Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 361 (23.1.1920)
- Date
- 1920-01-23
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Wien, MeuaK Wiener Morgenzeitun- £3. Sännet 1DM 9Ct 3VI « Die jüdischen Schulen in Saloniki. Die griechische Ncgiernna bemillmte!ür die jüdischen Schulen in Saloniki l'iO.OOO Drachmen- Die Stadtgemeinde Kat sich außerdem, verpflichtet. weitere Summen für diesen Zweck zur Verfügung :u stellen. * „Ncirrbrarrdt «nd Israels." Der Verein «Frauen- Hilfe" veranstaltet Dienstag den 27. M. um Kalb 6 Uhr abends rm großen Saale des Ingenieur- und Architektenvereine-?, 1. Bezirk, Eschenbachgasic 9, einen Lichtbildervortrag de? Universitätsdozcnten Dr. Max Eisler über „Nembrandt und Israels". Karten sind zum Preise, von 2 bis 25 Kronen bei Josef Schlesinger, 1. Bezirk, Sertenstettengasse 6, zu Haben. * Der Forschungsreisende Gützfeldt gestorben. Aus Berlin wnd gemeldet: Im Alter von 79 Jahren starb hier der Forschmigsreisende Prof. Güßfeldt. Volksbildung im Technischen Museum. Vorträge im großen Hörsaal: Morgen Samstag um 4 Uhr nachmittags Baurat Dr. Ing. P. Schrott «K'nematogravhre". Sonntag den 8s. d. M.. f'210 Uhr vormittags. Vorstand Ing. K. Stetrer „Die Svrechmascknnen" und um 11 Uhr vormittags Direktor R. Reich „Wie cm Film entsteht". * GesellschafLsabend. Die zionistische Bezirsksektion Wieden-Margareten veranstaltet Montag den 26. d. M. um 6 Uhr abends im Sp.egelsaal des Wiener Kursalons, lst, Stadtpark, einen Qjc!dllrbflftc-nbcnb mit anschließendem Tann * Ein Persorrendampfer in Not. Aus Washington meldet cm Funkspruch: Entgegen den letzten Meldungen sind die Fahrgäste des lecken Dampfers „Powhattan" noch nicht gerettet. Der Dampfer befindet sich MV. Meilen von Hal'far. Er wurde gestern 48 Merlen weit.vorn Frachtdarnpfer „Wesierrl Comet" geschleppt, bis neu ein» sehendes schweres Wetter zum Schlüpfenlassen der Schleppkabel zwang. Einige Dampfer befinden sich rn der Rahe, auch die „Martha Washington" wurde hinbeordert. Man wird heute versuchen, die Fahrgäste mit der Nettuugsleine von Bord zu holen, da das Aussetzen von Booten nicht möglich rst. * Gute Million Dollar für die Antialkoholbewegung. Aus Kopenhagen wird gedrahtet: Der Verein für das Altoholverbot irr Washington hat einen Plan zur Agitation für die Aiitialkoholbewegung in Europa angenommen. Durch Abstimmung wurde beschlossen, eine Million Dollar für diesen Zweck zu sammeln. * 20.900 Millionäre in Amerika. Nach der offiziellen Statistik gibt es in den Vereinigten Staaten heute 20.000 Millionäre, deren Zahl jährlich um etwa 2000 -zunimmt. Als Millionäre zählt man dabei alle Bürger, .deren Jahreseinkommen dey Betrag von ri t.OOO Dolhar, übersteigt. * Der Verein „Frauenhilfe der Avos Israel« veransialm D'.ens'.ag d.en 27. d. M. rm großen Saale des Ingenieuruns Ärehileklenveremes. st, Eimenbachgasse 9, um Vr6 Ubr eine» Lichwilcervorirag des Herrn Un-versttätsdozenten Dr. Mar Eisler über ^Rembrandr und Jiracls". Karlen von K 2.— bis K 25.