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Wiener Morgenzeitung · 1920-01-11 · Heft 349 (11.1.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 349 (11.1.1920)
Date
1920-01-11
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Wien. Sonntag f--..... Der Dreyfus-Prozetz und die Affäre Audet. Heute, fünfundzwanzig Jahre nach dem DreyfuS-Prozeß, will die französische Reaktion wieder obenauf kommen: ES verlohnt, ihre Vorkämpfer ein wenig naher zu betrachten. Einer ihrer «Bel cn" war Ernst Judet. Wie bekannt, steht cr zurzeit unter der Anklage des Hoch« verrateS, da er noch vor dem Kriege große Geldsummen aus Deutschland er» halten hat, um Spionage zu treiben. Als seine.«patriotische" Tätigkeit aufkam, floh er nach der Schweiz. Derselbe Judet nun war einer der erbittertsten Hetzer gegen den des Hochverrates angeklagten Kapitän D r e i f u S! Sein Porträt zeichnet Max No.rdau in der argentinischen Zeitung «La Nacion" folgendermaßen: «Ernst Judet. . welcher Name, welche Erinnerungen! Gr ist eincc von den Protagonisten im DreyfuS-Prozeß. Er ist einer von denen, welche in der verbissensten, häßlichsten und giftigsten Weise gegen daS unschuldige Opfer gehetzt haben. Sr war einer der wirksamsten Vergifter der Volts« seele. Er war einer der fruchtbarsten und unerschöpflichsten Erfinder der ekelhaftesten Lügen, der monströsesten Verleumdungen gegen den unglücklichen jüdischen Offizier im Verkaufe der langen Jahre, da dieser außerstande war, sich zu verteidigen, geschmiedet an die doppelten Ketten, zu denen ihn der verhaßte Andres Leban verurteilt hatte, in jener Zeit, da die Verteidiger der Wahrheit und Gerechtigkeit mit übermenschlicher Kraft sich bemühten, der Mörderbande, welche sich gegen die Republik verschworen hatte, die Maske abzureißen. «Ernst Inder,, einstmals Normalschüler, war aus der Schule hinausgeworfen worden. Er. hatte eine verdächtige Lebensweise geführt, bald als Journalist dunkelster Sorte, bald als gewöhnlicher Erpresser. Dieser gewissenlos ambitiöse Intrigant wurde an die Spitze des «Petit Journal" gestellt, dank den mächtigen Einflüssen bei Beginn der Dreyfus-Affäre, auf daß er im Interesse der Bande von klerikalen und rohalistischen Verschwörern arbeite. Dieser Mensch hat seine Aufgabe viel besser erfüllt, als es sich die vorgestellt hatten, die ihn dafür bezahlten. Er hat ihnen zu gute Dienste geleistet. «Libre Parole", «La Croise", «Le GauloiS" hatten einen speziellen Leserkreis reaktionärer Fanatiker, die schon im voraus abgestimm! waren auf jede «Affäre", wo ein Jude ein angebliches Ordens- oder Titelgeschäft mit den Jüngern der Jesuiten schloß. Diesen Lesern konnte man die lächerlichsten Fabeln auftischen; sie verschlangen sie mit gierigem Vergnügen und verlangten nach mehr. Anders lag eS mit «Petit Journal". Die Zeitung wendete sich an die große Masse des französischen Mittelstandes, welche unparteiisch, etwa^ langsam, doch im Grunde liberal denkt, die mit ihrem geraden Verstand und nüchternem, stets xm Gleichgewicht bleibendem Urteil offenkundige Phantasien nicht verträgt. Für dieses Publikum war eiste andere Sprache nötig, als die in den Organen der Jesuiten und Abbees. Judet aber begriff das nicht. In seinem Krämerbestrebcn, schnell