Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 332 (24.12.1919)
- Date
- 1919-12-24
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Kelle 6 Wien. Mittwoch - --H--T ir-" J- - -■ -- »- »*• »iinn*mni Bühne und Kunst. Vorlesung Albert Ehrenfteln. Der Diener Dichter Ehrcnstein laS dieser Tage aus rigeueu Schriften. Sfjrcnflem ist der Adstanmtuuk «ach Jude und wenn wahrscheinlich auch nicht dem Bewußtsein, so doch seiner ganzen Arbeit nach, denn in ihm ist das schwere Blut unseres Bottes, ssS die Welt -rau steht hinter den Ghektomauern seiner Seele. Reinen sah ich pessimistischer (und dennoch gütig) die Welt betrachten. als diesen unfreiwillig jüdischen Ehrenstem, besten Seele tuden Jahrhunderten unserer ruropörsche« Unterdrückung täglich reu. Immer wieder und wieder die Leidensgeschichte vnsereS Bottedurchlebt, Nagend und mhe,-urreißender Lustigkeit des eigener, Elends spottend, in qualiriesendcr Srldflverstümmlung. Dcr Dichter las aus seinem letzten Luch »Bericht auS einem TMans* Md ouS dem »Tubnisch* (der letzthin im Inselberlag erschient einige Stücke vor. Verbißen, abweisend, «»tunte» eher unterm Tisch zSgnnd der Welt die Hand bretend. Wenigstens schien es mir so. Ein Ausschrei der Ensagung aber war seme tyrik dann, Klageruf aus der Wehmut eines, der sich als fünftes Rad am Weliwagen fühlt. - Den Abschluß der Vvrlesttng b ldrte« Bedichte Huqv Sonnenscheins, die Frty Lainpl ganz gut.sprach. Der large Ausschnitt, den man hier lchrtr. Mt wie Eröffnung vo« Ausblicken Über ganz lichte Berge i Meisterhaftes Lied des Wanderers Sonka aus dem Osten. Aba bukra. GefeLschast zur Erforschung und Pfleg« jüdischer Musik» . Wir haben bereits mitgeteikt, daß itt den Wiener Ndifchen Kunstkreisen sich ein« Strömung geltend macht, die auf die Aufhellung des bisher vollkommen dernachlüssigtei» Gebietes der jüdischen Musik hinzielt. Obzwar hon vielen Forschern die Existenz einer spezifisch jM- Kn Musik in Abrede gestellt wird, so handelt es doch zumeist um die Ansicht nichtjüdischer Forscher, lim nun hier Klarheit zu schaffen, hat sich dank der Initiative des Herrn Dr. Ltndenbaum kürzlich eine Gesellschaft zue Erforschung und Pflege jüdischer Mus tzk mit dem Sitze I., Franz Josefs» fiai 39, gegründet, in der bereits namhafte und berufene Persönlichkeiten an dieser eminent wichtigen Aufgabe arbeiten. Dies« Gesellschaft verdient die Aufmerk» prmkeit aller jüdischen Kreise. Gleichzeitig mit dieser Gründung hat die Hakoah ßuS der An'chauung heraus, daß mit der körperlichen! Such bis geistige Erziehung Hand in Hand gehn muß» im Rahmen ihrer neuen Kulturabteilung «in jüdische- Orchester gebildet, das der Mittelpunkt der musikireiLenden Juden Wiens werden soll. Di« Proben stehen pnter der musikalischen Leitung deS ausgezeichneten Dirl-enlen <§. BraSlavZky, dessen Fähigkeiten eine hohe künstlerische Entwicklung des Orchesters verbürgen, gn administrativer Hinsicht wird das- Orchester von den Herren Dr. I. H. Körner und Konzertmeister Josef Zimbter geführt. Die veffentlichkeit wird Gelegen» heit haben, die Leistungen des Orchesters in einem Ende Februar stattfindeNden Konzert zu beurteile«. Die Proben sowie Neuaufnahmen finden jede« Sonntag im Vereinssaal des Konzerthauses, t, Heumarkt, tarn halb 10 Uhr vormittagstatt. Zuschriften an Hakaoh, I7 Eoncordiaplatz.4. Der KolleftSivvertraq der BÜhtreriküAstis?