Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 334 (27.12.1919)
- Date
- 1919-12-27
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 834 Mett, Sämsrast an eine Madame Ungar, welche „eine eigene „Pique gegen die Subett Hatte", und ihrem Haß bßi jeder Gelegenheit Luft machte: „Soeben komme ich von der sich so nennenden reisenden -Eame, die in ihren Briefen über Berlin der jüdischen Frauen so angelegentlich und so sonderbar gedenkt. Es ist Madame Ungar, eine ältliche, kränkliche, grämliche Frau, die Berlin gewiß seit vielen Jahren nicht länger als auf einige Tage verlassen hat. Warum sie so eine eigene Pique gegen die -Juden hat, weiß ich. selbst nicht, sie soll aber in ihr schon sehr alt sein. Daß junge Gelehrte und Elegants die hiesigen großen jüdischen Häuser fleißig besuchen, ist sehr natürlich, denn es sind bei weitem die reichsten bürgerlichen. Familien hier, fast die einzigen; die ein offenes Haus halten und bei denen man wegen ihrer auSgebreiteten Verbindungen in allen Ländern Fremde von allen Ständen antrifft. Wer also auf eine recht ungenierte Art gute Gesellschaft sehen will, läßt sich in solchen Häusern einführen, wo natürlich jeder Mensch von Talenten gern gesehen wird und sich auch gewiß amüsiert, weil die jüdischen Frauen sehr gebildet sind, von allem zu sprechen wissen und gewöhnlich die eine oder andere, schöne Kunst in einem hohen Grade besitzen... Herzens sehen auf viele Fremde und es kommt nicht leicht ein merkwürdiger Mensch nach Berlin, der sie nicht besuchte, und auch hier sind sie in den ausgebreitetsten Verbindungen, aber sie halten doch nicht, was man ein offenes Haus nennt, und ich besonders bin meistenteils en famille bei ihnen und vermeide es, große Gesellschaften dort zu sehen. Sie besonders, die Herz, schränkt ihre perfinliche Bekanntschaft ein' und wenn sie nicht des Mannes wegen müßte, so würde sie gewiß nur mit ein paar Menschen leben. Veits aber sind gar nicht in diese Klasse zu setzen und leben sehr eingezogen." , Eine fttgoslatmsche Stimme für Mien. Die „Nascha Sloga" in Esseg veröffentlicht einen Hilferuf für Wien, in dem es u. a. heißt: Jugoslawien mutz sich melden, da eS, indem es im Ueberflutz lebte, unterstützt wurde, während seine Sohne zerstreut in Afrika und Europa hungerten. DaS ist eine Schuld, die man nicht gegen direkte Wohltäter, sondern gegen das Menschtum hat. Was die politische Frage anlangt, so hoffen wir, daß wir das alte Oesterreich im heutigen Oesterreich der Arbeit, des Friedens und des Fortschrittes nicht wieder finden werden. Die Menschen, die gegenwärtig in Oesterreich regieren, waren im qlten Oesterreich unsere Freunde, unsere Verteidiger, unsere Verkünder. Wir haben von einem republikanischen und sozialistischen Oesterreich nichts zu befürchten, aber manches Gute zu erwarten. Wir hqben kein Interesse für einen Konflikt mit Deutschösterreich, es muß uns ein guter Nachbar und ein guter Freund werden. ES hungert, es bedarf unsere Vorräte. Wenn unser reiches Land gegsnwärtig für die Kinder dieses Landes einige Wagogns Mehl und Fett entsendet, für die Kinder, Welche in der Zukunft mit unseren Kindern gemeinsam über das Schicksal' zweier Nationen entscheiden werden, so werden diese Waggons der Welt beweisen, dah Jugoslawien die Hilferufe der Bedürftigen hört, und diese GaggE werden uns mehr nützen, als die besten Diplomaten. Albert Einstes«. '■ Das „Neue Wiener Journal" veröffentlicht eine Unterredung seines Berliner Mitarbeiters, Joel, mit Professor Albert Einstein, in welcher der Schöpfer der Relativitäts- Theorie über seinen Lebenslauf folgendes sagt: Er wurde in Ulm am 14. März 1879 geboren und kam mit seinem fünfzehnten Lebensjahre nach der Schweiz, an deren Hochschulen er später, physikalischen und mathematischen Studien oblag. 