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Wiener Morgenzeitung · 1919-12-19 · Heft 327 (19.12.1919) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 327 (19.12.1919)
Date
1919-12-19
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr ffl Wien, Freitag Wiener MorgenzettunK 19. .Dezember ISIS deitq^ * Rücktritt Röntgend.' Aus München, wird LeriSlet: Geheimrat Dr. v. Röntgen wird mit Schluß des laufenden Wintersemesters 1919—1920 seine Vorlesungen , an der Universitäk und von der Stelle des Vorstandes des.Physikalischen Institutes z u rückt r e t c n. Er gedenkt, dann nur noch die Uebungen abzuhalten. * Schwere Erkrankung Richard Dehmels. Aus Berlin wird uns berichtet: Richard D e h m e l ist in Blankenese, bei Hamburg schwer e r k r an k t. Sein Zustand ist ernst. * Gin obdachloser Gesandter. D e DolmlinaSnot in P'Lg ist so groß. daß für den holländi'ckon Geiandttn lene Wohnung gefunden werden konnte. Er muß auf dem Lande wohnen. * AanzleierLssnnng. Advokat Dr. Nobtrt N e n-b a u e r in AarlSb'd. Haus .Fürst TaxiS > Kaiser F^anz Josel-Ltraße. hat seine Kanzler er Snnet. - « Freie Einfuhr r»on Medikamenten in der Tschecho-Slowakei. Die rschrcknche Ncgreruna bereiteteme Verordnung vor. nach wolrher eme große Zahl Mcdisamen'e uir die Elniubr allgemein freigegebm wnd.' Die in vieles Gehret fallende Agenda wird einem Unterausschuß der der Kommusion für Außenhandel zugewiesey werde». - ' U Einqueuctierung tn der Leichenhalle. Ern Prager MontagSdMt berichtet, daß iu der Leich mkalle des jüdischen FrredhofeS bereits seit drer Monaten' eme ,ecksköpfige jüd'icke Fam'lre wohne, dit.m Prag keine Wohnrmg finden konnte Bon den Kindern find zwei kchulvstckttg, während die Übrigen zwei «och klein find. Die Sfarmtlie schläft auf Suohsäckm, die sie aus die Stern stießen' der Kapelle gelegt hat. * Ern0 Strandalaffäre in Preßburg. ,Nar. Llsth" berichtet aus Preßbura von cinec Skandal ossäre m der Ein- und Ansfuhrkommisfion des AvprovlfionierungSamtes. Nach einem amtlichen Berichte wurden der Kassier' der Ein- und Ausfuhrkommisfion O. Soucek. der Lipuidakor F. Lrcznovsky und der Borstand der Wareuabterlung Zd. Fronet verhaftet. Es ser allgemein bekannt, daß mehr Personen verhaftet wurden, und daß die ZM der in diese Affäre verwickelten Prrkoncn größeL sei. Nach Informationen des „Becernik" sollen die Fäden dieser Affäre, nach Prutz fuhren. J » Epidemische Schlafkrankheit. LsuZ Stockholm wird berichtet, -Latz iw derletzten Zert in Stockholm eine epidemische Schlafkrankheit ausgetreten sei. Viele Fälle haben bere-rs tödlichen^Ausgang genommen. Zumeist fallen der Krankheit jüngere Leute zum Opfer. *, Volksbildung im- Technische« Museum. Vorträge im großen. Hprsaal: Samstag den 20. d, M-, 4 Uhr nachmittags: Ing. $ Jung „Hochgebirgsbahnen''. Sonntag den. 21. d. M., 10 Uhr vormittags: Ing. K. Ti ndl „Das »Moderne Flugzeug". * Ein Milllonentreffee. Bei der gestrigen Ziehung der tfchecho-slowakrscherr Klassenlottcne ereignete sich der äußerst bemerkenswerte Zufall, daß*'die 700.00V Kronen betragende Prämie ^ruf den Haupttreffer von 800000 Kronen, entsteh fo daß der glückliche Besitzer des Loses mit einem Schlage Millionär geworden ist. ' . * Paßzwang in Polen? Aus Krakau wird berichtet: Laut einer Meldung des „Kurher Codztennv" soll dcunnäch't in Polen der allgemeine Paßzwang eingeführt werde«. Die" bisherigen österreichischen und russischer» Passe werden eingezogen und an deren Stelle neue ausgegeben. * G^xeikfirbe» ...