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Wiener Morgenzeitung · 1920-01-15 · Heft 353 (15.1.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 353 (15.1.1920)
Date
1920-01-15
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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I Sette 4 Men, DoimersttlF /Wiener Morgenzermn- - ---1 __ i- -i, rv.-i■ariftamHüpM - Schreibmaschinen erstklassige Systeme, fabriksneu und gebraucht, in allen Preislagen wieder vorrätig'. 2173 I., Biberstrasse 23, Mezzanin, srepenübör der Postsparkasse Oegr. 1003 JOE LE8TI 3STFG. 0egr. 1903 Generalstreik tm Oftrauer Kohlenrevier. Mährifch-Ostrau. 14. Jänner. (Privat.) Seit gestern steht die Belegschaft von 23 Gruben mit Mammen 50.000 Arbeitern im Streik, der bis heute nachts andaucrn soll. Die Arbeiter fordern die Bekämpfung der Lebensmittrlnot und des Wuchers, volle KoalMons-, Preß- und Versammlungsfreiheit. Die Geschäfte sowie die Gast- und Kaffeehäuser sind geschlossen. Die Garnison ist verstärkt worden. Italienisch-südslawische Verhandlungen. Belgrad, 13. Jänner. (Südslaw. Preßvureau.) Am 9. Jänner hatte der italienische Ministerpräsident Ni t ti mit dem Minister Dr. Trumbie eine Zusammenkunft, bei welcher er seine Vorschläge über die Lösung der Adriafrage vorlegte, worauf Trumbie seine Gegenvorschläge unterbreitete. Die Diskussion dauert an. — Am 10. Jänner lud der Oberste Rat die jugoslawische Delegation zur Besprechung über die-Adriafrage ein. An dieser Sitzung des Obersten Rates nahmen teil: die Ministerpräsidenten Clemenceau, Lloyd George und Nitti sowie andere Mitglieder der verbündeten Delegationen; der Vertreter der Vereinigten Staaten war nicht anwesend, weil seine Negierung den Friede ns vertrag nicht ratifiziert hat. Als Vertreter Jugoslawiens wohnten der Sitzung die Delegierten Pasic, Dr. Trumbie und Dr. Radovic bei. Auf Einladung des Präsidenten des Obersten Rates, Clemenceau, legte Dr. Trumbie den Standpunkt seiner Negierung dar. In der nächsten 'Sitzung 'wird die Verhandlung fortgesetzt werden. Die neue Währung in Jugoslawien. Einziehung der Kronennoten. ' Belgrad, 14. Jänner. Der Ministerrat hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen: Die reorganisierte Nationalbank des Königreiches S. H'. S. zieht die alten österreichischen Kronennvten ein, indem sie dieselben gegen neue Kronennvten umtauscht. Da aber solche Banknoten noch nicht vorhanden sind, soll vorläufig der neugedruckte Staatsdinar dazu verwendet werden, welcher mit besonderem Aufdruck auf beiden Seiten als Krone bezeichnet werden soll. Weil jedoch diese Staatsdinare in genügender Menge noch nicht eingetvoffen sind, soll auf diesen Dinarnoten der vierfache Betrag in Kronenwährung vorgemerkt sein. Zur Bedeckung der neuen Noten gibt der Staat der Nationalbank Staatsbons und übernimmt auf diese Weise die Garantie auch für die umgetauschten neuen Kronennoten. .Als provisorisches Verhältnis zwischen Krone und Dinar bis zur endgültigen Entscheidung gilt der amtliche Kurs 4 :1. Die Umwechslung gestempelter Kronennvten gegen neue Kronennvten erfolgt in kürzester Zelt. , Das