Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 381 (13.2.1920)
- Date
- 1920-02-13
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 381 Men, Freitag fache. Zunächst darf nicht übersehen werden, datz der Krieg in den letzten fünf Jahren das Luftreifen unmöglich gemacht hat und nun soll das Versäumte nachgeholt werden. Zweitens ist der Dollar heute mehr wert als jedes europäische Geld. Kür 18 Schilling kann ein Amerikaner heute in England alles haben, wofür der Engländer ein Pfund Sterling bezahlen mutz. Aber ebenso wichtig als das bisher Gesagte, ja fast ausschlaggebend für die Flucht nach Europa, von der die reichen Amerikaner über das Wasser getrieben werden, ist das in Amerika wirksame Alkoholverbot. Die berühmten, verschwenderischen Champagnersoupers sind jetzt in Amerika unmöglich, und wenn auch dem Gesetze manches Schnippchen geschlagen wir-, so ist eS doch nicht das Nichtige für einen echten Amerikaner. In England sehen sich die Hoteliers und die großen Geschäftsleute für die bevorstehende Kampagne vor. Ganz besonders werden verschiedene Pläne erwogen, um so rasch als möglich der Hotel- und Wohnungsnot zu steuern, um die dollarbeladenen Amerikaner völlig zufriedenstellen zu können. Die Verarmung der Welt. Die Verarmung der Welt, hervorgerufen durch die ungeheure Zunahme der Schulden und die Verminderung der Produktion. steht heute für d e ganze Well fest. Einige Zrfiern geben ein deutlich's Bild davon: Die gesrmte Schuld aller krugführenden Staaten erreicht 1203 M ll arden Dollar. Heber die Denn ndrrung der Produktion der zum L ben notwendigen Güter im Jahre 1919 (tm Vergleiche zum Jahre 1913) gibt folgende Statistik Auskunft: Weltproduktion von Z u ck er: 6*2 Millionen Meterzentner weniger, amerikanische Baumwolle 8°3 Millionen Meter* zentrier weniger. Wellerzeugung an Gußeisen 140 Millionen Meterrentner weniger, Weirmernte der gesamten Welt 323 Millionen Mcterrentner weniger, die Kohlenförderung in der ganzen Welt 2150 Millionen Meterzentner weniger. Die Verluste im Wechselkurs betragen: Paris London Nom Wien Berlin Parikurs il914). . 1(0 25 ICO 105 125 Ende 1919 . ... 52 21.20 42 3.25 11.40 In Prozenten . . 48 15 58 97 91 Die Vcrmehnng der Banknoten beträgt in Frank'eich 375% ' England 244%, bereinigten Staaten 171%, Italien 485%, Deutschland 875% und Oesterreich 390- %. Die Erhöhung der Lebens mrttelvreike wird durch folgende Ziffern veranschaulicht: Frankreich 830%, England 257%, Vereinigte Staaten 206%, Italien 330%. Deutschland 1000%, Oesterreich 4000%. Ueber die Verminderung der K o h l e n p r o d u k 1 i o n « der ganzen Welt geben folgende Ziffern Anschluß: Frankreich 32% weniger im Jahre >919 als im Jahre 1913, Beigen 22% weniger, England 32%, Deutschland 25% und die Tschccho- Slowakei 21% weniger, « Todesfall. Herr M. M. Labm ist am 1t. d. M. hier gestorben. Ein aufrechter und gan er Jude ist mit ihm dahin- Segangen. der für d>e zionstifche Bewegung fteis werkiiitiges. 