Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 329 (21.12.1919)
- Date
- 1919-12-21
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 79% known words query
- IRI
…/2979076-2979077-2979406--02897-2988467- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
'I V p T Nr. 329 Wien. Sonntäz ^fau. t»eä foziake« Gewissens, ba^ da? im Kriege unbsrchient errvorbene Dermögen gekürztwerde. 'Die »eueWirtschäfjZordnung, die arbeiten u n d s p ü r e tt verlangt» verträgt nicht eine Gruppe - von - Kapitalisten,. welche «nF vom Einkommen des eigenen Vermögens leben. Die Resteeines Elchen Vermögens müssen wieder produktives Kapital werdend Unser wirtschaftliches Leben ist nicht ohne. Schatten. Mer solche Schütten sehen wir in ganz Europa. Die vernünftigste Politik, die wir nmchen können, ist, sich auf die eigen« Kraft zu verlassen." Der Minister schließt:- ,>W i r können bei uns keinen Faulpelz und leinen Dieb bu-lden, der unter dem Deckmantel der Parteizugehörigkeit die Republik, schädigt, sondeyr hyc' .'brauchen/ Leute, die arbeiten. Wir Lrauch'irw -best.'felsek.fssteri,.cf^ea^ioeiK^ Glauben in unserer Republik, dann werden wir'auch freudig arbeiten und alles andere wird unS zuteil'werden."'' Das Budgrtprovisorium wurde von der Nationalversammlung angenommen. ,;r}l . Errglqitds Politik der freien Hemd,,st,, .Zsn-seiner g'-ylen po^si'chsn Rede hat LloydM6r^e Mit Ziemlicher Betörung daraufhin-lewissen, dast sich Hnglanb Frankreich gegenüber -biShor nüch/tiachstkestner Richtung hin dertraglich gebunden habe, so' daß' das fvanzösisch-englische Desensivbnn.hui§ kemeswegs -.lw'rÄts kiM voklzogcüe Tatsache sei. In einem weiterea Absatz seiner Rehe bemerkte er, düs; das Ausscheiden AmemraS Me.bisher in Aussicht genommenen Kombinationen über den Haufen werfe, da insbesündere in England rHechand mit einer solchen Möglichkeit gerechnet habe. Das war, wenn auch nicht der WoMauL,, sv doch dev Sinn seiner Ausführungen und sie bedeuten, daß -die Neuentwicklung, der Dinge in Amerika ans England hinsichtlich -der von ihm beabsichtigten Kontinentalpontik zu einer Neuori"ntie-ung zwingen.' Eng- Mnd hat gewiß zur Stunde noch kein dringendes Interesse daran, Frankreich, welches sich seine kontinemv Me Hegemonie zu sichern trachtet, hierbei SHMtzrig-" beiten in den Weg zu legen. Aber es hat andererseits auch nicht die geringst-e Veranlassung, lediglich um Frankreich hierbei gefällig zu Mn, sich selbst die Hände zu binden und sich hinsicht-linder kontinentalen Politik'irgendwie festzulegen. Man weiß, daß England nicht NM bis zum letzten fFriedensjahr, svndern geradezu bis zum Tage der briegserMrung an der Politik der freien Hand festgehalten und sich ängstlich bemüht hat, über den /festländischen Mieren nicht' seinch- Bewegungssreiheit zu verlieren.- Die Situation,mit welcher hin für die nächste Zeit zu vechMN-'.hqheflr-tMkdenwird England noch in viel größerein Maße/ als. es, früher der Fall war, zwingen, mit dieser PoBik Htzuhalten. Die ganz offenkundige KriegDge'Wr.fim fernen^ Ostenhat.