Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 345 (7.1.1920)
- Date
- 1920-01-07
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 Wien. Mittwoch Wiener MorgenzeitunA 7. Jänner 1920 Nr. Ä46 Nys her wichiiMeit. Fragen bildet gegenwärtig der'H'o denk auf. Dieser' wird bald möglich werden, weil demnächst da? Grundbuch geö'fnet werden soll, welches die englische Behörde geschlos e i hatte, wodurch die Dglre'ns^ekttlaUon. hintaugehalten wurde. .Bei allen Bobenlä'n..soll die' zionistische Organisation das A-rkanf.'recht erhalten., andererseits will die englische Negierung Vorsorge -das; hie Organisation die bisher dem Sultan gahörigsn Staatslände^eiey erwerbe. Im Bes ihr, dieser .Münder werden -wir, für den e sten Land^ h>'-nger genng haben, auch Baron. Rothschuld, der schon so vieles,für die Kolonijtltion .Palästinas geleistet hat, ist.b^r.eit, untzutun. Zu den nächsten Arbeiten gehört auch die Echanung der Kleinbahn von Jaffa nach P e t a ch - T i k w a h,. we che der zionistischen OrganisatiÄN. gestattet werden soll. . ..... Dr. Ruppin sprach ferner über-. döe A'.LeiiirsragÄ nrw Gezeichnete hierbei die kooperative Methode als" die -zweckmäßigste; zu ihrer Entfaltung hat die zionistische. Leitung die Errichtung einer Arbeiterb ank-''beschlossen, welche dem Arbeitgeber d'e Aussührung. der mit den Arbeitergruppen - geschlossene» Aklord-uHrträge-garanlieren soll. Auch in der Frage der AusbrinMug' der nötigen Geldmittel gab Doktor Ruppin -ausreich?nde Aufschlüsse. Die gegenwärtigen Balutare-Hälln'sse rücken die Arbeit des amerikanischen-und englischen Judentums in den Vordergrund.- Der'Weg, durch eine nationale Anleihe einen ganzgroßen Betrag aufzubringen, hat sich infolge der unw.b'rvch^nen Verbindungen als nicht gangbar erwiesen; gegenwärtig soll die - - ' Mische Kel-nlalbank in Lsnd-on durch eins -hedeutende Kapitalserhöhung zum Zentrum der ganzen Palästinaarbeit werden. Aus den Ausführungen Dr. NupPinS konnte man sin Bild gewinnen von der großen Arbeit, welche d'e zionistische Führung vollbracht hat.' Man hatte den Eindruck, daß die Aussichten für die Zukunft der jüdischen Heimstätte durchaus günstig stehen und es nicht lange ö'äuern wird, bis der Bann gebrochen und die Arbeit beginnen wird,, die dem jüdischen Volk eine Heimat' schaffen soll.; Bor wichtigen Entscheidungen im Olten. Lemberg,6. Jänner. (Privat.) Hier w'urb.^ vom Stadtuip Platzkommando durch Plä'ate in polnische- und wulhenischer Sprache verlaütbart, daß alle ehemaligen ruthen is che n Offiziers und Soldaten, bei Androhung der Internierung, sich beim Kommando zu - Melden - haben. Die Haus-,' Wohnungs- und Betrieb Zeigen lümer, bei denen solche Peo'onen Unterstand oder' Arbeit haben, müssen diese beim Platzkom'mando anmclden, widrig.nsalls sie S rase zu gewärtigen haben? Diese Kundmachung hat in der Stadt Aufsehen gemacht, um so mehr, als ihr Zweck nicht ganz klar ist. Es scheint nun. daß diese Kundmachung' im Zusammenhang steht mit der durch die Niederlagen Denikins immer näher rückenden Gefahr des bolschewik i s.ch an Ang rif f e§ auf Polen, den übrigens Trohki für das -Frühjahr bereits angekündigt hat. Die polnische