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Wiener Morgenzeitung · 1920-01-25 · Heft 363 (25.1.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 363 (25.1.1920)
Date
1920-01-25
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Wien. SonnkaA Wiener Morgenzeitung Nr. 363 Seite 2 26 Jänner 192C feine«, t»:c sein B'ait in d"n Sold des Finanzkapital stellt und unter dem Deckmantel der Publizität die Gcschä'te des Grcß'chiebertums besorgt, o^'g'N da? wir ankampftn. ob cs sich nun um Getaufte, Ungeiaufte oder Spä'geiaufte handelt. Da? Au'trcten de-? Abg- Stricker gegen di:' Verpestung'der Oeffentlichkeit ist darum nicht minder ein ziouisiiicher Erfolg, weil es den Interessen der Attgemcinheit di. nt. . _ PottLische^rundschaU. Das Komitee der fudisebeu Delegationen und das am»ri?»an'sck» J-dntum. Am Aufträge des KmuiteeS der jüdischen Delegationen boc. der Friedenskonferenz hat-sich am 14. Jänner von England aus der bekannte russisch-jüdische Politiker Doktor Talkind, der ehemalige Präsident der jüdischen Gemeinde von Petrograd und der Präsident des Zentralverbandes der .jüdischen Gemeinden Rußlands, des Zewaads, nach A m e r i k a begeben. Er hat den Auftrag, die Verbindung, welche das Komitee der jüdischen Delegationen mit der Ver> . wetung des amerikanisch-jüdischen Kongresses als einem Teil des Komitees in Paris formell und sachlich.geknüpft hatte, zu festigen, den amerikanisch-jüdischen Kongretz über die jetzige Tätigkeit des Komitees aufzuklären sowie das amerikanische Judentum über die jetzige Situation des osteuropäischen Judentums zu informieren. Er geht nicht mit irgendwelcher Sonderausgabe, sondern als Repräsentant der gesamtjüdischen Juterestcn. Infolge seiner langjährigen Beschäftigung in der Hilfsarbeit. an Grt und Stelle, soll er auch mit den großen amerikanischen Hilfsorganisationen in Verbindung treten, «nt das planmäßige Zusammenarbeiten aller amerikanischen nnd europäischen Hilfsorganisationen zu erwirken gnd die Propaganda für die allgemeine Hilfskonferenz zu fördern. Weizmann über d!e Lage. Das.Bureau der zionistifch"» Organ'aiion meldet: Professor Weizmann hat a:n 7. Jänner vor brrn Aktionskomitee Bericht ersta tt, der eigentlich für dir geplante Jahreskon ferenz in Ba'el bestimmt war. Weizmann erklärte, daß der Weg für große Arbeit in Palästina jetzt offen sei. Die Verwaltungsbehörden in Palästina sind jetzt der Ansicht, daß sie gemeinsam mit der zionistischen Organisation für die künftige Entwicklung des Lanees arbeiten müssen und sind auch dazu bereit. Das Land wurde von engli'chen Experten erforscht, die mit der von Wrizmcnn vor der Friedens vnf-evenz vergebrechten M.inung übereinstimmen, daß Pa.astina noch eine Bevölkerung von einigen Millionen fassen könste, ohne daß die jetzigen Bewohner irgendwie benachteiligt würden» insofern frh allerletzten wissmschastlichen Methoden sü: die Entwicklung angewendet werden. f ' -Der Jude -ist mit der Landwirtschaft gut-veWaut ünd das Gruppen sh stem der Arbeit ist in den jüdischen Kolonien mit g oßem Erfolge eingeführt. Die jüdischen Kolonisten leisten ausgezeichnete -Arbeit und die Kolonien si.td Burgen der hebräischen Sprache. Bedeutende Verbesserungen feen iedochnötig. Die früheren Kolonisationsmethoden sind veraltet. Die jüdische Bodens.o iiik muß