Ämexika veranlaßt, sich von einer Angelegenheit zurückzuziehen, von her noch nicht abznseMn ist, ob sip..nicht in der .-.etttsHridenhen- .SKlÄe^srirtz. pylstischir- Mtivität' Mmeui?f. kMn. yeute Gewehr bei Fuß uird. halönk/ihr- Pulper. iracken/.' Der dritte im Spiel, England, wird sehr ' darauf bedacht sei» Müsse», daß er nicht über der Verknüpfung Mt anderen Dingen verabsäumt, dort'im fernen^Osten astf der Hut zu bleiben. Unter solchen Umständen Mrd ey -sich um die binnen-europüischen ÄngelegenhMen nicht mehr - sürmnern als''es', nebenbet zu 'tun' vermag. Das/ HäustLinteresse der englischest' HöMrst/ÄMstaber auf, auherarn.Gebiete. , Unter,-jles§ltt'..ilrttstLn!^n M es hoppelst begreiflich, daßsich -die -Mgtts^stPpe^-e'/fnkyrev fHrser: gegen die .intransigcrtte Dolitik -!ClemeMaüs A/ wenden begiunt.'So,.schreibt „M a n ch e ste r G-n a röAu n": Von den zwei, Kaiser reichen, die Hratttxeich vereini bedroht haben, ist eines -völlig und dauerH/ge- MLgeu u,Ud..das^irnhM. so.v^uksVüp pelMchaMmin- Mterrsste i ne Ge n^r a t r ö n vorüMrgeheu /muß,Mv!or M -.auch ustr. eine entferute Aehnlichkeit i mit - seinem früheren Zusta nd wicdergew innen kann. TrHdenr. Mhlt Wiener Morsenzermn- A. Dezember 1918» Belle I 1 TeleMMme../st,st./ Die VoesprachLder deutschen SozialdemoktKLerr bei dem MinifterprLftdenten Pnsar..' P-rag, 20. Dezember. (Tel.-Komp^.) Heute mittags ist eine Delegation der deutschen Sozialdemokraten üi. der Tj ch:cho-Slowalei, bestehend aus sechs MitglieLerst unter der Führung deö 'ehemaligen Landeshüüptmannstellvertre!ers^Seliger, vom Ministerpräsidenten T u s ü> empfangen, worden. Dieser hochwichtigen'Audienz gingen Beratungen - Tüsars' mit '.Vertveterm des - - deutMn. Nationalrates' -von' Mähre.» voraus. Ünmittelbär vor dem' Empfange der Del^gätion tagte im 'MintsterraLßpräsidium ein Ministerrat, dem sämtliche Kabinettsmitglieder beiwohnten. In diesem Ministerrate wurde dasausführliche Memorandum/der deutschen' Sozialdemokraten' burchberäten.'-Es enthalt/vorwiegend wirtschaftliche Fragen und verlegte' das- Hauptgewicht aus die völlig unzulängliche Versorgung Deutschböhmens niit Nahrungsmitteln Und Kohles . Eine Nemedur wird unter anderem in der Richtung angeregt, welche' zu einer Art. autonomer Ver^ sorgung der gefährdeisten deutschen Gebietstei e führen soll, nach der Art der ün letzten Kriegsjahre begründe!rn westböhmischen Approyision'.erungszeniräie. Ministerpräsident. Tusar legte Wert daranf, den Besprechrmgen mit den -Mitgliedern der Delegationdas Gesamtkabinett beizuziehen. Es wohnten den Beratungen bis zum Schlüsse sämtliche Min'sLrr und. verschiedene Sektiouschefs' bei sowie Vertre.er sämtlicher koalierten tschechischen / Parteien und - der Slowaken. Hieraus ist zu euinehmen, welche außerordentliche,, über deu Rahmen wirtschaftlicher Verhandlungen hinausgehende .Bedeutung die Regierung dieser Konferenz beimißt.. ' . .. . . : -■; Die, weitüber drei Stunde» dauernden Verhandlungen begannen mit - einem - ausführlichen Referate Seligers. Ihm antwortete Ministerpräsident Tusar, der nicht nur das gesamte Material des Memorandums behandelte, sondern auch auf einzelne Punkte