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Wiener Morgenzeitung · 1920-01-31 · Heft 369 (31.1.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 369 (31.1.1920)
Date
1920-01-31
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Sette 4^'" AamÄa- Die Jagd auf die Anarchisten in Amerika. Nerv-Bork» 30. Jänner. (Tel>Komv.> Aus de« Dererniattn Staaten werden wegen anarchistischer Propaganda tm «an«» wahrscheinlich Ger 3000 Perionen ausgewiesrn werden. Hauptsächlich sind rS Russen, doch befinden sich unter den Aus- ^rwiesene^ auch Deutsche, Ungarn, Oesterreicher, binnen und toifle Chinesen. Eine sozialistische Anregung zur GauieruNg der rumänischen Finanzen. Bukarest, 80. Jänner. 'Tel.-Komp.) Anläßlich der Budgetdebatte im rumänischen Parlament bringt das Organ der rumänischen Sozialisten ..Socialismul" die or'ginelle Anregung, zwecks' Steigerung der Staatseinnahmen die Vermögen lener Beamten zu konfiszieren. die einen Mißbrauch verübt hätten. Das Blatt meint, daß bic: Summe, die man aus dieser Maßregel erzielen könnte, einen ziemlich gewichtige» Beitrag zur Milderung des rumänischen Drfizites, das man aus zwei Milliarden schätzt, ergeben könnte. Das Sprachengesetz in der. Tschecho-Slorvakei. .Pvag, 30. Jänner.. Der »Narodni Politikazufolge bat das.kür das Sprachengesetz bestellte Subkomitee den Vorschlag genehmigt? daß die für die sprachrcchtliche Bernckfichtigung' der' nationalen Minderheiten in gemischtsprachigen Gebieten erforderliche Prozxntziffer der Bevölkerung von 20 aus 25 hinczusgescht.werden soll.' .• ' Ausschluß der Deutschen vom Prager Freldenkerkongretz. ''Brüssel, 30. Jänner. (Privat.^ Das Sekretariat de? Freidtnkerbundes 'hat beschlossen, die Deutschen zum nächsten Freidenkerköngteß m P r a g nicht zuzulaffen. Gegen die Teuerung der Wäschestoffe in dsr Tschecho-SlowaKei. .’t Prag, 30. Jänner. Das Baumwollcslmdlkat verhandelt mitkder! Regierung Wer die Beistellung von Valuten behufs Ankaufes vowB a u rn w o l l cr aus welcher die Textilindustrie Waren ohchi.Gewinn zum Mluim-.rl-Regievrei>e erzeugen würde,, um der horrende« T e u e n g der Was ch e st ö t f. e abmhelfen. ' sofortigen Abhilfe hat das Baumwollesyndikat beschlossen, sofort rrne Million Meter Wäschestoffe zum Preise, von K 15,— pro Meter zur Verfügung zu stellen.- > . Der Negierlmg „gehorsame" AdvoKaLe». Prag, 3o. Jänner. Das „Prager Tagblätt" meldet: Der Ädvdkateneid, der van den Anwälten m der tschecho-ilawäLffcheu Republik ch'ts zum 10i Februar, bei sonstiger Annahme des Verzichts aus dir Advokatur. in der Form der Untenertigung einer schriftlichen Angelobung zu leisten ist, enthält auch das Gelöbnis, daß der Advokat d e r. R-e tz i e r u n g gehorsam sein werde. Diese mit'der Stellung der Advokatur als' freier Beruf und mit dcr ihr gesetzlich gewährleisteten Unabhängigkeit unvereinbare Gelöl-msforrnel hat m Anwaltskreisen Beunruhigung hervorgriufen. - - - ' - Der Redakteur der „Mepszava" zu zehn . Jahren Kerker verurteilt. »ZM«^hes Verhalten und undankbares Benehmen." J'&utifäejtr- 30. Jänner.. LUng.^Tel-Oorp.-Bur.) Heute wM^bst«Pxo.