den Lohn zu verdienen, verlor er jedes Maß. Seine Exzesse chokierten bald die Leser des «Petrt Journal" und sie fielen von ihm ab. «Petit Journal" hatte, bevor Judet an die Spitze trat, die größte Auflage in Frankreich gehabt, etwa 700.000 Exemplare. Jubels elende Propaganda kostete die Zeitung in drei Jahren zwei Drittel ihrer Abonnenten. Die Administration revoltierte und Judet flog. ES war jedoch zu spät. «Petit Journal" konnte sich wohl später unter der Redaktion von Stephan P i ch o n wieder emporarbeiten, doch der frühere Stand wurde nicht - mehr erreicht. Judets Auftraggeber waren jedoch mit seiner Arbeit so zufrieden, daß sie für ihn den «Eclair" schufen, wo Judet Alleinherrscher war und die Arbeit fortsetzen konnte, welche der Hinauswurf aus «Petit Journal" unterbrochen hatte. «Eclair" wurde nun der Schauplatz seiner ekelhaftesten Abenteuerlichkeiten. In diesem Blatte fabrizierte Judet seine aufreizenden Schwindeleien und verbrecherischen Fälschungen. Dort entstand die Theorie, daß es im heiligen Interesse des Vaterlandes erlaubt sei, falsche Dokumente und falsche Zeugen gegen einen Verräter zu benützen, der auf andere Weise nicht verurteilt werden konnte, da die Beweise fehlten; Judet nannte das zynisch «die patriotische Fälschung". In diesem Blatte erzählte er die Jabel vom interrzptiorialen jüdischen «Syndikat", das Millionen aufgebracht habe, um rie französische Armee zu vernichten; der Agent des «Syndikats" sei DrehfuS. Noch jetzt, nach so vielen Jahren, erweckt JudetS Tätig- 4i Ekel. Aus der Budapester Pogromei. Ueber die Zustande in Budapest gibt folgender, uns lS Preßburg zugehender Bericht Aufschluß: «Die betchtigten »erwachenden Magyaren" durchziehen nachts die craßen und insultieren jeden Passanten, den sie für einen iden halten. Cie erscheinen unter der Führung von Inüduen in Offiziersklelduttg in Nachtlokalen und toben sich r rücksichtslos in der menschenunwürdigsten Weise aus. i einer solchen Gelegenheit ist lürzlich auch der kommer- :lle Referent der tschecho-flowakischen Ge« ndtschaft auS einer Bar verschleppt worden, ohne daß i Tage lang irgendeine amtliche Stelle über sein Verben hätte Auskunft geben können oder wollen. Man nimmt ..Haupt darauf keine Rücksicht» daß man wenigstens Aus« rrn gegenüber die fluchwürdige VerfolgungSmethode nicht . . . haben dürfe. Dabei muß besonoerS auf die entsetz- : Behandlung der galizifchen Flüchtlinge messen werden, die. man nächtelang ungeachtet der. / Wiener Morgenzeitung / Der Frieden mit Deutschland ratifiziert. Berlin» 10. Jänner. (Wolff.) £-»i'.e um 4 Uzr nachmittags unte»n?ichnsLe am Quai d'Orlah im Kabinett deS Ministers für auswärtige Angelegenheiten Minist-rialdirekior Freiherr von S i m f o n und Fr'i^err von Lersner in Anwesenheit der Mitglieder de? Obersten Rates das Protokoll vom 1. November. So>arrn über - ab Clemeneeau die schriftliche Bestätigung über die Herabsetzung der Scbadenerkahforderk nn fff.rSeapaflow. Damit ist dev Friede in Kraft gesetzt. Clern<.n2e<*u erklärte» daß n^ch heute abends der Befehl zur tzeimsenduna der deutschen Gefangenen unterschrieben werde. Lenin an die italienischen Sozialisten. Berlin» 10. Jänner. (Korr.