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Wiener Morgenzeitung · 1919-12-15 · Heft 323 (15.12.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 323 (15.12.1919)
Date
1919-12-15
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seue ä Wien. Aiomag - - - •.--■■■- ■— - literarischen Erscheinungen abgesehen, die beide Organisationen herausgeben. Der Kampf der Ideen wird fortgesetzt, aber wir haben alle daS Bewußtsein, daß das.Problem der Schaffung einer geeinigtenund st arten jüdischen Arbeiterschaft in Palästina, deren Worte und Taten für das gesamte jüdische Proletariat von entscheidender.Bedeutung sein könnten, in ab» sehbarör Heit doch noch zu einer großen prinzipiellen Aussprache führen muß. - * Gegen die Donaufö-eraLion. Prag, 13. Dezember. Das „Präger Abendblatt" (Ausgabe der amtlichen „Prager Zeitung") schreibt zu dem Interview des Ministers B e n e s ch in der Londoner „Times": Der Minister bat mit diesen Aeußerungen nichts anderes Mtan, als sein in d?r Nationalversammlung gehaltenes Exvoiä weiter zu verfolgen. Freunde der sogenannten Donaüsöderation, die eS nur im Auslande gibt, werden darin vielleicht ein/n Hoffnungsschimmer für die Verwirklichung ihrer Idee' erblicken, ober jeder Kenner unserer Republik weiß, wie unberechtigt das wäre.. Denn jede Kombination, die im entferntesten an das frühere Staats» gebilde erinnert, wird von der Volksseele ganz entschieden, abgelehnt. Unwillkürlich verbindet sich hier die Erinnerung' an die dynastische Hauspolitik, die ein fiir allemal ausgespielt haben muß.' Das Programm des Ministers des Aeußrn hat nicht das Geringste mit dem Föderationsgedanken gemein. Die beste Gewähr gegen einen Bund, der den Hoden für allerlei aus Restaurotionsgelüsten hervorgehende Intrigen abgeben könntewild die Verlegung des Schwerpunktes mitteleur opäischer Politik nach der tsch echo-slowa k isch en Republik sein. Die Alliierten anerkennen die Tschecho-Slowakei als das wirtschaftlich höchstentwickelte Land in Mitteleuropa. Damit ist sie der natürliche Mittelpunkt. Die österreichischen Staatsmänner haben sich offenbar.diese Tatsache schon eingestanden. Es wäre crsrenlich, wenn ebemo in Ungarn endlich die Erkenntnis aufdäminern würde, dann vollzöge sich rasch jene Wandlung von „alter Feindschaft zu friedliebender Zusammenarbeit", zu dem neuen Zustande in Mitteleuropa,- der auf gegenseitiger Achtung, gutem Einveknehmerl (nicht bloß mit den Nachbarn) und politischer Unabhängigkeit aufgebaut sein wird. Ihn zu beschleunigen, gelten die Besprechungen, die gegenwärtig in London und Paris gejührt und demnächst in Prag fortgesetzt werden. Berlin, 14. Dezember. Die „Deutsche Allgemeine Zeitung" meldet aus Mailand: „Corriere della Sera" stellt mit Unbehagen fest, daß gerade, während Italien mit seinen inneren Sorgen beschäftigt ist, die Entwicklung pch außen mit verdoppelter Schnelligkeit vollzieht. Das Blatt meint damit die monarchistische Bewegung in Ungarn, die nach seiner Ansicht in der weiteren Entwicklung sicher imperialistischen Tendenzen folgen wird, und empfiehlt als Vorbeugnngsmittel eine Annäherung Italiens und Jugoslawiens, Rumäniens und der Tschecho-Slowakei. Mn Putschversuch in Nagh-Szombalh. Budapast, 13. Dezember. Wie das Ungar. Tel.- Korr.