Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 347 (9.1.1920)
- Date
- 1920-01-09
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2979076-2979416-2979425--03055-2988642- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite .4 Wien. Freitag Wiener Morgenzettung S. Jänner IstW Nr. S47 --:..—.-- —. gelehnt hätten, mit einer der bilden aroßen bürgerlichen Parteien zu marschieren, sich dieser Labonr Pauy anschließen. Bei den früheren Wahlen spielte sich der Kampf lediglich zwischen Demokraten und Republikanern ab. Einberufung des Völkerbundrates. Amerika nicht vertreten. London, 8. Jänner. (Funkspruch.) Die bevorstehende Ratifizierung des Friedensvertrages macht btt* Einberufung des Völkerbündrates hinnen 14 Tagen nach der Rui zierungnotwendig. Nach Meldungen aus Washington wird Präsident Wils gn den Völkerbundrat nach Paris einberufen. Dessen Mitglieder werden sein: Leon Bourgeois für Frankreich, Lord 'ß.iuj o n iür Großbritannien, S c r a l o j a iür Italien. Graf C h i n .d a für Japan, Venizelos für Griechenland, H y M an s für Belgien und iür Spanien und Brasilien dle Pariser Boischafter dieser Staaten. Die V-, einigten Staaien werden n i ch t vertreten sein. Der Völkerbundrat wird sich zunächst mit der Abgrenzung und der Einrichtung der Verwaltung des Saargcbietes befassen. Ore eugUsche Eisenbahnerbewegung. London..-8. Jänner. (Reuter.) Das von den Führern des E'-sLnbahnervdrbandes Mit der Regierung vereinbarte Lohn' a b ko M men ist von den Provinz sektionen des Verbandes mit überwiegender Me.h rheit ab gelehnt worden. Die elsaß--loLhringscheu Arbeiter für die dritte Internationale. Berlin, 8. Jänner. Wie der ..Vorwärts" aus Basel meldet, sprach sich - die ebaß-loihsingsche Ai beiterpreffe für den Anschluß an die dritte Internat onale nus. Es sollen nur solche, Delegierte;um ftanzösischen Sonilistenkongreß nach Straßbuig von den Krcisorganiianonen abordnet werden, die für dre dritte Internationale crntreten. Demission des portugiesischen Kabinetts. Lissabon, 8. Jänner. (Havas.) - Das Kabinett hat dem r s s j o n i c v t. DeytWands Menschenverluste im Weltkrieg. Berlin, 8. Jänner. Offizielle Zal len über die während des Krieges gestorbenen MilUärpcrsonen sind m der kürzlich erschienenen „Veröffentlichungen des R^chsgesundbeltsamtes" 1919 Nr. 49 enthalten. Für . das Deutsche Reich ,m ganzen (ausschließlich der beiden Mecklenburg und El'qß Lothringen) sind für das Jahr 1414 193.201. für 1915 390.669 und für 1916 311.16 msammm also 895.030 gestorbene Milnärpersonen bis jetzt standesamtlich eingetiagen worden. Da noch fortgesetzt Meldungen von Sterbefällen aus diesen Jahren emlaufen, so eriöhen-sich,dir Zahlen noch. Nimmt man für die Jahre 19i7 rnd 1918 schätzungsweise noch je 300.000 Gestorbene hinzu, o kommt man zu einem Gcsamtverlust von mindestens l.1/, Millionen. Dabei sind die Vermißten (nach Schätzung 200.000) und ein beträchtlicher Teil-der rn Gefangenschaft Gestorbenen nicht ungezählt. (Der Krieg 1870/71 forderte 43.182 Lote.) Von den 895.030 in den drei ersten Knrgsiahren Gestorbenen sind>29.361 oder 92'7 Prozent, vor demFcinde gefallen, rn Perwnndungen gestorben oder vriunglücktund nue 65.6^9 oder »'.3 Prozent sind- Kranlbeitcn erlegen. Sehr bemerkenswert rst, daß n den drer - ersten Jahren des. Weltkrieges die Zahl der an Krankheiten Gestorbenen 7 3 v. H.) sehr gering ist, während rm Kriege 1870/71 von 48.182 Toten 14.904 oder 34 5 Prozent an Krankheiten starben. Es ist darauf zürückzuiühren, daß man es n der Nemeü verstand, rem Ausbruch von Seuchen durch Schutzmpfung vorzubeugen und solche nach dem Ausbruch Mit Erfolg ,u bekämpfen. .. . Die Stttzik- und Ernährungskrise in Deutschland. Veriin, 8. Jänner. (Tel.