-G Pars ha«^ Aus ckP a r s. ch q 1t wird telegraphiert: . 'Seit einigen '.Tagen-. befindet sich Warschau ln einem wahren Streikfieber. Es streileu jetzt die Mühlenarbeiter, die jüdischeu Handels rngestellten, die Angestellten der Manufakturbranche Und — die Hausbesorger. * Herrenlose Sofies In der Strafsache gegen Oskar Jindrich und Genossen wegon Diebstahls sucht das Wiener Landesgerkcht..die Eigentümer einer Anzahl Lose, und zwar der serbischen Löse Nummer 46..Serie 5470 Und Nummer 86,/ Serie 6013, der ungarischen Lose Nummer 011, Serie 3501 und Nummer 045, Serie 6542, der ungarischen Roten Kreuzlofe Nummer 43, Serie 2329 und Nummer 6, Serie 3043,. des holländischen Loses Nummer 49, Serie 1123, des ungarischen Prämienloses Nummer 019, Serie 6717 und der italienischen Lose Nummer. 004, Serie' 16.212, Nummer 48, Serie 08570 und Nummer 30, Serie 4716. * Späte Söhne. Aus Trient wird uns berichtet: DaS hiesige Schwurgericht verurteilte den ehemaligen ungarischen Leutnant Ludwig L.e is z, ehemaligen Kommandanten^ einer Acheiterkompanie an der italienischen Front, wegen MWrauchös der Amtsgewalt und versuchten Mordes zu drei Ja hr en sch we re m Ke r ker, sowie zur Tragung der Gerckchts losten und SluSweksung aus Italien. Leutnant Leisz hatte am 6. Juni 1915 in einer rückwärtigen Stellung den militärischen Arbiter Amadeo Gottardi. der sich zu seiner Kompagnie nach Al bi'begeben wollte, augehalteu. Gottardi erklärte iu italienischer Sprache, er müsse zu seiner Kompanie einrücken. ... .Leutnant Leisz, der italienisch nicht verstand, glaubte, daß eine' Insubordination vvrliege, und feuerte, als er sich,, nach seiner Angabe,' von Gottardi bedroht sah, drei Schüsse gegen diesen ab, die Gottardi schwer verletzte«. Leutnant Leisz erstattete gegen Gottardi beim Kriegsgerichte die .Anzeige wegen I n s u b o r dün a t i o n mit der Waffe. Das Kriegsgericht verurteilte Go t ta vdi zu vier Jahren schwerem Kerker, irr dem er auch am 1L. August 1917 starb.' " * Schleichhandel mit Kokain. Der 26jährige Pharmazeut Jos^s dlo tter nachn am 17. b. M. t - t’n.'eU-i.'ri-. milian. in der Uuiversitätsstraße von dem Pharmazeuten Robert Heller einen Betrag voy 50.000 Kronen in Empfang, wogegen er dem Heller versprach, ihm zwei Kilogramm Kokain zu verschaffen. Rotter versprach, den Heller zu dem Besitzer des Kokains zu führen. Sie kamen auf den Schottenring und dort Verloren sie einander, ohne daß Heller den Rotter wieder finden konnte, Heller eilte nun' in die WohKung des Rotter und fragte ihn nach dem Kokain.