Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 356 (18.1.1920)
- Date
- 1920-01-18
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Leite 8 Wien, sonnla- Wiener Morgouzstturtg — ■"■ . II »■ —. ,i.-..ivn> --■■».•■iKt.T.Trrn.i - ■- - - , - -• - - 18. Jänner 1926 Nr. 386 Bühne mw Kunst. Aus den Theatern. Gestern wurde beschlösse«» heute abends sämtliche Theater, Barietös und Kinos spielen zu lassen. Z«r Aufführung gelangen die im Wochenrepertoire vorgesehenen Vorstellungen. * Wann der normale Theaterbetrieb wieder ausgenommen turd. oder ob wenigstens an einigen Tagen der Woche Bor- Seüungen gestartet fern werden, ist heute noch unbestimmt. Im B u r g t h e a t e r gelangt heute Sonntag Lustspiel „D i e N e i s e in die M ä d ch e n z e i r aon Alexander Engel und Hans Saß m it n n zur AuliühruNg. Es wiilcn mit die Herren Arndt, Forest, R o m b e r g und T r e ß l e r. die Damen Aldach - Re 1 ty, Burg, D e v r i e n t - R e i n h v l d und Kutschern. Anfang Vs6 Uhr. Im Operntheater werden henteSonntag Beginn l/«4 Uhr) „D i e M e r st e r f t n g e r von 9k ii r nd r x ö" gegeben. , Crnesto Ragazzvnis »letzter Wille." Wie dem .Berliner Tageblatt" aus Rom geschrieben wird, sterben auch m Italien die Originale aus. Eines der letzten war der zur Redaktion des „Trncho" gehörige, prächtige Ernrsto Ragazzvni, einer der witzigsten Humoristen und Tagesschriststeller semeZ Vaterlandes. Ragazzvni war eine sonderbare Mischung von Francois Villon und Peter Allenberg, Bohemien vom Scheitel dis zur Zehr nach Art jener Frohnaturen, die im Rom der guten alten Zeit gediehen. Vor feinem Tode, den er nahen fühlte, übergab der Dichter dem „Tempo" seinen letzten Willen in gebundener Form: ein überaus groteskes Gedicht, darin der Verfasser Anordnungen für sein Begräbnis gibt. Wir zttieren daraus: Mit roter Schminke pinselt ganz mich ein. Vergoldet mir die wrche Nasen'pitze. Besprenget meinen Leib mit Römerwein« Sechs grün Md gelb geschmückte kleine Schweine, Die sollen meinen Leichenwagen zieh'n, Und hundert Musiker begleiten ihn Und künden Pluto an, daß ich erscheine... Hier liegt, der Ragazzvni hieß, begraben. Unnötig scheint es ihm, gelebt zu haben. »Der blaue Bienenkorb." Julius B i t t n e r hat zur „G e s e s s e l t e P h a ntasie" von Ferdinand Ra i tttu ttd rrne neue Musik geschrieben, bic bei der Neuinszenierung des. Zauberspieles, die vom „blauen Bienenkorb" für Ende dieses Monats vorbereitet wird, zur Aufführung gelangt. Dre Premiere, in welcher Grete Wiesenthal m der Rolle der „Phantastc" zum erstenmal als Schauspielerin auftrut. geht zugunsten der Wiener Reltungsgcscllschaft m Szene. Vormerkungen für Sitze Nehmen die Kassen und die Direktion des Komödienhaufes entgegen. Jan Kubelik enteignet. Wie die „Slüvenske Ludove Noviny" meldet, wurde die Herrschaft des Geigcnkünstlets Kübelst von der Zweigstelle der „Slovenska banka" parzelliert und unter dre Landwirte der umlregenden Gemeinden verkauft. Literatur «^Wissenschaft. Neue Deutungen des jüdischen Rituals. Bon De. Konrad Rlaril. Der altehrwürdige Stamm