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Wiener Morgenzeitung · 1920-01-05 · Heft 343 (5.1.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 343 (5.1.1920)
Date
1920-01-05
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Str. 343 Wien. Montag WieAer MoegeuzeLLurrA. 5. Jänner IVW Äörpetfdjafts [teuer an und machte nähere Angaben über die in Vorbereitung befindliche große Veamienbesaldungtzresorm. Auf die Kommenden Reichstaqswahlen übergehend, sagte der Minister, das; dieselben sobald als möglich ausgeschrieben würden. Die Affäre NSchUrrg. Berlrn, 3. Jänner. ^Meldung des Molsfschen Bureau".) Gegen das von einem französischen Militärgericht übcr die Brüder Robert und Hermann Röchling verhängte Urteil ist Revision eingelegt worden. Dre amerikanischen Zkre-iLprojeAe. Verl n. 4. Jänner. Nach dem „Berliner Taaob'latt" erklärten in Berlin ein getroffene Vertreter der amerikanifch-'n Ba'.tken; die Verhandlungen im Washingtoner Kongreß über die Gewährung von Krediten an Europa hätten, wenn auch nicht ausgesprochener-, doch logifchcrwcise den Sinn, das; Deutschland und Oesterreich dieser Kredite mit teilhaftig werden sollen. Im Hinblick aui die Entente und auf die Neutralen wären solch-' Verhandlungen ja nicht notwendig gewesen, denn die'« hätten während des ganzen Krieges Kredit erhalten. Die Kreditgewährung soll von Kon'.ern zu Konzern er* sv'gen. Du ch einen amerikanischen Vankenlonze n wird dem korrejpcndiercn.en deutschen oder ös'erreichischen erfolgen. Durch einen amerikanischon Bankenkonzern wird dem korrespondierenden deutschen und öfter-eich schon Kredit gewährt werden. Diese Kredite sollen hauptsächlich als Unterlage für Nahrungsmittel- und Rohstofsablonimen dienen. Die amerikanischen Bankiers versichern, daß bis zum Frühjahr dies« Angelegenheit zum Vorteile Deutschlands und OoftoroeichS geordnet sein werde. Es sei auch nicht ausgeschlossen, daß schon im vorbereitenden Staoium a konto der zu bewilligenden Kre.ite an ö-sentlichsn Korporationen, die bei teu amerikanischen Konzernen akkreditiert seien, Nahrungsmittel vorher zur Verfügung gestellt werden. Davon abgesehen wollen gewisse Gruppen amerikanischer Bauten jenen Deutschen und Dentschösterrcich'rn, die in Amerika Verwandte oder Bekannte von einiger Kreditwürdigleit haben, kleine individuelle Kredite von einiMt hundert bis tausend Dollar gewähren, damit sie aus Grund dieser Kredite Pakete ans Amerika bez'ehcn können. Hagg, 3. Jänner. „Nieuwe Courant" meldet, das; die Negierung der Vereinigtem Staaten keine Anleihen an europäische Staaten geben werde, es a'är* denn an Oesterreich und andere Länder, in denen Hungersnot herrscht. Amsterdam, 4. Jänner. Einer Meldung des Neuterschen Bureaus au8 Washington zufolge macht die War Finance Corporation bekannt, daß vier Vorschüsse bis zum Gesamtbeträge von 17 Millionen Dollars an Fabrikanten gewährt werden, die für daS Ausland arbeiten. Diese Maßnahme wird als erster Schritt der Negierung zugunsten des Wiederaufbaues des zerstörten Europa bezeichnet. Unter die Vorschüsse fallen vier Millionen für Lokomotiven und für Kohle, fünf Millionen für elektrische Maschinen für Frankreich und Belgien sowie Landwirtschaftsgeräte für England und zwei Millionen für die Wiederherstellung der Stahlfabriken in Frankreich.! Die FrrsdsKLllerhsAdTLNgerr s&U Ungarn VndaMste? Hoffnungen. Budapest, 4. Jänucr. (Meldung des klug. Tel.