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Wiener Morgenzeitung · 1920-01-08 · Heft 346 (8.1.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 346 (8.1.1920)
Date
1920-01-08
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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, /Men. Donnerslog Wiener Morgenzeitung 8. Jänner i920 Nr. 848 Ruhe kann noch keine Rede sein, denn diejenigen, die die Macht verloren, werden iich bemühen, sie wieder zu erlangen, jedoch — wenn es ihnen auch gelingen wird, Aufregungen hervorzurufen— ohne Erfolg. Karolyi wird eines unnatürlichen Todes sterben und auch die übrigen Hauptanführer der Kommunisten werden häßlich enden. Ich h.'be es vorauSgesagt und die, v:-’ cs angeht, gewarnt, daß ge.. :r den Führer der Nationalarmee ein Attentat geplant ist. Die Reibereien und Parteizwistigkeiten werden kein Ende.nehmen. Der Brotneid wühlt die Seelen der Menschen auf. Ungarn wird wieder K ö-n i g r e i ch sein. Äber hierzu führt der Weg durch erbitterte Parteikam »Westen Haupt wird die'Krone deS Heiligen Stefan schmücken?" fragte der Journalist. »Der, an den viele denken, darf nicht nach der Krone greifen, denn, sie bringt ihrü den Tod. Schließlich wird dann derjenige der Träger der Krone werden, den das Volk für den würdigsten hält. Ich habe bereits gesagt, Ungarn wird mächtiger und stärker sein, als-es war. Diese Behauptung'halte ich auch jetzt noch aufrecht. Außenpolitische Verwirrungen .werden uns dazu, verhelfen, von dem heute, jeder Ungar träumt. .Waffengeklirr.höre ich auf allen: Seiten:.-in der Nähe und in der Ferne. Vom Weltfrieden sind wir werter j entfernt als je. Schon im Frühjahr wird alles rings utn ai : in Kampf entbrannt sein. Die Tschechen und P o l: n warten schon darauf, um mit einander abzurechnen und Bulgarien rüstet stark gegen. Rumänien. Eine südeuropäische Macht, die ehemals unser guter Freund war, wird.eine.VerfassunMrise durchmachen, die äber durchaus nicht sv -rüdikal ausfallen wird, wie man annimmt. Der Sozialismus als politische Richtung wird von der Weltbühne verschwindest. In Frankreich wird man ihm den Garaus machen, wo ich die Anzeichen einer großzügigen Revolution sehe. Clemenceau wird keines natürlichen Todes sterben und Frankreich wird abermals Monarchie werden, kein Kaiserreich, sondern ein Königreich. Mer auch in unserer Nahe, im südöstlicher Winkel Ungarns, sehe ich den Himmel blutrot gefärbt. Da4 heute so große Rumänien wird Zusammenstürzen und aus der Reibe rer lebensfähigen Nationen verschwinden." — Abwarten! Der Traum als Warner. -Isolde Kur-z, die.Schöpferin der- „Florentiner Novellen",berichtet von Warnungen, die der Traum den Menschen gibt. Sie weiß dafür einen beson'ecs merkwürdigen Fall anzusühren, der ihr von völlig zuverlässiger Seite beglaubigt wurde. Der später in Persien zu hohen Ehren gelangte und Vom Schah Nasr- Eddin züyr Pascha erhobene deutsche. Ingenieur v. G. war als junger Mann bei der Durchstechung des Semmerings mit dem Bau einer Tunnelstrecke be.raut. Als er sich eines Abends zur Ruhe legen wollte, empfand er beim Auskleiden ein inneres Wr erstreben, so daß er sich förmlich zwingen