1909 wurde er außerordentlicher Professor der theoretischen Physir an der Züricher Universität, 191} folgte ei« Ruf an die Prager deutsche Universität, 1912 kehrte er als Lehrer für theoretische Physik an das Züricher Polytechnikum zurück. Don dort ging er später nach Berlin, wo er als Direktor des Kaiser Wilhelm-JnstituteS für physikalische Forschung seinen wissenschaftlichen Neigungen entsprechend arbeiten konnte. Als ordentliches Mitglied der Akademie der Wissensä)aften liest er an der Berliner Universität über ausgewählte Kapitel der theoretischen Physik. Professor Einstein dementiert die Meldungen englischer Blätter von seiner Uebersiedlung an die zu begründende Universität i« Jerusalem. Cr sagt hierüber: „Nichts liegt mir f er n e r. Ich fühle mich hier^ in Berlin außerordentlich wohl. DaS sonderbare Gerücht kann nur dadurch entstanden sein, baß ichalsJudeselbstverständlichlebhaften Anteil an derartigen Bestrebungen nehme. Ein Lehrauftrag -für die Universität Jerusalem ist für mich schon deswegen eine Unmöglichkeit» weil ich garuicht der hebräischen Sprache mächtig bin. Und dann wäre wohl theoretische thysik ein Lehrgegenstand, an den man erst in allerletzter inie bet der neuen Hochschule, in Jerusalem denken wird. Man fängt doch , bei dem Bau eines Hauses nicht mit dem Dache an. Ich habs^ diesem Gerücht nicht widersprochen, weil ich viel zu tun hätte» wenn ich alle die über mich umlaufende« Gerüchte widerlegen sollte. Da werde ich in einigen Blättern als ausgesprochener Kommunist und Anarchist geschildert, offenbar infolge einer Verwechslung mit einem Namensvetter. Nichts liegt nttr ferner als anarchistische Ideen. Wohl trete ich für sine Planwirtschaft ein, die sich aber, nicht für alle -Betriebs durchführen läßt, und in diesem Sinne bin ich Sozialist. Aber ich bin durchaus auf kein festes politisches Parteiprogramm eingestellt." Hygienische Matzuahmen r« de« Jerusalemer jüdischen Schulen. ' Der Jerusalemer Schulausschuß veröffentlicht von Aeit zu Zeit Berichte der Sani tS ts ko mmiss Io it über die Wirkungen der hygienischen Maßnahmen, welche diese Kommission in den jüdischen Schulen Jerusalem- Allmählich durchführen. Zunächst wird dafür Sorge getragen. daß die Lehrsäle geräumig, trocken und luftig seien, die Schulbänke den Anforderungen der Hygiene entsprechen. Mustergültig ist der Dienst der.Schulärzte. In kurzen Zeitabständen werden die Schüler gründlich untersucht und eine eigene Kartothek hält den Gesundheitszustand jedes Schülers. In Evidenz. Geht Wiener MorgenzEmg —— t-'-**“'—' i rrrMj Arr die geehrten Abonnenten der „Wiener Morgemeilunst"! Auf Grund eines einmütigen Beschlusses der Wiener Tageszeitungen wird ob 1. Jänner die Zustellung samtlicher Tageszeitungen ms Haus aufgelassen. Wir richten daher an die Bezieher der „Wiener Morgenzeitnng" das höfliche Ersuchen, die Abonnementsbestclln'ng in der nachftgelegenen Trafik, beziehungsweise Bcrschleißstelle rechtzeitig auszugeben und diese (unter Angabe der Straße und Hausnummer) uns möglichst umgehend bekanntgeben zu wollen, damit die. Belieferung der Trafiken und Verschleißstellen mit der notwendigen Anzahl von Exemplaren erfolgen könne. ^Ab 1. Jäitner 1920 haben folgende Abonnementgebühren Geltung: Für Wie» zum Abholeu in der Berschleißstelle oder im Expeditiouslokal: , monatlich ....... K. 12.— vierteljährlich ..... „ 36.— Mit Postversand für Wien und Deutschösterreich: , monatlich ....... K. 13.— Einzelexemplar —.50 Für die Tschecho-Slowakei monatlich 9 Kronen^ tschechischer Währung. Für Polen und Ungarn monatlich 13 Kronen in der entsprechenden Währung des Landes. . Mr Deutschland vierteljährlich 15 Mark „ Italien „ * 9 Lire „ die Schweiz „ 6 Franks „ Frankreich „ 9 Franks „ Holland „ 3 holländische Gulden Wir ersuchen unsere Abonnenten, die Erneuerung rechtzeitig vorzunehmen, damit die Versendung des Blattes keine Verzögerung erleide. Jenen Beziehern, die mit der Geldüberweisung Schwierigkeiten haben, versenden wir das Blatt gegen nachträgliche Verrechnung. Oesterreichisches Postsparkassenkonto 150.693, sichechischcs Po stsparkassenkonto 150.693 der Postsparkasse in \ Prag. Geldüberweisungen aus Polen: Wiener Lombard- und Eskomptrbank, Filiale Krakau, Rynek 12 (mit dem Vermerk „für die Wiener Morgenzeitung"). Die Verwaltung der „Wiener Morgenzeitung" Wien, 2. Bezirk, Taborstraße 1—3, .Telephon 44-0-38, 43-3-19. ein Schüler von einer Anstalt in eine andere über, so begleitet ihn seine Gesundheits- oder Krankheitsea chichte. Schüler von schwacher Konstitution oder einer ärztlichen Behandlung bedürftig, erhalten aus ihrer Karte den Vermerk „UrUer ärztlicher Kontrolle" und bleiben unter ständiger ärztlicher Beobachtung und Behandlung. Für Haut- und Augenkranke gibt es drei eigene jüdische Spezialärzte; dasselbe gilt auch für die Behandlung der Zähne. Die kranken Schüler und ihre Familien bleiben auch auf ihrem Krankenlager nicht ohne die Fürsorge der Schulaufsicht. Besonders hierzu-bestellte Pflegeschwestern haben die Aufgabe, die kranken Schüler zu besuchen und» wenn es sich um übertragbare Krankheiten handelt, für die Isolierung der Kranken und Einhaltung der hygienischen Vorschriften in der Umgebung des Kindes zu sorgen. Große Sorgfalt wird der Kontrolle des Trinkwassers zugervendet» Wie her letzie Bericht hervorhebt, hat die vor kurzem erst wieder vorgenommene bakteriologische Untersuchung des Trinkwassers in den Schulen ein günstiges Resultat. Die NachtvirLurrg der. 93 Protestler. Paris, 26. Dezember. Der Sekretär der Akademie der Wissenschaften erklärte einem Vertreter deS „Marin" über die Brzrchunflen zwischen de» alliierten und den deutschen Gelehrten: Solange die Belehrten in den bisher feindlichen Ländern nicht eine andere geistige Verfassung kundgegebrn haben, so lange sie sich nicht von den Tatsachen loSgesagt haben, du die Entrüstung der Wett hervorgrrusen haben und deren hauptsächlichste ine K u n dg ebungder 93 Gelehrten war, w>rd es den französischen Gelehrten unmöglich sein, mit ihnen wieder peesönliche Beziehungen an.»knüpfen. Es ist eine neue Olgauisation der