Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 368 (30.1.1920)
- Date
- 1920-01-30
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 2 Wien. Freitag welche ebenso unreif wie schädlich ist. Daß ein konservatives, Judentum bewußt jüdischer politischer Betätigung selbstverstündlich auf keine Weise widerstreitet, haben die jüdischen Massen in Polen längst begriffen, welche die Kandidatur der - jüdischen Llbgeordneteii für den Warschauer Landtag mit allen Mitteln unterstützt haben. In der „Pretzburger Zeitungveröffentlicht der Pistyaner Obercabbiner Weber> dev PräsUwnt der Zentral» kanzlet der orthodoxen Gemeinden in der Slowakei, einen Artikel an leitender Stelle, in dem er gegeü die Aufstellung eigener jüdischer Kandidaten für die Wahlen aüftritt. Die Argumente des orthodoxen Führers sind derart schwach, daß eS sich gar nicht verlohnt, sie zu widerlegen. Er führt aus, daß im besten Falle nur zwei bis drei jüdische Abgeordnete gewählt werden könnten und das würde die Schwäche der jüdischen Position enthüllen. Nur für die Kommunal» wählen will er die Brechtigung für eigene jüdische Kändi» daturen zugestehen. s . Er empfiehlt den Juden, bei den. künftigen Wahlen ihre Stimmen solchen Kandidaten zu geben, «einerlei/ob sie Juden oder Nichtjuden. sind", welche garantieren, füv die politische Gleichberechtigung der Juden einzutreten. Hier wird also wieder für die alte Opportunitätspölitik Stimmung gemadjt. Dem Führer L^r slowakischen Orthodoxie sollte der Hin» weis auf die politische Arbeit des Wiener Judentums genügen. dem die Wahl eines einzigen Abgeordneten in die Nationalversammlung gelungen ist, dessen Tätigkeit jedoch, tok sich immer mehr zeigt, für die jüdischen Interessen und dh jüdische Würde ersprießlicher ist. als eS das unsichere Wohlwollen einer zahlenmäßig noch so beträchtlichen Gruppe don «freisinnigen" Abgeordneten wäre, die sich gnädig , auch der jüdischen Gleichberechtigung erinnern. Die Zeiten sind vorüber, wo das als jüdische Politik galt, und das Ausmaß unserer Forderungen läßt sich nicht durch das Schlagwort .Gleichberechtigung" umschreiben, welche für uns nur eine selbstverständliche Voraussetzung bildet.. Am ersten und zweiten Februar findet, in P i st y a n eine vom Jüdischen Volksherbande einberufene Wägung der slowakischen Juden statt, welche für die kommenden Wahlen endgültige Beschlüsse fassen soll. Die Juden, der Slowakei werden sich besinnen und die Irrwege einer verfehlten Polittt ein für allemal verlassen müssen, denn nur durch eine Politik der Selbstbehauptung werden, sie die Rechte und . die Stellung erringen, die ihnen kraft ihrer Zahl und wirtschaftlichen Bedeutung im Lande zukommen. Dis polnische RsiierunA und die jüdische Emigration nach Amerika. r In den Beratungen der ArbeilSkommission deS polnisch?» Landtage) floht auch die Frage der Emigration aus Polen sowie speziell der jüdischen Emigration nach Amerika zur Diskussion. Der neue Arbritsminister Pe plo w S k i wies in einem Expose auf die Probleme der Emigration aus Polen hin und erklärte unter anderem, daß in den. nächsten Jahren eine starke jüdische Emigration aus Polen nach Amerika zu erwarten sei. Die polnische Regierung stehe auf dem Standpunkte, daß diese jüdische Emigration unterstützt werden müsse (der Minister'hat schon seinerzeit erklärt, daß die Emigration das hefte