-Kvrr.-Bur.) Die ungarische Presse würdigt eingehend die Bedeutung der Abreise der ungarischen Friedens-- abordnung zur Pariser Ftiedknskonferenz. Die Blätter geben ihrer Freude darüber Ausdruck, daß die Friedensdelegation endlich abreisen kann, ziehen aber andererseits ernstlich in Erwägung, was für Ungarn von der Pariser Frwbeutzlonicrcnz zu erwarten sei. j Besonders große Hoffnungen knüpft kein einziges Blatt an die Reite, doch ist die Stimmung keineswegs kleinmütig. Von der Friedenskonferenz wird Billigkeit und Gerechtigkeit erhofft. Diese Zuversicht wird durch die Tatsache verstärkt, daß die von den Feinden gegen Ungarn erhobene Beschuldigung, cs habe den Weltkrieg heraufbcschworen, nach akrenmäßigen Beweisen m lit stickhaltig ist. Dazu kommt, daß Ungarns Vergangenheit, seine im Wirtschaftsleben Europas bisher eingenommene Stellung sowie die wirtschaftlichen Aufgaben, die Ungarn bisher erfüllt hat und die zu erfüllen es in Zukunft in ge» steigerte«! Maße berufen ist, lauter Faktoren sind, die einen günstigen Einfluß aus die FriedenSverhandlungen üben müssen. Das führende Drgan de§ christlichsozialen Blocks „Nemzeti Ujfag" verweist darauf, Ungarn habe seine meisten Hoffnungen auf die Wllsomchen Prinzipien gesetzt. Lewer werden die ungarischen Friedensdelegu'rlen die Vertreter Amerikas nickst mehr in Paris antresftn. Es sind jetzt dort nui' mehr diejenigen anwesend, die sich den Anklägern Ungams verpflichtet hätten und mm», mehr gezwungen seien, ihre Ver-prcchungen einzulösen. ftPest, Hrrlap" meint, den schwersten Kampf werden Graf Apponyi rmd seine Genossen gegen die Unorientiertheit und die tendenziöse Verleumdung zu führen Huben; denn wenn es Ungarn nicht gelingen sollte, scl.on jetzt einen günstigen Frieden zu bekommen, werde Ungarn sein Selbstvertrauen und seine Nüchternheit nicht verlieren. Ungarns Sckick'al werde nicht auf dem Papier en-tichieden, auf welchen der Vertrag geschrieben wird, sondern von dem Umstand'', wie es immchäld dieser auf dem Papier aufgefteÜien Schranken koer. nrlststen und von neuem LN Krültcn kommen., könne» „Az Ujsag" ist fest überzeugt, daß die Pariser Friedenskonferenz ihre Schützlinge nickst mehr im selben Lichte sicht wie im Vorjahr, andererseits aber auch Ungarn nicht mehr für so schuldig hält, wie während deS Krieges und unmittelbar nach dem Krieg. Der ..Pestcr L l o y d" betont, die drei mächtigsten Ministerpräsidenten Europas, Clemencean, Lloyd George und N i t t i, könnten unmöglich bei dem letzten Buchstaben ihres urPrnnglichcn Vorhabens konsequent verharren, wenn sie davon überzeugt werden, daß ihre bisher gefaßten Beschlüsse nicht nur nicht den Fneden Europas verbürgen, sondern einen blühenden Teil des Kontinents in Brand stecken. D>e sozialdemokratische „Nepszavn" führt ans: Die in Neuilly diktierenden Herren müssen zu dem Bewußtsein kommen, daß