ZeitUilg", fiit die Er» rcftUUg der Bevölkerung über dcN AUketbkvtslreik verantwvrt« lich Macht, tum es zu elUvm erregwu ZwischcnrufgeptäUkel. Die Sozialdeiuokrntcn tiefen den Eliristtichsozialcn höylieub zur ,.M e n d i g u r d 11 ZudeUschutzlruptzel* Als huii Abgeordneter Rkntuja meinte» wenn es sirhc darum handle» Recht, ttUzUloendeU» sei es ganz gleichgültig, ob ih:u die betreffende Person shMpUlhisch fei üdsk nicht» sötztkti die Christlichsozialen mit denronstrativen Applaussalven rin, wahrend ein Teil der Sozialdemokraten immer wieder die Christltchsozialeu und Großdeuijcheu als Schützer des jüdi» schert Großkapitals Npvftröphierie. Abgeordneter Dr. Wubör: Die WdeUpaitei will voil Judcnfchütz reden! Abgeordneter Änstetlitz: tzhr überströmt plötzlich von Rechldgefühl für die Jnben. lFortgesetzle Livische,»rufe und Lürm.j Abgeordneter Dr. Matajä: Herr MtttGi ist ein aüßerotdetltlich geschäftstüchtiger Herr, aber er ist uns bekannt als ein Vertreter des rücksichtslosen jüdischen Groß» kapitülismus (Hört! Hsrt! bet den Shristlichsozinlen) tiNö daher ergibt sich unsere Stellung zum Herrn Äkendk zur Genüge. Uebrtgvns ist es doch ein wenig komisch, wenn Ab» .gcordtieter Austerlitz Und seine Partei immer von der Inden« schvtzlrnppe sprechen. iSturmisck>er Beifall u(i& Hüildekintschsn bet den Shrlsttichsozialen.) Wir fassen den Atttisemliismus doch Nicht so üuf, baß man den einzeltien Juden außer Gesetz oder Recht stellen sollte. «ZwischenrNfe.i Was unsere Chm« pathle anbelaugt, so kann ich Herrn Knslerlih versichern, daß uns der Jude Mendt nicht um eine Ruanre shmpachifcher ist» als der Jude Austerlitz. Staatslauzler Dk. R e tt n 11 erttärt, dle Hkants« rögieruNg behalte sich vor, die Anfrage des Abgeo«-dnesen Dr. Ma'taja sowie die Ui der letzten Sitzung von anderer Seite ftesiellte Anfrage zu diesem Gegenstand schriftlich zu be a u t»tzo 11eh, sobald * die Ethebunge« «bgs» schlossen sttid. Herr Mrndl vktriligt sich NN der Debatte» Rainendes in Paris »vetteiiden StaatSsekeetäis sitt ^Vollöcruährung teilte ScltionSchcf Jedtwitz mit» das SlantSanit für VollsetNuhkung habe sich»^sobald es von dem Stillstand der Ankccbrolfabrik erfuhr» sofort an das Staats« amt fiit soziale Verwaltung gewendet, von dem ihm sie Aus« kunft ertrellt wurde, daß eS tngsvorher mtt Herrn Mendt gesprochen habe. Herr Mendl habe ober eine offizielle Vermittlung de» Staatsamtd» abgelehnt.». WWWWWWDMimUMMMEWvSMMWMWWMWWWMWWWWWM der Ü n v e r f S h n l, ch t r t t» der schon seinerzttt i'lötzlche Avrttse bet tttilifthen Delegienen aus Paris rm li*iO oermfachk habe Ä)ie Smiut on fei außerordentlich schwierig, und man n,NMe dir Dmge energisch snsassen» wenn weiter« Ne.biwgen zw'lchm den AllittutN und den MatiO« natistrn veimieden weiden sollen. Dle türkische Frage. Paris, iß. Fe^rn-.r. Der Sondeikürrefvondent des ,.D?a! n" ,n Loukou berich daß die Bei kreier der Großmächte »n der türtischen Fraae ein Emverncbmeu etwa au» solaeudsr Der auf der ersten Galerie der BerhäNdlMft me» wohnende Besitzer der Aukerbrotfavrik, Herr Mendt, tief nun in den Saali Das ist Nicht wahkl (Rufe dri de« Sozialdcrnokratetlr HinauSl Du» ist eine^Frtzchhcit! Der Muß hinaus, der freche Millionär! Anhaltende Zwischenrufe und Bärin.) Präsident Geitz drohte» den Zwifchenruset van der Galerie tziitferuen zu lassen. Ruse bet den Sozialdemokraten: Das ist der Msnnlt Ünd den verteidigt ihtl Abge-'ucter Matnjar Wie bskteidlgeti Mt dö« Mendl, wir verteidigen die^ Freiheit! (ZwischenkUfe ßsN Sozioldcinokraten. — Erregte Gegenrufs bei dött ^hristltch« foziaicn und Großdcutfchen. — Grvßöt Lärm. «» NNtkd den Abgeordneten» die sich in der Mitte des Saales vvt dtt ' Rednertribüne ausgehaltcn hatten» entsteht riNö, ..rtSgte lärmende Kontroverse, die längere Zeit Nllhätt.) Plötzlich sah man» wie der einarmige Ehristtichfoz'ale ^dlinger den Sozialdemokraten Muchitsch gegen dis Br!'