ungarische Henkershstem. Budap st, 14. Jänner. Der zum Tode durch den Strang v ruvt:iCte ehemalige Klägeanwalt des Revolutionstribunals, Dr. Stephan Szirmah, ist heute im Hofe des Militärgemngenhauses hingerichtet worden. Auch der vom Standgerichte wegen mehrerer Fälle von Raub in der Umgebung Budapests zum Tode verurteilte Ludwig S zemere wurde heute hingerichtet. Das Ende der preußischen Justiz in Posen. Berlin, 14. Jänner. (Privat.) Die dienstliche Tätigkeit aller deuii'chen Jusücheamten in den von Polen besetzten Teilen des Oberlandesgerichkes Posen hat mit dem Ablaufe des 31. Dezember ihr Ende gesunden. Der preußische Dienstbetrieb bei den dort bestndlichen preußischen Justizbehörden ist damit eingestellt. Die Diensträume und Geschäfte werden mit Einschluß aller Akten an die polnischen Behöiden abgegeben. Kroatien und Ungarn. Paris, 14. Jänner. (Havas.) Der Rat der auswärtigen Minister, bestehend aus Cambon, Scialoja, Wallace, Curzon und Matsui genehmigte den Bericht des Redaktionskomitees, wonach der vor dem Kriege zwischen Kroatien und Ungarn bestandene stnanzielle Ausgleich nicht in die finanziellen Klauseln des Friedensvertrages mit Ungarn ausgenommen werden soll. Der Rat beschloß weiter, den Art. 207 des ungarischen Friedensvertrages, der sich auf die Kohlenlieferungen Polens und der Tscheche-Slowakei für Ungarn be* zieht, abzuändern. Dr. Tobias Afchkenase gestorben. Lemberg. 14. Jänner. (Privat.) Hier starb plötzlich der Präsiden: der Advolatenkammer und gewesene Vizepräsident der Stadl Lemberg Dr. Tobias Afchkenase tm 56. Lebensjahre. Vereinsnachrichten. (NachrichtenvonVereinenerscheinenausnahmslosriuramTagederVeranstaltung.) Heute: Die Frauengruppe der Zionistischen Sektionfsir diewestlichenBezirke veranstaltet um V-7 Uhr abends im Vereinshcim, VI., Amerlingstraße 19, unen Kunst abend unter Mitwirkung des Hakoah-Ouartetts und bedeutender Kunstkräile. — Das hebräische Sekretariat eiössnct am Montag den 19. d. M., um 6 Uhr.abends, um denjenigen, die Hebiüiich bereits in Wort und Schrift kennen, die Vervollkommnung zu ermöglichen, einen systemati- ' chen Grammatikkurs. LeiterHerr Wiesen, Lehrer am Pädagogium. Der Kurs findet jeden Moinag und Mittwoch um * Uhr abends tm Lokale des Hapoel-Hazair, II., Praterstraße 9/4, statt und ist entgeltlich. Anmeldungen un Landeskomiltee, II., Zirkusgasse 33, " Tagesbericht. Der Sturm irr Wien. Gestern hot in Wien.ein Sturm gewütet/der von ganz ungewöhnlicher Kraft und Ausdauer war. Vom Vormittag bis zum späten Nachmittag, bis eine Negenböe den Sturm ablöste, dauerte der Orkan an und hat eine große Anzahl von Unfällen verschuldet. Die Windstöße waren von wechselnder Stärke. Bisweilen hatten sie solche Kraft, daß kräftige Männer nicht vorwärts konnten, geschweige denn greise Personen, Frauen oder Kinder. Dazu ging in den Straßen ein wahrer Regen von Dachschindeln, Glasscherben zerbrochener Scheiben und Gesimsteilen, von Mauerverputzstückchen nieder und gefährdete die Pasianten, die auch vielfach getroffen wurden und ßu Schaden kamen. Fast in ganz Wien waren die Bürgersteige mit Glassplittern wie