das Aufzwingen unerträglicher Bedingungen gleichbedeutend wäre mit neuerlichen Gefahren. Ein Friede, wie er Deutschland und Oesterreich anfaezwungen wurde, würde eine Verelendung der wirtschaftlichen. gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse ganz Europas bedeuten und auch die Interessen der Siegermäckste gefährden, Bezeichnend ist, das; alle Blat'er ohne Parteiunterschied an die Person deS Führers dcr ungarischen Friedensunterhändler Grafen Apponyi große Hoffnungen knüpfen. Der französische OrkerrLbefehlShaLev in Vuda» Pest. Budapest, 4. Jänner. (Meldung der Nng. Tel.» Korr.-Dur.) General Fronchet d'Esperey ist heute um neun Uhr früh mittels Svnderzuges hier eingetroffen. Er wurde vom General Graz jauch dem Chef dcr französischen Militärmission, und von Admiral Fa ton sowie mehreren Mitgliedern der französischen Milstärnnssion empfangen. Im Lauft des Tages hatte General Franchet d'Esperey Besprechungen mit mehreren Enirnteveriretern. Der Aufenthalt des Generals in Budapest dürste sich auf drei Tage belaufen. StveirZ irr Schweden. j 8. Jänncr. Nach einem Telej Stamm nur Stockholm bereitet sich in dar Maschinenj bauinbirstrie ein Ansstaud vor. Viele Werkstäti.n in Stockholm, und anderen großen Städten Schwedens liegen bereits still. In Stockholm wird die Zahl der Ausständigen auf 3000 geschätzt. Auch andere Betriebe, in denen etwa 8000 Arbeiter beschäftigt sind, st'hcn vor ler Arbeitsniederlegung. StrsiLH itt NsrWrZen. Kopenhagen» 4. Jänner. »Ncnivnaliidentr"' melkst ans Christ:avia: In fast allen norwegischen Industriezweigen scheinen neue schwere Lohnlämpfd bevor uftchen. Vorläufig haben gegen 4006 Ardrter, rtamentlch Bauarbeiter, Eisen- und Metallarbeitet:, Seeleute und Setzer ihre Lvbr.türise geknnd gr. M werden weuerc Kündigungen-erwartet, da die andauernd steigenden Preise der BedarsZgegrmiände des täglichen Lebens die Lohnerhöhung unwirksam gemacht haben. -Die Pete^söter.äer FaLrrken er««esteD. KspLnhK^eK» 4. Jänner. Nach einem Telegramm aus Helftngfors meldet „Kmßnojk GaZeta"," daß m allen großen Petersburger Fabriken die Arbeit wegen Mangels an Rohmaterialien ringestellt worden fti. Eine Stsrnbe als Inde. B r r r b v l d A u e rb ach verösten^ lich'te die ucichsirbcr.de. dezeichtieude A'cmw ttiszcnz in fernem Bo'.rskalender für das Jahr tt86l). Da tn rüngücr Zeit manchem Alck> juden, zuletzt dem Wrener Schauspieler Klitsch, in Sal biNg ähnliches Schicksal widerfuhr, wie dem mackeren Peter Hebbel, geben ww den nicht nur l-fiorüch nttercfianten Aussatz auszugsweise wieder. Die Red. E§ war im Jahre 1775, just in dem Jahre, als brr allgemeine Neichtzkalender zum ersten Male erschienen, da waudette ein fröhlicher Student aus dem Tore Erlangens heimwärts. Niemand ahnte und er selbst am wenigsten, daß dcr Student einst der ttrsstlch dcullche ÄÄcndermc.nn werden sollte; denn es war der junge cvangelochc Theologe Peter Hebel, der nach zwcijähtigcm AnsenkhM aus dcr Universtrat Erlangen mm he-mwärts Eingesendet. Tnizishcle Frsns^slsehs S@Stem von Parfümerie F10RIS Wien, L, Graben 2Ö, SSV 1G0LB BRILLANTENS »:■ ViStin.Mn on [fitren, 7ftl»efre2fi!mi>, MlsSnbaixojWSttisflw fljp*! verkaittfen twtert aawsttem. Cotttarboilar 5i.