-Bureau erfährt, ist am 22. November in Nagy- Szombath (Tyrnau) die Proletarierdiktatur ausgerufen Horden. Das Gemeindehaus wurde besetzt. Nach zwei Stunden stellten Sokoln die alte Ordnung wieder her und setzten die vertriebenen Beamten in ihr Amt wieder ein. jnächtigen anrufen, wenigstens seine Ausführung su‘ Überwachen. Jetzt hielt der Antragsteller eine Rede darüber, svelche Sondervorteile die göttliche Vorsehung immer den angelsächsisch n Völkern zugcwandt habe, was doch sicherlich anerkannt werden müsse. Herr Sherman verschwieg aber, daß dir Völker der Republik sich ausdrücklich gewei^rt hatten, in oer Präambel zur Verfassung der Vereinigten Staaten oder 'überhaupt in diesem Instrument in irgendeiner Form des höchsten Wesens Erwähnung zu tun. - Einige Redner machten sich, ob ne aber des engli'chen Dichter-Phi o'üphen zu gedenü n. ein Argument Popcs zunutze, indem sie sagte», die göttliche Vorsehung regiere durch allgemeine und nicht durch Sondergesetze, wodurch viele Unebeuheilen in diesem irdischen Jammerte erklärt würden. — es sei mithin nicht unlogisch, ruch auf diesen Vertrag, ganz gleich, wie er beschaffen iei, den Segen des Hiinmels, herabzuflehen. Gegen das Ende der Aussprache ersah der schon irwähnte Herr Thomas noch eine Gelegenheit, fol« sende Bosheit zu verüben: „Unser Kaplan betet jede« Morgen. der liebe Gott «öge diese distinguierte Körperschaft erleuchten. Hat Ucses Gebet je etwas genützt?" 20 glaubte der Führer der Mehrheitspartet. Herr Lodge von Massachusetts, die Zeit gekommen, die Sache rasch und schmerzlos auf ein S.iiengeleise zu schieben, (ua3 er dadurch tat, baß er brautragte, d'.n Shermanschen Antrag „vorläufig" auf den Tisch zu legen, was dann mit 57 gegen 27 S.irnmen verfügt wuroe. Dort wird;r liegen bleii"n und vergessen werden, denn so ziemlich jeder amerikanische Politiker hat Angst vor' Dingen, m denen ii: Religion mitspirlt. Er weiß, daß da wie pohl auf keinem anderen Gebiete das Wort zutnfst: ’yBie man's. macht, ist's fälscht" Wiener MorgenZSttuuU Inland. HMe für Oesterreich. ‘ ’ Paris, 13. Dezember. Der „Temps" tritt heute nrnerli'ch im Leitartikel für Oesterreich ein. Wie« sei iwn e'nmal der Schlüssel MitteleuroP as. Wenn nicht der ganze westliche Jntevessenkreis verloren gehen solle, und zwar nicht nur in Oesterreich, sondern auch in der Tschecho-Slowakei und in. Jugoslawien, müsse man rechtzeitig handeln. Das mi'te'euvopäis'che Problem bedürfe glücklicherweise außcnMck.i h ke'ner mili ä.ischen Lösung, nicht einmal einer politischen; es sei das Problem der dringendesten Lebensrnittel, ein Kreditproblem. Es handle sich um bescheidene Beträge, denn 100 Millionen Dollars s« en keine übertriebene Förderung. ' Man müsse den Oesterreichern ein Stück Brot reichen und-ihnen ein wenig helfen, damit sie wieder arbeiten können. Es sei dies das klare Interesse aller Siegerstaaten, die darauf bedacht sein müssen, den Frieden baue. Haft zu machen, denn es sei nicht wahr, daß, das Interesse andere Wege führe als das Gefühl. Als man die Leiden der österreichischen Bevölkerung erkannte, habe man, ohne viel zu überlegen, das innere Bedürfnis gefühlt, ihr zu helfen. Nachher habe man festgestellt, daß es für die Geltung der Alliierten auch vorteilhaft sei, Wien jetzt zu helfen. Beide Wgge führen zum gleichen Ziel. Indessen fürchten einzelne, so schließt: der Artikel, daß wir Unsere Landsleute