— bei Joses Schlesinger, 1., Scitcnstettengaffe 5. * Bitte um Spenden. Ter Verband zur Unterstützung armer israelitischer Wöchner innen in Ästen, I., Selkenstetlengasse2, bittet um Zuwendung von Spenden, um das Elend der armen istaelriischeir Wöchn.rrnnen lindern zu rönnen. * Valutenschmuggel. Herr Abraham Netter, Wien. IX., D'Oriaygaste 6, er'ucht uns um die Feststellung, daß er mir dem wegen Äaluienichmuggel in Un'.crsuchung stehenden Abraham Retter, Handelsschüler, Wien, 11., Asukaucrgaffe 14, nicht rdenliich nt. * Straßenräuber. Am 21. d. M., nachts'um 1 Uhr wurde der Bäckermeister Matthias T u r c i n. UI.,'Erdherg-. straße lOt wohnhaft, an der Ecke der Scylachrhausgaffe und Erdberastraße von zwei etwa 18- bis 20jähr gen Burschen, die kurze -stocke trugen, überlallen und. z u B o d e n g c w o r s e u. Drc Strolche raubten ihm eine goldene Rcmontoüuhr samt Dovpctmanrcl nnt goldener Kette, ,3Mb Kronen yiert, und eure. Brrcitoiche mit n5'K:onm. * Ein grofwr Diebstahl im Hotel Riva. Seinerzeit wurde berichtet, daß am 22. Oktober v. I. 'dem italienischen Kaufmann Cesare S f o r n r aus Mailand in der Gastwirtschaft des Haielö Riva auf dem Wredner Gürtel'Nr. 34 eine Handtasche, die er neben seinem Tische auf die Erde gestellt hatte, gestohlen worden ist. Irr der Handtasche hatten sich 200.009 Kronen, ein Stück Seide und ein Anzrch rm Werte von 30.000 Kronen befunden. Gleich damals hatte sich der Verdacht gegen den gewesenen Volkswehrmann Julius Pauly, 33 Jahre alt, gelenkt. Der Marin war seither flüchtig. Am 20. ö. M. wurde er hier verhaftet. Er gab an, das Geld mit dem 38jührigcn Chauffeur Franz Stummvoll und einem lhrn selbst unbekannten Mann geteilt zu haben. Auch Stummvoll wurde verhaftet. Er behauptete, wohl 66.000 Kronen erhalten, das Geld aber dem Paulh wieder zurückgestellt zu haben. Wer Pauly wurden nur rnchr 6400 Kronen gefunoen. Er und Stnmmvoll wurden dem Landesgericht eingeliefert. * Ein verschwundener Marinezahlmerstrr. Aus Washington wird ge.neldet: Leutnant rmd Marmezahlmeister C. F. Bennet ist seit drei Wochen abgängig. In der'Kaffa fehlen 75.000 Dollar. Bennett war seinerzeit in ärztlicher Untersuchung; er genoß besten Nuf. Adolf Stand-StisLurrg. Wir erhielten für die Adolf Stand-Stiftung der „Wiener Mo.rgenzertlmg" von Samuel Griffel X 50.—, Simon Lüusner ft 50.—, Esra Hiusncr K 10.—, Moses Blaukops X 10.—, Alter Schamcr X 20.—. Benz!on Leiser X 10.—, Iaques Ullmann kt 50.—. Alker Hollma kt 50.—, E. Lenz X 50.—, Moritz Schein K 100,—. Bisher eingclaufen K 7667.—. Bereinsnachrichten. (NaciirrchtenvonBereinenerscheinenaus» nahmslosnuramTagederVeranstaltung.) Heute: Alter Herrenverband der jüdischen Eppvrtakademiker. Alle absolvierten und diplomierten Ervortakademiker werden gebeten, zwecks Konstrtntierung des Alten Herrenverbandcs zweckdienliche Angaben an Hermann A p t e r. II., Darwingasse 4/9, zu machen. — Aushebung der Saalsperre rm Ingenieur- und Architekrenverein. Bon morgen angcangcn werden im österreichischen Ingen eur- und Arch'.teüenvercin die Veranstaltungen uud Versammlungen, wieder aufg nommen. Briefkasten der Redaktion. Schomer. Fragen Sie im Jüdv'ckcn Pädagog um nach, wir wissen Ihnen niemand nahmhatt zu mich n. - „Zicnift"- -Kann augenblicklich Nicht - vcricrw r irr,--..n, hoffentlich baldigst. Porto 20 Heller. -- Wien—Berlin. Ery-ich tt 12.