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Wiener Morgenzeitung · 1920-01-20 · Heft 358 (20.1.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 358 (20.1.1920)
Date
1920-01-20
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 38S /• . gPtert, DterrsraE dzialistisch, die cmderen'wollen sie nicht kapitalistisch. Ueöer U gewiß nicht unwichtige. Frage, ob wir Überhaupt -ine Armee -rauchen, vricht niemand. Ich betrachte die zu schaffende österreichische Wehrmacht als eins überflüssige und schädliche Sache, als sünen W e chfelbglg, den die Demagogie und das Parteien- Gezänk Hervorbringen, und es ist mir gleichgültig, ob sie dief.'n Wchselbalg rot: oder weitz anstreichen. ' Der Zweck einer Wehrmacht besteht darin, Angriffe von , «raußen gewaltsam abzuwehren oder mit. Gewalt anderen - Staaten Gebiete, Rechte und Vermögen abzunehm?n.- Ich rlaube, jeder vernünftige Oesterreicher wird einsehen, daß n'ese Vewendustg für unseren arjnen'Htaat nicht in Betracht -mnmen kann, datz"dM Geschick--dK/Deplchlik Oesterreich nicht rpf die Gewalt in irgendeiner Form gegründet werden kann. Han hat uns als Geschenk die Erlaubnis gegeben, 30.000 Söldner zu werben und sie mit Vogelflmten zu. bewaffnen. Line solche Armee, die ja nur eine Karrikatur ist, bietet ,-ischt die geringste Garantie undwirkt in ihrer Schwäche ipr aufreizend ans'böse Nachbcrrm. Ich würde es für richtig hatten, dev Entente dieses Geschenk. lachend vor die Füße.;u werfen. - Unser bester Schutz ist - ehrliche und strikte Neutralität. Ze waffenloser wir sind, desto stärker sind Wir. Erinnern Sie sich düch an das Schicksal Belgiens. Belgien hat zur Wahrung-feiner Neutralität eine-untaugliche Armee durch ' Jahrzehnte erhalten. Hätte es keine Armee gehabt, so wäre e» schliehlich doch zu seinem Recht gekommen und hätte den . Bestand einer unzureichenden Armee nicht mit dielen taufend Menschenopfern und der Zerstörung blühender Städte Le» . zahlen müssen. Bleibt die Bestimmung der Armee als Schutz gegen Unruhen int Innern. Von einer anderen Bestimmung der Armee, auf welche von links und rechts spekuliert wrrd, will rch nicht viel sprechen Ich meine da . y die reaktionären und die volschewiktschett. Spekulanten, welche mrt Hilfe , einer Armee die Diktatur ihrer Klaffe einrichten zu können glauben. Es wird keiner dieser Gruppen mehr gelingen, ihre Ziele auf diese Art durchzusetzen. Nicht dem kapitalistrschen Militarismus, welcher mit gekauften Kanonen nach lnkS geschaffen hat. Und nicht dem bolschewikischen . Militarismus, welcher mit gestohlenen Kanonen nach rechts schießen will, (Verfall.) Ich finde es sonderbar, datz eine freie demokratische Republik nicht ohne Armee, welche innere Unruhen verhüten mutz, auSkommen soll. Ich denke, datz zur Erhaltung der Ordnung ein Ausbau der Polizei und Gendarmerie vollkommen ausreichen mutz. Ich erachte es. für unsinnig, .30.000 Menschen zu dem Zwecke' anzuwerben, datz sie 10 Jahre herumlungern und nur auf den Moment passen sollen, wann im Staate Unruhen loSbrechen. Die Versicherungen des Herrn Staassekretärs; datz. diese Söldner seine so . ausgezeichnete wirtschaftliche und. kulturelle Äusbltdung erfahren. werden, daß sich Wirtschaft und Wissenschaft nachher um sie reißen werden, kann ich nicht ernst nehmen. Ich warne die Herren vor dem sonderbaren Experiment, . / Menschen in Kasernen erziehen zu wollen. Erzrehen Sie sie doch lieber in den Schulen! Schon vom Standpunkt der Kosten ist der Plan unsinnig. 