- Da verweigerte Rotter die Rückgabe des'Geldes. - Auf das Polrzeilommissarjat Margarethen geführt und dort einvernommen, behauptete Rotter, von Heller überhaupt kein Geld e»upfangcn zu haben. Man fand bei ihm auch die Summe nicht vor. Bei einer Bekannten des Rotter wurde aber eine Schachtel gefunden, die er dort hinterlegt; hatte. Sie enthielt die ganzen 50.000 fronen. Robert Heller hat nach seiner und fernes Diensigebcrs Angabe, dem Rotter das Geld nur zu dem Zwecke gegeben, um ihn damit des Schleich- . Handels mit Kokain zu überführen. Die Strafanrtshandluug ist eiugcieitet^. Dereknsnachrichten. N acht' di i t .n t o n B e r einen e i ' rfi e} tt nt o it S* «ah ins t o s wu ran» -r a g e der Beta n st a l tungf . - , H ii . - ■.? I u ge „ b im 1 fi n ..A!' a w a ' b Z i o u", st.. StirtDuinu' 46/3, 3 Uhr -ua.f.m u:uv' i'vilM(ljiiii0 ■ ■ ^ut Chanuknfenr. :; ßU ErMhrNNg.,' Des Marktbericht. Waß-endbisher die Gr ün w a ^enmgrkte wen'gsteus mit fildmäßig gcbamml G mnie ausre'chevd' beschickt waten, e'g.ib ficki gefinn auf v'.eleu Mä sten berens Mangel an K«mtt und Kokk. Der Verknus dieser G.'Uii'lieattcn fand aük dem R a s ch mar k t c; « « t e r A n fiel lunge n st a t t. Gärtner g e m ii s e kehlt e tafi gänfiich. Die O b st z u f u h r e n find ansgeRreben. Zur Ber- \ siigang staudon nur unvelkaufie Neste von den Vo"agen. Die G r o ß mar k t h a t l e bot,.da diesmal dieNmdfleisckallSgabk erst Di'i'S'ag beginnt, überhaupt kein Fleisch. Jeilgchalion winden um Wüi fie. ‘ J Auf den F « k ck m a t-jf t e n gab es mir. gesalzene Schellfische mid -eränchene Seefische. Ka'pstn dürsten m absehbarer Bett n cht auf d>e Markte kommest, da die Produienten uuerhyne Preise — kus L 70. - für das Kilogrusttm ab Verladestation — ve; langen. . ■’ / «: Saech ärinab gäbe. Vom 22. bis 31. d. M. wird Saccharin ausgegeden. Bezugsberöchstgt find alle Hanshallungen. Es wird ans jeden Eiukausschcin eine Packung ArrfiaMaechum zu 1'5 Gramm mm Pre^e von K 1.50 abgegeben. Der Bezug erkölgt gegen Abtrennung der Ziffer 19 des Einkaufschcincs ohne Unterschied der Farbe. , Mitteilungen der „NohS". " Warenzentrake. VNk., Pianfieugaffe 19: Abgabe von Mgrmckade (das Kilogramm L 16.Y0'. Hansvakete, Schweizer Bobnen iul'K'lo-Dosen P li'ner- und Dopvckmal'bier. Paradeis? mast. Puddingvulver tPanille und Schokolade van 8 bis 12 Uhr und von 3 bis 3 Nhr. — Bnkauffielle, k.. Nibelnngengaffe 7: Abgabe von Ma-mekade lki Dopvrlma!zb»''r. Puddingpulver, . Schweizer Bohnen in I'Kilo-Dosen von b»s .'2 Ndr und von 8 bis 5 Wir. - ll.. IV.. V.. XNl.. XVII/ XVIII. und XIX. Be ist: Abgabe von rastoniestm Wa'en. und zwar: ' V« Kilomamm Mehl tras Kckögrämm. X 5.10>. '/,'K-loaiomm Ma'Sarretz (das Kilvmawm 15 40). '/< K'logramm Ans ttzas K'kogmmm N80'. i Kilogramm Ka toffeln ldas Kilogramm ll,3.60s, 12 Dcka Margarine tdas K'loa eimm X 62.50),. Malmelade von 8 bis 12 Uhr und von 3. bis 5 Uhr. Ullslhillk« Größte Auswahl \ Billigste Preise! Leopold SteiiihlNt, Wien, i.,Vibers!rnße S. — . —— i—40VS/H ', . , i i ii.. .