«ciij*jtTW, W’ j MW Wl<m, VI. le.nrlaliliröTstmeo 70. oder Wofketätte: 1. Wollzeto 17/1S, MR t. W8i b^ch:lt k-ecir^. Ö3 für c'.^na Vc?c),i*‘Jt~ai. vdt IkL.. toene ö *1 zog, um, wie mans nennt, inS Philistcrleben einzulretcn. De Srudent, der mit dem.Ranzel aus dem Rücken und dem Wände stab tn der Hand dahin zog. hatte wohl manches frische Licdleiit und manchen lustigen Schwank im Kopfe; heute mochte eS ihni aber nicht fingcng und nicht spasstg zu Mute sein, denn wer je die bunte Mütze trug, der weist, waS bte Worte deS Liedes bedcntcn: ,Znr alten Heimat zieh ich ein, mutz selber nuk Philister sein". I Ja, in einem helinkchronden Studenten .streiten sich zwn Dellen, eine ftrgloö hciicre und eine sorgenvoll ernste, und ilit manchem Ma»me hört dieser Streit nie aut, und das hat auÄ sein Gut's; wer nicht ecnen unsterblichen Studenten in sich hut^ der hat kein srnches Herz. Der Studcnt Hebel wanderte srisch seine Straße, bald ernst, bald sröhlicher Seiten gedenkend, bald in' die Zukunft hinauS'.räumcnd. „Holt, Jud! Zoll bezahlen!" wurde Hebel plötzlich angerufen. Ec stand vor dem Tore von Secgringcn, dem damals anfpachächen Grenzort. Hcbrl sah sich um und dann wieder de» Nnscndrn an. Dem gilt das? Der rst damit gemeint? „Was stehst du so da, verdammter Jud! Meinst du, du kannst den Zoll betrügen?" so ries der rmängige Zöllner am Tor und ball'e durch das Fenster die Faust gegen Hebel und der Hund sprang aus der Tür und bellte ihn an; er wußte, waS sein Her^ gerufen hatte und daß auch er ohne Scheu seinen Zvr» nuslassen und wenn er will, dir Kleider zerreißen darf. Jetzt erst merkte Hebel, daß der Zuruf ihm gegolten hatte. Wie wenn im Wald em Mensch, der sich hmemlräumte da§ ewig unversiegbare wonnige Naiurleben, unversehens von einem wilden Ttcre oder noch ärger von einem Hnmmcrschlag auß Mmschenband getroffen wird, so stand Hebel Plötzlich da. Als» daS tst die Welt, in die man rintretrn soll, um daß Wort der Liebe zu predigen? lluwillkürlich rief Hebel nach dem nsim Schtecken: „Ich bin kein Jude". „So." riet der Zöllner, „du leugnest noch? Warte, ich will dir ..llnd jetzt kam er heraus und geradenwegs am Hebel zu und wollte ihn packen und der Hund war bereit, Beistand zu leisten. Da sagte Hebel mit einer?Nirne, in der sich Wehmut und Schalkheit miteinander stritten; „Ich kann schon allem gehen und ich gehe mit euch." ß Plötzlich war er des Schcrzhaft'-n und Lustigen inne gv worden, das in srtnrr jetzigen Lage war und er wollte es ganz auskosten. „Mutz doch auch einmal sehen, wie man als Jude in Wclt lebt", dachte ec und da er die hrbrätiche Sprache gut ver^ stand, sagte er: „Soll ich vielleicht Judenzoll bezahlen, well ich hebräisch grikrut habe? Es ist mir schmeichelhaft, daß ihr mich für emeu so guten Hebräer haltet, als ob ich rin geborener Jude wäre", und mir rmer pfiffigen Miene setzte er hinzn: „UcbrigrnS bezahle ich nicht. Führt mich, zum Richter." Lächelnd ließ sich Hebel durch die Stadt transportieren und alles spottete rhu auS rmd die Kinder schrien h nter chm drein: „Hcphep!" als vb fieÄ nach Noten m der Schule gelernt hätten. Hebel aber lächelte und lächelte immer, selbst noch da, als er vor dem unsäglich einMigt« Richter stand, der ihn sofort mit einer Prügelsrrppr bewirten und dann frei beherbergen wollte. 