'ntercsse bekundete. Der Ziouisnms verliert au »hm einen ferner treuesten Anhänger. Beerdig uriger» am heutigen Tage. Alter Friedhof; 10 llbt ho Minuten Emnn Deut ch; 11 Uhr Joses Ornstein, 11 Ubr 30 Minuten ' Klara Wähle. Neu e r Friedhof: 10 Uhr Hrnnette Dux. 10 Uhr 20 Minuten Fanny Brllig. 11 Uhr Ignaz N^nicld. * Spende. Wir eVl)Kl«,n von Familie C. H. Seidler, XX., ll 500.—für die Mnlerger Pogromopfer. Jüdisches Museum (II., Malzgasfe 16.) Das Mukenm. welches trotz der H'l'ungs'chnncr'gkeiteri unnnterbrochen geöffnet ist (Lamslag und Sonnt ra von ll bis I Ubr), wurde rn letzter Zeit von verschiedenen. Korporationen besucht. Außei: iüd schen Vereinen, von denen d e „Chaluzim-Organrsaiton"iür Deutschöst,errei ch". der „Iüd rs che Jugend b und", die Jugendgruvpe derzion i st r s ch e n O r g a n r f a 1 r o n XX., der ..Jugendverein A h a w a t h Z r o n" zu nennen sind, waren auch nichtjüdische Gruppen verirrten, so das Personal der Suchy-Werkc A.-G und die Seliwn Mmgareien des Wiener Bol k's" b i l d u n g s - B e r e» n e s. D>e Führung Hatte jedesmal Dr. B r o n n e r, der Kustos des Museums. * Der jüdisch-akademische Technikerverband beabsichtigt, alle ehcmrligen Mitglieder in einem »Al'en Herrenverband* zu vereinigen. Der Zweck de'er Organ sätion koll in erster Lnie die fachliche und wirtschaftliche Unterstützung ferner Mitglieder se»n. Gerate die gegni'vä'tigen Verhältnisse erioidern einen Zusammenschluß aller jüdischen Techncker. All«' iüdi'chen Inam eure, bte an brm Zustande^oinmen e ner solchen Organi'a'ion Interesse haben, insbesondere aber die ebeinatig-n Muakid-r des I. Ä.T. B, werden ersucht. Name und Adreffe an den I. A T. V »Judäa*. IX, Alserstraße 2^. umgeh nd dctann'mgDen. — Moptag den 16. Feb-uar um 6 Uhr abends ,m Verbandshelm der »Judäa* — Adreffe wie oben — konstituierendeVersamm- K u n fl. * Do^sbkldunft im Technischen Museum» Vorträge im großen Hör'aal: Morgen, Samsag. 4 Uhr nachmittags: Ingen'kur Ä C o r n u: fferrsel aftliche Betrrebssübrrrna". — Sonntag. 10 Uhr vo m>tlags: Generaldlrektor Dr. H. Koller: ■ »Die Kard.dinbuflrre*. * Die Lohnbewegung in der Damenstunden' fchneiderbranche been et. D>e zrss schen der Organ satiyn dc^ 'Dalnenkundenschne'de'mer ur und -me ster-nrren Oesterreichs und den Vertretern de' Geh lsenfchaft stallgefundenen Bert-andlungeu führten ur erncr E > nraung und wur^e eine 85prozenlige Lohnerhöhung auf die bisher bestandenen Löhne verembart. « Sabbatruhe in Amerika. Aus W a s h i n g to n wird gemeldet, daß das Ge'etz'spr ojekt über dre Sabbatr u h e, welches ,n der letzten Senatssitzung mit einer Mmor'tät von e t u e r Siinime durchgefallen rst^ am 12. Jänner durch Samuel D i ck st e» n neuerlich emaebrackt wude. Das Gesetz besagt, daß alle Bürgers. welche ihrer, rcl giöfen Urbcrzeugung gemäß am S ach bat den Ruhetag halten, ihre Berufsarbeit am Sonntag verrichten dür'en un«cr der Betingung, daß datu ch d'r Sonnla sgot'ksdienst dcr anderen Relgonm nickt g^ö 1 w rd''. Der Verband der orthodoxen Juten m Amerl a dal >n einem Tel-grarnm Herrn Dickstem tür seine Bemühungen um Freiheit und Toleranz feinen Dank ausarwrocheu. Wiener