Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 332 (24.12.1919)
- Date
- 1919-12-24
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2979076-2979077-2979409--02926-2988499- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr 332 Wien, Mlinvoch. Wiener Morgenzettuns Verhaftung einer Eiribrecherbande. Zwei' höchst gefährliche Einbrecher und eine, ganze Reihe von Helfershelfern und Hehlern, denen eine Reihe vyn Einbrüchen zur Last fällt, wurde vom SicherheitSburoau in den letzten Tagen verhaftet. Die Bande hatte ihr Operationsgebiet auf die Bezirke Ottakring und - HernnlS' hauptsächlich beschränkt und das- Sicherheitsvüreau brachte in Erfahrung, daß die vielen, in den letzten - Monaten in diesen Bezirken , begangenen Gefchästseinbrüche dem 20jährigen Schlossergehilfen Robert Ci kan, 16. Bezirk, Habsburgerplah Nr. 11 wohnhaft, und dem 31j6hrigen Monteur Johann Gr aß, 16. Bezirk, Reiuhartgasse Nr. 36 wohnhaft, zur Last fallen sollen. Polizeiagenten haben am 20. b. M. die beiden Männer verhaftet.' Bald nach der Verhaftung wurde' ermitttelt, bäß der 64jährig« Schriftsetzer Ferdinand Weißenbach, 16. Bezirk, Lieb Hartsgasse Nr. 44 wohnhaft, und die mit ihm in gemeinsamem Haushalte lebend« 41jährige Ludmilla P i ch l, Inhaberin eines PutzereigeschäfteS, die Hehler der Bande waren. Der Diebstahlsteilnehmung wurden auch bis 39jährige BnreaudienezAgattin Marie Zeller, 16. Bezirk, Thaliastraße Nr. 80 wohnhaft, und die 18jährige Marie Eile«, 16. Bezirk, Habsburgerplatz Nr. 11 wohnhaft, überwiesen. Ein ziemlich beträchtlich« Teil d«S gestohlenen Gutes, insbesondere Waren, die von den letzten Einbrüchen herrühren, wurde zustandegebrächt. Die Verhafteten wurden altern -dem Landesgerichte eingeliefert. * Hofrat Winternitz. Der Präsident der Nationalversammlung hat dem in der Presseabteilung des, Staatsamtes für AeußereS in Verwendung stehenden, mit dem Titel eines Regierungsrates bekleideten Publizisten Jakob Winternitz den Titel; eines HofrateS verliehen. Hofrat Winternitz gebart dem literarischen Bureau deS Ministeriums des Aeußern feit 1876 an und ist noch heute, feinen 78 Jahren zum Trotz, »iyerinüdlich im Amte: Er ist ein Schriftsteller von - umfassendem Wissen und hat sich auf politischem, wirtschaftlichem nNd literarischem Gebiet gleich hervorragend bewahrt. * Der vereinsamte Wtlson. AuS Rotterdam wirb gemeldet: Wilson scheint nach und nach von seinen Freunden verlassen zu werben. Nachdem die demokratischen Senatoren Über Wilsons Kopf hinweg vielfach für einen Vergleich in der Frage, des FriebenSvertrages sich ausgesprochen hatten, erklärte ^der Staatssekretär des Innern, Laue, baß er abtreten .werde, sobald sich Wilson sicher fühlen werde. Lane, der zu WilsonS intimsten Ratgebern gehört«, ist jetzt glicht mehr mit der Politik des Präsidenten einverstanden. * Akademie.- DaS Komitee der ehemaligen Schüler der Talmud-Thora-Schule (2. Bezirk, Malzgasse 16) veranstaltet am Montag den 29. Dezember im Prachtsaale des Hotels .Bayrischer Hof", 3. Bezirk, Obere Augartenstrasse 3, eine Akademie mit Kinderchor, musikalischen, dramatischen und humoristischen Darbietungen, verbunden mit der Theater- Aufführung .Der jüdische König Lear" von Jak. Gordin. Dargestellt von bekonntenSchauspielern unter Leitung des Herr» j&. T s chi s i k auS London. Saal- und Kassaeroffnung um 46 Uhr. Anfang präzise 6 Uhr abends. Karten zum Preise Von 4 