-Bur.) Der „Lokalanzeiger" meldet aus Lugano r Wie die römische „E)cca" crsLl-rt» hat Lenin einen zweiten Brief an die italienischen Sszialisten gerichtet, worin er dringend bittet, im gegenwärtigen Augenblick die Revolution in Italien zu verhindern, weil dies der Befestigung der Sowietrehublik in Rußland schaden würde. Rußland müsse jetzt dafür sorge»» die Anerkennung zu erlangen, nm sich ruhig entwickeln zn könne«, was ab.sr nicht mdglich wäre, wenn die Westmächte durch neue revolutionäre Bewegungen erschreckt würden. schlechten Witterung im Freien stehen läßt; nicht einmal auf schwängere Frauen und kleine Kinder wird Rücksicht genommen. Der Gesandte Polens aber, auf dessen Freundschaft sich das heutige Ungarn besonders viel einbildet» kümmert sich um die Leiden seiner Staatsangehörigen noch weniger als der den Typus eines Ballhausdiplomaten verkörpernde Delegierte der Ts ch e ch e n. Selbst die interalliierte Mission läßt in dieser Hinsicht sehr viel zu wünschen übrig. Früher eimnal pflegten sich noch die Angehörigen der unschuldig Verfolgten an die Ententemission um Hilf? zu wenden. In der letzten Zeit aber hat die Ententemissi'tt jede Intervention dieser Art von vornherein abgelehnt. Wer soll sich nun der vielen Tausende von Internierten und unschuldig Verfolgten, die ohne. Nahrung, Luft und Licht in den vieles Kerkern schmachten und zugrunde gehend annehmen? Das traurige Schicksal nimmt kein Ende. Die Gefängnisse sind mit Unschuldigen überfüllt, klbgesperrt von den Bajonetten roher Gendarmen und Soldaten, .der Kontrolle der Oeffenilichkeit entzogen, bergen die Gefängnisse Tausende von Unglücklichen, die nicht nur halbtot geprügelt, sondern auch noch, insbesondere in der Provinz, zu entwürdigenden Zwangsarbeiten verwendet, denen ihre schwachen Kräfte nicht gewachsen sind. Wie kange noch will die zivilisierte Welt diesen Ereignissen untätig zusehen? Wenn Graf Apponyi, den die Ungarn als den leuchtendsten Vertreter ihrer Kultur betrachten, vor den Verhandlungstisch in Neuilly tritt, so möge man ihm von dieser Stelle aus die Rüge im Namen der Zivilisation erteilen und ihm ins Gedächtnis rufen, daß der werdende Völkerbund auch eine Schutzliga der Menschenrechte darstellen soll. Es ist hoch an der Zeit, daß eine internationale Kommission, bestehend aus Aerzten, Philantropen und Rechtsgelehrten, eine Rundreise durch Ungarn mache und eine Linderung des Schicksals Tausender von unschuldig verfolgter Menschen erwirke. « ■ *■ * Gestern erschien in unserer Redaktion ein Mann mit mehreren Narben im Gesicht und mit zerschundenem Körper. Die Narben sind die Spuren von Säbelhieben, die ihm erwachende magyarische Betyaren zum Abschied von Budapest auf den Weg gaben und die Wunden am Körper stammen von Gummi stücken, mit denen diese wild gewordenen .Asiaten einen ungarischen Juden abfertigten, der den ganzen Krieg als. Kadettaspirant der Front mitgemacht hat und nach schwerer Verwundung in italienische Gefangenschaft geriet, von wo er vor drei Tagen nach Budapest zurückkehrte. H.F., der sich mit einwandfreien Ausweispapieren legitimierte, ist von Beruf Maschineningenieur und hat seine Familie in Berlin. Er kam aus der italienischen Gef ngenschaft nach Budapest um bei seiner Schwester einen Tag auszuruhen und den Betrag von 3000 Kronen in