Mittel zur Lösung der Judenfrage in Polen fei. Die Red.).! Der jüdische Abg. Dr. Schipper fragte, welche Schritte denn eigentlich die Regierung, wenn sie schon auf dem volkswirtschaftlichen, nicht gerade verständlichen Standpunkt stehe, die Emigration eines Teiles ihrer Bevölkerung zu wünschen, unternommen habe, ttm die jüdische Emigration nach Amerika zu unterstützen und zu schützen, vor allem, ob sie sich mit den großen jüdischen Organisationen in Verbindung gesetzt habe, welche sich mit der Frage der jüdischen Emigration befassen, ferner, was die Regierung getan habe, um Angehörige von Emigranten sowie ftziese selbst vor Ausbeutung zu schützen u. derzl. tz Nun hak in der letzten Sitzung der ArheitSkommission im Namen des Ministers sein Sektions- Hef M a l k o w s k i diese Fragen beantwortet- Er führte aus, daß die polnische Regierung daran gehen wolle, die Interessen der Angehörigen von Auswanderern gehörig zu schützen. Die R girrung wall? auch durch ihre diplomatischen Ve"tr.ter in Amerika dahin wirken, daß Verschärfungen der Einwanderung vermieden werden- Endlich habe der polnische Em ig rat io ns-' attachö in Amerika die Weisung erhalten, enge Be« Ziehungen zu den amerikanisch-jüdischen Organisationen in Sachen der Einwanderung anzuknüp'en. j Die Beratungen zeigen deutlich, daß sich die polnische Regierung über die Tragweite des ganzen Problems nicht völlig im klaren zu sein scheint. Die Inden* frage in Polen wird durch eine staatliche Förderung der jüdischen Emigration nach Amerika, di«, wie schon die Darlegung n der Regierung zeigen, sehr problematisch ist, nicht gesöst. Und ob nicht dir polnische Negierung sich durch Maßnahmen zur Entfernung eines wirtschaftlich. regsamen T.ileS der Bevölkerung ins eigene Fleisch schneidet, wäre noch gut zu «rwäg-rn, ehe man, von gewissen Animositäten geleitet, darangeht, volkswirtschaftlich überaus fragwürdige Maßnahmen zu tresfm. Im übrigen wird wohl dir polnische Negierung, sowi? es die Verhältnisse gestatten, eine nichtjüdische Auswanderung aus Polen erleben, Herrn Stärke es ihr noch sehr bedenklich erscheinen lasfrn wird, für pylui'che Staatsbürger Einwanderuugserleicht.ruugen bei der arnerikani.ch'n Regierung zu verlange-- Wiener Morgenzeit««- Politische Nrmdschau. Nnmanierrs M'mifterprüstderrt als Pogrompropa^andM. ... Die antisemitische Agitation der 'derzeitigen rumänischen Regierung ist seit längerer Zeit lelannt. Ein rumänischer Jude wtznW sich nun mit. einer Zuschrift an das „Israelitische Up chenh satt für die Schweiz", um hi« zitzittsirtzke Welt auf-bas machia» veWstischr Vorgehen der rumänischen Reg '« ung gegen die Juden anfmerk,'äür zu machen. Vor einem Monat ließ der rumänische Ministerpräsident General Bai-- toianu einen Maler zu sich kommen, bei dem er eine Reihe von Plakaten für die sogenannte antibolschewikische Propaganda bestellte. Das erste die'er Bilder stellt die „Internationale" dar, die von Juden mit längen SchläfenlsoSen getanzt wird, die in einer Weise gekleidet sind, daß man in ihnen französische, englisch?, Russische, deü"sche, rumänische Juden usw. erkennen soll. Auf einem anderen Bild« sieht. man eine Hydra, teren Fang-.r 'it in jstbische Kö^se münden, bereit, das Plüt der Bevölkerung zu saugen. Die Absicht des Premierministers war, von diesen Bildern Kopien anfertigen zu lassen, die als