auf das System der Nativ..a'lifterung aufgebaut werden. Die zionistischen Schulen in Palästina werden jetzt von zirka 30 000 jüdischen S chülern besucht, die güte Fortschritte machen. Trotzdem sei noch eine größere Unzahl von Schulen nötig und dds zukünftige Budget müsse für diesen Zweck reichliche Summen brreitstellen. Weizmann belichtete auch über seine mit den Resultaten t unabhängiger Erp rten vergtichenen Studien über die baldigen praktischen Möglichkeiten in Palästina. Sie alle sind überzeugt, daß man im Lause des Jahres zirka 30.000 Juden in Palästina ansiedeln könne. Solange nicht genügend Häuer vorhanden sind, kann jcdrch von einer Massen-Jmmigralion nicht die Rede sein. Zum Schlüsse erklärte Weizmann, daß die in Palästina gewonnenen Eindrüüe ihn überzeugt hätten, datz die e n g l i s ch e R e g i e r u n g s e st e n t s ch l o»s c n sei. ihre .in der Balfour-Drk aration gemachten Bersprechen ein'uhalten, und daß noch unsere Generation Palästina wieder als blühendes Land erblicken wird. Die Physiognomie der ungarischen Nationalversammlung. Bon unserem Budapefter Berichterstatter. Die Frist für die Nominierung der Kandidaten für die Wahlen in die ungarische Nationalversammlung ist abgeschlossen und die ungarische Regierung ist bereits im Besitze der offiziellen gültigen Nominierungen. Man sann also schon heute sich ungefähr ein Bild von der PH sio no.uie Lee un a i ch n Nationa v.r,ammlung machen, die berufen ist, dem arg zugestutzten Ungarn eine neue Verfassung und, wie man weiß, auch ei: er Monarchen zu geben oder, wie einflußreiche K.e se wünschen, „den Monarchen Wiederzug eben". Eine Rundfrage bei den Leitungen der ein'esnen Parteien führt zu der Feststellung, daß keine der in Lei Wahlkampf e'nireleuden Parteien auf eine absolu e Mehrheit in der Nationalversammlung zu rechnen vermag. Die beiden stärksten Parteien werden deChristlichnationaleVerein.igung un dieParleidi r kleinen Landwirte fein, von denen jede auf ungefähr 80. Mandate rechnet. Ursprünglich kam zwischen diesen beiden Gruppen bezüglich 17 Wahlkreisen ein Kompromiß zustande, dahingehend, baß diese Bezirke auf die bei. n Parteien verteilt und auf Grund dieses Schlüssels von Gegenkandidatmen abgesehen wer e,t. sollte. Dieser Pakt wurde aber nicht eingehalten. Jede der beiden Parteien beschuldigt die andere der Illoyalität./ Tatsache ist, daß die Beziehungen dieser bell en Parteien zueinander sich sehr, verschärft haben, was insofern von politischer Bedeutung ist,'als dadurch die in der Minorität bleibenden Oppvsilionsparieien an Gewicht gewinnen, da ihre Stimmen zur Erlangung einer absoluten Ma'vrität erforderlich sein werden, - Wie-wenig die Regierung Übrigens die Christlichnationale Vereinigung in der Hand hat, beweist der Fall der beiden ,,patriotischen" Slowakenführer Franz Jehlieska und 'Viktor Dworcsak. Die ungarische Regierung wollte diesen zwei Führern der maßyarophilen Slowaken ihre Dankbarkeit für die bisher ge- ' leisteten Dienste un'er anderem auch dadurch -lezeugen, daß sie ihnen je ein Mandat zumeist. Selbstverständ- ' lich wäre das Nuv durch die Christlichnationale Vereinigung möglich gewesen. Diese über hat sich um die Absichten der Regierung nicht gekümmert und die bei' er , patriotischen Slowaken fallen gelassen. Die Unbotmäßigkeit