Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 330 (22.12.1919)
- Date
- 1919-12-22
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Wien. Montag Wiener Morgenzeitung sprechungen über den gemeinsamen Kampf gegen den Bolschewismus zu Pflegen. , Die weitere Gestaltung der Dinge , in der rtftmn« hängt davon ab, welche Haltung-die russischen Bolschewiken nach, Riederwerfung DeuikinS einnehinen, Werden; wenn ihr neuester Vormarsch in.der Ukraine — der dritte im Verlaufe von zwei Jahren — lediglich den Zweck verfolgt, Denikin zu schlagen, um.sodann bas ukrainische Territorium zu räunzen und die. ukrainische linabhängigkii zu respektieren, dann ist, eme Konsolidierung der Verhältnisse doriselbst möglich; wenn jedoch die Bolschewiken ihre Herrschaft in'der Ukraine etablieren wollen, wird sich die ukrainische Bevölkerung mit allen Mitteln dagegen auflehnen. Die erste Voraussetzung einer Konsolidierung der Verhältnisse in der Ukraiire ist die Anerkennung der ukrainischen Selbständigkeit und die Befriedigung der nationalen und wirtschaftlichen Bedürfnisse des ukrainischen Volkes. _ Bern ard Shaw über die shrische Frage. Bernhard Shaw, der bekanntlich originell bleibt, auch Wenn er von Politik spricht, hat sich zu einem Interviewer des Pariser „Eclair" über die f r a n z ö s i s ch - e ti g l i s ch e il Beziehungen ausgesprochen. Nach Shaw sind diese keineswegs so herzlich, wie es viele glaube« machen wollen. Der Wirtschastskrieg, den Frankreich, immer gegen England geführt, habe, auch im Schatten der Entente. Cordiale, daure fort. Auch bas gescheiterte Projekt des Tunnelbaues unter dem Aermelkanal erscheine hierfür symptomatisch. Wenn di« Regelung der syrischen Frage zwischen Frankreich'und England so lange auf sich warten lasse, so sei hieran nicht die Langsamkeit der Bnreaukratie schuld, es , seien vielmehr konkrete Vorschläge erstattet und studiert worden. Der Grund der Verzögerung sei derselbe, welcher die Lösung des Aerlnelkanal-Projeltes verhindere" und man wisse allgemein, dass bas einzige Gegenargument gegen den Bau dieses Tunnels die Möglichkeit eines Krieges mit Frankreich sei. Natürlich den^ er nicht an eine bevorstehende unmittelbar« Gefahr eines solchen; man. sei. gegenseitig allzu erschöpft, urn vn einen neuen Krieg zu denken, welcher durch die alleinige Tatsache verursacht würde, daß die Kapitalisten' der beiden Länder fich nicht freundschaftlich in die Beute zu teilen vermögen. Aber in Wirklichkeit beginnen die Krieg« viele Jahre, bevor der erste Gewehrschuß fällt. Wenn also, sagt Shaw, Lloyd George und Clemenceau eine endgültige Regelung der syrischen Frage unmöglich machen, mögen sie nun ' aus eigenem Willen handeln, oder dein Druck mächtiger Sonderinteressen gehorchen, welchen/jedoch die .beiden Völker nicht geopfert werden dürfen, so werden sie um so rascher von fähigeren Köpfen -ab gelöst werden. - Große Anruhen in Damaskus» . Die „Agen'.ia Ratio" berichtet Über bedrohte Küitdtzebungsn in Damaskus, an denen 1.50.000 Menschen teilnahmen und die sich täglich wiederholen. Diese richten sich gegen die von den e ngli scheu Behörden verfügte ^Verhaftung des arabischen Generals Bassin Pascha,-welche die Araber als eine nationale Beleidigung empfinden. Während dir englischen Berichts von einer fremden,-.indli.hen Bewegung sprachen, behaups-rn Nachrichten aus Kai o, daß die Kundgebungen bloß die Befreiung des Gcnerals bezwecken. Die englische Kolonie von Damaslus hat die S.adt fluchtartig verlassen. _■_ Die Nationalisten in der Türkei. Zwischen dem neuenKab>neit und den Rationalisten sind ZKrhandlungen gepflogen worden, bic auf du Anerkennung der neuen Negierung durch die Ausrührer hinziele«. Die Bedingungen, die Mustafa Kemal Pascha der Pforle hierfür stellte, sind diese i 1. Dre Negeerung erkennt die gesetzlichen Bestrebungen und die Ergebnisse der n a t i onalen Kongresse von Er-.erum und SiwaZ an. 8. D-S zur Einberufung des Parlamentes und der Herstellung einer tatsächlichen Kontrolle über das Kabmctt darf diests