—, dringend Die Ernährung Der Marktbericht. Infolge der schlechten Witterung und des vormit'ags noch immer eingestellten Strgßen balmverkehr es war der Besuch d e r M n r.k 1 .e gestern an st e r 0 r b e n t l i ch schwa ch. Trotzdem reichten die Vorräte nur knapp zur Deckung des Bedarfes. . Aul den Grünwarenmärkten gab rS nach längerer Pause wieder einmal Weißkraut, sonst nur die üblichen Rübenarten. . In der Gr 0 ß m a rk t h aN e wurde gestern mit der Ausgabe des rayoyierten Rindfleisches begonnen. Das übrige Angebot bestand aus Würsten. In der F i s ch a b 1 e i.l n n g kamen.400 Dosen Ochsenmaulsalat, die Dose zu 8 7.—, zum Verkaufe. Englische Lebensmittel für Wien. Die britische Lebensmittelkommission in Wien hat dem Staatsamte für Volksernährung mitgcteilt. daß über Intervent on des Sir William G 0 0 d e die britische Negierung der - österreichischen Negierung anbietct, gegen Verrechnung auf die der britischen Reffes-ConmMon noch zur Verfügung stehenden Beträge, -die sirr die seinerzeilige europäische Hilfsaktion bestimmt waren, neuerlich ungefähr 900 Tonnen Fett, 1000 Tonnen Fleischkonserven und 600 Tonnen Spcckschullcrn zu.liefern. Preiserhöhung ln den Gemeinschaftsküchen. Die Einkaufstelle der Gemeinschafts- und Kriegsküchen für Wien und Niederösterreich, welche zirka 400 Küchen mit 860.000 Teilnehmern, in Wien 180.000, in Niederösterreich 70.000 versorgt. hat in ihren Küchen die Preise.erhöht, so daß nunmehr die Mahlzeiten, welche vom Jahre 1918 bis Ende 1919 noch 8 bis 5 Kronen kosteten, jetzt auf 8 bis 10 Kronen zu stehen kommen. Holländische Liebesgaben. Die Problnerale Commissi« uit de Veilingen in Nord-Holland hat der Gemeinde Wien 25 Waggons diverser Gemüse gespendet. Hiervon sind bereits 17 Waggons in Wien einoelnngt, von denen 9 Waggons der Vienna public feeding, Ges. m. b. H., zur Verteilung an die öffentlichen Speisestellen und 8 Waggons dem Zentralverbande der Gemeinschafts- und Kriegsküchen für Wien und Niederösterreich zur Verfügung gestellt wurden/ ' KsmMrmaLes. , Die Volkszählung. Wahrung des Farmlrengeheimnifses. Anläßlich der bevorstehenden Volkszählung haben die Hauseigentümer oder deren Stellvertreter am 30. d. M. jedem Wobnungsinliaber' einen Wohnungsböaen und die eriorderliche Zahl von Zählblättern stir irden zu zählenden Wobnungslnsaffen auszusolgen. Die Wobnunasinhaber haben die Zahlblättcr und den Wohnnngsbogen ausmiüllen und den Wohnnngsbogen mit dm Zählblaitcrn spätestens am 3. Februar dem Hauseigentümer (oder Stellv rttcter) zu übergebem Jene Parteien (WohMngs- .uchaber) aber, dre auf. besondere Wahrung d e r G e h e i m n i s-s e i h r e § P r r v u tu n d Familienlebens