Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 369 (31.1.1920)
- Date
- 1920-01-31
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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»fc 869 "Wien, 3ams!«g: SBIene« SRntgeiijeHim^ .41. ISmm 1929 CXU9 kchen Bezüge. Der Berichterstatter 'wies in einem Reierate.über die vom Vorstande des-Vereines der KrankenkrfsenKrzte.mit. .der PcrbandsieitMg gepflogenen ^Unter- ^andlpngLn darauf hin, daß die Forderung des Vereines rach einer dreifachen Erhöhung der Bezüge. einsZ. Trankcinkafsenarztes von 15 bis 25 - Kronen auf 45 jiS 75 Kronen abgelehnt worden ist und eine-Er> jöhung von 22 auf 37 Kronen, zugestanden wurde. Oer' .Berichterstattex empfahl' nun. der Versammlung,. che.tzsm Krankenkassenv.srband g!;machtenLug:ständnisse lls indiskutabel zu bezeichnen, und nachdem -schon vor nnem Monat von dem Kündigungsr.echte bezüglich des irztlichen Dienstes bei der Angehörigen-Versicherung gebrauch gemacht wurde, zunächst, .einmal vom .1. Fe- ' «ruar den kassenärztlichen. Dienst. hei den Angehörigen ter Krankenkassennntglieder emzustellen^ und sie als. pritUitpatienten weiter' zu behandeln- Ueberdies wurde »erVorstand ermächtigt, weitere Maßnahmen, falls sie ich als unabweislich erjoeisen sollten,, im Einvernehmen »it -.der ärztlichen.. GefärutorganisMon durchzuführen, stnter .diesen Maßnahmenist'die Zurücklegung der stellen der Krsnkenkaifen'Srzte gemeint. Die Netzte erstärM einmütig, daß. sie von, ihren FördLrüng'en' nicht, ' i könntzp..'''' : Kymot! he^ AÄSlättdes. . .i,-. '^Weshalb meiden Sie Berrhs Gesellschaft. „Weit cr: Kgrr ist als ich. Er hätte, meine Frau..heiraten sollen und hat ttir zulrebe darauf verzichtet." ./> . - . i,Juggle.-) ' -Joe:. »Ich liebe Sie, Margaret., Wollen Sie meine. Frau. verM?" . — »Das kommt so Plötzlich — haben Sie Mama ÄoU'Ststhe» und gesprochen?" — Joe: „O, schon,wiederholt.-7. «Ler «lchlstlestoweniger wifl ich Sie Heirat«»." (»Tit-Bsts") . MakkaEche Mikrtz-m. ' ^Unter den Numismatikern besieht.-eine^ Meinungsverschiedenheit' darüber, ' ob''die selten borkommenden dicken Lchekel». und Halbschek'elrnünzen dem Srmün Mdkkabäus zu-' luteilen siird> also im 'Jahre, 139 bis> 134 v- Ehr. geprägt ioordtn sind oder erst -zur ~ Zeit des' römischen' Aufstandes 88 M'70' N'./'Chr^ Zur Entscheidung^ diesen Arage>HÜt"'der Frankfurter Numismatiker Carl N'ath dn Sftät) et;<m Hand seiner*. reichen Samrnlungigründliche; Untersuchungen rngestellü dre in einem itttereffamen'-Hefte (erschienenbei 8? istäussmann, Frankfurt'a.- M-.)' vörliegen.