-Komp.) Die Streik- und Ernähr-ungsgefabr nimmt immer bedrohlichere Formen. an. Es tzeißt,- daß radikale - Elemente die Lage wieder einmal für oolihkscha .Agitationen äusnützen wollen. Das „Berliner Tageblatt)' erwartet bereits in der kommenden.Woche bei der Lesung res B'etriebsrätegesetzes in der Nationalversammlung große Kundgebungen seitens der radikalen Linken. Es -soll geplant iein,.,ngch.syndikalistischem Rezept zuerst einmal eine Revolu- 'ian in den einzelnen Betrieben zu machen. Die Streiks selbst nhälteN sich teils auf derselben Höhe, teils nehmen sie an Umfang zu. Zugespitzt haben sich die Verhältnisse im rheinisch« Destfälischen . Industriegebiete. Die- Bergarbeiter demon- -iriMewMr die Einführung des Sechsstundentages, welchem ne Regierung und die Arbeitgeber noch immer ablehnend zegenüberstehen. Ter Eisenbahnerstreik hat' ebenfalls an Ausdehnung zugenommen. Seit heute früh besteht der Generalstreik der Versicheru«gsangestellten in Berlin. Rücktritt des italienischen Kriegsministers. , - Zürich, 8.-Jänner. (Tel.-Komp.) Die Blätter melden aus stoma, Kriegsmimster A l b r i z z t hat seinen Rücktritt antekündigt. Ep beabsichtigte, die Reuorganisierung des italienischen Heeres durch königliches Dekret dmchzuÄhren, stieß aber auf den Vrederftand seiner Minlsterkollegen, die den geschlichen Weg 'erziehen. Einmarsch der Polen in der Ukraine. Paris, 8. Jänner. (Funkspruch.) Aus Warschau wird kemeldet, daßdieBahnlinieKamenetz-Podolsk— p r.. o s k u r o w von polnischen Truppen bee tz t w ur d e. Das ukrainische Gebiet, das von Denikin ge- Lumt und von den Bolschewiken noch nicht besetzt wurde, wird »on p o l y i schrn Truppenbesetz't werden. Diese öeschüng wird der Entente einen entscheidenden Einfluß aus die »uchlbaren Gebiete der Rordukraiue wahren. Die nkrainisch-polnischen Verhandlungen. Warschau, 7. Jauner, (llkram. Preßbur.) Der Führer ier außerordentlichen ukrainischen Mission in Warschau. Andre )ewlckyj. Leiter des Ministeriums des Arußern, ist gestern von uer mach der Ukraine abgererst, um der Reaierung über. seine Verhandlungen in Warschau Bericht zu erstatten. Erfolge der Bolschewiken. Moskau» 8. Jänner. (Funksprnch.) An der W stfront blüde ein Versuch des Feindes, bei P o l o z k die Düna zu 'kberschreiktt> - unter schweren Feindverlüsten abgewiefen. An der Züdwestsront Fortschritte in der Richtung Schm er in k a. 4m Aiowschen Meer dauert der Marsch westlich und östlich von Mariupol fort. T a g a n r o g ist mit lehr großen Mengen Kriegsmaterial am 6. abends gefallen. Durch den Besitz dieser Süstenstrecke, die noch niemals von regulären Rottruvpen besetzt vor, ist die Armee D e n > t > n 8 in zwei Teile t r j p a l t e n, wovon einer sich o' Oe.ffa, der andere g>gen sen Kaukasus zmückzieht. Ein Ministerkonflikl rve^en Erhöhung der Militarkredite in der