der sogenannten Regierungspartei be ecket der Regierung große Verlegenheiten, da man nicht ue ß, we'che politische Konsequenzen sich daraus ergeler werden. Diese Haltung der Christlichnationalen ist die erst: Folge des Friedensvertrag-es von Re illy, der die Dienste der mazyavophi.'en Slowaken im großen ganzen überflüssig macht. , . Wie man ln Rumänien den Frledensbertrag Nach langem Widerstand hat sich die rumänische Regierung schließlich gezwungen gesehen, den ihr von den West» machten vorgelegten Friedensvertrag zu unterfertigen und die auf die Juden bezüglichen Punkte anzunehmen. Die rumänischen Politiker haben sich lange gewehrt, durch An» nähme der auch für die übrigen neu entstandenen Staaten aufgestellten Grundsätze sozusagen offiziell rn die Liste der europäischen Staaten einzutreten, sie haben bis zum letzten Augenblick mit heuchlerischer Entrüstung die Klauseln znm Schutze der Minoritäten als einen Eingriff in ihre Souveränität hingestellt und es ist ihnen in der Tat gelungen, der Friedenskonfernz einiges abzuhandeln. Wie rasch es die rumänischen Behörden verstehen, sich der neuen Rechtslage anzupassen, beweist der folgende Vorfall, dem wir. der Buiarester jüdischen „Mantuirea" vom 7. Jänner entnehmen: Em junger Jude aus Botosani wandte sich an die zweite Ersenbahnbctriebsdirektion rn Jassy mit der Bitte, als rumänischer Bürger an dem Konkurs in den Wettb'werb für den Eintritt irrdie Telegraphenschule der betreff- >en Direktion ausgenommen zu werden. Ec erhieltbte folgende Antwort: -.Auf Ihr Ansuchen teilen, wir -Ihnen wie folgt mit: Nach den» heiligen Oewast frisst , yok&$'mb.n stnjt Gottes Hilfe in Palästina, Ihrem L^üterland, 'UM Eisenbahn errichten. Infolgedessen können Sie erfahren, Latz Sie. um in die Telegraphenschule von Palästina ausgenommen zu werden, sich einer Prüfung im Talmud unterziehen müssen, den Arm mit einem Leder umwunden und die Tephrllim auf dem Kopfe. Dies, weil Sie schon Rumäne geworden sind/ Man wird dies vielleicht für den stupiden Scherz irgendeines Beamten - halten, aber es ist charakteristisch für den unter der rumänischen Bureaukratie herrschenden Geist. Und ähnliche Fälle ereignen sich in etwas höflicheren und ern- ' steren Formen bei.den Behörden Rumäniens allzu oft. Ein junges jüdisches Mädchen wurde neulich als Jüdin von der Bewerbung um eine Stelle als Mafchinschreiberin zurückgewiesen! Alte Angestellte der Dukarester Tramway werden mit derselben Begründung an der Rückkehr auf den Posien verhindert, den sie vor dem Krieg innehatten. Die Kinder naturalisierter Juden finden in den rumänischen Schulen keine Aufnahme. So könnte man die Beispiele bis ins Unendliche fortsetzen. Der Respekt der rumänischen Regierung für die eingegangenen Verpflichtungen findetsich nur m den Telegrammen, die sie ins Ausland sendet. Die Zeiten aber müssen vorüber sein, da Rumänien Europa eine Nase drehte und ferne jüdischen Bürger zu Heloten herabdrückte. Es werden Mittel und Wege gesucht werden müssen, um den jüdischen Bürgern Rumäniens das volle AuSmatz ihrer nunmehr kodifizierten Rechte zu sichern. . Zur türkischen Frage. Nach verschiedenen Pariser Meldungen soll sich bei Llohd George in bezug auf die Regelung dev türkischen Frage ein Stimmungsumschwung vollzogen haben. Es scheint, daß man in der