schädigen könnten,'indem wir unserem Feinde von gestern Hilfe leihen. Beruhigen wir diese ängstlichen Gemüter. Das" Gute, das wir Oesterreich erweisen, wirb für Frankreich nicht verloren sein, und wenn es uns züm Beispiel gelingt, die Vereinigten Saaten für die Notrven'.igkeilen Euvopas zu interessieren, so wird dies nicht gerade nur dem ruinierten Gegner zugute kommen. Man mag daraus die Lehre ziehen, in der Politik nicht die Regungen des Herzens zu verachten. Sie sind zuweilen fruchtbarer als die Gesichtspunkte der reinen Vernunft, C'vistkania, 13. Dezember. Hier hat sich ein Komitee zur Hilfe für die Notleidenden in den KriegSländern gebildet. Ein Extrazng mit Lebensmitteln soll /noch in dieser Woche nach Wien abgehen. Trieft, 14. Dezember. (P,iv.-Hel.) Der „Latz o r a t o r e" hebt' mit großer Befriedigung hervor, daß unter der Triesier. Bevölkerung geradezu ein Wetteifer in der H.lfe für Wien zu konstatieren ist. Zahlreiche Familien haben sich vorgemerkt, um Wiener Kinder zu sich über den Winter zu nehmen. Eine Anzahl der Wiener Kinder wird nach Ancarano gebracht, die übrigen werden bei Familien in Triest und Umgebung untergebrackt. Zahlreiche Vereine, die bisher abseits der Hilfsaktion standen, so z. B. der Bund der ehemaligen Krieger, bekunden jetzt ihr lebhaftes Interesse für die Hilf-aknon. Der Lehrerverein hat Sammlungen für die hungernde» Wiener Kinder eingeleitet. Parlamentarisches. Morgen vormittags werde» . die Vorberatungen über das Besoldun^sttbergangsgesetz abgeschlossen, worauf der Kabinettsrat Zusammentritt, den die Vorlage noch passieren muß, bevor sie in den Fmanz- Und Budgetausschuß kommt, dessen Sitzung nachmittags' um drei Uhr stattfindet. Diese MsetzeSvorlage wird der Ausschuß sofort in Verhandlung ziehen und erledigen. Diesmal wird wegen der vielen Änderungen, die eine neue Drucklegung erfordern, die 24stündige Frist eingehalten und so wird das Plenum der Nationalversammlung erst am Mittwoch das BesoldungsübergangSgesetz beschließen lönnen. Da das Hau? eine Reihe wichtiger Vorlagen noch zu erledigen hat, wird es in dieser Woche eine intensive Tätigkeit entsalten. . Die große politische Debatte wird aber erst Ende dieser Woche bei der Beratung des Budgelprovisoriums abgeführt werden, bis wohin Staatskanzler Dr. Nenner, der für Freitag mittags hier erwartet wird, ans Paris eingetroffen ist und dem Haufe über die dort stattgefundenen Konferenzen berichten wird. - Dis Abstimmung in Kärnten. St. Veit a. d. Glan, 13. Dezember. Dem Beispiele der Landeshauptstadt Klagensurt, die sich am 18. November in feierlicher Weise für den unbedingten Anschluß an Deutschösterreich erllärte, sind bereits jetzt eine Reihe von Gemeinden der Abstimmungrzoüe B gefolgt. So haben die Gemeinden St. Rnpprecht bei Klagenfurt. Velden am Wörthersee, St. Thomgs am Zestelberg, Brückl. Pörtschach am Wörthersee, Annabichl» St. Martin am Techelsberg und Ottmanach durchgehendeinstimmig Beschlüsse gefaßt, worin sie mit aller Entschiedenheit einen Anschluß an Südslawien vblehnen lind den Anschluß an die Republik Deutschösterreich fordern, und zwar auch für den ganz unwahrscheinlichen Fast, als sich die Abstimmungszone A bei der Volksabstimmung für den Au'chluß an den Staat der Serben, Kroaten und Slowenen entscheiden sollte. Auch aus der von den Südslawen besetzt gehaltenen Abstimmungszone A wird berichtet, daß sich dort die Stimmung der Bevölkerung tätlich mehr Deutschösterreich zuwendet, so daß bei der Abstimmung eine über» . wiegende Mehrheit für Deutschösterreich schon jetzt sicher erwartet wird. IS Dezember 1919 Nr. *323 . —.