der Religionswissenschaft hat ln der psychoanalytischen Methode einen neuen Sproß erhalten, der vorläufig noch bescheiden grünt, aber so kräftige Ansätze zur Weiterentwicklung gezeigt hat, daß von ihm noch reiche Ernte zu erhoffen ist. Professor Siegmund Freud, der-Begründer dieser jungen Wissenschaft, war es, der von der Beobachtung nervöser KrankheitserscheinüNgeu, insbesondere der Hysterie ausgehend, dazu gelangte, seine Theorie von der Triebverdrängung nicht nur für das Seelenleben des einzelnen Individuums aufzustellen, sondern auch die höheren Organisationen der Völker in den Kreis seines Uirtersuchrrigs« gebietes einzubeziehen. Auf diesem Wege fortschreitend, ergab die Forschung ganz neuartige Deutungen für bisher» unverständlich gebliebene Phänomen der Dichtung, der Philosophie und endlich der Religion. Die innere und äußere Verwandtschaft zwischen den Zwangshandlungen der Neurotiker und den überlieferten Formen der Religionsübung führte zur Erforschung der religiösen Kulte primitiver Völker, deren Ergebnisse Freud in dem grundlegenden Werke „Totem und Tabu" nieberlegte. Hier zeigte sich als gemeinsame Wurzel der religiösen Furcht- und Zwangserscheinungen die Erinnerung an einen mächtigen Gottvater der Menschheitshürde, der von seinen Söhnen getötet wird. Dieses Verbrechen löst die Antriebe zu künftigen Machtbegrenzungen, sozialen Einschränkungen, kurz, zu ollen Maßregeln aus, die der Wiederholung einer solchen Untat Vorbeugen sollten. Dieser Vorgang ist für Freud der in allen Religionen anklingende Urmythos, mag er noch so vielfältige und schwer zu deutende UmgestaltMg erfahren haben. Ein Schüler Freuds, Dr. Theodor Reik, hat nun in einem jüngst erschienenen, umfangreichen Werke*) zwei Untersuchungen über jüdische Ritualelemente veröffentlicht, in denen er eine praktische Anwendung der von Freud ausgestellten Prinzipien versucht. Cr wählte das „ftoltttbtt" und den Gebrauch 'des „Schofar" zur Grundlage seiner Betrachtungen. Daß der Verfasser diese beiden Themen unvermittelt nach der „Eouvade" (der Nachahmung der Kindsbetterscheinungen durch den Vater des neugebornen Kindes als VolkSsitte) und *) ,,Probleme der Religion-Psychologie" von Doktor Theodor Reik. I Teil: «MH Ritual". JnMs- HVM- •. ' den „Pubertätsriten der Wildes behandelt, wird einigermaßen befremden, erklärt sich aber aus der „prähistorischen^ Betrachtungsweise, die Erscheinungen höher differenziertet Kult-. Handlungen mit jenen primitiver Zeiten auf die gleiche Ebene der Untersuchung stellt. Jedenfalls sieht Reik im jüdischen Kult deshalb ein besonders ' geeignetes Objekt für die psychoanalytische Forschung, weil hier der Zusammenhang zwischen Religion und Volk noch innig gewahrt ist und die Folklore mit der Mllgtonswlssenschaft gleich« Wege gehen ' kann. Der Streit um die historische Wertung des Kolnibre hat bereits eine, umfangreiche Literatur hervorgerufen. Nicht zuletzt'deshalb, stveil eS zum Gegenstand heftiger antisemitischer Angriffe gemacht würbe, die auch in neuerer Zeit, wie züm Beispiel durch bis Interpellation Errzst