>■ Bühne und Kunst. Die Zensurbeschwerdes Direktors Dr. Emil Gehör. Der BerfassttngZger'ch'.shyf publiziert das Mieten über die B-csch'wedde des Direktors der Neuen W'-rirer Bühne, Dr. Emil G o l d man n-G^e he r, gegen oi«; niederösterreichische LandeZregierung wegen Verletzung des ihm als'Thea^erdirektor durch die Verfassung gewährleStelen Rechtes auf Ze nsu rfre iheit. Direktor Geyer wurde wegen Uebertretüng Thca'erordnnng durch Aufführung des ni'cht'.enfuricrten Stückes „Dimpfl" vom Ve-irkspoli^eikoMmissariLt Alsergrund zu 400 Kronen Geldsträfe verurteilt, wesch^s Erkenntnis von der niederösterreichifchsn Lande§beh7r)e bestätigt würde. In der Beschwerde lvurde auf den Beschluß der p oviso i chen Na ionalversan nrlung vom 30. Oktober 1918 hlngewiefen, Mit welchem „sede" Zensur —also auch die Theaterzensur anfgehoben erscheint. Der Verfassungsger'lchtshof hat gestern erkannt, daß eins Verletzung des durch die Verfassung gewährle'stelen poli'ischen Rechtes durch das angefochtene Erkenntnis nicht stättgest.nden hat. In der Begründung wurde unter anderem bemerkt, daß unter „Zensus gemeiniglich bläß die Pressezcnsur verstanden werde. Das Wörtchen „ict*" bedeute jete Form der Presse zensur. diese ist als ungesetzlich durch den Beschluß der Nationolversa nmlung aufgetob n worben. Der Antrag des Vollzugs-ausschusses lautete auf Aufhebung der Pressezeistur, des Verein?- und Versa intim}?' cd) e). Gen Ir n n aron alle du ch dir Kr'egZvechältnisse; geschassenen, Maßnahmen und Einschränkungen gegen die Presse, also die militäriiche und politisckie Zensur. An die Aufhebung der Theater- und Kinozensur wurde damals gar nicht gedacht, sie stano nicht in Vorbereitung und war auch gar nicht beabsichtigt.; Pariser Tk^ater. DaS „Prager Trgblatt" berichtet aus Paris: Die Theatersaison, hat mit ziemlich kurzatmigen Werken eingesetzt. Den großen, bekannten Namen ist man bisher auf den Theaterplakaten nick)t begegnet. Nur der unermüdliche Sach a Guitry, der in jeder Saison mit drei bis vier Novitäten, paradiert, hat in der „Porte St. Martin" eine dreiaktige Komödie gebracht, welche. sich „Man pere avait raison" betitelt. Sacha Guitry ist sicherlich ein witziger Kopf, ein amüsanter, wenn auch recht seichter Plauderer, der vor allem seine persSulichen Abenteuer in den intimsten Details auf die Bühne bringt.' Die Familie Guitry spielt in dem Pariser Theäterlebrn. wirklich eine. etwaL ermüdend anfdringliche Ro.sei Der Papa, Lucien Guitry. eifersüchtig auf die Erfolge seines Sohnes als Dramatiker und Schauspieler, grollte mit ihm beinahe durch zehn Jahre,. welches Thema der skrupellose Sacha natürlich in witzigen Komödien 'über die Undankbarkeit der Väter ausschrotete. Unterdessen hatte Sacha eine steinreiche Bankiecstochter geheiratet, die'Unter dem Namen Charlotte Lysäs an der Seite.ihres Gatten mit großem Erfolg die Bühne betrat. Dies ergab wiederum einige Komödien, in denen uns die ehelichen Freuden.des Paares geschildert wurden. Dann wurde Sacha eifersüchtig -7 und die Folge war das Lustspiel „La femme, le^niari et l'amant". Daun ließ sich das Paar scheiden und Sacha führte dem Publikum die Schauspielerin Yvonne Printemps als . Nachfolgerin der schönen Charlotte vor. — Resultat: zwei Komödien! Papa Gnitry lieh sich später als Witwer ebenfalls durch eine Theaterschöne, trösten, die endlich Vater upd Sohn versöhnte und zum Dank dafür vom Papa geheiratet wurde. Diesem verwickelten Familieutratsch haben wir nun die Novität ,.9DH’t Vater hat recht" zu verdauten, die nichts anderes ist als ein schwächlicher Aufguß der Chronik des Hauses Gnitry, was einen recht peinlichen Eindruck