Gelehrte» beschlossen worden, ‘ d« auch die neutralen Gelehrten beitreten können. Brände in England. London, 26. Dezember. (Funkivruch.l In Cardiff brannte vorgestern ein HauS nieder, wobei fünf Mitglieder einer Fam'lte, die sich zum erstenmal feit Kriegsausbruch ratebet gesehen hatten, thr Leben verloren. In Newcastle verbrannte een einer Filmgesellschaft gehörendes sechsstöckiges Hans, wobei, soweit bisher srstgestrllt, 15 Mädchen ums Lebe» kamen. E« berühmter jüdischer. Chemiker. Die Besetzung des Lehrstuhls Emil Fischers, deS berühmten verstorbenen Berliner Chemikers.'bildet das Tagesgespräch der interessierten akademischen Kvris«. .Als erster Kandidat war Prozessor Dr. Richard Millstätter genannt, ein Schüler A. v. MaeyerS. der im Jahre 1915 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurde. P osessor Dr. Millstätter, ein gelo euer Kar'Srul'e^, hat.sich um die Erforschung der Alkaloide sowie um die Aufklärung der chemischen Vorgänge in der P tanze sehr verdient gemacht. Der Gelehrte war Dozent am Baey.LrjchM Laboraüorium ist 27. Dezember 1619 limnrnrnrri -nrwrn Seite Maschine«-" Größte AttSwahlt Billigste' K-erse! 6» Leopold Steinhart, Wien, Biberstraße & 4078/3 —- München, wurde 1896 PrivatdoMt, 1902 außersrdendr licher P o'essor und 1905 al- Ordinarius für ChemiH an die Unirerfität in Zürich beruft». Nach dreijährige« Wirksamkeit am Chemischen-Institut der Kaiser Wilhelm-» Gesellschaft in Dahlem übernahm Dr. Millstätter dett Lehrstuhl von Baeyers in München. Das ÄerüchE seiner Berufung nach Berlin gab Anlaß zu einer Jnter? pella'.ion im bayrischen Landtage, in deren Beantwort tung der Minister erklärte, daß die UnierrichtsverwLltungs bemüht sein wird, den ausgezeichneten Gelehrbsn das Münchner Universität zu erhalten. Professor Dr. Milk stätter ist ein Jude, der für alle jüdischen Fragen großjöA Interesse und warmes Empfinden HÄ. Seit wann leben Juden in RnmaNien D Bekanntlich wurden die in Rumänien wohnhaften utrst dort geborenen Juden bis vor kurzer Zeit als Fremde behandelt und erst jüngst hat der- Friedensvertrag die Frage der jüdischen Bürgerrechte gelöst. Interessant rst, daß er« Teil der jüdischen Bewohner von Rumänien auf eine« längeren Aufenthalt in dem Dalkanrerche zurückblickt als die Rumänen selbst. Als die Romanen in das damalige Dazie« kamen, bedienten sie sich der Juden als Dolmetscher bei den einheimischen Bevölkerung und ein Dekret des theodosiani^ scherr Kodex vom Jahre 397 spricht ihnen den kaiserliche« Schutz für ihre Gotteshäuser zu. Nach einer alten Heber» lieferung, die der Wahrscheinlichkeit nicht ganz erüüehrtz sollen -re zum Judentum übergetretenen Chazaren, deren Staat' sich über Südrußland und Kleinasien erstreckte, ttttfc einem starken Heere im achten Jahrhundert aus Südrußland in die Donaugegenden eingezogen sein, und durch etliche Zeit soll der jüdische Glaube im Lande -er vorherrschende gewesen sein. Als die Moldau und die Walachei, unter türkische Oberhoheit kamen, gab es in dem -heutigen Rumänien sogar einen Fürsten jüdischen Ursprungs, Emanuej Aaron, welcher seine 1573 erfolgte Wahl dem italienischjüdischen Arzte Salomon Aschkenash dankte, der'' eine der einflußreichsten Personen am Hcfe des Sultans warr Aber der Fürst verließ den Glauben seiner Väter und wmchH ein grausamer