bis 20 Kronen m der Talmud-Thora-Schule und bei sämtlichen Mitgliedern. * Kein Südbahnverkehr nach Budapest bist 1. Jänner. Au« Budapest wird telegraphiert: Mit Rücksicht aus den Kohlenmangel wird auch die Südbahn den gesamten Personenverkehr auf ihren Linren vom 24. d. M. bis 1. Jänner »insteÄetz.. / ’ * AuswündernngSbewernns unter den Inden in Posen. Die Posener .Neuesten Nachrichten" stellen fest, dass seit dem Tage, da die Deutschen auS Posen abzogen, mehr als 1000 jüdische Familien auS Posen zunächst nach Deutschland abgcwandert sind. Trotzdem diese 10 Prozent der jüdischen Bevölkerung Posen verlassen haben, ser das Verhältnis der Juden zur Gesamtbevölkerung nicht wesentlich geändert, weil an Stelle der abgewanderten Juden eine beträchtliche Zahl Jud»n auS Kongretzpolen hinzugekommen seien. * Russische Tageszeitung in Paris. Einem Berichte aus Paris zufolge erscheint dortselbst rn den nächsten Tagen die erste Nummer einer Tageszeitung in russischer Sprache, die den Interessen der russischen Juden gewidmet sein/soll. An der: Spitze des Unternehmens stehen der bekannte Journalist R. M. Bl a n k, der Petersburger Advokat Winawer und Rechtsanwalt M. L. G old der g. Blank hatte seinerzeit gemeinsam mit Professor KowalewSkh die .tzaprosi Schis»" jLebenSfrageu) herousgcgeben. Die Teuerung in England. Rack aintllcher Ausstellung sind die Dulkbschnülsioücn der Lebensbalung m England rm Dezember lS19 um 125 Prozent gegen Juli 1914 gestiegen. AusländrsrheS. Fleisch ist um Sbo Pro,ent teurer, Milch um 311 Prozent und Zucker um 30<> Prozent. *' Die ErhShung der Dabakprekse in der Tschech»« > Slowakei. Die Erhöhung der Preise für Tabaksabrikate wird, wie „Narodni Listy" erfährt, sehr groß'fein. ES werden kosten: Virginia 1 Krone, Kuba 80 Heller, Portorikv- 60 Heller, eine Egyptische 80 Heller, Sport 20 Heller, ein Päckchen Herzegowina-Tabak 10 Kronen. * Ein Rennpferd tm Werte von 100.000 Krone» jp stöhlen. Der „Wiener Kurier" meldet aus Raab: Die Agenten der Staatspolizei von Raab haben gestern einen verdächtigen Wagen mit zwei ganz abgehetzten Pferden angehalten und die mitfahrenden Personenverhaftet. Diese konnten beim Verhör keine Aufklärung darüber geben, woher Pferde und Wagen stammen. ES konnte,mw festgestellt werden, daß das Gespann aus. Budapest komm«. Hine telephonische Anfrage bei der Budapester Polizei ergab, daß dem. Budapester Fabrikanten Richard Schmidt tot einigen Tagen ein kostbares Rennpferd jm Werte von 100.000 Kronen, daS schon mehrere Preise gewonnen hat, samt Wagen gestohlen würbe. Die verhafteten Pferdediebe haben schließlich eingestanden, daß eines der Pferde mit dem gestohlenen Rennpferd identisch sei und daß sie, die Strecke Budapest- Raab ohne Unterbrechung, in 18 Stunden, zurückgelegt haben. * Falsche Kommission. Kürzlich erschienen drei Männer, die sich fite eine behördliche Kommission ansgaben, in der Wohnung des Ulrich Horowitz- 20. Bezirk, Karl Meißlstraße Nc< 8, und nahmen eine Hausdurchsuchung" vor. Dabei entlockten sie dem Horowitz Juwelen im Werte von 15.000 Kronen.. Zivci Männer trugen die Uniform der 'Voltswehr, eurer war tn Zivil. * Versuchte Entführung Kun» n«ch Russland? Bon ung.rriicb.en Sicher he tsor pancn wurde <mi dem von Budapest nach Wren fahl ent en Damrstr „Lchörwunn" ein rujsiicher Leiror,st verhaftet, der. wre cs heiß, das G-ständnrS abgelegt hat, er wollte Brla Kun zur Flucht