besät, und die Zahl der zerbrochenen Scheiben geht in die Tausende. Der Sturm hatte solche Kraft, daß er Wagen' umwarf, Planken umlegte. Auslageschetben eindrückte, Firmenschilder Herabriß und foct» wirbelte. Die Zentrale und' die Filiale der Rettungsgesellschaft hatten alle Hände voll zu tun und es wurde wieder der Beweis erbracht, wie unentbehrlich die RettungSgeschellsaft ist. Zwei Todesopfer hat der Sturm erfordert. Hinter dem Lusthaus im Prater hat der Sturm einen mächtigen Baum gefällt. Er traf die 60jährige Branntweinfchänkerin Therese Schramm, 3. Bez., Markhofgasse 46 wohnhaft, und quetschte sie buchstäblich zu Tode. Auf dem FranzenSring hat ein Windstoß die Ordens» schwester Emilie S t e i n m a n'n, 13. Bezirk, Schloßbergstraße Nr. 17, umgeworfen. Sie wurde infolge des Sturzes von Bluthusten befallen und starb, ehe ärztliche Hilfe kam. Auch die sonstigen Schäden sind ungeheuer zahlreich. An die Berufsfeuerwehr sind im Laufe des Tages etwa hundert zwanzig Anzeigen über bauliche Schäden ge» langt. Sie betreffen meist eingestürzte Nauchfänge, absturzdrohende Gesimsestücke, losgerissene Rollbalken, gelockerte Firmentafeln. Auch die Hilfszüge der Feuerwehr rasielten den Tag über ununterbrochen durch die Stadt. Bei nicht weniger als v i e r z i g Fällen leistete die Feuerwehrmannschaft selbst Hilfe. Die übrigen Gebrechen konnte das Stadtbauamt beheben. Linz, 14. Jänner. Ein orkanartiger Sturm, der heute in den ersten Vormittagsstunden wütete, hat in Linz und Umgebung sowie in vielen Orten Oberösterreichs schwere Schäden verursacht. Die Wälder in der Umgebung der Stadt wurden stark verheert. 1 Die Donau ist durch das Unwetter der letzten Tage -in stetigem Steigen begriffen. Der Waflerstand bei Linz beträgt drei Meter über dem Normale.. Viele Telephon- und Telegraphenleitungen sind durch den Sturm schwer beschädigt. Die Verbindungen mit Wren, Salzburg und Steyr waren vormittags gestört. Auch viele Starkstromleitungen wurden zerstört. Gmunden ist ohne Licht. Soweit Benchte vom Lande vorliegen, melden sie gleichfalls schwere Schäden. _ Die Lage der Advokatursbeamten. Vom Ausschuß der niederösterreichischen Re'chtsanwaftkammtzr erhalten wir folgende Mitteilung: Die Rechtsanwaltkammer hat seit vielen Jahren die Bezahlung angemessener Gehalte an die Angestellten als Standespflicht der Anwälte betrachtet.. Wenn trotzdem Eingesendet. LIBANON-KURSE täglich «-8 Uhr abends (nasser Freitag) , £233 Hebräisch, Englisch, Französisch« Deutsch ll., Obere Donnus'rasse 91 (Jagendheim). — Anmeldungen and Näheres daselbst täglich 3—7 Uhr. Für die Leitungt Dr. Ph. Goldberger. Bernhard Finkei II», Praterstrasse 56 „ Reellster Einkauf von Gold, Silber, Juwelen. ParfM »FIORIS* Wien. I.. Graben Nr. 29 . \ Sämtliche Parfüms, Puder etc. . Wolff & Sohn, Dralle, Lohse, Schwarz- : lose, Mouson, Prochaska etc. : 900 Manlkur-Instrumente, Kassetten, Kamm« u. Schlldkrotwaren für den Export lagernd aGOLD BRILLANTEN! ■ Platin, Münzen, Perlen, Uhren, falsche Zähne, alle Silbergege&stände BH verkaufen Sie am besten direkt dem Juwelier u. Goldarbölter 8. Holzapfel, «8» HWien, VI. Mlarlah!lferstras8e 79, oder Werkstätte: I. Wcllzeile 17/13, fS| Zahlt höchste Preise, da für eigene Verarbeitung. 