keine die Zukunft des Reiches bnühiende Abmachungen treffen» 3. Zu Be»trelern der Türkei auf der Friedenskonferenz sollen nicht, wie diShcr, inkompetente und unsadige Leute ernannt weidete, sondern Personen, sMcäuche unter'den Juden, schlägt mit seiner Schar treuer Patrioten Griechen und Grirchlinge . zum Tempel hinaus und reinigt das jüdische Voll von den fremden Sitten und Unsitten. Zur Erinnerung an diese. Taten feiern wir jährlich acht Tage lang das Fest der Makkabäer und huldigen symbolisch dem göttlichen Wunder' vom unversiegbaren Oelkrüglein. Da ist es auch iw jüdischen Hause warm und hell, da herrscht Freud« und Spiel, da flackern auch unsere Weihelichtlein, Mytfi/ auch bescheiden und nicht so prunkhüft wie die am Tannenbaum. Und wir singen Grsänge von den Wunderdingen, die in jenen Tagen um diese Zeit geschahen. Für Weilmachtsjuhen freilich gibt 'es kem« Makkabüerfeier! Wer sich an fremden Sitten satt trinken will, gleicht dem Abtrünnigen, den das Schwert des Maiiljahu am Opseral'.ar des HenS einst nirderstach.. Diese Juden würden unterm Chastukaleuchier eine nöch unglücklichere Figur machen als unterm Christbaum. Sie würden ja die Niederlage ihrer geistigen Ahn« i feiern, den Sieg des aufrechten Judentums über sie selbst, die durch eigenen Willen Versklavten. WaS sino- > '.sie denn ander; als die Hellenisten der Hasmonäer- M? Chanuka ist nur ein Fest der freien Inden, der stolzen Sprößlinge eines großen Geschlechtes, die vor den Lockungen und Drohungen irdischer Mächte nicht erzittern und ersterben.^ 'Chanuka ist das Fest jener Juden, die zivar nicht oi* Kraft, aber de» Grift de- Makkabäers habe», und die >vie Juoen in Otto Ludwigs' Drama das Wort im Herzen tragen: „Herr. mud« deinem^ Retter bald ein Volk!" die sich des Vertrauens und der Achtung der Station würdig erwiesen baden. s Wenn die Zentrakregierung diele Forderungen anerkennt, so werden stch. wie Mustafa Kemal Pascha verlauten ließ, gewisse andere Fragen le cht reg-ln , lassen. ^Pielc sollen, der -Timeö* zusolgs. rn dem Verlangen «incr G e h e t a I« a m ncstre itir politische Vergehen nnd der Gefangens e tz u n a DamadFerid Paschas sowie der bishtrigm M.nister deS Kit:geS und d'eS Innern bestehen. G.gin kine solche Amnestie würde die Entente natürlich insoweit Wld:rsprach erheben, als sie'stch auf Personen erstrecken lallte, die an Massakern, Depvriatwncn und Grausamkeiten an Kriegsgefangenen milschuldig sind. Tusars Verhandlungen mit den deutschen Sozialdemokraten. Pra«?. 21. Dezember. Die gesamte Presse bespricht eingehend die gestrigen Verhandlungen dts Miuisterpräsidenten T n s a r mit den deutschen Sozialdemokraten, s >,6eSkö Sl ov o"' bemerkt, daß man die Beratung der dent'chr'n Sozialdemokraten mit der Regierung vor allem vom-politischen Gesichtspunkte aus betrachten müsse. Da habe die Delegation unleugbar mit der Forderung, in Verhandlungen mit der Regierung zu treten, gut getan. Daß die größt« deutsche Partei, die zwei Drittel des deutschen Volkes vertritt, sich auf dem Boden des Staates befinde, daran ändere auch nichts die Drohung im Memorandum. " Pie nationaldemokratische Presse besteht darauf, baß Ministerpräsident Tusar vorher ein Einvernehmen mit den tschechischen politischen Parteien hätte anstceben müssen. Sie fragt, ob er nicht seine Vollmachten überschritten habe. Gegen diesen Standpunkt wendet sich das Organ der Agrarpartei «Venkov", das in der Schreibweise der nationaldemokratischen Presse nur einen journalistischen Trick sieht; mit dem man endlich aushören sollte. Ebenso wie der Versuch Eines Diktates der Deutschen zurückgewiesen werden lyüsse, müsse notwendigerweisejeder solche Versuch abgelchnt werden, der -von tschechischer Seite konnne. Es handle sich um eine gerechte Regelung der Verhältnisse. Damit aber müsse jeder Urteilsfähige übereinstimmen, dem an einer ordentlichen, dauernden Sicherung der tschechischen Republik gelegen sei. Deutsche Protestanten gegen die Antifemitenhetze. ' / ■ # Der VolkSkirchepbund des ehemaligen GroßherzogkrmS