30.000 Söldner kosten drei Millionen im Tage, also über ein und ein Viertel Milliarden rm Jahr. Das übertrifft das jährliche Ergebnis der Vermögensabgabe. Und dieses Geld will man für.die famose Erziehung in der.Kaserne aufwenden. Dann bitte ich auch, sich bezüglich des zu erwartenden Menscheninaterräls keinen Illusionen hntzugeben. Sie werden Menschen bekommen, die im Kampfe um das Dasein Schiffbruch erlitten haben öder solche, die zu feig sind, diesen Kampf aüfzunehmen. Es wird auch ein neuer. MilttariSmus entstehen. 30.000 Menschen, welche den ganzen Tag faulenzen, werden schließlich das Bedürfnis haben, ihre Existenzberechtigung Nachzuweisen, es wird sich innerhalb dieser Kaste eine neue Lebensanschauung entwickeln, welche eine Kopie des alten militärischen Kastengeistes sein wird. Durch Ausgestaltung der Polizei und der Gendarmerie kann der Zweck, die i Ordnung zu garantieren, besser und.billiger erreicht werden. Ich bitte, sich nur nicht an die alten Begriffs von Polizei und Gendarmerie zu klammern, d^nn dann könnten Sie mir' ja') entgegenhalten, baß eben 80.0Ü0 Polizisten und Gendatmen ebenso herumlungern. würden. Meiner Ansicht nach kottüten die Organe der neuen Polizei im Dienste der Sanität, der sozialen Fürsorge, der kleinen gewerblichen Inspektion, kürz in allen Niederen und mittleren Kontroll- und Jnspektionsdiensjen verwendet Werdern Im Falle der Gefahr brauchte man sie nur als diensttuende Ordnungsgruppe zusammzufaffen. Ich befürchte für die allernächste Zeit schön einen schweren Konflikt zwrschen den Parteien, gerade wegöü der Armee, die nach Ihrem, Plane Ordnung schaffen soll. Ich halte es für ausgeschlossen, daß sich die rechten und linken PviUeien trotz Koalition m der 'Frage der Armee einigen könnten. Diese - unglückliche, überflüssige Armee wird '•ilifctt ewigen Zankapfel abgeben und ihr Bestand wird nür' Unruhe und Unordnung Hervorrufen. (Beifall.)' ' \" Eine antisemitische Flegelei. ’ Generalredner pro Abram (Sozialdemokrat erklärt» er wolle auf die Rede des Vorredners nicht eingehen, denn stre Erzählungen des Abgeordneten Stricker von' dem Kanarienvogel auf dem Fenstergesims, zu dem -die neue Armee auSrückon scll, wird niemand ernst nehmen, Das sind, um im Jargon des Vorredners zu reden,SchmonzcS. Abgeordneter S t r ick er: Na, da 3i st e in e f e h r geistreiche Ans wort! Abgeordneter Abram sagt den Volkswehrleuten Dank für ihre Arbeit. . < Damit ist die erste Lesung abgeschlossen. Die' Vorlage wird an den Wehrausschutz geleitet und die Sitzung geschlossen. Nächste Sitmna: Mittwoch/3 pvr uacbmtttaas. Wiener Morgeirzettungl Die Blockade gegen Rußland aufgehoben. Llobd George aegen Ctemenceau. Der Beschluß des Obersten Rates. London, 19. Jänner. (Fnnkspr. des Tel.-Korr.