machte',' um so inehr, als Vater und Sohn mit ihren Gesponjinnen die Hauptrollen spielen. Aber da die beiden Guitry ihr Metier verstehen und der Dialog an geWfertev Zweideutigkeit nichts zu wünschenübrig läßt, ist dem StüM ein großer Saisonerfolg beschieden. Für den Export eigned sich diese Limonade allerdings nicht.; •\ In der „Athönse" hätte eine Komödie „Llmour, quantz. tu' nous chiiens!" von Co oluS Und Henttea'nkn ^incü' artigen Erfolg. Eine stürmisch umworbene Frau .leite#' den unbequemen Anbeter au^ die Fährte' Ihrer jün-tzerew Schwester. Ein winziger, 'Vorwurf, oft schon dagewesen^ ^G aber die-witzige Plaudrrlunst der Autoren genießbar machti' , Was die übrigen BoulevardbÄinen betrifft,/ so Helfe« sie sich mit der Auffrischung Llteter Stücke, brr bie Werke von Bataille, Capns mrd Bernsteiy ' erst-« nach- Meih-z nachten hrrauSkommen sollen. . Dafür triumphieren über.qll, die Rrvnen, die > sich gleicherweise durch Mangel an Witz und — Kostümen auszetchnen. ' ' Aus den Theatern. ' /i Im Ov e r n t h e at er gelangt demnächst „Lohc^ zur „ __......._ „ ... in S^ene gelp'm „Für-- den Monat' Februar we'den unier Le-sungl vvn^R ch>nd S>raust Ncprrscn von „Gosifan tuife« und ^Noberi der Teulel" vorveicttet. .Im Wien er Str-tt.he a Ut finden an den bridest. We i v nach t s feie rta grn <25. und 26. Dezember) vier' Borhstsungen'.finit,.nu8 zwar an dm Nacht tagen „Dev B ib er st elz" lDonnerstag' una „De.r Weibste ust el"' (Fr.e tagl. an beiden Abenden gebt, Dumas Luftsplel ,.E nt Frcu nd der Fr an eit" in SMe. Der Jü o'p verkam f lliir diese Boist<llnngrn hat beieüs b-egönnen. A l b e r t E h r e n fi e i n liest am 21. d. M» im große«, Saale des Ingenieurnnd Alchtekienveremes. für den Ge^ noffenfchafisvrrlag.' Der Dichter liest Ungedrucktes,.aüsden Prolabüchern „D e Nackt wnd", „Tubutsch", „Pericht auK einem Tollhaus" und ans den Ged'chtbü.hcrn „Die weiße Zett* mnd /Dte rote Ze'.l".' Kartm von E ft -' b Z K 15.— '(iit# begr istn, bte Sammlung ..Die Nacht wild" von A. Ehrenstemi be>, Kchkendor>er. Lany' und beim PomcxE des Jngmteur--uudtz AMMmvereipes, 1., EschenbachgM 9. ' , ' / - Robe r 1 P e t u e r «Neue Wiener Bühne) liest Sountä-. den 2t. d. M„ Vall Uör votmmagS, im großen Vortrags-! male, s, W'tstl'gcroassc fl; znännlten der DrtungsgesellsckäW' Mltwtikcud Konzeupianistm Eltje Gebe r.. Regicbeittag' X 4.—. . .. __• >. Vorlesung Mirßa« Schreäbel. Im Nahmen detz l»ter,viscken Beranfiiliungm der Ebnaen Örgatnsanon „Der. Bücherkasten" las Ftäulnn Mirjam S ch n a b e l am. 6. d. M. „Dickfni'g des D>>ns". Das P-Mramm..«mkaßle Gedichte, Gleichuiffc nv-d Mäicken aus.- dem Cliinesischeu und Jndlschen, dam etnige Psalmen, das tragi'ch ankl-ngende zwanügste Kapitel des Icrrm as und 'ein'ge Mische Mär chm aus der Sämw'img' Bin G.o ons. Zn dem Tone keiner Settenlyrik. der die Bvrnaqeudc für das Märchen und die tlcfstnnigrn Weitheilssprüch^ des Ostens besonders be'ählgi, gesellte fich nameuilick in den? mit . der sonstigen öfil'.chcn Dick tung kaum mehr zusammenhängenden b'bl'.icheNlDtkbrMgen em»dramatisch starker Ton. der auck dem', mächtige«. WillenGatbos. von Propheten. und Psalmen, ammyr nätzerstilommen scheint. , " 8. Neninszenierüngett an Wiener Bühfley. Dach Dtu tick eB v lk s t h e a t e r bringt demnächst, eine voll«, fiän« ge Repr se von Gr>llMzers Liist>'v>el „W e b d em,' d ev l ii H iIn dieser Auistthrimg ip'elen Fräulein D e n e'va^M Ednra, Herr <S ck i i d k r a u t dm Leon. Herr Ewer t b-derp Kanw.ild, Herr G l u 1 b den.Galom r, Herr G o tz den Bischof.