englischen Negierung einen Modus erwägt, der geeignet wäre, auf die erregte Stimmung unter den Mohammedanern Rücksicht zu nehmen. In den letzten Tagen wurden Abgesandte des VizekSnigS von Indien von LlohdGeorge, C u r z o n und dem Minister für Indien, Montague, empfangen, deren Darlegungen ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben scheinen. Unter den Mohammedanern von Mittelasien soll eine starke Gärung herrschen, Türke st an und die Gebiete um das K a s p i s che Meer sollen beunruhigt sein, in Buchara haben angeblich maximalistische Truppen die Gewalt in Händen und die natiqnaltürkische Bewegung chroht immer weitere Kreise zu ziehen. Die türkischen Delegierten, wiesqn in London auf die gefährdete Lage hin und betonten» daß I die Erhebung aus Indien weitergreisen könnte. I Die Pariser Presse äußert sich in befriedigten Aus- ' drücken von der angeblichen Wendung in der türkischen Frage. Die Blätter weisen darauf hin, daß eine BerständigungS«! Politik Englands gegenüber den Mohammedanern sürFrank- 1 reich von großer Bedeutung sei und eine Ausbreitung des Bolschewismus auf die mohammedanisch« Welt nur durch Konzessionen an die Türken verhindert werden könne. i&» Paris befürchtet man die Rückwirkungen der bisher von England gegenüber der Türkei propagierten Politik auf die mohammedanischen Staatsangehörigen Frankreichs, deren Zahl größer ist als die der Bewohner! des Mutterlandes. Jedenfalls ist in der türkischen Frage das letzte Wort noch nicht gesprochen. - Bratianu gibt Skaatsdokumente nicht heraus. Mehrere rumänische Blätter brachten vor kurzem die Mttteilung, daß V.ra tianu wichtige StaatSdokumeirt« 1» seine Wohnung genommen habe und.sich weigere, sie wieder herauszugeben.- Diese'Enthüllungen führten nun, wie aus Bukarest gemeldet wirdin der -letzten Kammersitzung zu turbulenten Skandalszenen. Marghiloman gab nämlich zu den Blättermeldungen folgend^ Erläuterungen: „Bekanntlich -gibt es zwei gesonderte Archive, ei« Staatsarchiv und' ein Archiv des Ministeriums. In Jassy gab eS sogar ein eigenes Eintausprotololl des Ministeriums, so daß sämtliche auf unser Verhältnis zu den Verbündeten bezügliche Akten bei.Bratianu bliebest und sich wahrscheinlich auch heute noch bei ihm befinden. Die Partei Bratianus habe aber nicht diplomatische Aktenstücke verschwinden lassen, sie habe aus den Archiven alle jene Dokumente weggeschasft, aus denen Aufklärungen darüber hätten genommen.werden könne«, wieviel sie vom Staatsvermögen gestohlen habe, an welchen MillionenLetrugsaffären und Geschäften Conftantineseu und insbesondere i«: tt.efenr Minister des Innern, M ar.sescu, tei.ge.tüuunen haben. MarseZcu soll vom Geheimfonds während der letzten acht' Monate IS Millionen ausgegeben und mehrere Aktenbündel entwendet haben." Mehrere rumänische Blatter fordern nunmehr die Verhaftung Bratianus und Genossen und ihre Versetzung in den Anklagezustand. Wie der Frieden Kintertrieb»n wu^e. Der amerikanische Botschafter in Berlin JameS W. Gerard erzählt in seinen Memoixen, die unter dem Titel „Meine vier Jahre, in Deutschland" in deutscher Ueber, sehung bei Papot n, Co., Lausanne, erschienen sind, folgend« Einzelheiten, die stark an die Beharkdlung des Wilsonschest Friedensvorschlages in Wien erinnern: - Am 81. Juli 1614 schickte Gerard, auf