mußte, ins Bett zu gehen. Gegen 11 Uhr nachts steigerte sich aber diese Unruhe zu solcher Heftigkeit, daß er wieder aussprang, sich-^mit,fieberhafter Eile in die Kleider warf und — ohne zu wissen, warum — nach dem Tunnel stürzte. Dort. ergriff er, wie seiner nicht mächtig, den .Strang der Glocke, mit der die Arbeiter aus dem'Tunnel ct3 rufen werden, und während er das Seil schwang und die Glocke weithin dröhnte, fragte er sich: Was werde ich den Leuten zur Erklärung sagen? Aber es bedurfte keiner Erklärung, denn kaum waren die Arbeiter — es sollen än 1400 Mann gewesen sein — bis zum letzten hsrausgeströmt, da stürzte mit D-onnerkräch'en der Tunnelein ... Ein anderes wahrsagendes Traumgesicht -erzählte ihr der Dichter Wilhelm Hertz. Seine Schwägerin wollte sich eines' Tages die Hände waschen, als - sie ein. kleines Spinnchen im Waschbecken zappeln sah.' Sir fischte es vorsichtig aus dem Wasser und ging dann zu Tisch. Hier bemerkte sie,, daß ihr der wertvollste Brillant aus einem der beim Waschen abgelegen Ringe fehlte. Alles Suchen war vergeblich. Da träumte ihr'in der Nacht, die Spinne komme vor ihr Bett gekrochen und gebe ihr den Rat, beim Ausstehen drei Schritte gegen das Fenster zu machen und sich dann zu bücken; da werde sie den Stein finden, und das sei ihr Dank für die Lebensrettung. Die Schläferin erwacht beim allerersten Lichtschein, steht leise auf, macht drei Schritte gegen das Fenster, bückt sich und aus dem Teppich blickt ihr der Brillant entgegen, der sich im Gewebe verfangen hatte. Der Luftweg von Kapstadt nach Kairo. Der briusche Minister für Luftschiffahrt machte, wie berichtet, dieser Tage die amtliche Miitcilung, daß die britische Lustroute Kapstadt—Kairo für den allgemeinen Berkehr vorbereitet sei. Aus der Vorgeschichte dieses neuen großen Luftweges sei folgendes hervorgehoben: Die Vorarbeiten nahmen zwei Jahre' in Anspruch. Es handelte sich um bte Feststellung der Sicherheit in aihmosphärckcher Beziehung und auch um die Einrichtung geeigneter Landungsplätze.. Zu diesem Zwecke wird das tzcmze afrikanische Lustgebiet in drei. Sektionen geteilt: in eine nördliche, eine südliche und eme Zentraljektron. Der erste Abschnitt reichte von Kairo bis Nrmule, ungefähr 15OO Meilen ihn gerader Lustlinie. Nimule ist ein kleiner Hasen am Werßen Nrl nordwestlich von Albert Nycmza. Die zweite Sektion erstreckte sich von Nimule bis zu der von diesem Hasen etwa 900 Luftmellen entfernten Station Aber» t o tu in Nord-Rhodesien, eine Station, die schon 1889 von der Chastered Company hier rn der Nähe des Taganyikasces errichtet worden ist. Der dritte Teil von Abrrcorn bis Kapstadt ist der längste und beträgt rund 2000 Luf.nmlen. Die an den VovarSeitru beteiliatm Otfiziere und Mannschaften hatten ganz besonders in Zeritralasrika harte Arbeit zu leisten, denn es ostst, d e Gefahr der Moskitos und Tietscst-egen, die schon vi len Pionieren das Leben gekostet baden, zu überwinden. Interessant ist die große Zeilcrspemis, die durch eine Lustreike von Kairo nach Kapstadt gegenüber einer heute möglichen Uebertanbrctfe erzielt wild. Diese Reste kann heute unter Benützung der besten und raschesten