MorgenzeituttA * Achad Haam erkrankt. Aus London kömmt die betrübende Nachricht, datz der .Gesundheitszustand des berühmten hebräischen Schriftstellers Achad Haam feit einiger Zeit stark erschüttert ist. Er mutzte ^über ärztliches Anraten London, wo er feit mehreren Jahren lebte, verlassen und zur Herstellung seiner Gesundheit einen Schweizer Kurort aufsuchen. Die besten Wünsche seiner zahllosen Freunde geleiten den hervorragenden Denker und Meister der hebräischen Sprache und hoffen, datz er, bald völlig hergestellt, die hebräische Kultur und Wissenschaft mit seinen Werken bereichern wrrd. * Die kranzösischLN Freden für Sie grlnischen Pogromwaifen. Wie aus Paris ge'meld t wild, hat die ..Agudaß Hrkehiloß* (Genicindebund* von Frankreich im Env'rnehmen mi' der Federaton Cioniste de France beschlossen, d e Erh'ck'unaskostcn von fünfzig pal'nfchcn Pogromwackm '»nächst für d e Diu'r eines Jibres zu tragen und überdies eine sofortige einmalige Unt^stiitzungssumm" von 1'.000 Franks zu überweisen. Diese Beschlüsse wn'den nach Anl-örnng der Re?rra e d'r aus L'mberg nach Par>s ent'endeten Abordnung, bestehend aus den Flauen Mclzer und Rothseld.^ gefaßt. ' 9 Die Juden in Netv-Dorst. In N-'w-Dork und seinen vier Vororten wohnen heute 1'/- Millionen Juden unter 'einer GesamibevöUevuna von 5 Mill onen Einwohnern. Jeder dritte Men'ch in N w-Uo,k ist alsö'Jiid". Laut den Registern der jüdischen G memdeo.'reinigrmgen in New-Aork war die Stadt ,im Jahre 1790 von 390 Juden bnvohnl. DaS geaenwänige soriale und knl'urelle Leben dieser größten jüd schen i'lnsri-elittrg der Welt rst ein überaus 'eges. Es gibt huite rn Nerv-Jork mehr als 720, trad.t'on-lle und N>iorm-Z ynagogen. Unter den 43 jüdi chen Zeitschriften, welche ,n N w-Aork erscheinen, srnd 5 Tageszeitung. 29 Zeüschnften erschernen in j i d d i s ch e r. die üb' igen ini e n g l l i ch e r. h e b r ä j s ch e r und spaniolr scher Sprache, InNnv-Noikgibtek>29Friedböse. Dt' jüd r f chr Bolksbcklro'h-k hat einen überaus rerchhallig'N Biickerstand und e ncn g'. oßa'ligen Lesesaal. Schließlich ' bat fl/'w-Nork 7 jüdische Theater, welche last ausichließlich jiddisch spielen. 9 Goltz über das Baltikum. Aus Berlin wird acmeldet: Gral von der G o l tz, der letzie dcutsche Genrral im Baltikum, ver öfsentlrcht demnächst rin Buch unter dem Trtel »Meine Sendung in Rußland und im Baltikum*. * Die Pariser jüdischen Studenten für die Aensa naaäeMkeÄ ZuSnicn in Wien. Ueber In ervention dcr Redaktion des in Paris erscheinenden zionistischen Wochenblattes „T* Peuple Jiiif4* hat die zwmst kche S udent^ngrunve in Paris Linderung d>-r Rot der füd schen Studenten rn. Wien dre Sammlung eines Fonds von 29 000 Franks einaeleitet. Diese Summe soll als Beitrag zur Erbaltuna und Ausgestaltung' dcr blsus» »oaävmjo» juäaica ,n Wien dienen. 