-- Mayer-, kommt M dem^ErgebniS^daß es .sich, ohne" Zweifel um Makkabäische Münzen handelt, die .von-Simon auf Grund-der .ihm. von ANtwchiuS dem Siebenten' im ' Jahre .138 »-erteilten Münzhoheit geprägt worden -sind: Mayex. zieht-- zU seiner Beweisführung - das gesamte jüdische Gewichts-: Hvd".' Münzsihsterch ivre^^tt-OMMrch'''und'<Mschtta E'MchaüS-lWknloseS KonkiüüitÄ--sich' 4>vrsMt> heräH'^lNL 'K^fert' sch" iNsbesonders' durch die beigegebenen vergleichenden MüUz-,'Gewichts- und SchÄftzeichentabellech enr Materrät,-das über den Kreis der numismatischen Fachgelehrten chmaus jedem um ernstes. Verständnis der talmudi'schen Realien bemühten Lernbefliffenen außerordentlich viel'Anregung breten wird. * Wiener jüdische Kinder in die Schweiz. Bezugs itebMtnd auf unsere'Mitteilung m der-Nummer'vom 18 Jänner teiftunsdwen 1 ralstelle der S chw eizrr ischrn Hilisa k t i 0 n fü r n 0 t l e r d e n d e jst d r sch e Au s l a n d s-! i n d e r in Z Lti ch"> Falkenstraße'4. -mit. daß'die Abreise des nächsten, Kindemansportes aus. perkchrMchnischen, Gründen vom lö. Fcb.ruär aui den l.'Myn verlegt me bat mußte, da bis Ende Mari die vorgesehenen Züge schon von drri anderen n-chtiudischen Aklibntn'in Anspruch genommen sind. Das Staatsantt-für Ver^ kehrswesen läßt unrer der Voraussetzung,: daß dre nötige Ködle verfügbar ist. vom 1- Februar, wöchentlichzwei Züge, -Äe- -für Schwerer/Kindertransporte bestimmt sind, verkehren., AZienMesibahnbos ab jeden Montag und DonUcrstäg 10 Ubr 8b Mumien, vorm'ttagS.' Wien an jeden - Dienstag und ' Freitag 2 Uhr 80 M nuien nachmittags. ' § - : ’ ■ * Die Vereinigung „Altneuland" (für jüdische Kunst. Musik, «nd Wisfenschyst': hat am L9. d. M. ihren-ersten jüdischen Rederäbend veranstaltet, der einen großen Erkolg auiweiien soynte. Die Milw-rk nd n Prof. Storch, Marie Ko gan. Fräulein Schwarz und Herr Lebr ernteten herzlichen Verfall Auk'bcsondi'rem künsilerrschen Niveau standen die Produktionen des Solöc.llisterr des Donkünstlerorchssters Lucian H a r w,r l z und des .Gesangs abenden,' volsZtüml'chert 'Vorträgen und Bsidercmöstellnngen zü pstrgen und junge jüdische Künstler durchs Aufführungihrer Werke M fördern.. . ..v . . . * Mustksektipn der Hakoah. O r ck> e.st e r: Morgen Sonntag, präzise ‘/S16 Uhr vornntkags, äußerst wichtige Gesämtoichesterpröbe "mit großer Brrstarküng' im Vereinssaale des Konzerthauses. Ill.,Heurrrarkt. Mit Rücksicht aus das ümll.Mörz feststehende Konzert und der hevorstrhenden äußerst kurzem Zeit für dre Proben ist das regelmäßige Erscheinen sämtlicher Mitglieder unbedingt unerläßl ch ünd'jedtS'nnentschutdigie Fernbleiben gröbste FahrtS'sigkeit und ein Beweis der, gerrngen Teilnahme an unserer .großen Sache.. Es ist. klar, daß solche Mitglieder von' der Teinahme an dem Konzerte ausgeschloffen.werden. Kammermusik: DrS Mitglieder der Kamm,ermüsik-Abteilung . -Planistmnen und - Pianisten« werden ersucht. Sonntag dm l., Februar um 11 Uhr .vo> mittags, rm Vere'nssaale des Konzerthauses zu. mckeinen. da dre endgulrige Ernterlung in die Trios und Quartette erfolgt. ' # Aspirin «uv gegen Rezept. Im, Staatsgesehblatt gelangt eine Vollzugsänwrr ung des Siaätsamtrs für sonnte Verwaltung lVolksgefundhertsantt) zur Verlautbaruno, chonach von nun an Le'ckum »eotylo-ssIyeiUettw und das durch Wor:m>trke schützte Präparat „Aspirin" von den Apotheken, nur 'über ordentliche Verschreihung eines