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Wiener Morgenzeitung · 1920-01-04 · Heft 342 (4.1.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 342 (4.1.1920)
Date
1920-01-04
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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feette 6 'Wien, Sonntag f * Mnfiksektion der Hakoah. Heute Sonntag. präzise 7,10 Ubr vormittags, wichtige Geiamtorchesterprobe im Verrinssaale des Konzerthauses, 1.» Heumarkt. fltachdem bereits für das am 3. März im groben Konzerthaussaale statlfindedde Konzert geprobt wird, hat zu dieser Probe alles zu erschemen. j * Mordversuch durch einen Siebzehnjährigen. Der «och mcht 17jähr'rgr Httfsarbe'tter Ernst Weis hat gestern nachts versucht, dte Zazilie C e r n o t a m ermorden, brachte ihr aber nur zwei Stichwunden. bei. DaS Mädchen rief um Hilfe und suchte weitere Angriffe des , jungen Burschen abzuwehrrn. Als Hausleute kamen, nahm Weis cm Gilt. Er konnte festgcnommen .werden. Die Tat stellt sich als ausgcsvrochener Raubmordversuch dar. Weis, der Typus der entärieten Jugend von heute, hat bei der Einvernahme das Geständnis abgelegt, daß er das Mädchen ermorden wollte, um eS zu berauben. r * Warnung. Der ehemalige Verein jüdischer Handelsschüler «Kanaan" bringt zur Kenntnis, daß er kerne Aktionen und Sammlungen in der Oeffenrlichkcit veranstaltet und bittet eMrtuelle Sammler im Interesse der Allgemeinheit der P o l i z e i zur Anzeige zu bringen. . i ' * Ein Unfall des griechischen Königs. Aus Athen wird gemeldet: Der König stürzte der erner Spiungübung vom Pferde und brach den Fußknöchel. Er wird voraussichtlich einen Monat das Bett hüten müssen. [ * Trachomerkrankungen in Prag. Wie wir erfahren, häufensich m Prag in der letzten Zeit Trachomerkrankungen (ägyptische Augenkrankheit). Dies ist darauf zurücktukühren, daß trachomkranke Soldaten, die nicht vollständig ausgeheilt sind, entlassen wurden. Weiter ist eine außerordentliche Vermehrung der skrovhulöim. Angmmtzündung zu konstatieren, die auf Unterernährung zurückzuiühren ist. #; i * Der Kampf nms Kreuz, Fm „Prazskl) Vecern'ik" ist eine Denkschrttt der Gemeinde Vodslw bei Benekchau an den Präsidenten Masaryk veröffentlicht, in welcher die Gemeinde den Streik ihrer Schulkinder rechtfertigt. Als Grund wird angegeben, daß der Schullehrer konfessionslos geworden sei und das Kreuz aus dem Schulzunmer entfernt habe. * 1 * Schleichhandelsbekampfung in S. H. S. Aus Laibach wird gemeldet: Eine neue Methode zur Bekämpfung des Schleichhandels soll emgeiührt werden. Der Anzeiger soll die Hälfte der gefaßten Schleichhandrlsware und die Halste der später zuerkanntm Geldstrafe zur freien Verfügung-bekommen.