4 Nun-- sing der Spaß doch m, Über den Spaß hinaus B gehen. Hebel legte ftme llnivcrfitütszeuanrsse und fernen Reisepaß vvr. Der Richter stutzte, aller besiegt war er nicht; er wollte den Studenten brstrasm, weck er sich für einen mtsgegeben, der er nicht war. Hcrck wußte ihm indes den Melfter zn zeigen, denk natürlich mußte der Zöllner vorgenommrn worden; er selber hatte sich für nichts anderes ausgegeben als er war. Der Richter nbef wollte dem Zöllner nichts tun, eine Krähe hackt der andern Jet» Auge aus und hier wäre es noch ksonders schlimm gewesrch! denn der Zöllner hatte nur rin Auge. Mit einigen grobenWorM als Reisesegen wurde Hebel entlassen. Der Student hatte einen gesunde» Durst gehabt, als er siH dem Städtlem nahte, wollte er hier in kemem Wirtshaus einen Tropfen tritt!'--7-; auf sein er Ztmge lag's wre Galle und Wermut. u Hebel hat es noch erlebt und lange überlebt, daß der Judenzoll — wir können es kaum mehr glauben, daß er je bestand —' sbgrschasft werde; er hat aber in der Stunde, in der er selbst für emcn Juden gehalten worden war, das ganze tief« Weh kennen gelernt, das den Juden in der btirgerliche« Welt brschirdcu war. *; Er schloß sich mit besondere? Zuneigung den Juden an und lernte ihre Jnnigkeck, Dankbarkeit und Herzensgute immer neu kennen. Daß es viele gab, dre wn einem Schachergeist umhergetrieben wurden, störte ihn nicht; es gibt solche in allerlei Korst fdftonctt unter allerlei Formen. Hebel erzählte gern gesprächlikh und in keinem Kalender allerlei Wttzworte und'Schwänke VS« und mu Juden rmd, er war einer der eifrigsten, dcr in Aufl iatzcn, wir der MvseL Mendelssohn und Über bei* Sanhedrin von Daris < viele andere dazu beitrug, ferne MitS christen über dir Äudrn sn^Näreft. f Wenn jeder, der noch em Vorurteil gegen dir Jude» hegt, nur einmal einen Tag, eine Stunde für emen Jl'dcn f.t* halten worden wäre: er würde fein Vorurteil ableaeu rmd r§ m Gerechtigkeit und Liede verwandeln . . Wo es TaLak rftdt. Die Finsrizhrzirwdivck-tion „sucht" wieder „rcchtUchr EiFenrümcr". Eine Niesenmenge von Labakmaterial ist ncuerdiugL Peschlagrtahmt worden und „binnen 66 Tagen" verfallen die anzehaltenkn Gegeustäirde zugunsten des AerarS, Während die rayomerte Abgabe tveiterhin von MaatSfekretÄ^ Restch als „knapp" augekundigt wird, konnten binnen kurzem von ci?t paar JüiauzdetcktivS Tabaisorten im «Schleichwerte"' von mehr als K. 100.600 aufgebracht werde«. <j Beim Spediteur Ludwig Mendl, Augartsnstrafie,' wurden iu. einem Koffer und zwei Papiersäcken gefunden^ L38L Vrtese Landtabak und 5000 Sportzigaretten. Dep Eigentümer konnte nicht ftstgestellt werden. Nm Westbahnhsf ifand man bei ^ofef La tzm a n n und Ernst Sieg 2425 aus-« ländische Virginier. In Meidling wurde bei Nikolaus M-ikltt d vrie'c aus Neudorst eine .Anzahl «AMPtischer" X20. 6iRJ

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