berrchliglen ÄrzteS, Wundarztes oder Trerarztes abgegeben werden dürfen. ‘ 9 Steigerungen des Mietzinses 1« denwestliche« Bezirken. In den westlichen Bezirken haben viele Hausbesitzer ihre Mieipärteien durch eine Zuschrift verständigt.: daß der M i e t z t n s v 0 m 1. F e b r u ä r t r h 8 h t werd e. Gleichzeitig haben auch die Haüsvtsorger eine Erhöhung des Reinigungsgeldes vorgenommen- Eure große Anzahl der Mieter beabrichrigt, die Zirrsstcigerung nicht an- Mrhme», sondern, das Aiietttschutzamr. - anzmvscn. * Stellenvermittlu«g. Studenten. - di« - eine. Nebenbeschäftigung haben wollen, melden sich heute «m 3 Uhr nachmittags im Herme der B e r e iA r g u n a ' j ü d «'s ch e v Hörer der Hochschule für Welthandel» II., Taborstraße 1. 9 Salzhammersut-Lokalbah«. AuS Salzburg wirb genieldet: 'Infolge Kvhlenmangels'wird vvw'1. Ftb'uar an der Personenverkehr Nus der Salsiammergnt-Lokalbahn. b-s auf werteres an Sonntagen e i n g e si e l l t. * Jüdische Schrebergärten. BttreffS der Anlage jüdischer Schrebergärten (rür Kindek"und Erwachsene) sindet eine wätere,Besprechung heute Samstag um 6 Uhr abends in den Räumlichkeiten des Jüdischen Juaendhe-ms, U, Obere Donaustraße 91. statt. -E'waiäe. Züschriskeu rn dieser Angelegenheit sind zu richten an Dr. E. Müller, XVllk., DittrZgässe 6. * WobktätiskeiLs-RedöuLe zu GuNF«« des BlindeninstitutS. Die zu Gunsten des notleidenden: i s r a e l i t i s ch en Blindenrnstrtuts am Domrerstaa -den 5. F.-brrrar in den SofiensäleN. Hl., Marx'rrgaffe 17, stattstndende Redoute verspricht schon , heute einen großen Erfolg. Vormerkungen auf restliche Logen übernimmt die Komitcekauzlei. lk.. Rembrandtstraße 9, Telephon 44.930. täglich von N bis 4 Uhr. Eintrittskarten m K 2^.— m dev Buchhandlung R. siöwrt. I. Notentmm« straße \% in den Theate« karti-nbureauS Sch emer, kX.. Pnrzellangaffe 82. Svlclmann, U., Praterstraße 14 und au den Kaffen der Sostensäle., -- r Eheschetduns, «vekk dev Man« BslkchewIK ist. Aus- Ww.sih r n g.t 0 n wird. gemeldet: In N e w> 0 rt -wurde d:e erste Klage auf, Ehescherduna von einer Frau mit der Bcgiündung eingebracht, daß i h r. Ma n n B 0 l s ch e w r k sei und die Sow'retgrundsätze verfechte. *' Kein Acrztestrrik an de« Klinikren. Wt von informierter Seite nritgete'lt 'Wird, find die Differenzen m«t den klinischen Assistenten und Aerzten beiaekegt, so daß die für den 1. Februar angedrohte Arbeitseinstellung dieser Kategorie von Aerzten vermieden ist. * Der Streik im Kleidermächerftewerve. Der Streik der Siückmeister hat eingesetzt. E,n Teil der Unternehmer bat sich-zu Berhandlungm derett erklärt und der Drgamsalivn der Stückmeister n-itgeseilt. daß sie die Fordnungm annebmrn wollen. Der Vorstand hat aber erklärt, das'sei unmögl ch, wenn die Forderungen nicht aus der ganzen An'e ' bew-Nctt werden. Mit e'nzelnen:Unt,ernehm"rn. könne nicht abgeschlossen werden. Die Streikenden haben bei allen Betrieben.Streikposten ausgestellt, we. das .Abholen der Waren verhindern. Außerdem w'd d'e Werkstättenkontrosie durchgesührt. Irgendein Zwischenfall hat sich nicht ereignet. ' - * SonntagsverKebr der Strntzsn*'«h«. Die Straßenbahn wird morgen eine« b e s ch r ä n k t e n Ve>kchr auttrcht- «rhalten; das haßt, der.Betriebwird um '!