Postkarten die weiteste Verbreitung im Lande tzrrden sollte c. Abvr an dem Tage, da her Maler dem Minister des Innern seine Arbeiten brächte, welche die Wut gegen die Juden im. Lande entfesseln sollten, entdecke ein Journalist hie Tatsache und brachte sie zur. öffentlichen K-'n Unis. Der überrasch e M'nister korm'.e seinen verbrecherischen Plan der Pogrompropaganda nicht durchführen und begnügte sich damit, seine Repryhuktionen unter, hem Schutze vonSolda en an den S praßen von Bukarest afsichieren zu lassen. Ein Bürger, der seine Enw rüst. ng über ein solches Beginnen zum Ausdruck brachte, wurde bald verhaftet. Dies geschah.Mitte. Növemler und die rumänischen Blätter aus jenen-Tagen berichten über dieses Faktum. Wenn man die Erziehung de?. durch, die BoMrn auSgebeulelen rumänischen Volkes kennt, h'e das größte Inte/esse haben, hie Juden für die unglücklichen .Verhältnisse des Landes verantwortlich zu machen, kann man sich die unberechenbaren Folgen vorstelle r, welche diese Täiigfeit e'nes Ministerpräsiden «u'nach ftch ziehen fcmij, der sich der militärischen Macht bedient, um einen Pogrom in zaristischem Stil zu provozieren. Es ist eine Pflicht der zivilisierten Nationen, energisch zu intervenieren, daß dieses Regierungssys e n skrupelloser Militaristen ein Ende finde, welches die Le'.d-enschaslen einer unwissenden Masse entfachen kann, die «n den Folgen des langen Krieges leidet. Eine englische Koktik der «s. In einem «Peace with Germantz" überschriebenen Artikel beschäftigt sich «The Statist", ein in wirtschaftlichen Dingen in England führendes Wochenblatt, am 17. Jänner mrt dem FnedenSvertrag von Deutschland. Er unterzieht den FriedenSvertrag und dessen Autoren, den Rat der Vier, besonders aber die Friedenspolitik der derzeitigen englischen Koalitionsregierung, einer außerordentlich scharfen Kritik. ES heißt dort: «Der Friede mit Deutschland ist unterzeichnet und besiegelt, man hat unS ein baldiges Uebereinkommen auch mit den früheren Verbündeten Deutschlands versprochen. Aber in diesen Angelegenheiten scheinen Versprechungen nur gemacht zu werden, um gebrochen zu werden. Es hat vierzehn dolle Monate gebraucht, um einen Friedensvertrag zustande zu 'bringen, welchen man, hochgerechnet, in ebensoviel Wochen hätte fertigstellen können. Aber die Diplomaten scheinen bloß dazu da zu sein, um die Zeit zu vertrödeln. Wir müssen also darauf vorbereitet sein, daß noch eine sehr erhebliche Zeitspanne vergehen wird, bevor wirklich und wahrhaft Fried« eintritt. Wenn wir versuchen wollen, das Ergebnis der Vereinbarungen mit Deutschland, soweit eS ganz Europa betrifft, zu verstehen, so' haben wir vor allem guten Grunds anzunchmen, daß Deutschland noch während eines sehr bedeutenden Zeitraumes nicht imstande fein wird, den Krieg zu erneuern. Ebensowenig dürfte in den Verhältnissen anderer Länder, zum Beispiel Rußlands, der Vereinigten Staaten und Japans eine Wendung eintreten, welche einen neyen großen Konflikt unvermeidlich macht. Aber wenn der Friede in gefährlich kurzer'Zeit wieder gebrochen wird, so wird das geschehen, weil überall die größte Unzufriedenheit herrscht mit der Art, wie die Unterhändler in Paris ihre Aufgaben erfüllt haben. Vor allem ist noch gar kein Versuch gemacht worden, festzustellen, ob Deutschland auch künfttg unter der Faust von Preußen bleiben oder seine