Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-02-01 · Heft 370 (1.2.1920) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 370 (1.2.1920)
Date
1920-02-01
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979448--03265-2988875
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

»Tsw ■MMBKam C&tlii Wien, Slinnlag WsMÄ Wyrge«zeVDir^ ^/KeörüÄ LsM * An die AngehSrkge« dev Wiener Kinder 1« Dfottett. Dom Affeffor Marango n i in Mailand ist heute tachstebendes Telegramm an Bürgermeister Reumann gelangt: .Verständiget Familien der Kinder, daß Korrespondenzen infolge Lrsenbahnerstrelks verzögert werden, daß aber alles regelmäßig mläust!" Ueberstedkung der in die i so weit »orgeschritten, daß von Montag den 2. Februar an zunächst alle tesesäle im Gebäude am Joseisplatz wieder zu den früheren yesncksstundm von S brS 2 Uhr und von 5 bis 8 Uhr täglich iem Publikum zugänglich sein werden. Die Eröffnung der neuen iäume im Palais Friedrich ist für die zweite Hüllte des Februar h Aussicht genommen. * Liebesgaben der holländischen Arbeiter. Gestern irüh kam ein Zug mit 32 Waggons Liebesgaben in Wien an, »er eine Spende des internationalen Gewerkschastsbundes für die jlrbriter Deutschösterreichs darstellt. Der Zug war geführt von »em Vertreter des internationalen Gewerkschaftsbundes Direktor ll. Content von der allgemeinen Arbeiterkooperation De Dageraad ms Amsterdam und war ' begleitet von Redakteur Ed. Polak »es sozialdemokratische» Blattes ,Het Volk“ und von Redakteur ^apdri von der Zeitung »Telegraf“ und vom Vorsitzenden des VündeS der öffentlichen Angestellten in Holland Nondhof. Der 8ug brachte Ist Waggons Margarine, 20 Waggons Kartoffel», l. Waggon Kakao mtb 1 Waggon Kohle. * FSr Me jüdische« Invaliden. Der Verband j»er jüdischenJnvaliden und Heimkehrer inWien. II.. Obere Donaustraße 65/4. hat eS sich zur Auf-- |fübe gemacht, den jüdischen Invalide» als den ärmsten Opfern »eS Weltkrieges dauernd Hilfe dadurch zu bringen, daß er sie vieder in produktive Berufe zurückführt und so ihre iefährdete physische und materielle Existenz neu ausrichtet und ützt. Zu diesem Zwecke nimmt er nunmehr die Gründung von lmb «latorren und T ub e r ku loseheilstätten, t erkstatte« und Produktivgenossenschaften, e meinschaftS küchen ufw. in Angriff, um den Invaliden Gesundheit, Brot und Arbeit zu verschaffe«. Um die «forderliche» Mlitel ausznbringen, wendet sich der verband an die jüdische Oeffentlichkeit, an alle wahrhaft jüdisch ßühlendm unt der emdringlichen Bitte: Spendet alle, die Ihr es zermöget und soweit Ihr es vennoget! Helfet denen, die sich ticht selbst, delsen können! Gefällige Spenden sind an das Konto »eS BerbandrS unter Nr. 88.358 der Allgemeine» Verkehrsbank, Male Taborstraße, zu richten. ■ * Der Kampf der RechtSpraktikanten. Mttwoch den L Februar d. I. findet um 6 Uhr nachmittags im kleinen kestsaal der Universität die entscheidende Vollversammlung brr-, Rechtspraktikanten der Wiener Gerichte statt in An-> »elegenhert der bekannten schwebenden Aktion betreffend die Materielle Besserstellung der Rechtspraktikanten. ' * BerkSugenmg des Lermines zur RSunmnz von Wohnungen. Die Landesregierung