Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 321 (13.12.1919)
- Date
- 1919-12-13
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nt. 321 Wien. Samsra- Letzte Nachrichten. WaS Österreich in Paris findet. Pari», 12. Dezember. In seinem Exposä vor der Neparalionskommlssion «ifläxtc Staatssekretär für Finanzen Dr. Reisch: Än erster Stelle sind Kredite zum Ankauf von Lebensmitteln «ölig. Nach dem gestrigen Expo:6 des Staaissekrelärs für Bolksrrnäbrung brauchen wir für die dringendsten Lehensmiitcl bis ungelähr Oktober 1920 etwa 100 Millionen Dolla r- Außer den dringendsten Lebensmitteln sind jedock auch «och andere nötig, und ebücko Nohsioffe, um die Arbeit wieder arsizunebmen und Futtermittel und TüttgeniiNel für die Landwirtschaft. Im Fälle aber ein direkter Kredit in dem notigen Ausmaße nicht möglich wäre, stellt der Staatssekretär den Anträg.., einen bescheidenen Teil der osterreichrschm Aktiven vom Geueralpsandrecht des Artikels 19? des Fiiedensvertragrs vuszunehmen. Das Generalvsandreckt der ^lllriertm weide in seinemWtrte gestcrgerr.wenn durch die Ausscheidung eines gewissen TcrleS der Akrwen Mr Oesterreich die Mögl chkcit geboten wnd, im Anstande Krrdlte zu erlangen. Ueberdics würden die Allierlen entlastet.:weil Oesterreich, wenn es. sich auf solche Weise Kredite veisckaffen könnte, nicht genötigt war?, rmmer wreder die Hilfe der.Alliierten in Anspruch zu nehmen. Als solche auszuschrtderlde Attrven würden insbesondere die SiaatSmonopole in Betracht kommen. Züricher Devisenkurses Zürich» 12. Dezember. ^Devisenkurse.) Berlin 1030 loßo, Wien 310 2.75>. Prag 9.50 (8.—)/Holland 202.50 195.-), Ncw-Wor" 545.- 515.—i. London 20.25 (19 501. Paris 49.— '45.50', Mailand 39.25.8850 , Brüste! 51.50 (47.— ), Kvpcnbayen 97.— SS - . Stockbolm 109.— (108.- , Cbristian'a 102.- ^103.- , Madrid H'2-50 (101.:—), Buenos^Aires 22«.— (225,—), Kronennöteu. öftere gestempelte 3 50 3.—). Kronennmen. unaestemveste 3.50 3 —). Vereinsnachrichten. (31 a ch r ichten v o rz Vereinen e r s ch e i n e n a u §*> iia h m s l »Sn uramTa g e d ev B er a n st a ltung.) Heute: M a d ck e n tt'f r e i n «M oria fr*. %6 Uhr im Heime, lX..Währmgerstraße 15, (Blau weiß). Dr. St mberg über Gustav Landauers »Ausruf zum Sozalismns". — D ,r s. Z i.o.n r st r» f ch e B ur e a u t u r d r e B e z t1! t X und XI (Sekretariat »er Zionistischen Bezirks'ektion X/XI befindet sich X. Favoriienstraße 180. Partcrre. Tür 43, Telephon 53.538. — Jugendv e re r n „A h a w a 1h - i o ti*. 8 Uh, nachmittags, wicktige . Mitgliederversammlung. — D e ü t s ck ö st e r r e, ch r s ch e r F ü r s o r g e v e r e r n für zugereiste tränke Juden. Heute Festakademie, und TanzkrLn chcn »m Hotel Continental. Beg nn H*b Uhr nachnniiagS. — Bcreru .T h e o d o r H e r z 1". Drskulstonsabend (Giundvroklcme des/Zionismus: Ul. Parter- D wrgüngl. Referent: Dr. Wilhelm Sirm. 8 Ubr abe ds. Eäfs' Mariä Theresia. IX., L eckttnstrinstraße. Ecke Mar ia TberesiWräßei H e br a r.s ch' i 's ' S. 4 Hr e 1 a r > a t. '/,5 Wr'nächmittirgs Talmud k u r s sin hebräischer Bor- .tragssrrache» rm Bureau des zionistischen Lnideskonn'ee.' N. Z rkusgasie 33 — Arbeitsgruppe des j ü d , s ch e n N a (Von a k f o n d s. 6 lllir abends wicht ge Besprechung der Ausschünrnitgl>edrr im non st scheu Bureau. >l., Z,»kusgasie33.