- Auch eineNruk-mstud ernng von..Sa prb o" w:rd binnen kurzem, m Szene gehen, bei der Herr S ch , l d k t a u t den Phaoü 'stell. . Oslear Dkedbal als Deutschenfreund boykottiert^ Oskar N e d b a l hätte in Prag niehrere Konzerte btitgi^rcn: 'ollen. Sie konnten aber n cht abgebal'en ttzerden» da tscheckrschen- Mnfiker Äkcdbal boytotl errn. Er erklärt nun m drn Blätter«, bo’i er ferne Angelegenheck bereits int Of obcr der Mä'fia über-' oebm babe, die darüber urteilen soll, ober sich wabrind des Krieges g-gen d e tschechische Nation vergangen habe. Das Urteil werde er Hilft oei öffentlichen. . -;; Bücherverkauf. Aus London wird telegraphiert k Bei der gestrigen Kunfiverstelgerunq in der B riwellbüchrrer Würste S h a k e s p e a r e 8 „B:nus und Adonts" ans -dem Jahre 1598^ um 15,100 Piund verkauft. . .. . ii A. SX- 2. Heft. November 1919. Münchens Verrat F. Brnckmann A-G.V P'eis vierteljährig Mark 10,-. . ^*\T _ ' ^3» den 'ühreMen Zeitschriften aus dein Gebiete-stildknder^ Kunst gehört diese arUge;erchnrte Kimstzeiisch ifi. Das neüe Heft bringt an eiste, Stelle „Die Auöste'lung 19t9 der Künstlcrve^ rmigung D r e s d e n" «nt vot^üol'chen Neproduktionen ' nüd-' B r-cht. Besonderes Intetcffe verdienen die wredcigegebenenausgezerchneten Lithographien Max M a h r s h o s e r s, fie find., den toeben bei F. Bruckmann in München erschienenen 20 Liiffö-" ^avlnen entnommen, den ersten, mit denen der Künstler an dl«'' Oemniiuljt'est tr>tt. Es scheint MayrLHofer daraus anzukotnmew dmch die. Mot ve einer Slnnmurig Aufdruck zu geben, die'' anl' lUc-^nb” tünstlcr iche Sandarbelttn von Eike Jakkolla «nd MM leuschcr Schmuck von Knl Nothmulier beschließen-das Heft: . Zudisches Archiv. Fünf Fahre des Weltkrieges habe« gronere Umwäl'ungen ny'jüdischen Bolkr hc'.voigcru'en, als so nnmckk-s Jahrzckiiit bei.Vergangenheir. Diese Ktiegscrscheiriniigei,' hat das, „Füd'sche Ärck'iv" rm Snieget dcs nnivitl lbaren -MN->. eriebkns ge animelt und b ldst heute em abgeschlossenes -Lrr'rMn i ne »ilr d e lüd.schcn Schicksale so wichtige Epoche. 'Preis der! gesammelten Ialngange in crnern schönen Mwhb'and gebnudev ' K 21-6a Zu ht\ eb n durch R. LStvit, Buchhandlung, Wien l. Rotckfimmstraße 33. . . ' .., 3« L. Perez, C h a f f i d i'f ck e G e f ch e ck t e Nj uber , etzt von.Elrasber g. Netzer diesrS Welk schreckt-, das vraclst schc Gemc'Nd'l'lakt Köln : ...Wer fich an Perez recht e,bauen wrll, chm m bie schlucken Kass"N und m die stM»' Hauser folg n wist, hör mÖ.ie sich Efias''ergs Führung an-' wert' auen uno d c. Cir cknoückerl Geichxckten lesen und er wird' e ncn.Haach von der» Poesie verspnnn, d e über das Ä'arschmrkr^ Gbcno w.ht. P^eis b c:rhrt K 1 l 40, aedrurdm X ist.W.' Z» ehcn durch % Löw.l Verlag. Wien, L, Fleitchmarlt 1.

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