9 <9aby Deslqs gestorben. Ans Paris wird gemeldet' Den Blä tcrn zrrkolge rst die bekanple Künstlerin Gaby Deslys gestern in einem Sanatorium an den Folgen emrr Operatron gestorben. Die Wiener Kinder in Steickholm sollen lernen! Die Eltern der Kinder, die m Stockholm kund nur dort) wril-n, werden gebeten, die Schulbücher d escr Kinder ans den Nennweg Nr. 6 zu bringen; von dort werden sie nach Stockholm wertergestnder. * Führung der Schnellzuge Wien-Prng—Berlin. Montag den 16. Februar und Donnerstag den 19. Februar!. I-. we'den di, Schn.llzüge I und ll (ad Wien Franz Jofef-Bahnhos 7 Ubr 5 Mn. fiüh. an Wien Franz. JoseffBahnhoi 11 Uhr 10 Min. nach's i in der Strecke Wien-^Franz Joses-Bahnhof— Gmünd, beziehungsweise Prag—Berlin und zurück geführt. * Verunglückter Ameristadampfer. Ans Amsterdam wird gemeldet: In der verggngenen Nackt ist der amerikan>'ch> Dampfer .W'stalata* l6000 Tonnen , von New-Aork nach HambU'g mit Stückgut unterwegs, bei"T-'rs^elling gestrandet. Die aus 46 Mann stehebende Besatzung des Schrffes wurde durch das Rettungsboot von Trrfchelling geborgen. 9 Verkauf der Straßenb ahn-Früh- »nd Vüestfahrtscheine. Ab 18. Februar werden dre F r ü b" und Rückfahr t s ch e i ii e nicht m.hr einzeln vom Schapner am Wagen, 'ondern nur mehr rn den V o r v e r k a u f s st e l l e n m Helten zu 10 Stück arrsg geben. Um den Fahrgästen rechtzeitig den erstnrat'grn Bezug dieser Fahrscheine m ermöglichen, werden am Samstag den 14., Montag dm 16. und Dienstag den 17. d. M. eigens hiezu bcstiminte Schaffner btefe Fahr cheinhette sowohl in den Wagen als auch aaf. den wrchliaeren Nmsteigstellen z u m K a u s e a n b r e t e n. Die Fahrgäste werden m ihrem eigenen Interesse ersncht. von dieser Einrichtung möglichst ausgiebigen Gebrauch zu machen. « Neue 26»Heller Knffenschelue. Der Stadtrat hat nach einem An'ragc des Stadtratcs Breit»er brschloffcn, 15 Millionen Stück neuer Kassenscheine zu 20 Heller auszugeben. * Das Ende der alten 2st-Heller - Kassenscheine. Es wi.d darauf aufmerksam gemacht, daß die alten 20 Hcller- Kassensche ne der Gemeinde Wien, deren Mb!aufte'm>n bis 15. d. M. verlängert wurde, mit dresem Tage rhre Gültigkett unbedingt verlieren. Eine weitere Verlängerung der Laufzeit findet auf keinen Fall statt. * S^bst"fDordv"rsuch drr Frau beS BaErrS Mtma'« Die Gi.rttin des Baukiers Wolf Altmaun, des' Inl l> rs des in Konkurs geratenen Bankgeschäftes W. Alkmann u. Komp., der kürzlich die Flucht ergriffen hat, Fcau Rosa Astmann, m.ißte nach dem finanziellen Zrsainmenkr'lch ihres Gatt n wegen hysterischer Anfälle in e'n Sanatorium gebracht werden. Sie hat schon vor e'nrgcn Tagen den Versuch gemacht, sich aus einem nster zu stürzen. Das konnte verhindert werden. Obwohl sie seither sehr aufmerksam bewacht war, hat sie. sich auch gestern in den Besitz eines Masers zu setzen gewußt und sich an beiden Handgelenken dr« Pnlda^ern durchsck nitten und sich schwere Wunden beigebracht. Sie wurde ve.bunden und unter verschärfte Aussicht g stellt. * Eine wichtige Kundgebung für alle Haus- und Grnnd- Lesiver. Die Genossenschaft der Baumenrer, das Gremium der Sachverjtändigcn, die gesamte Ärchitektenschaft, der Verein der Baumeister und die Fachgruppe für Bauindustrielle richten an alle HauS«, Grund- und lliealitätenbesitzer die Aufforderung, die Bekenntnisse für die städtische <>odentl.