^ j * Starken Tabak. Chef: WaS?... Heute, am Zweiten, kommen Sie schon um einen Vorschuß? i... ja;., sagen Sie, was machen Sie nut dem vielen Geld? — Angestellter: Herr Chef... morgen ist Tabakfassung ... I * Der General als ZigarettenverKaufer. In einem soeben erschienenen Buch, in dem ein Mitglied der französischen Militärmission m Berlin seine Erlebnisse schildert, (6ot L’Allmagne. apres la äebLcls, Siraßburg) wird folgendes mitgeteilt: General Dupont (her Chef der Mission» schreckt nicht vor seiner Ber- , antwortlichkeit zurück. Die französischen Bureaus lieben es nicht, auf die Fragen zu antworten, die man ihnen stellt und wenn sie darauf antworten, dann nehmen sie sich. Zeit dazu. ZVie Bureaukraten haben es niemals eilig. Es trug sich zu, daß die Kasse der Mission trocken lag und daß der General seine Offiziere nicht mehr bezahlen konnte. Die Reklamationen und Erinnerungen waren vergebens. Jedermann zoff den Teufel am Schwanz. Die Mission war bestürzt. Da nahm der General feine schönste Feber und schrieb nach Paris : Senden- .Sie mir postwendend Geld^ andernfalls schicke ich alle meine Leute mach Frankreich. Ich selbst werde auf meinem Posten bleiben, solange ich nicht abbcrusen werde und, um zu leben, werde ich an der Ecke der Linden- und . Friedrichstraße Zigaretten verkaufen. Ich bin sicher, haß ich in Galauniform eines französischen Generals genügend verdienen werde, um für meine bescheidenen Bedürfnisse aüskommen zu können . . ." Vor dieser Drohung gehorchte Herr Bureaukratismus ohne Verzug. t * Die „Randbemerkungen« Wilhelms zn Karrtzkys Veröffentlichungen. t Aus Kopenhagen wird gedrahtet'. «Dagens Nyheter" melde aus Amerongen: Als Wilhelm H. von der Veröffentlichung des Buches von Kautsky hörte, bekam er einen Wutansall. Er bezeichnele Kautzky als einen Halunken, dessen Schreibereien die Leute in Paris und London nur zu einem herzlichen Lachen veranlassen würden. Dasselbe Blatt meldet weiter aus Amerongen, der Exkaiser sei jetzt auf jede Eventual'lät vorbereitet. Er habe erklärt, daß er zu allem /bereit fei, um nicht durch seine Gegenwart eine verhängnisvolle Situation für ein Land zu schaffen, in das er ohne vorausgegangene Einladung gekommen sei. i * Gläserne Sarge. Der gläserne Sarg Schneewittchens kommt aus dem Märchen in die Wirklichkeit. Die Glasindustrie in Amerika, die in letzter Zeit emen großen Aufschwung genommen hat, beschästigt sich auch mit der Massenherstellung von Glasfärgen, und diese haben in der Neuen Welt eme gute Ausnahme gesunden. / ' f * Wer in Prag tanzt. Die Prager Polizei veranstaltete am ,28. Dezember in allen Tanzlokalen und Gasthöfen , des Smichover Pol'zeireviers eine Razzia, bei der v i e r 14 jährige, noch die Schule besuchende Mädchen und einige Arbeiterinnen angehalten wurden. Mehrere halbwüchsige Jungen, die H a s a r d spielten, wurden verhaftet.! * Eine Schule für soziale Versicherung wird in Berlin mit Beginn des neuen Jahres eröffnet. B'sher wurde dieses Gebiet als Nebenfach bei den Handels- und Verwaltungs- Hochschulen mitgelehrt. Bei der großen Bedeutung > und Wichtigkeit unserer sotialen Versicherung und der großen Zahl der darm beschäfligten Beamten ist eine besondere Anstalt dafür wohl am Platze. Ihr Leiter ist Amtsrichter a. D. Dr. W. BrandiS. j * Der Pfarrer als Lebemann. Vor dem Londoner Gerichtshof für Ehescheidungen trat dieser Tage die Gatiin eines Pfarrers, des Reve end B e l l i n g e r. als Klägerin gegen ihn auf. Sie verlangte die Lösunß ihrer ehrlichen Bande wegen böswilligen Berlassens und sittlicher