904 jO Kein Händler sondern der Erzeuger und Goldarbetter Juwelier Loringer I. Graben 28, 2. Stiege, 1. Stock, TOr 10 (bei Anton J. Grünwatd) zahlt die höchsten Preise für Brillanten Perlen, jede Art Gold, Silber und Platin etc. 907 Separierter Eingang mit Sprechzimmer — Telephon 14411 ..,45. Jänner 1920 /SSH88t der Antrag der Mehrheit des Kammerausfchusses aus? Festfttzung. bestimmter Mindestgehalte abgelehnt wurde, so geschah dies, weil die Mehrheit der Versammlung mit Rücksicht auf die Eigenart des Anwältsberufes und die Verschiedenheit der Verhältnisse in den einzelnen Kanzleien eine allgemeine gleichmäßige Gehaltsregelung als unangebracht ansah und erachtete, die Verschiedenheit der Kanzleien erfordere eine individuelle Behandlung der Gehaltsfragen, so daß Anwälte mit hohem Einkommen auch höhere, als die vvrgeschlagenew Mindestgehalte zu entrichten verpflichtet seien. Auch in der Antwort des Kammerpräsidenten Dr. Pfeiffer an den Führer einer Massendeputation der Angestellten am 12. d. M. wurden nicht Gehalte von monatlich 600 Kronen für übertrieben erklärt. Die Bemerkung des Kammerpräsidenten bezog sich vielmehr auf ganz andere, ,von der Reichsorganisation der Angestellten erhobene Forderungen, wie: Mindestgehalte für Sollizitatoven bis zur Höhe von mehr als 460.000 Kronen, zwangsweise Einstellung von Angestellten in Kanzleien, Monopolisierung der Stellenvermittlung und dergleichen. Im übrigen befand sich gerade an diesem Äge die Vollversammlung der Rechtsanwälte mitten in der Erörterung eines Antrages auf Schaffung einer eigenen Kurie der Angestellten, als die Beratung durch das Erscheinen einer Massendeputation des Reichsvecbandes der Advokaturs- und Notariatsangestellten gestört wurde, so daß es bei dieser Vollversammlung nicht mehr.zu einer Beschlußfassung kam. Die neuen Postgebühren. Wir haben bereits in unserer gestrigen Nummer die neue« Postgebühren im Jnkandsverkehr behandelt. Auch im W e l tpostverkehr treten ab heute neue Gebühren wie folgt in Kraft: B r i e f e bis 20 Gramm K1.—, für je weitere 20 Gramut 60 Heller; P 0 st k a r 1 e n 40 Heller; Drucksache« für je 50 Gramm 20 H. ller; Geschäftsvapiere für je 50 Gramm 20 Heller, mindestens K 1.—;Warenvroben kür je 50 Gramm 20 Heller, mindestens 40 Heller; Wertgebühr bei W e r t b r t e f c it u n d -Paketen für je kl 1200.—! K 2.40, Zuschlag für jedes Wertpaket K 1.—. (Gewichlsgebühr bei Paketen siehe Paketpositarif; Postanweisungen unzulässig.) Im Laufe dieses Monates werden an neuen Postwertzeichen ausgegcben: Briefmarken zu 5, 10, 15, 20. 25, 30, 40,' 60 und 60 Heller und zu 1 K, 2ff„ 5 und 7*/, K;, einfache und Doppelpostkarten für den Inlandsverkehr mit aufgebrucktcr 25-Heller-Briefmarke, für den AuSlandsverkchr 40 Heller, Kartenbriese 40 Heller, Rohrpostkarten 85 Heller und Rohrpostkartenbriefe 1 K. Mit 15. d. M. werden die Briefmarkenzu 3, 6 und 12 Heller! und die Eilmarkm zu 2 Heller außer Verkehr gesetzte Bis Ende Jänner können sie kostenlos umgetauscht werden. Alle übrigen Postwertzeichen behalten bis auf weiteres ihre Gültigkeit. _ Adolf Stand-Stiftung. Mir erhielten für die Adolf Stand-Stiftung der „Wiener Worgenzeitung" von Herrn Chaim Kremdler, Wien, II., K 50.