seine eigene Per» antworrung handelnd, folgenden Brief an den Reichskanzler! ^Exzellenz! — Kann mein Land nichts tun? Kann ich nichts tun, um diesen grauenvollen Krieg aufzuhalten- Ich bnl gewiß, datz der Präsident jeden meiner Schritte im Sinne des Friedens billigen würde .. Dieser Brief blieb unbeantwortet. ' , Am 10. August 1914 geht Gerard zum Kaiser, um ihm im Aufträge Wilsons. mrtzuteilen, die Bereinigten Staaten seien jederzeit bereit, zwischen den kriegführend Mächten zu vermitteln.. „Ich fand den Kaiser an etitWi grüngestnchenen - Eichentisch sitzend, unter einem großen Gartenschirm aus Segeltuch. Depeschenformulare lagen auf dem Tische zerstreut vor ihm, und auf dem Kies sonnten sich zivei kleine Dachshunde. Ich se^te dem Kaiser den Zweck meines Besuches auseinander, .und wir führten eine allg«ö» merne Unterhaltung über den Krieg und über den Stand der Dinge. Der Kaiser ergriff einige der unbeschriebene« großen Depeschenformülare und' setzte mit.Bleistifk ftin<e Antwort aus das Anerbieten des Präsidenten auf." Ferüefr ersuchte Wrlhelm den Botschafter, die Antwort nicht bloß.an das Staatsdepartement in Washington zu kabeln, sondern sie gleichzeitig auch der Presse mitzuteilen. Dieses Dokument klärt einige damals nur geahnte Tatsachen auf, fo die vorbedachte Verletzung der belgrschen Neutralität und man findet rS begreiflich, datz eine hohe Persönlichkeit Deutschlands noch am selben Tage nach Lektüre der kaiserlichen Depesche dem Botschafter sagte: „Ich halte dafür, daß wir. diese Depesch« nicht veröffentlichen lassen dürfen und bitten Sie lm Intern esse der guten Beziehungen Amerikas und Deutschlands darum, daß man sie nicht veröffentlicht." Die Veröffentlichung in der Presse unterblieb tatsächlich und so geschah es, daß dieses sonderbare kaiserliche Dokument vorderhand unbekannt bleiben durfte. Eine Stimme in der Wüste. Der ^Tcmps" meldet qus L o n d o u : In einer hier ge» baltenm Rede eriiiirte B a l s o u i, wenn man bie wntschastliche Katastrophe, die auch über bie großen Länder hrremzubrccheN drohe, sowie btc zerstorenben Erschütterungen ins Auge fassen bie das große russische R ich mtt völliger Auslösung bedrohen, sei man gene gt zu glauben, daß die für die Menschlichkeit ansgewendetcn Bemühungen und gebrachten Ovfer nur sehr wenig Früchte geiragen dabcn. ES sei leider wahr, daß der Friede England nicht all daS gebracht habe, worauf zu hoffen rS M Reckt hatte. Dock liege der Fehler krin.SwefS bei der Friedenskonfnenz oder den englischen Vcrttetern. die an der Koniereni teilgenommen haben. Er glaube, daß gewisienhafte Arbeit den Keim emer neuen besseren Zukunst Europa >n sich trage. Dle kaukali^en Aeyublske«. Nach einer HabaS-Meldung hat der Oberste Rat ln Paris die staatliche Unabhüngrgkert der transkaukasischen Republiken Georgien, Armenien und Sffctbei& schqn anerlackrnt. In eirrgewerh.ten Kreisen war eS schon feit mehreren Wochen bekannt, daß Amerika, Italien und England sich entschlossen hatten, die Anerkennung auSzüsprechen; bloß Frankreich sträubte sich damals noch dagegey. Ausschlaggebciid dürfte bei dieser Beschlrißfassung wohl auch für Frartlreich die Niederlage der Denikinschen Truppen gewesen sein. In den Volkerbuiid treten somit drei neue

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