- — .... „1,1 , Politische^undschau. Be chl-unfqte Lösung deS türkischen Problems. Anläßlich der Reise Clemenceaus nach London weist der „Temps" im Leitartikel auf die großen Gefahren hin, welche die weitere Hinausschiebung einer Lösung .des türkischen Problems in sich birgt. Wenn die Entente sich nicht beeilt, die innere Lage der Türkei, irgendwie zu verbessern, (o muß entweder eine innere Auflösung des Landes eintveten oder das. Chaos würbe neue Formen annehmen. Im ersten Falle hätten eS die Alliierten mit dem Anschwellen der nationalen Bewegung zü tun, deren Aktionen zu hindern heute^kerno Macht in der Türkei aus eigener Kraft imstande wäre. 'Im letzteren Falle sei es unvermeidlich, das; die Nationalisten mit den Bolschewiken gemeinsame Sache machen. Alle Anzeichen sprechen dafür, daß der bolschewikische Einfluß bei den Ottomanen bereits festen Boden gefaßt hat. Die Vorgänge in Aegypten und der Abzug der ° englischen Truppen ans Äserbeidschan beschleunigen und erleichtern die Herstellung der. Verbindung zwischen den Bolschewiken und den revolutionären nationalistischen Elementen in der Türkei. England habe bisher aus alle Warnungen in dieser Richtung bloß die eine Antwort gehabt, man könne ohne Amerika nicht an die Lösung des türkischen Problems herantreten. Dies sei aber falsch. Die temporäre Absenz Amerikas dürfe die Alliierten 'Europas nicht hindern, diese für Europa dermalen wichtigste Arbeit zu leisten. Sie müßte allerdings in Etappen durchgeführt werden. Alle Fragen bis zur endgültigen Regelung der Grenzen könnten auch ohne Amerika geregelt werden,, während die Grenzfragen verschoben werden könnten, bis Amerika schon wissen werde, ob es gewillt sei oder nicht, im Orient ein Mandat zu übernehmen. In keinem Falle aber gehe es an, die Türkei, dieses für die wirtschaftliche Zukunft Europas so unschätzbare Land, aus welchem Grunde immer der völligen Vernichtung zueilen zu' lassen. AnLersuchungskommisfionen für die besetzte« Gebiete Ungarns. „Temps" veröffentlicht ein Telegramm der unga-. rischen Negierung, in welchem diese erklärt, daß sie die größte Mühe habe, die Gemüter in Ungarn wegen der aus den besetzten Gebieten einlangende» Be.ichte zu beruhigen. Der Oberste Rat könnte der ungarischen Negierung in diesem ihrem Bestreben dadurch zu Hilfe, kommen, daß er Untersuchungskommissionen in die fraglichen Gebiete entsendet. Solche Kommissionen wären nach Siebenbürgen, besonders nach Klausenburg, Großwardeln und Marosvasarhely, ferner nach Nordungarn, hauptsächlich nach Preßburg, Rosenberg und Kaschau?. und schließlich nach Südnngarn, namentlich in die Umgebung der Städte Szabadka und Zombor zu dirigieren. Heinrich Braun. lieber Heinrich Braun, einen der Begründer des revillomsti'chen Sozialismus, verösicnll cht in der „Wcllbichtie" Johannes F , ichart wlgende Daten: Hemnch Braun. Doktor der Sraatswisseuschasitn, war, noch nlche Dreiüig. Awang der Achtzgrrjahre Mmedakteur an CoiirakS Jah,bttii,ern für Rat onalotonomie und Stal stlk. Ein junger, ideal veranlagter Mensch, nach Walrheit