vorhandenen Berkehrsm ttc^ '622S Meilen) in 59 bis 74V, Taaeu gemacht werden. - Auf dem Luftweg wird sitzt eine solche Reise bei einer Luststrecke vorr 5200 Mesten und bei erncr Fluggeschwindigkeit von IM Meilen in der Stunde in 52 Flugstunden, das heißt in ungr'ähr einer Woche mrt täglich achtstündiger Lnstsabrt zu absolvieren sein. Adolf SLanÄsSLiftttn<?. Wir erbsilten für dre Ad^li Stand-Stiftung der »Wiener Morgen?,c>tn"g" van Herrn 'Lgmucl Gotomark. II. K 10—, von Herrn U Koppel. II. K 100.—,. von Fr. Mella Re-msch. t. K 10.—. Iugeridne.iem Aliavar Zion II. an.—, von den Herren Polac:ek, Funk L Gr ünhul und Abraham Kohn K 87.—. Bisher (ingcgangen bi 4517.—. * Die „Gcmrza" von Cairo sür Jerusalem erworben. U s s i s ch k i n hat kür Jerusalem die berühmte Bibliothek Geniza- (das -alte Synagogalarchiv) in Cairo erworben. Das Archiv, in welchem seinerzeit auch die älteste Handschrift des S i r a ch b n ch e s gefunden wurde, enthalt eine Reihe wertvoller Handschriften. 'Die Ueberführung dieses kostbaren Bibtiothekschätzes'nach'Jerusalem wird in kürzester Zeit erfolgen. *» * Georg Brandes' Protest gegen die Pogromlauder. In einem Artikel,, welcher in der Zeitschrift „Tilikat" abgedruckt ist. wendet sich, Georg Brandes an die Ententemächte mit einem Protest gegen ungenügenden Schütz der Juden vor den Pogromen und sagt darin, folgendes: »Ihr habt Staaten mich nationale Rechte solcher Völker anerkannt, die blutige Pogrome gegen 'die Juden vcranstalten) aber die Juden habt ihr im ganzen vernachlässigtund die "Versprechungen, welche ihr ihnen gegeben habt, nicht erfüllt. Noch mehr, ihr allein habt die iüdischen Herzen verwundet, ‘ verboten die „Hatikwah" zu singen und jüdische Fahnen an jüdischen Häusern herauszuhängen." -°- * Nufere.Politiker. Unter dieserSpitzmarke gibt die »LidöveNoviny" ein ernrndenes Interview mit dem ehemaligen Hcmdclsminister Dr. Stranskh wieder. Redakteur: »Was gefällt Ihnen, Herr Doktor, in unserer Republik und wa3 nicht?" Der ehemalige Minister Dr. Adolf Stransky: »Die Domen in der Republik gefallen mir, die Männer weniger." * Der Bolschewikenrummel in Amerika. Aus Washington .wird Mgraphier': Das Justizdepartement hat berlautbart, daß 2907 Kommunisten unter Gewabrsam gehalten und exportiert werden. Die Fahndungen dauern fort. Gestern wurde Gregor W e i n st e»n, der Hauptgehilfe des Sowietagenten Martens, und ein persönlicher Freund Trotzkhs verhaftet und nach Ellis Island gebrächt. Eingesendet. Dr. Julius Messer7Ml eröffnet« seine Advokaten kan zl ei in Drohobycz, Hingpl. 31. VttMm«ng§s«rche. l.,W«dtrtorgasstKr.3 Vcrarösscr!n.reno/ierl sctßc WniIkWIin. Eröffnung demnächst, ooi Klubheim der „Hakoah“. ■GOLD BRILLANTEN. Platin,Münzen Periei, Uhren, falsche Zähne, alle Silbergegenstände m verkaufen Sie am besten direkt dem Juwelier o. Goldarbefier S. Holzanfel, Wien, VI. 