alte Unabhängigkeit wiedergewinne« will- Dar ist eine Schwierigkeit, die sich immer wieder fühlbar machen wird, gerade weil unsere Vertreter in Paris der Welt versichert haben, sie beabsichtigten, jeden der Kämpfe», den in den Stand zu sehen, sich selbst die Regierung'zu bestimmen, unter der er zu leben wünsche, diese Versprechungen aber in Wirklichkeit auf dem Papier geblieben sind. Die Verhältnisse auf dem Gebiete des alten Oesterreich liegen so, daß ein Wunder geschehen müßte, wenn eS in diesem Gebiete nicht in kurzer Zeit wieder zu einem Kriege kommen sollte. Gerade jetzt fühlt man in den Vereinigten Staaten sehr, daß Deutschösterreich ganz schlecht und ungerecht behandelt worden ist. Nehmen wir an, daß dieses Gefühl und die Sympathie mit Oesterreich wächst, welche Aussichten bestehen dann noch für ein längeres Festhalten am FnedenSvertrag? Die Verhältnisse in Rußland liegen so, daß es für die Zukunft Europas eine e rn stück e Gefahr bedeutet. Soweit wir eine Vereinbarung 30 Jänner 1920 «r. 368 verstehen können, welche man am besten als einen Plan zur ewigen Kriegsgefahr für Europa defimeren kann, wird der Friede nichts sein als eine von allen Seiten offen ein* gestandene Vorbereitung für neu« Konflikt«. Die einzige Partei hier im Lande» welche dar Land wirklich repräsentiert, ist unzufrieden mit dem Frieden. Aller Vahr* scheinlichkeit nach wird die A r b e i t e r p a r t e i in kurzer Zeit hier die Macht in der Hand haben. Wrrd sie die Durchsetzung der Friedensbedingungen gegenüber Deutschland erzwingen wollen? , .Wird sie Deutschösterreich zu Bankerott und Arm* seligkeit verurteilen wollen? Alle», war unsere Regierung anrührt, verdirbt sie, und im Frieden mit Deutschland ist sie ihrem Charakter treu geblieben. Europa ist tatsächlich in Schulden versunken und unsere Negierung lehnt gerade, jetzt den Versuch ab, unsere Schulden zu tilgen, und wie hören, daß sich auch in den Vereinigten Staaten berettder Ruf vernehmbar macht, daß Deutschland ganz ungerecht behandelt worden ist." Troekftra über Ale Krise in der Inter* nationale» /V1 „Ln Fettille" veröffentlicht bic f'of$;nb«n bleich* neuben Mitteilungen P. I. T r o e lst r a s über bi« Krise in . der International«: Die International« macht jetzt ein« Kris« durch, di« nicht nur für sie selbst, sondern für sämtlichsozialü- > stischsn Parteien aller Länder von schiversten wm* ruhigenden Folgen sein muß. Die Tatsache, daß es znsi. Internationalen gibt, bedeutet, daß es in Wahrheit eigentlich kein« Internationale mehr gibt. Denn iveder die Berner ..zweite" International« noch b« Mo s k a»er „dritte" vertritt die sozialistische Bewegung, aller Parteien zusammen oder selbst Fraktionen dieser Bewegung. Ueberdies ist jetzt sowohl bei it'i deutschen Unabhängigen als auch im Schoße der ftanzösiich-sn und schweizerischen Parteien die Pen-«,; bemerkbaL, auf neuen Grundlagen «ine aktivere Jn.er.latioual«, zu schaffen, die breiter ist als die KoSkau-rr und redölst? tivnärer als di« Berner. Der zweiten Internationale gehören vorläufig noch die großen Arbeiterparteien der We t, mit Ausnahme derjenigen von Italien, Spanien, der Schweiz. Norwegen, der russischen'Bolschewiken und der teutschrn Unabhängigen an. Zur dri.ten Interna'iona « gehören unseres Wissens außer den russischen Boftchewilen und ihren Parteigängern, den Ran':staasen, die