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Wiener Morgenzeitung · 1919-12-27 · Heft 334 (27.12.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 334 (27.12.1919)
Date
1919-12-27
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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s Seite 2 Wien. Samstag ‘ ittflcßc^. Nach einer kurzen Periode des Stockens, die kaum schwerer fühlbar Ware als der heutige Zustand, würde das Leben sich wieder von selbst einrichtcn und die Organisationskraft unserer Karlsleute da-.Ihre tun, um durch Regelung von Angebot und Nachfrage, durch Anpassung an den Weltmarkt wenigstens der Teueriing eine Grenze All sehen, unter der eine Konsolidierung der Verhältnisse sich automatisch ergeben würde, Wenn Oesterreich zeigen könnte, daß e?> imstande istsich zu regen und zu arbeiten, so würde ihm das Vertrauen seiner Nachbarschaft von selbst znfließen. Denn Oesterreich bat d.en Vorteil seiner günstigen verkebrsgeoaraphlschen Lage und Wien wird, solange die West steU) an der Donau bleiben. Wien beherrscht den Zugang her« nahen Orient und zum Balkan. Alle europäischen Graßstaaten gravitieren heute mit ihren wirtschaftlichen Jntereffen, die Zugleich politische sind, nach dem Osten und Südosten. Sie müssen deshalb Ttiit Wien rechnen und sie können Oesterreich nicht versinkest lasten, Sie müssen Oesterreich helfen, aber Oesterreich mriß besveise^ daß es die Nolle des ewigen Almasenempfangerß als unwürdig empfindet und selbst arbeiten 'tpi#* Die Politische Freiheit, die in Oesterreich geschaffen worden ist, mutz zu einer wirtschaftlichen werden, und der Ausbau der Demokratie so vollzogen werden, daß sich'jedermanst in Wien und in Oesterreich heimisch fühlen kann. Dis Rückkehr?u dem Svsteirr mittelalterlicher Zünfte unp zu einer von religiösen oder nationalen Zwangsparstellungen beherrschte Wirtschaft würde, dsss Entontestaaten nn.r veranlassen, den Clemenceauschen Vorschlag auf Oesterreich cinznwenden und um die Republik einen Stacheldrahtverhau zu legen. ' Di? Friedenskonferenz, die anfangs Jauner wieder ousleben soll, findet.eigentlich ihre Tagesordnung schoft fertig vor. Sie muß ganz von neuem beginnen, denn siehat bisher keine einzige Frage lösen können. Der- Friede mit Deutschland droht sich zu einem neuen wirtschaftlichen Krieg zu entwickeln, der Friede mit Oesterreich ist ein Hohn ans das Wort Frieden; den Bulgaren hat man einen Traktat vorgelegt, über den bis zur Stunde noch gar nichts entschieden ist, mit Ungarn mutz man ins Reine kommen und schließlich ist noch die dornige Fxags des Schicksals der Türkei zu lösen, eine Frage, die fest Generationen die besten Köpfe und dieschlechtesten Di-« plomaten Europas beschäftigt hat. Das türkische Problem ist ein dualistisches. Es handelt sich um die Zukunft der europäischen Türkei, die durch die Dardanellen-Frage außerordentlich kompliziert wird, und. um die Liquida-, tion des türkischen Besitzes in Asien, die. wieder durch die englisch-frauzösisch.italienischen Differenzen, durch die Aspirationen Griechenlands, durch die Ansprüche der Araber und Juden Und —nicht in letzter- Liniß durch die Lebensforderungen der türkischen Nation selbst he-, lastet erscheint. Hier einen Ausgleich zü finden, erfordert die größte staatsmännische Geduld, unh Voraussicht. Auf diese Verhandlungen blickt das jüdische Volk mitder angespanntesten Aufmerksamkeit, weil es sich hiev um seine unverjährbaren Ansprüche auf. sein Vaterland handelt. Das jüdische Volk besitzt die Versprechungen der Ententestaaten, vornehmlich Englands, und es. sieht dem Aus« «gang der Verhandlungen mit großem Vektraum entgegen. weil diejenigen englischen Staatsmänner, die die Berechtigung der jüdischen Ansprüche mit ihrer Unterschrift anerkannt haben. Lord Valsour und Lord Cr/fzon, als Vertreter Englands am grünest. Tisch sitzen werdest. Das jüdische Volk