Wert legen, können die nachdem Stande vom Ül. Jänner 1020, 12 Uhr nachts, ausgesiilltcn Zählblaiter mit den ausgeMten Wohnungsbogeu statt den Hauseigentümer unmittelbar beider Kvnskriptionsa m t s a b 1 e i l u n g des' mag.siratischen .Bezirksamtes ihres Wohn-(ZM-"beznkes, und zwar in der Zeit vom l. bis emschliesilich 3. Februar 1920 abgeben. Hierüber wird ^eine amtliche Emv'angsbestät'fung ausgctolgt werden, die von der Wohnvartel dem Hauseigentümer an Stelle des Wohnungsbogens und der rsählblättcr spätestens am 3. Februar ru übergeben ist. Ter Hause'gentümer hat solche Empfangsbettöttgungen statt der Wohnungsbogen und Zählblätter dem von ihm auszusüllcnde» Hausbogcn nnzuschließen. , Der Fen4ralsriedtzos im Jahre 1V1S. Im Zentralfriedbos wind n IM Jab^e 1919 22 401 Leichen brigeictzt. In den von der Gemeinde gewidmeten^^ Ebrengl ädern wmdeti in" dieser Zeit Oberbaueat Hellmer, Schutisteller Peter Attenberg, Hojrat Schauta und akademischer Maler Leiter beerdigt. Stadtrat. Dr. Fritz Winter gestorben. - Stadlrat Dr. Fritz W r n t e r ist gelte,n früh infolfte eines Schlagansallcs nlögl'ch gestorben, Dr. Fritz Wmher gehörte.als stellverrpelendes Mitglied dem Velsaffunasgerichtshos an. Er wui de Mai 19,9 von Favoriten in den Gemrmdxrat gewählt and von der sozialdemokratischen Parier in den Stadtrat entsendet. Bühne Md Kunst. Geinenstanze^e. Ferry Lorant, ein Champ aus dgr unabsehbaren Zahl von Hubayschülern, hatte ein recht erfolgreiches Dehnt zu verzeichnen. Strich-und Ton sind nicht so energievoll al^ sonst bei hen Ungarn dieser Schule, dafür erwärmte die zart beseelte Kantilene — Vlpza Düesberg ist eine der musikasischen Stützen im Konzertleben, als zuverlässige Solistin und Kammermusikerin bekannt. Da man ihr jetzt seltener begegnet, war ihr Abend geeignet, die fortschreitende Vollendung ihres Spieles merken zu lassen. Eine, mädchenhafte Zurückhaltung im Emotionellen sollte noch überwunden werden. — Von allen 'Göttern verlaffen, absolvierte -Lskar Schweitzer ein Konzert im großen Konzerthaussaal. Der seinem Namen Vorgesetzte Profeffortitel verleitete wohl Teile des Publikums zu ungerechtfertigtem Applaus. In Wahrheit war eS ein klägliches Fiasko. Nur mit Mühe gelang eS dem Dirigenten des Begleitorchesters, die schmunzelnde» Musik« zur Beendigung ihrer Aufgabe zu pethalten. -Sie wären wohl am liebsten gleich mit dem Publikum fortgegangen, da« dieser Katzenmusik so schleunig als möglich den Nücke» kehrte — . Magda Azmere, der man große Erfolge borauSsagte, Wag wohl eine LieblingSschülerin Hubahs sein, die beste ist st« nicht. Ein Nest von Schülerhaftigkeit hindert noch völlige Reife. Gonst hat sie alle guten Eigenschaften dieser Geiger« klassekraftvolle Klarheit des ToNeö, egale Bogenführung, temperamentvollen Pdrtrag, von der Virtuosität nicht' W reden. SarasqteS „Zigeunerweisen", mit zündendeM Rhythmus, aper ohne dilettantische Rührseligkeit gespielt, entschieden den Erfolg. Dr. K. M. Aus den Theatern. Morgen Samstag beginnt wieder der normale Theater» um Konzertbetrieb. \ Im Deut sch e n V 0 l k s t h t 0 t e t gelangt morgH f amstag die viftaktige Komödie „klläöamv 8avs-gHuy^ vyp ardou und Moreau, neueinstndiert und neu inszeniert «hei rr-> böblen Pxeisens, mit' Frau Roland rn der Trlelrpfle M Anstührung. Die ühnaen Hauptrollen sind solgendermaycn hkketzt s Napoleon — Herr Werner-Kable; seine Schwester Karoune>?