hat den Dermin zur Kaürnrmg von Wohnungen und sonstigen Räumlichkeiten für «as Gebiet der Stadt Wien im Februartermin 1920 für üD- und/ vierteljährige Mieten und Monatsmieten aufden &Ö. Februar 1920, den Termin für die Räumung eines Leiles der Wohnung oder sonstiger Räumlichkeiten auf den ly. Februar 1920 verlängert. * 200 Dutzend Hemden gestohlen. Gestern nachts ist in henk großen Damenkonfektionsgeschäste von Gustav Petz, Landstraße, Ungargasfe Nr. 35, vom Keller aus ein Einbruch verübt worden. Erst am 28. Jänner war im Modejvarenhaufe Hermann Engel, Landstraße, Hauptstraße str. 83—85, ein Einbruch verübt worden, bei dem Waren tm 181.000 Kronen gestohlen wurden. Bei der Firma Engel baren ganz außerordentliche Vorsichtsmaßregel« getroffen, um jkellereinbrecher abzuhalten. Vermauerungen 'und Dosesche Schlösser beim Kanalschacht sollten die Einbrecher.abhalten. Über neben dem Doseschloß brachen die.Strolche ein Loch in die Mauer, entfernten dann das Schloß und kamen nach tmrchbrechung der Ketterbecke in das Geschäft. Den gleichen Weg haben die Einbrecher gestern nachts im Konfektionsgeschäfte Petz genommen. Sie haben dort wertvolle Wäsche, Darunter allein 200 Dutzend Hemden, zusammen rm Werte gon etwa 800.000 Kronen erbeutet. Das Polizeikommissariat Bandstraße wurde von dem Einbruch verständigt. Es ist fast »veifelttrs, daß die Einbrecher in beiden Fällen die nämlichen jmd.. Auf dieErmittlung der Täter sind hohe Belohnungen znsgefetzt. - i * Die Revision im E»fs. WaNenfiein. Wie berichte», vmckw vorgestern vom Kriegswncheramte im Casö Wattenstein, BO. Bezirk, Wallensteinplatz, auf Grund mehrfacher Anzeigen üne Revision vorgenommen. Es wurden 200 Gäste anxetvoffen, von denen 56 dein Kriegswucheramte zur eingehenderen Perlustrierung überstellt wurden. Von den Anzehattrnen erscheinen zwei des Kettenhandels mit Lebensinitteln verdächtig; gegen sie sind weitere Erhebungen ein- Gegen vier Ausländer, wurde der Antrag auf Absfung gestellt. Außerdem wurde gegen eine große Anzahl Angehaltenen die Amtshandlung eingeleitet. Ein großer Neil des bei den Angehaltenen gefundenen Geldes , wurde beschlagnahmt. Gegen den Inhaber des Kaffeehauses, Friedrich schnei d, wurde die Strafamtshandlung wegen Uebertretung b« Lebensmittelvorschriften durch Verabreichung von Zucker »n die Gäste eingeleitet. Außerdem wurden m der Kstchtz äst. Eier .und 20 Schachteln Sportzigaretten gefunden, über deren Herkunft der Kaffeesieder behauptet, sie' seien von xmem unbekannten Gast dort hinterlegt. / * Aus dem »Schlemiel* «Jüdische Blätter stir Hmnor enb Kunst, Beil,n). Als vor einem Jahrzehnt das Gerücht «msies, die Weit werde untergeben, wandte sich ein polnischer. Graf Potocki an ernen Wunderradbi und befragte ihn um seine Meinung. .Die Welt wird nicht untergehen»* entschied der Rabbi. Der Graf whr fröhlich davon. Die Schüler» die dies vernahmen, wunderten gch'sehr und fragten den Rabbi, woher er wisse» daß die Welt picht untergeben werde. Der Rabbi erwiderte darauf lächelnd.: »Wird die Welt nicht untergehen, so Hab' ich doch die Wahrheit 5rsagt, sollte sie aber untergehen, nun, daun soll mich Potockr zur iechrnschaft