>— Z r a u r st i sch e B e z i r k s s ektron L eo v o l d st a d t. 6 Uh r abends, U.. Obere Donausiraße 48, Fuinenve'.sinnnlimg. Reierenien: GmieMderat Dr. Leopold Pias ch kes und Frau Rantry M a r g u l l es. Briefkasten der Redaktion. , Zosef Grün. St-igtsiekrerär Dr. Nanrek ^christlichfozial). .Antnstaatsselretär Dr. Eisler Eo raldemokral). ■———.»». -------- —.— Kommunalem Wiener Gemeinderat. Sitzung am 12. Dezember. -Die gestrige Sitzung svar hauptsächlich durch das Referat 4uer die Ter^rungsmaßnahmen zugunsten der Angeste.llen der Gemeinde ausgesüllt. welche, bekanntlich durch.die Bnrlaqe den Startsbramten gegenüber in günstigerer Lage sichbefinden^ Die Christ ichsozialen. die wohl für die Vvrlage ein^raten. bemängeltest gewest Abstufungen und w.a.f.'N den Sozialdemokraten vor, daß sie ohne System und ohne Gerechtigkeit vorg.ngen, was -natürlich von den sozialdemokratischen RednSrn tzurückgewiesen wurde. Nachstehend der Bericht: Die T.verun.'s i?a',nrhmen zugunsten der Angestellten. Gemeinderat Speiser' (Sozialdemokrat) legt die Anträge 'des Stadtrates betreffend die T e.u e t u n gemäß* nahmen zugunsten .der Angestellten vor/ denen zufolge. mänirlichL verheiratete 1500 Kronen und männliche ledige Angestellte .1000 Krönen' erhalten'. An dieses Referat knüpfte sich eine mehrstündige Debatte, in welcher die Christlichsozialen V a UL o i n, Haider, K u n s ch a k, Doppler und der Dentschnatio.nale E r n t n e r taohl. für die Teüeruiigsmaßnahmen eintraten, aber einige. Schönheitsfekiler der Vorlage bemängelten, ivelche weder ein, System noch Gerechtigkeit enthalte. Gemessnderat Haider stellte den Antrag, -daß die für die Gemeindtzbediensteten am 12. Dezember 1919 beschlossene Reform, besoizders - bezüglich der einmaligen Zuwendung auch auf unter die Kollektivverträge fallenden Bediensteten sinngemäße Anwendung findet^1 Gemeinderat Doppler stellt verschiedene Züfatzanträge, darunter den,- daß jene. Bediensteten, welche weder unter Kollektivverträge, noch u«lter das Gehaltschema der übrigeä Beamten , fallen, wie zum Beispiel, die Bediensteten des .Wohnungsamtes, ebei,ealls die Zulagen und den Teuerungs-' beitrag erhalten. sollen. - Gemeinderat D a n n e b e r g (Sozialdemokrat): Man 'darf wohl von. der ganzen Vorlage sagen, daß sie. die Zufriedenheit der Angestellten gefunden hat, m«d man darf wohl ‘ darau, Hinweisen, daß es auch angesichts de^ BesoldungsübergangSgescycs Beamte gibt, die den Kopf schütteln und sich frageil. wot^r denn die Mittel kommen «oerden. die ven össentliche» Angestellten diese Bezüge auch wirtlich aus die Dauer sichern. Die neuen Ausgaben werden einen Betrag von 1300 W.rition«u Krone n. ern und der Aulwo-n d Wiener Morgenzettunfür die öffentlichen Angestellten wird sich nunmehr auf mehr als 3300» Millionen Kronen belaufen, eine Summe für esnen Staat von sechs Millionen Einwohnern, ' die gewiß verhältnismäßig weitaus höher istf als bei jedem anderen Staate in der Welt. Das Defizit.erhöht sich' nunmehr auf 8500 Missionen -im Jahre. Das zeigt die äußerst ernste Lage, in der wir uns befinden. Wenn die christlichsoziale Partei z sich gegen den Vorwurf deckt, baß sie nicht für die Bedeckung