nach Rußland verhrlftn. Ein ungarischer Poliznkommisiä» war, alS er die SchlssSpavure lontiollime. arü emen Mann ou>meiksam geworden, der giope Pakete mit bo! chew,k>'chen Flng^ciirinctt ant d m Schifte verborgen Hane. De, der B rhaftrmg land man bei dem Äirissen auch sehr bedeutende Be'rä^e >n K>vneu und Irember B luta. Es heißt, daß eS irrest'rn« Personen, du mit chm resien. aelimgen ist. ihr? Fahrt nach W en fvrtznsctzcn. Der vcreächstge Passagier wurde gm Freriag m Genyö aus Land gebracht. * Der 1S0-Mtllione«schmu«K Ofeesealchis. AuS Budapest wuidr über eine sensationelle DiebstahlSangelegenheri berichtet. Prinr Ladislaus O d e S c a l chi ist de« Ausruinng der Pi oletarieldistatur nach Wien gifliichier und hat seinen Sobn. den Prinzen Ladislaus, »m'Bndrpester Palais gelassen, in Hessen Keller er seinen Schmuck und Kleinodien im Werke von 1k>0Millionen Kronm ,n einer Elsenkiste vergrub. Zwei Freunde dcS jungen Prinzen, Elenier B a r t a und Stephan B e n k 8, die im Pala-s wohnten, haben die Kiste ayögrgraben und sie zu einem Verwandten gebracht. Barta hat dann einen Brief an die Rotgardisten geschrieben, in dem er die Juwelen grna» beschrieb und ihr früheres Versteck aerian bezeichnet«. Als dw Rvtgardlsim rm Keller nachgruben, stellten sie lest, daß die Essenkisie mft dem Mkttiollcnschnuick verschwunden war. Tie Juwelen sind indessen wohl in alle Winde versauft worden. Aut »bre Wiedei er lanpung ist eine Bclohnung von K 300.000 uusgesttzt. Die Derbe sind also N'cht Rotgardisten, sondern Freuuoe des Piinzen. * Juwelen um 308.000 Kronen gestohlen. Die auf dev Wieben, Schwkndgasse 3, wohnhafte Frau Anna Maria Erlach hatte während eitles Aufenthaltes tn Baden im heurigen Sommer einen jungen Mann kennen gelernt, der sich ihr als Jenö Molnar, Sohn eines reichen ungarischen Großgrundbesitzers, vorstellte. Man sprach bei gelegentlichem Zusammentreffen ein paar Worte, und der junge -Mann, der immer fehr elegant auftrat, war sehr artig und aufmerksam. In der vorigen Woche kam Frau Erlach einmal nach Hause uud fand vor ihrer Türe den Herrn Molnar stehen, den sie halb vergessen hatte. Obwohl die Situation etwas verdächtig war, glaubte dix Dame, der Herr Molnar vertrauenswürdig vorkam, dass er die Absicht hatte, eben sei»re Aufwartung zu machen. Sie lud ihn in den Salon. Herr Molnar sprach davon, dass er hier im Hotel Bristol wohne. Während er in der Wohnung weilte, läutete es u»rd vor der Tür stand ein Mann, der erklärte, er sei der Diener des Hern: Molnar und habe seinen Herrn dringend zu sprechen. Frau Erlach rief den Großgrundbesitzer hinaus, und Herr und Diener wechselten im Flüsterton einige Worte, worauf sich der Diener entfernte. Bald darnach schied auch der angebliche Mowar, der sich streng korrekt benommen hatte. Seither wurde Frau Erlach wiederholt von der Stimme des Dieners angerufen, der immer fragte, oh Herr Molnar nicht bei Frau Erlach fei. Die Angerufene läutete endlich unwirsch ab. Vorgestern kam nun Herr Molnar abermals zu Besuch. Er wurde in den Salon geführt, und es entwickelte sich abermals das gewöhnliche Gespräch. Während des Besuches läutete das Telephon im Nebenzimmer und Frau Erlach mutzte den Gast allein lassen. Am Telephon war eine Stimme im nnverkennbarenLWiener Dialekt zu hören, die nach Herry. Mölnar fragte. Der Ancufende wusste durch eine grosse Zahl von Fragen die ^>äme lange.beim Telephon festzuhalt'en. Er fragte nach der Telephonnuckmer der Dame und verstand jedes Wort so schwer, daß Frau Erlach lange und bange, Minuten beim Apparat stehen mutzte.