Tschecho-Slowakei. Prag, 8. Jänner. Privat.) Große Sensation erregt in allen Parlamentär schen und vol'ti'chen Äreüen e n Konflikt, der beute nn Budoeiausichusi der Naiionalver'amnilung wegen der Eihohung des Budgets des Landesverteidigung s*. minister i u m s au?brach. Dir R seren' für das Biidget des Lavdesverltid'gnngsmmistermms, Bradae. de nbag'e 'lötzl ch die E'.böbung dieses Voranschlaaes um eine balbe Millrard-. Er motivierte dies mit A l a r m n a ch r r ch t e n aus Polen und sinaarn. Zwallgemeinen Uebrrrgschnng cr lä,1e per General uV Mit, Professor Dr. Sidlnko, daß sein Pa; tuaeuosie, der F nanzminister S o n n i g g von dieser Esiröbuna nichts wisie Die Erregung wuchs noch, als der Verireter des Finanz-« niinlsteiiums M'tteibe. das Finanzministe-ittm habe keinerlei Kenntnis vom dre-er beabsichbaten Erböhung und konn'e sich daher auch dam t nickt brsassen. Jede we tere Diskussion über diesen Gegenstand se> daber versaiiiingswidiia. Der Abgro'dnete Ctwin gab im Namen der so.z>aldemokrat,ichen Partei dre Erklänma ab, daß sie zu K l o s a c n i ch 1 s o viel B e r t r a u e n hätten, um für die E'Höhung zu stimmen. Die Diskussion winde vertag', b>s der Konflikt zwischen den Ministern Klofac und Sonntag rm Mmistcrrate bereinigt sei. Schaffung einer tschechischen Nationalkirche. Prag» 8. Jänner. (Tel.-Komp.) In einer beute den ganzm Tag wählenden Beratung der tschechischen rcfviM'erten Geistlichkeit wurde nach einer ftellmweiie sehr lebhaften. Debatte mit 12n gegen 70 Stimmen die völlige Lostrennung der reformierten t'chechlschen Geistlichkeit d«-r tschecho-ssowakischen Revublik von der 'römischen Kirche und die Schaffung e uer 1 s ck e ch r s ck e n nativnalen Kirche beschlossen. DieeReli^'onsgcsell'ckast will sich vom Pavst völlig losiagen und auf der Priesterche und der nationalen L'.thurgie aufgebaut sein. D'.e s^ordevun^en der Brauer Metallarbeiter. P'ag. 8. Jänner. Wie die sozialdemokratischen B'äfler berichten, erschien gest rn ei e Abordnung der Prager Metallarbeiter im Parlament, um die Forderun en der Arbeiler,chaft vor^uÄriug^n. Die Anordnung wurde ins so',ia'dem>okra i che Klub.'okal geführt, wohin auch Min ste Präsident Tusar und mehrere Minister einge'ad 'n wurden. Die Auseinandersetzung daurr e über fünf Stunden. Die Arbeiter verlangen eheste Durchführunz ihrer Aksion wegen Beschassung von Kleidern für d.'e Arbeiterschaft zu an^eme,fenen Prsi^en, Erhöhung der Zulei.ung von Lebesmitteln und Bedarfsartikeln sowie einen energischen Kampf gegen die Teuerung. Auch legten die Arkei'.rr gegen die in letz'er Zrit geübte Zens'urpraxis Verwahrung ein. ' Die tichechische Verfassung. Prag, 8. Jänner. (Tel.-Komp.) Der Vrrfafsungsaus'chuß der tschechisch n Nätionalversammlung beschloß h.Ute. in Anwesenheit m^hreM Minister die Berfa s sun g s u.r f u n.de. DaruaKshildet die. einzige ds. ue e, -jeder staa'.lichen Macht dasMv^Die NatlonalVersammlung des .tschrcho-flowa'isch'n Staates s'tzt sich aus dem Ab geordnetenhaüf**e'und dem Senate zusammen. Das Abgeordnetenhaus wird aus 300 Mitgliedern bestehen, /die auf Grund des allgemeinen,/ gleichen, und dircktemWahlrechdes. nach dem Grundsätze der verhLltmsmäßigen Vertretung von a.len Personen ohne Unterschied des GeschlechL.es gewählt werden, die das 