—, Fräulein Eduh Klein. Szereih K 50.—, Fräulein Mina Schärf, Wien, II,, K 80.—. Bisher eingelaufen K 5997.—, * Erhöhung der Bierpreise. Die Genoffenschasisvorstebuna der Gastwirte gibt bekannt, daß die Änsschankpreise für niederösterreiänsche Biere nunnuhr K 2.40 für V* Liter und K 1.60 für */io Liter lichtes Bier, ferner K 2.60 für V» Liter und K 1.8O für */te Liter dunkles Bier betragen. * Berchtold im Krieg. Wir haben vorgestern mrlgeteilt, daß der gewesene Minister des Aeußern Graf Berchtold un Krieg als Proviantoffizier im Train des 11. Dragonerregimentes in Stockerau d'.enie. W>e uns ein Leser mitteilt, ist Graf Berchtold doch durch einige Zeit dem Kriegsschauplatz näher gewesen, nämlich als Kommandant des Stabszuges des XII. Korpskommandos. Sein Quartier befand sich in D 0 r n b e r g. aber zu einer Zeit, wo sich der Krieg schon weit über die Landesgrenze hinausgezogen hatte. * Karlsteiner Internierte in Wien. Gestern ist aus Karlstein der dort interniert gewesene Adjulant Poganyis, der Oberleutnant Emil Madarasz wegen schwerer Tuberkulose- Erkrankung in das Rudolsspital in Wien überiührl worden. Dort besindcn sich seit einigen Tagen auch noch die BolkskommWre Dr. S e i d l e r und H a m b u r g e r. ' * Aufnahme von Chorknaben. Stimmbegabte Schüler werden als Chorknaben sür die Gemeindetemvel ausgenommen. Anmeldungen Montag und Donnerstag von 5 biö 6 Uhr abends in der Chorsckuke der israelitischen Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasie 4» IV. Stock. * Libanon-Sprachkurse für Erwachsene. Wir verweisen auf die in unserer heutigen Ausgabe enthaltene Anzeige, die wir der Aufmerksamkeit unserer Lcsec empfehlen. * Diebische Magd. Die 18jährige Magd Rosa T 0 s n e.r, die ihrem Dienftgeber, dem Wirt Karl S t u b l in der Freudenau, Kleider und Wäsche um K 12.000.— gestohlen hat, wurde am 12. d. M. verhaftet und dem Landcsgerichte em-- gelieferk. _ Die Ernährung. Der Marktbericht. Auf dm Märkten wird die Lage täglich trostloser. Nicht einmal feldmäßig gebaute Gemüse waren in genügender Menge zugcsührt. Billige A e p s e l aus Steiermark kamen zwar in größeren Mengen an, doch waren sie so minderwertig, daß sie nur wenig gekauft wurden. In der Großmarkthalle gab es nichts als Würste. Die Fischmärkte und Geflügelmärki« waren ganz ohne Zufuhren. Englische Hilfe sür Wien. AuS London wird gemeldet : Das britische Hiliswerk sür die Unlerstühung Wiens hat bisher 70.000 Pfund zur Verfügung. Ueberdles sind große Mengen von Stockfischen. Lebertran, Milch, Suppenkonferven und Medikamenten eingegangen. Der Eisenbahnerverband hat 2000 Pfund gespendet. Kartosfelabgabe. Donnerstag bis Sonntag werden in den Bezirken XIII bis XVIII Kilogramm holländisch! Kartoffeln pro Kopf zum Preise von K 5.10 für daS K>lo< gramm gegen Abtrennung des Abschnittes K der Kartoffelkarti abgegeben.

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