Verfolger/ seiner Brüder, von denen er ötlichg tötete, während die anderen aus dem Lande gejagt wurde«. Die englische Frau im öffentlichen Leben. Aus London wird berichtet: Der Lordkanzler hat ertD weiblichen Ansschutzrat ernannt, der jene Frauen auswählen föH* die im öffenilichen und sozialen Leben des Landes eme besonders Rolle spielen und die dann in der Folge als Mitglieder vvW Magistmten und als Friedensnchlcrinnen bestellt werde» sollyL Als erster beratender Ausschuß wurden ernannt: Dre Marquise von C r e w r, die Marquise von L o n d d n d e r r y, Fra» LloydGeorge. Fräulein H a l d a n e, Frankem Gertrud Tuckwell, F.äulem SidneyWebb und die Schrift» steüeiin H u m p h r y Ward. Zunächst dürsten, da a» Mägisiratspersoncn kein Mangel herrscht, Richten»«« a» Jugendämtern ernannt werden. Jüdischer Humor. Utvromel begegnet feinem alten Kveuttde den er seit Fahren nicht mehr gesehen hat. Wie geht es bi:? Nu, Gott sei dank, ich habe «ein KaffeS rttr8 Kuchen zur rechten Zeit, mein Gläschen Wein., mei» Hühnchen, meine Kreppchen, meine Gänsegrieben. alles zur rechten Zeit. ~ . So, so, ist doch wirklich gut, bist du doch, ei^ glücklicher Mann! Schaute, verstehst du mich nicht? Zur rechtes Zeit habe ich gesagt. 5kaffee und Kuchen bekomme W amSchewuauS, Wein zum Seder, ein Stückchen GeflügeL am Erew Join-Kippur von den Kappaves, Kreppche^ am Purim und einige Gän.egrieben zu Chauuku. .Und das Lanze Jahr? Nu, hungert man sich mit GotteShilfs durch'. ( (AuS dem „Schlemiel".) Verkehrs- und Kohlennot. Die KoblensttüaÄW hat sich während der Feiertage n i ch t wesentlich gebessert, so da» neben der Kohlenauch dle BerkehrSnot weiter besteh« bleibt.; AU zuständiger Stelle wnd in Erwägung gezogen, ob q» Falle der anhaltenden geringen Kohlcnrinlänfe der Persove« zugSverkehr auch über de« 30. Dezember hinaus eingestellt werden soll. ' * Wie« tut Schnee. Gestern in den Sfottfemta (rann ein dichter Schnettall, der bald Häuser und Stra-m m eine dichte weiße Decke rmhüüte. D>e Straßrnhatznen wurde« VyL der am Papiersohlen wandelnden Menschhrrt «stürmt; Aowr und Imker blieben, wie stets m dnnaenden Fallen. unstchLbaA Ob sich diesmal genügend Schnerschaufler me arbchslosen Wich finden werden? Man möchte «S nach dm b^hchch« Gs° sahrungen fast bezweiirln. * Todesfall. Gestern, Freitag, wurde Fr«« Gwch Kestler, Gattin des Redakteurs der StaatSkanilei, Zlejj Ke stier, zu Grabe getragen. Zahlreiche Freunde und kannte gaben ibr das letzte Geleite. Bon der Staatskanzlw waren, Preßleiter Brügl, Sektionschef Breisky, SeküonSrch Silvinhi, Oberdirektor Sattler, ferner Redakteure des Tel» graphen-KorrespolldenzbureauS urch andere erschiene». -Italienische Hilfszüge ffte »ien. Erste« W zweiLedrvSmitrel-üg e, mit LubeSaad« «ch »» ladcn. aus Mailand und Bologna in Me« chngckaNgt. * Wiener Kind« noch It«tten. U« Eonrüaa PßOM werden 1V00 Wiener Kinder nach Italien ntsnr »nd «chWE durch einen vwrmonatigen Lu'rntdalt bet italienisch» Fs««« finden. Der Bürge» mr»ster von Mailand, d« »o» Trjtzgn« M von emer Reihe anderer italienischer Orte find nach MM gchM um persönlich die Kinderzüge nach Ztaliru zu begstnen. . « ..5. DeschSsteeinbeuch. Am «4. d, M. »artzs Geschält deS KaufmannrS Josef Gamet, ll., etbrochen. Grftyhlm wurde« 49 Stück «laBwack M AW vo» L mooe. ,