-rrabgabe nicht übereilt ab^ugeben, sondern sich .nt den zuständigen Fachorganen über den Me^t des Grundes, beziehungsweise Grundbesitzes zu beraten. * Die Davats.en kon>men! * AuS Prag wird berichtet: Sre werken am 1 März rn der Prokukrenbörse einen großen Abend geben. Tie :''ort>äge we b n von dm berühmtesten deu chn Bekenuern de'er Rrchtuny bestrr'.ten weben. Darst vor all'M H u e ls e n v e ck. de>' lLb rdada, «der Herr all'r rot'v.oicttcn Weiten". Auch der Ob-rdadasteiwertreter Ba ad er der so oft schon Totgesagte. lebt nock und kommt uack Prag.' t3. Februar 1920 @<MT8! wafijiae#^ G rößte Auswahlk '* Nilligste Preise! 6<0 Leopold Steinhart, Wien, I., Biberstraße 9. 4073/8 Er gibt die „Frei Slralie" heraus, schreibt, alle Beiträge selbst urid verlaust sie auf der <1raße^ 20 Pf. das Stück. Auch der dritte, Hausmann. Stellvertreter des Oberdadastcllvertreter^ hat seine Ankunft gemeldet. - * Eine Seelenrvamder« »g.'Jn der dänischen Spt'rilistenzeitung ^Sandheden" t^D'e Warbe t" best man, daß dre berühmte Gräfin Danner, dre rnr Linkm ang'traute. Gemahtm des Königs Fuedrich VU. von Dänemark, rm Laufe der Jahrtausende m solgcndcn Inkarnationen erschieaen sei: als erste mrnsckliche Inkarnation rtwr 80.000 Jahre vor Christi. Jephtas Tackte^ Schwester der Rurh, um 1 IDO vor Christi. Edna. vermählt mit Ragoul, um 600 vor Christi, Gattin des Simon MaktabäM um 150 vor Christ^ Magdalena zur Zeit Cbr.sti, Gattin. rmeT Lohnes Mohammeds um 650 nach Christ'. Bcatrice. Gatsin deSj Kön'gs Sperkers U. von Schweden, um 1200. Jüdin in FrasÄ furt am Ma n nm 1700, Gräfin Donner 1803 bis 1874> Diebstahl au der polnische« Regierung. In der Zoit vom 8. bis Io. d. M. wurden auf der Strecke B)ierr-Nord-. bahnhof—Warschau zum Nachteile der polnischen Negierung 260.000 polnische Mark in neuen 20-Markschemvtr gestohlen. * Geschäftseinbrüche. In der Nacht zum 11. d. M. wurdet das Schneide'rgeschäft Berger,!. Bezirk, Schottenring 33, erbrochen. Gestohlen wurden Anzugstoff^ usw., 150.000 Kronett wert. Dann durchbrachen, die Gauner die trennende Wand und gelangten in das anstoßende Modistengeschast Kosak, wo. sie ein Stück Batists Mitnahmen. — Der Berta K o H u, Piarrstengaffe 12, wurden ^rm 8. d. M. aus erbrochenem. Geschäft Waren im Werte von 120.000 Kronen gestohlen. ’ Adolf Starrd-Stiftrmy. Die Beamtenschaft d S American Joint DistrrbüiwM Committee. Zentralbmeau. erlegte für d>e Ad'Slf Stand?Stfftüny! folgende Spende: Leon Wechsler X 50.--,. Dr. Saul SokÄj X 40.—, Dr. Edmund Scherzer K 20.—, Dr. Lasar Melles! X 20.—, Dr. Sch je Hecht X 20—. Henrich Majer X 10.—, Ing. Seinnrl Barall X 10.—, Bernhard Chameides X 10.—^ Mvrrtz Gottesmann X 10.—, Frieda Kaufmann X 10.—, Bett« Sckorr X 10.-, Dr. J^sei Schauder X 10.—» Leo Rath K10.—J Rosa Rowr K 10.—. M rrkus Selzer X 10.—, Margulies K 5.-2 Jet ch ine K 5.—. Sandberg K 5.—, Sigall K 5.—, Mina Rntteri K 5.—, Adele Weiübrod X5.—, Felix Dorrlh X 5.—, Elfe Bim»! bäum X 5.—. Summe K 290.