Schneiders im österreichischen Parlament (1896), gerne in die Qeffentlichkeit getragen, wurden. Trotz der von" Delitzsch und Strack geleisteten Zeugenschaft, daß sich die berühmte Formel nur auf für sich selbst geleistete Gelübde beziehe, wollten die Änwürse nicht verstummen^ die behaupteten, daß Mit dem Kolnidre dem Juden ein Freibrief für den ungestraften Bruch aller Eide ausgestellt werde. Die psychoanalytische Deutung nun, wie der Verfasser sie nach eingehenden Und scharfsinnigen Ueberleguttgen formuliert hat, ergibt folgendes: Das Kolnidre stellt sich alsAeußerung verdrängter Wünsche dar. „Unsere Gelübde sind keine Gelübde, unsere Entsagungen sind keine Entsagungen und unsere Schwüre sind keine Schwüre." Diese Formel, die sich in denkbar schärfstem Gegensatz zu der sonst für den Juden geltenden Eidesheiligkeit stellt, ist nach der Theorie Reiks ein Durchbruch der nicht zu bändigenden Triebe, gegen die das Moralgesetz seine Verbote statuiert, ein Schuldbekenntnis der Gemeinde, die ihrem sündigen Verlangen nach Uebertretung dieser Vorschriften freien Lauf läßt. Dunkle Instinkte, wie jene, die in der Freudschen „Urzeit" zum Batermord zwangen und dann durch die „Brith" gebannt wurden» durch die unter göttlicher Sanktion stehende Urfehde, werden hier wach, daher die elementare Erschütterung, die jeden bei diesem Gebete ergreift, daher der rätselhafte Zauber dieses Gesanges. Diese Beichte» der sich eine Bitte um Verzeihung anschließt, wäre demnach nichtanderes, als ein Sündenbekenntnis, bas sich seiner Schwere voll bewußt ist. Ob diese Erklärung Reffs, so geistreich sie vorgebracht wird, allgemeine Billigung finden wird, Mag dahingestellt bleiben. Es ist eine mißliche Sache um solche Theorien. Eines schönen Tages kann ein neue« Qüettenfund dar ganz« Gedankengebäude umstoßen, und eine klare Deutung schaffen, was natürlich den Wert der Untersuchung, soweit sie die psychologische Wirkung betrifft, nicht'beeinträchtigt. Sehr hübsch und aufschlußreich ist R-etks Studie über den Scho f ar. 'Dieses Instrument, düs in seiner primitiven Beschaffenheit auf die älteste musikalische Betätigung zürückweist, hat mit seintzin ' eindrucksvollen Schrill viele historische und. mystische Verknüpfungen geschaffen, In der vorlieger^ den Arbeit, findet man sorgfältig zusammengetragen, waS dir Schrift und die Tradition darüber zu sagen weiß. Der Verfasser - gibt aber, -auch etne neue persönliche Deutung. Der Gebrauch des Schofar wird auf die Zeiten: des Ursemitismus zurückgesührt, da noch tierköpfige Gottheiten verehrt wurden. Das Blasen deS Schofar Wae Nachahmung der 'göttlichen. Stimme, Identifizierung mit dem Gott. Zugleich aber Erinnerung , an den schon erwähnten Gottesfrevel der Freudschen Theorie und Zeichen der Versöhnung. So erklärt sich die ausrüttelnde Wirkung des Klangsymbols: Ein Uebernatürliches gibt sich in Tönen künd, dio göttliche Stimme selbst wird inmitten der Gemeinde vernehmbar. Man sieht gerade an .diesem Beispiel deutlich, wie die Psychoanalyse Verbindungen schafft, die wissenschaftlich fundiert werden, sonst