$ Uhr früh au^ genommen «nd mit Äuslassung. der bekannten.Parallelkinien. und Kürning der Endstrecken, wie es bereits, an srüheren Sonntagen der Fall war.' bis s/,9 Uhrabends gvi'ührt werden. - Montag (Feiertag) wird die Straßenbahn wie arr Werktagen verkehre«. 9 Di« spanische Grippe. Aus B «d « p e st wird gemeldet: D e kpannche Grippe ist im Zunebmen beariffe«. Heute wurden 756 Erkrankungen und 39 .Todesfälle gemeldet. w Der Strpmbezttck sür Zrrdustvielle «nd KerverKlsche Zwerke. Wie d 'e Direktion'' der städti'sch.m Elrltriütäls-!nssrk^ 'mWO, ' 'Mrn der ksrNMrhen'. Woche 7 tstr de« Bezug von Ktaststrom' für industrielle ünd 'gewerhllche Zwecke dieselde« E < »sch r L n k u « fl e. n wie. m der verganaeue» Woche» jedoch Mit der Aend-runa. daß entsprechend, der Vereinbarung mit, dem parität'schen 'Jndüstriekomilee m der nsichsten Woche die Entnahme von St om den Betrieben mit rr«n geraden Hausnnmmern in d'r Zert von 7 Uhr früh bis 12 Uhr mittags, den Betrieben mit g.e r a d e n Hausnummern-'in der.Zeit-von 12 Uhr Mittags brs 5 Uh'-. vochm'ttägS gestattet rst. . .. . Einlösung, der Zwanzighellerscheine. der Gemeinde Wien.'-Dhtvohl die -Frist/zur - Einlösung der von der Gemeinde ausgegebenen. Zwanzigkeller' Kassenscheine mit 31. Jänner d. •$.. absäuft, rsterst-, eingeringer -Teil dieser Scheine bei den städtischen Kaffen. zur-.Einlösung gebracht worden.Um. der Bevölkerung Ä»' N-oglichkeiL/zu-ArÄen, diese Kassenscheine' noch zur Einlösungbringen; zu .können, 'sostdie Frist zur - E r n l ö s u n q der- Zwanzighellerscheine- bis 15. Februar d. I, verlängert werden. Der - Stadträtwird, irr seiner nächsten Atzung - -darüber..HeWietzey. ^Den -Bürgernreister hat an die Hauptkaffazentriales üW sämtliche städtischen .Hauptkassaabterlungen der-Bezirke sotviL, an die Straßenbähndie, .Weisung erteilt, zwischenzeitig ' .jedenfalls,- die Zwmrzighe^erschernp^anstaudsros.:-entgegenzunehnrew .* A erhaftung eines? kommnuifttschen ArbeiterrateS. Im Zusammenhänge mitder gegen -mehrere.Personen Anhängigen strafgerichLlichM; Untersuchung wegen, des irn - Juli ,1919. von einigen Flvridsdorfer Kommunisten 'versuchten Anschlages gegen, die'Nordbahnbrücke in Wien „wurde gestern auch der kommunistische 'Arverterrat - und Obmann der . Ortsgruppe Böslau d.er -kümmutristsschen Partei DLutschösterreichs, Franz ,W i p p e h vAhäftejl. Hivpel hatte, wie nünmehr .sestgestellt wurde, kürz vor dem versuchtest Anschlag an rnehrere FloridZdorfer' Kominünlsten -/ gefüllte Sprengbüchsin ' .und Handgranaten verteilt. .Zwei dieser, Sprengbüchsen waren bei dem Sprcnganschlag^ gegen! die Nordbahnbrücke verwendet „worden. Acht andere Sprengbüchsen wurden nunmehr im Wohnhause des Kommunisten Josef JüHitzer,‘21. Bezirk, Donaufelderstraffe 62, gefunden und saisierü Wrppel, gegen welchen auch Leim Kreisgericht Wiener-Neustadtein Strafverfahren wegen versuchten gewaltsamen Eindringens.