^ffr gegen, den Journalisten Ludwig M a g y-.a r das'Wteck-'verkündet. Das Gericht erklärte Magyar m 87 durch dte.Mrcffe verübten Fällen des Verbrechens der Aufreizung schüldig und.'verurteilte rhn' z'u z e h n I a h r t n $ c r f:c t, fünf-Monate Untrrsuchuugshast werden ihm.in dre Strafe rin-; gerechnet'. Zur Tragung der Prozeßkosten wurde die Redaktion, des Mattes „Nepsr.avavervflichter. Als erschwerende Umstände wurden dem Verurteilten seine vorherige Bestrafung wegen Ber-. lemndpng durch die Presie., sein. zh.n r s ch e §. V e rhal t e n wahrend-des ganzen Laufes 'der Verhandlung sowie sein u nd w« k b a r e s B e n e h m e n gegenüber dem Baterlavdeangerechnet.. das ihm und seiner Familie Eznstenz bot. Ebenso wurde es 'als erschwerender Umstand angesehen, daß er einer von'jenen war, die den Umsturz, der das Land zugrunde gerichtet hat, aus-' schließlich, aus Machtgier und zur Erreichung persönlicher Ziele herSclgrführt haben. _ Tagesbericht. ' Eiytz Kryne 2-05 Centimes. v. Gestern stellte sich in Zürich >%••<. ... 4 : die.östexreichrsche Krone auf . ... Y‘, . 2,05 die tschrchischd Kröne auf . . . ... . . . . . 6.— die Mark auf. . . . . '. . . . . . . . .. . . ... 7i40 Aerztliche Betrachtungen. ' ' r. ... .• 'Derzeitwütet -mter den Kirchern Wi--r> e.ue größere Masernepidemie. Fast in jetzen Hause sind mehrere Kinder von dieser Infektionskrankheit befallen, die wohl, jeder von .uns einmal mitgemacht hat, aber unter.ganz anderen-, äuße/Verhältnissen.. Die ohnehin, durch die chronische Unk.^ernährüng geschwächten kleinen '."Kranken werden durch. das gewöhnlich 'drei-- bis ' viertägige ' hohe Fieber, durch die beg e'.ten'rrn latarrhalischen Erscheinungen der Lunge, durch die infolge des darnieder liegenden Appe'its bedingte Hinmlligk6it..stark. mitgenommen.' Dazu Lomt die ungünstige .Linwirkung.der meist engen Wohnungsverhältnisse und oes'.Mangels an Heizmaterial. In dem kritischen Hohestadium der Masern, wo die Kinder unter starkem Durst-. Gefühl, leiden, können ihnen die besdrg'en Mütter nicht rinniäl ein bißchen frische Milch verabreichen, nicht weshalb/weil nicht genügend Milch zur Verfügung steht, wnderu weil der amtliche Apparat von der Abweisung;er Milch vom Hausarzte bis zur effektiven Erlangung -.erselben-fünf bis sechs Tage in Anspruch nimmt; unterdessen' hat das Kind meist , die Masern wohl —. dem Herrn fei- Dank —- überstanden, wenn es auch beleufend gedrückter und hinfälliger infolge des mehrtägigen Hungerzusiandes das Krankenbett verläßt, und. -nfolgedessen leichter ein Opfer der Komplikationen der 'llcasern wird. . . . . - . .- Täs.städtische Gesundheitsamt hat durch die De- ^nckralisierung der Milchzuweisungen die beste Absicht -ekundet, trotzdem ist kein rascheres Tempo in den Lekonunen,. Wketzer 9k‘WF iMf «ftf Redehalle jBtflscliT HeahtclriWty BftBMtatftg iea t, y«bmr 1990. 6 Ubr abem{i, im Fwtml dM Qo*. werbeweiues, I., ucheabachjpote 11, Tort*»» Oberrabfelaer Dp, Z, P. Chaje« * fiber „Der alijQdisciie Mystizismus19. Karten in den Bnehhandlun*en R. LSwtt, Rotentnmstr. 92 fl. Schfetftiger, l.f SeItenatettenKRSse 5, sowie im Veretaslokti, IX,. Tftrkensh&sse 9 (Montag nnd Donnerstag 3—4 Uhr).. Sonntag den lö. Febrnar, 11 Uhr vormittags Kleiner Masikverehtssatl Vortrags-Matinee KBittelalterliclio Hebp3isohe Dichtung (Religiöses und Weltliches) m deutschen Uebersetzungen. Einteiinng! Dr. Srnst Stüll«; Rezitation: Josof 0 ehlldlu «nt vorn Deutschen Volkstheater Mirjam 3 oh nab el. Karten an den obigen Verkaufsstellen und an der Muriltveremskass*. 