aber große Aehnlichkeit mit gewissen poptischen Kunstmitteln ausweisen» W ist .eigentlich, die Ausbeutung einer dichterischen Metapher, wenn Reik mit Einbeziehung reichen Quellenmaterials auf weiten Wegen zum Endziel gelangt: „Der Schofar ertönt gleich der Stimme Gottes." In der Wirkung stehen hier Forscher und Dichter' gleich. Sie unterscheiden sich nur durch den Aufwand an Assoziationen, über den der eine verfügt und die der andere vernachlässigt. Ein Grenzfall zwischen Forschung uttb Poesie liegt auch bei DÄ letzten Studie dieses Bandes vor, die dem berühmten gehörnten „Moses" des Michelangelo gewidmet ist. Hier, wo es sich um die Wertung eines Kunstwerkes handelt, ist man am ehesten bereit,. der Subjektivität des Analytikern Folge zu. leisten, und akzeptiert gerne die originelle Deutung Reiks, der den Hörnerschmuck des Bildwerkes und den seiner Bewegung zugrunde liegenden Affekt ausreichend Und überzeugend erklärt. Die als verheißungsvoller Anfang zu wertende Arbeit Reiks wird zweifellos den Anstoß zu zahlreichen ähnlichen Forschungen geben. Ganz im Sinne der Intentionen des Verfassers, der sich wohl bewußt ist, nur Deiiarbett , zu leistenaber die Synthese des zu gewinnenden Materials tm Dienste «einer grotzangelegten Psychologie de- Judentumbereit- Kar vor Augen sieht. Es ist mehr als das Werk eines Menschenlebens, was hier in Umrissen emporsteigt, aber die Aufgabe ist wundervoll und die Kräfte zu ihrer Bewältigung scheinen bereit zu sein. Wenn der erste Teil dieser Religionspsychologte ähnlich« Nachfolge erhält, wird manches zur Verwirklichung diesewissenschaftlichen WunschtraumeS geleistet sein._■ Der letzte Brief. Eine Sammlung letzter Briese. Herausgegeben und emgeleitet von I l s e L i n d e n. Oesterbald u. Ko. Verlag, Berlin. ES mag auf den ersten Blick als rin skurriler Gedanke erscheinen, die letzten Briese großer Toren zu sammeln und zusammenzuftrüen. Ein Beilraa zur Mystik, ein philologisches Experiment, ein Leckerbissen sür Feinschmecker — {Stinte man denken. Aber wenn auch. Bulletcht ist von all de« cm Wenigedaun. Zusammen aber ergibt sich Reizvollevon ganz seltene« Gepräge r Der Schatte« i Jüi ÄS Jftißt ja« däch.io ÜdmmLe.AiM Üeat ttte, allen diesen Aeußerungen. Auch dort, wo es dev dem Tode Nahe nickt wahr haben wrll. wo er glaubt, mit berden Füßen noch ttti Schaffen zu flehen. Um wie viel mehr erst m den Worten lener, dre bewußt nt den Tod gmgen oder fein Kommen fühlten. Manche dieser Briese sind eme lene Enttäuschung. - andere wieder find die Sublimierung rtnes Dasems. Was etwa ist ergreifender, als Casanova, da er schreibt: „-aber gegenwärtig trage rch mit dem Tode. Bis zu metltem letzten Atemzug, gnädige Frau, werde tch die Ehre baden, zu sein, I r sehr ergebener und sehr gehorsamer Drcner Cckanova." Oder Friedrich Nietzsche an Peter Garb: „Meinem Maöstro Pietro. Smge nur cm neues Lied r Die Welt ist verklärt und alle Himmel freuen sich. Der Gekreuzigte." — Dtrse Briessammlung. es sind etwa 50 Briefe, deren jeder von der Herausgeberin mit knappen, ausschlußgebenden Worten