Men." * Ein Kriegerde«kmnl Lei Petach-Tidwah. Zum Andenken an dw Schlacht b e r P e t a ch - T i k wah, die mit der Einnahme der Kolonie durch die Engländer und die Befreiung der damals von den Türken stark drangsalierten Juden mdete, hat General Hill, der den Sturmangriff geleitet hatte, eut aus drei breiten Steiruäulen bestehendes Denkmal errichtet, auf welchem m englischer und hebräischer Svrache dre Geschichte der Befreiung von Petach-Tlkwah verewigt ist. General Hill, der au die französische. Front kommandiert worden war, ließ, vor seiner Abreise aus Palästina die jüdischen Gemeindevorsteher von Jaffa zu sich einladen und bat sie, das Denkmal in rtzxe Obhut zu nehmen und alljährlich am Tage der Eroberung von Petach« Ttkwah am Denkmaleine Gedenkfeier zu halten. Am ersten. Jahrestage leitete General Hill selbst die Feier, die auch sehr würdig verlies. Nuu hat die Gemeindevertretung von TettAwiw das Denkmal in ihre Obhut genommen und das diesjähr ige hmonfche Fest fand unter Teilnahme der Schulkinder in AmvAkWLtt Mr Liüt«!l«..deL. e»alljcken Reaie«maSdeLSrde« statt. * Gegen die Salutaspekulatko« iw. Pole«. Nus Krakau wird berichtet: Das Kriegswucheramt in Krakau, macht in emer Verlautbarung die Bevölkerung darauf aufmerksam, daß die vom Landtag beschlossene Relation zwischen Mark und Krone strikte eingehalten werden muß. Jede von diesen Beschlüssen abweichende Berechnung der Relation wird strenge bestraft werden. * Journalistisches ««s Jerusalem. DaS in Jerusalem erscheinende Tagblatt »Doac Hajom“ hatte bis vor kmzem auch eine tägliche Ausgabe in englischer Sprache. Wie aus London berichtet wird, ist die englische Ausgabe des Tagblattes eingestellt worden. An chrer Stelle erscheint nunmehr daS englische Wochenblatt „Paltstme Weeklh“. * Mißhandlung jüdischer Eisenbahnpaffagiere m Rumänien. Dtk rumänische Zeitung ,Opinia“ schreibt: »Wir erfahren, daß das beklagenswerte System, jüdische Fahrgäste in den Zügen zu mißhandeln, wieder begonnen hat. So erg ng eS auch einigen Fahrgästen des Czernowitzer Zuges. Ein Agitator in Zivil, mit einer Aktentasche unter dem Arm, ging von Waggon zu Waggon und forbeite die Mitreisenden auf, eine Erklärung über dle Notwendigkeit von Pogromen zu unterfert'gen.“ Das Blatt fordert die Behörden auf. sofort strenge Maßnahmen zu treffe», damit derart barbarische Handlungen in Zukunft sich nicht mehr wiederhole» können. * Dev Massentod i« Odessa. »Westminster Gazette* meldet, daß einem Ausschuß deS Roten Kreuzes erlaubt wurde, sich nach Odeffa zu begeben, um die Not unter den Kriegsgefangenen ru linder». 60.000 von diesen Kriegsgefangenen sind bereits an Hunger und Krankheit zugrunde gegangen. Der Rest, etwa 40.000 an der Zahl, stirbt schnell dahin. * Verunglückte Eislanfer. Aus Budapest wird gemeldet: Gestern brach auf dem zngeckrorenen Donauarm > in Soroffar das Eis. während etwa 150 Personen Schlittschuh liefen. Ein junger Mann und ein junges Mädchen e r t r a « k e n, die übrigen Personen konnte» sich rette». * Gesunkener Dampfer. Aus Syrakus wird gemeldet, daß das Schiff „Tebe“ Funkspruche deS französischen Schiffes ,M o n a st i r" um Hrlie aufgetangen habe. Die Antwort der »Tebe" sei nicht mehr bestätigt wordm. Der .Monastir" dürfte spmlos gesunken sei«. * »Die Steuer- (Herausgeber Rechtsanwalt Doktor Koltek) bringt in ihrer Februarnummer unter anderem mehrere Auffätze Über die Vermögensabgabe, ferner d?e Steuer der hierlandS des Erwerbes wegen sich ,-nshaltenden Personen, über die Bedeutung der Betriedsstätten rtach dem Vers.