2A8! , - ll. Pie tückische Grippe, die voriges. Jahr £o viele kräftige, junge Menschenals Opfer forderte, hält wieder traurigen Einzug bei uns. Man hört ° von' siner starken Zunahme in anderen -großes Städten. Diesmal chürd-r sie. bei uns auf. schwächere, zermürbter» elendere . Menschen treffen.- Unsere Sanitätsbehörden halten diesmal vorausichauenö. genügend Plätze in den Spitalern bereit, damit sich , nicht wieder ereignet, daß Menschen blaß ans Mangel an Pflege zugrunde gehen. Auch stehen jetzt, .genügend unbeschüstigLe Aerzte zur Verfügung. Es. ist Nur zu. wünschen, daß diesmal,-wo für den guten Empfang der -Kranken vor gesorgt ist, die Spitäler nichts zu empfangen haben. : -- . V, •;; Il£r , : ■ : . In Lufsallendsr Meise beobachtet' man in ■ k^tet S'it eine Zunahme der FurunMirLanlungm, dir nieist. in Begleitung von Mägen- und Darmstörungen aufrveten. Es ist möglich, daß sie eine Folge der schlechten Beschaffenheit. des Brotes und der vielen Ersatznah- '.nngsmijtel sind. Doch meiner. Ansicht nach sind diese eitrigen HauLerkrankunge» nichts als Echwützinfektionen der äußeren H-autdecke.n. und auf mangelhafte Reinigung des Körpers infolge fehlender Badegelegenheiten zurückzusühren. Die regelmäßige Reinigung im' Hause ist,selbst in den'Kreisen,''dix über ein Bad verfügech zur Unmöglichkeit geworben. Ist es nicht..Pflicht der Gemeinde, für den ständigen Betrieb der öffentlichen Bäder sorgen? v - Dr. Samuel Beer. Dir Akvainische Hölle. Wtepa's »Kpäir»,rkch«e. I«de«. > Der zwnististhe,.PLrtzim^Dn S %t n y richtet namens.. cffnerj. .Anße, tnv lKch-n-iffH^e p Stn d t e in derssPresfr einen Hilferuf än diein Amerika - lebenden Juden, die aus jenen'. GÄ^e^n..-sLam'mest und bittet die jüdischen ZrrtungLnum Nachdruck. In ' km Aufruf heißt es' unter anderem:. „Einem jeden -von-uns, die wir auf dem' alles zerstörenden ukrainischen Vulkan leben, ist die Vorstellung unmöglichdaß Ihr, unsere nächsten Verwandten, dortjenseits, des Meers, glücklich lebt, ohne uns die nötige rasche Rettung bisher gewährt zu haben. ° Ist Euch bekannt, was wir gelitten haben und noch leiden, ohne zu wissen, was die Zukunft noch in sich birgt? Wißt Ihr, däß Dodesschreck und die grausamsten Todesarten uns bereits seit einem Jahre unaufhörlich verfolgen und viele von uns erbarmungslos hinweggerafft haben? Wißt Ihr, daß Städte, in denen es nur einige Dutzend unschuldiger Toter und eh ne so vieler Opfer des Schreckens und Hungers,- der Not und der - Kälte und spezi'ischcr Krankheiten — Begleiterscheinungen dieser Zeit — gibt, zu den glücklichen gezählt werden? Wißt Ihr, d.aßes - auch siicht ein Haus, gibt vhne Opfer. in. diesem allgemeinen Hexensabbat und -daß jeder, der noch lebt, sein. Leben! einem- Wunder zu -verdanken, hat?