- Fräulein Sck'Ülna; Elisa — Fräulein Peltzer; Lesöhre — Ml Kutschers; Fouchö — Herr Askenas; Graf NeiPpert — Herl Schildkrant; Vaboutraine — Herr Krrfchner; Sovary — Hm Weiß; Despreand Herr Millmann: Canonvrlle — Hm Goltaber; Jacquin — Herr Pater. Spiellciier: Friedrich Rosenthal, Im Giener Stahttheatrr wird Freitag 30. - d. M. die Komödie „D e r g r 0 ß e K ü n st l e r". vop Arnold BkSnrett mrt Josek Jarno und Haust Niese zum ersten Male aufgefül,rt. — Morgen und an den folgenden Tagen Pis einschließlich Donnerstag den 39. d. M. wird >D i < l u st i g e n W e i b e r v 0 n W i n d s 0 r" mit Hans M .a.r'i und Hansi R lese gespiest. Beginn */«6 Uhr. Sonntag nachmittags 2 Uvr „D e r B i d e r v e l z". Die N e u e W i e n e r B ü h n e bereitet für Dienstag den 27. d. M. dre Erstaussührung von H a u P t m a n n s „H a n n e l e s H i m m elsahrt" vor. R e p ert 0 i'r e der Renaissance-Bübne; S a m § t 0 g den 34. Jänner. Anfang 6 U h r, Auftreten Harry W a l d e n s in „D i e Perlender C l e 0 p a t r a". S 0 n n 1s g den 35.» Anfang Va3 Uhr. i c I ahrtau s e n d n a ch 1"; Anfang 6 Uhr, Auftreten Harrtz KgldenS in r e P e r 1 e n d e r C l 0 0 p a st r Montag den 26.. Anfang °.6 Uhr, Auftreten Harry Waldens in >D re Perlen der §leopatra". " Im Reuen T b tßijtt, 'V., Stobergasse 11/18, geht morgen Samstag „Faust" (J. Teil) in Szene. Anfang 4 Uhr. Die infolge der Theatersperre verschobene Porstellung bcS Vereines ..D i e B e rte il s chm f t" findet morgen Gamstgg um V-3Ubr nachmittagsM K t u.t s ch je n A 0 l ks t h k ü tif statt. Es gelangt Anton Wllbgans dramatische Oichtvn- „A r yr u t" zur Aufführung. Peter Menverg-Ävenb der Wie»er Kammerkunst. MWwoch den L8. d. M. findet im Kammersaal des MusikversinS« gebäudoS anläßlich des eben gewesenen TodestaM Pefex Alteybergs .einss" Vorlesnyg der Fratz Maxie Msaßeth Hausmann ans den Schriften und unveröffentlichten Briefen des Dichters statt. Karten bei Kehlendorfer. * Das «Hamburger Stadttheater, welches vor dem Kriege nicht nur keiner Subvention bedurfte, sondern in gute» Jahren 'einem N^i nne wi nn pon weit mehr slß 100.000 Mark ahsckloß, hat vom hamburgischen Staat dm Bewilligung eines' Zuschusses von emer Million Mark ge- /fordert, um Ausgaben" und Einnahmen, in ein gesunde» Ber« hättnis bringen zu -können. In Hamburg werden gewichAge Stimmen laut, welche ve^rlangen, daß die Gmvährung dfes^x .GÄvenUo» tson einer ständWn Cryflußnaome des SeNmeS .auf die Nepertoirebildung cchhängig.,gemacht wird stnd von der Elirführüng gediegetier BolkSvörstellungen zu biWe« Preisen.