^ AlS sie endlich ahgvläutet halte und in den Salon zuruckkehrte» war Herr MölNar nicht mehr dort. Er stand schon in der Tür zwischen Salon und Vorzimmer und schien sichtlich betreten. Der D<Me kam e» später vor, als zitterte der Mann am ganzen Leiber Er verabschiedete sich auch-" auffällig schnell und verlieh daG HauS. Dann erst stellkf Frau Erlach fest, daß ihr aus dem'Schlafzimmer folgende .Schmucksachen fehlen: eine goldene Handtasche aus feinem Gewebe mit goldenem, mit Rubinen besetztem Bügel, sieben Brillantanhanger mit Karabinern,- ein klernereS goldenes Handtäschchen, zusammen ungefähr 300.000 Kronep - wert. Nun erst kam Frau Erlach zum, Vewuhtsein, dass-, nur Molnar.. der Dieb sein könnte, dass er sich durch eincn GeNossen, den er 'zUM Telephon bestellte, die Zeit sichern wollte, um inS Schlafzimmer zu gc-ken und die Juwelen zu stehlen. Im Hotel Bristol ist ein Herr Molnar unbekannt. .:'V " * Sr eiche Beute ekneSTaschendiebeS. Am 20. d. M. wnrhe dem Jacques H e l l e r, H-, AMclliingSflraße 1 wohnhaft. in der Änkuvf'balle der Südbahn eine schwa»zl<derne Brieftasche mit zwei Noten zu je K I0.60O ttub 18 Noten zu je K. 1000 gezogen. * Indispositionen des MagenS rührenmeistens' von' schlechten Zähnen her. D>cher trachteHhermann, sein Gcbch m vollster Orgunng zu erhalten und besuche daS Zahnateller, ll., VeopoldSgasse 38. > Die Ernährung^ Kofcher-Flelfch ans Amerika. Die Abteilung Wien des American Joint D stributron Commurce teilt uns folgendes mit: Das uns seitens der Zentrale in New-Nork zur Brr'ugung gestellte Fleisch ,st für notleidende jüdrsche Kriegsopfer und. ausnahmswelse auch iür diejenigen Wiener bemittelten Juden vest!mmt/ welche m'olge ihrer streng rituellen Lebenslübrung und des bekannten Mangels an lösche,ent Fleische feil Monaten dcS FleischgcnusseS entbehren mußten. DaS. Fleisch gelangt aus Grund unserer Bezugsscheine als Ersatz für dre der gesamten Bcvösteruna zugewiesene Zubuße an Schwrineflnsch und dergleichen zur Adgabe. Diele erlolgt daher nur gegen Abtrennung deS jeweils m den Vrrlautbanmgcn des Ernähr ungsamtes brreichneten. zum Bezüge der angeliihrten Zuhufie berechtigenden Abschnittes-des amtl chen Emkiusschemes. Diele Abschnitte werden von uns dr^ zuständigen B'hörde abgelührl werden. Hierdurch kommt unsere Fleischaltivn nicht nur der rituell l-'benden jüdischm Bevölkerung zugute, .sondern entlastet m gleichem Maße die allgemeine Approvrsrourrruna. Jnm Bezüge bcS Fleischt sind berechtigt: 1 Unentgtliltch und ohne Rücksicht aus dir bisherige Rah»- uierung tokgende unbemltteli« Kategorien: Alle gegenwärtig bei uns im Genüsse der fortlaufenden Dar- oder Vebenkmlt'eluntetslümmg stellenden Personen: b) d eienigen jüdischen Wiener F,,mill,n. deren Oberhaupt ,m Krieae gefallen, »n Gefangenschaft lebt oder infolge Kriegsmvalrditäl erwerbenusählg ist, und dre sich deshalb m Notlage befinden. . U. Gegen Entrichtung des jeweils von uns sestzufetzeuden PresseS: Personen. b''e zu keiner der oberwähnten zwei Kategorim gehören, wenn sie bei einer der unten angeführten, unter Nabbiuatsaussicht sichenden yleftchabgabesiellen rahonicrt sind. ÄlS Stichtag für dre Rayonreruug gilt der 17. Dezember 1019, - < Die unter I«) bere chneten Personen erhalten den