rmgelritet wtrd, wird sich sicherlich dauernde Freunde erwerben. da. w. Alfred Neumanu: Die Heilige«. Georg Müller-Verlag München In diesen klrineu Erzählungen. — Legendäre Geschichte» nennt sie der Autor — offenbart sich ein Dichter. Einer, in dem dre Synthese Mensch und Künstler sich vollzogen har. Es liegt im Aufrur der Zett, daß das Wunderbare, sei es nun als Utopie oder als Dtchleuraum, uns wieder nahe ist. Daß es dem Dichter, der Übergmllt von dem, was zu sagen gegebenes Maß ist, daß aber auch der Leser die Bereitschaft und das geöffnete Herz entgegcnhäit. In diesen Geschichten nun ist das Wunderbare nicht Abenteueret. Das blühende Herz erlebt dte Erhebung^der menfthltche Mensch wird brgUadet aus Gläubigkeit, sakrale Weihe breitet der Dichter aus sich und ist doch Fleisch und Blur in jedem Wort. ES ist eines jener, heute gewiß seltenen Bücher, die mit edler Schwermütigkett reicher machen, die man nur zögernd weglegs und nicht vergißt. ha' Artzibascherv Ssanin. B. Harz, Verlag, Berlin. Dte Neuauilage dieses SittenromaneS aus der Zeit bet russischen Revolution von 1905 erscheint gerade zur rechten Zeit. Wtr sind heute, wenn auch von der Revolution nur geflretst, viel vkiständntsvoller gegenüber dem Ausiuhr der Gctsier geworden. Wir wissen heute, und wer es noch nicht weiß, wtrd sich auf die Dauer dieser Etkeunlnis nicht länger verschlteßen können, daß Revvlulionrn Elementarereegniffe des menschltchen Zusammenlebenbedeuten, und daß der aller Tricbkrait der wirtschasilichen und politischen Frage, daS geistige Element in ihnen eme größere Rolle spielt, als ihm heute zutzebilligr wird. Dieses Buch, als Ventil der unteidrückten Revolution entstanden, wurde bei feinem Erscheinen sür Tausende eine Erlösung — wenn auch Verführung. Aber es zeigt, wie kaum rtnes vor oder nach ihm, wte „Revolution nickt nur Eine soziale Erscheinungsform ist, sondern gewtffermaße« auch in einem anderen Atzgregatzustand auftreten kann -- hier rm psychisch-sexuellen. / üa. ta. „SRvriah". Das soeben erschimene Jännerhest der bekannten Wischen Monatsschrift m polnischer Sprache „Monah enthalt folgende Aussätze: Abgeordneter A. Hartglas: Unsere Sendung; Dr. Ignaz Sckwarzbart: Das Rätsel unsere Zukunft; Abgeordneter S. Hrrsckorn: Die Jude» m Polen zur Zeit des Warschauer Herzogtum- (1807—1813); A ch a d H a a m: Die Herrschaft des Verstandes (Majmontdes), übertragen von Dr. I. Frenkel; Matthias M i e s e s: Dre Personifikation der Natur im Talmud und. Midrasch; Jechiel Ha lp ern: Grundlagen der zeire-ztonistischen Bewegung; Urt N'.san G n e s i n: Othello der Händler. (Aus dem Hebräischen); Rundschau: W. B.: Assimilation und Antil emitismüs; Dr. Z. E l l e n b e r a: Angesichts dn zukünftigen jüdischen Emigration^ Dr. I. F.: Aus der palästmettfischen pädagogischen Literatur. Btbliographte: Dr. I. S ch w a r zbart: Ueber die Broschüre Heldheim-Preuß: Theoretische Grundlagen des Z'vnismus. — Preis des Heftes K 4.50. Verlag „Morwh", Krakau", Stradom 1b. „Httawodtth". Die erste Nummer der hebräischen Zweiwocheuschnft „Haawodah" ist