ist einig in der Geltendmachung sesnG Rechtes auf Selbstbestimmung 'und''Freiheit im Land seiner Geschichte. Die gesammelte Arast eines, 14'Mlft-. onen-Volkes höchster Intelligenz und ältester Kultus steht hinter dieser Forderung,, deren ErMupg es hstschaus nicht als Gnade, sondern als sein Recht erwartet, das mit ihm geboren ist. Die zionistische Lösung der Judenfrage würde von Hey Schultern Europas eine schwere Last an sozialen und politischen DrihvexstänLnissen nehmen. Sie würde ein freundschaftliches Verhältnis zwischen dem Judentum und den Nationen einleiten, mit denen das jüdische Volk einen so sangen Weg gemeinsam zurückgesegt hat. Wirtschaftlich würde sie ein neues Aufblühen der Gebiete an der Westküste des Mfttelmeeres bringen, daß fisr ganz Europa wie für die Welt überhaupt von der größten Bedeutung wsire. Giö würde aber auch eine vom ganzen jüdischen Volk stets und unter allen Himmelstrichen mit brennendem Schmerz empfundene Lücke in der Geschichte schließen und dem jüdischen Volk ein neues Leben einweihen. Solange diese Lücke nicht geschlossen ist, solange es ein Vosk gibt, daS nicht auf. eigenem. Voden stehen kann und, fern der Heimat, im Exil leben muß. solange wird und kann die Welt keine Ruhe finden. Auf diese weltpolitische Erwägung stützt das jüdische Volk seine Hoffnung untz sein Vertrauen., _ Lösung der Fiumansr Frage, „ Nom, 25. Dezember, iFrrukspr.) $>fe D?rhanLlunge« mH d'Annunziy toene« Bes-! setzrrng von F r n tu $ scheinen ihper Wfnng entae-.ertzuczchen. Die Negissprmg hatte vor« peschragen, daß d'Annunzsp rrnd die Leg^aftrips Fiume tue?lassen, tyvrarrf hrs Dqdtz von itarienischerr LinievrpuWen hesetzt mexden würde. Dieser Negieruugsvyrschlag ipupdä in Fiume einer VolhHahftßnrmnng untermorsen, die Fiumaner BsvSifteruvg sprach sich in ihrer überwiegendest MohrzM fftp i h n <3 ü Q. Wiener Morgeuzektung k7.'Dezember LS1S fit. 3^4 Inland. Die Pfiyrrelchisch-tfHechischsn Verbandlnirgeu. Uns Pragwird gemeHet: Ein Vertreter dsr „Vohemia" hatte olne ftirterredung mit dem Leiter der österreichischen -. Gesandtschaft in Prag, Legationsrat Dp, Marek, der sich unter anderem auch üher die Reife des Staatskstnzlers Dr. Renner «ach Prag äußerte. Die Noftpendigkeit einer Aussprache zwischen dew leitenden Staatsmännern der Tschecho-Slowakei und Oesterreichs,, sagte Dr.' Marek, ergebe sich schon ans dem FriedenHvertrgg. Zwar sei. der Friede fsrMll noch nicht in K'gft getreten, «her den beiden Nachbarstaaten sei daran gelegen, den Kriegszustand und seine Folgen namoMich-im Tjntöpesse dex, gegenseitigen Wirtschaft so rasch als möglich zu beseitigen und die einzelnen Bestimmungen des Friedensvertrages wenigstens im Derhältnis zueinander auch tatsächlich in Kraft zu sehen. Dazu bedürfe es, d«'a!l!iorbsr Durch führungsw ere i nb ar ungen zu einzelnen Artikeln des Friedens« Vertrages,,die stalkenweife nicht ganz klar gehalten se'en und einer Auslegung, bsziehungsiveise gegen eckige Vereinbarung erheischen. Hierher., gehören beispielsweise dis Frage der genauen Ab grenzün g ded von Oesterreich an NeTich.'ch-a-Slöwakei abzutretenden Gebiete, da im Friedens vertrag bbrß die Hauptpunkte der Grenzen skizziert seien und auch die Interessen der Bevölkerung der ig Frage. kommendW Gebiete berücksichtigt werden müsse«,' ferner dje Frgge der, Staatsbürgerschaft, Als zwei neu erstMherie Htaoten jperdeN Oesterreich und die TsDD-Sjpwäkei punMhr haran gehen müssest, ihr gegenseitiges' HerWtM . durch Herträge \t%* z u le He« , tote es zwischen Nachbarstaaten, die ein freundschaftliches Verhältnis zueinander unterhalten wolkom selbstverständlich >sej. Auch diese Bertragsverhandlungen 'einzuleiten,' fei der Zweck bev Zusammenkunft, bei Staatskanzlers Dr. Renner mit dem Minister desHeußern, Dr. Bene sch. Die De ailbera-uagen würden fotzanu vpn den Fachleuten geführt werde«.' Unsevs DrrtzqSg^fMgeyenmtsston