- Bur.) Die Verlautbarung des Obersten Rates wegen Aufnahme der Handelsbeziehungen zu Rußland hat folgenden Wortlaut: Um die unglückliche Lage der Bevölkerung Mrttelrußla ds zu' bessern, die .gegenwärtig jeglicher ansländi. scher . Erzeugnisse, eMehcreu muß, hatder Oberste Rat beschlossen, den Warenverkehr zwischen dem russischen Volke und den alliierten und neutralen Ländern auf Grund der Gegenseitigkeit zu gestatten. Zn diesem Zwecke hat der Oberste Rat beschlossen, den ans gemein, schaftlicher Grundlage. stehenden Vereinigungen Rußlands (Cooperative Organisations), die mit der Bauenschaft ganz Rußlands in unmittelbarer Fühlung stehen, jene Erleichterungen zu gewähren, die sie in die Lage versetzen sollen, die Voraussetzungen für die Einfuhr von Kleidung, Arzneien, Landwirtschaftsgeräten und anderen, dem russischen Volke fehlenden Bedarfsartikeln zu schaffen, um diese gegen Getreide, Flachs und dergleichen, woran Rußland: Ueberflnß besitzt, auszutauschen. Dieses Zugeständnis ist jedoch nicht so auszufassen, als ob die Regierungen der Verbündeten ihre Politik gegenüber Rußland geändert Hätten. > Niederlage ClemenceauS. ■ . > . - London, 19. Jänner. (Funkspr. des Tel.-Korr.-Bur.) Sämtliche Londoner Blätter besprechen die plötzliche A e N d e r u n g d e r P o l it i i der Verbündeten gegen Sowietrußland, die dem Eingreifen Lloyd Georges, der, von Nitti unterstützt, Clemenceau in den Hintergrund gedrängt, habe, zugesprochen wird. Die Nachstehenden Blätter sind mit der Verlautbarung des Obersten Rates nicht einverstanden. Die «Vereinigung der Bauern", die etwa 25 Millionen. Schaffende umfasse, sei heute völlig im Fahrwasser der Sowiets, da sie durch die Bodenverteilung gewonnen worden sei. Es sei ganz ausgeschlossen, daß ohne Zustimmung Lenins auch nur ein Körnchen Weizen über die Grenze .wandern, werde. Tatsächlich müsse also die. russische Negierung.sich einverstanden erklären. Manche Zeitungen finden es sonderbar, datz nun so viel: von der. Getreidezusuhr . aus Rußland gesprochen werde,: wq noch vor wenigen Tagen nicht genug über die russische Hunge-rSno.t geschrieben werden konnte. -Viele Blätter sind der Ansicht, daß,die Verlautbarung des - Obersten; SRoies in, den KopeNhagener Verhandlungen zwischen -L i t w i n o w und O'G r a d h - vorbesprochen worden-sei. Die liberale Presse verhält sich zustimmend.; r- . 5 ^Die ÄMche Ernte. ' LondönAlß. Hannes (Fünkspr. des Le!.-Korr.-BÜL) Das brittsche UeberseehandelsäMt hat ein umfangreiches Hcrndtlsprojekt' für den Verkehr Mit Rußland auSgearbcitet, besten Hauptzug die Verficherung der britischen Kaufleute durch die Regierung gegen alle.Gefährdung im Handel mit Sowietrutzland ist. Da? britische Schatzamt hat, abgesehen von einem HandelsunterstützungsfoudS von 15 Millionen Pfund, der Negierung, zur Deckung der Versicherung 17 Millionen Pfund zugewiesen. Brittsche Banken dürften sich gleichfalls daran beteiligen. Die letzte russtsche Ernte wird .als die beste, in. den letzten dreißig Jahren bezeichneet. 