Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 381 (13.2.1920)
- Date
- 1920-02-13
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Stite 4 Wien. Freitag Tagesbericht. Der Raubmord auf der Wiede«. Verhaftung der Täter. — Die Mörder ein gewesener Leutnant und ein Offiziersstellvertreter. Die berichtet, wurde am 36. v. M., nachmittags, die 65jährige verwitwete Private Angelika Stefanska-Weinzart in ihrer Wohnung, 4. Bezirk, Preßgasse Nr. 17, erwürgt und beraubt. \ Gestern würden durch die Erhebungen der vom Sicherheitsbureau mit den Nachforschungen betrauten Kriminalbeamten die Täter verhaftet und der Tat überwiesen. Es sind dies der absclvierte Realschüler ViktorSternischa und der Fleischhauergehilfe Karl G ebau er. Sie haben die Tat eingestanden. Sternischa, ein junger Mann, der mit Auszeichnung als Offizier gekämpft hat, verwundet wurde und heimgekehrt, keine Stellung, keinen Verdienst fand, und Gebauer, der auch durch die Not der Zeit ohne Arbeit war, haben sich zur Verübung der.Tat zusammengesunden, um Geld zu erlangen. Und Las durch ° den Mord erlangte Geld haben sie in der sinnlosesten Weise vertan. Ueber die Verhaftung und ihre Vorgeschichte erfahren wir: Die Verhaftung ist ein unbestrittenes Verdienst einer Reihe von Kriminalbeamten, die auch Sonntag den Polizistenmörder Oskar Langer festgenommen haben. Die Kriminalbeamten forschten seit dem 23. v. M. nach den Tätern, suchten allerlei Lokale auf, in denen lichtscheue Leute verkehren und brachten auf diese Weise in Erfahrung, daß in. einem kleinen Kaffeehause in Favoriten kurze Zeit nach dem Raubmorde von dem Morde und seiner Beute in einer Weise gesprochen wurde, als ob man davon mehr wußte. Sie verfolgten bestimmte Spuren und gestern gelang es ihnen, die beiden jungen Leute auszusorschen. Viktor Sternischa, zu Wien am 23. Februar 1897 geboren, nach Radschach in Krain zuständig, Favoriten, Johannitecgasse Nr. 5 wohnhaft, ist der Sohn eines armen Kanzleidieners, der seinen Sohn studieren ließ. Der junge Mann hat die Realschule absolviert und ist durch seine Assentierung den Studien entrissen worden. Er hat es zum Leutnant in der Reserve gebracht, war an der Front und wurde 1917 verwundet. Nach seiner Genesung blieb er wieder an der Front und kam nach dem Umsturz nach Wien, wo er weder seine Studien fortsetzen,^ noch Beschäftigung finden konnte. Den Gebauer lernte er durch Zufall kennen. * Karl Gebauer ist am 14. Juli 1889 zu Groß-Glockersdorf in Schlesien geboren und dahin zuständig und wohnte im 3. Bezirke, Hohlweggasse Nr. 40. Auch er war im Kriege im Felde und hat es durch seine tadellose Haltung zum Offiziersstellvertreter gebracht. Auch er hat sich vergeblich bemüht, Arbeit zu finden. Sternischa ist aus den Ausweg verfallen, den jeder Entgleiste sucht: er wurde Schleichhändler mit Lebensmitteln. Mer auch das Geschäft hat seinen Mann nicht genährt, und es ist ihm den letzten Wochen hitt&t fgegangen. Der Msrdplan. Sternischa hatte dem Freunde Gebauer feine bittere Not geklagt. Dieser war es nun, der den Freund auf die Frau Stesanska aufmerksam machte; auch er kannte ' sie nicht persönlich; er hatte aber von einer Frau erfahren, daß die Stesanska eine sehr reiche, alleinstehende Witwe sei, die einen Schmuck besitzen soll, der mindeste,rs 100.000 Kronen wert sei. Gebauer soll mit dem Plan herausgerückt fein, unter einem Borwande zur Frau Zutritt zu erlangen, etwa als Lebensmittelhändler, und sie durch Chloroform zu b etäuben. Dann sei es ein leichtes, sie zu berauben. Das Chloroform erbot sich Gebauer selbst beizustellen. Plangemäß trafen sich die Freunde am Bormittag des 26. v. M. in der Nähe der Preßgasse. Sternischa erfuhr z u ° f ß i n c r Be st ür zung, das Gebauer das Chloroform nicht beschaffen konnte. Die Mörder als Schleichhändler. Sternischa ging zu Frau Stesanska und stellte sich als Schleichhändler vor; er fragte die Frau, ob sie für Schmalz und Mehl Verwendung hätte. Die