Empfang zu nehmen, den ihm seine Frau nach Budapest gesandt hatte. Auf dem Wege zum Schiffe geriet der Unglücklich«, in der Königsgasse m die Hände einer Horthhbande, die sich gerade damit belu,.igte, unter dem O '.nantel einer «Razzia" aufalte Juden loszugehen und sie zu mißhandeln. Auch F.» der mit seiner Reisetasche der Schiffstation zustrebte, wurde von den Horthybuben gestellt. Er zeigte sejne AuS- Weispapiere. «Aha," meinte einer der Offiziere nach einem Blick in die Dokumente, «du bist auch so ein mistiger Jude» von dem dieses Land gesäubert werden soll!" Auf dieses ^nal hin fielen di« «erwägenden" Helden über den Wehrlosen her, der Offizier versetzte ihm einen Säbelhieb über dre Wange» so daß Blut über das Gesicht floß, die anderen folgten mit Gummijtöcken und hieben bliickwütend auf da» 11. gaiwtt 1929 Dtl. 3i§ Opfer los. ^-häßlich gönnte sich ein Offizier da» Vergnügen, dem jüdischen Kadettaspiranten «Habt acht!" zu kommandieren und ihm dab.i ohrfeigen zu. lassen. Für diese an7""ngende "rbctt im Dl.uste deS Vater! ndeS^aben sich die Horthykerle an Ort und Stelle dadurch entschädigt, daß sie den von ihnen so gründlich verachteten Juden ebenso gründlich ausplünderten: sie raubten ihm die Handtasche, nahmen die Brieftasche mit den 3000 Krone» an sich und überließen dann den blutenden, stöhnenden, aller Labseligkeiten beraubten jüdischen Kämpfer fi"'r Ungarn- Ehre seinem traurigen Schicksal .,. Zum Glück hatte er die Schiffskarte behalten. So konnte er nach Wien kommen. Seiner Versicherung, daß. er nunmehr von seinem magyarischen Chauvinismus radikal geheilt sei, schenken wir vollen Glauben. Seine Frage, wie lange die Westmächte dieses Toben einer wildgewordenen Horde noch dulden werde, geben wir hiermit "'eitex. Sie wird schließlich doc.) gehört werden. Ans der Proarammrede eines ungarischen Assimilanten. Einer der interessantesten polnischen Köpfe, man möchte beinahe sagen Stanköpse, m Ungarn ist zwefelloS Paul Sander 6« genere Schlesinger ft PollakowicS. Em überzeugter Aisimilant, aber emer. vrclle cht der einz'ge, der in de« langjährigen politischen Kämpfen, auf die er zurückbtickt, sei« Judentum mn mutiger Schärfe, wiederholt auch mit der Staff» in der Hand, vertrrbigt hat. Wenn die vielen jüdische» Ab« gevrdne.en im ungarischen Parlament die gemeinsten Angriffe aus da- Judentum ruhig Hinnahmen, war eimmer Paul Sandvr, der die Angriffe nicht nur zurückwrrS» sondern herzhaft zurückhreb und — seme Hiebe saßen und verwundeten. Deshalb suchte und fand Paul Sandvr bei keiner Patei dauernden Anschluß, er war stets eine Partei für sich. Jetzt kandidiert er wieder in Budapest als selbstäudiger Demokrat» Seine Programmrede ist die eines üb-neugten Assimilanten mit jenem unheilbaren Jrralauben. daß die A similation daS Heil de» ungarische» Juden bilde, trotz aller Unbill» die ihnen jetzt wider» iährt. Erwähnt se», daß er mrt vielen anderen Juden von der Räteregierung Monate hindurch im SammelgesängniS gehakt« wurde. Sein Programm — führte Paul Sandvr aus — sei doalte einige Ungarn, nicht aber ein in Klaffen und Konfessionen zer» kliistetes Land, vielmehr ein Land, das mit fernen nationalen Minoritäten sowohl wie mit seinen Nachbarn in Fr eden lebt. Der Weg des Fortschrittes