Baden hat in der evangelischen Generalsynode eine Eingaoe eiugebracht, in der auf hie Gefahr der wachsenden antisemitischen Hetze hingewiesen wird. Darin heißt esi Den Juden allein verantwortlich zu machen für das nationale Elend ist von jeher eirs Mittel gewissenloser Agitatoren gewesen^ um dem Haß seiner polrtisch ungcschulten Masse ein Objekt zu schaffen, an dem es sich austoben konnte. Es sind dunkle Blätter, auf denen die Geschichte der Judenverfolgung, geschrieben stehen von allen Zeiten an bis hin zu den russischen Pogroms der Gegenwart. Uüser Volk wird überschwemmt mit Zeitschriften und Büchern aller Art, die ein geschäftliches System, verraten. ÄlS an der Arbeit ist, und wet mit dem Volk, in Fühlung ist, per begegnet der Verwirrung der Geister, die bereits angerichtet ist. und sieht die gefährlichen Früchte, die zu reifen beginnen. ... So tief wir mit den weitesten Schichten unseres Volkes Anstoß nehmen an.'der Stolle, die besonders ausländische Juden in der Revolution gespielt haben, so sehr verwahren wir uns gegen die urschriftliche Verirrung, dafür das Judentum als Ganzes verantwortlich zu machen. Wir halten eS daher für geboten und werden in Rcsem Mime bei der verfassunggebenden Generalsynode vorstellig, daß dresilbe unzweideutig klar zum Ausdruck bringt, daß Rassenhaß und Neligionshaß des christlichen Namens und Glaubens unwürdig ist und daß die Kirche des Evangeliums diesen trüben Haß als unverträglich mit dem Geiste ihres. Herrn und Meisters weit von sich weist. Wir halten.eine solche offene Stellung um so unerläßlicher, als ein Mitglied der obersten Kicchenbehörde in einer politischen Tätigkeit im Vordergrund der antisemiischcN Agitation in Baden steht und in einem öffcnUUDcit Schriftwechsel beschuldigt ist, rmwahre Tatsachen, die die. jüdischen StalitSbürger schwer oelcidigcn, weiter verbreitet zu haben. Je ’ weniger die parteipolitische Tätigkeit auch der. Mitglieder der obersten Kirchenbehörde heutzutage einer« Eillschränkung unterliegt, desto deutlicher und unmitzverstnndlicheir muß die höchste Vcrtreung der evangelischen Kirche, dafür Sorge tragen, daß nicht die Gewissen -verwirrt werden und der Kirche als solcher zur Last gelegt, was Privatrneinung eines ihrer' höchsten Beamten ist. Der Schaden, der sonst der Kirche entstehen könnte, wäre unermeßlich. , Es wird nicht uninteressant sein, zu erfahren, wie sich die.oberste Instanz der Protestanten zu dieser Eingabe stellen wird. Jmnwrhiy kann man an ihr die ungeheure Distanz ermessen, die zwischen diesen Protestanten und jenem heimischen Christentum besteht, daS „die Religion der Liebe" in seinem Programm hat und bloß auf dw Entfachung der niedersten Haßilsstinkte bedacht ist. D'Annunzko Gouverneur von Flume. Bueeari, 21. Dezember.' Das Südslawische Preßbureau meldet: Gestern wurden in Fiume Gerüchte verbreitet, daß die italienische Regierung d'Annunzio znin Gauverneur von Finme ernannt habe. Eine . Beftätiguag' dieser Gerüchte liegt nickst vor. BneEi, 21. Dez-msse,'. (Meldung des Südslawischen PreßbureauS.) Am 17. d. M. beschloß der Consigliv- Naziönale, über daS weitere Verbleiben d'AnnunzioS in Finme abzustimmen. Für sein Ver- - bleiben ergaben sich drei Stimmen, während 48 dagegen waren. ■ Kein Streikrecht. Amsterdam, 2l. Dezember. Dem ^Telegraaf-zufolge hat der amerikanische Senat mit 4f> gegen 25 Stimmen sine Ges hvorlage angenommen, die den Elf en bahn eru daSStreiirecbtuimm^ 22. Dezember 1919 Nr. 330 Inland. Kablnettsrat. .. Gestern vormiltags fand in der StantSkanzlel «nie» - Borsth des Kanzlers Dr. Renner ein mehrstündiger ' KabinettSrat statt, in dem der Staalskanzler eingehend , über die Ergebnisse.der Pariser Reise, referierte. Auch di» neueste Verschärfung der Eruirhrungskrise Wienkam hierbei zur Sprache. Die tvestungarische Frage. Von einer gestern ans Budapest hier kingetröffenen führenden Persönlichkeit erfährt die Korrespondenz Herwei, daß die Pariser Reise des österreichischen StaatSkanzlers Dr. Renner und seine dort mit dem tichecho-slowakischen