- Die nunmehr von den Bühnenangehörigen angenom» Menen Gegenvorschläge der Theaterdirelteren, mit denen auch hi« drei letzten strittigen Punkt« deab U Jänner 1980 in straft tretenden KollektivabkommenS beigelegt wurden, lauten: 1. Mitglieder dürfen während de» ihnen kontraktlich zustehenden Urlaubes nur aus solchen Bühnen auftreten, an denen ein andere» Genre als jene» des Theater-, an dem das Mitglied engagiert ist, gepflegt wird. Selbstverständlich verzichtet in solchen Fällen der gastierende Künstler auf die ihm während des Urlaubes zustehenden Bezüge. 9. Wenn eia Mitglied infolge Kontraktbruche» oder Verschuldens des Direktor» da» Engagement dar Ablauf seine» Vertrages verläßt, so hat der kontraktbrüchige Direktor da» Recht, dem Mitglied jene Bezüge» die «S in seinem neuen Engagement erhält, von seinen Zahlungen in Abzug zu bringen. 6. Die Mitglieder sind verpflichtet, bei Snseinblegastspielen, die im selben Ort, aber an anderen Bühnen stattkinden, ohne separate Vergütung mitzümteken. Konzert«. -Der dritte Kammermustkabend Alfred Grünfrld- Arnold R o s 6 - Friedrich Duxbaum findet morgen um S Uhr admds im großen MasikvereinSsaale statt. Donnerstag. S Uhr nbchmiltagS, im große» MilstlverkinSfetale volkstümliches Stiviphonirkoitzert d»S Wiener TonkllnstlerorcheftrrS. Mitwnkcnd: Atintz Kalab (Gesangs Mcntha P o l l a k (Klavier). Leütr Antön K o n r a t h. Beethoven» FrühllngSfonal« gelangt durch Alfred Grünf«l d und Erika M o r i n i am 97. d. M. im großen Mtistlvertinsfanle nochmals zur Ausführung. Im B o l k s h e i m konzertiert am 26. d. M. Um 8 tthr abends Margarete Gelbard und Anny Fried; am 28. d. M. um 6 Nßr abends liest Kurt Fritbttger aus eigenen Schriften. Mercedes Schlosser singt fob« von chm. Jtaticit iat Volshrim. DaS unter dem PrMflvM d«S französischen Botschafters Herrn Hraev A l l i z am SnurStag den 87. b, M. im großen .ivEudvü« 8 r a » s - i i i L r Konzert Wiener Morgenzeuung dürfte ein künstlerisches Ereignis werden. Da- Programm umfaßt n,n Werke iranzösifcher Autoren lDerlloz. Gounod. Saint-SnvnS, Drbiifiy, Ravel. Dukas> und auch Kammer länger Leo Slczak und Olga Baurr.Pilecka vom Operniheate» werden ftünzöstsch singen. Auf besonderem Wunsch de» Herrn Allizs wrd das giammte ReinnkrägniS dem Ersten öffentliche« Kinder-Krankeninstitut zu» gewrndtt. . _t Auö den Theater». Die Direktion de- D e«t f ch e n V o l k S t b e a t < r S bat hn E'nvernehmen mit dem Dichter einem Wunsche der Direktion de- BurgtheaterS nm UederlassuNg de» Aufführungsrechtevon Artur Schnitzlers Lustspiel »DieSchwestern* entsprochen. In der Renaissafiee-Bühnt findet Sonntag den. 88. d. M., abends, die erste Wiederholung deI mit so großem Bestall anfgenommenen lustigen Schwankes ,D i e bessere H L l f t e" in der .Prcmietenbesrtzung statt. Verein «Freie jüdische Volksbühne*. SamSlag den 27. d. M. wird vom Verein »Freie iiidiiche Volksbühne* »D e r D o r t S i i n g*. Drama in 4 Akten von Leon K o b 11», ausgrsührl. Begmn 2 Uhr nahmittagS. Gin Mahler-flfest soll auS Änkaß d«4 TKiahngen Jubiläum» von Willem M c n a e l b e v g als kÜnstleri chem Leiter des Eonttrtgrbonw vom 6.vis 21.Mai 1920 in Amsterdam stattsind rn. Ans