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AuS Danzig wird gemeldet, daß in dem dortigen Hafen das erste Schiff unter polnischer Flagge, ein Siebentausentonnen» dampfer mit Ci^enbahnmaterial, Lebensmitteln und Wolle.an Bord, cingelaufen ist. -'Spende. Wir erhielten von Herrn Volkes Felix 30 Kronen für den Verband jüdischer Invaliden und Heimkehrer in Wien. * Der jüdische Volksschatz. Der Jüdische Nationa lfonds, Zontralst-'.lle Oesterreich, Wien, 2. Bezirk, ZirknSgasse 33 hat in der Zeit vom 20. bis 31. Dezember 1919 K. 15.758.60 an Spenden vereinnahmt, womit sich die Jahressumme auf K. 329 877.79 stellt. , * Die Preiserhöhung iu ket Kaffeehäusern^ Gestnn bat' rme Anwbl voü Kaffrehausbckiprrn d'e'Prm'e für - -ihre KovfumarUkcl e r b 8 b I. Wn milgneilt wird,' ist aber emß Preissteigeiung von der Genosstnschaft bisher noch nicht b e s cb l o » i e n worden. ' Morgen findet erst eine Sitzung sta-t. die Beschlüsse ben'iglich einer neuerlichen Erhebung der Kasiechausvrc'ie mit dem Termin vom 10. d. M.' faffen wrlll . « Der el.e nn'-ige Abgeordnete Ctnruch «erstastet. AnS L e m b e r g wird gemeldet: Änf Beianlastung drr Militär-.. behördcn wmde der ehemalige ruchenstche Neichsla-.sgbgeoldnerr S t e i n ch verba tet. * Persona!nachricht. Am Ist. d. Mvollendet. der Nestor der Wiener Journal st'k und Piäsident der Wiener - Lnrpen» und Teeanstalten, Redakteur.Johann Liechtenst a d t. lein 80. Ledenölahr. * Kasimir Glinski gestorben. Am 4. d. M.^starb in R a t c e.g o w der bekannte voln lche Dichter und Romanschriftsteller Kasimir Glinski >m 66 Lcbensiahr. . Das Syndikat der Wiener ««darischeh Jonrnakisten h'.elt am Sonn'ag feine Generalvenammlung a>', ut w lcher zu Syndici dre Redak eure Eugen I r i n y i, Dr. Eugen L a z a r und Di. Leo M a r g r t a i gewählt wurden.; * Reisen nach Italien. Das königlich italienische Konsulat in Wien diingt all-:n Interessenten, sowohl itallenischen als sremdcn Staatsangehörigen, welche sich nach Italien gegeben woll-n, mr Kenntnis, daß sich italienische Staatsangehörige an das königlich itallemiche Komulat in Wien, IV,. Belvevereaaste. 7, und l r e m d e Staatsangehörige an die Paßstelle l., Cauova-' gasse 5 (Mez;anin), in der Zeit von 9 bis 12 Uhr vvimittags zu wenden haben.' * Dir Schweiz druckt tune unffarischr 1Y0» und 1ÖÖ0» Kranrn-Vanknotcn. Der „Wiener ftutia" berichtet aus Budapest: Die ungarische Regierung hat bekanntlich die Herausgabe neuer ungarischer 100- und 1000-Kronen-Bank-- noten beschlossen. Die Noten, die künstlerisch ausgeführt werden, sind in der Schwerz gedruckt und werden im Lause der »nächsten Wochen vom Finanzministerium in Verkehr gebracht werden. * Fa sche Gerüchte von der Flucht Bela Auus a«s Karlstek«. Bekanntlich wurden die weiblichen Angehörigen der - in Karlstein internierten Kommunisten.kürzlich von'dort nach ' ' - Italien, nach Mailand, gebracht. Wie die „ParlamentSwrrespondenz meldet, soll sich mit diesen Frauen auch Brlar Kun in Frauentracht verkleidet entfernt haben und auf diese Weise — mit. Wissen eines RegiermigSsunktionärs — nach Jta.ien entkommensein. Selbstverständlich ist diese Meldung unwahr. * Die Kasseneinbrecher in der Postverwaltung verhaftet. Am 30. Oktober v. I., nachts, wurde in den Kassenräumen der Post-Oekonomieverwaltnng im 1. Bezirke, Postgasse 17, ein Kassrneinbruch verübt, bei dem den Dieben etwa 460.0130 , Kronen in die Hände fielen. Nun ist es gelungen, die Täter zu verhaften. Es