- ' Sport. ' ** UJ U Ul »+ Ein Rückblick. Kaum rinei-nbalb Iabre ist -es her, daß der Verein von einigen junge» Bursche« gegründet wurde. Zunächst bestand «r fast ausschließlich aus einer Milttärmann'chaft und trug fcui erstes Wettspiel gegen den Otlakrinoer S. C. aus, das er mit 5:1 Toren verlor. Tonn aber wurde die Mannschaft durch das Abrücken emes großen Teiles ihrer Leute ins Feld sehr geschwächt rmd vermochte sich nur langsam zu emer beträchtlicheren Spielstärke oufzuschwingen. In der Schutzvereinsmeister schaff lag Hechawer an zweiter Stelle. Die beste Mannschaft, die er damals stellte und die durch drei Monate unacschlagen blieb, lautete: Revesz — Vogelfänger l, Lompl — Brandes 1 (Bcrnzwclg), Steiner. Deutsch — Molssohn U, Vogelfänger 1k, Bauernfreund, Schenlj, Wolssohn IU. Doch rn der Mnterpouse vermochte es die unerfahrene junge Leitung, bic nur auf sich selbst angewiesen war. nicht, die Mannschcht zusammenzuhalten. Undrsziplm. Zivistigkeiten Md ondeie Ursachen bewirkten es. daß nach der qualvollen FrühjahÄsnt'on 19t9, wahrend der die Mannschaft kein einziges Spul gewann, teils durch Ausschluß, teils durch Austritt von der alten Mannschaft nur mehr wenige Leute da waren. — Icht setzte eure energische Tätigkeit der Leitung em. Diese trat mit Makkadi XVH in Verbindung, sührte strenge Disziplin ein nnd es wurde eifrig trainiert. Dieses Vorgehen hatte insoferne Erfolg, als ein Test der bereits ausgetretenen Spieler wieder zurückkehrte. so daß bereits heim ersten Spiel zwei Mannschaften für den Verein spielten. — Allerdings waren die jungen Burschen bei aller Auiopferung und trotz größten Fleißes durch das überlegene Körpergewicht der Gegner und nicht zuletzt durch den drückenden Aiaterralmangel stark benachteiligt, so daß, Hechawer jetzt unter 12 Gegnern die achte Stelle m der Meisterschaft der IV. Klaffe einnimmt. Die beste Mannschaft, die Heckawcr stellte, war: Duld,g - Brandes I, Flußmann II — Zecher, Steiner, Wachsmann — Schwarz. Kalman, Lauser kl. Fluß« man« I, Deutsch. Insbesondere Dnldig zeigte oftmals hohes Können. Ihre besten Leistungen zeigt« die »Erste" gegen Romania und Bewegung XX. Für die nächste Saison hat die Leitung uwfangre'He Vorbereitungen getroffen und dürste mit einer verhältnismäßig starte» Mannschaft anireten. Zu Pfingsten dürste dre Mannschaft, wie bereits gemeldet, in Znaim gastieren, aber auch für Oster» hat die Verernsleitung Verhaudlunge» nut vor Schweiz augeknüpst, und zwar mit dem F. C. Neümünster, Zürich. , Auch die L e i ch t a 1 h l e 11 k s x k t i v n dürste urt Frühiahr bereits vor die Oeffentlichkelt treten. In Fellner, Winter usw. hat sie sehr talentierte Leute. Die F e ch x f t f i 10 n nimmt m den nächsten Wochen ihre akt-ve Tätigkeit auf. Die Z « g l, n g e btfl ©creme«, etwa «0, berechtmen m den besten Hoffnungen. Große Svrae tzcreilet der veroin-lrituns dir 9 i n 0 n «- S e 0 a r u n g. DrcseS chronische Uebel, an üm der Bcmn fett seinem Bestände leidet, ist heuer der der enormen ÄreiSsteigernua 1 delmiderL.drückend und