Frau sagte freudig „ja" und fragte ihn noch, ob er die Sachen nicht auS Jugoslawien bringe, was Sternischa bejahte. Der verlangte Preis sagte der Frau zu und sie bestellte den jungen Mann für Nachmittag zur endgültigen Abmachung und Lieferung. Während das / Lebensmittelgeschäft noch besprochen wurde, lautete es, ' und Frau Stesanska öffnete. Draußen stand Gebauer, der als Holz- und Kohlenlieserant auftrat. Die Frau ließ ihn ein und die Freunde kannten einander nicht. Die Frau hörte das Angewt an, hatte aber dermalen für Holz und Kohle Line Verwendung, bestellte aber gleichwohl puch Gebauer für den Nachmittags Schon jetzt war die. Gelegenheit günstig und Gebauer hat, so behauptet Sternischa, ihm heimlich durch Augenzwinkern'Zeichen gemacht, daß man sich jetzt schon über die Frau hermachen solle. Sternischa hatte aber jetzt noch nicht den nötigen Mut und reagierte auf die Zeichen nicht. Sternischa ging zuerst weg, dann folgte ihm Gebauer und unten trafen sie einander. Der Fleischer machte dem Realschüler Borwürfe, daß er. die glänzende Gelegenheit nicht schon ausgenützt. Sternischa erwiderte» daß er so plötzlich nicht den Mut fand, und im erregten Gespräch« sind sie dann in ein Gasthaus an der Ecke der Mühl- und Preßgasse gegangen, wo sie ihr Mittagmahl verzehrten. Im Gasthause blieben sie bis gegen 4 Uhr nachmittags und dann machte,: sie sich auf den Weg. Wie der Ward verübt wurde. Der Verabredung gemäß ging erst Steimischa allein hinauf. Frau StefanSka empfing ihn erfreut, baß er Wort gehalten: während er noch mit der Frau sprach, läutete 6ä ein zweites. Mal: der Zweite Mordgejelle stand draußen. Wiener Morgenzeitnv^ Zur Leitung eines jüdischen Knabenhelmes wird ein Ehepaar gesucht Der Mann soll ein bewährter Pädagoge, die Frau eine tüchtige Wirtschafterin sein. Offerte bis 25. Februar unterKnabenheini 2377" an die Administration des Blattes. ztv Frau Stesanska muß ein gewisses Mißtrauen gegen Gebauer gehabt haben, denn, als sie öffnete, wollte sie ihn nicht einlassrn; und nun sielen die Würfel. Halb mit Gewalt verschaffte sich Gebauer Eingang." Er schob die Frau einfach zur Seite und war in der Wohnung, deren Tür er sofort schloß. Frau Stesanska konnte nur das eine Wort: „Eine brecher!" schreien. Dann war sie schon gepackt, und waS sich"nun ereignet hat, will Sternischa nicht so recht wissen. Er war es, der die Frau faßte, am Halse würgte und nicht mehr losließ. Sie sank zu Boden und Sternischa hielt sie noch immer fest; sie machte Bewegungen, als ob sie sich zur Wehre setzen wollte; aber das half ihr nichts; die Hand schnürte sich immer enger um ihren Hals, bis sie sich nicht mehr rührte. Die Tat spielte sich im Vorzimmer beim Tische ab. Während Sternischa noch die Unglückliche hielt, war Gebauer schon ins Zimmer getreten und hatte die Kästen durchwühlt, um nach dem Lohne der Untat zu suchen, namentlich nach dem legendären 100.000-Kronen- Schmuck. Sternischa hörte ihn darüber schimpfen, daß er den Schmuck nicht fand, sondern nur durchwegs minderwertigen Schmuck und wenig G ld. Er stopfte alles, was er erreichen konnte, ein, sah die Beute gar nicht genauer an und kam dann zu Sternischa. Um 3/4 4 - Uhr ging Sternischa als erster hinunter; ihm folgte Gebauer. Die Teilung der Beute. Auf getrennten Wegen entfernten sich die Raubmörder vom Hause. Später trafen sie sich wieder in der Lücken Wienzeile und gingen mitelsiander bis zur Neinprecht.