21. Lebensjahr.erreicht haben. Die Wählbarkeit ist. an das erreichte dreißigste Lebensjahr gebunden, die Wahlperiode, beträgt fünf Jahre. Der Senat wird sich. aus. hundert gewählten Mitgliedern Lu'ammensetzen, die von allen Bürgern ohne Unterschied des Geschkech'.es, die das 26. Lebensjahr erreicht haben, gewählt werden. Eingesendet. dVien Zür'^h Verlobte. Wien, im Jänner 1920. rrgs Rosa Schiff Gnsta? Rosentlial Verlobte. Wien, im Jänner ^920.?o4s Advokat Dr. Natban Snssmann eröffnete seine Kanzlei in Droliobycz. 7033 GOLD BRILLANTENS Platin, Münzen Perlen, Uhren, falsche Zähne, alle Silbergegenstände MM verkaufen Sie am beeten direkt dem Juwelier u. Qoldarbelter S. Holzapfel, Wien, VI. Marlohilferelrasse 79, oder Werkstätte: I. Wollzelle 17/13, Zahlt hSohtte Preise, da fUr eigene Verarbeitung. 904 IW Pdriierie rFIORISc Wien,!., Graben Nr. 29 sämtlich« ParVQms, Pud«r «tc. Wolfif & Sohn, Dralle, Lohse, Schwarz^ : lose, AJouson, Prochaska etc. : goo Manikur-Instrumente, Kassetten, Kammu. Schlldkrotwaran für den Export lagernd Tagesbericht. * " ’ Aus der guten alten Zeit. Es gab eine gu'e alte Zeit in den böhmisch-mährk» schen Landen, da die Judenheit das Bollwerk des. D ut'chtmr.s gegen die „slawische Hochflut" bildeten und mit g.oß r Begeisteeung das schwar^-roL-güldene Banner.entsachten. Wie das damals, als der Großvater die Groß-.'.iutter nahm, aussah, mag man aus nechstchmdem, ersri'chendem Berichte entnehmen, den ein P ostni tz e r A.iüönn nt. am 18. März 1867 an lv „Allgemeine Zeitung des Judentums" sandte: „Die Israeliten in Proßnitz, vorteilhaft bekannt durch i/re gesch ossene Haltung in den deittsch-slawischen Wahlkämpsen tiefer S.adt, haben ihren deutschen Sinn abermals zu bewälr.n Gelegenheit gehabt. Da nämlich die Landtagswahl 'mit .dem üblichen Beginn des Altbrünner Marktes kollidiert und die Js a lilen durch Abreise von. Proßnitz dem' Kandidaten. der deutsch'» Partei, Bürgermeister Zajiezek, einen' gefährlichen Abbruch. in. der Stimmenzahl .bereiten wü den, haben diese.üen e i n st i m m i g das Uebereinkcmmen getroffen, erst äm 27. (Mittwoch), nach dem Wahltoge/ ab'ureisen. In gleicher Weise werden die israelischen 'Geschästskeuts von Bos ky w itz und anderen Srtbn ihre Marltr.ise verschieben." Tie Sö/ne jener braven Väter aus der Proßnitzet:. Judenhaßdie li oer mit kostspieliger Verspätung am Altbrünner Markt eintrafen,' als daß sie den deutschen Hvrrn Za ic'ek um das Mandat gebracht hatten, lasen, zwar nicht-mehr die „Allgemeine Zeitung.des Judentums", wären aber dafür schon „bierehrlich" und sättelf st im deut.cha i.ch n. S'tudenLenkomment. schämten sich ein/.wenig des alten Herrn daheim und drahteterH an dm Abgeordneten Dr. Lecher nach se'ner berühmten Danerrede: „Solche Männer wie er beschere uns Wotan noch mehr und die..Welt gehört den Germanen.... Aber die Zeiten ändern sich und-das jüdische^ Dcut'chtum von P oßttitz und Voskowitz ist blpß noch, eine/Erinnerung an die. gute alte Zeit, da die' Kehilla. einstimmig beschloß, erst nach dem Wahltag zum Altbrünner Markt M reisen und da die „Allgemeine Zcilung des Judentums" dieses treudeutsche Opfer ihrer Proßnitzer Leser mit Genugtuung buchte. Das Schicksal einer Familie. Zu dem in der gestrigen Ausgabe veröffentlichten Fall sendet uns der Neffe der unglücklichen Familie folgende ergänzende Mitteilungen: Der Wohiwrt n'cht genannten Familie- Josef Adler war nicht, wie i.r.