-St.-G., den Steuerkalender für die Monate Febrnar und März, Steuergesetzgebung der Nationalstaaten, praktische Ecke, VerwaltungS-- gerrchrSerkeanlniS in Steuersachen. Verwaltung, I* Wipplmgerstraße 22. » Z« der Schule Gatfck, ».» Leoprldsgnffe 2«» beginnen in dieser Woche neue Bureau- und Handelsfachkurse. Rasche, dabei gewiffenhafte Ausbildung in Slenvgraphie, Maschinschreiben, kaufmännischen Fächern und Sprache». Adolf Stand-Stiftuttg. Wir erhielten für die »AdolfStavd-Stiftung der »Wiener Morgen.zeiiung" vom Israelitische» Tempelverein Alland ll 108.-- alL. Ergebnis einer Sammlung der ^jüdischen Patirnten in Alland, weiters ü 25.— von Herm Müller.— Bisher «rrgrlanfen K 16.78l.-n. Dr. Ernst Berei«s»achr;chte«. (R ach ri.ch1e«vo»Berernenerscher«e«anK' nahms!os»»ramTagedrr8era»stükt««g.) Heute: Jugendverein .Ahawath-Ziou*. 4 Nhr nachmittags: Borttag Dr. Taglicht. Für den demnächst zu eröffnende» ll. hebräischen «nd .Geschichtsknrs werden noch Teilnehmer ausgenommen. Anmeldungen täglich von 5 bis 8 Uhr abends im Bereinslokale. — Hechalnz. Palästinakurs 2 Uhr. Mitgliederversammlung um 3 Uhr nachmittags.—H ebraischerKonversationsk l a b. 6 Uhr abends. Naftale Lieber: über das Schauspiel *8 ajla beferem“ von Dr. Schimonowitz. Ort: Exportatademikerverei«, H., Taborsiraße 1. — Zionistische Bezirkes ektio» Leopokdstadt. » Uhr «achnnttags im Souterrrainlokale des Casä »Marienbrücke“, ll., Lilrenbrunngaffe 2, Plenarversammlung. Referenten: Dr. Leopold Plaschkes Md Abgeordneter Ing. Stricker. — Vortragsreihe des ,Jvtuk“. Dr. Johann Herbert Holz über Richard Wagners »Der st-egende Holländer“. *1,11 Ubr vormittags tm Klublokal des Cafö ^Coloffeom“. IL, Nnßdorferstraße «. — Zionistische Bezrrkss e k t i o « XX.Uhr abends. Dr. R. M. G e l b e r: „Die Autononne der Jude» m Pole». Die Ernährung. Der MarLtberkcht. Mokiere PreiserhShuugen für alle Fleischgattunge«. Im Anschluß an die ErhShunge« für Rindfleisch- und Würste habm gestern auch dre Preise für Pferdefleisch, Geflügel und daS in der Großmarkthalle zur Ausgabe gelangende SelchfleischSteigerungen erfahren. Der Preis für das Selchfleifch wmde zwar, wahrscheinlich mit Rücksicht auf die, ausgesprochen schlechte Qualität des Fleisches nur um X 1.— für das Kilogramm erhöht, doch waren die gestern zum Verkaufe gebrachte« 28.000 Kilogramm amerikanisches SAchfleisch derart minderwertig und knochenreich, daß der Preis viel zu hoch war. D e r Pr ei s für Pferdefleischbetruggester« K 54.— (!), fürPferdewürstebrSü 66.— für daSKilogramm(k). Auch daS gestern zugeführte Geflügel wurde zu bedeutend erhöhten Preisen verkauft. Es kostete: Gansfleisch X 90.—, GanSfett X 185.—, Leber X 160>— und Indian ungeteilt K 90.— bis K 100.