Verfehlungen. Der Herr Pfarrer verbringe, so behauptete sie. feine meiste Zeit beim Kartenspiel und auf den Rennplätzen und sei dadurch rn sehr mißliche Vermögensverhältmsse geraten. Seit vier Jahren kümmere er sich nicht um sie und habe ihr keinen Pfennig für ihrem Unterhalt bezahlt. Er lebe ganz auf Kosten einer reichen Witwe, die ihm das nette Taschengeld von 8000 Pfund Sterling gewähre. DaS Gericht entsprach dem Antrag auf Scheidung der Ehe zugunsten der verlassenen Frau und bezerchnete den geistlichen Lebemann als seinen Schandfleck seines frommen Standes. I-;-;-■---——— Briefkasten der Redaktion. B. L. Sie haben recht. Es ist nicht gerade notwendig, Laß Juden zweimal Neujahr feiern. — Abonnent. Nichts »ezogm! Wiener Morgenzeitnn- .4. Jänner 1929 Sk gM V ereinsnachrichten. (N a ch r i ch t e n v o n V e r e i n e n e r s ch e i n'? n a u 8 nahmsloSnuramTageder E eAhwLg ltung.) . H eute: H e b r 8 i s ch e r K o n v e r s a t i o n s k l u b. 6 Uhr abends, H. Brandstetter: „Meine Erdrücke aus Palästina". — Kn l tu r v e rband Jabne. lX., Türkenstraße 9, 10 Uhr vormittags, Hr. Haller: «Ueber Pnez"^. — jüdische I u g e n d v e r e i n i g u n g M e n o r a b. 0 Uhr abends Zusammenkunft. Ber'chlerstanung der Leitung über ihre bisherige Tätigkeit, , anschließend Heimabend. — Iuaendverein Ahawath - Zi o n, U., Stüwerstraße 46, Tür 3. 7,10 Uhr vormittags dringende Ausschußsitzung. —. Zionistische Bezirkssektron XX. Bortragszykluß N. Gelber: «Die Geschichte der Juden in Polen". — Zionistische B ez i r k s s e k i .i o u XX. Dr. N. Seinfeld: «Sanitäre Aufgaben Palästinas". ‘ | Die ErMhrmrg.. . Der Marktbericht. DaS Angebot war gestern nur in der Groß markthalle ytwas reichlicher. Zur Ausgabe kamen 22.000 Kilogramm Speck- und Selchfleisch, ferner standen noch eine kleine Menge Pferde-,-Ziegen- und Schaffleisch sowie Pferdefleischkonserven zur Verfügung. In der F i s ch a b t e i l u n g gab es eine größere Sendung Heringe, das Stück zu K 4.40 und Ochsenmaulsalat in Glasdosen zu K 7.—. Diese beiden Artikel waren .stürmisch begehrt und gingen sehr rasch ab. Geflügeltst gänzlich ausgeblieben. Auf den Grünwarenmärkten waren die Zufuhren sehr bescheiden, reichten aber immerhin zur Deckung des Bedarfes. Außer italienischem Zwiebel gab es auch hiesigen Zwiebel. Unter Anstellungen fand nur der Verkauf von ge-; frorenen Kartoffeln statt. i —-- 1 - Margarineabgabe.! Vom 4. bis 10. d. M. werden bei den städtischen Margarine- - (Butter-)Abgabestellen für die Person 12 Deka Margarine zum! Preise von X 7.68 ausgegeben. Organisierte Verbraucher erhalten die Fettquote in Schweinefett zum Presst von X 10.08 ber der Verschleißstelle ihrer Organisation. Konsumverein von VankangesteAten in Wien. Im Lokale, 1., Nockhgasse: Salzheringe, Ocli'ardinen an Mchlrayonierte gegen E>nkauffchein, Zrffer 10. prima Eßfcigm Schokolade, Rosinen, Orig, franz. Senf (X 8.90 und X 4.80 für das Glas), Pieffer, Paprika, Zwiebeln nach Eintreffen, Frankfurter, Klobassen und Knackwürste, täglich frisch. Sauerkraut, Grass Suppenwürfel, kosmctrsche Artikel der Jomawerke in reicher Auswahl, Räsierseise, prima