1 Sieg der Sowiets. Moskau, 19. Jänner. (Funkspruch.) ..Jzwestia" veröffentlicht heute unter dem Titel «Sieg der Sowiets" einen Artikel überdie . Aufhebung der Blockade. Selbst jetzt, wo -die Entente die Fehler ihrer Politik eingestehen m,üsse, arbeite sie mit Unaufrrchtigkeit. Der so wrchttge Beschluß sei bisher nur auf dem Ilmweg über italienische Und: amerikanische . Funkenstationen erfa)vrn worden. Die Regierungen, die schon seit so länger. Zeit di». Friedensvorschläge Sowietrutzlands Fennen, hattenzu allererst die Sowietregierung verständigen müssen. Die Funksprüche sprechen jedoch nur. von der Aufnahme wir^. schaftlicher Beziehungen zu der Bevölkert» 'g Rußlands. Man sehe hier wieder einmal die wohlerwogene Absicht, die Macht der Sowiets nicht anzuerkennen, aber trotz alledem gebe der Beschluß der Alliierten zu denken. Der auswärtige Handel Rußlands sei nationalisiert; daher seien irgendwelche Handelsbeziehungen zwischen Rußland und bcu fremden Staaten ohne vorherige Zustimmung der russischen Regierung unmöglich. Abgesehen davon, seien Besprechungen zwischen den Regier"ngen der Alliierten und Sowietrutzlandsunuingänglich, denn die Ententestaaten feien-weder rechtlich -noch tatsächlich mit Sowietrutzland im Kriegszustand. ' . , Die Wiederaufnahme, der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Rußland und dem Ausland werde sich gewiß mcht an russischen Einwänden stoßen, aber sie ziehe eine ganze Reihe von anderen Fragen nach sich, Wenn die Nachricht" von der Aufhebung der Blockade rtchttg sei, bedeute dies, oatz die Entente, auf jede militärische Unternehmung gegen Sowietrutzland verzichte, ganz besonders auf die-letzte Koalition mit Polen-im Mitteltpunkt und den anderen Grenz* siaaten auf den Flügeln. Selbstverständlich müsse , auch jede öffentliche oder versteckte Unterstützung der Feinde der Sowictmacht aufhören. Daher mutzten unbedingt Verhandlung..-: zwischen Sowietrutzland und der Enteiiic starr, finden, um alle diese Fragen zu besprechen und auszuklarrn.. Welche Absichten die Leiter der Entente hätten, wie es zü diesen Verhandlungen käme, wo und wann sie begännen .«b wie ihr Ergebnis sein werde — dies alle? wüßte Sowier- 1 rußland heute noch nicht. Wichtig sei vor alleni. daß die Be- 20. Jänner 1920 >. —.... — ... ... ■ >. r ' ,1, Sitte a 99 XlgarMMnUttlittni - zigareitenpaple^ K; die6kt zu berieksÄ Cen.-Vertrisb K. & J. ECKHAUS Wieo, n. Bezirk, Kaiser Josef-Strasse Nr. % gierde der Militaristen vor der Entschloffenhcit deS ruffischlM! Volkes, dem Druck des internationalen Pruletoriats und den, wirtschaftlichen Interessen der an der Wiederaufnahme dev wirtschaftlichen Beziehungen zu Sowietrutzland beteiligten Bourgeois habe nachgeben muffen. LeLegramme. Der Oberste Rat lagt weiter. Paris» 19. Jänner. (Havas.) Der Oberste Rat hat unteik dem Vorsitze Clemenceans die Darlegungen der Delegierten Mrt Georgien und Afferbeidschan über die gegenwärtige Läge in Südrußland angehört. Morgen wirb der Oberste Rat wieder eine Sitzung abhalten. Clemenceau wird bis zur Erledigung der laufenden Angelegenheiten die Präsidentschaft bcibehülteu. Die süÄflawisch-itatte,rischen Verhandlungen. Paris, 19. Jänner. (Funkspruch.) Die Antwort. der südslawischen Negierung auf die italienischen Vorschläge ist bis heute mittags nicht in Paris eingetroffen. Die Auslieferung Kaiser Wilhelms. Berlin, 19. Jänner. (Korr.