— für das Kilogramm. Gemüse und Aepfel waren ausreichend pt Markt gebracht. Die Brot- «ud Mehlqsote» Für die Woche vom 1. bis 3. Februar wurde die Brot- Mb Mehlquott m dem gleichen Ausmaße wie in der Vorwoche belasse». . Unsere Eierversorgung. Unsere Eierversorgung liegt seit langem überaus im Argen. Seit Woche» und Monate» entbehren Miere Hanshaltnngen dieses wichtig« Nahrungsmittels. In der allernächsten Zett de- - Mmt die LrVvLwde drr Hühs« «ch Motzde» sind die Ach-. RiHii ZIGARETTENPAPieRC « ZIGARETTENHOlSEN Sie ««IM « die hö« -len Erwartung«» | des Rauehe»», * ‘«fl mm*d sichten der Eierversorgung auch weiter überaus traurig. Dies hä verschiedene Gründe. Dre diesbezüglichen KomvrnsationSverträar' mit den Sukzessionsstaaten stoßen bei ihrem Abschluß auf große Schwierigkeiten. Dazu kommt noch die Konkurrenz, welche Deutfchösterreich von anderen valutakraftigerrn Staaten pemachh wird. Im Schleichhandel werden wahre Phantasiepreise fwa frische Eier, K 9.— bis K 10.— für das Stück, bezahlt Md es « selbstverständlich, daß die bäuerliche BevvUmmg in bekannt« Menschenfreundlichkeit ohne Rücksicht auf die Leide» der Krarck»j und Kinder die ^Konjunktm:“ auch m dieser Kicht-ms, aüSuötzt» AHstabe von Konde«Smllch. Vom. Staatsamt' für Volksernährnng wird «ttigeteNt^ Zur Verbesserung der MUchbersorgung der Kinder in Wren wird im Anschlüsse an die jetzt endrgende Ausgabepeeiöde? aus den zur Verfügung stehenden Milchkonservenvorräte»! in der Zerr vom 1. bis 14. Februar 1920.au die Kinder vom. vollendeten ersten bis zum vollendeten sechsten Lebensjahve Kondensmilch abgegeben. Jedes Kind vom vollendeten ersten- bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr erhält drei, jedes Kind vom zweiten bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr eine Dose zugewresen. Zur Ausgabe gelangt diesmal für Kinder der Mindestbemittelten und der mit Zusatzkarten für , Arbeitslose beteilten Arbeitslosen gezuckerte Kondensmilch zum bisherigen Preise von 7 Kronen pro Dose, für/ die übrigen Bezugsberechtigten ungezuckerte Kondensmilch zum bisherigen Preise von K. 10.80. Die Abgabe der entfallenden Quote, die für Kinder vom ersten bis gum> vollendeten zweiten Lebensjahre auf einmal oder in Teil-- mengen bezogen werden kann, wird gegen Vorweisung der\ Milchkarte und gegen Abtrennung der auf der Karte für Mindestbemittelte vorgesehenen, der Anzahl der verabreichte«' Dosen entfprechenven besonderen Kondensmilchabschnitte, bezrehunasweise bei den arideren Bezugsberechtigten gegen Abtrennung einer der Zahl der Dosen entsprechenden Anzahl von Tagesabschnitten der 165. und 156. Woche beginnend mttj dem Montagsabschmtte der 155. Woche, erfolgen. W. 3. W. rade, von ’/.ll brs 12 grün, ungerade. DonneNttSL bis 7.11 gelb, gerade, von 7,11 bis 12 gelb^ »ü g, den 6. von 9 bis 7,11 blau, gerade, vv» Voll] den 5. von 9 gerade. Freitag, .. — -- —, —. bis 12 blau, ungerade. Samstag, den 7. von 9 bik %lt .ÖA? gerade, von 7-11 bis 12 rot, ungerade. Konsmnverek« der Bankattgesteklte». Im Lokale Rockbgasse: Corned-Beef (8.180.