Bezugsschein per Post rrkommaudurt. Em besonderes Eiuschrrttru rst zu unlerlasien. Die zur Kateeorie si^ gehörenden Bewerber um unentgeltliche Fleischznwtisung können spätestens btS einschließlich b. Jänner IS.'O der unserer Abteilung stir fortlansende und Hcimrelseunte,siüt.'ungen, Vl.. Mariahllserstraße Nr. 47, um Zulassung zum Fle ichderuge ansuchen. D>« ume> II erwähnten, auf den Bezug diese- Fleisches rcssektieienden Peise'ncn können ,l»re Abüchl der obgmannlen Abteilung spätrstrns b'S ein'cht'eklich b. Jänner ISA) bekanntgebm Cpäikik Geiuche, beznhitiliröwcne Anmeldungen arlanarn nicht zur Behandlung. 24. Dezember 1919 enre 9 lllsslhiilt»' Größte AuSwahN Billigste Preiset Leopold Steinhart, Wien,!.,Biberstraße £ 4078/8 . .kn. 1 Die letzterwähnten Gesuche, beziehungsweise Anmelduusse sind unter Benützung der m den Trasiken: l , l, SrilcrsiLtte 19. U., Taborstiafte 10, II., Praterstraße 11 lX . Servilengafte T, XX., Wallensieinstraße 211, XX.. Kioste neuburgeistraße Sl. VI., Gumvendorfersiraße 101, zum Vri von 10 Heller für die Katrgorre lb. von 20 Heller kür dre Kate go rre II iti der Seit vom 29. d. M. drS K. Jäuuer ISA erhältlichen Druckfortku einzubringcu. Behufs Vermeidung einer Derzögenmg sind fämlLchl Rubriken der Drucksorte genau und leserlich auSzMllen.' Die Erledigung, beziehungsweise Vorladung wird jeder Puter bekänntgegcbcn werden; es ist daher em persänlichtß- Erscheenen zu unterlassen. '. D'« erstmalige Wochenmeuqe wird auf der Nucksare feer Dezuflsschcirrcs ersichtlich feen, sie kann sodann jederzeit gräude^ werden. Die Fleisckransgabe wird im Wege der unten anges unter Rabbinatsaussicht stehenden Abgabestellen erfolge».' Begrün der Fleisckabpabe wird rn denselben Sertsckirrftrn, r» diese Mitteilung zum Abdrucke gelangt, verlantbart werden. 'Die Abgäbezert sow'e alle sonstigen, genau,st rinzuhalt Modalitäten wird die Rückseite des Bezugsscheines rn'halten^ American Jomt Drstributron Commmre,. Adtcrluns Zentralbui rau, I.» Serlerstätte 15. DerzrichniSdernnterRassbinatSaussich^ st e h e n d e n F l e i s Ä a b g a b e st e l l e Sch'warzbrvd Jofet. Sritenstclieiigasse 3, Reiß Stfeoich kl., FeovolrZgasse SI. lustig Nathan, ll.,Leopoldsgasse 40. HonrÄ der« Kola, ll.» Kleine Schrssgasse 23, Stern Jo-sef. H.. Gros Schrssgasse 6, GroUchlächterer. - ll.. Tabor straße 51, Sc Ciegmuid. II. Große Psarrgasse 1, Schvufeld Morrs 11.. Große Svrrlgaffe 31, Gerst Ignatz, N., aasse 5, Wrnter Moritz II., Kaiser Josefstratze Nuffenbaum Chaim Sckulim, ll.» Schiffamtsgaffe U Schoirscld Israel W., II., Krnmmbaumgaste 1. Felluer H 11., Haidgasie 7, Fischer Gabriel, lk - Große Schtstsasie 11 Rosenheck MoseS. tt.. Große Gperlgasie 8. Sckierf Tom, ll- SchifsamtSgasse 19, Täuber Michael, ll.,. Haidgaste S, 8m Anna. lil. Custorzagasse 3, Morgenstern Einanuel, IX., aaste-26. Kornm-hl Sigmund, IX., Bo, ggasse IS. Strffcl X., Planetengasse 3, GrohschlLchterei. XI V., Sech»hauserstraße . Großschtächrerei, XV., Turneraasse 23, B'vtztkowitz Wolf, XIV, toterplatz 10, Barghäuier Bm. XX., Jägerssratze 26, Lrmvvrß nna» XX., Klosternenbmgei straße 1, Hrrschl Tuge», XX^ Dreusiraße 1, Pelyan Wilb-lm, XX./ -Klosterneuburgerstvlche > Kößler Müss. Joh., XXI, Schloßholstraße Der Marktberrck»t.