- in ein Waffenmagazrn in Vöslau anhängig, ist, wird, dem Landesgericht eingelrefert werden. Weitere Erhebungen sind im Zuge. ' > fflfifdjiiei Größt« «n-wahtt Billigste Preise k Leopold Stemhart, Wien, Biberstraße §! 4079,& * Verhaftung des früheren Komklalchef» »»» DUvkoke-. Am 23. d. M. wurde von einet Gendarmeriepatrouille i« Trautmannsdorf bmm Grenzübertritt ein Mann angehalten. Ex legitimierte sich mit AusweiSpapieren, die sich als falfist erwiesen und wurde dem Bezirksgericht Bruck an der Lertha übergeben..' Dort wurde er als der ungarische Kommunist. Ludwig S i k 0 r S k y, am 21. Juni 1896 zu Kaschau geboren. zuletzt Beamter der ungarischen Staatsbahnen und' in ^Budapest, wohnhaft, erkannt. Srkorsky erscheint dom StaatZgemcbtshof in Budapest wegen kommunistischer Unm strebe int März vorigen Jahres steckbrieflich verfolgt. mÄ 19' EirrgesendeL. Colli Reiser jCermit Movttr Wien, XK Wien, II. Verlobte. Wien, im JSnnei- 1920. 2363 5 BOLD BRILLANTEN gy| Platin,MÖn «3 Periei, Uhren, falcche Zähne, nl!« Silbarposenst&nde | verkaufen Sie am beeten direkt dam Juwelier u. Qoldarbei'ar 8. Haliapfel,1 Won, VI. Marlablirersira^a 79, eder Warkstaüet I. 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Glocken-affe 80, Sregmvnd H o ' ^Schalem Blechem^ mit anschließender Borlesang sein«Sil, — Palästina «Sektion des Jüd. Meditz«. Vereines. V,S Uhr nachmittags, Zufsmmenktznft. . I üd,r s ch-Aka dem rsch er Pdrl o s o ph rntzELSl V-5 Uhr nachmittags, «nä. phil. Abraham Kernberg: j ft eins chr spezielle «nd a l l g e m e i« e .R »l t i v i t 8 r s t h e o r i e". — A ü d i s ch e B o l k S b^i b l e t b 11 »Z i o n". 4 Uhr nachmittags. Dr. Meier Geh« «Die Aufklar unpslrteratur und die Aufklärer". -- Inge» vexernrgnng -M e n o r a h". VI., Amerlrngstraße */s6: Uhr, Dr. Emil G r 8 tz e r: »Die bevorkehrndm Ktzs wählen". — HayorlHazair. 3 Uhr nachmittag scher Konvcrsativnszirkel; S Uhr nachmittags Dr. Goldstern. ___ Komnmnales. Wiener Gemeinderat. Sitzung ««30. ZS«»«. ' Die hurtige Sitzung wurde sachlich dnrchgrfÜhsk verlief ohne Zwischenfälle. Hier das Wesentliche üvA, selben: Dns Teehospt» Gm» Peltzgi» fS« Vd» WAem : Auf eine Anfrage betreffend das Geehvspiz Dan erklärte Bürgermeister Reumann, baß die italienische gierung dieses der Stadt Wien gehörige Hospiz den» it« fchen Roten Kreuz verkauft habe. DaS italienische ' R> Kreuz - will in diesem Hospiz 100 Plätze für die aus Wien belassen und ist bereit, 300 Wiener Kinder änderen Anstalten des italienischen Roten Kreuzes unter sonders günstigen Bedingungen unterzubringen. - v .Gemeinderat Klimesch (Tscheche) bespricht in lchrgeven Anfrage die Schulverhältnisse beim Unterricht die.'