Regierung scheint, wie Warschauer Meldungen zu entnehmen ist, im Hinblick auf diese Gefahr mit Denitins Gegner, Petljura, eine Art BündnisverLr'ag. abgeschlossen zu haben. Bekannt ist aus diesem, Vertrage, daß die. polnische Reg'.erung die Selbständigkeit der Ukraine anerkennt und daß Petlj-urr auf Ostgalizien 'Verzicht leistes ^-Denikin scheint msti'arisch ganz erledigt zu sein; die' Vvrt-eile,' welche e^^urch das Ueberlausen der oftgalizischew.Shcz formativncn'aus.Pestju,as Armee übev-diefen gewonnen-hat, drohen ihm anscheinend auch aus der Händ zu schwinden.' Laut Bukarester Meldungen revoltieren diese Fovmalionen, welche unter dem-Kommando des Alaw.an Konowaletz stehen, weil sie -ihre Hoffnungen, mit Denikins Hilfe Ostgalizie7 für-die sUcra'ne zu gewinnen, getäuscht sehen. - Nun wird, aus Warschau bekannt, daß zwischen derpoknl'fchm Regierung und der durch Petljura repräsenlierteu ukrainischen Regierung eins Abmachung zustandekam, durch die beide Seiten einander Waffenhilfa gegen einen Angriff der Bolschewiken zu le'sten haben,- - Dafür -verzichtet Petljura endgültig aus' OstgaHwn. Dis ostgatizifchen Vertreter in der von Petljurä enlsündeten Mlsfion haben wohl die Unterschrift verweigert, doch -scheint der Vertrag auch ohne sie Zustandegekomm-en zu sein. - Die Kundmachung in Lemberg nun scheint der erste, Schritt zur Nealifierung dieses Vertrages zu fein. Es. dürfte sich darum handeln, in Ostgalizirn eine Armeel zul bilden, welche einerseits PeM die Bolfcho-- wikLn-.dexivenoet'werden kann und an.-:r'r-oitS die. Aufgabe hatte, in der Ukraine, wo De-ukin ansgespielt hat, Pettjuras Herrschaft zu etablieren. . Alles deutet daraus hin, daß die Gefahr des' Brandeh. inuner näher rückt und daß gerade bei» schwergeprstste Ojrk.a.izien wieder von allen KriegLschrccle. Kriegsgefahr dwrt, wo es am dringendsten ist, Nicht bannen kann, haj steinen W^rt; denn sie steht den Dingen hilflos gegenüber. < v * -■ r 1 - Ms uÄrarmschs RegreruttK. Der Ukrainische Pressedienst mldet: In der ausländischen P;esse sind veschildene Nachrichten über am fcblichcN e u b i l d u n g e n d e r u k r a i n i s ch e n R e g i e« rung verbreitet. Wir werden .von znUndigex Stelle aast pcfoibjeit, festzustellen, daß es nur eine emziar Neüitiunä gibt, und -war die vom Direktorium de« ukrainischen BosiS« rrpublik eingesetzte NOcrung ußtkr Vorsitz deS Mimsteiprästdeuten M -a z e v p a.- die be m Ausbruch von Kamenetz-PodolSk zunächst nach L ul, a übcrsicdclte und sich aeaenwmtlg in Kachühn besindeti, vollständig unrichtig ist die Meldung, polnischer Blätter von. t>Jr gngcblichrn. Bildung einer ukrainlsch.m Regierung auf polnischem Territorium. . J WuJJ Laben: und die ^riek>enS.kom'e.renz, welch« die; Rur eine Formsache. - Die neue Pariser Formel und Amerika. Aus. P a.r i s wird gemeldet; In den letzten Tagen hatten einzelne Leitungen die Nachricht' gebracht, daß die Vereimqten. Staaten im Obersten Rat den Antrag gestellt chatten, die Fvrmel „Die, alliierten und assoziierten Mächte" durch „Die alliierten Mächte" zu ersetze!;. Man hat diesen 'Wunsch der Vereinigten Staaten dahin interpretiert) daß sich Amerika als assoziierte Macht