^- dorferstratze, wo sie in einen Straßenbahnzug einstiegen urb in den 10. Bezirk fuhren. Dort stiegen sie aus und such'en ein klunes Kafteehaus, das CasöGudrun, auf. Dort ließen sie sich ein sonst versperrtes separiertes Zimmer a.fsperren, um endlich in Ruhe die Beute zu prüfen. Als »ic allein im Raume waren, öffneten sie-die Tos he und zahlten und prüften. Im ganzen wollen sie 2t00 Kronen bar, rin Schweizer Geldstück, auf dem »10" stand, und das sie für Gold hielten, dann drei Paar Ohrgehänge, das antcke Reifenarmband, die blaue Emailbrosche, eine Damenubr, eine anscheinend wertlose Perlenkette, eine oder zwei zerrissene Sitbri.k.t.eu und eine minderwertige lange Damenkette sowie den Knopf einer Hutnadel mit Steinen, die sie für Brillanten hielten, sestgestellt haben. Das war das ganze. Im Lokale ließen sie sich geben, was gut und teuer war. Neuerlich'» Gefährdung lei Bahnv?rke*'res. Die K.h'en^age wechselt kaleidoskopartig. Gestern n?ch konnten wir auf Meldungen von amtlicher Seite hin melden, daß die Einläufe in den letzten Tagen sich günstiger gestaltet haben und daß das Elektrizitätswerk sogar ein n kleinen Vorrat anlegrn bo -nie. welcher, wenn die Belieferung weiter in dem Maße anhalten würde, zur Hof,nung berech tige, vom 1. März ab den Straßenbahnbetrieb um eine Stunde zu verlang rn. Da kommt aber in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag von der Jnnkbruiker Bahnüirekiion die Nachricht, daß sie . fast ohne Kohle dastehe und den Güterverkehr nicht mehr in vollem Umfange aufrechterhaiten könne. Leiters kam gestern die Meldung, daß die- Einläufe, besonders aus Oberjchlesien und.»Ostrau, sich wieder bedeutend verschlechtert haben. Durch den Ausfall der vberschlesischen Kohle ist die Lage der Bahnen wieder sehr prekär geworden. Trotzdem wird versucht werden, den Verkehr, wenn auch in sehr beschcank.em Maße, aufrecht zu erhalten. Den Bahn-n steht, wie wir erfahren, im ganzen nur ein Vorrat für einen'Tag zur Verfügung und die einzelnen Direktionen müssen in ihrem Bereich, falls der eins oder andere Koh.enzug zu spät oder gar nicht eintrifft, sofort die Zugseinstellung anordnen. Ungünst'ge Lage des Elekirlziötswerles. Die Direktion! der Elek r'zilälswerke teilt mit, baß die Belieferung gestern sich verschlechtert habe und der geringe Vorrat angegriffen werden mußte. Die Lage ist also wieder eine triste. - Drahtloser Telephonverkehr zwischen England und Amerika. Berlin, 12. Februar. Das „8-Uhr-Abendblatt" meldet aus London: Die Direktion der Mareonigesellschaft erklärt, daß der telephonische Verkehr zwischen England und Amerika auf droht losem Wege schon in allernächster Zeit dem privaten Publikum eröffnet'werden wird., Alle technischen Schw.erigkeiten sind überwunden. Der Preis wird sehr niedrig gehalten sein und wahrscheinlich auf einen Schilling pro Minute festgesetzt werde». Semesterschlutz im jüdischen Realgymnasium. Heute schließt das jüdische Realgymnasium sein erstes Semester ab. Die Schulleitung und das Profrssoreniollegium dürfen daher mit Genugtuung auf rhre bishe.ige Bildungs« und CrMirngSarbest zurück« blickrn un.» bi* jüdische Öffentlich 'eit ist ihnen zu Dank verpflichtet. Neben den allgemeinen Mittelschulfächern, in denen durchaus das geforderte LehrLiel erreicht 13. Februar 1920 3Sr worden ist, wurde mit wirklich erstaunlichem Erfolge in der hebräisch?» Sprache unterrichtet. Für das körperliche und sittliche Gedeihen der Kinder sorgt der Lehrkörper wahrhaft väterlich. Der An aß sei benützt, um die Aufmerksamkeit bev Wiener Juden auf diese neugegründete Anstalt zu lenken, welche eine jüdische Musterschule zu werden verspricht und in der ein Geschlecht aufrechter, gesunder, in wahrhaft jüdischem Geiste erzogener jüdischer Jünglinge und Mädchen heran gebildet wird. Wer noch nicht Mitglied des jüdischen Schulvereines ist, der dem Wiener jüdischen Schulwerk die materielle Grundlage bieten soll, möge den frohen Tag des ersten Semesterschlusses benützen, um dem jüdischen Schulderem zutreten. _________ . Eine »OrduurrgsLrrrppe" des Bürger» rmd Ständerates. Die »Residenzkorrespondenz* berichtet, daß gestern abends;m Saale »zum grünen Baum* aus der Mariahilfcrstraße eine Versammlung stattfand. Die Sicherung hatte der vom Bürger- und Standtrat » eugeschasfene Ordnungsschutz Lbernommm, der zu« erstenMale in geschlossenenReihenauSrückte. Tatsächlich wurden mehrfacheBersuchevo« Gruppen von Gegnern meist Vollswehrleuten und Telephonarbeitem, gewaltsam