desselben mit. großer Genaingkeit reagierte. Jene, politischen- Anknüpfungsmöglichkeiten. des Memorandums,, von' denen in der Hauptsache die Rede war, btzaniwortete Tufar bahi», daß in der /tschecho-slowMs^ die Deutschen die gleichen' Rechte-chEn-/.WäÄe»^wie''''-bre Tschechen und daß daran nicht'- zu denken fei, daß die Republik zum nationalen Hader zurückkehren werde. Es werde --alles- -Mögliche' getan/'werdeh, rumLdLN^i deutschen Staatsbürgern die loyale Mitarbeit im Staare? zu ermöglichen.- An die Ausführungen Tusars schloß sich eine mehrstündige^^ Debatte. . . / einen -Gegenstoß. hervorruft../§)le Zeit mag .vier- Wcht diese siö^rlich MerLriebenL . Furcht eist' Wenig' glätten. * Bestimmt ist aber der j einzig HtMse^Meg^ im „erster Mstrer^' gMstwärklg^w Besorgrris^ znHb Wursten,, eine ' grHMiWe^uno^.eMlmirLigM Pstsitik als die,' die bisher ^ausschließlich dreofsiziellen Meise ist. Frankreich beherrscht' hat, - toeUn < auch glückK^r» Heise ' nicht'/ jeden ein/elsten/' FrqstZostn. H'i ch e'sthe ist 'Hnn^nür 'noch ist der Znsammenastbe.it mstd ULei ch ste llun g . aller ^Sdaa te n ge f u std6n' Adrdstn. Wir wollen, uns/daher von keiirer'/RüÄMi r^/'-'Büttdnisfe Hineinlocken. lassen,, die' Sonderbüiichmffe Md^^Dahei/istM ziemlich- LleichgLLLig, ob ^diesü: Mtch- D^MDrLlMh.^smstn'MdLL-' oder in - verMckkÄL Mostu ■EH sind. ::1 . Wi$". Die IurrgtÄrken im ‘ Dir «Tribüne d t G e n L v e", ein -Mrigüls'Hstch- W,.tÜrke»fe!ndlichrs Blatt, bringt die'Nachricht, daß dem stldere» Mjßwrsir T a l a a t P a f ch .a die Hinrelsecrjaubttisstm die Schweiz v e r w ei g er t worden ist./D s ch e^ma l P/stM U, W sich bereits m.Dern befand - und. dstrtimf''dke'Eiürest^erlstHniS startete, mußte um^eh r e n. '.Grstjüste'.-^ Hstk, der sich in Laufanüe anfhielt, habm Anweisung erhastenstdie Hch w e i z b i » tt e » a chtTä g e n z m e r-l ä -Me n; Mnso soll F S m a i t H a k k r ht D o v o-s •••; Die „T11J, v u t t e G e n ö,v t" bimerst hin'M daß H AuSgewiesentn^sich m D e n t s.ch l ä n d sanmrchr »yd von dort ans auf ihre ÄertrauenÄeute aus /der, Schweiz eUwnken werden, T a a l nt aber wird wahrscheinlich nachKonstaKstoW M«. kraten, das /tu wirtschaftlicher Beziehung zum Wiederaufbau des' Wirtschaftslebens' "eine Politik' der Wirt- / schaftlichen , Annäherung an' die Nachbarstaaten fordert, sagt -in. politischer Hinsicht: Die Sozialdernok.raten wenden sich gegen die Unterdrückung des gesamten dentschen Volkes,/gegen die Rechtlosigkeit des l.eutschen Schulwesens und dagegen, daß ganze' Reihen deutscher Arbeiter und Beamten nur wegen /ihrer/ Nationalität gematzvegett wurden. DaSWe'mo'rauhüMt.fap^rtrasches« Einberufung einer Konstituante' mit Vertretern aller Völker des Staates zum., gemeinsamen Aufbau der/ Verfassung. -• ■ ■'//'.' / . , ■ Prag, 29 Dezember. /(Tel^Komst.) Heute -vpr-- mittags sind Vertreter des Brunner: Deutschen Nationalrätes vom Mmisterpräsiövnten Tusar in zweistündiget Audienz empfangen worden. Einen besonderen Ge^en-- stand der Besprechungen bildeten^ Angelsgenheiten der ZI0MISTfl$CH£ BEZIRKSSEKTION LEOPQLOSTADT. .' Grosso . MIT ANSCHLIESSENDEM ■ rmz MONTAG DEN 22. DEZEMBER UM 6 UHR ABEflDS IM BAYERISCHEN HOF £ KARTEN i K 5 U. JO BEI R. LÖWIT ROTENTURHSTHAsfeE L2 1 UND AN DER A8EN0KAS8A.,. ASse^gs^sand' 'ttt'-WBäforinu Heute den '21; D^zeptber.. .19.10'.tim - l/al^Ühr Vormittags im Festsaal' d^r LeairLsvertstetuug Älsergrundj IX. LerirL, ^ZHriagÄsßrEe'' '43 7038 PRoaRAii EfdfTUüö.gs?edc: Dr. Schallt Chor des Jüdischen Gesangsvereinek. Festrede: Grtidcrat Dr. Ehrlich, Rezitation: Oherregisseur Egon Brecher und Papierej unübertroffeti in Qualität! Ueberall zu haben, «stz Fabrik: Kahn a Jura, Wien, IX., Altmüttergasse 3s --—-----:- . —-t neuen Verfassung und _Kreiseinbeilung sowie Landes ans schuß fragen./ Zum Schluß wurden die FrageD de^ Knegsanleihe und des Rücktransportes der Kriegs^ gefaygenen besprochen.! ' Die amerikanischen^ Handelsgesellschaften füst , den Fetedensvertrag. , Berlin, 20/De/ember. Die ,Io-s. Zeitg." st aus Rotterdam: Der „Times" wird aus.New-Vorb berichtet, daß die Senatoren und der Präsident auHs allen -TL i le n des Landes- Telegramme von Han-, delsZesellschasten erhalten, in denen gebeten wird, drst Regiernngsk.ise bei-ulegen,/damit/der Friedenszustand! -ejnt'xeben könne. B ide Parteien hahen noch immer feiitcj Grundlage für einen Vergleich gefunden- . / / Paris, 20- De/ember. Ueber das Attentat anß Ldr'd .French wird -gemeldet: Die Angreifer Lord French' waren 15 W:, 20 Mann stark- Um Mnenst Automobil den Weg zu versperren, hatten sie stistem Wagen in die Mitte'der Straße gestellt. Als, das/ Astjö ankam, wirrde eiste jwahre Salve abgegeben^ Der- Chauffeur/ konnte sehr geschickt den Wagen um-- fahren und davonkömmen. Der Wagen, der dem'Auto^ .Mvl.il' LpH/.French'^7sÄMe7/MM durch eine Mombei fast völlig zerstört.' T otz/em blieb der- Chauffeur, best aMin anf .dem Wagen war, heil. Auf dem dritten Wagen vHastbem.-'sich-.WsHä'i«n,' die das Feuer der Dngreifest erwiderten. /st/JM' englischen Unterhause erklärte der- Staats-, Mretär für Irland über den/ Anschlag gegen Lor!^ French, daß aus einer Hecke vier Bomben geworfen; würden. Einer der Angreifer schoß von der Straße ans, -die Lo cd French. passierte. Er wurde hon' W/itLreskocte auf der Stelle erschossen. D.ie Angreisest hinter der Hecke konnten slüch-ten.. . l. r / 'Me-Pariser VerhanÄLustgerr. .//'/, s l. Berlin, 8v. De^mber. (Tel -Komp.). Die M ^Mittag" meldet: In hiesigen politischen Kreisen verlamet. daß die uuterlnochcuen P.u ifcr Verhandlungen vielleicht schon heut^nachmittags wieder angenommen werden. Es besteht Me Hosinungj daß sie elnen glatten Betlaus nehmen und zu einem positives Ergebnis sichren werden. Die Furcht dev EtiLemLe vor einem Amstmz! Lu DeuLschland. st . / Ltyndvn. '4Ü. Dezemher. (Tel.