- TJ Die Märkte waren gestern autzeeorbeni6H.Hkm^ besucht - das Angebot aber auf fast allen^ Marktgebieten gänzlich uitgitr r reichend. i . i In der Gratzmarkthalle kam nebst dem , rrryoulerttw Rindfleisch nur noch Geflügel in etwas grötzerch:/ Menge foyst zum Verkaufe.. Das Gänse- und Entenfleisch g'nz reißend ab, dagegen fanden die teuren Hühner und Poulaü»^ welch letztere 110 .'Kronen für das Kilogramm kostete«, rrmz langsam Käufer. In der Fifchabteilung kamen 800 Äilograinm Karpse^ das Kilogramm zu 80 Kronen! zum Verkaufe. Trotz fe» hoben Preises war die Nachfrage stürmisch,, so dass , bei d'eseutz Verkaufe Wache intervenieren mutzte. Heute gelangt Ätz der Grotzmarkthalle amerikanischer Speck zur-ÄnSgE. s" - Gemüse war etwas reichlicher als.vorgestern vertreten ' Willige Depfel nur in ganz geringen Mengen, ebenso reichte»» ' -die zur Verfügung stehenden Eier nicht im entferntesten z«y Deckung des Bedarfes. ■ . ■■ 1 Die Brot- und Mehlguote feer nächste« Wyetzfe, Vom Siaatsamt« für Bolksernähruna wud verlackbart r I» jW Woche vom 28. Dezember b,S S. Jänner gelangen m Wre« M Schwerarbeiter 1'/. La,b Brot und <n* sonstige Berbramfee» 1 Laib Brot zur Ausgabe. An Bcrschleißmrhl erhalt jeder Meßt» bezugÄbcrechNgte V. Kilogramm. . , Kartoffelavgabe. Bvm Mittwoch an werde« m Markthallen der Bezirke IX h,s XII und XIV b,s XXt polnckifetz angeborene Kartoficln außerhalb der Rahonierung gkgeu Afea lcennuv^ der Abschnitt- V und 6 itnb gegen noch ruckt einatlöst» . Abschnitte 0 und L drS E-nkaufscheines zum Preise von tT&W für das Kilogramm, und zwar */> Kilogramm auf den Kops ttß gegeben. . ' Meichswirtschaftabimfe feer ^esta«gesteltte«. Ditz' mit Rindflelsch ratzonierten Mtlglirder werden ersucht, d'e jetzig» Wochenmenge Mittwoch oder Freitag m ihren DerkausssteÜv» abzuholen. „Stafa"»- Sta«tsa«Kesteltte»-Fürsorge »Amstakltz reg. Den. m. b« H. Die italienischen Textil«« «erde« am . 2. undsiL., ferner am b. und am 7. bis einkchsießllck 10. Jäntzt»-: 1930 «bgegeben wie folgt: Gelbe Ä n « e t f n« « e;«|. am 2. Jänner die noch nicht emgrlösim Otummer« rwckckm und 35Y0 und dann jeden weiteren DerkZutsrag 120 Nummery^ von 10.60! bis 10900., — Rote Anweisunae«: aotz- 8. Jänner d<e noch nicht eingelöste« Nummern zwrscke« 1 untz - 1867. am 3 Jänner btS 9100 und an den weitere« Dr;kaufstage» je 50 Nummern bis 8»ötz. — Grane Ä«weisuuae«kam 2. Jä'umr die noch «icht einrelösien Nummer« zwlscke« 1 miss 9060 und an jedem wetteren Berkautsreig je ISO Nummer» bls 89'D. Verei«S«achrichLen.. Englischer Konversation sklub %t% BerelnigungjSdricherHandelshvchschLle^ stden Freitag 6 Ufer, im Heime, Taborstraße 1 (1. Sto<&; Dmkuisionen und Vorträge nur in englischer Sprache. Für nllt Interessenten irr er Zutritt. Erste Zusammenkunft Frertag fee» 86. d. M.. 6 Uhr. —Hebräischer Konversatrou'A»' k l n b, jeden © 0 « « t a %, 6 vtzr. i« demselben Heime. Ä«»e«dgrufepeder-ion. BezirksiektlonX^ Heute iiiri */*6 Ubr BrremSabend, Vorträge und Rkzitatronen. -^ ÄrbeltSknrS derDertrauenSdame« (sttttm« Frau Rannn Margulies'. heute entfällt der KurS und findet (H am Bl. d. M. statt. Kultürverba«d ^Jafe«« t« De: TnlmndkmS von Dr. A. K a m i « k a beginnt brüte Ml' V*7 llfer ftbcnbS. ' Driefkrasten der RefettLtis». nZev! fee« Aferafeam«. 1. Der vo« Ihne« erwarte« Aussatz ist bereit« erschiene«. Da» Rächäff n fremder Gifte« rfi uujüt rsch und getchmacklo». Mästen Juren z w e r Rnqahrskeft» feiern? 8. Golcke FSlle können »«1 rnd,riss»est benvleett werfe«, Heber baö Lal 1 äck! rche des Falles erbitten «« Jfevr ArrSkunjir