°Bm.) Da/„8-Uhc- Abendblatt" meldet aus Karlsmhe: Preßinformativn berichtet aus dem Haag, daß die h o l l ä n d i s ch e Regierung, welche das Auslieferungsbegehren gegen! den deutschen Kaiser am Samstag durch den Gesandten in. Paris erhielt, heute oder Dienstag über ihre endgültige Stellungnahme Beschluß fassen dürfte. Eine Antwort der holländischen Regierung an den Obersten Rat sei vor Ende dieser Woche nicht zu erwarten. Kaiser Wilhelm beklagt sich. Berlin» 19. Jänner. Einer Meldung des „Berliner Tageblatt" aus Bafel zufolge teilt die „Morning Post" nüt, daß sich Ex-Kaiser Wilhelm in einem Briefe an den Fürsten Fürstenderg bitter über die Veröffentlichung seiner Korrespondenz mit dem Zaren beklagt. Er beabsichtigt, durch seinen Adjutanten öffentlich gegen diese ungesetzliche Handlungsweise zu protestieren. Krawalle in Bukarest. Bukarest» 19. Jänner. (Tet.-Komp.) Zwischen streikenden Straßenbahnern und Militär kam es gestern hier zu einem Zusammenstoß, wobei das Militär von der Waffe Gebrauch machte und eine Person getötet und vier schwer verletzt wurden. Bukarest, 19. Jänner. (Tel.°Komp.) Wie der «Adrverul" meldet, fand vor dem königlichen Palais eine große Demonstration Invalider statt, die sich gegen die Untätigkeit des von der Königin errichteten Unterstützrlngsamtes richtete. Bolschewistischer Kampfbericht. Moskau» 19. Jänner. (Funkspruch.) Richtung I ato> st adt Fortschritte um 5 bis 10 Werst Kämpfe 50 Werst nordwestlich Moshr. An der Südfront, Richtung Cherson, wurde Avostolow.o, e r o b e r t. In der Richtung Berskop sind unsere Truppen noch 60 Werst von der Landenge der Krimhalbinsel entfetnt. An allen anderen Fronten Fortschritte. Laut nachträglichen Meldungen wurden in NowotscherkaSk 800 Millionen Rubel ttt donfchew Gelde erbeutet. Eine Rote Arbeitsarmee. ' M-oskau, 19. Jänner. (Radio.) Die dritte Rote Armee wurde auß eigenen Wn'nsch in eine Arbeitskörperschaft unter dem Namen „Erste Arbeitsarmee^ umgewandelt. In dem bei dieser Gelegenheit erlassenen Aufrufe schildert Trotzki als Ziele der „Ersten Arbeitsarmee" die wirtschaftliche Hebung des Landes. Ihre Hauptaufgabe wird das methodische Etnsainmeln von Lebensmitteln, Fleisch, Käse, die Rodung von Wäldern, Lieferung von Brennmaterial in die H'aupöstationen der großen Bahnen sein. „Die Arbeit," sagt Trotzki. in seinem Erlasse, „Muß mit unermüdlicher. Energie geleistet jverden, so wie auf dem Marsche oder im Kampfe. Die Kommandanten und Kommissäre sind für die Arbeit ihrer Abteilung so wie im Kampfe verantwortlich. Die Disziplin darf nicht um ein Haar gelockert rverden. Desertion von der Arbeit wird als ehrlos und verächtlich erachtet, wie die Desertion im Kampfe. Die Arbeit beginnt und endet unter Absingung der sozialistischen Hymnen und Lieder, da eure Arbeit keine Sklavenarbeit, sondern der erhabene Dienst atu sozialistischen Vaterlande ist." Britische Schlachtschiffe nach dem Schwarzen Meer abgegangen. Pari», 19. Jänner. (Funtsvruch.) Aus Malta wird gemeldet, daß alle verfügbaren britischen Kriegsschiffe nach den. Schwarzen Meer ausgelaufen sind. Nach Touloner- Meldungen sind mehrere französische Dpitalschiffe noch Odessa ansgelaufen. Nevolte in Nordalbanien. Mailand, 19. Jänner. (Tel.-Komv.) Die Agentur mcldtt: In dem von serbischen Truppen besetzten Gebiete N o r d a -l b a n i e n S »st eine Revolte ausgebrochen. Zwischen der ausständuchen Bevölkerung uno den Besatzungstruvvm ioUm schwere Kümvie stallMMev^dübeu.

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