stehe für Ungarn offen. Ringsum sucht jeder Staat sein Heil in der Erlangung einer emhestlichen Demokratie. Ungar» könne nicht inmitten emer sozialen Mt'ereSbraudung als patrisi* z erte Insel deS Konservativismus stehen blecken. Der gangbarst» Weg fer der Weg der nationale« Demokratie. ES ist ungerecht» die jüdische Ethik als minderwertig hmzustellen. Diese Frage werde letzt nach dm ab'cheulichm Handlungen einiger hundert Jude» de« urteilt, die zur Zeit des Bolschewismus ihr Unwesen trieben. Drückt man die Juden zu Bürgern zwerrm RangeS herab und zw ngt sie zu» Auswanderung, so rmnt daS Land unrrndar in dm Selbstmord. Denken wir an S p a n i e n vnd lernen wir von diesem BeffprÄ Möge was immer kommen, die Juden bleiben die gute« Sohne und ehrliche Bürger des ungarischen Vaterlandes. Und sollte» sie selbst vertriebe» werden, entsagen sie dennoch nicht der ungarischest Sprache» sie setzm dem Baterlande in ihrem Herzen eine« Altar, und drückt man ihnen dm Wanderstad in die Hand, so werden sie, dre ungarische Hymne singend, mS Exil wandern. Woher weiß da- Apponyi? Als Glas Apponyi aus seiner Reise nach Paris in der Station Oedenburg von dem deutschen Bürgermeister Doktor Michael T b u r n e r begrüßt wurde, erwiderte der Führer der ungarischen FriedenSdelegalion unter anderem: »Daß man eine» Teil von Ungarn Oesterreich angliedcrn will, ist — daS kan« ich bezeugen — nicht einmal ein Wunsch unserer österreichische» Nachbarn. Einsichtig« Oesterreichs bade« wiederholt gesagt, daß ihnen viel mehr daran gelegen wäre, mit Ungarn m freund» nachbarlichem Verhältnis z» lebe», als daß eia Apfel der Zwie» tracht zwsich n Ungarn und Oesterreich geworfen werde dmch die LoSreißrmg von Gebietm, die gar «lcht zu Oesterreich kommen wollen.- ' . DaS ist eine sehr deutliche Ansv'relung aus die so ost ad» geleugneten Vereinbarungen der Budapester und Wiener Christlichnationale«. Nattonaljüdiischer Del?gkertentag in Pra^. Am 5. und 6. Jänner fand in Prag im jüdischeste Rathaus ein vom Jüdischen Nationalrat für dietschecho» slowakische Republik sinberufener Deleg'ertentag statt», an dem die bet den letzten Gemeinde vahlen gewählten jüdischen Stadtverordneten, Delegierte ler jüdischest Bolksräte und Delegierte der nationaljüdischen Korporationen teilnahmen. Es waren insgesamt ungefähr. 150 Delegierte anwesend. Ins Präsidinm wurden di» Herren Stadtrat Ernst Bechert (Teplitz), Dr. Leopold Goldschmied (Proßnitz) und Stadtrat Ernst Pollak (Kgl. Weinberge) berufen. Am Erösfnungsabend berichtete zunächst der Präsident des Jüdischen Nationalrates, Stadtrat Dr. Singer» über die vom Jüdischen Nationalrat eingeleiteten Verhandlungen zu» Anerkennung der Rechte der Juden, welche bereits feit, vielen Monaten geführt wurden und, soweit dies nach dem heutigen Stande der Angelegenheit gesagt werde» kann, zu einem durchaus erfolgreichen Resultate führten, Dr. Sinzer gab über diese Berhandlilngen, die früher in« Paris und dann später in Prag geführt wurdenj. einen detailliert«» Bericht. Ferner.sprach Dr. Mar B r o b über^ die Tätigkeit und pvlitische Haltung deS NatwnalrateS. In der Debatte gab Herr Friedrich Mautner dem Geiübl» dar Dankbarkeit und Auer-

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