- Wißt Ihr, daß manches Haus bä s z e hn m ach durch die verschiedenen Banden pogror iert wurde un^ daß infolgedessen jüdisches Leben un Ehre, Hab und Gut.von. der umgebenden Bevölkerung als votzelfrei angesehen w-rriyen, dessen sich jeder bemächtigen kann? Es gibt für uns in den kommenden Monaten des Frostes und der Kälte keinen Einzigen hellen Sonnenstrahl und keine einzige Minute der Hoffnung und des Trostes, wenn auch Ihr, die Ihr uns helfen könnt, schweigt. Die' Haare steigen einem zu Berge, wenn man all diese menschlichen Schattenbilder und lebenden Leichname. betrachtet, die vorerstnoch herumirren, gezeichnet von dem Dodesengel, für deren großen Teil selbst jetzt schon alle Hilfe zu spät ist- Im Namen Eurer .Frauen und Kinder, Eltern und Freunde der Städte: Olyta, Olewsk, Beresnica, Beresna, Dombrvwitza, Wladimirez, Warkewitsch, Zwihil, - Sövlbunvwioj Tüszyn,. Mezerhcz, Sarnh,. Stepan, Slawieschna, Stolin, Klewanh, Korez, Rafalowka nnd anderer kleinerer und größerer Städte, in all deren Namen sagen wir Euch, .das, Blut Eurer Brüder und Kinder schreit zu uns von der Erde. Wir fordern Euch auf, rettet Eure Familien und Freunde vor einem vorzeitigen H n n g e r t o d e. Möge jeder von Euch. seiner Familie und seinem Verwandten Geld schicken, wenigstens einen Teil dessen, was er während der Zeit des Krieges hätte schicken sollen. Organisiert Euch und entsendet Eurerseits Vertreter mit raschester Hilfe, Geld, - Speise und Kleidung. Ergreift alle Mittel, um raschest Euro Familien zu Euch ' herüberzunehmen, falls der 5r'rieg in Euch bo heiligen Funken der Vaterlieb-s noch nicht vergiftet und geraubt hat.' Do« Mische« Lebe« i« Aap««. Ein jüdischer Kaufmann aus Japan, der yvkd» Hary« Ende Oktober vorigen Jahres verlassen hat «ich kürzlich in Paris eingetroffen ist, gab dem HerauSgebek' der >,Jüdischen Preßzentrale Zürich" unter anderem fob - gende Einzelheiten über das Leben der Juden in Japan: Vor mehreren Monaten hat sich' zur Regelung des großen jüdischen Emigrationsstromes, der seit Bei ginn des Bvlschewikenregimes ununterbrochen auS Ruß« ' land via Japan nach Amerika flutet, in Tokio daS „American Emigration - Jewifh Relief Committee" ge« bildet, das sich aus amerikanischen und einheimischen' japanischen Juden zusammensetzt. Zweimal wöchentlich passieren einige hundert jüdische Emigranten, ' aus Wladiwostok kommend, die Hauptstadt Japans, wo M von dem genannten Komitee verpflegt und mit dem Nötigsten versehen werden. Bis zu ihrer Weiterreise nimmt sich bas Komitee dieser Emigranten ne jede« Hinsicht an. Unter den Durchreisenden. befinde« sich ' auch jüdische Kauftenie, deren Existenz durch die'Bob« \ schewikenherrschaft vollkommen zerstört wurde und dw jetzt mittellos nach Amerika zurückkehren. Die jnpa» nischen Juden gewähren ihren bedrängten jüdische«' Brüdern reichliche materielle Hilfe und stehen ihne«, , falls sie eine neue Existenz in Japan gründen wölben, mit Rat und Tat zur Seite. Allerdings sind die gute« Zeiten für die russisch-jüdische Geschäftswelt in Japan, ' seitdem der Handel in Rußland lahmgelegt ist, vorbei.' Die ^während des Krieges eingewanderten russische« Juden, die den Handel Japans mit ihrem Heimatland«' ' lebhaft gefördert und aüsgebaut haben, find alle z»' großem Wohlstand gelangt. Diele aber wandern jetzt,' da sie keine HanbelSmöglichkeiten mehr mit Rußland haben, nach Amerika aus, um sich dort dem japanischst amerikanischen Handel zu' widmen. So bringt de« jüdische Geschäftsgeist die Handelsbeziehungen zwischen? Rußland, Japan und Amerika zu neuer Erstarkung. 