dem Proarnmln strbt, daS Klagende Lied, d»e Lieder eine» fahrenden Gesellen, die Kindertormlieder, daS Lred von der Erde, dre Lieder und sämtlrcht neun Symphonien. Internationale Kunstausstellung in Venedig. Die Stadt Venedig w rd mit chren rnternat onalen Krmstausstellnngen , wieder deg nnen. Die E-öiMng der zwölften Ausstellung ist jÜr / dea 1 v. A p 111 angesetzt. «Der jüdische Rellalonsrinterrlcht" von Prof. Dr. M. R ö s t n s e l d beißt die Arbeit eine» TchulmänneS, dem nicht nur langjährige Eriahrüng in seinem Berufe, sondern wor aflem auch ein, klarer Blick sür die Forderung der Hnt und wa.mrS Verständnis für drr Sehnincht dcr Jagend, der la rn erster Lmie der Gegenstand seiner Unrersirchnng dienen soll,, die Berechtigung aebcn.ern Urteil Über die oistzielte jüdische Erziebungsweite rn unserem Staate zu tällert. llnserr NeiigionSlehrer. die Vorstände der Kultusgerne,ndc, vor allrm aber die lirdischen Eltern müssen sich NosenieldS Arbeit vor Angc» iühren. wenn sie zur Entscheidung «m jüdischen D ldunaswrsen Venchligt sein wollen. ^rJüdische Nachrichten Hit di' drtlischösicrreischrschr Provrnr). Pre>8 8 60. Zu drzreheu durch R. L 8 w i t, Verlag, Wien,Flerschmarlt 1. Sport. FrankrteLchs Radreirrifahrer aegeu den Bvhkott der Mittelmachte. Eine für die Wiederaufnahme der internationale« Beziehungen im Sport bedeutsame Nachricht kommt aus Paris. Der Verband der Brruförrnnjahrer bat bei der Union VelocipebiquedeFranre eine Eingabe gemacht, in der er erklärt, daß! die französische« Rennfahrer für daS nächste Jahr nur «me Lizenz nehmen wollen, wenn unter anderen ihr Syndikat von der U V. Cr. anerkannt wird «nd wenn sie rn neutrale«. Landern gegen deutsche und österreichische Fahrer starir« könne«. Letztere Forderung wrrd damit begrllndtt, daß die Handelsbeziehungen mit den Zentralmächten wieder ausgenommen sind und daß daher auch den Rennfahrern nicht verwehrt werden kan«, ihre berufliche Tätigkeit überall wieder auSzuübe». Da- Splelverbot für die »«garische» Spieler. Das gestrige ^Sport-Tagblatt* berichtet: «Gestern ist endlich daS von uns 'angekündigte Schreiben des üngarischen Fußballverbandes eingclangt, in,welchem mitgekult wird, daß den derzeit in Wien lebenden ungarischen Spulern keine Sprelerlaubnrs erteilt wird. r Der Oesternlchische Fusiballverbarrd wrrd sich also in seiner nächsten Sitzung mrt dem in sehr energischem Tone abgesaßren Schreibe« vefasie» und »weiselloS zu dem einzig möglrchen SchUisse kommen, daß diese Svreler derzeit nicht spielen dürfen. Bi» zum Beginn der Ftühjahr-saison dürire sich dann trotz der jetzigen Erregung emr Einigung erzielen lasten, durch welche rinzrlnrn Spielern, deren einwandfreies Vorgehen sich Nachweisen läßt, Spiesbrwlllrgung erteilt werde« dürste.*^ Napkd in Fürth geschlagen. Der Sportklub Raprd «nierlag in Fürth, w» er daS erste Wettspiel ans semer Tournee gegen die SvrrlverrimgÄna auStrug. 