der großen StaatsauSlagen und nicht gegen die Finanzreform 'sei, so dreht es' sich um die Frage, wie die Finanzreform ausschauen sollr Bel der vom Bizebürgermeister Emmerling hierauf eingeleiteben Abstimmung werden die Abynderungsanträge abgelehnt und die Referentenanträge einstimmig angenommen. Die Sckwcizer Kindcrzüg«, ' Vizebürgermeister Winter berichtet hierauf über die Organisierung der Schweizer KinVerzüge und die Durchführung der Aktion „W i e n e r K i n d e r nach Süh* t i r o l" und beantragt die Beroilligung der hierfür notwendigen §kdsten. , Gemeink-eratDr. Schwarz-Hi ller (Demokrat) gibt .feinem Besrernden darüber' Ausdruck,'daß nicht auch unsere eigenen Stacit-Zbürger, von denen sicherlich auch viele in der Lage waren, Wiener Kinder aufzunehmen, sich in den ^Dienst der Sache stellen. Die Beratungen Über dieses Referat werden sodann, unterbrochen' und es erstattet nur noch Gemeinderat Ha ckl e:n dring'ndeZ Re'erat wegen Auflöfung deZ mit der Götingcr Zuckerfabrik A.-G. bestehenden Vieheinstellüngsvertrages, das ohne Debatte genehmigtwird. Die ösfentlicha Sitzung wird sodann geschlossen. Die 20-HeVe'rkasfenschelne dev Gemeinde. Da d'e Kleingeldno« noch «innrer a««dauert, be'ckloß der Stadirat über Antrag des Stadt;al-'S B r e i t n e r. die Emlösefüsi für die 20-Hrlle«kasienscheine der Gemeinde Wien, d>e bisher b«s 3l Dezember 1919 bemesien war, bis 31. Jänner 1920 zu veclängern. Die ErnährWg. Der Marktbericht. Die Beschickung der Märkte siel gestern wieder außerordentlich u n g ü n u i g aus. Die G r ü n w a r e nmarkte hatten noch weniger C'ä'<ne«gcmüse echalicn Rüben. Weißkiau« und Za««erkrant waren genügmd vorhanden. Der Preis »ih italienische Z w i c b 11 n, die Herne mck dcm Nasckimackt zu haben «varcn. bat ück c>»i X 7.50 für das Klogtamm erhöht. Bill ge Achskl tebttfn gesieni aa«>zlich. Zu baden waren nur bic.. teueren Tnvlrr Acpfel tinb böhmilcken D rnen. ' In der G r o ß m n r k t b a l I e war nebst dem rayoninten Rindsieisch eure große Menge Pfccdetvmsj angebo'en, die aber zum größten Teil unverkauft blieb. Aul dm Fischmcirktcn waren nur ganz Heine Karpfen, das Kiloaramm zu X 26.—. so«v«e gesalzene ScheUfi'che und. gcial'ene Kabetjati zu babeu. Heule gelang« in dcr G osuna lthalle nur aincnkanifches Selchstecsch, daS Kckog-amm zu X 69.-, zum Bcctaris. % . ■ - . Südslawische L ^errsmiltelairshilfe, Wien, I., F'-chtegasie I w. Die Lebcnsmittclausgabe findet statt: a«n 15. d. M. sÜr d«e Nummern t brs 600, am 16.- 60! bis ISO,«, am 17. 120t b's 1*0. am 1«. 1801 bis 2400, am 19. 2401 bis 3000, am 20 30 :1 b§ 3600, ei in 21 SÄ)1 bis.4200, am 22. 42l>1 bis 4750. am 23 4751 bis 5'00 am 24 5301 bs 5700. Tie angegebenen Tage sind genau emz«ll,al'en. Nachzügler werden nickt beiücksickkigt; der Meldezettel und E nlau'schem ist unbedingt mitwnekmen. da ohne dn-srn Irme Lebens,u uel verabfolg« werden. Die Portion kostet vro Person X 82.