Minister Dr. Benesch gepflogenen Verhandlungen daS größte Interesse der maßgebenden politischen Kreist Budapests erregten. Auch der vielbesprochene nächtliche Ministerrat, der in der Nacht vom Freitag auf SamStaz staltgefunden hat, befaßte sich hauptsächlich mit den auS Wien eingelangten Nächricksten. besonders mit der Pariser Reise des Staatskanzlers Dr. Nenner und der sich vollziehenden tschecho - slowakisch - jugoslawisch - österreichischen Annäherung, In der sehr eingehenden Debatte wurden di» sich für Ungarn aus diesen Erscheinungen möglicherweise ergebenden Folgen besprochen. DaS Gerücht, daß dem Ministerrate auck» bereits eine Aufforderung der Entente auf Räumung WestungarnS Vorgelegen fei, ist nicbt richtig. Eine Demonstration für die AspubKk. Klagenfurt, 21. Dezember. Heute fand hier ei» demonstrativer Umzug von ungefähr 5CO organisierte» Arbeitern statt. Die Teilnehmer zogen zunächst vor da- Rathaus, wo eine Ansprache gehalten und eine mit Beifall aufgenommene Resolution verlesen wurde, in der gegen monarchistische Umtriebe Stellung genommen wird. Hierauf bewegte sich der Zug auf den Kardinalsplatz, wr er sich nach einem Hoch auf die freie demokratische Republik auflöste. Ruhe und Ordnung wurden Nicht gestört. __ Telegramme. Amerika unterzeichnet? ( Paris, 21. Dezember. (Funkspruch.) „Echo de Paris" meldet aus Washington, der amerikanische Senat sei gegenwärtig geneigt, den Frledensverttag zu unterzeichnen.. Die Vereinigten Staaten würden jedoch dent Völkerbund nicht beitreten, vielmehr - würde diese Fcage^ erst später geregelt werö>H. ' Washington, 26. Dezember. (Meldung der Ageuce Havas.) Die Senatslommission für auswärtige Angelegenheiten hat die Resolution des Senators Knox in abgeänderter Form angenommen. Sie bezweckt den Eiritritt des Friedensznstandes mit der Absicht, den Bereinigten Staaten die ihnen durch den Versailler Vertrag zugeiprochenen Vorteile zu wahren. Sie versichert, daß die Regierung im großen und ganzen ihre Unterstützung dem Projekt der Errichtung einer internationalen Liga zur Aufrechterhaltung des Friedens gewahrt. In der abgeänderten Form der Nesolntion wird ferner erllärt, daß die Vereinigten Staaten im allgemeinen for>fahren werden, in engen Beziehungen mit den Alliierten zu verbleiben. Die chemokrati'chen Mitglieder der Penats werden diese Resolution bekämpfen, während verschiedene Führer der Republikaner hoffen, in ihr die Grundlage zür Schlichtung des Konfliktes zu sehen, der wegen des Friedensvertrages entstanden ist. Seialofa über die Fßumanev Frage. Nom, 21. Dezember. (Meldung der Agenzia Stesaui.) In der Kennmer hielt Minister des Aenßern Scialoja eine Rede über die auswärtigen Beziehungen Italiens. Bei Besprechung der Fiumaner Fragd wieS er darauf hin, daß ihm in Lor,don voll den Alliierten in dieser Angelegenheit ein Memorandum übermittelt worden sei. Es sei zn hoffen, daß -Präsident Wilson, der sich bisher den Forderungen Italiens widersetzt habe, emigen Abänderungen feines Projektes zustimmen werde. Lloyd George geht nach Paris. Amsterdam, 21. Dezember. W'e dem ^Testgraaf^ attsLondon gemeldet wird, begibt sich Lloyd George am L0. d. M. nach Paris. Die Auslieferungen. Paris, 21. Dezember. (Meldung der Tel.-Kvmp.) Der Unterstaatssekretär im Justizamt Jgnace reist heute nach London ab, um sich dort mit den britischen, Behörden Über die Fesjstcllung der Einzelheiten für dag Gerichtsverfahren gegen die von Deutschland ausznliefernde» Personen» die stch gegen das KriegSgejetz vergangen haben, zu beraten. Keine Auslieferung deS Exkaisers. Brüssel, 21. Dezember: Dem ^Soir" zufolge hat die holländische Negierung den Vertretern der Alliierten osfiziell mitgeteilt, daß sie den-gewesenen deutschen Kaiser mit Rücksicht auf dar Ashlrecht und aus anderen Gründe» nicht auSliefern werde. Minister Kristan «ach Berlin. B 'lgrad,20.Dezember.(McldnngdeS SÜdflatvifchesi Preßbureaus.) Minister Kristan. der sich derzeit m Prag aufhält, wird sich in den nächsten Taarn von dort mutz Berlin beooben.