-Konip.) Im.IlnterhauZ M'te/Donald M a c l ln bei der Behandlung der auZrvärtiaen PollNk. daß' besonders die Geheimdiplomatie verschwlNd'en muß«' Die Welt verlange, daß nün endlich" mit'offene» Korten'gespielL werde. - Besonders müsse das Parlament näheres Liber dre Be-; sprechnngm m der vorigen Woche erfahren, die zwischen LloM George,. .Clemencau . uns den. anderen Munstern üartgesundest halnn. Wenn Amerika nicht dem Völkerbimde als-Mitglied bei=<* irrte, «röchle er wissen,' ob danner» Sonderabkommen zwischen England und ,Frankreich vereinbart sei oder adgerchloßm werda!' Lord Robert.Cecil betonte, haß der-Friede sosott in Wirkung t.rcjten müsie, weil sonst, eine. Nevob'tmn i« Deutschland schliiMv 'Folgen' für ' die- Entente haben könnte. Der Sturz der jetzigen „deutschen Regierung würde ein Reg me der äußersten Linken yde^ emMMärrsche-Atr>on her'veiföhren. ' Älohd --Georgeüber die türkische Frage./Ä London» 20. Dezember. (Funkspruch.) In seiner Untecl rede Marte L l.o h d G„e o'r p e über die türkische Frapri Anatolnn, Armenien-und die Christen rn' Klcmäsicn besch . m'Ndcn müssen. Brel häng' davon ab, ob dre Vereimgtsst Staaten, die wenig äußere Lasten trügen, jedochc üQer uuermeßliche. Hilssquellen. verfügen, sich an dieser, bedeutsamest Ausgabe ' der Zivilisation beteiligen. , werden. @o4 lange wart . die Haltung / der' Bereinigten ' 'Staate« nicht kenne, könne eine S o.n d e r.r e g e l n n g der türkische« Frage -durch die anderen Verbündetennicht v o t.g ttf nomme n* werde n.. Deshalb fei b e Entente bisher noch nicht zum Frreoen mit der Türkei, gelangt. Tie Stimmung ist ddn Bereinigten Staaten, sei allridmgs nicht vielversprecheud^ DeSlialb könne mbn den Friedensvcrtrag vorbereiten und hoffnst daß der Friedrnsznstand mit der Türkei in abs ehbarest Z e i t erntreten wer de. Vorbereitende B.esvrechungen hätten statt-i gesunden. Sie ^würden m den nächsten Tagen in London unhi Parch. fortgesetzt-werden. ' '- . Französtschsr Minifterrat. Paris, 80. Dezember. (Funk'vmch.) .Heute hot/ivr Elstir» ein Ministerrat stattgefunden, der sich vornehmlich mit wmschafL-- lschen Fragen befaßt hat. Znr Verhandlung kam dre Brotsrage/ dr? Besierui'g - des Wechselkurses und dre Anleihe. Ueber die Am und den Zeitpunkt rb«s Anleihe wurde.emgehend beraten. Euver Pascha — Komg Loa Kurdiftaü. . London, 20. Dezember. fFunksprnch.) Nach einer Meldung ausBrüssä-wurde E n v er'P a s ch a zum K 5 n i g v o-n K n r d r st a n ansgermen.. ' . /- . ' Deutschland gegen. die AusSiefemmg. ' 'Paris. 20. Dezember. (Funkstruch.) Freiheir von LerSyN! hät/.Donnersrag dem Obersten Rat das am 13. Dezember'älfgeo > nchnmkne deutsche Gesetz übernl'tielt, nach, welchem snr. Verbrecheki Lmld. Vergeben während des Krieges -im Feindesland die derrtWst Gerichte, züständi^ feien. . st. Die rfchecho-flomakifcho Zuckererrttest - „ c P^ag, 30. Dezember. „Vcnkvv" uuldet:'Beinahe,!'is gegsp Ende « Oktober- - hat .man - mck einer Rübermnti: . von zirkcj .,bg Millionen Zentner gerechnet, aus welchem Oitanüim bei einem' Zuckergehalt von 16 Prozent 1% Milliouea Zentn« Zucker erzeugt worden wären. Durch die schlechte Witterung ün» Vre-verspätete Z'.lckenübesierrtte ist der Zuckergehalt ans!8'/g Pr« zent gefallen. In brr, Annahme, daß 41V, Mrü'.outn Zentn« geenilrt wurden, beträgt die' Ziickerprodnktton der den: g'nanuteH Zuckergehalt 6'20 br§ »Pftüioiicn Zentner, das ist rttl l^/,st Mrltionm Zeginrr wrn'o.er aegc-u dre irM i'mgßD 1995