zuruck'iehe - und die Verantwortung für die Beschlüsse des Obersten Rates ablebne. Von informierter Seite wird nun erklärt, daß es sich hier n u r u m ein e F o r m f ach e handle. Im Gcgenfatz* zu den/Vertretern Frankreichs, Großbritanniens, Italiens und Japans hat der amerikanische Vertreter im. Obersten Rat nicht das Recht, endgWge Ratschlüsse zu fassen, sondern er muß her Regierung der Vereinigten Staaten Bericht erstatten. Die neue Formel „Die. alliierten Machte" .statt „Die alliierten und assoziierten Mächte" ändert hierin.nichts, sondern verleiht nur diesen schon - bekannten Verhältnissen Nachdruck. - •' . . Anläßlich. der Veroffentttchirngsn, über die Mission deS Prinzen Sixtus, erklärt «GorrieM della Sexa": Vielleicht soll durch, diese Veröffentlichungen gezeigt werden, daß es schon ein . Jahr früher, möglich gewesen wäre,Zeinen, .siegreichen Frieden zu er-ielen, der einen starken antideutschen Donau«, staat -geschaffen, und. Italienim Daums -gehalten hätte. Die Italiener wissen, daß es -in H^anrreich . noch einige interessante Exemplare einer fast.ausgestorüenen Spezies gibt, jener Spezies von. Fr'änzossn, die an dre Fabel von einem antideutschen Oesterreich«UngarM glauhten und sie verehctenf. während sie |ü$ gtaKcn^ hcH.HA emtz'Hirklichreit ijftj, jut' so viel -Neigudfl hatten, alsßihr Äottckükült.übrig liehl Aber wir wollen hoffen, daß die Freunde, Oefterrelch-U^garnS in Paris heute ungefähr so viel hahlenl wie die Freunde der Bourbonen in Reapell Dse Manzosen' wissru/ daß eine Donauküttfodcratiön, wenn sie eist Schaden für Italien wäre, für Frankreich eine Katastrophe sein würde.' Italien sst kleiner, armer und geschichtlich lweniger kopipromittierti ES kann sich einem neuen'Huroha,"-sich wenn dieses gegen seine Interessen und Gefühle' äufgebaut sein sollte, leichter ein« fügen «älS. Frankreich, .das, iven'n.es anstnge, eine ®im«u« konföderation . mit. eivep ' antideutschen Berechnung in die Welt zu sehen, früher 'oder, später damit; enden' würde, Donautruppen am Rhein, zu scheu. Die G;prvMr^-«nl7. vaÄ ÄmerlbK. ÄuS New«Vork wird uns berichtet: Der Generalkommissär für das EmwanderungSwefen hat dem Kongreß Bericht über die. Einwanderung in der Zeit vom 1. Juli 1018 bis 80. Juni 1010 erstattet. Dem Referat ist zu ent« nehmen, daß.-im Berichtsjahre 1018—19 141.183 Fremde nach Amerika eingewandevt sind und. 123.622 Fremde Amerika verlassen haben, so daß . sich ein JmmigrautenzuwachS von 20.790 Personen -ergibt. Diese Zahl ist verschwindend klein gegenüber den Ziffern der Vorkriegszeit, immerhin jedoch etwas größer als im vorangehenden Jahre, da Amerika gegen die Einwanderung sich geradezu hermetisch abgesperrt hatte.' r'/ Der Grund dafizr, daß die Einwanderung nach Amerika trotz der Beendigung des Krieges so klein ist, liegt in den Paßerschwerungen für Fremde - für das Betreten und Der« lassen amerikanischen Bodens. - Bei der kleinen Zahl von Einwanderern wurden die Zurückweisungen doch ziemlich streng gehandhabt: I486 Personen wurde die Landung verweigert, weil sie. nicht lesen - und schreiben konnten, 466 auS anderen Gründen.