--. Abgabezett. von 8 Uhr früh biS 1 Uhr mUtags. Knrtoffelabgabe. Samstaa bis Dlenstog werden im XIV. und XV. Bez,ike auSkändii'che Kackotteln zum Preise von X 4.50 pro Kilogramm, und .tw«r '/, Kalosiramm pro Kops gegen Abtrennung des Abschnnics ,6" der ^kanoffelkaue abgegeben. Rudolf fyeldfchuh, 11., Praterstratze 54. Zuckerrbgabe tür September. Schokolade. Tee, Kakao. T'schwcine,. Sardmcu uiw Geöksnei von 8 dis 12 und 3 bis 7 Uhr abends. Eingesendet. Fepi Altstldt©2> Zb;l l'L Simon Geeving L*'Ob<‘ij Verlobte* Fepi Handel Jose! Eisenstein 1 empfehlen sich als Verlobte. Wien, im Dezember ryrs rass Fanny Bloch Leo Klinger Delatyn Wien Verlobte. i Wien, im Dezember I9I9 ' «og. KMn Händiev eond"rn dsr Erzeuger und Qo dorbslter Juwelier Lorlngor I. OrabßB 28, 2. Stiege, I. StoOk.TUr (0 (bei Anton i. Grilnwald) zaljlt die höchsten Preise für Brillanten Perlen, jede Art Gold, Silber und Platin etc. m Separ erter. Eingana mit Sprcirtzinuner — Talophon 14411 13. Dezember 1919 W'S m ß i ti) i n c n Größte Auswahl! Billigste Preisei ■ F ‘ «40 Leopold Steiiihart, Wim, 1^ Biberstraße S. , -.•-4073/8 ---* Tanzabende. , Ausnahtnswelje vermittelt auch das Varietä. dem Kon^ertsaal echte Kunst. Die Gesellschaft der Ellern T e ls kommt aus Moskau, aus jenem. Moskau, das trotz alledem der Kultur noch immer Anregungen zu geben vermag. Es sind> fünf Tänzerinnen, die Ellen Tels zu wunderbarer Harmonie geschult hat. §iach Art der Jsadora Duncan tanzen sie barfuß in Gewändern von erlesenstem Farbenrelz. Au ihrem Tanz ist n'chtS von der gekünstelten Spitzestakrobatik der italienischen Schule, es ist im Aesen ein Laufen Und Wiegen, ein Schreiten und Bewegen,' das den Rhythmus des Ohres mit dem des Auges in Einklang setzt. Bor einem graüen.t neutralen Vorhang entwickeln sichdie stilvollen Bilder^ Immer ist das Kostüm aufs Feinste der Idee der Musik aneinpfunden. Am glücklichsten dort, wo sonst. Tänzerinnen versagen, wie bei der Ausdeutung einer nurwenig rhythmisierten, musikalischen Begleitung. gaben diese Mädchen vollendetes Empfinden herbstlichen S e.b7Ns in Moszkovskys „Est automne" Oder unheimliche Geistervislonen einer bösartigen NatttrbclLbung ii^ Debussys „Les Brouillards" und Schumanns „33e£* rpfette Stelle". Ellen Tels tanzt im Soöo nicht schl^chteL ,nnd nicht besser als andere, ihre Hauptstärke liegt aber iy der Erfindung und malerisch-plastischen Ausgestaltung dieser neuartigen Gruppentänze. . , - \ Wenn Ellen Tels Darbietungen als Kunst zu gekiest haben, so ist Else All mann gänz Natur, wienerische Frohnatur sozusagen. So sehr Natur, daß ihre künstlerische Begabung gar nicht mehr auffallt. Wie sie ist,, geht rind steht, wirkt mit der Allgewalt jugendlicher? Mädchenhaftigkeit. Sie müßte nicht evst tanzen, muß de sich nux in ihren Kostümen zeigen, um durch, die Frische und Zartheit ihrer Erscheinung Entzücken hervorzurufen^ Nebstbei steckt sie. voll drolliger Einfälle wie"ein artige unaAiger Backfisch. Sie tanzte mit Begleitung des? neuen Altwienew Kammercjuartetts, das eine- Schrammelmusik aus Profefioren darstellt: Sie spielem würdevoll und richtig, aber ohne den berühmten Wiens-, rischen Schmiß, auch wenn's daneben gehen sollte, fandest jedenfalls viel- Beifall. Elsie, Altmänir tanzte KinigeK . Neues, darunter mit stärkstem Erfolg den .„Radetzkymarsch^, eine köstliche Idealisierung des längst aus«?, gestorbenen Schusterjungens von der Burgmusik. M Aus den Theatern. Im B u r g t h e a 1 e r gelangt heute Samstag btt Einakterzptius . » n der d «; r Freude" von F e! i x Salten zum erstenmal zur Aufiührung. Die Reaie führt,. Georg R e t m e r s. Bühnenemwl'ute von Karl Alexander W.