Qualität rn Würfeln, — Im Lokale, I., Schottenbastei: Kartoffeln, Schweinefett und Mehl, Kanditen-Rcst ('/«Kilogramm für den Haushalt», Acpfelmarmelade gegen Marken. BrennspirituS für Haushalte mit Kranken (Flaschen miibringcn). — In der Texrilabteilung, 1., Schottcnbastei 6, 1. Stock: Bolksbelleiduugsware für Mehlrahonierte: Haushaltungen mit. drei Personen und mehr, dre noch mcht bezogen haben, Flanelle. Kretone.. Für alle anderen Mehl- /rayonierten:- Mäntel, Socken, Kinderanzüge, Scclenwärmer, Kameelhaarloden, Handschuhe. Für alle Mitglieder: Barchente, Zephire. Herren- und Damenkleiderstoffe, Herren- und Damenlaschentücher, Knabenhoseu, Krnderstrümpfe und Putzschürzeu. „Zemivervä-. Ah Mittwoch '/«Kilogramm Weizenmehl, 12 Dekagramm Margarine, und soweit noch nicht ausgegcben, llt Kilogramm Kartoffeln auf jeden Abschnitt bis einschlreßlich I, sonst dre lausenden Artikel. Literatur u^Wiffenschast. Friedrich Wolf: Das bist du! Verlag Neue Schaubühne, Dresden. Ich weiß nicht, ob sich der Antor dieses Dramas, das übrigens jüngst aus einer süddeutschen Bühne feine Erstaufführung ei lebte, zu den Expressionisten zählt. Ich weiß nur, daß Älel wie Inhalt reichlich unverständlich »st. Etliche Szenen zeigen in ihrer echten Jdyllstimmung dichterische Züge, aber wenn die Wesen, das Kreuz, die Axt und die Bank zu reden beginnen, weiß man nicht, wo's hinaus soll. Vielleicht findet sich einer, der einen Kommentar dazuschreibt; bis dahin müssm wir wohl mit dem Urteil über dieses neueste Werk dramatischer Moderne zuwarten. —d, Fritz von Unruh: „V o r d e r E n t s ch e i d u u g". Verlag Erich Rerß, Berlin. WaS dieses Werk zu einer Dichtung unserer Zeit macht, sind weniger seme erschütternden Anklagen gegen den Krieg, als die trefe und schmerzliche Besinnung auf unsere eiaentliche menschliche Mission. Aus einer Fülle von Gestalten und Motiven erhebt sich das Bild des neuen Menschen. Liebe siegt über Heldentum, Geistiges über Materielles, Goltliches über die lauten Triumphe des TageS. Während des Krieges dauernd verboten, wird die Dichtung jetzt zum ersten Male der Oeffentlichkeit zugänglich, die in ihr bald eines der wertvollsten Werke der jungen Generation erkennen wird. Hundert Briefe Goethes, Ausgewählt von Karl Hememann, Verlag Amelang, Leipzig. In seiner hübschen kleinen Taschenbibliothek hat nun der Verlag den Goethesreundrn eme kleine charakteristische Auswahl von Briefen des Altmeisters beschert, für deren Zusammenstellung der Name des als Goethekenner bekannten Herausgebers Bürge ist. Die Auswahl verzichtet auf jede chronologische oder biogravhr sche Tendenz und bietet bloß Briefe, dre nach Inhalt und Formvon höchstem Werte sind, cm willkommenes zierliches Brevier sür gelegentliche Goctheandachten. —ä. Bühne und Knust/ Gesangskosizerte. Die Liederabende Anna R. HardoffS bedeuteten einen wirklichen Gewinn dieses Jahres. Hier lernte man eine Sängerin kennen, die auch den verwohnten Konzertbesucher aufhorchen ließ. Der erste große Erfolg nötigte gleich zur Veranstaltung weiterer Konzerte und ihr Ruhm war für Wien befestigt. Eine große, warme und schöne