5 Als die ersten Pioniere jüdischer Niederlassung - in Japan können neben dem bekannten Port-Arthurer - Philan'hropen Gins bürg die H'rren Kirsch bäum aus Riga und Mr. Russell genannt werden, die de« Grundstein zu einer jüdischen Gemeinschaft legten. > In Ermangelung anderer Schulen mutzten.die jüdist schen- Kinder! bisher in dis Missionsschulen geschickt werden,' hierin wurde nun Wandel geschaffen, indem. man jüdische Schulen errichtete, die gut besucht sind. . . Von den Inden, die während des Krieges «ach Japa« kamen, sind die meisten Zionisten. Während der Cha°' nukkah-Tage vorigen Jahres wurde ein Ball veranstaltet unddie. häufig stattftndmden WohltätigSttS»? Konzerte und literarischen Kurse zeugen dom jüdische«; Kulturleben in Tokio. Die . ersten Spuren jüdischer Ansiedlung in Jäpa« lassen -sich^ auf fünf Jahrzehnte verfolgen, wovon ein. 57 Ialwss alter Grabstein einer jüdischen Frau in Tokio zeugt.' Unser Gewährsmann beabsichtigt, bei seine«. Mckkehr nach Japan den Grabstein photographiere« zu lassen und Material über, die ersten Anfänge dejüdischen Lebens in den japanischen Städten zu sammeln, . Vrot «tt Lausender« gefüttert. Die Budapester Polizei hatte in Erfahrung geLraD» daß zwei Beanlte der Kaschau-Oderherger Bahn,., und zwar der Sekretär Wilhelm DemSzkh und der Konzipist Stefan Bendik, sich mit Geldschmuggel nach der Lschecho-Slowakei befassen. Sie wurden beobachtet, und als sie vor. einigen Tagen, im Begriffe waren, wieder abzureisen, zur Ausweisleistung. angehalten. Bei Durchsuchung 1 ihres Reisegepäcks fanden die Detektivs bei jedem einen halben Laib Brot. Die genauere Untersuchung des Brotes ergab nun, daß das Innere des Brotes erst geschickt heraurgeschnitten war; die so entstandene Hoble diente als Versteck für Banknoten. Nachher hätten sie die Brote wieder.erngefügt und die ganz« Manipulation dadurch unkenntlich gemachtz! daß der eine die Brotfläche 'mit Marmelade, der andere mit Fett bestrich. In dem Brot' de-DemSzkh wurden 22 Stück Tausender, in demjenigen, des Bendik 17 Stück Tausender gefunden. Dem szky. hatte überdies im Äockfutter noch 6000 - Kronen ein«- - genäht. -Die Beamten gaben zu, daß sie solche Schmuggler»^ reisen, schon zu wiederholten Malen durchgeführt und sich hierbei, der- Freikarte der Kaschaü-Oderberger Bahn bedient haben. DaS bei ihnen Vorgefundene Geld wurde beschlagnahmt, uist gegen sie das Verfahren eingeleitet. Kshle «nd Bah«e«. 'Die Zufuhren sind immer noch höchst rmbefrüdigrud, bk» ' sonders das Gaswerk erscheint durch das An-dkeibr» der, Ostrauer Kohse sehr gefährdet. Die Straßenbahn wird a« Sonntag in' verkürztem «nd am Montag in vollem Wecktag-- verkehr fahren. Die Bahne n find durch die schwache Vw lieserttng an Äraunkohle in einer sehr kritischen Situativ» «ch dies ^ist mch der Grund, weshalb das Verkehrsamt von der Wirdereinfühivng der Schnellzüge auf dm Lmien der Staatsbahnen jür nächste Woche absehen mußte. . Drrheutzle Oesamtd-missto« der Ltrantenkaffe«»' Srzte«-Wie«-. ^ie. AerzLe des Verbandes ber Krankenkassen i« Wen, welcher mehr als 200.000 versicherte Mitglieder und ebetrsoviel Angehörige dieser Mitglieder «mfaßt, nahm in einer gestern abgehaltenen, äußerst zahlreich besuchten Versammlung Stellung zu der ablehnende« Haltung des Verbandes gegenüber den Forderungen'' ..MckMMMS-ibrrL 'biäfaxmn tMllfommm

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