ümlicherweife angegeben war, Boracze oder Kamorze> sondern Z a to rce. Die . Namen der von dem unglücklichen Schicksal betroffenen Familie sind: Josef und Perl Adler als Eltern, Leiser Hersch Amarant als Schwiegervater, Rosa, Jakob und Regina als Kinder. Die ganze, Geschichte ist vollkommen wahr, bis auf die. während/des Pogwms angeblich ermordete. Tochter. Das Mädchen Regina ist nämlich außer dem Invaliden, ihrem Brüder Jakob, am Leben geblieben. Dis Kshlennot. Der Bahnverkehr wieder gefährdet. Auch dee Straßenbahnverkehr am Sonntag wieder in Frage gestellt. In den Kohlmlieferungen ist bis finite keine wesentliche Besserung emgnretkn. Man darf sich keiner Täuschung darüber hingeben. selbst wenn m den letzte» Tagen iür das Elektrizitätswerk die Kohleneinläuse etwas besiere waren, so daß die Straßenbahn in beschränktem Maße verkehren und mit der Anschaltung einzelner Jndustriebe-rlebe wieder begonnen werden konnie. Bei Beurteilung der Kohlenlage aber muß man den Gesamtkohlenemlanf mit dem Geiamtbedarf ve» gleichen, wenn man ein richtiges Urteil gewinnen will. Und da muß man sagen, der ganze Kohlenjammer hä l t u n-- vermindert a n. Einmal läuft für das Gaswerk, ein anderesmal gür die Elektrizitätswerke, dann wieder für d'.e Industrie oder Eisenbahnen etwas mehr Kohle ein. und wollte man darnach ein Urteil fällen, so käme man zu ganz unrich'igen Schlüßen. Jetzt sind die Zuschübe an Bahnkohle sogerinq, daß wieder erwogen wird, neuerlich für e i n i g e T a g e den Personenverkehr e r n z u st e l l e n, um kleinere Vorräte anzuiammeln. Das Gaswerk ist momentan nicht gefährdet, da e8 täglich annähernd den Bedarf erhält. DaS Elektrizitätswerk, das gegenwärtig durch Zuwkimng von polnischer Kohle aufrechterhalten wird, lebt von einem Tag aut den anderen und kommt aus der Gefahr nicht Hera ns.. So ha: die gestrge Zufuhr 13 W a g e n unter demTagesbedart betragen, der Ausfall mußte aus den geringen Poiräten der Vortage gedeckt werden. Wenn die Zuschübe in den nächsten zwei Tagen sich nicht bessern, dann müssen wir damit rechnen, daß am Sonntag die Straßenbahn nicht verkehren w i r d. So wird von unterrichteter Seite mitgeteilt. Mirnderunnen in Novereto. Am 30. November v I. erstattete die Legazioua d'Jtalka, Commissione affari Civil' dem Sicherheitöbureau die Änzelge, daß in den Jahren Istiö und 1917 in dein von der. Zivilbevölkerung. verlassenen Ravercto Plünderungen Vorkommen seien. Sie bezeichnete den ehemaligen Landst'rumingenieür Abraham Buch.walv, einen LOjährtgen absolvierten Bantngenieur, derzeit Währing, Äutschkcrgasse 44 wohnhaft, und den 88jährigen Ticsbmiingcn'.eur Wolf K roh n, die üni diese Zeit jm Schanzzengdepot. in Trient Dienst getan, haben, als die Haikpttäter. Das SicherheitSbuceau ermittelte eine Anzahl Soldaten des ehemaligen Schanzzeug» depots, 'die Auskunft über die Vorfälle jencr Zeit geben sollten. Ihre Auslagen belasteren Buchwald und Krohn schwer. Sie sagten unter anderem ans. Krohn habe sich auch wertvolle Einrichtnilgsgegenstände angeeianet Diese Wertsachen seien in Kisten vervacki von Buchwald, dem die Abfertigung alle« .TruMorN Mag, nach Wt« gejendet rvord-^ 5