— M das Kilogramms engl. Zw'eback, ln Marmelade lmarkeuhM Salzheringe, Maroni, I» Eßfeigen, Schokolade Schokolade^ Vonbons, Rosinen, orig, franz. Senf, Kümmel, Pfeffer, Papristp, Dörrzwrebel, Grass Supventablettm, kosmetische Artikel d« Jomawerke in reicher Auswahl, Rasierseife!»QnakM iw Würfeln. — Im Lokale Schattenbastei: FestnnchH Margarine, Kartoffel« (1 Kilogramm für de» Kopf), D»; zynberzucker. __ . •. Die ättdtetftttfmfsett. Veber Weisnna der ZvckttMe werden die Zuckerzubußen für Kranke, Krnder, schwangere Fr««»' und stillende Mütter ab 1. Februar bei jener ZvckerabgadesteÜtz zu beziehen sein, bei welcher die Bezngsberechttgte« mit de» normalen Berörauchszuckerbezuge raponrert sind, dslle Zack«-, verschleitzstellen werden von der Zuckerstelle für btefe Abgabtz Weißzucker zugewiesen erhalten. Dre bisher üblrche AuStzennnD 'von Sonderanwerfungen zur Honorierung, von Kranken-L Kinder- Md Frauenzubußkarten durch das Bezirkswirttchastsan« im Rgthause wird daher mit 31. Jänner eingestellt. Dtt Zuckerstelle wrrd vorläusig die Zubußen nur für die Monatti Dezember und Jänner, soweit sie noch nicht bezogen sind, beide« zuständigen Zuckerverschleißstelle» für rahoniertt» Zuck« m ffe gäbe bringen. j Kürzung der PeLrvlenmquote. Infolge vollständig» ApÄleidens der polnischen Petroleumimporte Md der dnrch «« Verkehrsverhältniffe verursachten Unmöglichkeit, anderwestig Petroleum zu verschaffen, ist ad Februar eine HerabsetzNvtz berPetroleumzuwersung notwendig geworden. M wird daher für Wohnungen *L Liter, für Untermieter 7»Lü«k für Heimarbeiter 7» Liter, für GeschajtÄokale 7» Liter, für Stieg« und Gänge *1, Liter Petroleum ausgegeben. ÄS teilwvik« Ersatz für die Kürzung erfolgt ab 9. Februar eine emmabM größere Zuweisung von Kerze«, und zwar für die Prttolenmbelmcktung angewiesenen Wohnungen 5 Stück, Untermieter 8 Stück, für Heimarbeiter 5 Stück Md für schaftslokale 8 Stück, zu 7,, Kilogramm. Dir Ausgabe Kerzen hat gegen Abtrennung der linke« obere« Ecke de» Petroleumbezugskatte für GefchästSlokale (Aufdruck »137 für die übrigen Kategorie» gegen Abtrennung des Aerzr»- abscknitteS der Petroleumbezugskarte z« geschehe». Der DerktzMpreiS für 1 Liter Petroleum dettägt A 5.20 und für 1 «ns zu 7r, Skilogramm L 1.20. ., Für SMnvestbemittelte. In der 13V. AktionStvoAr Utz halten alle Besitzer der rosafarbenen Einkaufsscheine für WoW fahrtsfleisch deS. ~ mit .. _ . Geschäften der Großschlächterei an folgenden Tage«: Die de« 3. Februar für A bis F, Mittwoch beu 4. Februar G biS K, Donnerstag den 5. Februar für L biß R und ' den 6. Februar für 8 bis 2. Aewiverha. Ab Mittwoch 7, Kilogramm Mehl. 12 Dck^- gramm Margarine, sonst die lause«den Artikel. Margarine evß ab Donnerstag. Alle bei uns rayonierteu Kunden werde« dringnH ersucht, unsere BerbandSzeilMg vom 1. Februar d. I. i« sg«» Jntereffe zu. lese». l Konsnmftelle der Indischen Hschschnknnsfch«chea, I» der kommenden Woche gelangen nachstehende Ware« sttz Lokale Tendlei gaffe 6 in folgender Ordnung zur Ausgabe : 1 W 500 Mittwoch vormittags von 9 bis 12 Uhr, 501 bis S50 Mittwoch nachmittags von 3 bis 5 Uhr, 85t bis 1350 Donner« ' vormittags von 9 biS12Uhr, 1351 bis 1665 Donnerstag nachmitte von 8 b,s 5 Uhr. Socken, Herrenhandschuhe, Dan'.enharE "' Käse, Eier, Zwrebelr..Pasta.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.