-. I Für die Adolf Ctand-Sii'tung erlegten zur Ehrung deÄ Andenkens rh'rs unvergeßlichen Ehrcnbursch'n nachstehende Bd. Bb. der jüd.-akadem. Verbindung E m u n a h, Lemberg: Leon' Wechsler X 200.—. Samuel Knopf /K 200.—, Dr. Edmund, Rubin X 100.-, Dr. Friedrich Schweizer X 100.—, Dr. Josef Rosen^eld X 100.—,. Berek Chameides X 100.—, Ing. Adolf Ruff ll 100.—, Löset» Jnseld ll 100.—. Benno Silber ll 100.—,i Emll Schnappe! ll 100.—, Oskar Tempel ll ivo.—. Summe! ll 1300.—. A ‘ Totale K 19.191.—. ■ Briefkasten der Redaktion. »,Ifch Jwri". Leider nicht verwendbar. B:sten Dank! Z. Z. Besten Dank für Ihre Freundlichkeit! Wir erhalten' natürlich das Blatt auch, ebenso wre die Korrespondenzen, denen? diese Nachrichten entstammen. Bereinsnachrichte«. (N a ch r i ch t e n v o n B e r e i n e n e r s ch e i n e u a u S»r nahmslosnuramTagederBeranst a ltung.)! Heute: \ SozralpSdagogischeGesellschast. 6 Uhr' abends. Anvom'fches Institut. Wilhelm Börner: «Psycko?i Analyse und Erziehung". Die EMährung. Der Marktbericht. Das Stindfleifch bleibt weiter unverkauft liegen. . Die Grünwa renmärkte waren gestern n o dürftiger b-schickt als in den letzten Tagen. Zu habe»! waren nur Suppengemüse und Rüben m besche'dener Auswahl.! Der MarktSefuch war ziemlich lebhaft, doch kamen dir Käufer nur insofern auf rhre Rechnung, als sie billige steirische Steifet in etwas größeren Mengen erhielten. Der Verkauf fand terlweisä unter Anstellungen statt. \ In der Großmarkthalle gelangte gestern, ont ersten itaße der neuen Flerschbezrrgswoche. k n o ch e n l o f e Ä Gefrierfleisch amerikanischer Herkunft > Rindfleisch) zum Presse von ll 102 für das Krlogramm zur Ausgabe. Obwckhl' sich das Fleffch dadurch, daß es knochenlos ist, etwas brll'ger stellt, war die 91« di f t a q c äußerst gering. Vo» den vorrätigen 1200 Kilogramm» wurden in der Großmarkthalle nur ungefähr £00 Kilogramm abgefetzt< Außerdem gab es noch m der Großmarklhalle teuere Würste und! auf dem Frschmarkt gesalzene Schellsifche. Mitteilungen der »Rohö^. , Zentralmagazm. 'Vitt.. Piaristengasse 19: Abgabe vor» HoNlgbutter, Corned-Beef in kleinen Dolen und ausgewogen t« Paketen zu 10 und 50 Dekagramm, Schokolade. Schweizer Bohnm mtt Sveck» Wcintrest-r-Essig von 8 bis 12 Uhr. und vo» %9 bis 5 Uhr. — l., Nibelungenaaffe 7: Hon-abutter,' Schokolade. Corned-Beef, Schweizer Bohnen mit Speck uns Kleinrgkerten von 8 bis 12 Ulir und von %3 bis 5 Uln. — 1IJ IV., V., XIII.. XViI., XVIII. und XIX. Bezirk: Abgabe d» rayonierten Ware. % Kilogramm Mehl für dm Kopf zum Preae von ll li.LO, 13 Dekagramm Schmalz, für das Kilv^ gramm ll Iw.-, % K logramm Kartoffeln, für das Kilogramm ll 5.10. Für Kinder unter zwei Jahren ver Kmd 1 Kilogramm Fcinmchl ill 11.20^; für Kinder von 3 bis 6 Jabren per Kruq rin Paket Hafer flocken, zu ll 7.80, 8 bis 12 Ubr: weiters Honrg4 butter. Schokolade, Corned-Beef von '/,3 bis 5 Uhr. > Aartoffelabgabe. Bon Freitag bks Montag «erden den Bez rten V, VI., VII. „nd VlII. holländische Kartoffeln z Prcife von ll 6 für daS Kilogramm, und zwar % Krlografür den Kopf gegen'Abtrennung des Buchstaben N der Ksrw karte avgegebru.