- Bemerkt wird jedoch in dem Bericht, daß die Bestimmung über den Analphabetismus nicht so streng gehandhabt wurde;, der empfindliche Arbeitermange! bat die Behörden veranlaßt/über die Bestimmung in vielen Fällen hinwegzugehen.' Der ArbeitSmang-el, besonders, auf dem Lande, hat auch bewirkt, daß. die^Regierung'das'Gesetz des „Contraet Labour" zu breckwn geMigt war.' So iwurdell im Berichisjahte an die 40.000 Arbeiter aus Mexiko bezogen, für welche die Bcschränkilttgen a.nfgehodcü 'wurden; sie fanden auf Farmen, bei'Bahn- und - Staatsarbeiten Verwendung. Der Bericht verweist aüch ossen auf den' Arbeitermangel, welcher die Vereinigten Staaten nötigt, der- EinwaNderungSsrage erhöhtes! Augenmerk zuznwenden. Eö ist auch onzunehmen, daß die wirtschaftliche Krise, m Europa einen starken Emigranten« ström nach Amerika ziehen dürste» Der Bericht befaßt sich auch mit der jüdischen Ei«« Wanderung und ihrer Zuluäst. ES wird dis Vermutung auS« i gesprochen, daß -die Zahl der jüdischen Einwanderer geringer sein werde als vor dem Kriege, da für die russischen Juderr welche das Hauptkontingent der Immigranten gestellt hatten, der Beweggrund zur Auswanderung — die blutigen Ber- - folgungen der zaristischen Regierung — weggefallen sei und da sie jetzt AnsiedlunstSgelogenheit. in ganz Rußland hätten Es sei auch anznnehmen, .daß die Ordnung der Zustande in Osteuropa den Juden Gleichberechtigung bringen und den Anreiz zur Emigration mildern werde. Freilich fei jetzt noch der gegenwärtige wirtschaftliche Ruin der osteuropäischen Juden' und die soziale Feindschaft, welche jetzt gegen sie herrsche, zu berücksichtigen. Doch — so schließt der die Juden betreffende Teil deS Berichtes — ist zu erwarten, daß'di« Juden in Rußland Und Polen sich einleben werden, wenn der Druck von oben verschwinden wird. SSenn — Optimismus des Fernstehendenk Inland. Nationakverfammlung. Heute tritt.der Finanz- und Budgetauss'chuß zusammen, um die Beratung über den Staatshaushalt neuerlich in Angriff zu nehmen. Dieser Arbeit fehlt jedoch die Fundierung. Die Ziffern deS Voranschlages sind noch nicht in Einklang mit den Anforderungen des Friedensvertrages, was darin seinen Grund hat, daß die Alliierten , bisher wcLer die Höhe der von Oesterreich zu leistenden Kriegsentschädigung festgesetzt, noch ihre Zusagön'betreffend die Valutakredite eingelöst haben. CS wird deshalb nötig fein, daß Staatssekretär Dr. R e i s ch die Ansichten der Regierung darüber llarlegt, wie man M die Behändküng des Vakuums denkt. Die We'hrreform, deren politischer Charakter allzu stark betont worden ist, erfährt wegen ihrer Schwierigkeiten das altösterteichische Schicksal der Verschiebung. Auch die Derfassungsreform, die von Regierung und Parteien als die wieZ» tigste Frage beschrieben wurde, scheint denselben Weg gehsn zu wollen. Das Plenum her Nationalversammlung ist für den 14. Jänner etnderufen. Heute nachmittags. wird der Kabinettsrat über.die Prager Fahrt Dr. Renners beraten. Auch in Prag werden für diese wichtigen Besprechungen alle- Vorbereitungen getroffen. Der Wiener Gesandte Doktor Flieder mußte in Präg seine Ansicht äußern, die Handelskammern haben der Negierung Gutachten überreicht und auch die an der