sind dies der 32jährige Georg Haut, 16. Bezirk, Esftngergasse 20 wohnhaft, und der wegen Diebstahls ‘ wiederholt vorbestrafte 23jährige Anstreichergshilw Rudolf Kurka, 13. Bezirk, Drehhausenstraße 17 wohnhaft. Im Verlaufe der Amtshandlung wurde' festgestellt, daß der bei der Post-Oekonomieverwaltung angestelüe 33jährige Franz - Watzl, 13. Bezirk, Tiefendvrfergasfe 8 wohnhaft, an dem Diebstahl insoferne beteiligt ist, als er die Täter in die örtlichen Verhältnisse eingeweiht hat; für diese wertvolle Mitarbeit belohnten sie ihn mit einem Betrage vow 60.000 Kronen aus der Beute. Watzl wurde daher, gleichfalls. in .-Haft genommen. Er leugnete anfangs, legte aber dann ein Geständnis ab. Zugleich mit Haut und Kurka wurde noch eine Reih« anderer Personen wegen, Teilnehmung an diesem Kasseneinbruch verhaftet. Dir Erhebungen sind noch im Zuge. - * Kasieneinbruch. In dem Bureau des Apothckrrvrreines/ IX., Svtlalgaste 31, wurde am 6 d.D^, nachts, eme eiserne Kaffe , angcbohrt und durch Bloßlegung der Schlöster acöffnet. Aus der - , Kaste wurde rin Barbeträg von K. 16 000 und Plattn im Werls ' von li 54 000 (ifTtoMen <' .• 400.000 Kronen gestablen. Ein auf der Wieduer Hauptstraße wohnhafter Äroßkaufinann machte dem Polizeikommis-- sariat Margareten die Strafanzeige, daß ihm am 3. d. .M^ . aus, seinem Kasten .ein Geldbetrag von 400.000 Kronen, bestehend aus Noten zu je,1000 Kronen und 3 Noten zu je 10.000 Kronen, entwendet worden fei. Der Verdacht, den Riesendiebstahl verübt zu haben, lenkt sich gegen ein Mädchen und dessen Freund. Die Ausforschung der beiden Personen ist emgelciiet. Aul die Wiedererlangung des Betrages hat der Bestohlene eure Belohnung von 3000 Kronen ausgesetzt. * Mordversuch an dem Schwager. Im Hause Min3* gaste 13 in Hietzing wobnt der 32jährige Hilfsarbeiter Arp^ld Dworacek mit seiner Mutier. Ein §iabinett; iu der Wohnung hat sein Schwager, der 26jährige Kellner Fra'stz Kehlig, inne. DaS Verhältnis zwischen den beitzen Schwägern war in der letzten Zeit sehr getrübt, da die Frau des Dworacek, Kehligs Schwester, den Gatten verlassen hat und Dworacek dein §iehlig die Schuld zuschrieb. Borgesterst war Kehlig außer Hause. Als er gegen 11 Uhr abends heimkehrte uttb die Türe zu dem Kabinette geöffnet hatte, stürzte sich plötzlich Dworacek, der im Dunkel auf ihn gelauert hatte, nnt einem großen, s ch a r f g e s ch l i f f e n e.lr Küche.nmefse.r au? ihn und stach blindlings auf ihn ein. ES entspann sich ein verzweifelter Kampf in dem finsteren Kabinett. Dworacek brachte dem Kehlig/ drei gräßliche Wanden -ei bis dieser blutüberströmt zusammenstürzte. Dworacek wurde verhaftet und dem LandeSgerichle eingeliefert. * Errichtung eines großen ÄuSstellungöpalais in Paris. Gleichzeitig mit der Siiederlcgung der EefestigangSwerkc von Paris wird, wie man uns von dort berichtet, an die Errichtung eines Riesenpalastes geschritten werden, welcher hauptsächlich AuSstellungSzwccken gewidmet sein soll. In erster Sieihe wird an landwirtschaftliche Ausstellungen, an internationale Pferdeschau, verbunden mit Wettrennen, aedacbt. Datz AuSstellungS-

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