Stimme» deklamatorische- Kraft, die tiefen Ernst mit diskreter Anmut zu vereimgen weiß, haben per Sängerin dauernd die Gunst des Publikurns erworben. -7- Kammersänger Oskar Steiner« kann als der Typus' des „denkenden Sängers" gelten. Der Intellekt regiert den ÄuSdruijk und übt auf jede Phase, des gesungenen Tones eine nie versagende Herrschaft aus. So kommen Gebilde zustande, die den Willen des Künstlers im kleinsten Detail zum Ausdruck bringen. Zum Glück wird i aber die Gefahr schrankenloser Intellektualisierung des Liedes doch gelegentlich durch freies Ausströmenlassen des Gefühles'überwunden, wie im letzten Konzerte, wo ' per Künstler mit den «Beiden Grenadieren" stärkste Wirkung übtei — Ganz besonders erfolgreich verlief ein Abend, den Martha S e r a k, ehemals Mitglied der kgl. Oper in Budapest, veranstaltete. Daß die Konzertgeberin den günstigen Eindruck ihres Gesanges durch glänzende Toilettepracht zu heh^n verstand, ist ihr nicht als Minus anzurechnen. In italienischen und französischen Arien enthüllte sie die hohe Leuchtkraft ihrer frisch und jugendlich klingenden Stimme von angenehmstem Timbre, wie sie auch die Wiener Bühnen nicht ipr/ Ueberfluh aufzuweisen haben. . j. Viel Interessantes bot auch ein Liederabend der Frau/ Gutheil-Schoder, die immer wieder den Geist bewundern läßt, der hier über die Widerstände eines schwer zu behandelnden Organes triumphiert. Ein Akt der Pietät war die Wahl einer Liedergruppe Gustav Gutheils, denen die besondere Liebe der Sängerin zustatten kam. Sie zeigten die Hand einesgebildeten Musikers von feiner Empfindung und großer Delikatesse des Ausdrucks,-der in diesen, kleinen - Schöpfungen geschmackvoll in Tönen 'zu poetisieren verstand. — Ungemessenen Jubel gab eS beim Liederabend Schumann- Pi c c a v e r. Rascher als ° alle Vorhersagen es bestimmen konnten/ ist der Ruhm Elisabeth Schumanns gewachsen. Die klaren, edlen und transparenten Tone ihres Soprans ähneln denen solistischer*Streichinstrumente und. besitzen auch die starke Tragfähigkeit dieser Klangfarben. Mit dem pastoseren Vortrag PiccaverS, der einen besonders glücklichen Abend hatte, will sich diese Stimme weniger mischen, doch war um dessentwillen der Beifall nicht weniger frenetisch, als die beidqn Künstler sich am Schlüsse zum Vortrage Puccinischer Duette vereinigten. Diese süße und lange entbehrte «Friedensware" weckte selige Erinnerungen und nicht endenwolleyde Begeisterung. ' Dr. K. M. Aus den Theatern. Burgtheater. Montag den 5. d. M.: „Minna von Baruhelm" (5 Utir). — Dienstag den 6.: «Der lebende Leichnam" ('/j)5 Uhr). — Mittwoch dm 7.: „Kinder der Freude" ('/z6 Uhr). — Donnerstag den 8.: «Das Konzert" ('/z6 Uhr). — Freitag dm 9.: «Der lebende Leichnam" ('^5 Uhr). — Samstag dm 10.: «Nathan der Weise" (7*5 Uhr). — Sonntag den 11.: «Maria Stuart" (‘/a5 Uhr). Das Aktionsprogramm des Du rgt h e a t e r s. Das Vurgthcater wird im Laufe der nächsten drei Monate eine Reihe von Urausführungen sowie Neuinszenierungen in sein Programm anfnehmen: am 14. d. M.' «Die Nesse in die Mädchenwelt" von E n.g e l und Saß-' man n, am 28. d. M. - «Macbeth", am b. Februar . „Frau Giltas Sühne" von Siegfried T r e b i t s ch, am 12. Februar «Die Tragödie des Eumenrs" von Thaddäus R i t t n e r, am 25. Februar «Die Trocrinnrn" von Franz W e r f e l und am 13. März «Dir Schwestem" von Artur Schnitzler. Ferner gelangen nrueinstudiert und teilweise neuinszeniert M a e t erlin k s «Monna Banna", I b s e n S „Volksfeind", Shake-, s p e a r e s «Viel Lärm um nichts", W r l d> y a n s' «vis» irae* und Shakespeares «Romeo und Julie" zur Ausführung/ Direktor Albert I. Heine begibt stch' in der nächsten Zeit nach München, um dort eine Reihe von Darstellern und Darstellerinnen schausvielerisch kennen zu lernen und eventuelle Engagementsverträge sür das Burgtheater mit ihnen einzuleiten« : O p e r n 1 h e a t e r. Montag den 5. d. M.: «Die Boheme" (Vs® Uhr). — Dienstag den 6.: «Die Frau ohne. Schatten" »4 Uhr). — Mittwoch den 7.: Bei ausgehobenem, Jahres- und Slammsitzabvnnement (kein Kartenverkauf): «Zar und Zimmermann" ('/«6 Uhr). — Donnerstag den 8.: «Lohengnn" (4 Uhr). — Freitag dm 9.;- «Die Entführung.aus dem . Serrail" C/,6 Uhr). — Samstag den 10.: Bei aufgehobenem Jahres- und Stammsitzabonnement zu erhöhten Pressen,, für dre, Pensionisten des Operntheatcrs, Ilm einstudiert: „Toscal ('/,6 Uhr). — Sonntag den 11.: Bei aufgehobenem Jahres-nutz Stammsitzabonnement: «Tristan und Isolde" C/«4 Uhr). D.e utscheSVolkStheater. Montag dm5.d.M.: den 9.: «Der Schlyswagmkontrollor" (6 Uhr). — Samstag den 10.: «Sappho" C/,5 Uhr); abends Va6 Uhr: «Tcktija". — Sonntag den 11.: «Sappho" C/a3Uhr); abends '^6 Uhr: «Kindertragödie". — Montag dm 12.: «Und Pippa tanzt" (6 Uhr). ' - K a m m e r s p i e l e. Montag den 5. d. M.: „Armut" (6 Uhrp — Dienstag dm 6.: „Anatol" 0/a8 Uhr); abends 7S6 Uhr: «Der Gardeofstzier." — Mittwoch dm 7.: «Mein Freund Teddy" 0/a6 Uhr). — Donnerstag dm 8.: «Hinter Mauern" ('/,6 Uhr). — Freitag den 9.: «Der Gardeoffizier" (7,6 Uhr). — Samstag den 10.: «Der Gardcoffizicr" (7^6 Uhr). — Sonntag dm 11., 11 Uhr: Vorlesung AntoN Wildgans, Veranstaltung von der Lese- und Redehalle deutscher, Studenten, 2 Uhr: «Nora"; abends 7,6 Uhr: „Hintey Mauern." — Montag, den 12.: «Nachtasyl" (7,6 Uhr). /j Wochenrepertoire des Wiener Stadttheaters vom 4. bis 11. d. M. Sonntag den 4., nachrnittagS 2 Uhr, «Der Weibsteufel", abends 7,6 Uhr «Ein Freund der Frauen"; Montag dcü 5., nachmittags 5 Uhr, zum ersten Male, «Die lustigen Weiber von Windsor"; Dienstag, den 6., nachmittags 2 Uhr, «Der Weibstcufel"; Dienstag den ss., abends 7,6 Uhr, „Die lustigen Weiber von Windsor"; Mitlwoch den 7., abends 7,6 Uhr, «Die lustigen Weiber von Windsor"; Donnerstag den 6., abendS 7,6 Uhr,-«Ein Freund der Frauen";. Freitag den 9., abends. 7,6 Uhr, «Der Vater"; Samstag den 10., abends 7,6 Uhr, «Die lustigen Weiber von Windsor"; Sonntag den 11., nachmittags 2 Uhr, „Der Biberpelz", v abends 7,6 Uhr «Die lustigm Weiber von Windsor". ' :■ Charlotte Walilow, Carlo Böhm Loo von Ferenczy, William and Eihol BlhertBIhertLKonzerthaoelle HlinmELKciB>«ffi»»tLleQel HEUTE SOWNT^ßs mit y ortiüwn cr&tw .Uüimsuliiiiii-.Lu-' 570501

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