.tschechischen Schulkinder in Wien und fragt, ob ' Bürgermeister geneigt ist, dafür zu sorgen, daß dies« ras« ihr«. Regelung finden.! ' '^.Bürgermeister Reumann: Das von den Beztr . erWöungskomniissionen in zusammenfassenden Beschlu 'Protokollen dem Bezirksschulräte zu liefernd« Material fäg dis. weitere Behandlung der Frage der Errichtung tschechisch» Schvlen und Beisstllrmg. der - erforderlichen Schullokalitätt» 'im'.Wiener Schulbezirke Ist' noch' nicht auS alle« Gemeind« bewirken eingelängt. Sobald das ganze Material dorlirgL will ich gerne an den Unterstaatssekretär herantreten. damtH hie- Zentralkommission, welche die generellen weiteren nahmen wird festsetzen müssen, sofort zusammengesetzt und «' berufen werde. - Wegen das gesetzwidrige Vorgehen bei Ucfrwrftfttiig Weit Berechtigung der ärztliche« Praxis. -- - - Gemeinderat 4)r. Ehrlich interpelliert wetzen widrigen Vorgehens der Kommission zur UeLerprüfung Berechtigung der ärztlichen Praxis, die darin besteht, Aerzten, die noch imrner österreichische Staatsbürger ft hie Praxisberechtigung eingestellt wird und fragt, «ch Bürgermeister die Abstellung dieser Gesetzwidrigkeit lasten wolle. ’ - - Bürgermeister Reumann: Der OberstadtphysikuS richtet hierüber: Die zufolge Erlaß des Staatsamtes gebllde Ueberprüfungskommisston stellt fest, ob die Bedingungen s' die Zulassung zur Ausübung der ärztlichen Praxis vorha ' find oder nicht. Falls diese Bedingungen fehlen,, gibt Magistrat die entsprechende Verfügung an den Arzt mit der ausdrücklichen Rechtsbelehrung, daß ein Re kn recht an die Landesregierung offen stehe. Dew Rekurse kommt aufschiebende Wirümg zu. Es ist «ichH Wichtig, daß nur jüdischen Aerzten die ärztlichß Präxis aberkannt wurde; rtatsächlich mußten, a nch christliche Aerzte aus der Aerzteliste gestrichen werden^ Uebvigens wurden die regelmäßigen Sitzungen, deren ttc&tf» prüsungSkoinmission am 19. Dezernber zusammentrat^ pofi Ausarbeitung des vorliegenden Materiales geschlossen. Heimatsrecht und Steuerrückstand. 1 Gemeinberat Dr. Plaschkes fragt, ob der Bürget Meister geneigt ist, den Heimatsrechtausschuß zur schleunige« Erledigung sämtlicher, aus die Paragraph« 2 bis S tag Heimats'gesetzes gestützten Gesuche zu veranlasse« und ob « die Magistratischen Bezirksämter belehren wolle, haß wW der Bezahlung allfälliger Steuerrückstände des EinsthreiterO und -seiner Angehörigen die Vorlage des Gesuches an daß Heimatsrechtausschuß ,nicht abhängig gemacht werde« darf. Bürgermeister Reumann: Gesuche um Aufnahme i» den Wiener Heimatsverband auf Grund der Ersitzung bleibe« in den Bezirksämtern nur solange, bis die Erhebungen am geschlossen sind. Bei derartigen Gesuchen werden Erheb«« Wer Steuerleistungen nie gepflogen. Allgemein und jeher üblich ist es jedoch, baß solche Erhebungen bet Ges, um freiwillige Aufnahme durchgesührt werden. DaS schleunige Erledigung deS HeimatSrechtsansuchcnS im Ginnh der Paragraphen 2 bis 5 anlangt, so muß darauf verwiese» werden, daß der gemeinderälliche Ausschuß für die Verleihung deS Heimats- «nd BürgerrechM erst, am 2Z.