« l k e. Dekorationen gemalt von Gilbert L e h n e r. Anfang' 5 Ubr. — Sonntag den 14. und Dienstag den 16. d. M. wird d e Neuheit .Kinder der Freud e" w>eherholt. — Montag den. 15. d M. wnd „Garten der Jugend^ Komödie von Thaddäus Nlttner. gegeben. Anfang Vj6 Uhr. j S p i e l plan der Neuen Wiener Bühnr.' Sonntag den 14. d. M., abends '/«6 Uhr. «Emen Jux will er sich machen" : nachmittags '/s3 Uhr zu ermäßigten Prehen „Und das L'cht leuchtet in der Finsternis" : Montag den 15., abends '/«6 Uhr, «Emen Jux will er sich macken*; Dienstag den 16., abends V,7 Uhr. zum 105. Male «Der Feldherrnliügel"; Mitt-i mach den 17.. abends */,# Uhr, «Die Sendung Semaels"; Donnerstag den 18., abends '/,6 Uhr, zum 1. Male «Doktor St'egbtz". Lustsvicl in diel Akten von Aimm Fnedmanu und Ludwig ,Ner,z; Fieitag den 19., abends '(46 Uhr, .tEmen Jux will er fick machen"; Samstag den 20. und Sonntag den 21., abends 1A*6 Uhr.!«Dokior Stieglitz".; Sonntag den 21., nachmittags '/«3 Uhr. zu ermäßigten Prenen, „Und das Licht leuchtet^ m der Finsternis"; Montag den 22., abmds */*6 Uhr, „Erneu Jux will er sich machen". } In der R e n a i s s an c e - B ü h n e - sDircktion Harrh W a l d e n) gelangt Sonntag nachmittags um '/«3 Uhr «D , e I a h r t a u s e n d n a ch t", ein lustiges Märchen m drei Akten von Dr. Wilhelm Stckel und Otto Eisenschitz bst. tbinen Pitiscn zur Auiführuntz. Die Freie jüdische Bolksbübne bringt heute Samstag, nackm'ltags. >m W i em e r Bürgert h e a t e r Sckalom A s ck' Drama «Der Go t t' d e r N a ch e" in jüd 'cker Sprache zur Aufführung. Der Reinertrag fließt , der zu gründenden jüdisch-dramatischen Schule zu. Albert E b r c n st e i n liest am 21. d. M. im großen Saale des Jnaenieur- und Archltcstcnvercmcs sür den Genosienscbattsvnlag. Karten von X 3 bis 15 (inbegriffen die Sammlung' «Die Nackt wud" von A. Ebrenstein) bet Kehlendorser, Lanyr und be>m Potier des-Jngenem- und Archnektenvereines. Literarische K«nstgemeinschast. Heute um 6 Uhr abends findet im kleinen Konzenhaussaal die B 0 r l e t u n g bet: 111 er q rischen Gruppe der Kunstgemeinschaf i zugunsten notleidender Schrislsiellcr statt, bei der unter anderen * El sibcth M arkus und Maria T r e b i t s ch vom Deutschen Bolksikeatkr und Karl E t l i n g r r ans nmcn' Schriften von Felix Braun. > Al'red Grüncwald, Em l Lucka, Hanns M a v» a u l r e s. Leo P r e r-M v s k y und Ellsabeth Rämmg lesen. Nesllicke Karten an der Konzcrthauskaffe. I. TheaLerabend, dev Wiener Kammerknrist. Mil Rücksicht auf den Untemchtsbetrieb in, der Akademie, aus, dev- Sp elplan des Bmgiheatcrs und auf die WeihaachlSselertagf müßten die sür den 13.. 14. und 15. geplanten Aufführungen dst H 0 f m a n n s t h a 1 l ch e n „E l e k t r a" verschoben werdest Diese Äuffnlirnugen finden nunmehr unwlcdenuflich am di., R« und 30. d. M. nn Akadeniie'.hcatkr (Lisztstraße) statt., Annii R 0 s a r spielt die Elc tig, Irma S t r n n z die Klvtamnestrq- Helene L. a u t e' b ö ck die Chrnsolhemis» Aniiio B l e l b. t r e u den Oresi und Tb^aphil G ö tz den Acgysty. Zu Beginn des Abends wird der Einalter «Paüa" von k r i n d b e r g mii Kg' l Ehmann nrd Attilco Bleibtreu aufgeführt. Spielleiter Max