l« Mtzlqnd. Moskau, 26. Dezember. (Funkspruch.) Pas BolkS? kontmisfariat des Auswärtigen' der russischen Gowpet-, repubM hast her EinDeife der unter Führung Mayrhoefers stehendest, von den Familienangehßrigsn österreichischer Kriegsgefangener entsendetem Fürsorgemisfton nach Moskau Kugestimmt. K- K. «Wß HM»? Me wir erfahren, ist Karl Hermanfl Wolf, Per alte nationqlistische Vorkämpfer füp Aunexsonis.nrns, Antissmistsmus psth Rektion, vyn Michepberg Wiede? nach Wen zu'ückgekehrfs Er hafte dort.nur einige Tage zugeb rächt. Seine Au'nähme dprch seipe einstige« Parteigenoften^livh ihm einen längeren Ausenthaft nicht rätftch erscheinest, Zur rumSnUchen Iudenfrage. - Das Kopephagener Zionistische Bursap berichtet: - Ist letztest Zeit sißd ist der Presse widersprechende Melhungest über hie. Behandlung der Jud^nfragy im Vertrage dep Wliievten mit RumKnien qusgetgucht. Einige Plättex wußtest zu berichten, daß di« Behandlung der' Jstdeufrage auf dringend^ Vorstellung der rumänischen Negierung hm aus dem Vertrage aus geschaltet worden sei, 'andere Meldungen besagten, daß Rumänien sich weige««, auch im allgemeinen Bertpah über best Ätnorstgtenschutz in Rumänien zu Nntetschreiben und daß hie Mächte sich hiermit einverstanden erklärt hätten. Wjeder andere Berichte hehauptetem der Minp-ilülen--Lrtrag fei von Rnmänion „mit hen Lakastnfest Aenderungen" unterschrieben worden. Deing^geriüber ckAyNtzn w.ir guf Grstnd. ftchepssp Jnfprma^ tson ftststellen, Hatz her Vertrag mit stkstmäniest, wie schyrr berschtet, bezüglich her Rechte der Minoritäten b i elben Pestimyrustgen enthält, wieder Ber« trag mit Tschecho-Glowaksen und Ingo - slg p, ie u, j^oß unterHinzstsstgWg cinßsP.iragralche«, der ausdrücklich besagt, alle in Uumästien febeqd-n Juden werdest gsttomatisch rumänische Würger. Wie es zurzeit mit her Styge der Juden in Rumänien arrssicht, zeigt so'gerchex Mthestt^scher Bericht, den Las „Komitee her jüdischen Delegationen" in Paris verbreitet. Pie Pogrom p r o p a g a n d a, die hoy Lev frü.o ew Dgüruns hcs Generals Batttz janu Wler der Flagge'hes Kafnpfts gegen den PolschewismuK getrieben wurde, beginnt jetzt ihre Früchte zu trag-rn. Die Regierung Baitojapu hat in allen'Orten Rumäniens große' PlMte mit der Aufschrift „Die roten Bsstiü'sttt anfchsagen Lass««, in hegen erklärt wird, daß nur die Juden Bolschewiken seien mW daß man daher einen Kampf bis zum Aeußerften gegen sie fühcpn müsse. Eine Broschüre gleichen Inhalts^ die in der Staatsdruckexei in Bukavsst gehruckt wurde, ist in tausenden Exemplaren Über daS ganze Land verbreitet worden. Alle Vorstellungen hex rumänischen Juden hei dev Regierung, die auf eine Einsteklung dieser gefährlichen Hetzpropaganda abzielten, sind erfolglos geblieben« da- / gegen ist es in einem Falle bereits zu einchn «geh rechten Pogrom gekvmweni \ In A d j YEiner kleinen mosdauifchast mit einer verhüt N'smäßig starken jüdischen VepSftevnptz> habe« diese von her H^gierupg voxbMteten HetzpfMiv mit der Aufschrift „Die roten Bestiest-< best Leuftrastt Constq ntineSeo, mtlitärifcher Bahnhofshrmmon dant, veranlaßt, eipeS Tages hie jüdische BePölkeruNi. mit feisten Lestben zu übevfaklen. Ptzöü Juben Mrhßst mißhandelt, andere wurden gemartert/ wieder anheve verhaftet, und mehrere jüdische Läden geplündert unh! verwüstet. Unter den Gemarterten befindet sich auc^ der Präsident der dortigen jüdischen HsmeiHe, mann Pf a r e o v i c i. Sechs Inden wurden schwer Jetw letzt, pnd zwar Artur R o s e n b e r g, C r e tz u, K a h e r,' eine alje Dam«, Fcgu Mipg Pqsdey berg, und ihre zwei Schwiegersöhne. Jnsolge dieses Ueberfalle) flüchtete dis ganze jüdische Bevölkerung pqn Adjud nach! der BezirkZhauptstght Foesani.. Die Mjsche Pevö derung Rumäniens befindet sich infolge dieser Exzessp ^in größter Aufregung und Besorgnis^ da man befürchtet, daß die Vorfälle in Ahjud' das Signaf zu einem