8:1. Bon den drei Toren der demscheir Meistermannschaft schoß der nach Fstrih übrrsiedelte Ex-FloridSdorser Hierländrr zwei. Den Ehrentrester RavidS scholl Wvndrak. Trotz schlechter Miternng wohnten dem Spiele 7C00 Zuschaner bei. Wochenprogramm des Sportklubs Hakoah lu Wien» Lekchtathlettksekttv»: Training D'renStag mrd Donnerstag, Vztz Uhr ädends, rm Jüdischen Turnverein. lX., Liechtensteinstraßr 20. Sonntag „u u e t f 11 b t i«l a «f" um 10 Uhr vormittags vom Hakoahplaye weg. ' SchwevathIetiKsekrtion r Montag Rina!ra!n!ng, Mittwoch Box- und Nrngtrarnrng von s vis 8 uljt abendS tm Klubheim. Schrolmmsfktton: Der Betrieb wurde rnfosge Sperrung des BadcS am Sonntag dm 2i. d. M. eingestellt und wird voraussichtlich am l. Februar 1920 wieder eröffnet. , jHockeusektion 1 Freitag von ü l»S 8 Ukr abendS Saaltraining rm Kliibcheim! für DameN van */,6 bi» 6 Uhr ubends. Sektion für Touristik: Donnerstag den üb. d. M., V Uhr vonmt'ags^ Tageswanderung im Wrrnerwald. Prvviant munehmen. Fest« Schuhe. Treffpunke um 9 Uhr vormrttags Endstation des 36er-Wagen8 rNeuwaldegg). — Sonntag den 88. v. M. ttebrntflSlauken rm Wrenerwiild. Nähere Besprechung SamSlag ^zwischen 6 drS 7 Uhr. BoraWfttzung Schnee;, wenn nicht, so TageSmMng. ' SrKtlon für Eissport: Im Sekretariat gelangen an Mitglieder Saisonk^rten zum «rmäßioten Preise von n 85— Ute drevon Itt Lntung gem'tte.en ErSlaufpliitze. VNl., JolefstävterftMe 61, tue AuSgabo. Die Plätze sind dr- 0 Uhr abends gtösin«. DonnerStcrg und 'Svnurag Kon Mt. ^ustSnllsektton: ob?,vii:if•.ra*)m« de» OM^iuwas Donnerstag den S. Jänner.. 24. Dezember 7918 Nr.>832 Gerichtssaal. Die in der Theateroarderobe verschwundene Perfianerfacke. DaS Zivillandesgericht (Einzclrichter Obersandes» gttichlsrat Dr. Mike sch) verhandelte gestern über die Klage der Pflegerin Sophie Al per gegen Direkvor. K« re zag wegen Zahlung von 6000 Kvonen für eure aus der Garderobe des Naimnnd-Thealers' verschwundene Persiauerjäcke. Die Klägerin begab sich am 8. Februar in Begleitung eines Bekannten ins. Sftiu, Theater; die beiden Übergaben der Garderobioriu drei Stück, eines derselben.war eine knielange.Persianerjacke. Dieselbe war aus kostbaren, in Nußland gekauften Festen zusammengesetzt, hatte einen .AuschaffungMert von 6000 bis 10.000 Kronen und war ein Geschenk, daS fte vor dem Kriegsausbruch von ihrem in Czortkow lebenden Vater erhalten und nur sehr selten getragen hatte. .Nach Schluß der Vorstellung folgte ihr die Garderobierin bloß zwei Stück aus, bas dritte Stück, die kostbare Jacke, «war unauffindbar und blieb verschwunden. Die Klägerin gab an, daß das Stück von seltener Schönheit gewesen sei und heute das Mehrfache fce?> von ihr geforderten Preises wert sei. Die Gardevobierin, die sofort Umfrage hielt, konnte bloß seststellett, daß ein Mann aus der Menge in dem Moment, als die Gardecobierin mit der Herbeischasfung von Garderobe» stücken beschäftigt war und dem Publikum dem Rücken gekehrt hatte, das Gewühl benützte und .das Kleidungsstück vom Haken genommen habe und damit der», schwunden sei. Im übrigen könne. sie sich nicht er-i innern, ob die Klägerin-ihr eine so-kostbare Jacke-übev-i geben habe, da sie derlei besonders^ tvertv-olle Stückei in den Hintergrund der' Garderobe nage.' DireLtor Kare zag bemerkte in der Gegenausführung, drrß die Klägerin angeblich Pflegerin sei, also einem Stands angehöre, der zu den edelsten Frau«uberusen gehört, bei welchem aber der Besitz von Pelzmänteln im Werte von 6000 bis 10.000 Kronen wohl als etwas unge». wichnlich gelten muß.' Die als Zeugin vernommene^ Frau Elise Nichte^ bei welcher die Klägerin in einentl bescheidenen Kabinett