suchend and strebend, ein Mensch, dem tue Nöte des Proletariats anS Herz gegriffen hatten, der nicht allein wistenfchaftlrch sozial arbeitete, iondern, darüber hinaus, vor allem milhcsten wollte an der Linderung der Not durch den Äu'dau einer neuen Gesellschaftsordnung. Ein Sovsidemoklat. Proiesior Conrad, der nationalökonvM'sche Wißen'chisilrk. der trotz all'»« Zünstlertum Mensch unter Menschen gel'lreben war, machte Braun e«neS Tages de« Vorschlag, sich >n Halle an ver Umversitäl zu ha'',l>t,eren. Braun lehnte ade »Als Sa^aldemok,at kann tch mch ja doch mckt auf dem Ka'hkder ft« äußern, sind als Jude? Na, Herr Profesior, S»e wissen doch, was daS heim." Conrad lirti diese Emwände aber nicht gellen i ^Es iß richtig: eine statutarische Bcstiminum der llnivrrsttä: Halle be>agt, daß sich an ihr nur Männer evangelischen DckenninisieS habilitieren Dürfen. Ein Rudiment aus jener vkillnnatnen Zeit, da dieLulker* Universität Wittenberg nach Hatte verlegt wurde. Indessen, lasien sie Mich nur machen Conrad schrieb an Seme den Kultusminister, Herrn Gustäv von Goßler, und bat ihn, vom Kauer, Vlilhylmo pr'iino. einen Dispens von jener Statuten-- best mmung m erwirken. Aber, so gut Conrad oben anqcschrieben war: der Kiürnschef lehnte daS Ansinnen ab. „Soll ich mich mit einem solchen Schratt den Angriste« der ,Kreu;zei>ung" und ähnlicher Blätter aussetzm? Ich danke bestens dafür. UeberdicS lasten sich doch alle Schtvlerigkctten »m Nu durch den Akt der Taufe beseitigen." Konrad berichtet es Doktor Braun: „Und nun?" Braun erwiedert lächclnd: „Das Taufen sinde ich zu südlich. Ich bleibe lieber draußen." Damrt war die Sache zunächst erledigt. Aber Konrad ließ trotzdem nicht nach. EmeS Tages diang er von neuem m Braun und ersuchte ihn. sich doch rin Par Tröpfchen Wasser a«fS Haupt träufeln zu lasten. „Ich w ü Ihnen auch, sagen w.rium. Dr. Fricdberg. Privatdorenl an der Umversilät Lelpgg. bemüht sich um meine Zustimmung, sich in Halle habilitieren zu dürfen. Frrrdberg rechnet aus die «ußerordentliche - Prosksiur, die nach dem Tode deS Herrn von Putlitz in Halle f, «geworden ist. Ich kann nun Frudbergs Zumutung nur dann ablebneNf wenn tch,hm sage. Sie. Herr Doktor Braun, seien eben >m Begriff, sich httr zu habürtrertn, und für emen zweiten Dvzettlen fehle m Halle der Play." A«'er Braun dl eb hart. Und so kgm Friedberg, ernvstng daS herlige Sakrament der Tawe, t«it Conrad als einem Pa en - der and re war Hermann Paasche -- wurde in Halle Dozent, bald außer ordentlicher, später ordentlich« Professor und Geheimer Rtgitrungsrat.ttnd ersriger Bertttttr der evangelischen Jntuesten im prrus»>chen' Landtag, nachdem er auch in der natlvnallchcralen Part« Karriere gemacht hatte. Er machte sie weiter: unter dem Reichskan'ler Hertlmg wurde er Bizrvräsioeut dtS königlich Preußischen CtaalSmttiistelinmS Und. nach dem Umsturz des alten Shstcms. Chef der deut'ch-deniokrat scheu LaudtagLlrakuon. Braun bl eb Z lisch, iflenredakleur und Loz Mderuokrat. So gings. mitunter wunderl ch, m der guten alten Zeit nt. Braun, der durch feine erste Ehe em Schwager Viktor AdlerS wurde, verheiratete sich später mrt L,ly v Gycgcli. geborene v. Kretichrnar, deren „Memoaen einer Soz>al fl u“ m ßtacmüiiuißm Augenblick von erneutem Äutrreüe i«u dürjnu.

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