.st stößt. Es entstand ein Handgemenge. Za.)lrcichs Cbristlichsoziale, die sich Zwischen EdlingOk Nitd sd-^Sm Widerpart warfen, gelang es, die Streitenden zu trenne». Langsam trat Ruhe eilt. Settivuschef Jedtwitz erttsrw schließlich, es lei dem Herrn Mendl der Auftrag erteilt wotden» den Arbeiter, der den Anlaß gum Betriebsslittsiaiid gegeben hat, nicht zu beschäftigen. Diese Vekfügung ist eine rein prstzisoM«, z« dem Zwecke, ein Jnierimift^um zu schaffen,! Abgeordneler Dk. Wader meiiiks vls Regierung häikß sich Mit Herrn Mendl pörskuiich in Vekbiudnng setzen könnsn» Abgeotdneter Dr. Otto Bauer: Mendl hat abök dir Vemittlung ädgvtrhlli. Abgeordnelör Dr. Wader: Wir wllufchen, daß dis Re» gierung zu dein Bekhatten der Arbölterschaft Stellung nlmmik Abgeordneter Dr. Bauer: Die Rogieruug hat der Aißetterfchast keine Zensursu zu geben. Abgeordneter Huever kSozialdemö?kät)i Me Nutze« aus der Lrftaulsallon der Arbeiter zieht, ist nach den fltt« lichen Begkisseu der Arbetterfchüst verpflichtet» auch dir S o l i b a r i t ckft z u w a h r e u. Wer nicht mU uns Ist, ist gegen uns! iBelfall bei den Sozialdemokraten. Rufe bet den Ehristttch* sozialen: Das ist Kerroe!) Abgeordneter Hu oder: Der Konflikt in ikt MrM föhii ist akut gelvokdeu, -als Herr Meudt ln der Judnstris* konstrenz erklürte, chüi wäre es lieber, wenn der üffenr Bvkschewislltus schon da toare.t Lebhafte Ruse bet den Söziät« demokraien: Hört! Hört!) Ich habe gleich Nach der Rede MeichtS in öet JadustLiökonferenz tzefagt: Da wird etwas attt gezettelt» ich weiß uut nicht, wo und wie es dukchgeflltzrf wird. Und richtig ist es eingetketsn». die AnzeMnng ist ßs und mau hilft jetzt bei dieser Arbeit dem MillionSr Fritz Nendt, um feine Ideen durchzuführen. Abgeordneter Dr. äugersr Bkvtzbeutscher) hält *i für vetbrechetifch, statt zu afteitett, die ÄrbeitSnulust uni Albe. NiederleguNg ZU Vertreten. Abgevrduettr Friedm aNNr ZU -btefrm prinzipieM Katt muß dte Regierung auch pkittzipitztt offen Stettun, nehmen. Wenn von der Regierung eine sökchE Dttürchd begünstigt wird» ist man nicht sicher, ab Es Mkhaupl möglich sein wird, in diesem Staate einen Betrieb welteo zusähren. StaatSkanzttr Dr. Renner verlas hierauf die pesio» kottarische Auszeichnung über die «ntscheldeude Sitzung U\ KablnettsküteS. Daraus geht hervor» baß das Kabinett» end spreckiendMnem Anträge Eldersch, beschlössen hat/ dm FabtikanW Men di den bekannten Auftrag zu ektetlen. Dij hettttge Debatte sei ein vrweis der tieft« fzzialrn 8»rn«tz, in btt wir lüb«n» und der gewattlgeu Gegeusötze» ßtt t* übemlndeu» Ausgabe der Regierung, aber auch Aufgabe do, Hauses ist. Daß dies« Erregung hier hettinspielt und dsi einander widEtsttsbEnden Aussassungen hier tu votlek Schärst zu» Geltung kommen, ist erwünscht und beweist die hohl erziehtiche Kraft der Demokratie. Abgeordneter Domes iGvzlaldemvtral)r Mn« «ich! diese Reglirrung wäre, würde der Mendt nicht mehr BsstW blkses BetrNrbes sein. U,»bekümmert um alle PrsvvkailvM werde sich dle Arbstterschast nicht verhitidern lassen» lh, Recht zu studkn. mtt und ohne Regteeungt Hieraus wurde die Debatte geschknise». Der chkisttichsoztate Geueeatreduet Üunsch« k g«ß dA Anschauung Ausdruck, die Gewerkschatten hätten den streift«' de« Arbeiter» den Standpunkt klar machen müsse«. Dr. Otto Bauer lGenerairedntt kontra) eettärte, db Arbelterschast werde sich «vever von den chrtsiltchsoziattn m von den gkoßdetttschrtt Kapttakistenvektretöru ihre Laltik vse schreiben lassen und süe lhe« Ktassenlntekesfen kämpfsn; ds, Gtaat werde babet nicht zu Gchaben kommen. Damit schloß die Aussprach«. Nächste Sitzungr Dlen-tah 3 Uhr «achnttttagß. iW««t««WwMM»U»MeMaWMMWWMWeWWWWW»i>MW>WWMWWM, Giundlagt gelraffm hätten r Dir iü»ki,che EvuverSnsiSt üb« Syrien. Mesotzvtumttn. PMstlna und Arabien wl,d aufgehdben Diese Gebiete weiden umcv ein» Art Pcvieltbtai Englands uni FrantielchS gestellt» wobei die Rechir dtr eingeloinen Bevölftum, gewährt blechen. Das russische Aimemen mit Teilen des alt iürkcschen Gebietes wird, als miabha ngiger Stank trttält. Frank reich und England w rdcn mit rinei gewissen Mnw'itung Jtalleni die allgemeine Kontrolle Über di« ouvmanische N gierung. du «ah, sch» nlich in Konstanttnopel deible ßt» auSüben, Jlalwn un! Griechefiland erhalten So: tz:irech!e» restcrcS i« bet Gegend d«t Adalm, teateieS in Smyrna.

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