Angelegenheit beteiligten politischen Ministerien wurden gehört. Die Prager Negierung hat ein großes Material vorbereitet. Vor allem wird, wie wir erfahren, die Oeffnung der Grenzen für den Personenverkehr besprochen werden. Damit im Zusammenhang wird die im FriedenSbertrag vorgesehene militärische Grenzkommission gebildet werden. Dis Reise des Staatskanzlers nach Prag. Der StaatSkanzler wird Frei'ag den 9. Jänner» abends,' die Fahrt nach Prag anrrrtcn. An der Fahrt nehmen teil bereiter der vo.lkZivinichasilichen Smarsämter: StaatSselreiär Neisck. Staatsiekutär Zndik, Nntcrsiaalsscbe'är Ellenbogen, Älaatslekielär Loewenkeld-Ruß und eine Reihe von Rcierenlen kür die in Prag M- Derhandkung kommenden Gegenstände. Die Mckceise erfolgt Montag den 12. Jänner. Jugoslawische Minister in Wien. ‘ Verhandlungen mit Dr. Renner. Prag, 6.' Jänner. DaS ,Pragrr Tagblatt^ meldet: Der jugoslawsiche Minister K r i ft a n, der Milte Deinttder in Piag wirlschaittiehe Verhandlungen geführt hat, ist gestern auS Beilin' m -wcttägigem Aufenthalt hier eingetroffen. In Berlin wurde im Beisein deS jugoslawischen EiscnbahnministerS rin v e v l e h r S t e chnischeS Abkomme« getrosten. Da sich die Rene Dr. Ren n t r S. den bie iugo lawsschr Delegation in Prag anzüti essen hasste, verspätet hat, begeben sich die beiden Minister m v r g e n n ach W i en, um mit Dr. Renner zu veihandem. ___ Grinn»vun^*n an bf* alte Parlament. Dr. Otto Lecher ist gestern 60 Jahre alt geworden. Er gehört zu den wenigen deutschen Politikern, deren Fehlen man -bedauern muß. Der ehemalige Sekretär der Brünner Handelskammer nahm in der Oeffentlichkeit dank seiner ungewöhnlichen volkswirtschaftlichen Bildung einen ehrenvollen Platz sin und fetwss Schriften wurden im Ausland gern und viel gelesen. In der Zeit der deutschen Obstruktion gegen die Badenischen Gewaltmethoden, die schließlich zu einem Kampf für den Parlamentarismus überhaupt sich auSwuchS, trat Dr. Lecher durch seine große und inhaltsreiche Rede über den' nngarischen Ausgleich hervor, die durch ihre zwölfstündige Dauer das Musterbeispiel für sachliche Opposition wurde. Das BeispiÄ wurde aber später nie mehr befolgt. Die tschechischen und ruthanischen ObstruktionSredner begnügten sich mit hohlem Geschwätz. Lecher stand unter seinen Parteigenossen im Deutschen Nattonakverband immer allein. Er wollte sich nicht zu deren öder Schimpferei verstehen und machte auch nicht die Politik des DenunziaiitontumS mit, die später der alleinige Inhalt der deutschen Arbeit wurde. Auch war er - stets Pazifist und verabscheute den fortwährenden Appell an das Gewehr. Er bewies dies vor allem durch ein mutiges Bekenntnis in der österreich'schen Delegation im Jahre 1913. als er kurz vor dem ersten Balkankricg die Regierung Aehren- IhalS vor dem Spiel mit dem Feuer warnte. Seine Erfahrungen als Politiker, bat er in einem Roman niedergelegt. der dar kurzem erschienen ist. — Vorgestern ist in Wien dar j ehemalige Mitglied des Deutschen Nalionalverbander. Doktor! Heinrich Oberleithner» gestorben. Er war Ännsemit. I« Parlament pflegte er sehr oft ^Schluß der Debatte" zu; beantragen. Mehr läßt sich von ihm nicht sagen.