wohnt, deponierte, daß Sophie-. Älper an jenem Abend tatsächlich die fragliche Pelzjacks,, die ihr Eigentum sei, getragen habe. -- Es kam schließ», lieh ein Ausgleich zustande; Direktor Karczag verpflichtete sich, der Klägerin die angespcocheneu 6000 Kranen samt Kosten zu bezahlen.; j SSk lMWMM-MM 'ga, Herrenu. DamcnhiUe werden noch ncucit. ^WWÄW'^> Mode prompt und billigst modernisiert . SLVltU, WR,hrlng-or Giirtcl 21 und VII., MariahilforatrasBo 8 Der Volkswirt. Die geplante Gründung des ungarischen Weinsyndistats. Die mit Hilfe der ungarischen Negierung it? Aussicht -ge«' nommenr Gründung des WemsyndikatS ist, wie der Leiter der' Wcinbauableiwng im ungarischen Ackirbnunnnisterium einem Mlt°i akbeiter de» ^Az Est* mitteilt, auf Schwierig k e i t e Ni gestoßen. Die vngarische Negieiung bemübt sich «Lmlich gegm dru dem AuSlande zu licfevnbtit Wein nur Valutaanleihe zu mtmfen. Erst wenn der in dieser Angelegenheit sich im AuSlande befindliche Vertreter der Negierung mit gutem Ergebnis zmiickckchtt, werde die Regierung an die Bildung deS WeinspiidttatS. schreiten können. Inzwischen Hab in sich auf den zwei wichtigsten Absatzgebieten sür den unAaufchen Wein in' Oesterreich und Deutschland erbeblichei Schwierigkeiten ergeben« Oesterreich hat an einigen Taxen den ungarischen Wein mit einem Einfuhrzoll von K 450.'- belegt, während in Deutschland die Absicht besteht, dem Wein die Bezeichnung eines LebenSwitielS ersten Aangrö abzusprechen und die Einfuhr an besondere Bewilligungen zu kulipfen. Eine solche Kon;r!ston kann jedoch nur die bereits seit langem bestehende Weinimportzentrale, die WeinhandlnngSgcsellschast, erlangen. Di« ungarischm Weinbauer werden allerdings durch keine Altian gezwungen werden können, den Wein zu einem rhnen Nicht kon- . denierevden PrriS abzugeben. Jetzt stehen wir insolgt einer Intervention dcr englischen Ledensmittelmisstön wegen einer großen WemauSsuhr nach P o l t n in Unterhandlung. Der Ankauf der Oktober-FAMgkert««. Du Finänzverwaltuiig wird die Jänner-Fälligkeiten der allgemeinen und der Ssterrcichischeu Staatsschuld unter den. in der Kundmachung des StaatSamteS für Finanzen vom IS. Öff tobe» für den Ankauf der Oktober-Fälligkeiten bcflunmtru V-ran-» setzüngm ankaufen. Vom Ankäufe bleibe» vorläufig die im Jänner 1820 eintrrteiiden Fälligkeiten folgender Schuldkalegonen ausgrschlösst«» und zwar: Der 3'/,E/yigen köhm. Nordbahn-Prioritäten vom S./Ul« 1806, der bölun. Westbohn-Pr oritoten vom 1./111. 18#5, der 4°/a>ßrn böhm. ÄestbahN'Piiüriiäie» vom 88./!I. 18t5, b?t'4/)vflcu Eiztzm. Albr.-Bahn-St.-Lch.'-Äerschr. vom i./VU. IM», der ß°/0i<i«tt Kaiser Ferd. Nordbahn-Privritäiku vorn \./l 1871, der ßV/ioiftc« Kaiser Franz JolrsiDahn-LwLch.-Berlchr.vviri l UVif. 188^5, der 4%igtn Gal. Ktnl lfiidw-abalm-Piim. vom 1./VH. der ei"/k.igen Pllien-Piiesen'.Komolan'»Bahn-Prior,täien vom 1./X. >881-, der 4*/v>gen Prioruütett d. SÜdna'dd. Betbiuduna.^. vom 4/VII, 1802, der 4°/»igen Pnontäten d. l. vng.-gali.i. Eisenbahn vom 6,/IX. 1887, der k''/..igfN Privkrtätm!>. 1. uua.'ga'.iz. E'srn« bahu vom WVU. 1H78 (H. d,S t*,»iarn Tutttn VagechnnS» -AnledevS von 1880, die V' dShm. Rk>'t-babn-Ei.-.Lch.» Verseht, vom 1./I. .rV/g*« böbm. Westbahn» PrrorMeu vom ttM. die L'/Mer, vLtruoww- __ i_- -