in die Versammlung eiuzudringen, glattabgewiesen. Nach der Versammlung marschierten die Abteilungen des Ordnungsdienstes wieder ae" schlossen ab. Einführung der Sommerszeit. Verlegung der Haustorsperre auf 9 Ithr. — Tetkrvekfe Aufhebung der Beleuchtungssparmatzuahmen. In der gestrigen Stadtratssttzung beantragte Bürgermeister Reumann an die Slaalsreg.erung wegen Einführung der S o m m e r s z e i t, und zwar in .der Zeit vom April big Oktober d. I., heranzutteten. Stadtrat T a u b l e r teilte mit, daß Direktor Karel bei einer Beratung der Frage über die Ein» Ehrung der Sommerszeit elktärt habe, daß durch diese Einführung eine Ersparnis von 600 Waggons Kohle erzielt werden könne. Weiters bemerkte er, daß man an zuständiger Stelle sich bereits mit dem Gedanken trage, die ' . HauStorsperre von 8 auf 9 Uhr m verlegen und damit ,m Zusammenhänge sür diese Zeit auch die BrleuchtungseinschränkungenzumTeile anfzu heben. Stadtrat B o m b e k trat kür de» Fall der Einführung der San,mergelt für die Verlegung der HauStorspene von 8 auf 9 Uhr ein. Skadtrat I s e r setzte sich sür eine Abänderung der BelerrchungSvor schuften in der Richtung ein. daß bei Beibehaltung des gegenwärtigen BerbrauchSquantums der Bezug von GaS und Elekttizität über 8 Uhr hinaus gestatt«! werden möge. Dadurch werde eine Ersparnis an Karbid erzielt. Das Karbid könne von der Industrie für andere Zwecke vet" wendet werden. Als weiterer Vorteil resultiere daraus wahrscheinirch eine Preisherabsetzung des Kar'^des. V zebürgermetste? Hoß bezeichuete es ebenfalls für wünschenswert. wenn Karbi mehr als btsher der Industrie zugrführt werde. Bei der Abstü mung wurde der Antrag des Bürgermeisters etuhelltg a u f n o m m e n. -:- ( Der Streik in der Ankerbrotfabrik. In ein.m giftigen Artikel bespricht die „Arbeiter« Zeitung^ wieder die Haltung der bürgerlichen Presse in der Streikangelegenheit. Der Artikel wimmelt von^ ekelhaften antisemitischen Hetzereien, die man freilich von der „Arbeiter-Zeitung" schon gewöhnt ist, uab beschuldigt schließlich die Wiener Blätter, von dem Fabriksbesitzer Mendl bestochen zu sein. Es wäre guh wenn die '„Arbeiter-Zeitung" deutlicher würde unh Namen nennen würde. Beduinenkampfe bei Metnllah. Zwei Kolonisten getütet» DaS Zionistische Ztnlralburrau in London erhielt avS Jerusal m ein vom 12. Jänner datiertes Telegramm, welcheüber einen Kamps zwischen den Franzosen und Beduinen in Ober- Galtlaa berichtet, bet dem z w e i K o l o n t st e n deuTod fanden, obgleich dte Beduinen etllärten, daß fte den Juden Mrlullahs gegenüber nicht feindlich gesinnt waren. Der größte Teil der Bevölkerung würbe mtt den Franzosen nach dem Norden evakuiert. Einige ginge» nach Hatfa und Akka. Wahrscheinlich werde» die Flüchtlinge in Unter-Galiläa unirrgebracht werden» wo dte Lage befriedigend ist. E n später emgctroffcoes Telegramm, datiert vom 14. Jänner sagt, daß die Lage m Ober-Galiläa sich verbessert und daß die Kolonisten mit der Rückkehr nach MeMllah beginnen. lMetullah hegt im äußersten Norden Galiläas. ES wurde;m Jahre 1896 von Baton Rothschild errichtet und im Jahre 1900 von der I. C. A. übernommen. Die Kolonie besaßt sich hauptsächlich mit Ackerbau und litt schwer unter den Mißernten von 1906 und 19k2. Gerade vor dem Kriege /begann sie Aussichten zu haben als Sommeraufenthalt, da die Gesundhcitsveihälinissr gut^und die Umgebung schön ist. Das Gebiet der Kolonie umfaßt derzeit 16.907 Dunarn.' Alkoholverbot und Fremdenverkehr. Das Alkoholverbot in Amerika wird, wie englische Blätter auf Grund von Rücksprachen mit amerikanischen Finanziers, und Agenten fesisiellen, unter anderem die Ursache sein, daß das Jahr 1920 ein Rekordjahr in bezug auf Europa» reisen der Amerikaner sein wird. Man könnte fast von einer bevorstehenden amerikanischen Invasion nach Europa sprechen, die schon in den nächsten Wochen einsetzen werde. Die Ursachen der gesteigerten Reiselust der Amerikaner sind mamngi