kommuni* stischsn Parteien und Gruppen in Schweden, Dänemark» Holland, Ungarn, B:..Zarten, Rumänien sowie die sozialistischen Parteien in Spanien, Italien und Norwegen. Die sozialdemotraliskhe Partei in der Schweiz steht momentan zu keiner der beiden Internationalen in engeren Beziehungen, während di« deutschen Unabhängigen sich prinzipiell für «inen Anschluß an Moskau ausgesproch'n haben, aber wünschen, daß einem solchem Anschluß ein Einvernehmen mit den linksstrhemen Gruppen und Parteien der zweiten Internationa.« vorangehe. < Die Bereinigte svz'alisti'che Partei Frankreichs, deren Mehrheit mehr links stcht und dem Bolschewismus zuneigt, wird auf ihrem nächsten Kongreß in- Straßbürg e'nen Anlrag auf Austritt aus der zweiten unh Anschluß an die dritte Internationale zu behandeln haben, der sehr Leicht zu einer Spaltung innerhalb der Par lei führen kann. Dies alles zusammen b'.elet das Bild der Auflösung und Umgruppierung, zu dem die Sozialisten aller Länder iverden S^e^lung zu nehmen haben. _ Für die Dona«föderati»«. Schmei<ee Stimme gene« Aiatten» Die ..Baseler Nationalzeitung" befaßt sich an leitender Stelle mit dem österreichrschen Problem und nimmt gegen die Bestrebungen Italien», die Wiedervereinigung der öfter* reichischen Sukzessionsstaaten zu verhindern, rm Interesse des Frieden- und der Konfoftdterung Europas Stellung. Sie schreibt: «Italien sieht sich in seiner ererbten und jetzt un* gerechtfertrgten Angst vor einer Großmacht am anderen Äser der Adria gezwungen, die Parole des alten Rom, das divide et impera zur seinigen zu machen und damit wird eS zum Hindernis einer guten und friedlichen Entwicklung Europa». Denn die Entwicklung drängt gebieterisch zur Föderation der zersplitterten Kleinstaaten, in der Mitte und im Osten Europas, die aufeinander angewiesen find. Diese Notwendigkeit wird früher oder später über die ererbte Feindschaft, die sich durch ihr langes Beisammensein m der früheren österreichisch-ungarischen Zwapgsgemeinschaft »»gehäuft hat, triumphieren, und wer jene Feindschaften künstlich zu verlängern und zu verschärfen sucht, der handelt gegen die Zukunft und wird unweigerttch unter ihre Räder kommen. Die privaten Interessen der Familien Habsburg und Karageorgiewitsch dürfen dabei eigentlich gar keine Rolle spielen, webet immer wieder betont werden muß, daß die fast patho* logische und nur auS den Nachwirkungen einer langen Leidenszeit erklärliche italienische Angst vor den HabSburgern schon deshalb ungerechtfertigt ist, wei! gerade die Donauföderation die Wiederkehr der Habsburger unwahrscheinlich macht. Mag auch in Budapest und in den Konventikekn der Verbannten ander» gehofft werden. Was gestorben ist, kehrt nicht wieder. Eine habsburgtsche Re« naissance in Budapest würde jede Annäherung zwischen Tschechen, Oesterreichern, Magharen und Jugoslawen un« möglich machen, und die Völker würden es sich nicht gefallen lassen, daß ihrer Erholung und Kräftigung sich das Privattnteresse eines einzelnen Geschlechtes entgegenstelle. Dann wird man begreifen, daß es politische Grenzen zwischen den Nationen der ehemaligen Monarchie bloß geben kann, wenn die wirtschaftlichen Grenzen aufhören. Sogst ist ewrger Krieg und dauerndes Elend in jenen Weiten Ländern gewiß, was immer man den Magparen, Tschechen, Jugoslawen und Oesterreichern an Land zn« spreche."