bereits erschienen. Aus dem Inhalte: M. 1.8 e d e r: Messianismus oder nati«^> nales Schaffen? S a w l a n: Zur Konferenz des Hapoel Hazair und Zeire Zion in Basel. Dr. Chaim Tarrakower: Adolf Stand. Meter Henifch: Briefe an die Heimat l. R. Ehrlich: Mein Lebenswandel t Erzählung). M e n a ch e m Frostig: ### (Gedicht). Zentralkomitee deSHapoel-Hazair inPalästtNa: Ein Brief an den Hapoel-Hazair m Wien. A. Tr.: Der Wiener Hechaluz. Dre Arbeit deS Hapoel-Hazair in Wren. »,D,e Arbeit", Organ deS deutschen Landesverbandes Hapoel-Hazair. Gocben etfänen Heft 23/34. Aus dem Inhalt: Das Echo des Londoner Aufrufes. Zur Wellkonferenz Israel. Reichert: Hapoel-Hazair und Achduth Haawoda. A. D. G o r.d o n: Die Aufgabe» der Konstlmgenossenschast Hamaschdtr in Palästina. Ludwig Strauß: Die Welt-- revolutivn und wir. Dr. K a d i s ch : fltationallsmus und Sottal'smus. Peter L ü w r o w : Zur Theorie deS grseÜtchastl'chen Fvitschritles. Aus Palästina: Zur Gründung unserer Arbeitersiedlung. AuS Obergaliläa. Zur Frage der Guhettspartki. Zur Gegenwart: B. Eh. Ar los or off: Dte Sabotage der. Orthodoren. Professor Dr. E p v st e i n: Volkssoztaltömus und Klaffmkampf. Bücher. Aus der Bewegung. Berichte. — Zu beziehen durch den Weltverlag, Berlm NW.?, Dorotheensiratze 85. »Sie Weltbühne", der Schaubühne XVl. Jahrgang, Wochenschrift für Politik, Kunst, Wirtschaft, herausgrgebrn von Siegfried Jacob sohn, enthält in der Nummer 2.: Die Unlersuchungsposse, von Heinrich Strobel; Das Ofsizierskolps tm Kriege, von emem Stabsoffizier; Lautenlicd, von Kaspar Hauser; Eduard Bernsteiu, von Karl Kautsky; Brief nach Wten, von Peter Panter; An den Kultusminister, von einem Studenten; Thomas Manns Idyllen, von Harry Kahn; Schopenhauer, von Siegfried von Vegesack; SanSculortene und -lottetei, von S. I.; Grabrede auf einen Hnmor^ von Alfred Polgar; Rundschau von Saenger und Gtröbel Antworten. „Eora". Eine Mische Monatsschrift (Redaktion i Eugen Hocsttch). Sorben erschien das Dezemberhefl mit folgendem Inhalt: Dr. Artur Zänker: Zum jüdischen Knltmproblem, Siegfried Schmitz r Zion und die Galultz. Meier Wiener: Kern und Schale, Engen Hoefüch: Jerusalem ist gefallen, 8. Schaptro: Er und sein Dicuer, Elijahn Rappeport: Aus den Lobliedern. Weiters Beiträge von: Artur D. Lewis (London), Ale-, xandtt Nndbinoivlcz und Ernst Rküllcr. R ue wichtige Bücher. Einzelhefte und Abonnements im Verlag Esra Wien, lX., Alferstraße 38, und in den Buchhandlungen. Büchereinlauf. Dr. Wtlhelm W o r r i n a e r: Formprobleme der Gotik. (Verlag R. Piper & Co., München.) — Ernst Kr i eck: Die deutsche StaatStdee. (Verlag Eugen Dtederichs, Jena.) — Dr. Paul M a t i e S: KaiholtzismuS und Demoktalte. (Der Freie Verlag. Bern.) — Dr. Nathan Birnbaum: Um die Ewigkeit. (Welt-Verlag, Berlin.) — Doktoe Theodor Nett: Probleme der ReligiouSpsychologie. (Internationaler psychoanalytischer Verlag, Leipzig-Wien.) — Bruno Frank: Ein Abenteuer m Venedig. (Musarion-Verlag. München.) ** Htinüch € 11 5 5 11: D,e Kriegsschuld dtt Rechi»sorealtsteo. MUagSgenoffevschaft.Freiheit". Berlm.) . '