allgemeinen Pogrom tperhett können, zu hem hie Partei des Herrn Bratianu und hiß Übrigen antisemitischen Gruppen schon längst systema«' tisch hetze«. i $ . ' ' Ministeff Benesch üher die FSderattoySe destpebunßett." \ Auf eine Anfrage der „Ceske Slovv^ Mer M wirtschaftliche Ptelftrng Tschecho-StowakienS i« MftieÜ ep ypa antwortete Minister Dr. Benesch Mt« anderem: Mitteleuwpa erscheint heute her FriedenS-i ft»nf«enz vor allem alS w^rtschaftkichetz Pryij b l e m. Ich spreche von Mitteleuropa als gesgraphischechf Ganzen, keineswegs als politischer yder 'wirischaftkicherj Einheit. Die Staatsmänner der Verbündeten sehen «ji Mitteleuropa eine Reihe Post Kleinstaaten urch fürchtsp, haß hisse eine Balkanisier ung auch dieW TriteS Europas und für dis Zukunft eine ständige "W drvhung des Friedens bedeuten. Sie sehen, haß immer und Überall gute wirtschaftliche Beziehungen her beste Kitt für hie Erhaltung und Hsnsolidieruyg her staaf-! lichey und sozialen Organismen sinh mck hesürchh^ vor allem soziale Umwälzungen und pofttische yerändecungen in diesen Gegepden,' wodurch dte Verwirklichung her Friedenvon Saint-Gexmaist verhinderi würde. Deshalb betrachten sie dies« Frage« speziell av wirtschaftliches Problem und heShM hestehL auch Überall dqs Streben, diese Staate»^ wirtschaftlich aneinander zu binden. Daraus strnn man sich pu« die bitweisest 'Hemühungen erksävsn, hiß stuf'Kiye pp W tisch- Konföderation oder eine WiMHMiD Union gerichtet sind ynd daraus auch hie Aufrufs zust Hilfeleistung fstv Oesterreich picht autz humguitKresti fondewr auch pus hreseit allgemeinen wirtschaftSpoft-s tischen Grüpden, Wix müssen sehe, tzh politi'sches sther wirtschaftliche ftstiyn oder Aynssthp« ration ab lehnen und voll komme« selb stützt big bleiben, ynsere Beztehungen zu den Nachbarn müssen durch freie M kommen über bje einzelnen tyW. schastlichen HandesS- ,:nd Transportppobleme bestimm^ sein. Unsere Hündstisse, unsere AezwyMgen und esse« müssen da natürlich vollkommen gewahrt hletbea und wir brauchen dadei nur auf die FriedenSverträgei Rücksicht zu nehmest, die wjr usttexzeichstst habest nW ftrystl ßlnhalten müssen. . Autonomie für Irland. Llohd George erpärtr Im Unterhaus, hiaIHz yriftsche Regiyrüng bereit sej, Irland hi e SefhH Verwaltung 1» weitestem Ausmaß za gewähren. Pech Reichsparlament hlteb« jedoch vorpe« halte«, bat Recht, Krieg zu erklärest n»d Frieden zn fchlftßen. dje auswärtig« Astgewgenh^iten, Heer «Nh Marine, den Handelsverkehr außerhalb van Irland, h« Geekahel, das Münzrecht und die oberste Gerichtsbarkeit Lp.ch.'n, 86. Dezember. (Agenpx HavaS.) Lkpyh GiiSlrge gab im UpteMus Erklärungen über Irland ab u«d führte auS: Daß sich bas Mteijl de- Parlaments nicht dnrch das kürzlich auf tzprh Kreuch Verübte Attest tat becinslussen lasse« dürfe. Bei her Ei«« reichstng einps Regierungsvorschlages für bis irischst Autonomie müßtest drei WitchtspuNkte in Erwägung gez»gen wexhen; erstens, daß drei Viertel her irischen Bevölkerung der euglischcn Regierung feindlich gp» sinnt sinh, zweitens, daß eine Minderheft einer irlscheq Regwrung gleicherweise feindlich gesinnt Wäre, usth drittens, daß jede Trennung der vereinigten Königreich« für hejde Teile, nachteilige Folgen hätte, tzßj Anbetracht dieser Ekwäguflge« schlägt dje Regierung vpr, Irland eine selbständige RegMung Kst gehe«, mit einem Parlament für dep Süden und einem Parlament für den No.hen. _ $>te MahlhetvosMS te der TKrkei» Dynstanlinoplrr Berichten ist zu entuehnwy, daß die Wahlkämpfe in her Türkei eine» scharf nationalistischen Charakter haben- Diesem Umstandst Rechnung tragend, sistd die nicht muselmanischen Ra^, tipnalitäten stillschweigend überejngekommen, sich ine so'ange jeder Cjstmengund in die Wahlen zu enthaltest, W die türkische Regi«Wng nicht die natiynolam Minderheitsrechte anerkannt hau

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